Fühlst du dich wohl in deiner Haut 9

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1 Kapitel - 2.120 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.959 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Neue Freunde ebenfalls!









    1

    Zabinis Zauber


    Normal verbrachten Catherine und ich immer einen Abend in unserem Lieblingsrestaurant mit Zabini und seinen wechselnden Freundinnen. Er schaffte es, fast jedes Mal eine andere mitzubringen.
    Es war ein kleines französisches Nobelrestaurant ein wenig außerhalb von London.
    Eines musste man den Muggels lassen, sie verstanden wirklich etwas von gutem Essen.
    Doch diese Woche hatte er unseren Abend abgesagt, vermutlich hatte er grade keine Begleitung.
    Er hatte sich stattdessen für heute Abend zu einem Glas Wein angekündigt.
    Sollte mir Recht sein, ich legte sowieso keinen gesteigerten Wert darauf mit meiner neuen Frau, ihm und irgendeinem weniger intelligentem jungen Mädchen meine Zeit zu verbringen.
    Da kam mir das ganz recht.
    Als ich Sarah vorhin davon in Kenntnis gesetzt hatte, dass Zabini am Abend auftauchen würde, bekamen ihre Augen einen freudigen Ausdruck.
    So strahlten diese Augen eigentlich nur, wenn ich auftauchte, schließlich gehörten sie ja meiner Frau.
    Irgendwie vermisste ich sie.
    Sarah war ja ganz nett, das musste ich zugeben, aber es war doch was anderes.
    Außerdem musste ich so auf viele Sachen verzichten, an die ich sonst nur allzu leicht rankam…
    Komischerweise war Sarah doch mit Potter verheiratet, warum freute sie sich dann so?
    Zabini wusste nichts von dem Körpertausch und das sollte auch so bleiben.
    Sonst durfte ich mir das ein Leben lang anhören.
    Er hatte schon in seiner Schulzeit ein Auge auf Sarah geworfen, aber das hatte er auf fast jede.
    Mir war das ja egal, solange er die Finger von Catherine ließ.
    Den Gedanken schlug er sich nämlich schnell wieder aus dem Kopf.
    Manchmal war es ganz gut, wenn man eine gute Portion an Respekt vermittelte.






















