Fühlst du dich wohl in deiner Haut 11

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1 Kapitel - 2.424 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.397 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Bankgeheimnis

    Ich war gerade dabei, meine Einkäufe der letzten Tage zu sortieren, als mein Handy klingelte.
    „Catherine Malfoy?“, meldete ich mich inzwischen, schon wie als wäre es mein eigener Name.
    „Guten Tag, Mistress Malfoy. Sind wir da richtig, wenn wir die Frau von Draco Malfoy suchen?“, fragte mich eine dunkle Stimme.
    „Ja, das sind Sie!“
    Wenigstens vorübergehend.
    „Ich bin Officer Kurt, vom 14. Revier in London. Es tut uns sehr leid, aber sie müssten aufs Revier kommen!“, forderte er mich auf.
    Was war denn passiert? War Draco was zugestoßen?
    Er hatte sich heute, obwohl Samstag war, am Morgen auf den Weg zur Arbeit gemacht.
    „Können Sie mir vielleicht sagen, warum?“
    Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
    „Wir mussten ihn leider aus verschiedenen Gegebenheiten mit aufs Revier nehmen, aber er weigert sich standhaft eine Aussage zu machen! Deswegen bitten wir Sie, so schnell wie möglich auf das 14. Revier in der Shaftesbury Avenue in London zu kommen!“, erklärte er mir geduldig.
    „Ich werde mich sofort auf den Weg machen!“
    Ich hatte grad eh nichts zu tun und das würde bestimmt lustig werden.
    Draco Malfoy im Muggelknast.

    Ich apparierte in meine gewohnte Seitenstraße in London, die ich immer benutzte und nahm von dort aus ein Taxi in die genannte Straße.
    Dort bezahlte ich, stieg aus und suchte das Revier.
    Ich fand es trotz meines schwachen Orientierungssinns, den ich mit meiner besten Freundin gemein hatte und betrat das Gebäude.
    „Entschuldigen Sie bitte“, machte ich den alten Sack, der hinter der Glasscheibe saß, auf mich aufmerksam.
    „Ich bin Catherine Malfoy und sollte hier herkommen, es ist irgendwas mit meinem Mann, wenn ich das richtig verstanden habe!“
    „Ja, wir hatten das was!“, schnauzte er mich unfreundlich an.
    Wahrscheinlich hatte er heute noch nicht seine Portion Donuts bekommen.
    „Roland!“
    Ein schlaksiger Kerl mit kurzen roten Stoppelhaaren, der geschätzte 3 Köpfe größer war als ich, tauchte aus dem verstaubten Büro aus.
    „Ah, Sie müssen Mistress Malfoy sein. Kommen sie doch mit in mein Büro!“, meinte er und sah mich auffordernd an.
    Omann, das konnte spaßig werden.
    „Was hat Draco denn angestellt?“, fragte ich, als ich mich auf dem Stuhl, vor Officer Cromac, wie er sich vorstellte, nieder ließ.
    Kurt war wohl beim Donut kaufen.
    „Ihrem Mann wird einiges zur Last gelegt. Widerstand gegen die Staatsgewalt, versuchter Bankraub und Behinderung der Justiz, wenn er nicht bald eine Aussage macht!“
    Wie hatte er das denn angestellt?
    „Und was genau ist passiert?“
    „Wir wissen nur so viel:
    Mister Malfoy war anwesend, als ein Bankraub passiert ist. Er stritt sich wohl gerade mit einem Bankangestellten, als wir erfuhren, dass sich dort ein Bankräuber aufhielt.
    Da er nicht, wie die anderen in der Bank auf dem Boden lag, als wir das Gebäude schließlich einnahmen, mussten wir davon ausgehen, dass er in den Raub verstrickt war.
    Er stand nur da und regte sich furchtbar auf.
    Wir hatten daraus geschlossen, dass der Raub nicht nach seinem Plan funktioniert hatte und wurden damit in unserem Verdacht bestätigt.
