Fühlst du dich wohl in deiner Haut 13

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1 Kapitel - 1.279 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.380 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Anzügliche Kompromisse

    Inzwischen war ich doch in eins der Gästezimmer gezogen, Emily hatte noch nichts davon mitbekommen und somit war das auch kein Problem.
    Denn ich wollte ungern jede Nacht neben Draco Malfoy schlafen, der mich für seine Frau hielt, wenn er in die süße Welt der Träume entschwand.
    Ich wollte mir gerade ein Glas Wasser aus der Küche holen, als ich sah, dass Draco noch auf war.
    Er saß mehr oder weniger im Dunkeln, nur das Feuer im Kamin brannte.
    Er saß in einem der Sessel, starrte in die wärmenden Flammen und hielt ein Whiskyglas in der Hand.
    Als ich mich neben ihn auf die Couch setzte, wandte er sich zu mir um und lächelte mich gedankenverloren an.
    „Was ist los? Warum sitzt du hier im Dunkeln? Geht’s dir nicht gut?“, fragte ich besorgt nach.
    Irgendwie sah der gar nicht gut aus heute.
    „Doch, ich denke nur nach!“, antwortete er mir und sah dann wieder ins Feuer.
    „Aja, und das machst du hier? Mitten in der Nacht?“, fragte ich ihn ungläubig und musterte ihn mit kritischem Blick.
    Das konnte er seinen unterbelichteten Schufteln erzählen.
    „Ich weiß nicht, irgendwie kann ich nicht schlafen!“, sagte er leise, seinen Blick immer noch starr aufs Feuer gerichtet.
    Soso, fehlte ihm ein Gutenachtlied?
    Aber ich wollte ja nicht gemein sein, schließlich hatte ich Draco in dieser Woche viel besser kennen gelernt und inzwischen mochte ich ihn wirklich.
    Ich war ja davor schon mit ihm befreundet gewesen, aber das war irgendwie eher oberflächlich gewesen.
    Sonst hatten wir kaum was gesagt, wenn wir uns mal gegenüber saßen und Catherine nicht da war und jetzt führten wir sogar ab und an angeregte Gespräche.
    „Du vermisst sie, oder?“, schlussfolgerte ich.
    Warum sollte er sonst wie ein Häufchen Elend im stockdusteren Wohnzimmer sitzen!
    „Ach Quatsch. Schließlich bin ich ein Malfoy. Ich komm auch gut allein zurecht!“, antwortete er mir und sah mich argwöhnisch an.
    Männer…
    Wir saßen da und schwiegen uns an, während ich nahm einen Schluck aus meinem Glas nahm.
    „Vermisst du Potter denn gar nicht?“, fragte er nun doch noch.
    Und wie.
    „Natürlich vermisse ich Harry, aber ich geb’s ja auch offen zu!“, entgegnete ich und sah ihn belustigt an.
    Es war einfach zu komisch anzusehen, wie er sich unter meinen prüfenden Blicken wandte.
    Er seufzte.
    „Ja, gut! Ich vermisse sie. Jede Sekunde! Jedes Mal, wenn ich dich sehe, möchte ich dich in den Arm nehmen, dich küssen und dann fällt mir ein, dass du ja gar nicht Catherine bist! Und das macht alles noch viel schlimmer!“, gab er schließlich doch zu.
    Ich stand auf und ging zu ihm hin.
    Ich legte ihm meine Hand tröstend auf die Schulter und er sah mich bedrückt an.
    Dann jedoch zog er mich an meinem Arm zu sich runter und plötzlich saß ich auf seinem Schoß.
    Sein Gesicht kam meinem immer näher.
    „Draco Malfoy!“, stieß ich hervor und sprang auf.
    „Sag mal geht’s dir noch gut? Wolltest du mich etwa gerade küssen!“, giftete ich ihn an.
    Doch der grinste nur spöttisch.
    „Ne, ich wollte einfach nur sehen, wie weit ich bei einer Potter kommen würde!“, fügte er schelmisch hinzu.
