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Fühlst du dich wohl in deiner Haut

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1 Kapitel - 3.240 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 3.930 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hallo meine Lieben, hier veröffentliche ich nun das nächste Buch! Habe mir sehr viel Mühe gegeben und auch bei diesem "Buch" mehrere Wochen drauf verwendet! Ich hoffe, es gefällt euch!

    1
    Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein.

    Simone de Beauvoir

    Frauentausch

    Ich bin du und du bist ich

    Ich saß gerade in unserem Garten und hatte ein Auge auf meine Kinder, die lustig auf dem Klettergerüst rumturnten.
    Wahrscheinlich solange bis eins von ihnen runterfällt. Was früher oder später immer passierte.
    Gott sei Dank war Draco gerade nicht da, der würde wieder einen halben Herzinfarkt bekommen.
    Ich startete meinen Laptop und rief meine E-Mails ab, um zu sehen, wann ich die nächsten Tage arbeiten musste.
    In diesem Moment sah ich, wie Pansy mit Deffkus durch den Wintergarten kam.
    Als sie auf unserer Terrasse ankamen, sah ich die beiden wohl nicht sonderlich freundlich an, denn Deffkus senkte schon vorsorglich seinen Kopf.
    Warum hatte er diese Giftspritze denn überhaupt reingelassen?
    „Entschuldigen sie, Mistress Malfoy, sie wollte nicht wieder gehen!“
    Bei dem Namen Malfoy zuckte Pansy unwillkürlich zusammen. Tja, ich heiße so, du nicht!
    „Ist schon gut, Deffkus!“, er konnte ja nichts dafür.
    „Pansy, was führt dich zu mir? Draco ist leider nicht zu Hause, aber morgen hat er frei! Da kannst du kommen und ihn anschmachten!“
    Sie sah mich finster an, beschloss aber dann wohl, zwar ein bisschen zu spät, aber immerhin, sich nichts anmerken zu lassen und ein zuckersüßes Grinsen aufzusetzen.
    „Hallo Catherine, ich wollte gar nicht zu Dray, sondern zu dir!“, meinte sie und setzte sich zu mir an den Tisch.
    Hatte ich sie dazu eingeladen?
    Ich zog die Augenbrauen hoch.
    „Was führt dich zu mir?“
    Da war ich aber mal gespannt. Wollte sie im Sandkasten mit mir Schlammcatchen?
    „Ich weiß ja, dass du mich nicht so toll findest!“
    Das war die Untertreibung des Jahres.
    „Und ich find dich ja auch nicht so toll!“
    Uh, jetzt fuhr sie endlich den Giftstachel aus.
    Hatte ja für ihre Verhältnisse ziemlich lang gedauert.
    „Ich weiß ja, dass wir wohl nie die besten Freundinnen werden“, wie Recht sie hatte, „nichts destotrotz möchte ich Frieden mit dir schließen!“
    Ich aber nicht mir dir.
    Sie sah mich erwartungsvoll an.
    Ach, ich sollte jetzt was sagen…
    „Soso!“
    Ihr Blick wanderte zum Klettergerüst auf dem Emily und John immer noch tobten.
    Die hielten sich ja heute richtig lang!
    „Mein Gott, sind die groß geworden seit dem letzten Mal!“
    Wann hatte sie die Zwillinge gesehen?
    „Aber der kleine Scorpius ist doch immer noch der Süßeste!“
    Das konnte ich mir gut vorstellen, dass sie das fand.
    Schließlich war er eine kleine Ausgabe von Draco, wenn wir bei Twilight wären, würde sie jetzt auf ihn geprägt werden, da sie Draco ja nicht bekam.
    Sie holte mich aus meinen Gedanken zurück, indem sie ein Flasche Sekt aus ihrer Tasche holte.
    „Ich hab uns was zum Anstoßen mitgebracht!“, sie ergriff wieder die Initiative, da ich mich seit dem Anfang wohl nicht mehr laut geäußert hatte.
    Auf was den Anstoßen?
    „Hast du Gläser da?“
    Ja, aber nicht für dich. Und ich will auch nicht aufstehen und dich hier allein in meinem Garten mit meinen Kindern zurücklassen.
    „Natürlich“, lächelte ich sie künstlich an, konnte mir aber meinen kritischen Blick nicht verkneifen.
    „Elidora? Könntest du uns bitte zwei Sektgläser bringen?“
    „Sofort, Madame!“, kam es von irgendwo aus dem Haus.
    Gut, dass Hauselfen so gute Ohren hatten. Naja, lang genug waren sie ja.
    „Hier, Madame!“
    Sie stellte die Gläser vor uns auf den Tisch, verbeugte sich und machte sich dann wieder an die Arbeit.
    Ich dankte ihr und schenkte ihr mein freundlichstes Lächeln.
    Elidora mochte ich gern, im Gegensatz zu meinem Gegenüber.
    Irgendwie kam mir die Sache ziemlich spanisch vor.
    Warum wollte sie sich mit mir vertragen, sie hasste mich.
    Genau das wollte ich ihr gerade klar machen, als Sarah den Garten betrat.
    „Deffkus hat mich reingelassen. Er hat mir schon von dem unerwünschten und ungebetenen Gast erzählt!“
    Sie musterte Pansy mit einem abschätzigen Blick.
    „Na, Stalkerin, was machst du denn hier? Den Gartenstuhl musst du fei hier lassen, auch wenn Draco schon mal drauf gesessen ist!“
    Pansy warf ihr einen giftigen Blick zu.
    „Potter, naja, wenigstens heirate ich nicht nur, um ins Rampenlicht zu kommen!“
    Als ob Sarah das nötig gehabt hätte.
    „Ach, ich glaub, das hättest du auch, wenn du Draco rumbekommen hättest. Da er aber leider unsterblich in Catherine verliebt ist“, sie machte ein dramatische Pause und lächelte Pansy süffisant an „wirst du wohl immer ein unbekanntes Flittchen bleiben!“
    Das hatte gesessen.

