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Kampf um Himmels Willen 38 Teil 3

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1 Kapitel - 2.240 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.361 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

So geht es mit dem dritten Teil des Kapitels weiter!

    1
    Himmel.
    Vor uns dagegen stand eine riesige Fleischfressende Pflanze, die nach uns schnappte.
    „Oh man, nie ist Longbottom da, wenn man ihn braucht!“, stöhnte Malfoy und versuchte ein paar Zauber an dem überdimensionalen Blumenstock, doch keiner zeigte Wirkung.
    Da hörten wir plötzlich ein Flüstern das immer lauter wurde.
    „Nur der Selbstlose wird den Weg zum Stein finden!“
    „Der Selbstlose, der Selbstlose!“, echote es immer wieder.
    „Na toll, und wer von uns ist so selbstlos, dass er sich von dieser Pflanze aufschlitzen lässt?“, fragte Hermine in die Runde und ihr Blick blieb dabei an Malfoy hängen.
    „He was schaust du mich so an, ich habe Frau und Kind daheim!“, schnaubte dieser.
    John lachte ironisch auf und musterte Draco böse.
    „Isch masche es!“, verkündete da mein Engelsfreund.
    Ich sah ihn entsetzt an.
    „Das wirst nicht tun!“, es kam mir vor wie ein Déjà-vu.
    „Isch habe keine Wahl. Für misch c’est le moindre danger. Isch bin entbehrlisch und remplaçable.“, sagte er, gab mir noch einen langen Kuss und ging dann langsamen Schrittes zu der Pflanze hin, die wild um sich schnappte.
    Als Leo sich ihr näherte, verbiss sie sich in seinem Umhang, doch er blieb seelenruhig.
    Er blieb einfach stehen, doch sein Gesicht zeigte die Schmerzen, die er fühlen musste, obgleich er es nicht so offen zeigen wollte.
    Seine Arme und Beine bluteten, er sackte in sich zusammen und augenblicklich erstarrte die Pflanze und ihre Blätter verwelkte, bis auf eine Klappe. Die öffnete sich und zum Vorschein kam ein kleiner schwarz glänzender Stein.
    Sofort lief ich zu Leo hin und nahm ihn in die Arme.
    „Oh mein Gott, Leo. Mach doch deine Augen auf, bitte!“, schluchze ich, doch er bewegte sich kein Stück.
    Die anderen waren mittlerweile auch bei uns angekommen und Malfoy nahm den Stein aus der Pflanze, während mir Hermine ihren Arm um die Schultern legte.
    Doch das half mir jetzt wenig.
    Ich bettete Leos Kopf in meinen Schoß und strich ihm über sein verwuscheltes braunes Haar.
    Ich wollte meinen Leo zurück, koste es was es wolle.
    Ich merkte wie Tränen meine Wangen runterliefen.
    Und dann tropften jene auf Leos Wunden und die fingen an zu heilen.
    Ich glaubte, ich sah nicht recht, aber durch Leos Körper schien wieder eine Regung zu gehen.
    Ich seufzte erleichtert und drückte ihn noch fester an mich.
    Seine Wunden schienen in Windeseile zu heilen und bald strahlten mich seine tiefen blauen Augen wieder matt an.
    „Mon amour!“, sagte er noch ein wenig schwach, aber er versuchte ein Lächeln.
    „Wie ist das möglich!“, kam es von Hermine, die Leo mit offenem Mund anstarrte.
    „L‘amour fait tout possible!“, antwortete Leo und strich mir über die Hand.
    „Du willst mir doch nicht sagen, dass ihre Tränen dich geheilt haben?“, Hermine beäugte ihn ungläubig.
    „Nischt directement. Aber sie haben die Heilung beschleunigt. Isch bin ein Engel, meine Wunden heilen nach der Zeit. Aber durch amour und in diesem Fall, Sarahs Tränen wurde isch schneller geheilt!“, erklärte Leo mit zunehmend festerer Stimme.
