Kampf um Himmels Willen 41

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1 Kapitel - 6.039 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.397 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das allerletzte längste Kapitel! Ich hoffe, ihr fandet mein "Buch" gut und freut euch auf das nächste!

    1
    Ende November




    Die Schlacht wird geschlagen



    Wir wurden alle in die große Halle einberufen und als wir sie betraten, sahen wir McGonagall nervös vor einer angesammelten Schülermasse.
    „Liebe Schülerinnen und Schüler. Ich muss euch nun leider verkünden, dass das der schlimmste Fall eingetreten ist, den wir nur befürchten konnten. Ich denke, ihr wisst alle, wovon ich spreche:
    Ja, Lord Voldemort ist zurück und will in die Schule eindringen.“
    Ein Raunen und ein paar spitze Aufschreie gingen durch die Menge.
    „Alle minderjährigen Schüler und Schülerinnen haben umgehend das Schulgebäude zu verlassen. Dazu wird der geheime Tunnel im Raum der Wünsche genutzt. Die eben genannten versammeln sich bitte sofort dort und werden dann unter der Anleitung von Argus Filch hinübergeleitet.
    Allen anderen Schülern steht es frei, ebenfalls zu fliehen oder aber auch zu ihren Zauberstäben zu greifen und Hogwarts zu verteidigen. Allerdings möchte ich noch einmal deutlich machen, dass es ein Kampf um Leben und Tod sein wird und dass sich jeder dieser Sache bewusst sein sollte!“, damit schloss sie ihre Ansprache.
    „Wir kämpfen!“, kam es aus den Gryffindor Reihen.
    „Zusammen sind wir stark, zusammen schaffen wir es – müssen es schaffen!“, kam es von Sarah, die ihren Zauberstab erhoben hatte.
    „Wir geben schon nicht auf.“, Neville nickte energisch mit dem Kopf.
    „So leicht machen wir es ihr- wisst- schon- wen nicht.“
    Und so geschah es, dass immer mehr Leute offen ihren Kampfgeist bezeugten und sich den Widerständlern anschlossen.
    Selbst ein paar Slytherins zeigten Kampfgeist.
    Plötzlich konnten wir eine raue krächzende Stimme hören, die auf dem gesamten Schulgelände wiederhallte.
    Ich erkannte sie sofort als Voldemorts.
    „Ich werde euch versichern, dass niemand etwas geschehen wird, wenn ihr euch bereit erklärt, mir nur den Jungen auszuliefern.“
    Eine Slytherinschülerin drängte sich vor und zeigte auf Harry, anscheinend wollte sie auf Voldemorts Angebot eingehen, doch sofort stellten sich fast alle anderen Schüler mit mir gemeinsam schützend vor ihn.

    Kurz darauf wurden die Slytherins zum Tunnel gebracht und auch die Minderjährigen oder kampfunwilligen Schüler der anderen Häuser.
    Ich machte mich nach den anderen auf den Weg zum Raum der Wünsche.
    Wo Harry wohl gerade steckte?
    Hatte er schon alle Horkruxe vernichtet?
    Ich konnte schon von weitem die Stimmen der Mitglieder des Widerstandsordens ausmachen, die dabei Verteidigungsgruppen zu bilden und diese zu strategisch wichtigen Positionen zu entsenden.
    „Hermine und Ron, ihr versucht Harry zu finden und ihm gegeben Falls zu helfen“, fing Arthur Weasley an, der gerade mit einer Gruppe Widerstandskämpfer eingetroffen war.
    „Oliver, du kümmerst dich bitte um Verwundete und Verletzte auf dem Schlachtfeld, die du vielleicht bergen musst und Luna und Theresa helfen beim Verarzten dieser“, fuhr Lupin fort.
    „Hannah, Fred, Lee, ich und noch ein paar andere gehen bitte zu dem Geheimgang an der Ostfront und bewacht ihn, da dort wahrscheinlich die Todesser zuerst eindringen werden. Wir müssen versuchen die Feinde schon dort kampfunfähig zu machen, oder zumindest den Großteil!“, schlug George vor und stieß dabei auf große Zustimmung.
    „Slughorn, Sie kämpfen doch ebenfalls, oder?“, wandte sich McGonagall an meinen Lehrer und dieser sah sie zögerlich an.
    „Also Minerva…“
    „Das war keine Frage, sondern eine Aufforderung!“, unterbrach diese ihn energisch und Slughorn musste sich geschlagen gegeben.
    „Sie werden nämlich mit mir zusammen in die große Halle gehen und dort Stellung beziehen!“, sie blieb wohl gnadenlos.
    „Mr. Zabini, Mr. Gildert, Mrs. Bell und die anderen schließen sich bitte uns an!“, ordnete sie weiter an.
    Ich nickte und wir machten uns auf den Weg.
















    Ich kam gerade völlig außer Atem in die Bibliothek, um zu sehen, wie viele von meinen Schätzen noch überlebt hatten.
    Außerdem hatte ich gehört, dass Ron hierher gerannt war, um mich zu suchen.