    „Tu uns doch bitte einen Gefallen und schlängle dich aus dem Garten, Slytherinschlampe!“
    Ich warf ihr einen dankbaren Blick zu.
    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!
    Pansy platzte gleich, sie lief schon ganz rot an.
    „Das muss ich mir nicht bieten lassen! Das habe ich zu meiner Schulzeit nicht und jetzt auch nicht!“
    „Stimmt, Pansy, musst du nicht! Da ist die Tür!“, ich wies ihr die Richtung.
    Bevor sie allerdings aufstehen konnte, war Deffkus schon da und begleitete sie.


    War mir ganz recht, wer weiß, was sie sonst noch alles mitgehen ließ.
    Die gerahmten Bilder meines Mannes, waren mein und würden es auch bleiben. Ich grinste Sarah zu.
    „Feind wurde erfolgreich vertrieben“, lachte ich.
    „Komm lass uns rein gehen, langsam wird’s dunkel“
    Die Kinder waren schon vorher rein zum Spielen und langsam wurde es auch noch kühl.
    Ich packte meinen Laptop, die Gläser und den Sekt zusammen und wir setzten uns ins Wohnzimmer.
    „Was wollte die überhaupt hier? So wie ich mir das vorstelle, wusste sie doch ganz genau, dass Malfoy heute arbeitet. So wie die ihn regelrecht verfolgt!“
    „Sie wollte Frieden schließen, nur Gott weiß warum!“
    „Sehr seltsam. Aber naja, wenn sie schon mal Sekt mitgebracht hat. Schließlich wollen wir ja nichts bei euch verkommen lassen!“, meinte Sarah und schenkte den Sekt ein. Es war nicht mal der billige aus dem Supermarkt.
    Ich prostete ihr zu und trank mein Glas aus.
    Nach diesem Erlebnis brauchte ich einfach was zum Trinken.
    Auch Sarahs Glas war inzwischen leer.
    Also irgendwie bekam mir dieses Zeug nicht.
    Auf einmal bekam ich fürchterliche Bauchschmerzen.
    Gott, war mir übel.
    Und schwindelig.
    Ich hielt mir den Kopf und sah zu Sarah.
    Der schien es anscheinend auch nicht besser zu gehen.
    Und dann wurde alles schwarz.


