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Kampf um Himmels Willen 41

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1 Kapitel - 1.500 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.204 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1

    Von Pansy zu Scorpius


    Gegenüber dem Wandteppich von Barnabas dem Bekloppten ging ich nun dreimal auf und ab und wünschte mir einen Raum, der gemütlich war, aber auch genug Platz bot, damit wir den Zauber üben konnten. Als die Tür erschienen war, ging ich sofort hinein und Pansy folgte mir.
    Der kleine Raum war auf der einen Seite zweckmäßig eingerichtet, bot eine ausreichend große Fläche, um den Zauber problemlos zu üben und an der hinteren Wand entdeckte ich ein Bücherregal, das mit einigen Büchern bestückt war, deren Titel erkennen ließen, dass sich alles um das Thema Verteidigung drehte.
    Sarah meinte, ich könnte diesen Raum nutzen, um mit ein paar der Slytherins, die sich uns anschließen wollten, zu üben.
    Vorne in der Ecke befand sich ein großer Kamin, in dem ein Feuer entfacht war, das eine behagliche Wärme ausstrahlte. Davor stand in gebührendem Abstand ein gemütlich aussehendes Sofa, auf welches wir uns beide nun niederließen und uns über den Tag zu unterhalten.
    Eigentlich war Pansy ja gar nicht so schlimm.
    Sie war über die Jahre immer mehr oder weniger gewollt an meiner Seite gewesen.
    Klar, sie konnte Catherine nicht leiden, weil sie sie als Rivalin sah.
    Aber ich konnte ja nichts dafür, dass ich Catherine liebte und nicht sie.
    Pansy war so gesehen recht arm dran.
    Ihre Eltern wollten sie nicht so recht haben und kümmerten sich nicht sonderlich um sie.
    Bis auf das Geld, gaben sie nicht viel.
    Pansy war noch nie so die große Hexe gewesen, weswegen sie wohl auch jetzt große Probleme mit dem Schildzauber hatte.
    Und da sie mir ohnehin nicht von der Seite weichen würde, war ich sowieso gezwungen, mit ihr zu üben.
    Catherine würde das verstehen und wenn nicht, dann konnte ich ihr auch nicht helfen.
    Ich stand auf, um unser Vorhaben anzutreiben.
    Man konnte Pansy ansehen, dass sie sich lieber noch ein bisschen mit mir unterhalten hätte, aber darauf konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen.
    Ich erklärte ihr geduldig, was für den Schildzauber wichtig war und vor allem wollte ich noch einmal die Wichtigkeit des glücklichen Gefühls deutlich hervorheben.
    „So und nun versuch es! Konzentriere dich auf ein gutes Gefühl und probiere es einfach!“, forderte ich sie auf.
    Missmutig erhob sich Pansy, schwang den Zauberstab und rezitierte die notwendige Formel – aber es passierte rein gar nichts.
    Das würde wohl noch einiges an Zeit mit ihr kosten.
    Aber ich gab mein Bestes, geduldig und verständnisvoll mit ihr umzugehen.
    Frustriert ließ sie ihren Zauberstab sofort sinken, die Schultern fielen ein und sie wollte sich sogleich wieder zum Sofa zurückziehen.
    „Warte! Ich frag mich nur, was nicht stimmt“, murmelte ich vor mich hin.
    Eigentlich hatte sie nämlich alles richtig gemacht.
    „Versuche es bitte noch mal“, sagte ich zu ihr und beobachtete sie genau.
    „Du bewegst den Zauberstab richtig, der Spruch ist auch perfekt ... an was kann es nur liegen?“
    Ich schaute zu ihr und plötzlich kam mir ein Gedanke.
    „An was denkst du?“
    Daran musste es liegen. An dem Glücksmoment.
    „Bitte?“, fragte Pansy verwirrt, weil sie nicht so recht wusste, was ich meinte.
    Also noch einmal.
    „Bei dem Zauber. Welches Gefühl benutzt du? An was denkst du, um den Zauber zu aktivieren?“
    Sie wand sich.
    „Ja ... also ...“, fing sie an zu stottern und ich verstand.
    Sie wusste einfach nicht, an was sie denken sollte.
    „Du kannst kein Gefühl abrufen – oder?“, fragte ich.
    „Ich möchte etwas versuchen“, äußerte ich und stellte mich hinter sie.
    „Vertraust Du mir?“
    Ich war mir über die Gefühle zu mir im Klaren und so wusste ich, was zu tun war.
    „Ja!“ Pansy nickte.
    Wäre auch verwunderlich gewesen.
    „Schließ deine Augen und lass dich einfach fallen.“
    Ich legte von hinten die Arme um Pansy und hielt diese ganz fest.