    Da sah ich Prince, die die Todesser, die bereits sogar bis hierher vorgedrungen waren, giftig anstarrte. Die tiefsten Feuer der Hölle loderten in ihren Augen, als sie den Feind erblickte.
    "Ihr!", donnerte sie und deutete anklagend mit einem Staubwedel auf die Angreifer.
    "Ihr wart das!"
    Sie holte aus, um einerseits auf die Verwüstung hinzuweisen, aber auch, um anscheinend ihre Getreuen zu sich zu rufen.
    "Das werdet ihr Bastarde büßen!"
    Gespannt beobachtete ich die Szenerie.
    Den Todessern blieb kaum Zeit herauszufinden, was überhaupt los war, denn schon stürzte sich die schuleigene Sammlung der Monsterbücher der Monster auf sie.
    Schreiend versuchten sie, die beißenden Bücher loszuwerden, doch in ihrer Hast gerieten sie in die Schusslinie der Enzyklopädien der finstersten Kriege, die unter der knisternden Magie standen, die sich innerhalb ihrer Seiten angesammelt hatte, und die sich nun mit voller Wucht entluden.
    Ich konnte mir ein Grinsen in dieser Situation einfach nicht verkneifen.
    Doch für Prince war das noch nicht Rache genug.
    "ATTACKE!"
    Und mit wildem Blätterrascheln stürzte sich eine Horde Guerilla-Bücher, aufgeladen mit finsterster Magie und mit dem Wunsch zu töten, auf die Todesser, die inzwischen versuchten, das Weite zu suchen.
    Weit kamen sie nicht.
    Die gesammelten Werke aus der Drachenabteilung entfesselten ein flammendes Inferno, dass die Todesser vollständig einhüllte – gleichzeitig ihre Mitbücher aber nicht verletzte.
    Als schließlich auch der letzte Todesser besiegt am Boden lag, zeigte Prince ein diabolisches Lächeln, während sie liebevoll ein Buch über tollwütige Trolle tätschelte.
    "Das soll euch eine Lehre sein, ihr Bücherschänder!", sagte sie. "Das hier ist eine Bibliothek, kein Schlachtfeld!"
    Dann wandte sie sich um und schien mich zu erblicken.
    „Hermine, was für ein Glück, dass du da bist! Diese unerhörten Bastarde sind doch tatsächlich in die Bibliothek eingedrungen und wollten die Bücher abfackeln, na das wird ihnen aber eine Lehre sein!“, schmunzelte Prince und warf mir ein listiges Lächeln zu.
    Ich nickte und lobte sie für diese ausgesprochen überwältigende Verteidigungsstrategie.
    „Naja, Sie haben aber nicht zufällig Ron gesehen?“, erkundigte ich mich, bevor ich mich wieder eilig auf den Weg machte, um ihn und Harry zu suchen.
    „Nein, tut mir Leid!“, rief mir Prince hinterher, aber ich hatte die Antwort eh schon gekannt.










    Plötzlich stand ich umzingelt von drei Todessern, die ihre Zauberstäbe auf mich gerichtet hatten.
    „Los, worauf wartest du, Viperius, töte sie!“
    Ich sah die Gestalt vor mir fassungslos an, deren Kapuze ein bisschen verrutscht war, als sie sich hektisch zu dem Mann, der soeben zu ihm gesprochen hatte, umwandte.
    „Aber Goyle, kann das nicht wer anders übernehmen? Du kannst das doch selber machen!“, versuchte sich Viperius, dessen verzerrte Stimme ich nun eindeutig erkannt hatte, zu winden.
    „Ich denke, das ist nach allem was du getan hast, das mindeste um dich vor dem Lord zu beweisen!“, blieb Goyle Senior hart.
    Das war also Goyle Vater.
    Ich hatte ihn mir ganz anders vorgestellt, nicht so diszipliniert und kalt. Er war kein bisschen wie der trottelige Goyle, er war das glatte Gegenteil.
    Außer was das Aussehen betraf, da konnte man definitiv Parallelen finden.
    Aber ich hatte keine Zeit mehr, Goyle ausführlich zu analysieren, denn so langsam kam Regung in Viperius Züge.
    Er schaute mich nun direkt an und hob langsam seinen Zauberstab.
    Er trug wie fast immer seine Maske und ich konnte seine Gesichtszüge nicht ausmachen.
    „Aber Viperius, das kannst du doch nicht tun!“, rief ich ihm zu, doch der ließ keinerlei Reaktion vermerken.
    Wenn ich nicht bei dem Aufprall meinen Zauberstab verloren hätte, wär die Situation wenigstens nicht ganz so ausweglos gewesen, doch die Chance hier irgendwie wieder lebend rauszukommen hatte ich wohl nun verspielt.
    Doch bevor ich endgültig mit meinem Leben abschließen wollte und schnell noch das letzte Stoßgebete ab in den Himmel geschickt hatte, und sehnlichst auf den Blitz hoffte, der Goyle und die anderen erschlagen würde, stürzte jemand von hinten Viperius um, der unsanft auf dem Boden landete.
