Fühlst du dich wohl in deiner Haut 7

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1 Kapitel - 2.508 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.328 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Familientreffen der Gruselgestalten


    Heute war es so weit. Das Familientreffen bei den Malfoys zu der die komplette Blackfamilie eingeladen war, stand vor der Tür.
    Ich machte mich gerade fertig und hoffte, dass der Abend bald vorüber gehen würde.
    Darum beneidete ich Catherine sicher nicht und ich würde liebend gerne auf all das Geld und die Shoppingtouren verzichten, wenn ich mir solche Treffen sparen könnte.
    Aber da musste ich wohl durch.
    Ich betrat eines der Ankleidezimmer von Catherine und öffnete die Türen eines Schrankes vor mir.
    Ich hatte die Zimmer letzte Woche alle inspiziert und hatte schon fast den Überblick über all die Kleider und Klamotten gewonnen.
    Ich zog ein dunkelblaues Kleid von einem Bügel und schlüpfte hinein.
    Das hatten wir schon mal.
    Fehlten nur noch die Schuhe und der Schmuck.
    Eine Kette und Ohrringe waren ebenfalls schnell gefunden, da ich das nahm, was auf ihrer Kommode lag
    Anscheinend war das Kollier neu und sie hatte es erst vor kurzem bekommen, da es noch offen lag und noch nicht in der eigens für Schmuck vorgesehenen Kommode aufbewahrt wurde.
    Jetzt waren die Schuhe an der Reihe.
    Wenn ich mir die halsbrecherischen Dinger vorstellte, mit denen ich Catherine manchmal sah, wurde mir jetzt schon schlecht.
    Ich ging den Flur entlang und suchte den Raum, in dem die Pumps und die Ausgehschuhe verwahrt wurden.
    Die anderen Schuhräume übersprang ich.
    Ich schritt suchend an den Vitrinen und Schränken entlang und -oh Wunder- ich fand ein Paar Schuhe, die zwar einen Absatz hatten, allerdings nur 3 oder 4 Zentimeter.
    Ich zog sie glücklich an.
    Sie waren schwarz und schlicht, aber strahlten trotzdem eine unglaubliche Eleganz aus.
    Ich zog sie an und sah mich noch einmal im Spiegel an.
    Perfekt.
    Ich schritt die Treppe runter, wo mich auch schon Draco in der Eingangshalle erwartete.
    Ich lächelte ihn an, doch der musterte mich kritisch.
    „Was ist los? Stimmt was nicht?“, fragte ich unsicher nach und sah an mir herab.
    „Du willst doch nicht etwa DIESE Schuhe anziehen?“
    „Doch eigentlich schon!“, meinte ich selbstsicher.
    „Auf keinen Fall. Das bietet meiner Familie ja gefundenes Fressen! Ich such dir ein paar Schuhe raus!“, sagte er und zog noch einmal die Augenbrauen in die Höhe.
    Dann ging er, mir voran, die Treppe hoch und eilte in das richtige Zimmer, das er anscheinend kannte.
    Ja gut, war ja auch sein Haus.
    Er zog zielsicher ein paar schwarze Pumps aus einem der Fächer und hielt sie mir hin.
    „Die passen!“, verkündete er bestimmt und ich nahm sie ihm aus der Hand.
    Oh mein Gott, ich würde sterben.
    Die Länge des Absatzes betrug sicher nicht weniger als 10 Zentimeter.
    Ich würde mich zum Affen machen.
    Warum sollte ich auch sonst solche Schuhe tragen.
    Schließlich war ich in meinem eigenen Körper groß genug, warum musste Catherine auch nur so klein sein.
    Da ich mich nicht auch noch ein zweites Mal vor Draco blamieren wollte, bat ich ihn darum den Raum zu verlassen und versprach ihm, dass ich gleich runterkommen würde.
    Er zog von Dannen und ich blieb mit meinen Mörderschuhen zurück.
    Ich schlüpfte vorsichtig hinein und da verdrehte sich auch schon mein Fuß.
    So ein Mist.
    Beim zweiten Versuch klappte es zwar auf Anhieb, doch da war noch das Problem mit dem Laufen.
