Kampf um Himmels Willen 38 Teil 2

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1 Kapitel - 3.121 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 989 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der zweite Teil des Kapitels!

    1
    Und dann noch einmal.
    Das letzte Mal war nur noch ein kaum wahrzunehmendes Flüstern und dann sackte er in seine Knie, doch bevor er unsanft zu Boden fallen konnte, hatte ihn John aufgefangen und legte den nunmehr leblosen Körper sanft ab.
    Ginny weinte los und auch meine Tränen liefen.
    Leo zog mich in seine Arme und hielt mich fest, während ich an seiner Brust schluchzte.
    John schloss mit seinen Fingern, MacMillans offene Augen und ich weinte nur noch mehr.
    Ein paar Augenblicke später löste ich mich von Leo, als ich Diggorys Stimme hörte.
    „Seht doch nur!“
    Ich sah auf den See und da lag ein großes Boot und nun war das Ende des Sees erkennbar.
    Ein weiterer Altar war zu sehen, da direkt ein gleißender Lichtstrahl von der Decke auf ihn traf.
    Ich trat näher an das Boot heran und konnte einen neuen Spruch lesen.
    „Amicitia vincit horas.“
    Was sollte das nun wieder bedeuten?
    „Freundschaft überdauert die Ewigkeit!“, klärte uns Hermine auf und wir senkten benommen die Köpfe.
    Traurig sah ich zu MacMillan, der ein klägliches Bild abgab.
    „Ihr müsst eine Zeit ohne mich auskommen. Isch werde ihn wegbringen, wir können ihn nischt hierlassen!“, verkündete Leo und ließ meine Hand los.
    „Wir sehen uns bald wieder! Fais attention à toi.“, fügte er noch hinzu und sah mich eindringlich an.
    Ich nickte nur und sah zu, wie er und die Leiche von MacMillan sich langsam in kleine blaue Funken auflösten.

    „Wir werden noch alle sterben, das garantier ich euch!“, sagte Diggory immer wieder und niemand antwortete ihm.
    Wir hatten alle viel zu viel Angst, dass er Recht hatte.
    „Wir müssen weiter!“
    Mit diesen Worten stieg Malfoy als erster in das wacklige Boot und bedeutete uns zu folgen.
    Einer nach dem anderen kletterte ins Boot und schließlich stand nur noch Diggory am Steg.
    „Was ist, wenn es kippt? Wir sind doch schon viel zu viele!“, jammerte er.
    „Jetzt mach hin oder wir lassen dich diesmal wirklich hier!“, knurrte Draco und Cedric machte ein paar Tappseschritte in unsere Richtung, während er Malfoy vernichtende Blicke zuwarf.
    Hermine hielt ihm die Hand hin und er ergriff sie dankbar.
    „Nichts desto trotz werden wir bestimmt untergehen!“, krächzte er noch einmal trotzig, bevor ich die Leinen löste und uns John mit dem einzigen Ruder vom Ufer abstieß.
    Das morsche Ruder, tauchte immer wieder ins Wasser und langsam aber sicher kamen wir voran.
    Bis das Boot auf einmal in ein leichtes Schleuder kam und ich mich instinktiv am Bootsrand und an John festklammerte.
    Der grinste mich nur schelmisch an, ehe ihm das Grinsen im Gesicht gefror.
    Ich folgte seinem Blick und sah eine hässliche Wasserleiche, die versuchte ins Boot zu gelangen.
    „Igitt!“, stieß ich aus und versuchte mit meinem Fuß die Gestalt zurückzuschlagen.
    Ich zückte meinen Zauberstab, aber bevor ich den ersten Zauber abfeuern konnte, hörte ich Ginny neben mir schreien.
    „Hilfe!“, schrie sie, denn eine der Gestalten, sie vermehrten sich in rasender Geschwindigkeit, hatte ihren Arm gepackt.
    „Stupor!“, rief Draco und die Wasserleiche wurde zurückgestoßen mitten in eine Gruppe Neuankömmlinge.
    Er und ich versuchten nun zusammen mit John die anderen Wasserleichen, die immer wieder versuchten uns ins Wasser zu zerren, zurückzuhalten, während Hermine Ginny befreite und Diggory wie wild mit dem Paddel rumfuchtelte, das er John entrissen hatte, und auf die eine oder andere Leiche einschlug,
    Doch plötzlich packten zwei Wassergestalten Cedric unglücklich am Bein und zogen ihn in Blitzgeschwindigkeit runter zu sich ins Wasser.
    Ehe wir überhaupt reagieren konnten.
    Ich schrie auf und sah über den Bootsrand.
    Ich konnte Diggory unter Wasser gurgeln hören und sehen, wie er wild um sich schlug.
    Ich schoss ein paar Zauber ab, doch keiner von ihnen zeigte Wirkung.
    In dem Moment, in dem ich Cedric aus den Augen verlor, verschwanden alle Wasserleichen.
    Sie zogen sich zurück und in Sekundenschnelle waren wir wieder allein.
    „Wir müssen ans andre Ufer!“, stellte Malfoy, meiner Meinung nach ein bisschen zu sachlich fest.
    „Wir können nichts mehr für ihn tun!“, fügte er hinzu und auch John griff sich das Ruder und durchstieß damit langsam die Wasseroberfläche.
    „Er hatte Recht, wir werden alle sterben!“, äußerte Ginny panisch und ich sah in ihr kreidebleiches Gesicht.
    „Ja, jetzt gleich, wenn wir nicht schleunigst nach da drüben kommen!“, meinte John und fing an zu rudern.