    Ich sah einen Zentaur, der seine Hufen auf die Brust Viperius gestemmt hatte.
    Hinter ihm konnte ich John ausmachen, der mit erhobenem Zauberstab da stand.
    „Expelliarmus“, schrie er und augenblicklich fielen die Zauberstäbe der fünf Todessern auf den Boden und der Kopflose Nick, den ich bis jetzt noch gar nicht bemerkt hatte, machte sich schnell daran diese aufzusammeln.
    Bevor ich überhaupt reagieren konnte, hatte John Goyle an die Wand geschleudert und hielt ihn dort mit einem Zauber fest.
    Doch im selben Augenblick hatte einer der anderen Todesser einen Zauber ausgesprochen und John krümmte sich vor Schmerz und ließ dabei von Goyle ab.
    Der wiederum fiel unkontrolliert die Mauer herab und stieß mit voller Wucht mit dem Kopf gegen ein Kerzenhalter, der rostig und zugleich spitz war.
    Er schrie auf, bevor er in sich zusammen sackte.
    „Goyyyyyyle“
    Sofort eilte einer der anderen zu ihm hin und hob seinen Kopf an.
    Er packte ihn bei den Schultern und schüttelte ihn kurz und grob durch.
    Der sensibelste war er wohl nicht und der hellste ohnehin nicht.
    „Was ist denn los?“, schrie er den leblosen Körper Goyles an.
    Ein anderer ging zu den beiden und nahm dessen Handgelenk.
    „Kein Puls mehr!“, presste er hervor und sah den anderen an.
    „Verdammt. Das wirst du uns büßen!“, brüllte dieser John zu.
    Der hatte sich inzwischen wieder gefangen und war schon wieder in Kampfbereitschaft.
    „Sarah, alles in Ordnung?“, fragte er mich, anstatt auf die Provokation einzugehen.
    „Ja, ein Zauberstab wär aber ganz nett!“, rief ich ihm zu und wie aufs Stichwort warf mir der kopflose Nick einen zu.
    Er lag gut in der Hand, ich denke es war Viperius Zauberstab.
    „Danke!“, meinte ich und schleuderte einen Fluch auf den Todesser, der sich eben noch über Goyles Leiche gebeugt hatte.
    „Accio Zauberstab!“, rief in diesem Moment Viperius doch ich hielt den Stab mit meinen Händen fest umklammert.
    Ich richtete den eben gewünschten Zauberstab gnadenlos auf ihn und feuerte einen Petrificus Totalus auf ihn, der ihn auch so eben zu Boden riss.
    Der Zentaur nickte mir zu und wendete sich den anderen zu.
    Im selben Augenblick hörte ich John „Descendo“ schreien und die Mauer hinter den drei übrigen Todessern stürzte in sich zusammen.
    Dabei rissen die schweren Gesteinsbrocken alle drei mitrunter und vergruben sie unter sich.
    „Und jetzt schnell weg!“, rief der kopflose Nick.
    John hatte mit Hilfe des „Dissendium“ einen Geheimgang geöffnet, nur Gott weiß, woher er von dessen Existenz wusste.
    Allerdings blieb mir kaum die Zeit diese Frage an ihn zu richten, da die anderen beiden schon längst vorausgerannt waren.
    Bevor ich allerdings die Kerkerräume endgültig verließ, verschloss ich noch die übrigen Türen und den Geheimgang hinter mir mit einem „Colloportus“.








    Ich drehte mich hastig um und sah, dass mir immer noch Dolohow auf den Fersen war.
    Sein fahles, langes Gesicht grinste mich hämisch an.
    Er war mindestens zwei Köpfe größer als ich und genoss diese physische Überlegenheit in vollen Zügen.
    Dolohow hatte beide Onkel von Ron auf dem Gewissen, außerdem hatte er zahlreiche Muggel getötet und Gegner des Dunklen Lords mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert.
    Ich duckte mich kurz, um dem Fluch auszuweichen, den er gerade auf mich abgefeuert hatte und sprach den „Confringo“-Zauber.
    Augenblicklich zersprang die Säule hinter mir in tausend Stücke und ich hoffte, dass wenigstens ein paar Brocken meinen Verfolger treffen würden.
    Dem war wohl scheinbar nicht so, denn der jagte mir munter weiter hinterher.
    Und nicht nur er, auch seine blöden Flüche.
    Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis mich einer treffen würde.
    „Prior Incantado“, sprach ich und mein Zauberstab führte denselben Explosionszauber noch einmal aus.
    Ich sah Hagrid und Fang, denen soeben Grawp geholfen hatte, durch ein Fenster im Hochparterre mitten ins Kampfgeschehen zu kommen.
    Allerdings konnte ich den beiden nicht lange meine Aufmerksamkeit schenken, da ich viel zu sehr beschäftigt war, mich um Dolohow zu kümmern.
    „Reductio“
    Und schon flogen die Gegenstände vor mir aus dem Weg und machten mir und ihm Platz.