    „Was fühlst du?“
    „Ruhe ...“, antwortete sie und schloss die Augen.
    Sehr gut.
    „Denk an einen Moment mit mir damals und halt ihn fest – so fest, wie ich dich gerade halte.“ Ich wartete einen Moment und verstärkte den Druck meiner Arme.
    „Bist Du soweit?“, fragte ich nach.
    „Ja, ich denke schon.“
    In diesem Augenblick nahm ich Pansys Zauberstabhand, vollführte mit ihr die Bewegung und diese nannte fast automatisch, ohne es direkt zu steuern, den dazugehörigen Spruch. Ein schwaches Flackern entstand um uns beide herum.
    „Du hast es geschafft. Mach die Augen auf“, flüsterte ich Pansy begeistert ins Ohr und lächelte glücklich.
    Und ich hatte es geschafft.
    Ich war also doch ein guter Lehrer.
    Pansy öffnete eilig die Augen und erblickte fasziniert ein ganz schwaches Flimmern, das uns beide umgab und sofort wieder verschwand.
    „Ich hab’s endlich geschafft“, murmelte sie und konnte es noch gar nicht so richtig fassen. „Danke!“, freute sie sich.
    Langsam ließ ich Pansy los, da es nicht mehr nötig war, sie festzuhalten.
    Nicht auszudenken, wenn in so einem Moment meine Freundin reingekommen wäre.
    Schließlich forderte ich Pansy auf, es nun alleine auszuprobieren.
    Und zu unser beider Freude gelang es ihr wieder und wieder.
    Mit jedem gelungen Schild sprach Pansy den Spruch selbstsicherer und die glückliche Empfindung festigte sich.
    Ich lobte Pansy noch ausführlich, deutete aber dann an, dass ich noch was zu erledigen hatte.
    Pansy wirkte ein wenig traurig darüber, darauf konnte ich jetzt allerdings keine Rücksicht nehmen.
    Ich hatte mit Catherine ausgemacht, dass ich mit ihr zu meiner Tante apparieren würde, um nach Scorpius zu sehen.
    Ich hatte ihr tausendmal angeboten, ganz bei ihm zu bleiben, aber sie wollte uns nicht im Stich lassen, obwohl ich ihr genau ansah, wie sehr sie unseren Sohn vermisste, wenn er nicht da war.
    Und blöderweise ging es mir da nicht anders.
    Ich lief durch die Gänge und sah meine Freundin schon ungeduldig mit dem Fuß wippend vor meinem Zimmer stehen.
    Als sie mich sah, lächelte sie mir zu und ich gab ihr einen Begrüßungskuss.
    „Da bist du ja endlich, wo warst du denn?“, fragte sie mich dennoch.
    Seit den ersten Angriffen, machte sie sich schon Sorgen, wenn ich nur mal eine Minute zu spät war.
    „Ich musste nur noch schnell was erledigen. Kein Grund zur Sorge, Liebling!“, beruhigte ich sie und nahm ihre Hand.
    Ich drückte sie noch einmal, bevor wir gemeinsam zu Andromeda apparierten.
    Ich apparierte uns sofort ins Wohnzimmer, da Catherine ohnehin schon ungeduldig genug zu sein schien.
    Dort fanden wir meine Tante zusammen mit Tonks vor, die sich um die zwei kleinen Babys kümmerten.
    „Da seid ihr ja.“, meinte Andromeda freudig und nahm uns kurz in den Arm, bevor sie Scorpius aus seiner Wiege holte.
    „Der Junge macht sich prächtig. Er schreit kaum!“, verkündete sie strahlend, als ob der Umstand ihr zu verdanken wäre.
    „Ist ja auch mein Sohn!“, antwortete ich stolz und Catherine nahm Scorpius glücklich entgegen.
    Er schmiegte sich an sie und lächelte uns an.
    Er streckte seine kleinen Händchen nach mir aus und ich strich ihm sanft über die paar weißblonden Haare, die mittlerweile schon seinen Kopf bedeckten.
    Seine grünen Augen strahlten und er quietschte vergnügt.
    Catherine gab ihn mir und begrüßte nun auch Tonks, die mit Ted auf dem Arm am Esstisch saß.
    Ich hielt meinen Sohn in den Armen.
    „Ach Scorpius. Wenn du wüsstest, wie viel Schlechtes es da draußen gibt!“, sagte ich.
    Und das Schlechte hätte mich beinahe daran gehindert, dass es dich gäbe, fügte ich in Gedanken hinzu.
    „Aber ich werde dafür sorgen, dass du damit nie in Berührung kommen wirst. Leiden wird dir keiner ungestraft zufügen!“, raunte ich ihm zu und drückte ihn.
    Er sah mich nur aus seinen großen Augen fragend an.
    Er würde noch eher verstehen, als mir lieb war, das wusste ich.

Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 692 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 786 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