    Als wir ihn festnehmen wollten, sträubte er sich und schrie irgendwas von „Scheißmuggels!“, dieses Wort kam alle drei Minuten. Hatte ihr Mann schon in der Vergangenheit psychische Störungen? Ist er in Therapie? Oder hatte er…“
    „Wieso fragen sie ihn das nicht selbst! Draco und ein Bankraub! Das ist doch völlig absurd. Der hat mehr Geld, als Sie sich überhaupt vorstellen können! Und wann hat er bitte „Wiederstand gegen die Staatsgewalt“ geleistet?“
    Das war doch alles absurd.
    Und was hatte Draco in einer Muggelbank zu suchen?
    Dass er furchtbar über Muggel geschimpft hat, konnte ich mir lebhaftvorstellen.
    „Wie gesagt“, er warf mit einen bösen Blick zu, weil ich ihn unterbrochen hatte.
    „als wir gerade dabei waren, ihn mitzunehmen, hat er sich furchtbar aufgespielt und alle möglichen Drohungen, von denen wir nur ein paar verstanden hatten, ausgesprochen und sich dann auch noch handgreiflich gewehrt.
    Er dachte wohl, er hätte gegen mich eine Chance!“, fügte er selbstgefällig hinzu.
    Naja, Draco hatte jetzt nicht gerade ein Sixpack, aber gegen diese Bohnenstange wäre wohl selbst er angekommen!
    „Und was passiert jetzt mit ihm?“, wollte ich dennoch wissen.
    „Naja, entweder er gibt ein Geständnis ab, wobei er sich dazu bekennt, Mittäter zu sein, oder er sagt überzeugend aus, dass er nur zufällig da war. Irgendwas zu sagen, wäre auch mal ein Anfang. Keinen Ton hat er von sich gegeben, außer die Nummer, unter der Sie zu erreichen sind!“, erklärte er.
    „Und was passiert jetzt?“
    „Wenn er aussagt, dass er unschuldig ist, und das glaubhaft, wird er wohl nur ein Bußgeld, wegen dem „Wiederstand gegen die Staatsgewalt“ zahlen müssen!“
    Omann, wie Karotte das schon sagte.
    Als ob Draco auf ihn eingeschlagen hätte, oder ihm ein Messer an die Kehle gehalten hätte!
    „Oder er bleibt, sagt nichts, und kann eine Zelle für die nächsten Tage sein Eigen nennen! Könnte aber auch, wie wenn er ein Geständnis ablegt, durch Kaution rauskommen.“
    „Soso. Könnte ich jetzt zu ihm?“
    „Aber natürlich“, meinte die Bohnenstange, überrascht, dass ich ihn so anfuhr. Ich hatte ja keine Ewigkeit Zeit.

    Er brachte mich zu einem Zimmer, in dem nur ein Stuhl und ein Tisch standen.
    „Ich kann sie leider nicht allein lassen, da sie ja sonst was besprechen könnten. Ich werde hier vorne stehen bleiben. Gutes Gelingen. Und wenn Mister Malfoy handgreiflich gegenüber ihnen wird, dann wird er es mit mir zu tun bekommen!“, meinte er beschützerisch und nahm seinen Platz neben der Tür ein.
    Als ob er mir was tun würde.
    In diesem Moment wurde die Tür geöffnet und Draco wurde von einem weiteren Beamten, der auch nicht besser aussah, in den Raum zu dem Stuhl geführt.
    Wo waren die Cops, die aussahen wie Paul Walker?
    Ich überlegte gerade, wer von den beiden Officers wohl der gute und der böse Cop war, als Draco gegenüber von mir Platz nahm.
    „Naudivio“, sprach er kurz, während ich mich entschied, dass Karotte wohl der Gute war.
    „Was war das für ein Spruch?“, fragte ich ihn, da ich mich wunderte, dass er funktionieren sollte, obwohl Draco ja nicht mal einen Zauberstab bei sich gehabt hatte.
    „Ist so ‘ne Art Antiabhör-Zauber! Er hört nichts, was wir sagen und in Gedanken ist er da, wo er jetzt gerade am liebsten sein würde!“, erklärte er mir.
