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Fühlst du dich wohl in deiner Haut 5

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1 Kapitel - 2.969 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.525 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Neue Freunde ebenfalls!

    1
    Können oder nicht können,
    das ist hier die Frage

    Ich machte mich auf den Weg zum Ministerium, ich wusste ja, wo das lag, auch wenn ich noch nicht allzu viel damit zu tun gehabt hatte.
    Allerdings hatte ich es nicht annähernd so riesig in Erinnerung.
    Wie sollte ich da denn meine Abteilung finden?
    Nach ewigem Rumirren und nachdem ich immer noch nicht zu einem Ergebnis gekommen war, beschloss ich mich an die Informationsstelle zu wenden.
    Dort sah mir eine missgelaunte Sekretärin entgegen, die mich stark an die damalige Bibliothekarin in Hogwarts erinnerte.
    „Ja!“, krächzte sie mich an.
    „Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich zu der „Abteilung für magische Unfälle und Katastrophen“ komme?“, fragte ich sie mit einem Lächeln.
    Ich hatte schon zwei Tage mit Malfoy an meiner Seite überlebt, dann würde ich das auch noch mit Bravour hinbekommen.
    „Soso, jetzt wenn Sie meine Hilfe brauchen, dann kommen Sie auf einmal an. Sonst halten Sie es noch nicht mal für nötig mich zu grüßen, Sie rauschen sonst immer nur an mir vorbei!“, fuhr sie mich mürrisch an.
    Das konnte ich mir bei Catherine gar nicht vorstellen, die musste doch sonst immer jedermann überfreundlich grüßen, der ihr über den Weg lief.
    „Und wie geht es überhaupt Ihrem kleinen rotzfrechen Sohnemann? Ist der immer noch so schlecht in der Schule?“, fragte sie mich hinterhältig grinsend.
    Kein Wunder, dass Catherine ihre keine Beachtung schenkte.
    Dieser alten Schreckschraube. Aber woher wusste sie überhaupt von Lucas Scorpius?
    Das würde ich Malfoy fragen, wenn ich wieder daheim war. Dann musste ich wenigstens nicht immer krampfhaft nach Gesprächsthemen suchen, wenn ich mit ihm am Tisch saß, und hatte schon mal eines.
    „Also, wie komme ich nun dahin!“, fragte ich schon ein wenig energischer.
    „Treppe hoch, den Gang entlang, dritte Tür rechts!“, war die kurze Antwort von der alten Hexe, die sich bestimmt ärgerte, dass ich ihre Frage so umgangen hatte.
    Ich schenkte ihr noch einen verächtlichen Blick und machte mich dann auf den Weg.
    Als ich endlich vor der Tür stand auf deren Seite ein Messingschild mit dem Namen der Abteilung an der Wand festgemacht war, war es bereits kurz nach halb 11.
    Oh, eigentlich sollte ich bereits um 10 da sein.
    Ich würde einfach sagen, ich stand im Stau.
    Ach das ging ja gar nicht, Catherine apparierte sich ja immer her.
    Dann sagte ich eben, dass mich irgendeiner im Haus aufgehalten hatte.
    Aber wer?
    Egal, mir würde schon was einfallen.
    Ich drückte die Türklinke runter und betrat den Raum.
    Die Entschuldigung für mein Zuspätkommen wurde eh nicht mehr benötigt, da alle in dem Raum hektisch umherliefen.
    Ich blickte mich um und konnte endlich ein bekanntes Gesicht in der Menge ausmachen.
    Es war John, der jetzt auf mich zukam.
    „Der Strom ist ausgefallen und wir haben kurz vorher noch eine Meldung aus London bekommen!“, erklärte er die Hektik und das Chaos.
    Anscheinend ging es hier nicht immer so zu.
    Nach einer Weile hatten sie das Problem wohl behoben und ich fragte mich immer noch, wo die denn bitte den Strom herbekamen, als plötzlich alle Telefone zu klingeln begannen.
    „Catherine, du bildest wie immer mit John ein Team und ihr schaut da in London mal nach dem Rechten, während Tracey mit Leo nach Frankreich appariert und die übergeschnappte Hexe, die gerade um den Eiffelturm fliegt und „Fly away“ singt, ausschaltet.“
    Man, wieso durfte ich nicht nach Paris.
    Naja, John kannte ich wenigstens.
    Wir setzten uns vor seinen Laptop, der gerade wieder hochfuhr.
    Anscheinend waren hier Muggelgegenstände ganz normal und alltäglich.
    Wir lasen uns die E-Mail von irgendeinem Zaubereireporter, der anscheinend unser Außenschnüffler war durch und machten uns dann auf den Weg in meine Heimatstadt.