    „Na dann ist ja alles…“, weiter kam Malfoy nicht, denn auf einmal verspürte ich ein leichtes Kribbeln im Magen, das immer stärker wurde.
    Meine Umgebung verschwamm immer mehr und ich verspürte eine Art Sog, die mich irgendwo reinziehen wollte.
    Ich versuchte instinktiv nach Leos Hand zu greifen, doch konnte ich sie nicht finden.
    Die anderen konnte ich auch nicht mehr wahrnehmen, ich wurde durch die Luft geschleudert und plötzlich landete ich unsanft auf dem Hosenboden.
    „Was zum Henker…?“, setzte ich an und sah in Gabriels Gesicht.
    „Alles in Ordnung?“, fragte der und zog mich hoch.
    Ich sah mich um und konnte die anderen um mich rum ausmachen.
    Wir waren wieder auf der Lichtung und Malfoy rieb sich gerade den Kopf.
    Ich hatte auch noch mit leichten Kopfschmerzen zu kämpfen und rieb mir die Schläfen.
    „Ich sehe, wenigstens die vier übrigen sind heil angekommen. Und du natürlich, Leo!“, er nickte ihm zu.
    „Was ist mit den anderen?“, fragte Hermine forsch.
    „Sind sie….sind sie tot?“
    „Sie haben bereits an die Himmelspforte geklopft!“, antwortete der Schwarze.
    Wir senkten die Köpfe und Leo machte ein Kreuzzeichen.
    „Ich sehe, ihr habt den Stein!“, stellte Gabriel mit einem Seitenblick zu Malfoy fest, der den Stein immer noch festumklammert in seiner linken Hand hielt.
    „Ja!“, antwortete dieser und überreichte den Stein Gabriel, der ihn ehrfürchtig entgegennahm.
    „Danke, ich weiß, dass ihr alle ein großes Opfer gebracht habt. Die Welt hat euch viel zu verdanken!“, meinte eine junge blonde Frau und nahm ihre Kapuze ab.
    Ich glaubte mich an ihren Namen zu erinnern, Melinda oder so ähnlich.
    „Ihr dürft jetzt gehen. Ihr habt eure Aufgabe erledigt und uns den Weg geebnet. Ihr werdet in nächster Zeit von uns hören! Gott sei mit euch!“, ließ Gabriel verlauten die anderen um ihn herum lösten sich auch so gleich auf sein Zeichen in blaue Funken auf.
    „Leo, kommst du mit?“, es klang eher wie eine Aufforderung als eine Frage.
    Leo ging leichten Schrittes zu ihm hin und redete mit ihm in einer Sprache, die wir nicht verstehen konnten.
    Es klang wie eine hitzige Diskussion, doch schließlich zuckte Gabriel nur kurz mit den Schultern und deutete ein Nicken an.
    Leo senkte dankbar den Kopf und machte dann ein reumütiges Gesicht.
    Kurz darauf sah mich Gabriel noch einmal mit hochgezogenen Augenbrauen an und löste sich dann ebenfalls in kleine blaue Funken auf.
    „Was hast du mit ihm besprochen?“, fragte ich Leo, als er wieder zu mir gestoßen war und den Arm um meine Taille legte.
    „Ach pas important!“, sagte er und gab mir schnell einen Kuss.
    „Na dann auf nach Hause!“, meinte Malfoy und griff sich einen der Besen, die an der nächsten großen Eiche lehnten.
    „Wow, sie haben an uns gedacht!“, meinte John und griff sich ebenfalls ein Exemplar.
    „Worauf wartest du?“, fragte mich Hermine, die ebenfalls auf einem Besen saß.
    Sah zwar recht wackelig aus, aber anscheinend konnte sie sich drauf halten.
    „Sie kommt auf einem anderen Weg nach Hause!“, erwiderte Leo an meiner Stelle und ich schmiegte mich enger an ihn.
    „Von mir aus!“, meinte Malfoy und zuckte mit seinen Schultern.
    Dann flogen die drei auch schon weg und bald waren sie selbst als kleine Punkte nicht mehr erkennbar.