    Den musste ich mir merken.
    „Ich weiß auch gar nicht, was ich hier soll!“, fing er auch schon an loszuzetern.
    „Du könntest mich auch erst mal begrüßen!“, könnte ja zur Abwechslung auch mal freundlich sein.
    „Du siehst doch, dass ich für so was nun überhaupt nicht in der Stimmung bin!“, keifte er mich an und legte seine Hände mit den Handschellen auf den Tisch.
    Meine Güte.
    Das mit den Handschellen musste ich Catherine mal vorschlagen.
    Obwohl ein Maulkorb bei Malfoy wohl angebrachter war.
    Ich grinste.
    „Also, was ist passiert?“, riss ich mich zusammen.
    „Wir haben in der Bank einen Zauberer, der extra dafür zuständig ist, Gallionen in die Muggelwährung umzutauschen. Den Zauber dafür, hat er entwickelt und den weiß auch nur er.
    Blöderweise ist er heute krank gewesen, wo doch heute die meisten Transfers stattgefunden hatten. Auf einmal wollte jeder Muggelgeld und unsere Vorräte neigten sich dem Ende zu. Daher musste ich wohl oder übel in die Muggelbank gehen, da haben wir einen Verbindungsmann, ein Zauberer der dort arbeitet. Er ist quasi die Notlösung, wenn Cromey nicht da ist.
    Also wurde ich von einem Chef dazu gezwungen, da hinzugehen. Als ich da war, wollte ich Cansellas sprechen, aber die weniger freundliche Frau hat mich nicht zu ihm lassen. Sie meinte, er wäre in einer wichtigen Besprechung!“, erzählte er aufgelöst.
    „Naja, dann hättest du halt die paar Minuten noch gewartet!“, ich zuckte mit den Schultern.
    „Ja meinst du, ich hab ewig Zeit? Ich wollte da schnell wieder raus, ich hab ja keine Lust mein ganzes Leben da drin zu verbringen!“, sein Blick war immer noch furchteinflößend grimmig.
    Und er übertrieb mal wieder maßlos.
    „Aber das war doch noch nicht alles, oder? Wegen so was wird man nicht eingebuchtet!“, wandte ich ein.
    „Ich war ja noch nicht fertig!“, fuhr er mich an.
    „Du musst mich hier nicht so anmachen! Sonst geh ich nämlich und du bleibst auch noch die nächsten Tage hier drin!“, entgegnete ich ihm genervt.
    Ich ließ mich doch nicht am laufenden Band von ihm anpampen.
    „Ich hatte sie noch einmals freundlich gebeten, mich zu ihm zu lassen und mit Engelszungen auf sie eingeredet!“, fuhr er fort.
    Ja klar. Draco und Engelszungen. Ich glaub kaum, dass der sanft reden kann. Wahrscheinlich war das höchste der romantischen Sätze, die er sagen konnte:
    „Hier ist ein Sack Gallionen, kauf dir was du willst“
    Warum schaute er mich so finster an?
    Ich hatte das doch nicht etwa laut gesagt?
    Anscheinend schon, da er mir sofort antwortete.
    „Wenn du das meinst, muss ja nicht jeder wie Potter sein und der ganzen Welt seine Gefühle ausschütten!“, er durchbohrte mich mit eisigem Blick.
    Oh, ich war ihm wohl auf den Schlips getreten.
    „Die dämliche Muggelzicke hat sich nicht beirren lassen und ließ mich nicht zu ihm. Da habe ich eben weiter mir ihr diskutiert. Und plötzlich waren da diese Männer und haben mich aufgefordert, mich auf den Boden zu legen. Die hatten sie doch nicht mehr alle. Als ob ICH mich auf den Boden legen würde. Der Anzug hatte 100 Gallionen gekostet, den mach ich doch nicht voller Dreck. Wer weiß, wann diese Bank das letzte Mal geputzt worden ist. Außerdem legt sich ein Malfoy nicht auf den Boden oder kniet nieder!“
    Ich verdrehte die Augen und erntete noch mehr böse Blicke.