    Naja, wir werden sehen, was der heutige Abend so brachte.
    Ich brachte Emily und John ins Bett, wobei Emily sich wie immer nicht von mir lösen konnte.
    Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein solcher Familienmensch werden könnte, wie ich es jetzt war.
    Ich weiß noch, wie ich ellenlang diese blöden Muggelratgeber, von wegen „Wie werde ich ein guter Vater“ und dergleichen durchgestöbert hatte, bis ich mich endlich dieser großen Aufgabe gewachsen gefühlt hatte.
    Ich wollte unter keinen Umständen so werden, wie mein Vater.
    Und das wurde ich zum Glück auch nicht.
    Ich liebte meine Kinder und meine Frau über alles und mich würde nichts von ihnen trennen können.
    Ich liebte alle meine Kinder, auch wenn ich zugeben musste, dass ich insgeheim Scorpius schon ein wenig bevorzugte.
    Ich hatte ihn nicht mehr lieb als die anderen beiden, aber ich erkannte mich in ihm einfach nur allzu gut wieder.
    Er war wie eine kleine Ausgabe von mir.
    Und so verhielt er sich zu Catherines Leidwesen auch.
    Kein Wunder, dass sie mich in den ersten paar Jahren in Hogwarts nicht sonderlich leiden konnte.
    Aber Scorpius würde auch noch zu einem vernünftigen Mann heranwachsen.
    Man musste ihm nur Zeit lassen.
    Emily schlang die Arme um mich und ich hob sie hoch.
    Sie war ganz schön groß geworden. Mit jedem Tag, der verstrich, wurde sie ihrer Mutter ähnlicher.
    Ich strich ihr über ihre braunen Locken und gab ihr dann einen Gutenachtkuss.
    Das würde ich jetzt auch gern bei ihrer Mutter tun, aber die war ja gerade bei Potter.
    Ich setzte mich auch noch zu John aufs Bett und deckte ihn zu.
    Sonst erledigte Catherine das immer, aber die war ja nicht hier.
    John war ganz anders, als sein Bruder und manchmal fiel es mir schwer, ihm zu folgen.
    Er hatte einige Ähnlichkeiten mit mir, doch da er mit seinem Bruder oft nicht klar kam, wollte er nie so werden wie er.
    „Gute Nacht, mein Sohn, ich seh‘ dich morgen früh! Schlaf gut, mein Junge!“
    „Ich hab dich lieb, Dad“, meinte er und lächelte.
    „Ich dich auch!“
    Ich löschte das Licht und verließ das Zimmer.
    Auf dem Weg in die Küche hörte ich die Klingel und wartete darauf, das Deffkus die Tür öffnete.
    Das tat er dann auch und ließ Zabini eintreten.
    „Hey Draco, na wie geht’s?“, er stieß mir freundschaftlich in die Seite.
    Aua, musste der immer so grob sein.
    „Alles in Ordnung und bei dir? Hast du diese Woche wohl keine Neue aufgerissen? Oder hast du London schon durch?“
    Ich grinste ihn an.
    „Quatsch, ich hatte einfach viel zu tun in der Arbeit!“
    Ich zog meine Augenbrauen hoch.
    „Du und Arbeit! Seit wann nutzt du deine Zeit denn zum Arbeiten?“
    Das würde mich aber stark wundern.
    „Ach Draco, irgendwann muss auch ich erwachsen werden!“
    Er grinste mich an.
    Hört, hört, das waren ja ganz neue Töne.
    Was war denn mit dem passiert.
    Bevor ich ihm des Rätsels Lösung entlocken konnte, kam Sarah in die Eingangshalle und warf Zabini ein charmantes Lächeln zu.
    Musste das sein?
    Sie hatte sich ganz schön in Schale geworfen.
    Sie hatte sich wohl heute zu hohen Schuhen durchgerungen und trug das schöne Cocktailkleid, dass ich Catherine letztes Jahr gekauft hatte.
    „Hallo Zabini!“, sie strahlte ihn an.
    Dieser musterte sie verwundert, da er so eine übermäßige Freundlichkeit sonst nicht von meiner Frau gewohnt war.
    Es war nicht so, dass Catherine ihn nicht leiden konnte, nur fand sie, dass er sich für sein Alter ziemlich unangemessen verhielt.
    „Hallo Catherine, gut siehst du aus. Aber seit wann nennst du mich bei meinem Nachnamen?“
    Omann, das hatte ich nicht bedacht.
    „Sie ist einfach ein bisschen müde, Emily kränkelt ein bisschen!“, schritt ich ein und zog Zabini ins Wohnzimmer.
    „Sie sieht aber nicht müde aus!“, entgegnete er.
    Konnte er es nicht einfach auf sich beruhen lassen?
    „Liegt an ihrer Ausstrahlung!“, antwortete ich ihm und ließ mich gegenüber von ihm in einem Sessel nieder.
    Sarah stellte die Gläser auf den Tisch und schenkte den guten Bordeaux Wein ein.
    Sie reichte Zabini ein Glas und schaute ihn für meinen Geschmack ein bisschen zu lange an.
    Ihm war das wohl auch aufgefallen, denn er schaute mich fragend an.
    Ich wich seinem Blick aus und nahm mir selbst mein Glas, da es mir ja nicht angeboten wurde.
    Sarah setzte sich neben Zabini auf die Couch und prostete ihm zu.
    „Auf einen wunderschönen Abend!“, flüsterte sie ihm fast schon verführerisch zu.
    Jetzt übertrieb sie es aber wirklich mit der Gastfreundschaft.
    Zabini schien das allerdings zu gefallen.