    Leo zog mich noch näher an sich und ich spürte, wie wir uns zum zweiten Male auflösten.
    Als ich die Augen wieder öffnete, fand ich mich in meinem Schlafzimmer wieder.
    Seit nicht mehr so viele Schüler in Hogwarts waren, hatten viele zweier Schlafräume und ich gehörte zu den wenigen die noch besser privilegiert waren und ein Einzelzimmer besaßen.
    Ich sah Leo tief in die Augen und er beugte sich langsam zu mir runter, um mir einen zärtlichen Kuss auf meine Lippen zu drücken.
    „Ich hoffe, du weißt, wie sehr isch disch liebe.“, flüsterte er, wartete aber kaum die Antwort ab, sondern küsste mich zärtlich.
    Ich erwiderte den Kuss selbstverständlich, löste meine Lippen aber dann wieder von den seinen.
    „Sollten wir nicht lieber den anderen alles erzählen?“
    „Das kann warten!“, raunte Leo und küsste mich fast ein wenig ungeduldig.
    Der Kuss wurde leidenschaftlicher, als ich es mir jemals erträumt hatte und Leo ging plötzlich einige Schritte vor, bis ich im Bett landete.
    Er küsste mich weiter und drückte mich sanft in die Matratze hinein.
    Meine Hände fassten an seine Schulter und er begann, meinen Hals zu küssen.
    Ich spürte, wie er mit seiner Hand über meinen Körper strich und jede Stelle meines Körpers mit einem wohligen Schauer darauf reagierte.
    Seine Hände wanderten weiter und er schob langsam mein Shirt nach oben.
    Währenddessen küsste er immer wieder meinen Hals und arbeitete sich dann ganz langsam bis zu meinem Dekolleté runter.
    Es war, wie wenn er ein Feuer in mir entfacht hätte und es gab wohl mittlerweile keine Stelle an meinem Körper mehr, die keine Gänsehaut zeigte.
    Auch ich wollte Leos nackte Haut spüren und knöpfte ihm langsam das Hemd auf, das er unter dem Umhang getragen hatte.
    Zum Vorschein kam sein durchtrainierter Oberkörper und ich strich sanft darüber.
    Dann wanderten seine Lippen wieder zu meinen und wir küssten uns stürmisch.
    Für einen Moment stoppten wir dies und Leo machte sich an meinem BH zu schaffen.
    Er befreite mich davon und übersäte mich danach wieder mit zärtlichen Liebkosungen seiner Lippen.
    Ich legte meine Hände auf seinen Hintern und er dankte es mir mit weiteren Küssen.
    Er küsste mich fordernd und ich schlang meine Hände um seinen Nacken.
    Leo hatte immer noch seine Hose an und das wollte ich schnell ändern.
    Ich knöpfte sie auf und er schob sie sich langsam von seinen Beinen runter.
    Ich schloss meine Augen, als er sich wieder ganz mir zuwandte, denn so groß war der Genuss, den sein herrlicher Mund mir bereitete.
    Dann hatten wir uns auch den restlichen Klamotten entledigt und Leo lag auf mir und ich schmiegte mich noch näher an ihn.
    Dann drang Leo behutsam in mich ein und wir wurden eins.
    Mein Atem ging nun stoßweise und eine Welle der Erregung durchströmte mich.
    Mir wurde langsam heiß und ein wohliges Gefühl stellte sich bei mir ein, dass sich verstärkte, als ich mich dem gleichmäßigen Rhythmus von Leo anpasste.
    Er stöhnte und auch ich konnte mir ein leises Stöhnen nicht verkneifen.
    Es fühlte sich so gut an, so richtig.
    Ich drückte mich ihm entgegen und ich konnte ihn lächeln sehen, während seine Lippen wieder die meinen suchten.
    Er küsste mich leidenschaftlich und ich war ihm hoffnungslos ausgeliefert.
    Ich strich ihm eine verschwitzte Haarsträhne aus dem Gesicht und schloss dann meine Augen, um das fantastische Gefühl noch weiter zu intensivieren.
    Unsere Bewegungen wurden immer schneller und auf einmal spürte ich den warmen Schauer, der durchdringender und stärker war, als ich ihn jemals erlebt hatte.
    Auch Leo schien nach ein paar weiteren besinnlichen Stößen zu seinem Höhepunkt gelangt zu sein.
    Er stöhnte noch einmal auf, um sich dann zufrieden zurückzuziehen und mich in seine Arme zu nehmen.
    „Das war einfach magnifique!“, sagte er und strahlte mich an, ich schenkte ihm ein glückliches Lächeln.
    Doch dann wurde seine Miene düsterer und er drehte seinen Kopf weg.
    „Leo, was ist los?“, ich sah ihn fragend an.
    „Du weißt, dass das mit uns nischt von Dauer sein kann!“, setzte er an, doch ich unterbrach ihn.
    „Hat es was mit deinem Gespräch mit Gabriel vorhin zu tun?“
    „Ja. Er meinte, das mit uns müsste ein Ende haben und wenn isch es nischt selber beende, ziehen sie misch von der Erde ab und isch darf disch und sie nie wieder sehen!“, er strich mir traurig durchs Haar.
    „Aber das können sie doch nicht tun, nicht jetzt, wo wir so glücklich sind!“, wandte ich ein und meinte Stimme wurde brüchig.
    „Die können noch viel mehr tun. Es tut mir schrecklich leid! Je suis très desolè“
    Ich legte meinen Kopf an seine Brust.
    Anscheinend gab es wirklich kein Happy End für uns.
    „Isch durfte misch nur noch von dir verabschieden. Es war nischt geplant, dass es soweit kommt, aber meine Gefühle für disch haben misch einfach überwältigt! Ces sont très forts“
    „Ist schon gut!“
    „Isch denke, isch werde dann mal gehen!“
    „Musst du wirklich schon gehen?“, ich sah ihn bestürzt an.
    „Bitte bleib noch, ich brauche jemanden, der mich im den Armen hält. Wenigstens diese eine Nacht!“, seufzte ich und Leo gab mir einen Kuss auf die Stirn.
    „Es tut mir schrecklisch leid. Je t’adore!“, flüsterte er und ich spürte, wie er sich auflöste und eine Träne rann mir über meine Wange.






















Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 694 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 788 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