    Ich rannte um die Ecke und drehte mich blitzartig um und hielt meinen Zauberstab genau vor Dolohows Nase, der mich natürlich schon längst eingeholt hatte.
    Ich verpasste ihm einen „Petrificus Totalus“ und Dolohow konnte sich augenblicklich nicht mehr bewegen.
    In diesem Moment hörte ich einen spitzes Kampfgeschrei und eine Kristallkugel traf Dolohow hart auf den Kopf, der sogleich das Bewusstsein zu verlieren schien.
    Ich legte meinen Kopf in den Nacken und erblickte Trelawney, die mich aus irren Augen anblickte und weiter mit Kristallkugeln um sich warf.
    Ich lachte und dankte ihr, bevor ich meinen Blick durch die Halle schweifen ließ.
    Ich sah Oliver Wood der gerade einen Schüler aus einem jüngeren Jahrgang auf den Schultern hinaus ins Sichere brachte und Hagrid, der soeben versuchte, eine Acromantula vor einem Fluch zu schützen und die restlichen zu beschützen.
    Wie kann man nur sein Leben für eine überdimensionale Spinne riskieren!
    Über mir hatte gerade ein Riese von außen eines der hohen Fenster eingeschlagen und versuchte Kämpfende herauszuholen, doch Grawp hatte ihn mit all seiner Kraft daran gehindert und ihn vehement in die Flucht geschlagen.
    Gerade eilte er zu seinem kleinen Bruder, um ihm mit den Spinnen zu helfen, als der Zaubereiminister vor seinen Füßen auftauchte.
    Thicknesse, den Grawp anscheinend nicht bemerkt hatte, wurde von ihm einfach zertreten, wie eine zermatschte Tomate.
    Ich wendete mich angeekelt ab und beobachtete eine kleine Gruppe von Drittklässlern, die ein paar trottelige Todesser, die nicht gerade mit ihrem Können glänzten vor sich hatte, die durften doch eigentlich gar nicht hier sein.
    Ich eilte zu diesen hin, da sie sich der Gefahr wohl in keinster Weise bewusst waren, doch anscheinend brauchten sie meine Hilfe gar nicht.
    „Avis!“, piepste ein kleines Mädchen und auf der Stelle schossen kleine Vögelchen aus ihrem Stab und hackten mit ihren Schnäbelchen auf einen der Todesser ein.
    „Engorgio“, fügte Creevys kleiner Bruder hinzu und aus den kleinen Vögelchen wurden ausgewachsene riesen Tiere und die Schnäbelchen konnte man auch kaum noch Schnäbelchen nennen.
    „Geminio“, flüsterte ein braunhaariges Mädchen mit Brille und aus den anfangs 6 Vögeln waren nun ein Dutzend geworden.
    Diese kleinen Kinder stellten sich wirklich brillant an- das musste man ihnen lassen.
    „Locomotor Mortis“, sprach ein anderes und einer der Todesser brachte seine Beine nicht mehr auseinander.
    Hüpfend und um sich schlagend versuchte er sich nur fortzubewegen und es sah einfach allzu komisch aus.
    „Petrificus Totalus“, flüsterte ich und der eben genannte fiel verkrampft auf den Boden.
    Er war nun in der Haltung gefangen, die er kurz vor meinem Zauber eingenommen hatte.
    Leah, die Schwester von John sagte „Orchideus“ und ein Blumenstrauß wuchs aus ihrem Zauberstab.
    Sie pflückte die Blüten ab und stopfte sie dem Todesser in den Mund.
    Die anderen lachten.
    „Vorsicht, von da oben kommt einer!“
    Ich blickte zur Treppe und sah Barti Crouch die Treppe runter laufen.
    „Na der wird sich gleich wundern!“, kicherte Leah.
    „Glisseo“, flötete sie und die Stufen, auf denen sich Crouch gerade noch befunden hatte, wurden rasch zu einer Rutschbahn.
    Er glitt hinunter und knallte mit seinem Gesicht gegen eine Rüstung, die die Kinder mit Hilfe des „Piertotum locomotor“ zum Leben erweckt hatten.
    Die verprügelte ihn danach, als wäre er ein Boxsack auf zwei Beinen.
    „Levicorpus“, quiekte ein Mädchen mit orangen Zöpfen, das stark Pippi Langstrumpf ähnelte und der blonde Todesser schwebte über uns in der Luft.
    Woher kannten diese kleinen Kinder solche Sprüche?
    Sie ließ ihn mit einem anderen Spruch noch munter durch die Halle fliegen, ehe ein anderer den „Incarcerus“-Zauber benutzte, um ihn zu fesseln.
    Ich war immer noch schwer beeindruckt von den Drittklässlern, als mich plötzlich jemand am Arm packte und wegzog.
    „Hey“, rief ich und im selben Moment krachte ein Gesteinsbrocken aus der Decke haarscharf an mir vorbei auf den Boden.












    Ich legte Creevy, den ich in Sicherheit gebracht hatte, vor Madame Pomfrey, die sich auch sogleich um ihn kümmerte.
    „Rennervate!“, murmelte sie und richtete ihren Zauberstab auf dessen Brustkorb.
