Kampf um Himmels Willen 40

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1 Kapitel - 2.021 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.089 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Und weiter mit der nächsten runden Zahl!





















































    1
    Ein Wasserzeichen


    „Wenigstens passt du dich in deiner Gangart den Dingern an!“, Fred grinste amüsiert.
    „Sie kann doch nichts dafür, dass sie watschelt!“, erwiderte George und grinste ebenfalls breit.
    Omann, manchmal kamen die beiden echt fast an Crabe und Goyle ran.
    Jedenfalls was die dämlichen Witze über meinen nicht zu übersehbaren Umstand betraf.
    Ich seufzte und setzte meinen Gang mehr oder weniger schwerfällig fort.
    Mein Gott, wie lang war das denn bitte noch, bis zu diesem dämlich Tümpel.
    „Statt dämliche Witze zu reißen, könntet ihr euch mal überlegen, wie wir uns mit den Wassermenschen überhaupt unterhalten sollen! Ich kann ihre Sprache jedenfalls nicht!“, ich musterte die beiden genervt.
    „Das ist gar kein Problem! Fred hat ein Semester im 5. Schuljahr meerisch belegt! Und ich auch!“, erklärte George gut gelaunt.
    „Und du beherrscht das nach einem halben Jahr auch?“, ich sah seinen Bruder zweifelnd an.
    Ich wollte ja nicht klingen wie Draco, aber irgendwie traute ich den beiden Weasleybrüdern nicht allzu viel zu.
    „Natürlich!“, kam es fast schon beleidigt von Fred.
    Der sollte sich nicht so haben.
    „Na dann!“
    Und da sahen wir den grünlich schimmernden See auch schon vor uns.
    „Und wie kommen sie jetzt raus?“, fragte George in die Runde.
    Tja, das wüsste ich auch gern.
    „Ich hab nicht den geringsten Schimmer!“, meinte ich.
    „Na dann heißt es wohl warten.“, erwiderte er gelassen.
    Ich hatte doch keine Ewigkeiten Zeit.
    Irgendwas musste es doch geben, um die Dinger an die Wasseroberfläche zu locken.
    Konnten die sich eigentlich am Land aufhalten?
    Naja, das würden wir ja dann sehen.
    Und das schneller, als wir gedacht hatten.
    Wir sahen, wie plötzlich ein Kopf auftauchte und langsam aber sicher ein ganzer Körper zum Vorschein kam.
    Und nicht nur einer. Es waren mindestens zehn Wassermenschen, die da auf uns zu schritten.
    Sie hatten grüne Haut und ihr Kopf war mit grünen Haaren geschmückt.
    Beziehungsweise bepflanzt.
    Der Größte wandte sich uns zu und sagte irgendwas.
    Jedenfalls deutete ich das so.
    Das einzige was ich nämlich verstehen konnte, war ein unerträglicher Klang.
    Ich zuckte zusammen und hielt mir die Ohren zu.
    Glücklicherweise hatte uns Neville vor unsrer Abreise eine Pflanze zum Zerkauen gegeben, die ich jetzt aus meiner Tasche holte.
    Zu irgendwas war der Kerl anscheinend doch zu gebrauchen.
    Ich gab ein paar Blätter an meine Begleiter ab und steckte mir selbst eines in den Mund.
    Ich kaute auf dem trockenen Ding rum.
    Irgendwie schmeckte es nach gar nichts.
    Als ich gerade anfing, mir wie eine Kuh vorzukommen, fing Fred an zu sprechen.
    „Keeeeniryyyyziüüüüüüü!“, war das einzige, was ich verstand.
    Einer der Fremden nickte und flüsterte seinem Anführer irgendwas zu.
    Sofern diese Dinger flüstern konnten.
    Statt des ohrenbetäubenden Tons, konnte ich nun ein leises Summen hören, immer wenn sie anfingen zu sprechen.
    Jedenfalls das, was sie dafür hielten.
    Er antwortete und diesmal war es Fred, der nickte.
    Allerdings erst nach einem kurzen Zögern.
    „Und was sagt er?“, fragte ich und sah ihn ungeduldig an.
    „Es klang fast wie: Heute nach dem Essen werde ich meine Frau…“, fing Fred an.
    „Quatsch. Er hat gesagt, dass die Suppe heute Mittag total versalzen war!“, unterbrach ihn George.
    Ich zog eine Augenbraue hoch und sah sie spöttisch an.
    „Soso. Eure Sprachkenntnisse in Sachen meerisch sind überwältigend!“
    „Haha! Mach es doch besser!“, sagte Fred eingeschnappt.
    Würde ich ja, wenn ich es könnte, aber dieser Sprache war ich nicht mächtig.
    „Kann ich leider nicht!“, gab ich zu.
    „Na gut, auf ein Neues!“, sagte Fred und startete den 2. Versuch.
    Den Gesichtern nach zu urteilen, gab es dieses Mal deutlich weniger Verständigungsprobleme.
    „Er sagt, sie hätten sich bereits in ihrer Gemeinschaft lange darüber unterhalten und diskutiert und wären einstimmig zu dem Entschluss gekommen, sich Harry Potter anzuschließen und sich nicht mir Lord Voldemort zu verbünden!“, flüsterte mir George zu.
    Dem Himmel sei Dank.
    „Anscheinend hatten ein paar Todesser vor ein paar Wochen ein ganzes „Dorf“, wenn man es so nennen will, ausgerottet! Welchen Nutzen das hatte, versteh ich allerdings nicht!“
    Die Armen.
    „Und warum haben sie dann so lange diskutiert?“, fragte ich dennoch nach.
    George gab die Frage wohl an den Anführer weiter und der fing auch gleich an zu erklären.
    „Sie haben nicht darüber verhandelt, auf welche Seite sie sich stellen, sondern ob sie sich überhaupt dem Kampf anschließen sollen, beziehungsweise wollen!“, raunte mir er zu.
    „Aber sie wollen anscheinend doch kämpfen!“, meinte jetzt auch Fred, der anscheinend alles geklärt hatte.
    Die Wassermenschen verbeugten sich und nickten uns noch einmal freundlich zu, bevor sie wieder im Wasser verschwanden.
    „Und wieder ein Häkchen auf unserer Liste!“, verkündete Fred freudig und zog die Pergamentrolle aus seiner Tasche und hielt sie mir unter die Nase.