    Nach einer Weile, die mir unendlich schien, kamen wir endlich auf der anderen Seite an.
    Ich betrat als erster das Ufer und machte mich auch sogleich auf den Weg zu dem Podest.
    Darauf lag wieder eine Schriftrolle.
    Bevor ich sie lesen konnte, standen Malfoy und Hermine schon hinter mir und blickten mir über die Schulter.



    „Bis hierhin habt ihr es geschafft,
    die Hälfte des Weges ist vollbracht.
    Klaget und weinet um die Opfer nicht,
    das Licht des Tunnels ist bald in Sicht.
    Hoffnungen werden zerstört,
    Zweifel genährt,
    doch die reinen Herzen bleiben unversehrt.
    Die Gefahr liegt im Dunkeln,
    die Hilfe im Licht,
    leise Stimmen munkeln,
    glaubt ihnen nicht!“

    „Was soll das denn bedeuten?“, fragte ich.
    „Naja, also diesmal ist es ja nicht in Latein, das solltest selbst du verstehen!“, grinste mich Malfoy an.
    „Sehr lustig, haha. In so einer Situation könntest du mal ernst bleiben!“, fuhr ich ihn an.
    „Zumindest steht keine neue Aufgabe drin!“, schlichtete John.
    „Aber eine Warnung!“, wandte Hermine ein.
    Womit ich ihr nur Recht geben konnte.