    Ich sah mir die Klasse an und musterte einen nach dem anderen.
    Sie stellten sich alle nacheinander vor.
    „Nils Longbottom“, meinte ein strohblonder Junge mit großen blauen Kulleraugen.
    Das war doch nicht etwas der Sohn von Theresa und dem Vollpfosten Neville Longbottom?
    Hatte man denen überhaupt erlaubt Kinder zu bekommen!
    Gab es da nicht eine Regelung, die es Paaren die dumm und dazu auch noch tollpatschig waren, verbot Kinder zu bekommen?
    Anscheinend nicht.
    Na bei den Genen konnte ich mich bei dem Jungen ja schon mal auf was gefasst machen.
    Aber ich hatte ja keine Vorurteile, bei Minus mal Minus kam ja schließlich auch plus raus. Vielleicht war bei ihm ja doch noch nicht Hopfen und Malz verloren!
    „Andrea Ronaldonio!“, meinte Schneewittchen mit hochnäsiger Miene.
    Das konnte sie sich schnell wieder abgewöhnen.
    „Cornall Rendom“, „Ralph Nelson“, „ Laura Ranell“, “Robert Kumansky”.
    Es wurden immer mehr Namen.
    Sie erwarteten doch nicht etwa, das ich mir die Namen merkte, oder?
    Die Schlange endete mit einem unscheinbaren Jungen namens „Adam Smith“, na der Name passte schon mal.
    Das war das gleiche, wie bei dem sommersprossigen Jungen, namens Rudolf, der leider nicht Weasley hieß, sondern Bellory, bei dem ich aber hätte schwören können, dass er mit den Weasley verwandt wäre.
    Aber meine Frage verneinte er mit erstauntem Blick.
    Anscheinend hatte er noch nie was von denen gehört.
    Naja, vielleicht hatten George oder Fred doch noch irgendwo ein Kind und wussten nichts davon dass sie eine arme und unschuldige Hexe geschwängert hatten.
    Bei Ron konnte ich mir das kaum vorstellen, da mit dem Niemand außer Hermine freiwillig ins Bett wollte.
    Eines der Kinder, das ausgerechnet in diesem Moment niesen musste, riss mich aus meinen Gedanken.




