Fühlst du dich wohl in deiner Haut 1

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1 Kapitel - 1.679 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.945 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Vertraute? Zweisamkeit

    Ich war froh, dass ich wieder daheim war. Ich würde noch ein bisschen was essen, dann ein paar Sachen zusammenstellen und dann in mein Bett gehen. In mein leeres Bett…
    Ich hatte James vorher ins Bett gebracht und Catherine hatte ihm noch was vorgelesen, nachdem ich Catherine ihr Bettzeug ins Gästezimmer gebracht hatte.
    Ich saß gerade im Wohnzimmer auf der Couch und arbeitete den Rest ab, der den Tag über in der Arbeit liegen geblieben war.
    Ich musste noch verschiedene Pläne aufstellen und die letzten Tage dokumentieren und den morgigen Arbeitstag planen.
    Ich war gerade so in Gedanken vertieft, dass ich nicht merkte, wie meine Frau das Zimmer betrat.
    Sarah war wohl gerade in der Dusche gewesen, da sie nur in einem Handtuch bekleidet vor mir stand.
    Komischerweise waren ihre Harre trocken.
    Hatte sie sie etwa geföhnt, bevor sie sich was angezogen hatte?
    Seltsam.
    Sie war so wunderschön. Ich hätte gar keinen besseren Fang machen können, auch wenn sie mich gerade kritisch musterte.
    Obwohl ich wirklich müde war, weckte mich dieser Anblick sofort wieder auf. Und zwar alles in mir.
    „Hallo Schatz!“, sagte ich sanft und ging auf sie zu.
    „Äh Harry?“, sie sah mich zweifelnd an.
    „Ja, meine Schöne?“, flüsterte ich, als ich anfing ihren Hals zu küssen.
    „Harry!“, sie stieß mich von sich weg.
    Was soll denn das bitte?
    „Harry, ich bin’s, Catherine!“, sagte sie mit hochgezogener Augenbraue.
    Oh mein Gott war das peinlich.
    Das hatte ich ja total vergessen.
    Ich sollte so spät in der Nacht nicht mehr arbeiten, man konnte ja sehen, was dabei raus kommt.
    „Oh, Catherine. Tut mir leid, ich hab das total vergessen! Sorry“, entschuldigte ich mich und spürte, wie ich rot anlief.
    „Ist ja nicht schlimm. Aber weswegen ich eigentlich gekommen bin. Ich wollt dich fragen, wo denn das Shampoo und das Duschgel ist! Ohne das kann ich nämlich schlecht duschen.“, meinte Catherine und sah mich fragend an.
    „Äh ja, ist im Spiegelschrank in der zweiten Tür. Sarah hat das Bad, kurz bevor wir bei euch waren, noch geputzt und dabei hat sie’s wohl darein gestellt. Normal ist es in der Dusche!“, antwortete ich ihr und knipste die Lampe aus.
    Heute würde ich eh nichts mehr schaffen.
    Ich verließ mein Arbeitszimmer, kochte mir noch eine Tasse Tee, schaute noch kurz bei James rein und ging dann schlafen.


    Ich hatte gerade meinen Platz auf der Couch eingenommen, Draco hatte sich geweigert, auf der Couch zu schlafen, da stand plötzlich die kleine Emily vor mir.
    „Warum streitest du dich mit Papa?“, fragte sie mich mit ihren großen goldbraunen Augen.
    „Wir streiten doch gar nicht, Mäuschen!“, versuchte ich sie zu beruhigen.
    Die Kleine war ja ganz außer sich.
    „Aber warum schläfst du dann nicht mit Papa in eurem Bett!“
    Äh tja, weil ich gar nicht deine Mama bin, wahrscheinlich deshalb.
    Die Rehaugen ruhten immer noch fragend auf mir.
    Sie kletterte zu mir auf die Couch, krabbelte zu mir hin und schmiegte sich an mich.
    „Ich mag, dass du dich mit Papa vertragen tust, sonst ist er traurig und du auch und dann bin ich auch ganz traurig!“
    Tränen standen ihr in den Augen.
    Da kam auf einmal Malfoy aus dem Schlafzimmer und sah uns beide.
    Er lächelte, aber dann schien ihm einzufallen, wie spät es eigentlich war.
    „Emily, warum bist du nicht im Bett?“, er zog die Augenbrauen hoch
    „Du musst mit Mama in einem Bett schlafen, ihr sollt euch vertragen!“
    „Aber Schatz, wir streiten doch gar nicht!“, erklärte der und kam auf seine Tochter zu.
    Die war inzwischen von der Couch gerutscht, lief ihrem Papa entgegen und umschlang seine Knie.
    Dieser blickte liebevoll auf sie herab, ging in die Hocke und war nun auf Augenhöhe.
    „Warum schläfst du dann nicht mit ihr?“, fragte sie ihn.
    Ich wurde rot und Malfoy warf mir einen belustigten Blick zu.
    „Also in einem Bett meine ich!“, fügte Emily hinzu, die sich dem Sinn ihrer vorherigen Aussage nicht bewusst war.
    „Emily, geh jetzt bitte ins Bett!“, versuchte Malfoy es weiter auf die sanfte Tour, ohne auf die Frage einzugehen.
    „Ich gehe nicht eher ins Bett, als dass ihr zusammen in euer Bett geht!“, Emily blieb standhaft.
    Malfoy richtete sich seufzend wieder auf.
    Die Sturheit hatte sie wohl von Catherine, die musste auch immer mit aller Gewalt mit dem Kopf durch die Wand.
    „Emily bitte!“, erneuter Versuch seitens Draco, diesmal schon wesentlich energischer.
    Emily stampfte mit ihrem Fuß auf.
    „Nein, nein, nein!“
    „Na gut, wir schlafen in einem Bett!“, gab ich mich geschlagen, das würde ich schon irgendwie überleben.
    Malfoy schaute mich entgeistert an.
    Der brauchte gar nicht so zu gucken.
    „So, nun hast du ja, was du willst!“, wendete er sich wieder seiner Tochter zu.
    Die nickte.
    „Versprochen?“, jetzt sah sie wieder mich an.
    „Ja!“, erwiderte ich ihr mit einem Seitenblick zu Malfoy, der sich anscheinend wieder gefasst hatte.
    „Na gut, aber ich will ohnehin noch nicht ins Bett! Ich bin auch gar nicht müde!“,
    Malfoy wurde das wohl langsam zu bunt und er machte kurzen Prozess.
    Er packte Emily und legte sie über seine Schulter und trug sie so aus dem Wohnzimmer und brachte sie für heute endgültig ins Bett.