    Wir gingen weiter und unseren Weg säumten jetzt Fackeln, die wenigstens ein spärliches Licht spendeten.
    Mit Leo an meiner Seite würde ich mich trotzdem wohler fühlen.
    Plötzlich taten sich vor uns drei Gänge auf.
    „Na toll!“, stöhnte Malfoy.
    „Hey, da oben steht was!“, machte uns Ginny auf die Inschrift über den drei bedrohlich wirkenden Tunneln aufmerksam.
    „Sed omnes una manet nox et calcanda semel via leti.“
    Ich sah die anderen fragend an.
    „Was heißt das?“, wandte ich mich zum wiederholten Male an Hermine,
    „Doch alle erwartet die eine Nacht und der Weg des Todes, den man nur einmal betritt!“
    Das sind ja die besten Voraussichten.
    „Und was machen wir nun?“
    „Vielleicht ist es das Beste, wenn wir uns aufteilen?“, sagte Malfoy entschlossen.
    „Das finde ich nicht gut. Wir haben schon zwei unserer Leute verloren, wir können nicht riskieren, noch jemanden zu verlieren!“, bemerkte John.
    „Ich finde auch nicht, dass das so eine gute Idee ist!“, pflichtete auch Ginny ihm bei, bevor ich mich einmischte.
    „Habt ihr eine bessere?“
    Die anderen schüttelten den Kopf.
    „Wenn wir zusammenbleiben, verringert sich die Chance, dass wir schnellstmöglich den Stein finden. Sie erhöht sich jedoch, wenn wir uns trennen, weil einer der Gruppen auf jeden Fall, den richtigen Gang genommen hätte!“, erklärte Malfoy, doch die anderen wirkten wenig überzeugt.
    „Dann müssen wir uns für einen entscheiden!“
    „Ich bin für den mittleren!“, sagte ich als erste.
    „Es ist nie der mittlere! Der ist immer eine Falle!“, warf John ein.
    „Ach ja? Woher willst du das wissen? Einen Ratgeber durchgeblättert oder was?“, giftete ich ihn an.
    „Kinder hört auf zu streiten!“
    „Klappe Malfoy!“, fauchte John.
    „Welchen sollen wir denn deiner Meinung nach nehmen?“
    „Den Rechten!“, antwortete John rasch.
    „Und warum ausgerechnet den?“, fragte ich nach.
    „Der sieht am vertrauenerweckendsten aus!“, entgegnete er prompt.
    „Aja!“, ließ Hermine verlauten.
    Ich sah zu den Gängen, die sich völlig glichen, sodass ich keinerlei Unterschied wahrnehmen konnte.
    Alle drei waren unheimlich und luden uns nicht gerade dazu ein, sie zu betreten.
    Und die Inschrift darüber schon gleich gar nicht.
    „Es hilft nichts, wir müssen uns entscheiden!“
    „Im Zweifelsfall müssen wir eben losen!“, meinte Ginny.
    Malfoy nickte und zog eine Münze aus seiner Hosentasche.
    „Nach links will also niemand?“
    „Nein!“, kam es aus aller Munde.
    „Von mir aus. Kopf oder Zahl?“, fragte er mich und ich überlegte kurz.
    „Du legst unser Schicksal in eine Münze?“, Hermine sah Draco fassungslos an.
    „Ja!“, erwiderte der und grinste sie süffisant an.
    „Außer du hast eine bessere Idee!“
    Hermine schüttelte den Kopf.
    „Na dann sei leise. Also Meier?“
    „Ich nehme Kopf, wenn du nichts dagegen hast!“, wandte John ein.
    „Ich will aber Kopf!“, sehr wohl hatte ich was dagegen.
    „Na dann nehme ich eben Zahl!“, gab sich Gildert geschlagen.
    „In Ordnung!“, meinte Malfoy, schob sich seinen Hemdärmel hoch und sah uns erwartungsvoll an.
    „Bereit?“, fragte er in die Runde.
    „Na, nun mach schon!“, herrschte ihn Hermine an.
    „Ist ja schon gut, Granger, ein bisschen Geduld musst du schon haben!“, äußerte Malfoy, warf die Münze ruckartig in die Höhe, fing sie auf und hob dann langsam seine Hand.
    „Es ist Kopf“
    „Ha!“, ich sah John triumphierend an.
    Der zuckte nur mit den Schultern und argwöhnte:
    „Na dann ab ins Verderben!“
    Und so betrat er auch schon den mittleren Gang.
    Wir folgten ihm und sahen uns gleichzeitig unwillkürlich um.
    „Ich möchte lieber vorne gehen!“, murmelte Ginny und ging an mir vorbei zu John an die Spitze.