    „Und wie haben wir uns gemacht?“, fragte George und legte mir freundschaftlich einen Arm um die Schultern.
    „Ich muss euch loben!“, meinte ich und Fred grinste zufrieden.
    „Wir haben‘s halt einfach drauf!“
    Ja natürlich.
    „Sei froh, dass du uns zwei starken Typen an deiner Seite hast!“, lachte Fred und wir machten uns wieder auf den Weg zur Hütte.
    „Ja was würde ich nur ohne euch machen!“, erwiderte ich und grinste die beiden an, als wir in dem Zimmer standen, das zurzeit unser zu Hause war.
    „Dann hättest du ja immer noch mich!“, kam es von der anderen Ecke des Raumes.
    Es war Draco, der mich vergnügt angrinste.
    „Hey, was machst du denn hier?“, fragte ich freudig und strahlte ihn an.
    „Was soll das denn heißen! Ich kann auch wieder gehen!“
    „Bloß nicht!“, meinte ich und schlang meine Arme um seine Hals.
    Er beugte sich zu mir runter und gab mir einen Kuss.
    „Na dann lassen wir die zwei Turteltauben mal alleine!“, sagte George und verließ mit seinem Bruder das Zimmer.
    „Solang sie es nicht übertreiben. Das nächste Mal kann Malfoy ruhig die ein oder andre für uns mitbringen!“, hörte ich Fred noch sagen, bevor die beiden endgültig aus unsrer Hörweite verschwunden waren.
    „Das muss ich mir noch überlegen, wen ich so schlimm find, dass ich sie den Weasleys mitbringen würde!“, meinte er und grinste mich an.
    „Ach Quatsch, so schlimm sind die gar nicht!“, verteidigte ich meine neuen „Freunde“.
    Immerhin waren sie wirklich nicht annährend so nervig oder schlimm, wie anfangs befürchtet.
    „Wenn du das sagst!“
    Draco strich mir über die Wange.
    „Und wie läuft es bis jetzt?“, erkundigte er sich.
    „Naja, es gibt zwar einige, die wir für uns gewinnen konnten, aber genauso viele, die sich bereits Voldemort angeschlossen hatten, beziehungsweise das eher in Betracht ziehen würden!“, gab ich ihm bereitwillig Auskunft.
    Allerdings wollte ich jetzt weniger über so was sprechen, als mehr die Zeit mit meinem Freund genießen…!
    immerhin sah ich ihn eh schon selten genug.
    Aber statt denselben Gedanken zu verfolgen, wie ich, wandte er sich ab und schien zu überlegen.
    Nachdem er eine Weile nachgedacht hatte, fragte er mich, welche Wesen sich genau gegen uns gestellt hatten.
    Ich zählte sie ihm auf, zeigte ihm unsere Listen und wieder fragte er mich nach den genauen Abläufen.
    Ich erklärte ihm alles, was ich wusste und er nickte.
    „Naja und gestern haben wir die Streelers aufgesucht! Für den Spruch, damit wir uns überhaupt mit denen verständigen konnten, hat Fred eine Ewigkeit suchen müssen. Und das Beste war: die konnten nicht mal Englisch oder sonstiges. Nein, die Dinger konnten nur Französisch. Total abartig! Also entweder ist was mit dem Spruch gewesen, oder…ach was weiß ich…“
    Ich schüttelte den Kopf.
    Ich war einfach total fertig.