    Ich versuchte ganz langsam einen Fuß vor den anderen zu setzen, doch irgendwie wollte es wohl nicht sein.
    Ständig drohte ich umzufallen und wenn nicht Elidora herbeigeeilt gekommen wäre, die natürlich inzwischen schon längst mitbekommen hatte, dass ich und Catherine Körper getauscht hatten, hätte ich mir noch einiges gebrochen.
    Sie half mir dabei, mich aufrecht zu halten und erklärte mir, wie man richtig mit so hohen Schuhen lief.
    Woher sie das auch immer als Hauself wusste…
    Aber anscheinend wusste sie alles.
    Sie war die gute Seele des Hauses und immer bereit, sich die Hände für andre Leute, in diesem Fall für die Malfoys schmutzig zu machen.
    Nach kurzer Zeit kriegte ich es einigermaßen hin.
    Das musste für heute reichen, denn für mehr hatte ich echt nicht mehr den Nerv.
    Wie konnte Catherine auf solchen Dingern nur laufen!
    Geschweige denn tanzen oder dergleichen.
    Ich versuchte irgendwie die Treppe heil runterzukommen und traf erneut auf Malfoy, der mich diesmal wesentlich zufriedener musterte.
    „So geht das!“, meinte er und blickte auf meinen Schmuck.
    „Ah, du hast die Kette angelegt! Gute Wahl!“, sagte er anerkennend.
    Wenn der wüsste, dass das nur Zufall war.
    Aber ich wollte sein neugewonnenes Bild von mir nicht trüben und dankte ihm nur.
    Mittlerweile waren auch die Kinder aufgetaucht.
    Emily in einem hübschen grünen Samtkleidchen und John daneben im schwarzen Anzug mit grüner Krawatte, passend zu seiner Schwester und zu seinen Augen.
    Ich lächelte die beiden aufmunternd an, die sich anscheinend nicht sonderlich auf das Familientreffen freuten.
    Dem konnte ich mich nur anschließen…
    Scorpius stand lässig an die Wand gelehnt da und strich sich durch sein Haar.
    Sowie das aussah, würde es sogar einem Monsun standhalten, so viel Gel wie der investiert hatte.
    Das musste mindestens sein Taschengeld für eine Woche sein.
    Obwohl, so wie ich Malfoy kannte, würde er die Tonnen an Haarpflegeprodukten für seinen Sohn auch noch finanzieren, der würde für gutes Aussehen doch alles machen.
    Außer sein letztes Hemd geben.
    Bildlich gesprochen.
    Wir apparierten gemeinsam vor das Anwesen der Malfoy Seniors.

    "Diana sieht ja heute wieder fabelhaft aus!", meinte eine aufgetakelte ältere Dame mit hochnäsiger Stimme vor mir. Ich betrachtete sie genauer und Draco flüsterte mir ihren Namen zu.
    „Das ist Tante Walburga! Sie ist die Tante meiner Mutter!“
    "Naja, wie man’s nimmt!", antworte ihr eine junge Frau neben ihr und nippte an ihrem Sekt.
    „Was soll das denn heißen!“, fragte Tante Walburga eingeschnappt.
    „Ach nichts!“, anscheinend wollte die Brünette sich nicht weiter mit ihr anlegen.
    "Schau doch die hübschen blonden Haare und wie elegant sie aussieht!", fuhr die Alte schwärmend fort.
    „Sie wäre eine gute Kandidatin für Draco gewesen!“, meinte sie jetzt auch noch.
    "Walburga, bitte.", sagte der ältere Mann neben ihr, der definitiv sympathischer aussah, zu ihr.
    „Nicht schon wieder das Thema!“
    Draco wurde langsam unruhig und wippte neben mir nervös mit dem Fuß.
    „Aber das ist doch war. Sie würde viel besser zu ihm passen, als die Tochter von Blutsverrätern. Wir haben uns schon richtig entschieden, dass wir Andromeda aus dem Stammbaum gebrannt haben. Und wer mit ihr befreundet ist, kann ja nichts sein!“
    „So schlimm sind sie doch gar nicht!“, erwiderte der Mann, dessen Name Orion, wie ich später erfuhr, war.
    „Doch. Kaum zu glauben, dass solche Leute Reinblüter sind!“, echauffierte sich Dracos Großtante weiter.