    Ich schaute ihr nach.
    Auf einmal hörte ich sie spitz schreien und wir eilten zu ihr nach vorne.
    Sie klammerte sich mit einer Hand an den Vorsprung einer Klippe, die sie wohl soeben runtergestürzt war.
    Sie wollte ja unbedingt vorne gehen.
    „Helft mir!“, schrie sie und Malfoy wagte sich vorsichtig Schritt für Schritt zu ihr hin, als haarscharf eine Messerklinge von oben an ihm vorbeischoss.
    Sie war direkt aus der Decke gekommen und als Draco seinen rechten Fuß hob, schnellte aus dem Boden ebenfalls eine.
    „Das ist ja ein reines Mienenfeld!“, rief er und duckte sich instinktiv, als auch von der Seite ein Schwert zum Vorschein kam und ein paar seiner Haare abschnitt.
    „Das war knapp!“, stieß Malfoy aus und verharrte.
    Ginny brüllte derweil immer lauter und hysterischer, weil sie immer mehr abzurutschen schien.
    Doch niemand konnte ihre helfen.
    Draco war gefangen und von uns hatte sich keiner Lust, sich aufspießen zu lassen und auch noch in Lebensgefahr bringen zu lassen.
    In diesem Moment konnten wir ein grelles Schreien hören, wahnsinnig laut und wahnsinnig hoch.
    Gebannt sahen wir zu Ginny und zu dem riesen Adlerungetüm, das jetzt die Krallen nach Ginny ausstreckte.
    Es packte sie am Kragen und zog sie mit sich hoch in die Lüfte.
    Nur war die Decke nicht hoch und so prallte es oben ab, machte kehrt und flog im Sturzflug an uns vorbei in die düsterte Schlucht.
    „Was zum Henker war das denn?“, rief ich und sah in die anderen geschockten Gesichter.
    „Ich habe keinen blassen Schimmer!“, antwortete Malfoy und fing an zu stöhnen.
    „Also langsam wird diese Pose wirklich unbequem, holt mich hier raus!“, brummte er.
    „Wir geben unser Möglichstes!“, sagte Hermine.
    „Bleib nur ganz ruhig!“
    „Das gestaltet sich auf einem Bein und in dieser Lage ein wenig schwierig!“, fauchte er sie an.
    Hermine hob beschwichtigend die Hände.
    Sie gab ihm weiter Anweisungen und suchte wohl krampfhaft nach einem Zauber.
    „Tempus consisto!“, sprach sie schließlich und richtete ihren Zauberstab auf die Schwerter und Malfoy.
    Dieser erstarrte augenblicklich.
    „Schnell John, hol ihn jetzt raus!“, befahl sie diesem.
    „Aber die Schwerter?“
    „Die bewegen sich nicht, keine Angst. Und jetzt mach hin!“, wies sie ihn zurecht.
    Der warf ihr noch kritische Blicke zu, bevor er zu Draco huschte und ihn aus dem Schwertergefängnis befreite, indem er ihn irgendwie durch jene rausfädelte.
    Er stellte ihn vor uns auf die Füße.
    „Erledigt!“
    „Tempus solvo!“, brachte Hermine den Rückzauber.
    Augenblicklich schnappte Malfoy nach Luft.
    „Was war das denn, wie bin ich hierhergekommen, was hast du getan?“, er sah Hermine verwirrt an.
    „Ich habe die Zeit angehalten und somit auch die Schwerter, allerdings, dich eben auch!“
    „Naja, über die Methode reden wir noch einmal. Ich will nicht noch mal versteinert werden, aber trotzdem danke!“
    „Dir auch!“, er wandte sich zu John.
    „Pass das nächste Mal einfach ein bisschen besser auf!“, sagte der nur und grinste selbstgefällig.
    Malfoy zog die Augenbrauen hoch und auch ich konnte mir ein Lachen schwer verkneifen.
    „Ich denke, ihr seid quitt!“, sagte ich und sah beide amüsiert an.
    „Wir schon, mit dir bin ich noch nicht quitt!“, antwortete mir John.
    „Ach ja?“, ich warf ihm verwunderte Blicke zu.
    „Ich hatte Recht! Dein Weg war der falsche und für einen von uns hat er schon wieder in den Tod geführt!“, er musterte mich unverwandt.
    „Ich glaube nicht, dass man es verhindern hätte können. Niemand konnte garantieren, dass das hier der falsche Weg ist!“, meinte Malfoy und mit diesen Worte traten wir den Rückweg an.