    Ein roter Blitz war zu sehen und Creevy kam langsam wieder zu vollem Bewusstsein.
    „Was….wo…wie…!“, stotterte er und Pomfrey übergab ihn weiter an Luna, die sanft auf ihn einredete.
    Ich hörte Theresa neben mir schluchzen und sah, wie sie sich über Diggory gebeugt hatte.
    Sie glaubte doch nicht wirklich, dass ihr Tränen ihm nützen würden.
    Schließlich war sie kein Phoenix, obwohl die Grelle imitierte sie schon ganz gut.
    Hoffentlich ging es Tracey und Sarah gut.
    Ich machte mir ernsthafte Sorgen um beide…
    Ich wurde unsanft aus meinen trüben Gedanken gerissen, als ich Fred sah, der die gelähmte Katie auf seinem Arm hatte.
    Ich lief zu den beiden und nahm sie ihm ab.
    „Ein Stupor hat sie getroffen!“, erklärte er und sah mich nur kurz an.
    Ich wusste, dass die beiden seit ein paar Wochen was am Laufen hatten, aber nicht ob daraus was Ernsteres geworden war….
    „Enervate“
    Nach diesem Kurzen Wort löste sich Katie langsam wieder aus der Erstarrung und begann ihre Augen zu öffnen.
    Fred atmete erleichtert auf und sie erholte sich rasch und bevor ich mich umschauen konnte, waren beide auch schon wieder weg.
    Madame Pomfrey sprach unentwegt Heilzauber und der Raum füllte sich von Minute zu Minute mit mehr Verletzten.
    Ich war mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob wir aus der Schlacht als Sieger hervorgehen würden.
    Und mit jedem Verwundeten mehr, wurde meine Hoffnung immer mehr erschüttert.
    Auf einmal hörte ich jemand meinen Namen sagen und ich drehte mich schnell um.
    Vor mir stand Tracey, die sich von George stützen ließ.
    „Ich kann nicht mehr!“, stieß sie aus und ich konnte sie gerade noch auffangen bevor sie auf dem Boden aufprallte.
    „Tracey!“, ich nahm sie in den Arm und legte sie sanft auf dem Boden ab.
    Ich sah mir ihren verwundeten Körper an und sah, dass sie unzählige Brüche hatte.
    „Episkey!“, murmelte ich und der Spruch heilte nach und nach ihre Wunden und die gebrochenen Gliedmaßen.
    Gott sei Dank musste ich für mein Amt als Quidditschkapitän einen Erste-Hilfe-Zauberkurs machen.
    Sie stöhnte mehrmals leise auf und ich strich ihr die Haare aus der verschwitzten Stirn.
    Ich flüsterte ihr beruhigende Worte zu und gab ihr einen vorsichtigen Kuss.




    Ich hatte den „Dellusio“nierungszauber über mich und Zabini gelegt und eilte durch die Stockwerke.
    Ich hatte soeben Tonks Scorpius übergeben, die ihn sicher zu Andromeda brachte.
    Catherine hatte ich vor einer Ewigkeit zuletzt gesehen und ich hoffte inständig, dass es ihr gut ging.
    Vor mir sah ich Yaxley, der von Sarah und John samt komischen Anhang gerade eingehend bearbeitete wurde.
    Hagrid schleuderte Walden Macnair gerade an die Wand und betäubte ihn anschließend.
    Wir liefen weiter, denn die große Halle war unser Ziel.
    Plötzlich stellte sich uns Fenrir Greyback in den Weg, wie auch immer er uns aufspüren konnte.
    Wahrscheinlich hatte der blöde Hund uns gerochen.
    „Na wen haben wir denn da?“, bellte er und schleuderte einen Fluch ab.
    Dieser traf Zabini und der ging ruckartig zu Boden.
    Ich zögerte nicht lange und streckte ihn mit dem Avada Kedavra nieder.
    Das war heute schon der fünfte und jedes Mal lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, wenn ich jemanden töten musste.
    Aber was getan werden musste, musste getan werden,
    hier gab es keine Gnade, denn der Feind hatte auch kein Mitleid.
    Friss oder stirb lautete hier die Devise.
    Ich kniete mich neben meinen Freund, der immer wieder stöhnte und auf sein Bein deutete.
    „Verdammte, verfluchte Scheiße…Fuck fuck fuck!“, fluchte er unaufhörlich.
    Ich hatte mich nie sonderlich für Heilzauber interessiert, also hatte ich auch keinen parat.
    Und den letzten Heiltrank hatte ich vorhin Sarah gegeben, nachdem ich ihr und Gildert über den Weg gelaufen war.
    Sie hatten gerade Flint erledigt und hatten einige schwere Wunden.
    „Ferula“
    Dieser Zauber schiente wenigstens Zabinis Bein, wenn er ihn auch nicht ganz heilte.
    Wir sollten vor der großen Halle wohl noch bei meinem angelegten Vorrat an Zaubertränken vorbeischauen.
    Ich half Zabini auf und stützte ihn, so gut es mir möglich war.