    Mittlerweile befanden wir uns schon an dem Ort des Geschehens.
    Es hatte sich bereits eine große Masse an Muggels angesammelt und diese standen im Halbkreis um einen schreienden Mann.
    „Ich will jetzt endlich mei Geld! Was soll denn der Scheiß?“, rief der nun aufbrausend.
    Er war völlig außer sich und kam mir irgendwie vor wie Rumpelstilzchen.
    „Und wo sinn überhaupts die griesgrämigen Kobolde? Bestimmmmt habn die sich mit meinem Geld verflüchtigt.“
    Jetzt roch ich auch die starke Alkoholfahne, die von ihm ausging.
    Kein Wunder, dass er nicht den blassesten Schimmer hatte, wo er war und dass das definitiv nicht die Gringotts Bank war.
    „Jetzt beruhigen Sie sich doch erst mal!“, versuchte ich ihm gut zu zureden.
    Ich wollte ja nicht, dass die Situation eskalierte.
    „Ich beruhig mich überhaupts net, ich will mei Geld!“, giftete er mich an.
    Er nahm seinen Zauberstab aus der Tasche und richtete ihn auf die Menge, die jetzt zu lachen begann, schließlich konnten sie sich ja nicht erklären, was er mit einem Stück Ast wollte.
    Na die würden sich noch umschauen.
    Wie ein Maschinengewehr sagte er einen Spruch nach dem anderen auf, und ich konnte nur perplex dabei zusehen, wie die Muggels zu Tieren und anderen abstrusen Dingen wurden und mich wundern, dass er selbst in diesem Zustand noch so viele Zaubersprüche fehlerlos hinbekam.
    Und ihn störte es nicht, dass über die Hälfte schief ging, das freute ihn nur noch mehr, da er so mehr Schaden anrichten konnte.
    Ich wusste überhaupt nicht, wie ich reagieren sollte.
    Also ließ ich mal John machen.
    Der warf mir einen überraschten Blick zu, wahrscheinlich fragte er sich, warum ich nicht handelte, vielleicht ergriff sonst Catherine immer zuerst das Ruder.
    Jedenfalls schritt er kurz darauf ein und stoppte den Kerl, indem er die Zeit anhielt.
    Komischerweise konnte ich mich bewegen, ich war nicht versteinert, so wie die anderen.
    Catherine hatte nie erzählt, dass ihr das in ihrem Beruf möglich war.
    Wahrscheinlich nannte man so was Berufsgeheimnis. Kein Wunder, dass sie immer so gelassen war.
    Wenn ihre Kinder, oder Malfoy sie zu sehr nervten, machte sie sie bestimmt für einen Moment oder für ein paar Minuten kalt.
    Aber wahrscheinlich durfte sie das daheim nicht, ich würde sie einfach fragen.
    John ging derweil von einem zum andern, wendete ein paar starke Erinnerungslöschzauber, von denen ich ein paar bereits kannte, die meisten aber noch nie gehört hatte, an und meinte dann, ich solle mich um den Typen kümmern.
    Ja, wie jetzt? Was soll ich mit denn jetzt mit dem Typen machen?
    Ihn auch vergessen lassen?
    Aber dann konnte er nicht bestraft werden, und ich glaubte kaum, dass das Ministerium Zauberer, die nicht zu der Geheimhaltung der Zauberwelt beitrugen und das Geheimnis gefährdeten, ungestraft davonkommen ließ.
    Sollte ich ihn wegbringen?
    Aber wohin?
    In meine Abteilung?
    Ich sah John fragend an, der nun fertig war.
    „Ach Catherine, was ist denn heute mit dir los? Du bist doch sonst nicht so konfus!“, fuhr er mich genervt an.
    Mein Gott, der sollte sich nicht so haben.
    „Tut mir leid, ich hab einfach schlecht geschlafen!“, versuchte ich mich rauszureden.
    Er musterte mich noch mal kritisch bevor er verkündete, dass er das übernehmen würde und er den Kerl ins Ministerium bringen würde, während ich einfach den Zeitstoppzauber aufheben sollte und eine vernünftige Erklärung für die verwirrte Menschenansammlung finden sollte.
    Bevor ich ihn fragen konnte, was ich den Muggels denn bitte erzählen sollte, war er auch schon mitsamt dem Kerl verschwunden.
    Naja, war vielleicht auch besser so, sonst würde er noch Verdacht schöpfen.
    Na toll, was sollte ich denen jetzt erzählen?
    Dass Außerirdische da waren?
    Oder vielleicht, dass ein Magnetisches Feld sie hier hergezogen hatte.
    Oder noch besser…oh jetzt war mir was eingefallen.
    Jetzt musste ich mir nur noch überlegen, wie ich den Zauber aufheben konnte.
    Nach etlichen Versuchen gelang es mir dann irgendwann, irgendwie und die Muggels erwachten aus ihrer Starre und schauten sich zerstreut um.
    Dann fiel ihr Blick auf mich.
    Sie sahen mich konsterniert an.
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    War das jetzt zu dick aufgetragen?
    Ach nein, das passte schon, wahrscheinlich hatten die eh nur die Hälfte mitbekommen.
    Sie bekamen ja ihre Münder nicht mal mehr zu.
    Bevor sie mir dennoch irgendwelche Fragen stellen konnten, machte ich mich schleunigst aus dem Staub und verschwand hinter der nächsten Straßenecke.
    Die war zum Glück verlassen und es war weit und breit kein Muggel zu sehen.
    Von dort aus apparierte ich mich zurück ins Ministerium.