    „Und dann haben die mich auch noch gepackt und mir Handschellen angelegt. Wie einem dummen Verbrechermuggel! Ich glaubte, ich spinn! Das konnten die mit mir nicht machen! Das habe ich dann auch versucht, ihnen beizubringen!“
    Das hatte ich schon mitbekommen.
    „Und dann hab ich nichts mehr gesagt, die glauben mir hier ja eh nichts und bevor ich mich noch um Kopf und Kragen geredet hätte, habe ich lieber auf dich gewartet!“
    „Weise Entscheidung!“
    Aber hatte er den Bankraub denn überhaupt nicht bemerkt?
    „Und was war mit dem Bankräuber? Ist der dir nicht aufgefallen? Oder das plötzlich Alle am Boden lagen? Hast du das nicht bemerkt?“
    Er schaut mich verwundert an.
    „Äh nein, ich war ja damit beschäftigt, meine Situation zu verdeutlichen!“, meinte er, als ob das selbstverständlich wäre.
    Ich schaute ihn noch einmal kritisch an und erklärte ihm dann seine jetzige Situation.
    „Du wirst aussagen, dass das ein reiner Zufall war, dass du zu dem Zeitpunkt in der Bank warst und dass du eine Frage zu deinem Konto hattest, was sehr dringend war, da du noch geschäftlich in Paris zu tun hattest und dich beeilen musstest! Deswegen bist du ein wenig gereizt gewesen und es tut dir alles überaus leid!“
    „Und dann? Obwohl es eine ungeheuerliche Frechheit ist, dass ich mich bei denen entschuldigen muss. Aber da ich wahrscheinlich ohne nie wieder Tageslicht sehen werde, werde ich die Schmach wohl über mich ergehen lassen müssen!“, fügte er sich also doch seinem Schicksal.
    „Dann musst du eine Geldstrafe wegen „Wiederstand gegen die Staatsgewalt“ zahlen und wir können endlich nach Hause!“, antwortete ich ihm gelassen.
    Hach, das würde ein lustiges Spektakel werden, wenn Draco Malfoy vor den Bullen zu Kreuze kriechen würde.
    „Na dann, werde ich mich mal mit einem der unfähigen Muggelbeamten unterhalten!“, meinte er und stand auf.
    Er sprach einen Umkehrzauber und der Polizist in der Ecke schaute uns wieder interessiert zu.
    „Du da, Karottenkopf. Ich möchte mit einem deiner Kollegen sprechen!“, er musterte ihn mit abschätzigem, arroganten Blick.
    Er wusste, wie er sich Respekt, oder besser gesagt Ehrfurcht verschaffte und Officer Cromac nickte eingeschüchtert und nahm ihn mit zu seinem Kollegen.
    Schade, musste ich wohl draußen warten.
    Nach einer halben Stunde, die ich mit einem Becher mit wässrigem Kaffee, besser gesagt, brauner Brühe, verbracht hatte, sah ich einen geschafften Officer und einen zufriedenen Malfoy aus dem Vernehmungszimmer kommen.
    „Wir melden uns noch einmal bei ihnen!“, meinte Karottenkopf und entließ Draco und gab ihm seine Sachen zurück.
    „Und was sie mit einem seltsamen Stab aus Holz in einer Bank wollen, habe ich auch noch nicht ganz raus!“, fügte er noch verwirrt hinzu.
    „Ach Officer, denken Sie immer daran, dass sie demnächst mehr Geld verdienen können und so noch mehr Donuts zum Verzehr zur Verfügung stehen werden!“
    Draco schenkte ihm noch ein arrogantes Grinsen und zog mich dann aus dem Revier auf die Straße.
    „Was ist jetzt mit dem Bußgeld?“, fragte ich ihn.
    „Und der Anzeige?“
    Draco grinste auch mich arrogant an.
    „Es ist eben doch ganz nützlich Beziehungen zu haben! Die Anzeige wurde fallen gelassen!“, das war alles, was er noch dazu sagte.

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