Fühlst du dich wohl in deiner Haut 3

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1 Kapitel - 1.380 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.512 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Neue Freunde ebenfalls!

    1
    Morgen früher Sonnenschein

    Der Wecker holte mich aus meinen süßen Träumen, in denen ich in meinem Bett neben meinem Mann lag und nicht in einem kalten Gästezimmer, auf einem nicht halb so bequemen Bett wie daheim. Ich glaube, ich bin inzwischen schon total verweichlicht, bei all dem Luxus daheim. Omann, bestimmt war ich schon ein Snob.
    Ich grinste in mich hinein.
    Ich beschloss aufzustehen und zu frühstücken.
    Ich schlug die Bettdecke zurück und verließ mein warmes Bett.
    Ich machte die Tür leise auf, ich wollte ja keinen wecken.
    Jedenfalls versuchte ich das, aber sie quietschte unaufhörlich.
    Oman.
    Allerdings war leise zu sein völlig unnötig, da ich als ich in die Küche kam, schon beide neuen Familienmitglieder am Tisch sitzen sah.
    Ein quietschfideler James strahlte mich an.
    Mein Gott, war der süß.
    Harry lächelte mich an und fragte mich, ob ich Kaffee wollte.
    Ich nickte und setzte mich an den Tisch.
    Harry hielt mir den Brotkorb hin und ich nahm mir eine Semmel.
    Das würde Draco niemals tun.
    Von Harrys Fähigkeiten konnte der sich noch einiges abschauen.
    Ich strich gerade Marmelade auf die eine Semmelhälfte, als James mich strahlend anlachte.
    „Weißt du was Mami?“
    „Was denn?“, fragte ich nach, inzwischen reagierte ich sogar schon auf das „Mami“ von James.
    „Wenn ich in den Hort geh, dann zeig ich Michael gleich mein neues rotes Flugzeug!“, schwärmte er mir vor.
    Ich lächelte ihn an und strich ihm übers Haar.
    „Und heut Mittag, nach dem Hort, hol ich dich ab und wir gehen zusammen mit John und Emily auf den Spielplatz!“
    Harry sah mich erstaunt an.
    „Du hast doch gar keine Zeit! Du musst doch heut den ganzen Tag arbeiten!“, erinnerte mich Harry.
    „Ja mei, dann nehme ich mir eben Zeit. Man kann mir ja nicht verbieten Zeit mit meinem „Sohn“ und seinen Freunden zu verbringen!“, erklärte ich gut gelaunt.
    Und ich wollte meine Kinder endlich wieder sehen, schließlich waren sie sonst fast immer um mich und jetzt sah ich sie überhaupt nicht mehr.
    Das konnte ja nicht so schwer sein, früher von Hogwarts zu verschwinden.
    „Ich tausch einfach meine Stunden! Binns hat doch eh keine Zeit zu verlieren!“, fügte ich hinzu und biss in meine Semmel.
    Harry musterte mich immer noch verwundert.
    „Und das machst du im Ernst?“, fragte mich James mit großen Augen.
    „Warum nicht?“, ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    „Naja, sonst gehen wir doch nur am Wochenende auf den Spielplatz!“, erklärte Harry.
    Achso, ja das hätte er mir ja gleich sagen können.
    Ja und, bei mir herrschten eben andere Regeln.
    Malfoy nahm ein paar Fläschchen mit blauvioletter Flüssigkeit aus seiner Tasche und stellte sie vor Lucas hin.
    „Hier, damit werden deine Leistungen in „Verwandlung“ definitiv besser! Ich will ja nicht, dass du mit Pauken und Trompeten durchfällst! Das wäre ja eine Schande! Vor allem in so einem lapidaren Fach wie Verwandlung!“, erklärte er.
    Ich dachte an die vielen Nachhilfestunden, die Catherine ihm selbst im 5. Schuljahr gegeben hatte.
    „Ich trinke doch keine Tränke, in denen Käfer und Gürteltiergalle enthalten sind!“
    Konnte ich nachvollziehen.
    Malfoy klopfte ihm stolz auf die Schulter.
    „Ich sehe, du hast dich gut vorbereitet und weißt Bescheid, mein Sohn!“
    „Ja Zaubertränke wird ja kein Problem. Das schaff ich ja mit links, äh ich mein mit rechts!“, verkündete er wie selbstverständlich.
    Ach stimmt ja, er war ja Linkshänder.