    „Wo die Liebe hinfällt. Und Draco liebt sie nun mal, das solltest du endlich akzeptieren, schließlich sind die beiden schon 10 Jahre verheiratet!“, entgegnete ihr die junge Frau erneut.
    Ich mochte sie, sie wirkte sympathisch.
    „Ja, kaum zu fassen…wie konnte er nur!“
    In diesem Moment erblickte uns die Brünette und lächelte mich entschuldigend an. Ich lächelte ihr dankbar zurück.
    Walburga anscheinend nicht. War die taktlos.
    "Was ist denn, Loreen? Man wird doch wohl mal anmerken dürfen, dass man glücklich wäre, wenn der Großneffe Umgang mit einer kultivierten jungen Dame hat."
    Mein Lächeln verschwand. Sie ist kultiviert und was war Catherine, bitteschön? Ein Steinzeitmonster, oder wie?
    Ich glaubte, mir platzte gleich der Kragen.
    Da räusperte sich auch schon Draco neben mir, anscheinend hatte er genug gehört.
    „Hallo Tante Walburga!“, meinte er und verzog keine Miene.
    „Ach hallo Draco, Darling, wie geht es dir?“, schon änderte sie ihre Stimme um etwa drei Oktaven höher.
    „Gut!“, antwortete er knapp.
    „Catherine!“, ergänzte sie sich jetzt noch und sah mich verächtlich an.
    Pah, das konnte ich auch.
    Naja, wenigstens wusste sie meinen Namen auch und nicht nur Catherines Familiengeschichte.
    „Walburga!“
    „Und der kleine Scorpius ist auch dabei!“, rief sie entzückt und kniff Lucas in die Backe.
    Der fand das gar nicht so toll und verzog das Gesicht.
    Er ließ sich aber dann doch zu einem: „Hallo Tante Walburga!“ bringen und sah sich dann wieder um.
    Anscheinend konnte er sie auch nicht haben.
    Kann ich verstehen, wenn sie so über seine Mutter herzog.
    Denn anscheinend liebte und schätzte er sie doch, obwohl man ihm das nie zutrauen würde, aber seit der Szene im Wohnzimmer traute ich ihm alles zu.
    Die beiden Zwillinge, die ich an der Hand hielt wurden von Walburga nicht beachtet, aber Loreen setzte sich in die Hocke und knuddelte die beiden.
    „Na ihr? Wie geht’s euch?“, fragte sie und sah die beiden Kinder herzlich an.
    „Gut!“, strahlte Emily sie an.
    Loreen strich John, der sie ebenfalls anlächelte, über den Kopf und erhob sich dann wieder.
    Sie sah mich an und deutete mir mit ihren Augen eine Richtung.
    Ich verstand und überließ Draco, der sich mit seinem Onkel unterhielt, die Kinder und ging mit ihr ein paar Schritte weiter.
    „Da bist du ja endlich! Ich dachte schon, ich müsste den ganzen Abend hier ohne dich verbringen!“, sagte sie und sah mich vorwurfsvoll an.
    Ich kannte sie ja nicht mal.
    Catherine hatte auch noch nichts von ihr erwähnt. Jedenfalls nicht, dass ich mich erinnern konnte.
    „Äh tut mir leid, wir hatten daheim noch einige Auseinandersetzungen!“, entschuldigte ich mich.
    „Naja, jetzt seid ihr ja da. Walburga war ja wieder unerträglich!“, fing sie auch schon an, freundlich loszuplaudern.
    Sie hatte langes schwarzes glänzendes Haar, das ihr locker über die Schultern fiel und grüne Augen, die mich jetzt erwartungsvoll anblickten.
    „Ich hab schon Schlimmeres über mich gehört!“, meinte ich gelassen.
    "Du darfst sie nicht so ernst nehmen. Sie ist immer etwas eigen, wenn es um ihren Lieblingsneffen Draco geht. Aber keine Sorge, sie wird sich schon an dich gewöhnen."
    „Das glaube ich kaum. Schließlich hatte sie schon mehr als 10 Jahre lang dafür Zeit!“
    Selbst wenn, ich glaubte kaum, sie könnte Catherine was anhaben, wenn sie sich sonst schon mit Lucius und Narzissa rumstreiten musste.