    Wir sahen Potter, Weasley und Granger an uns vorbeihasten, was auch immer die gerade trieben.
    Soweit ich sehen konnte, hatten sie die Horkruxe wohl noch nicht ganz beisammen.
    Ich schaute ihnen nach und plötzlich taumelte Lockhart an mir vorbei.
    „Judn Tach, mein Freund!“, lallte er und grinste von einem Ohr zum anderen.
    „Mr. Lockhart, was machen Sie denn hier, ich dachte sie wären in der ...!“
    Ich vollendete den Satz nicht, weil ich gerade Wurmschwanz sah, wie er den Eingeweide-Ausweide-Fluch bei meinem ehemaligen Lehrer anwandte.
    Gott, war das widerlich.
    Ich schaute angewidert weg.
    Als ich mich wieder einigermaßen gefasst hatte, streckte ich auch Wurmschwanz mit einem Avada Kedavra zu Boden.
    Zabini neben mir stöhnte auf und ich machte mich wieder schleunigst auf den Weg.
    Ich hatte mein Zaubertrankversteck gerade erreicht, als die Luft um mich plötzlich zu gefrieren schien.
    Ich sah langsam auf und bemerkte die Dementoren, die über mir schwebten.
    Die hatten sich also doch Lord Voldemort angeschlossen.
    „Expecto Patronum!“, schrie jemand neben mir.
    Ich sah Gildert und Sarah, die ihre Zauberstäbe auf die Dementoren gerichtete hatten.
    Die verschwanden geblendet schneller, als sie gekommen waren.
    „Brauchst dich nicht bedanken, ist doch Ehrensache!“, raunte mir Gildert zu und klopfte mir grinsend auf die Schulter.
    Ich hasste diesen Kerl.
    „Geht’s dir gut?“, fragte Sarah und schaute Zabini besorgt an.
    „Dem wird’s gleich wieder besser gehen!“, sagte ich und holte nun endlich den passenden Zaubertrank und flößte ihn Zabini ein.
    Gildert ignorierte ich einfach.
    „Duro!“, rief der und mein Vater wurde augenblicklich zu Stein.
    Er war gerade um die Ecke gebogen und es hatte ihn voll erwischt.
    Ein paar Minuten zuvor, hatte ich ihn und ein paar Todesserfreunde gesehen, wie sie Catherines Eltern umgebracht hatten.
    Wenn er in diesem Moment nicht versteinert gewesen wäre, ich hätte nicht gewusst, was ich getan hätte.
    „Danke!“, sagte ich und Gildert sah mich verwundert an.
    „Was? Dass ich ihn nicht gleich umgebracht habe? Er hätte es nicht anders verdient, er hat Catherines Eltern umgebracht!“, knurrte er.
    „Nein, dass du ihn aufgehalten hast. Du weißt, dass er sie umgebracht hat?“, fragte ich erstaunt.
    Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn er Catherine davon erzählen würde.
    „Ich hab ihre Leichen gesehen und ich hab ihn und seine Todesserclique drüber reden hören!“, antwortete er zähneknirschend.
    Es schien ihn wohl ganz schön aufzuregen.
    „Naja, wir müssen weiter!“, sagte er nur noch kurz und zog dann Sarah, die bis jetzt still gewesen war, mit sich.
    Ich machte mich mit Zabini im Schlepptau ebenfalls wieder auf den Weg.
    „Hunderte von Schülern sind durch mein Wirtshaus gelaufen und keinen einzigen Slytherin durfte ich als Geisel behalten, eine Schande ist das, da wären wir doch dem Sieg ein kleines Stückchen näher gekommen, aber nein…die blöde McGonagall vermiest mir wieder die ganze Tour…man o man….“, hörte ich Aberforth Dumbledore vor sich hin schimpfen. Longbottoms Oma nickte zustimmend und nahm ihn bei der Hand, um ihn mit sich zu ziehen.
    „Los, komm schon Aberforth, wir müssen weiter, die anderen warten schon auf uns!“
    Wir rannten an ihm vorbei und konnten schon von weitem die Schreie aus der großen Halle vernehmen.
    Dort sah ich Weaslebes Mutter mit Bella kämpfen.
    Ich wusste nicht, wem ich den Sieg wünschen sollte, oder eher das Überleben, aber nachdem ich schon Weasleys Schwester umgebracht hatte, sollte wohl wenigstens seine Mutter überleben.
    Wir hasteten weiter und plötzlich wurden wir fast von einer Horde Hauselfen der Küche von Hogwarts umgerannt, die mit Küchengeräten, ins besonderem Hackmessern in die Halle stürmten.
    „Auf sie mit Gebrüll!“, brüllte der Anführer und die anderen folgten ihm mit nicht weniger lautem Kampfgeschrei.
    Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und erntete dafür einen vernichtenden Blick von dem letzten hinterherhinkenden Elfen.
    „Los, auf geht’s, sonst rennen sie dir weg!“, schnauzte ich ihn an und er machte sich schnell aus dem Staub.
    Zabini grinste mir zu.