    Schon nach kurzer Zeit fanden wir uns wieder an unserem Ausgangspunkt ein.
    „Na dann werden wir diesmal deine Wahl berücksichtigen und befolgen!“, meinte ich und betrat diesmal als erste den anderen Weg, um mir selber Mut zu machen.
    Behutsam setzte ich einen Fuß vor den anderen doch nichts passierte.
    Glücklicherweise waren keine Schwerter oder Pfeile, oder was sich komische Leute auch immer als Falle einfallen lassen, zu sehen.
    „Sei vorsichtig!“, hörte ich Hermine von hinten rufen.
    Ich verlangsamte meinen Schritt trotzdem und die andern schlossen schnell zu mir auf.
    „Worauf wartest du?“, fragte mich John, als ich stehen blieb.
    „Irgendwie habe ich ein ungutes Gefühl!“, antwortete ich und spürte wir mir flau im Magen wurde.
    „Willst du kurz Pause machen?“
    „Nein Danke, geht schon wieder!“, antwortete ich Malfoy und ging tapfer weiter.


    Nach einer Weile kamen wir an einen schmalen Pfad, der sich um eine Art Berg wandte.
    Malfoy ging voran und wir folgten ihm vorsichtig.
    Ich traute mich erst gar nicht in die Tiefe zu sehen, denn den riesen Abgrund hatte ich vorher schon bemerkt.
    Ein bisschen Höhenangst begleitete mich, als ich im Schneckentempo einen Fuß vor den anderen setzte.
    Plötzlich rutschte ich ab und konnte mich nur noch mit einer Hand an einem Stein festhalten.
    „Scheiße!“, schrie ich und sofort drehte sich Malfoy zu mir um.
    „Oh Gott Sarah!“, quiekte da auch Hermine, machte aber keinerlei Anstalten mir zu helfen.
    „Hier nimm meine Hand!“, rief Malfoy und streckte mir seine Hand hin.
    Ich wollte sie ergreifen, doch ein paar Zentimeter trennten mich immer noch von seinen Fingerspitzen.
    Und da verlor auch mein zweiter Fuß seinen Halt und ich merkte wie mein Bauch und dann auch meine Arme an dem Felsvorsprung vorbeischrammten und ich in die Tiefe flog.
    „Neeeeein!“, hörte ich Schreie, und ich fiel immer weiter.
    Bis mich auf einmal zwei starke Arme packten und mich sanft auffingen.
    „Keine Angst, isch bin ja jetzt da!“, flüsterte mir eine Stimme zu und ich sah in das Gesicht meines Retters.
    „Leo!“, seufzte ich und der schenkte mir ein beruhigendes Lächeln.
    „Alles wird gut!“, sagte er und gab mir einen flüchtigen Kuss auf die Stirn.
    Dann flog er uns hoch, ich konnte seine großen weißen Flügel, wie sie auf und nieder schlugen sehen und auf einmal waren wir wieder oben und ich konnte die anderen auf uns zu laufen sehen.
    „Sarah, geht’s dir gut!“, rief John sofort und ich nickte benommen.
    „Alles noch einmal gut gegangen!“, antwortete ich und sah den anderen die Erleichterung in den Augen.
    „Wir dachten schon, wir hätten dich auch noch verloren!“, meinte Hermine betroffen.
    „Glücklischerweise nischt!“, bekräftigte auch Leo.
    Ich lächelte ihn dankbar an.
    Er hatte mich gerettet, er war mein Schutzengel.
    Ich würde mich später noch einmal ausführlich bei ihm bedanken.
    „Sosehr ich mich auch freue, dass du heil und munter wieder bei uns bist, sollten wir doch langsam weitergehen, ich will diese Höhle so schnell wie möglich wieder verlassen.“, sagte Malfoy.
    Wir nickten zustimmend und Leo griff nach meiner Hand.

    Nicht lange Zeit später sahen wir in der Ferne eine Treppe.
    „Na da müssen wir wohl rauf!“, stellte John fest und legte den Kopf in den Nacken.
    Ich konnte beim besten Willen kein Ende entdecken und auch Leo schüttelte den Kopf, als ich ihn danach fragte.
    Ich bestieg die Treppe als letzte und gab als erste auf.
    „Ich kann nicht mehr, das waren doch sicher schon mindestens an die 500 Stufen!“, ächzte ich.
    „297, 298, 299, 300, so jetzt sind es 300!“, stieß Hermine erschöpft aus, nachdem sie die letzten 3 Stufen laut mitgezählt hatte.
    Ich sah nach oben, und musste leider feststellen, dass diese Treppe kein Ende nahm.
    Auch die anderen sahen wenig motiviert aus.
    „Das hat doch keinen Sinn!“
    „Hast du einen anderen Plan?“, fragte Malfoy John.
    Der schüttelte den Kopf.
    Also stiegen wir weiter die nicht weniger werden wollenden Stufen hinauf in das Ungewisse.
    Als wir schon fast zusammenklappten vor Erschöpfung konnte man plötzlich eine Etage erkennen.
    Wir nahmen unsere letzte Kraft zusammen und erklommen die restlichen zehn Stufen.
    Wir standen in einem leeren Raum und über uns der freie

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