    Da war sie bestimmt einiges gewohnt.
    „Du hast nicht zufällig Dracos Eltern gesehen, oder?“, fragte ich sie und ging schon mal vorsichtshalber in Deckung.
    „Narzissa und Lucius? Doch, aber die stehen jetzt bei den anderen. Noch ist die Luft rein!“, versicherte sie mir belustigt.
    „Zum Glück!“, seufzte ich.
    Die fehlten mir gerade noch.
    Ich wusste nicht wirklich, was ich mit ihr reden sollte, aber das nahm sie mir schon ab.
    Wahrscheinlich verstanden Catherine und sie sich wunderbar, die konnten ja beide reden, ohne Punkt und Komma.
    „Letztens hab ich mit Tonks geredet und da meinte sie glatt, dass…!“
    Sie redete, wie ein Wasserfall und ich hörte ihr geduldig zu.
    Sie war wirklich nett, aber irgendwann konnte ich nur noch ein sanftes Rauschen hören…
    Jedenfalls solange, bis sich jemand hinter mir auffällig räusperte und mir Loreen mitleidige Blicke zuwarf.
    Oh nein…
    Oh doch, ich drehte mich um und starrte ihn Lucius verzogenes Gesicht mit den stechenden Augen.
    „Guten Tag Catherine!“
    Mein Blick sagte bestimmt mehr als tausend Worte.
    „Hallo Lucius, hallo Narzissa!“, denn die war ebenfalls am Start.
    Narzissa versuchte sich ein Lächeln abzuringen, was aber kläglich scheiterte.
    Ich mühte mich da erst gar nicht ab.
    „Wo ist denn mein Sohn?“, fragte mich der König der Platinblonden.
    „Ich weiß nicht, wo sich mein Mann“, ich betonte dieses Wort aus purem Spaß an der Freude und an Lucius Gesicht, „gerade steckt! Wahrscheinlich immer noch bei seiner überaus freundlichen Tante Walburga!“, gab ich ihm nur allzu bereitwillig Auskunft.
    „Und wo ist mein Lieblingsenkel?“, wollte nun auch das Schwiegermonster wissen.
    Sie sah wirklich so aus, als hätte sie Must unter der Nase.
    In dem Punkt hatte Harry definitiv Recht.
    Klar, dass Scorpius gemeint war, es würde mich auch wundern, wenn sie Emily und John die gleiche Aufmerksamkeit schenken würden, wie ihrer kleinen Dracoausgabe.
    „Der wird wahrscheinlich ebenfalls bei seinem Vater sein“, meinte Loreen mit aufgesetztem Lächeln.
    „Draco wird sich sicher freuen, wenn er sich mal wieder mit euch unterhalten wird. Außer du hast wieder vor, ihn zu töten!“, ich sah Lucius süffisant an.
    Ich konnte mich einfach nicht zurückhalten, diese Mischung aus purer Arroganz und Verachtung, mit der er mich musterte, dieser kalte Blick, machte mich einfach rasend.
    Die beiden wandten sich ohne noch ein Wort zu verlieren von mir ab und stolzierten zu Narzissas Tante des Grauens.
    „Na den hast du‘s aber gegeben! Das nächste Weihnachten wird sicher spaßig werden!“, lachte Loreen neben mir.
    Ohoh, da musste Catherine jetzt durch.
    Es wurde noch ein seeehr langer Abend, der einfach kein Ende finden wollte.
    Ich unterhielt mich noch nett mit meiner neuen Freundin und irgendwann reichte es mir aber.
    Ich sammelte meine Ziehkinder ein und suchte dann Draco.
    Ich wollte nach Hause, raus aus diesem Haus. Aus dieser Gesellschaft.
    Der ließ sich dann auch bereitwillig überreden, mitzukommen, da er wohl eine weniger erfreuliche Unterhaltung mit seinem Vater gehab hatte, wohl über mein Verhalten ihm gegenüber.
    Das würde wohl noch weitreichende Konsequenzen haben.
    Aber die musste ich ja zum Glück nicht ausbaden, dachte ich noch, als ich mit Emily und John an der Hand nach Hause apparierte.

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