    Nach kurzen Erklärungen meinerseits und vielen geduldigen Antworten, befanden sich meine Schüler in der Luft.
    Hach, das war ja gar nicht so schwer, wie ich gedacht hatte.
    Da sollte noch einer sagen, ich hätte keine pädagogischen Fähigkeiten.
    Obwohl, die hatte ich wohl nicht.
    Nils hatte es noch nicht mal annähernd geschafft, abzuheben.
    Er war halt der Sohn seiner Eltern.
    „Was ist denn daran so schwer! Du nimmst den Besen, nimmst ihn zwischen deine Beine, setzt dich drauf und hebst ab!“
    Der Junge sah mich eingeschüchtert an.
    Wahrscheinlich hatte ich mal wieder meinen genervten und abschätzigsten Blick drauf, mit dem ich schon einige Leute vertrieben hatte, ihn aber nicht halb so gut drauf hatte, wie Draco.
    Nils startete den mittlerweile geschätzten 20. Versuch und endlich, es klappte, er hob ab.
    Doch so schnell er in der Luft war, war er auch wieder am Boden. Er landete unsanft auf seinem Hosenboden und starrte mich ängstlich an.
    Machte ich meinem Umfeld so viel Angst?
    Ich hatte Mitleid mit dem kleinen Knirps und bot ihm meine Hand an.
    Ich half ihm auf und sprach ihm gut zu.
    Dieser plötzliche Sinneswandel von mir erschreckte ihn anscheinend noch mehr und er kriegte es noch weniger hin als vorher.
    Ich seufzte.
    Aber bevor ich mich weiter mit Nils beschäftigen konnte, hatte ich schon wieder das nächste Problem.
    Um diesen Job beneidete ich Sarah wirklich nicht.
    Weaslebes Zwilling hatte es vom Besen gehauen. Wie konnten die nur leugnen, dass sie verwandt waren, die gleichen sich wie ein Ei dem anderen.
    Immerhin hatte Rudolf es geschafft in die Lüfte abzuheben und sogar höher, als ich gedacht hatte, was dann allerdings zu seinem Verhängnis wurde.
    Ich wusste noch nicht, was ihn zum Abstürzen gebracht hatte, aber das würde ich auch noch rauskriegen, jedenfalls sah das nicht gut aus.
    Ich rannte zu ihm hin, und sah, wie er unnatürlich die Beine verrenkt, auf dem Boden lag.
    Ich musterte ihn eingehend und pfiff dann in meine modische Trillerpfeife.
    Sofort wandten sich 15 Gesichter mir zu und landeten, ein paar mehr ein paar weniger sicher und sanft, wieder auf dem Boden.
    „Ich denke, wir müssen Rudolf in den Krankenflügel bringen! Die Stunde ist für heute beendet! Findet euch morgen wieder pünktlich hier ein!“, verkündete ich und die Klasse machte sich murrend auf den Weg.
    Anscheinend hatte ihnen das Fliegen Spaß gemacht und sie hatten meine erste Unterrichtsstunde gut überstanden.
    Außer natürlich Rudolf.
    Ich war gerade dabei, Rudolf umständlich auf die Schultern zu nehmen, als ich sah, wie Scorpius mit ein paar Freunden, die ich noch nie gesehen hatte, auf uns zukam.
    „Und ich dachte immer, Rentiere könnten fliegen!“, er grinste süffisant und seine Freunde lachten.
    Was bildete der sich eigentlich ein? Das trieb er also, wenn ich nicht da war. Er machte seinem Vater in diesem Alter große Konkurrenz.
    Kein Wunder, dass ich ihn da noch nicht so toll fand.
    „Lucas Scorpius Phineas Zabini Malfoy!“, setzte ich an.
    Dieser zuckte zusammen und sah mich unsicher an, bevor er sich wiederfand.
    Misstrauisch musterte er mich.
    „Du klingst wie meine Mutter!“, fuhr der mich kaltschnäuzig an.
    Sag mal wie redete der denn mit mir? Achso, er erkannte mich ja gar nicht.
    Aber das war noch lang keine Rechtfertigung.
    Wie ging der denn mit seiner Tante um.
    Hatte ich ihm denn gar keinen Anstand beigebracht!
    „Und woher weißt du eigentlich meinen ganzen Namen? Den weiß keiner!“, knurrte er mich an, nachdem sich seine Freunde lustig gemachten hatten.
    „Phineas Zabini“, wie kommt man denn auf so einen Namen! Was haben sich deine Eltern denn dabei gedacht!“, sie kriegten sich überhaupt nicht mehr ein.
    Kein Wunder, dass er diese Trottel noch nie daheim erwähnt, geschweige denn vorgestellt hatte.
    Aber gut, ich musste ja meine Rolle spielen.
    Ich war eh schon wütend genug auf mich, weil ich mich so verplappert hatte.
    „Lucas, du kannst uns gerne helfen Rudolf in den Krankenflügel zu bringen!“, schlug ich ihm freundlich lächelnd vor.
    Dieser zeigte mir den Vogel und verschwand dann schneller mit seinen Freunden, als ich überhaupt etwas erwidern konnte.
    Na der würde was erleben, wenn er das nächste Mal nach Hause kam.
    Und ich war mir sicher, dass Sarah das auch nicht auf sich beruhen lassen würde, dieses Verhalten würde für ihn doppelte Konsequenzen haben.
    Denn wer weiß, wenn er sich gegenüber seiner Tante, die er eigentlich ziemlich gern mochte, schon so verhielt, nur weil er anscheinend cool sein wollte, wie ging er dann wohl mit seinen anderen Lehrer um!
    Langsam wurde Rudolf ziemlich schwer, den ich immer noch tragen musste.
    Ich beschloss ihn einfach zum Krankenflügel schweben zu lassen.
    Es war mir in dem Moment ziemlich egal, ob das erlaubt war, oder nicht.
    „Wingardium Leviosa!“, sprach ich und schon schwebte der Rotschopf in der Luft.
    Ich dirigierte ihn vor mir her und brachte ihn so sicher zu Madam Pomfrey, die anscheinend nie starb und wahrscheinlich noch als Geist hier sein würde.
    Hoffentlich hatte mich keiner der Lehrer gesehen, schließlich wollte ich Sarah nicht schon am zweiten Tag Schwierigkeiten bereiten.



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