Springe zu den Kommentaren

Fühlst du dich wohl in deiner Haut 14

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.900 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.557 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Mein Profil: http://www.testedich.de/profil/showprofil.php


Kommentare sind wie immer gern willkommen!


Neue Freunde ebenfalls!

    1


    chütze, was dir lieb ist!

    Nach Zabinis Besuch waren bereits vier Tage vergangen und ich beschloss Catherine anzurufen.
    Schließlich war da ja auch noch die Sache mit John und die beschäftigte mich doch irgendwie.
    Ich wusste ja, das man so was eher persönlich regeln sollte, aber bis ich Catherine das nächste Mal sah, würden bestimmt wieder ein paar Tage vergehen.
    Sie meldete sich nach ein paar Sekunden und ich musste wohl schon wieder zugeben, dass die Muggeltechnologie manchmal ganz nützlich war.
    Ich würde das natürlich nie laut sagen.
    „Potter?“
    Mir lief immer noch ein kalter Schauer über den Rücken, wenn meine Frau redete wie Sarah und sich dann auch noch mit deren Namen meldete.
    Malfoy passte wesentlich besser zu ihr.
    „Morgen, mein Liebling!“
    „Morgen, Schatz, du das trifft sich gut, dass du anrufst, ich wollte sowieso mal mit dir reden!“
    Ja, ich auch.
    „Was hast du auf dem Herzen?“, fragte ich sie sanft.
    Wenn sie so anfing, war ein Streit sowieso vorprogrammiert, da konnte der Anfang unseres Gesprächs ja wenigstens freundlich und harmonisch sein.
    „Ich denke, wir sollten ein bisschen mehr auf unseren Ältesten achten!“
    Wieso denn das? Was hatte er denn nun schon wieder ausgefressen?
    „Warum das denn? Er ist doch ganz vernünftig für sein Alter!“
    „Ja genau, vernünftig nennst du das also, wenn er kleine Kinder, die gerade mal ein Jahr jünger sind, als er selbst abzockt und ihnen ihre Sachen klaut? Es gibt wohl keinen Lehrer, den er noch nicht angepflaumt hat oder wie er das sagt: „Respekt eingeflößt hat“.
    Scorpius ist das Gesprächsthema Nummer eins bei uns im Lehrerzimmer und wird jeden Tag wieder heiß diskutiert.“
    Das konnte ich mir gut vorstellen. Die Lehrer in Hogwarts waren doch immer geschwätzig und am neuesten Klatsch und Tratsch interessiert.
    Sollte Scorpius doch mal diesen heruntergekommenen Laden aufmischen.
    Ich wollte ja sowieso, dass er nach Durmstrang kam, aber Catherine bestand auf Hogwarts und so fügte ich mich.
    „Ich glaube, du übertreibst!“, meinte ich heute mal nicht so diplomatisch.
    „Achso, ja das war ja wieder klar. Dein Sohn führt sich auf, als hätte er noch nie in seinem Leben eine vernünftige Erziehung genossen, aber ich reg mich auf.
    Der ist schlimmer drauf, als du zu deine besten Zeiten!“
    „Ja mei, er ist doch noch ein Junge!“
    „Und das rechtfertigt alles! Du lässt ihm doch alles durchgehen!“, fuhr sie temperamentvoll fort.
    Ich beschloss, einfach gar nichts zu sagen und sie ausschimpfen zu lassen.
    „Weißt du eigentlich, mit welchen Idioten sich dein Sohn den ganzen Tag lang abgibt!“
    Jetzt reichte es aber langsam. Schließlich war ich ja kein Rabenvater, der sich überhaupt nicht um seinen Sohn kümmerte.
    Meine Vaterqualitäten waren exzellent.
    „Soso, jetzt ist es also wieder „mein“ Sohn! Und nicht mehr unsrer!“
    „Ja, so sieht’s aus!“
    „Ich werde mit ihm reden und Scorpius die nächste Zeit im Auge behalten, okay!“
    Ich wollte jetzt nicht weiter mit ihr streiten, was sehr untypisch für mich war und sie wohl auch ein wenig stutzig machte.
    Aber ich wollte ja noch das mit John bereden und das tat ich besser wenn ich mich wieder gut mit ihr gestellt hatte.