    Wir stürmten in die große Halle und fanden ein Schlachtfeld vor, das nicht wüster hätte aussehen können.
    „Vorsicht!“, schrie mir plötzlich jemand von oben zu und neben krachte ein Blumentopf mit einer Fleischfressenden Pflanze auf den Boden.
    Die machte sie schnell selbstständig und lief voll ins Kampfgetümmel.
    Ich sah nach oben und erblickte Sprout und Longbottom, die auf dem Balkon standen und eine Horde Pflanzen auf die Feinde losließen.
    Auch diese scheiß Feuerdinger, an denen ich mir schon hundertmal die Finger verbrannt hatte.
    Soeben war die Bevölkerung von Hogsmeade unter der Führung von Mad Eye Moody eingetroffen, dem ich das mit dem Frettchen immer noch nicht verziehen hatte.
    Und schon wieder donnerte eine magische Pflanze neben mir auf dem Boden und zertrümmerte fast die Fliesen.
    Ich hörte Peeves dreckiges Lachen, der anscheinend von McGonagall für die Verteidigung eingespannt worden war.
    Wahrscheinlich hatte sie keinen fliehen lassen.
    Weasleys Bruder hatte seine Drachen mitgenommen, die jetzt genauso wie die Riesen auf dem Schlachtfeld wüteten.
    Genauso sämtliche Wesen, die Catherine und die Weasleyzwillinge während ihrer Reise für unsere Seite gewinnen konnten.
    Ich hoffte inständig, dass es genug waren, die Todesser-Armee zu besiegen.
    Ich wusste aus eigener Erfahrung wie viele es waren, wenn man auch die mitrechnete, die im Untergrund für den dunklen Lord gearbeitet hatten.
    Ich und Zabini verloren keine Sekunde und stürzten und ebenfalls in die Menge, aus der kaum noch zu erkennen war, wer für welche Seite einstand.
    Auf einmal traf mich ein Fluch und meine ganze linke Seite schien wie gelähmt, die rechte zwang mich vor Schmerzen in die Knie und ich verlor das Bewusstsein.








    Der Morgen war angebrochen und ich hielt Sarah immer noch in meinen Armen.
    Ich hatte so ein Glück gehabt, dass es den meisten gut ging und vor allem meiner Freundin.
    Sarah bedeutete mir alles, sie war nicht nur meine Freundin, sondern auch meine Familie.
    Sie war der Grund warum ich morgens aufstand und abends ins Bett ging.
    Wenn sie mir nur ein Lächeln schenkte, war auch der düsterste und verregnetste Tag gerettet.
    Mit ihr würde ich den Rest meines Lebens verbringen.
    Sie lächelte mich an und ich versank in ihren blau-grauen Augen und vergaß wie immer alles um mich rum.
    Sie legte ihre Lippen auf die meinen und ich erwiderte den sanften Kuss.
    Ihre Arme schlangen sich um meinen Hals und ich strich ihr durch ihr wunderbares Haar.
    „Ich liebe dich!“, flüsterte ich ihr zu, als sich unsere Lippen für einen Moment gelöst hatten.
    „Ich dich auch und ich bin sehr stolz auf dich“, hauchte sie und sah mich verträumt an.
    Ich nahm sie noch einmal in den Arm, als ich auch schon von Ron angerempelt wurde.
    „Hey, ihr beiden Turteltauben, wir werden erwartet!“, brüllte er uns zu, obwohl er nur einen Meter neben uns stand.
    Sarah warf ihm giftige Blicke zu und Ron zuckte erschrocken zusammen.
    Tja, mit meiner Freundin sollte sich eben keiner so schnell anlegen!

    Schließlich hatten wir uns alle in der großen Halle versammelt und feierten den Sieg über Voldemort als plötzlich Dumbledore an sein Rednerpult trat und sich auffällig räusperte:
    Es dauerte einige Augenblicke, bis die ausgelassene Menge sich beruhigt hatte und ihm ihre volle Aufmerksamkeit geschenkt hatte.
    „Meine lieben Schülerinnen und Schüler.
    Ich freue mich sehr, euch wieder mehr oder weniger vollzählig in Hogwarts begrüßen zu dürfen.
    Bis auf einige traurige Schicksale, die einige unserer Lehrer, aber auch Schüler betreffen, sind wir weitgehend über den wohl größten Triumph der Zauberwelt glücklich gestimmt.
    Doch lasst uns in unserer Euphorie einen Moment lang inne halten, um den Tod von einem der geschätzten Lehrer Hogwarts zu betrauern.
    Ich weiß, dass Snape sich nicht unbedingt großer Beliebtheit erfreut hat, zumindest nicht in den Häusern, die nicht sein eigenes waren.
    Viele meinten, teils mit Recht, teils ohne, er wäre ein Slytherin durch und durch, doch bin ich mir sicher, dass viele nie hinter seine Fassade blicken konnten.
    Nicht blicken durften.
    Severus Snape war ein großartiger Mann, der meinen vollsten Respekt und mein größtes Wohlwollen verdient hat. Er hat viel geopfert, und am Ende sogar sein Leben.