    Ich wachte anscheinend schon nach ein paar Sekunden wieder auf, nachdem mich erst ein Schwindelanflug überkommen hatte und dann alles vor meinen Augen verschwand.
    Irgendwas musste diese Pansy in den Sekt gekippt haben.
    Ich rieb mir die Schläfen und meine Locken fielen mir ins Gesicht.
    Moment mal…meine Locken!
    Ich hob den Kopf und wollte Catherine anschauen, doch statt ihr, sah ich mich mir gegenüber sitzen.
    Sie hatte das wohl auch gerade bemerkt.
    „Oh mein Gott, es gibt mich zweimal!“, rief sie und sah mich ungläubig an.
    Irgendwas hatte sie da wohl falsch verstanden.
    „Ähm Catherine,“ Oh Gott, wie hörte sich denn meine Stimme an „ich glaube, wir haben Körper getauscht!“
    Sie, beziehungsweise mein Körper, sprang auf und lief in den Flur, in dem ein großer Spiegel hing.
    „Oh mein Gott, ich sehe aus, wie du!“
    Naja, so schlimm sah ich jetzt auch nicht aus, dass sie so schreien musste.
    Sie setzte sich wieder zu mir und versuchte, sich zu beruhigen.
    „Omann, ist das ein Ding!“, stöhnte ich und vergrub den Kopf in den Händen.
    Aber wirklich. Was sollten wir denn jetzt machen?
    Catherine war inzwischen aufgestanden und rannte im Zimmer umher.
    Das machte sie immer, wenn sie nervös war, was mich allerdings noch mehr aufregte.
    Wir hörten die Tür und ein Koffer wurde abgestellt.
    Tapsende Schritte liefen auf die Tür zu.
    Anscheinend war es Deffkus, der Malfoy, der gerade das Haus betreten hatte, den Mantel abnahm.
    Dieser kam ins Zimmer und fand uns natürlich in solch depressiver Stimmung vor.
    „Catherine, was ist denn mit dir los? Geht’s dir nicht gut!“, fragte er aufgelöst und rannte auf mich zu.
    Was wollte der denn jetzt von mir!
    Achso, der hielt mich ja für seine Frau.
    Er setzte sich neben mich und legte mir den Arm um die Schulter.
    „Jetzt sag doch, was los ist!“, er sah mich eindringlich an.
    Ich sah zu mir, beziehungsweise Catherine, die uns erstaunt musterte.
    Schließlich räusperte sie sich auffällig und Malfoy sah sie verwundert an.
    „Ich bin Catherine!“, meinte sie in energischem Tonfall.
    Draco sah von mir zu ihr und dann wider zurück.
    Hin und her.
    „Was geht hier vor!“
    Er zog die Augenbrauen hoch.
    „Pansy hat Sekt vorbeigebracht und anscheinend vorher irgendeinen Trank reingekippt, auf jeden Fall haben ich und Sarah Körper getauscht!“, erklärte ihm seine Frau bereitwillig.
    „Oh“, war seine einzige Antwort.
    „Wahrscheinlich hat sie das gemacht, um mit Catherine Körper zu tauschen, um an dich ranzukommen!“, fügte ich nach reiflicher Überlegung hinzu.
    „Naja, damit ist nicht zu spaßen. Ich denke, sie wird wohl keinen allzu schwachen Trank genommen haben und der einzige Trank, der mir spontan zu Verwandlung und Körpertausch einfällt, ist der „Korrestaltrank“ und der hat sogar eine Mindestfrist. Das heißt, es dauert eine bestimmte Zeit, bis man den Gegentrank anwenden kann!“, erklärte er.
    Bestimmt war er stolz, weil er auch mal was wusste.
    „Aber du kannst den Gegentrank brauen, oder?“, fragte ihn Catherine hoffnungsvoll.
    „Ja klar, sollte eigentlich kein Problem sein!“
    „Na dann, Harry sollte eigentlich auch bald kommen!“
    Er hatte gemeint, er kommt zum Abendessen mit James vorbei und nimmt mich dann mit nach Hause.
    Draco hatte sich inzwischen neben meinen Körper und seine Frau gestellt und umarmte sie, da sie immer noch völlig konfus war.
    Er zögerte zwar erst, da das ja mein Körper war, denn er da so vertraut umarmen würde, schob den Gedanken dann aber anscheinend bei Seite.