    Ich wechselte das Thema und fragte sie, ob bei ihr und Potter in London alles okay wäre.
    Sie versicherte mir, dass alles in bester Ordnung sei und fragte mich, wie ich mit Sarah so zurechtkam.
    „Sie ist ganz nett und stellt sich ganz gut an, allerdings befürchte ich, dass für sie Einkaufen zu einer neuen Disziplin geworden ist und sie unbedingt den ersten Platz machen will!“, antwortete ich ihr wahrheitsgemäß.
    „Naja, wenn du ihr so leichtfertig meine Platinkarte aushändigst, brauchst du dich nicht wundern!“, lachte sie.
    „Sag mal Catherine?“
    „Ja?“
    „Du und John…“
    „Was ist mit mir und John?“
    Mein Gott, sie sollte sich doch nicht so anstellen.
    „Naja, ihr seid doch nur Freunde, oder?“
    „Was sollen wir denn sonst sein?“
    Diese Rumdruckserei führt doch zu nichts.
    „Warum hast du mir nicht erzählt, dass du was mit ihm hattest!“, fragte ich ohne Umschweife.
    „Weil ich nicht wusste, dass das von Belang war. Du hast ja nie gefragt!“
    „Ja, ich dachte es wäre selbstverständlich, dass du mir so was erzählst, wenn wir zusammen sind. Schließlich wusstest du ja auch von Pansy und mir!“
    „Ja, ihr wart ja nicht schwer zu übersehen! Das mit euch wusste ja die ganze Schule! Pansy und Draco, das Paar direkt aus der Hölle!“
    Haha, sehr witzig.
    „Wie lang warst du mit ihm zusammen und wann überhaupt?“, fragte ich wohl eine Spur zu gereizt.
    Das „Wieso“ sparte ich mir allerdings.
    „Mein Güte, Draco, du tust ja gerade so, als ob ich an ihn meine Unschuld verloren hätte!“
    „Das hast du doch nicht, oder?“
    Man konnte schließlich nie sicher sein.
    „Doch, natürlich. Scorpius ist eigentlich Johns Sohn und deswegen ist er ihm auch so ähnlich, und sieht so aus wie er!“, entgegnete sie mir genervt.
    Na gut, bei Scorpius konnte ich wohl sicher sein, dass er mein eigen Fleisch und Blut war.
    Aber was war mit John?
    Der war mir nicht sonderlich ähnlich.
    Bevor ich diese Bedenken allerdings aussprechen konnte, fuhr sie mir ins Wort.
    „Und Draco, wenn du jetzt wieder diese „Ich-bin-ein Malfoy,-wie-kannst-du-dir-so-was-erlauben, blablabla-so-geht-man-nicht-mit-mir-um-Nummer abziehst, dann gewöhn ich mir das auch noch an!“
    Das hatte sie doch schon längst.
    „Vergiss nicht, ich bin auch eine Malfoy!“
    Wie könnte ich das vergessen.
    Doch so leicht, lenkte sie mich nicht vom Thema ab.
    „Aja und was ist mit John? Warum heißt er eigentlich so?“, konnte ich nicht aufhören zu fragen.
    Schließlich wollte ich ja Gewissheit.
    Vielleicht hatten meine Eltern doch Recht mit ihren Vermutungen über die Zwillinge, schließlich glichen sie mir ja nicht sonderlich und John war ja auch noch der Pate von meinem Jüngsten.
    „Also Draco, jetzt pass mal gut auf. Erstens sind alle deine Kinder von dir, oder glaubst du wirklich, ich hätte dich während unserer Ehe je betrogen? Da kämen wir auch schon zum Punkt zwei: Du solltest mir vertrauen, schließlich vertrau ich dir ja auch. Drittens war das mit John und mir lange bevor ich mit dir zusammen war, sogar lange bevor ich dich überhaupt leiden konnte und du für mich nicht mehr der schleimige arrogante Kerl, der kleinere Schüler abgezockt hatte, warst!“
    So drastisch hätte sie das jetzt auch nicht ausdrücken müssen.
    „Und viertens heißt dein Jüngster John, weil John ein guter Freund von mir ist, ich den Namen mochte und er der Taufpate von deinem Sohn ist!“
    Das leuchtete mir ein. Wenigstens klang es logisch und normal bestand bei Catherine nie der Grund zu Eifersucht, da ich ja wusste, dass sie nur mich liebte und nie offensichtlich Interesse an anderen Typen bekundet hatte, zumindest nicht in meiner Anwesenheit.