    Ohne ihn hätte Harry nie gesiegt, wir haben ihm viel zu verdanken.
    Er hat sich gegen Lord Voldemort gestellt, war immer loyal mir und uns gegenüber, hat als Spion gedient und uns wertvolle Informationen beschafft.
    Ja das ist die Seite, von der wahrscheinlich niemand von euch gewusst hat.
    Aber ich möchte, dass ihr Severus Snape nicht nur als den fiesen Zaubertränkeprofessor, der gelegentlich kleine Kinder fressen würde, in eurem Gedächtnis behaltet, sondern als einen Mann, ohne den das alles hier nie möglich wäre, dem die Zauberergemeinschaft, und ich sage es erneut, viel zu verdanken hat.
    In diesem Sinne, bitte ich um eine Schweigeminute.“
    Die Schüler senkten die Köpfe und schwiegen tatsächlich.
    Kein einziges Geräusch konnte man vernehmen.
    „Danke!“, sagte Dumbledore nach einer Weile vollkommener Stille.

    „Wir können uns nie genug darüber wundern, wie so wichtig den andern ihre eigenen Angelegenheiten sind. Und ich denke, meine Lieben, das ist der springende Punkt, in dem es in meiner kurzen Ansprache heute gehen mag.
    Lord Voldemort, hatte schon früh seine eigenen Ziele erfasst und mit allen Mitteln und Wegen versucht, sie auszuführen, damit er bekommt, was er will.
    Und er wollte Macht.
    Große Macht.
    So große Macht, wie noch nie ein Zauberer vor ihm für möglich gehalten hätte, geschweige denn gehabt hätte.
    Er wollte eine Macht, von der wir nur träumen können.
    Und die hätte er beinahe erreicht.
    Doch durch den Zusammenhalt vieler Zauberer und Zauberinnen und durch den großen Verdienst von Harry Potter und seinen Verbündeten und Freunden, konnte man ihm Einhalt gewähren.
    Ich bin sehr stolz auf sie, aber ich bin auch stolz, auf alle Schüler, die ihren Platz gefunden haben und sich für den richtigen und nicht den einfachen Weg entschieden haben!
    Und so haben wir letztendlich gesiegt.
    Und ich hoffe, den Frieden, den wir gemeinsam geschaffen haben, hält an.
    Denn es gab noch nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden, doch liebe Schüler seid gewarnt:
    Es ist noch nicht alles vorbei.
    Und das dümmste, aber wohl auch gefährlichste ist, wenn wir vergessen.
    Denn das Vergessen der Vernichtung ist ein Teil der Vernichtung selbst!
    Es wurden viele unschuldige Zauberer, wie Muggel getötet und gefoltert, wobei der Tod wohl die großzügigere Variante bei Voldemort gewesen war.
    Es wird nie aufhören.
    Doch um in der Zukunft solche Gräueltaten zu verhindern, müssen wir die Gefahr früh genug erkennen und bannen, denn wenn uns das gelingt, können wir viele unschuldige Leben retten!
    Wie wir sie vor Lord Voldemort retten hätten können, wenn wir nur früh genug die Augen geöffnet hätten.
    Wobei ich niemandem die Schuld zuweisen will.
    Schuld allein ist Lord Voldemort.
    Und zum Schluss möchte ich euch noch ein paar weise Worte mit auf den Weg geben, bevor ein neues Schuljahr für euch beginnen kann.
    Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf.
    Wir müssen ihn pflegen und hegen und ein jeder kann dazu seinen Beitrag leisten.
    Achtet auf euch und eure Mitmenschen und auf dem Weg zu einer guten Gemeinschaft ist wieder ein Stein gelegt worden.
    Denn altbekannt ist, dass Friede nur solange währt, wie dein Nachbar ihn begehrt und so ist es meistens in der Welt.
    Doch dürfen wir nicht immer unser eigenes Wohl und unser eigenes Begehren im Vordergrund wissen, sondern uns auch um unsere Umwelt und um unser Umfeld kümmern.
    Denn unter Gleichen ist der beste Friede.
    Und im Endeffekt sind wir alle gleich.
    Zwar sind wir jeder ein Individuum für sich, doch wir haben dieselben Rechte, die Selben Wünsche und Ziele und denselben Drang uns auszuleben und uns zu verwirklichen.
    Und wer Drachenzähne sät, kann auch keinen Frieden und keine Liebe ernten.
    Alles was wir tun, kommt auf uns zurück, sowohl das Gute, als auch das Schlechte.
    Behandeln wir gut, werden wir gut behandelt.
    Behandeln wir schlecht, werden wir schlecht behandelt, ein einfacher Grundsatz.
    Und würde der wünschenswerte Fall eintreten, dass jeder sich an diesen einfachen Grundsatz hält, gäbe es keinerlei Probleme.
    So, ich denke, ihr habt genug von mir gehört, über das ihr euch hoffentlich noch eure Gedanken machen werdet.
    Ich wünsche euch einen guten Appetit und denkt immer daran:
    Wer den Frieden hütet, bewahrt einen teuren Schatz.“

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