    Der Hauself der Malfoys, der zum Empfangen der Gäste zuständig war, öffnete mir und James freundlicherweise die Tür.
    Ich betrat den Flur und gab ihm meine Jacke, während James schon zu Emily und John in deren Zimmer stürmte.
    Er nahm sie ehrfürchtig entgegen und hängte sie dann sorgsam auf.
    Währenddessen ging ich ins Wohnzimmer und fand dort meine Frau engumschlungen mit Draco Malfoy, während Catherine auf der Couch saß und anscheinend in irgendwelche Gedanken vertieft war.
    Was war denn hier los, bitte?
    Da sah mich Malfoy und war auch noch so dreist, meine Frau vor MIR zu küssen! Ich glaub, jetzt schnappt der total über.
    Und warum ließ Sarah das zu?
    Warum schmiegte sie sich denn bitte noch näher an ihn?
    Ich machte meiner Wut, da mich Malfoy jetzt auch noch schelmisch angrinste, Luft, indem ich anfing zu schreien, was das denn sollte.
    „Was passiert denn hier gerade? Bin ich im falschen Film oder was?“, herrschte ich Sarah und Draco an.
    Der grinste spöttisch und antwortete mir dann:
    „Reg dich doch nicht so auf Potter, ich weiß gar nicht, was du hast! Ich beschäftige mich doch nur eingehend mit meiner Frau!“
    Ich glaub, es hackt.
    „Soso! DEINE Frau! Wenn ich mich recht erinnere, ist das immer noch MEINE Frau!“, fuhr ich ihn gereizt an.
    Das war ja wirklich die Höhe.
    „Harry, er hat Recht!“, mischte sich nun auch Catherine ein.
    „Was willst du damit sagen!“, fragte ich sie ärgerlich.
    „Ich bin Sarah, ich und Catherine haben aus Versehen durch einen Trank von Pansy die Körper getauscht!“, informierte sie mich.
    „Soso, naja, das erklärt einiges!“
    Trotzdem war es mir nicht recht, dass der Körper von Sarah in Dracos Armen lag, da es ja immer noch ihr Körper war und es so aussah, als ob sie sich gerade an Draco kuschelte.
    Wir setzten uns an den großen Esstisch und versuchten erst mal Ordnung in das Chaos zu bringen.
    „Kannst du denn nicht einen Gegentrank brauen?“, ich wandte mich an Malfoy.
    „Du warst doch immer das Ass in Zaubertränke!“
    „Kann ich schon, aber der Trank hat eine bestimmte Frist und die muss erst ablaufen, bevor das „Gegengift“ eingenommen werden kann. Sonst kommen Komplikationen auf und es könnte dazu führen, dass die zwei für immer in dem jeweils anderen Körper feststecken würden. Und das wollen wir ja alle nicht. Außerdem benötige ich ein paar Zutaten, die ich nicht parat habe. Einige davon sind sehr schwer zu bekommen, ich weiß nicht, wo Pansy die hergehabt hat! Das frag ich mich schon die ganze Zeit!“, meinte er mal nicht so überheblich wie sonst. Anscheinend nervte ihn die Sache auch ziemlich.
    „Hm…und wie lange kann das unter Umständen dauern?“, hackte Sarah, ich meine natürlich Catherine, nach.
    „Naja, das Brauen wird ein paar Stunden dauern, aber die Beschaffung der Zutaten wird sich sicher ein bis zwei Wochen hinziehen. Die Frist müsste nach ungefähr einer Woche abgelaufen sein!“
    „Eine ganze Woche!“, stöhnte Sarah, diesmal auch wirklich sie.
    „Omann, und das ausgerechnet diese Woche!“, stöhnte Malfoy.
    „Was ist denn diese Woche?“, fragte Catherine erstaunt.
    Malfoy musterte sie mit skeptischem Blick.
    „Das weißt du doch ganz genau, das Familientreffen bei meiner Großtante Walburga!“
    „Muss ich wohl verdrängt haben!“, entgegnete Catherine gleichgültig.
    Das gefiel Malfoy gar nicht und Catherine bekam noch mehr entnervte Blicke, die sie allerdings ignorierte.
    „Außerdem bekomme ich diese Woche eine neue Klasse im Flugunterricht. Die diesjährigen 1. Klässler hatten noch keine einzige Flugstunde, da im neuen Stundenplan steht, dass erst im Oktober die Stunden beginnen sollte, weshalb auch immer und dann war doch Nora so oft krank und ich musste so oft absagen, und jetzt sind die Winterferien vorbei, da kann ich sie nicht schon wieder hinhalten. Schließlich freuen sie sich doch so und ich hab den Kurs schon so oft verschoben!“, lenkte Sarah vom Thema ab.