    Was hatte ich mir da nur eingebrockt!
    Ich seufzte, packte mein Bettzeug und trug es rüber ins Schlafzimmer.
    Es war groß und stilvoll eingerichtet, diesen Innenarchitekten brauchte ich unbedingt auch.
    Ich legte mein Kissen auf die Seite, von der ich glaubte, dass dort Catherine gewöhnlich schlief.
    Jedenfalls war auf dem Nachtkästchen ein gerahmtes Bild von Draco und so selbstverliebt, dass er sich Bilder von sich selbst auf die eigene Seite stellte, war er nun auch wieder nicht.
    Bevor ich mich noch umentscheiden konnte, betrat Malfoy hinter mir den Raum.
    „Ich sehe, du hast die richtige Seite schon gefunden!“, meinte er und zog sich auf dem Weg zu seinem Bett sein T-Shirt aus.
    Der wollte doch nicht etwa…?
    Ach nein, die Hose behielt er zum Glück an.
    Bah…
    Er schlüpfte unter seine Decke, zum Glück gab es zwei Decken und nicht nur eine, wie es bei manchen Ehebetten der Fall war.
    Mit einem „Gute Nacht, meine vorläufige Frau! Ich denke auf den Gutenachtkuss werde ich heute verzichten!“, knipste er seine Lampe aus, schenkte er mir noch ein letztes schelmisches und arrogantes Grinsen und drehte sich zur Seite.
    Ich tat es ihm nach und versuchte es mir bequem zu machen, obwohl ich ganz genau wusste, dass ich in dieser Nacht kein Auge zu machen würde.
    Malfoy schien offenbar keinerlei Einschlafprobleme zu haben, denn ich vernahm schon nach kurzer Zeit ein regelmäßiges Atmen.
    Ich drehte mich von der einen Seite zur anderen und wieder zurück.
    Keine Chance, ich konnte meinen Schlaf diese Nacht wohl vollends abschreiben.
    Da drehte sich plötzlich Malfoy zu mir hin und lag nun mit Kopf zu mir.
    Er schien immer noch fest zu schlafen.
    Seine Hand lag neben ihm auf seinem Kissen.
    Ein Todessertattoo prangte gut sichtbar auf seinem Handgelenk und ich erschrak für einen kurzen Moment.
    Wann hatte er das denn bekommen? Doch nicht etwa…
    Da fiel mir ein, dass das wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt passiert sein musste, kurz bevor Draco damals entführt worden war.
    Das beruhigte mich ungemein, und ich sah es mir genauer an.
    Über dem Schlangenwirrwarr war ein Datum eintättowiert.
    Es war der Tag, an dem er geheiratet hatte.
    Eigentlich sah er nicht mal so schlecht aus, wenn er schlief, da hatte sein Gesicht nicht diesen abfälligen Ausdruck, sondern war ungewohnt friedlich.
    Ich kam nicht dazu, mir weiter darüber Gedanken zu machen, denn Draco murmelte auf einmal irgendwas vor sich hin, streckte den Arm nach mir aus und zog mich näher zu sich.
    Na toll, wie kam ich da nur wieder raus.
    Ich versuchte seinen Arm sanft von mir zu schieben, ich wollte ihn ja nicht wecken, sonst wäre das alles furchtbar peinlich geworden, aber es half alles nichts. Sein Arm bewegte sich kein Stück.
    Plötzlich wanderte seine Hand von meiner Schulter zu meinem Kopf und verfing sich in meinen Locken.
    Also wenn ich und Catherine endlich wieder Körper tauschten, würde ich die Haare auf jeden Fall mitnehmen.
    Und schon wieder brabbelte er irgendwas, das sich im Entferntesten, wie Catherine anhörte und wollte mich noch näher an sich heranziehen.
    Das ging jetzt aber wirklich zu weit, Harry würde mich lynchen, wenn er das sehen würde, und Catherine sowieso.
    Ich stieß den Arm von mir, was Malfoy aber nicht im Geringsten zu stören schien, und rückte an die äußerste Kante des Bettes.
    Na diese Woche würde ein Spaß werden…
    Mir graute es jetzt schon, derweil war gerade mal ein Tag vergangen.
    Oh, nicht mal ganz, gerade mal ein Halber!

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