    Ich würde später Sarah noch ein bisschen ausfragen, irgendeinen positiven Effekt musste dieser Frauentausch ja haben und wem, wenn nicht ihrer bestens Freundin würde Catherine so etwas erzählen.
    „Und fünftens liebe ich dich und ich habe auch noch nie irgendeinen Mann so geliebt wie dich und würde dich niemals hintergehen. Und wenn das jetzt alles war, würde ich mich gerne wieder meinen Schüler widmen, denn die brauchen mich im Moment nötiger, da Nils schon zum 7. Mal vom Besen gefallen ist!“, meinte sie nachdrücklich.
    Wer war Nils? Und warum stellte der sich so dumm an?
    „Mister Longbottom, wie ich sehe, haben sie den Dreh immer noch nicht raus. Also noch einmal auf Anfang!“, waren die letzten Worte von meiner Frau, ehe sie das Telefonat beendete.
    Der Name erklärte einiges!
    Ich wollte nachher noch zu Zabini, doch vorher musste ich mal wieder alle Zauber um mein Haus auffrischen.
    Zum Schutz vor Eindringlingen, Dieben oder ungebetenen Gästen, hatte ich einige Zauber parat, schließlich wollte ich nicht, dass wenn ich gerade mit irgendwas beschäftigt war, bei dem ich niemanden außer im besten Fall Catherine brauchen konnte, Jemand einfach so in mein Haus apparieren konnte.
    Der Apparierschutz und der Hausfriedenszauber waren nur zwei davon.
    Mein Anti- Eindringlingszauber kam nur zum Einsatz, wenn ich mit meiner Familie im Urlaub war, wohingegen die anderen beiden das ganze Jahr über im Einsatz waren.
    Ich ging im Garten umher und sprach einige Stolperflüche um auch ihn sicher zu machen.
    Das Anwesen selbst, hatte ich nur mit einem Schildzauber belegt, der verhinderte, dass es jemand angreifen oder zerstören konnte.
    So wie ich damals mit dem Explosionszauber bei meinen Eltern.
    Die teure Wohnzimmereinrichtung, die dabei kaputt gegangen war, nahm mir mein Vater heute noch übel.
    Zuletzt fehlte nur noch der Muggelabwehrzauber, der mein Haus selbst vor diesen harmlosen Gestalten schützen sollte.
    Ich wollte gerade den Zauber aussprechen, als ich einen lauten Schrei hinter mir vernahm.
    Ich drehte mich um und sah, wie Sarah in einer meiner Fallen gelandet war und sich irritiert umsah.
    „Geht’s dir gut? Hast du dir was getan! Soll ich dir helfen?“, fragte ich sie, schließlich war ich ja um sie besorgt und um den Körper meiner Frau.
    „Nein danke, alles bestens“, giftete sie mich an und kletterte auf dem Loch.
    Gut dann eben nicht.
    Ich blieb stehen und wartete, bis sie endlich bei mir angekommen war.
    Auf dem Weg fiel sie noch in ein paar unsichtbare Schlaglöcher.
    Omann, wollte sie meine Frau komplett verunstalten?
    „Was machst du mit dem Körper meiner Frau?“
    „Ach sei still, hilf mir lieber und sag mir, wo denn überall diese Scheißfallen sind!“
    Soso, jetzt wollte sie also doch meine Hilfe.
    „Wenn du jetzt gerade ausgehst, sollten eigentlich keine mehr kommen!“
    „Na, das ist doch ungemein beruhigend!“, fauchte sie mich an.
    Ohoh, wer wird denn da gleich böse werden.
    „Was tust du hier überhaupt?“
    Dasselbe könnte ich sie auch fragen.
    „Ich sichere mein Haus!“
    „Vor wem, vor dir selbst!“, grinste sie mich an.
    Haha, sehr witzig.
    Ich beschloss, großzügig darüber hinwegzusehen beziehungsweise das zu überhören und fragte sie nach ihrem Anliegen.

Kommentare (1)

autorenew

Tachi (40991)
vor 8 Tagen
Die Story ist sehr gut gelungen aber es ist nicht so leicht zu lesen

Arbeite noch etwas an dem Sicht Wechsel sonst passt alles mach weiter so ☺️ 😍

LG
Tachi