    Was bildete sich dieser arrogante Kerl eigentlich ein?
    „Warte nur Malfoy, bis ich deiner Frau erzähle, dass du dich während ihrer Abwesenheit an mich rangemacht hast!“, lächelte ich ihn süffisant an.
    Ach, ich konnte auch gemein sein.
    „Das traust du dich nicht. Sonst wird Catherine ganz schnell davon erfahren, dass du dich in ihrem Körper an Zabini rangemacht hast und ihn auch noch fast geküsst hättest!“, entgegnete er mir nicht weniger selbstsicher.
    Ja, wahrscheinlich nicht, aber das würde ich ihn niemals wissen lassen.
    „Ach ja, das glaube ich weniger. Das macht ihr wohl kaum was aus, wahrscheinlich ist sie noch sauer, dass ich ihn nicht geküsst hab, schließlich findet sie ihn auch nicht schlecht und wer weiß, was sie treibt, wenn du wieder auf einer deiner Geschäftsreisen bist?“, antwortete ich ihm ärgerlich.
    Zwar hatte Catherine nie ausdrücklich erwähnt, dass sie Zabini heiß oder so fand, aber wer fand das denn bitte nicht?
    Nur Leute mit Geschmacksverirrung und Leute wie Hedi und Theresa fanden das nicht.
    Die ja eigentlich in dem ersten Teil enthalten waren.
    Malfoy sah mich einen Augenblick verunsichert an, anscheinend hatte ich sein Konzept durcheinandergebracht. Dann fing er sich offenbar wieder und kehrte zu seinem arroganten Grinsen zurück.
    „Catherine würde mich nie betrügen und außerdem weiß ich ganz genau, was sie von Zabini hält! Willst du auch ein Glas Whisky?“, meinte er wie beiläufig und sah mich fragend an.
    „Nein, danke Malfoy!“, zischte ich ihn an.
    In diesem Moment presste sich was von hinten an meine Beine und umschlang mich.
    Oh mein Gott, was war denn das?
    Aber es war glücklicherweise nur John, der auf den Arm genommen werden wollte.
    Er war ein kleines Stück größer als James, aber sonst erinnerte er mich ein wenig an meinen eigenen Sohn.
    Ich vermisste meine Familie.
    Ich hob John, der inzwischen ganz schön schwer geworden war, hoch.
    Naja, er war jetzt auch schon 5 Jahre alt. Mein Gott, wie die Zeit verflog.
    „Warum nennst du Papa Malfoy?“, fragte er mich mit großen Augen.
    Ach Mist.
    „Naja, so heißt er doch!“, versuchte ich mich mit Seitenblick auf Malfoy rauszureden.
    „Aber du heißt auch so. Und ich auch. Und du nennst mich trotzdem John!“.
    Er ließ wohl heute nicht mehr locker.
    Warum mussten Catherines Kinder nur immer so stur sein und alles hinterfragen?
    James war das doch auch nicht.
    „John, mein Sohn. Komm doch mal zu deinem Dad!“, wandte sich Draco an ihn.
    Ich ließ ihn runter und er rannte auf Malfoy zu.
    „Wie wär’s, wenn ich dich jetzt wieder ins Bett bring, schließlich ist es schon ziemlich spät und Mami liest dir dann noch was vor?“, schlug er ihm vor.
    John nickte begeistert und ließ sich dann von seinem Vater in sein Zimmer tragen.
    Ich warf ihm noch ein paar geringschätzige Blicke hinterher, bevor ich mich in Bewegung setzte und den beiden folgte.
    Schließlich musste ich meinem Ziehsohn ja noch eine Geschichte vorlesen.
    Was Malfoy ja, weshalb auch immer, nicht tun konnte.
    Ich könnte ihm eine Geschichte von einem fiesen hinterlistigen platinblondem Prinzen erzählen, der am Schluss doch noch die schöne Prinzessin bekommt, die sich dann aber wegen dem reichen Grafen von ihm trennt und er dann einsam stirbt, erzählen.

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