    Er war sogar so dreist, dass er ihr in den Ausschnitt schielte, als er ihr sein Glas hinhielt.
    Er grinste mich schelmisch an und wandte sich dann wieder „meiner Frau“ zu.
    Von mir aus konnte Sarah gerne mit ihm flirten, aber nicht in dem Körper meiner Frau.
    Zabini erzählte gerade irgendwas von seiner letzten Reise nach Indien, denn neben Frauen interessierte er sich auch für die Welt und wollte noch vor seinem Tod jeden Platz der Erde gesehen haben.
    Sarah hing förmlich an seinen Lippen und lachte bei jeder annährend lustigen Sache Catherines gekünsteltes Lachen, das zum Einsatz kam, wenn meine Frau gezwungen war, sich mit meiner Mutter zu unterhalten.
    Jetzt legte sie auch noch die Hand auf sein Knie, ich glaub ich spinn.
    „Catherine, würdest du kurz mit mir in die Küche kommen?“, bat ich meine „Frau“ in energischem Tonfall.
    Sarah sah mich böse an, folgte mir aber dann, nachdem sie Zabini noch einen entschuldigen Blick zugeworfen hatte.
    „Was fällt dir eigentlich ein? Dich so auffällig an meinen Freund ranzumachen?“, fuhr ich sie an.
    „Das habe ich doch gar nicht!“, sie schaute mich unschuldig an.
    Den Blick konnte sie sich sparen, der zog nur bei Catherine und wenn ich so sauer war, dann nicht mal bei ihr.
    „Doch das hast du! Von mir aus kannst du dich gern an Zabini ranschmeißen, aber nicht in dem Körper meiner Frau!“
    „Ist ja schon gut, reg dich wieder ab! Ich wollte doch lediglich ein wenig Spaß haben!“, sie verdrehte die Augen.
    „Ich werde schon nicht mehr mit ihm reden!“
    Omann, die kannte auch nur Extreme.
    Ich ließ sie stehen und ging zurück ins Wohnzimmer.
    Dort war allerdings kein Zabini mehr.
    Wo war der hin?
    Das sollte ich schneller erfahren, als mir lieb war.
    Ich wendete mich wieder der Küche zu und konnte ein paar Gesprächsfetzen mitbekommen, da die Tür einen guten Spalt breit offenstand.
    „…hör auf damit. Du kannst mich doch nicht einfach so küssen! Ich liebe Ha…Draco!“
    „Soso!“, schmunzelte dieser und ging auf mich zu.
    „Irgendwie Draco, gefällt mir deine Frau heute besser als sonst! Sie wirkt viel sympathischer!“, grinste er mich breit an.
    Wahrscheinlich hatte er schon längst bemerkt, dass hier etwas faul war.
    Wir ließen uns wieder im Wohnzimmer nieder.
    „Wie kommst du dazu, meine Frau zu küssen! Du bist mein bester Freund!“, fauchte ich ihn auch schon an.
    Wie kam er denn bitte dazu?
    „Ach Draco, das ist doch nicht Catherine! Meinst du, ich bin blöd?“.
    Naja…wenn er so fragte…
    „Ich glaube kaum, dass Catherine sich so offensichtlich an mich ranmachen würde, jedenfalls nicht, wenn du daneben sitzt!“, grinste er mich an.
    Ja wohl auch nicht, wenn ich nicht daneben sa߅
    „Was ist passiert? Klär deinen unwissenden Freund endlich auf!“
    Naja, jetzt kam ich eh nicht mehr daran vorbei.
    „Pansy hat Catherine einen Trank vorbeigebracht und wollte mit ihr Köper tauschen, um an mich ranzukommen. Stattdessen haben aber Catherine und Sarah durch ein Versehen ihren Körper gewechselt und wir müssen es ja irgendwie vor den Kindern geheim halten, schließlich kann ich Emily und John kaum erzählen, dass ihre Mama gar nicht ihre Mama ist, sondern nur so aussieht!“
    Zabini konnte nicht mehr an sich halten und fing an zu lachen.
    Ich warf ihm einen bösen Blick zu, doch das störte ihn wenig.
    Er lachte nur noch mehr.
    Also ich fand das überhaupt nicht lustig und das sagte ich ihm dann auch.
    Er kriegte sich wieder ein und wir unterhielten uns noch einige Zeit, bevor er aufbrechen wollte und wir vereinbarten, dass Catherine wenn möglich nichts von den Vorfall in der Küche erfahren sollte, da sie wahrscheinlich sowohl Sarah, als auch Zabini den Hals umdrehen würde, wenn sie das erfuhr.
    Er stand auf und ich begleitete ihn zur Tür.
    „Sag deiner „Frau“ schöne Grüße!“
    „Jaja, ist schon gut!“, meinte ich genervt.
    Wie gesagt, das würde ich mir noch Ewigkeiten anhören müssen.
    „Aja und Draco?“
    „Was?“
    „Alle guten Dinge sind drei!“
    Was war das denn jetzt?
    „Was genau willst du mir damit sagen!“, fragte ich ihn.
    „Naja, eine Frau sollte in ihrem Leben mindestens drei Typen küssen und das hat deine jetzt auch hinbekommen! Wurde auch mal langsam Zeit!“, er grinste noch mal breit und öffnete dann die Haustür.
    Warum denn bitte drei? Ich, Zabini und wer zum Henker!
    „Zabini, wer soll der dritte sein?“, schrie ich ihm hinterher.
    „Denk mal an deinen Jüngsten!“, gab er mir zurück und verschwand dann.
    Warum sollte ich denn an John denken? John…John!
    Oh nein, doch nicht etwa der John!

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