    Dieses ständige Rumgeirre zerrte an meinen Nerven.
    Draco zog mich in seine Arme.
    „Ich kann auch was auf Französisch sagen!“
    Stimmt. „Je t’aime“, bekommt schließlich jeder noch hin.
    „Tu dir keinen Zwang an! Erzähl!“, meinte ich und sah ihm in seine grauen Augen.
    „J’ai faim!“, sagte er und grinste breit.
    „Draco, du bist unmöglich!“, fuhr ich ihn an.
    „Ich weiß!“, sagte er nur und küsste mich.
    Allerdings erwiderte ich seinen Kuss nicht.
    Ich war genervt und durch die Schwangerschaft hatte ich sowieso ständig Stimmungsschwankungen.
    Ich hatte mich so gefreut, dass Draco da war und dann nahm er mich überhaupt nicht ernst.
    Ich stieß ihn sanft von mir.
    Er sah mich verwundert an.
    Klar, er wusste ja nicht, was ich dachte.
    Ja und?
    Hätte er mal früher merken können…
    „Und außerdem bin ich total fertig. Alles tut mir weh. Warum musstest du mich auch schwängern!“, fing ich das leidige Thema wieder an.
    Ich wusste auch nicht, warum ich das nicht lassen konnte.
    Aber irgendwie war ich schon wieder total angenervt.
    Von allem und jedem.
    Diese blöde Schwangerschaft, die brachte mich noch um. Und meine Nerven ohnehin.
    Die von Draco wohl auch.
    Doch er verzog keine Miene und nahm wieder meine Hand, um mich näher an sich zu ziehen.
    „Sei dir versichert, es war nicht beabsichtigt!“, grinste er und strich mir eine Locke aus dem Gesicht.
    Davon konnte ich mir auch nichts kaufen.
    Er hob meinen Kopf ein Stück an und sah mich eindringlich an.
    „Tu es la plus merveilleuse femme du monde et je t’aime!“, sagte er sanft.
    „Das klingt schon wesentlich besser. Grade noch gerettet!“, sagte ich.
    Er lächelte mich an, beugte sich zu mir runter und küsste mich.


    Als ich mich von meiner Freundin verabschiedet hatte, machte ich mich wieder auf den Weg nach Hogwarts.
    Dort wartete schließlich genug Arbeit auf mich.
    Ich und Sarah hatten ganz schön viel mit den Widerstandsgruppe, aber vor allem immer noch mit den Engeln zu tun.
    Einige von den Wesen, die die andern für uns gewinnen konnte, waren bereits in Hogwarts eingetroffen.
    Das Unterrichten an der Schule war längst eingestellt worden, die UTZ-Prüfungen mussten wohl irgendwann einmal nachgeholt werden.
    Die meisten Lehrer und Schüler waren bereits weg und nur die, die auch wirklich zum Kämpfen bereit waren, waren geblieben- und das waren nicht viele.
    Und seit Potter Anfang des Jahres aufgebrochen war, um die Horkruxe zu finden, waren es noch weniger geworden.
    Die meisten dachten, der Auserwählte hätte sich aus dem Staub gemacht, da sie ja nicht wussten, dass er ab und an selbst in Hogwarts vorbeischaute, allerdings nur wenn es die Umstände erlaubten.

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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 613 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