    „Naja, ich muss jetzt. Hugos Eltern stehen gleich vor der Tür und nehmen mich zum Bahnhof mit!“, meinte Lucas und stand auf.
    „Ich hätte dich fei auch zum Bahnhof gebracht!“
    Schließlich hatte ich ja sowieso nichts zu tun.
    „Ach Mum, das ist doch voll peinlich von seinen Eltern zum Bahnhof gebracht zu werden!“, mein „Ziehsohn“ verdrehte auffällig die Augen.
    „Das habe ich dir doch schon 5000 mal erklärt!“, fügte er genervt hinzu.
    Seiner Mutter bestimmt, aber mir nicht.
    Malfoy warf mir einen flüchtigen Blick zu.
    Lucas Scorpius nahm seinen Koffer, ging noch mal zu mir hin und drückte mir einen Kuss auf die Wange.
    „Lass dich nicht unterkriegen!“, meinte Malfoy und sah stolz auf seinen Sohn herab.
    „Das solltest du lieber den anderen sagen!“, grinste dieser seinen Vater an und ging dann zur Tür.
    Seine Geschwister, die heute noch erstaunlich ruhig waren, rannten auf ihn zu und drückten ihn.
    Er ließ das widerwillig über sich ergehen.
    Wahrscheinlich war das auch peinlich.
    Während seine Geschwister sich in ihr Zimmer zu Spielen verzogen, natürlich erst, als sie ihren Dad um Erlaubnis gefragt hatten, verließ er mit einem „Tschüs Mum, tschüs Dad“ das Haus.
    Davor zwinkerte er uns noch mal zu und schnalzte mit seiner Zunge und formte aus seinem Schnipsen eine Pistole.
    Ich fing an zu lachen, das sah einfach zu komisch aus.
    Malfoy warf mir einen fragenden Blick zu.
    Ich ignorierte ihn und strich weiter Nutella auf meine Breze.
    „Wissen deine Kinder eigentlich, dass du auch eine Niete in Verwandlung warst?“, fragte ich ihn gut gelaunt.
    Ich erntete einen bösen Blick.
    „Ein Malfoy kann alles!“, belehrte er mich.
    „Ja, alles außer Zaubertränke!“
    Er durchbohrte mich mit eisigem Blick.
    „Fahr deine Beißerchen wieder ein!“, triezte ich ihn.
    „Ach, solange Scorpius in Zaubertränke gut ist! Ich hab sowieso nie verstanden, wozu man Verwandlung in seinem Leben braucht, oder was daran so wichtig sein soll!“
    Ich grinste ihn breit an.
    „Naja, ich muss jetzt dann eh zur Arbeit, sonst werden die Kobolde wieder quenglig!“, meinte er und stand auf, er wollte wohl nicht auf mein Grinsen eingehen.
    „Du weißt über alles Bescheid?“
    „Äh…nein? Beispielsweise meine Arbeit!“, entgegnete ich angespannt.
    „Was ist damit?“, er sah mich ungeduldig an.
    „In welcher Abteilung arbeite ich denn überhaupt?“, fiel mir in diesem Moment ein.
    Draco schaute mich belustigt an.
    „Stimmt, das wäre nicht schlecht zu wissen! In der „Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen“!“, antwortete er mir bereitwillig.
    „Ja und was macht man da so? Wie geht man mit diesen magischen Katastrophen um!“
    „Woher soll ich denn das wissen?“, er sah mich mit großen Augen an.
    Anscheinend war ihm das total unverständlich.
    „Sie ist deine Frau, du wirst doch wohl wissen, was sie den ganzen lieben langen Tag treibt!“
    „Erstens machte sie das nicht den ganzen Tag, sondern nur ein paar Mal die Woche und außerdem trennen wir Berufliches und Privates! Wir wollen ja schließlich in unsrer Freizeit andere Dingen bereden und nicht immer über unsere Arbeit zu sprechen! Uns fallen da wesentlich interessantere Sachen ein, die wir machen!“, er grinste mich schelmisch an.
    Ich verdrehte die Augen und wendete mich wieder meiner Breze zu.
    „Igitt, Breze mit Nutella, ist das abartig!“
    Malfoy verzog das Gesicht.
    „Dir muss es ja nicht schmecken!“, entgegnete ich ihm gereizt.
    „Stimmt!“, meinte er und ging in den Flur.
    Ich sah ihm genervt hinterher.
    Er schlang sich den Schal um den Hals, schlüpfte in den Mantel, nahm seinen Aktenkoffer und schmiss dann die Tür hinter sich zu.
    Omann, das würde ein Tag werden.




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