    Catherine zog die Augenbrauen hoch.
    „Na toll, dann darf ich den kleinen Scheißern das Fliegen beibringen!“, da sprach die pure Begeisterung aus ihr.
    Malfoy fing schadenfroh an zu grinsen.
    Dafür erntete er wiederum einen eisigen Blick von seiner Frau.
    Na das musste ja eine lebhafte Ehe sein.
    „Das ist nicht so schlimm, das kriegst du auch hin!“, erklärte nun meine Frau.
    „Was soll das denn heißen? Als ob ich so was nicht hinkriegen würde!“, meinte Catherine, die anscheinend ziemlich genervt war.
    Sarah war das anscheinend schon gewohnt und sie ging nicht einmal weiter drauf ein.
    „Naja, wir sind uns jedenfalls einig, dass das unter uns bleiben sollte und wenn möglich auch unsere Kinder nichts davon erfahren sollten!“, sagte ich diplomatisch.
    Die anderen drei nickten im Einklang.
    „James ist eh den ganzen Vormittag und manchmal auch den Nachmittag im Hort, wenn ich arbeiten muss!“
    Ich nickte.
    „Und Scorpius ist eh nur noch dieses Wochenende da und dann sind ja sowieso die Ferien vorbei und er ist wieder in Hogwarts!“, fügte Malfoy hinzu.
    Stimmt, das machte die Sache wesentlich leichter.
    Er war der älteste und er würde wahrscheinlich am ehesten merken, dass seine Mutter nicht seine Mutter war.
    „Bleiben nur noch Emily und John!“, meinte Catherine daraufhin.
    „Die können wir zu meinen Eltern bringen!“, schlug Draco vor und hackte diesen Punkt bestimmt schon gedanklich ab.
    „Das kannst du knicken, mein Freund. Ich lasse meine Kinder nicht bei deinen Eltern!“
    „Warum denn nicht? Da würde sie wenigstens was Gescheites lernen!“, entgegnete Draco scharf.
    „Vergiss es! Die werden schon nichts mitbekommen. Es bleibt so wie immer, wenn ich arbeiten muss, kommen sie zu meiner Schwester und sonst sind sie daheim. Sarah wird mich schon gut ersetzen, schließlich kennt sie mich ja in und auswendig!“, und damit war für Catherine die Sache geklärt.
    Malfoy schaute unzufrieden, merkte aber, dass in diesem Fall nicht mehr mit Catherine zu diskutieren war.
    „Ihr habt doch eh euer Familientreffen, dann sehen eure Kinder ihre Großeltern sowieso!“, versuchte ich zu vermitteln.
    Sonst kamen wir heute nie zu einem Ende und ich war müde und musste noch einen ganzen Berg abarbeiten, der in der Arbeit liegen geblieben war.
    „Hm“, Malfoy gab sich wohl geschlagen.
    „Na dann wäre das ja alles geregelt!“, verkündete ich.
    „Wir sehen uns ja bestimmt die Tage!“
    Ich wollte endlich nach Hause.
    „Können wir gehen!“, wandte ich mich meiner Frau zu, beziehungsweise Catherine.
    „Fass sie ja nicht an, auch wenn sie aussieht, wie deine Frau ist sie das nicht!“, sagte Malfoy in einem bedrohlich wirkenden Ton und sah mich eisig an.
    Als ob ich das tun würde.
    „Keine Sorge Malfoy, pass du lieber auf, dass du deine Finger bei dir behältst!“, antwortete ich mit ruhiger Stimme.
    Dieser sah mich noch ein letztes Mal scharf an, wandte sich dann seiner Frau zu, die ihn wehmütig ansah, küsste sie, was mir immer noch einen Schauer über den Rücken laufen ließ, da es ja so aussah, als ob er meine Frau küssen würde und wandte sich dann zum Gehen.
    Nachdem auch ich mich von Sarah ausgiebig verabschiedet hatte, verließen ich und Catherine das Haus, nachdem sie Malfoy noch einmal melancholisch angesehen hatte.
    Waren die melodramatisch.










































Kommentare (1)

autorenew

Tachi (40991)
vor 5 Tagen
Die Story ist sehr gut gelungen aber es ist nicht so leicht zu lesen

Arbeite noch etwas an dem Sicht Wechsel sonst passt alles mach weiter so ☺️ 😍

LG
Tachi