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Kampf um Himmels Willen 36

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1 Kapitel - 1.537 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.076 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Neue Freunde ebenfalls!

    1
    Achtbeinige Hindernisse


    „Jetzt laufen wir schon eine halbe Ewigkeit durch diesen Wald. Sind wir nicht mal endlich da?“
    Omann, die zwei waren ja wie kleine Kinder.
    Nach etlichen Diskussionen mit Draco hatte ich mich schließlich doch überzeugen lassen, zusammen mit Fred und George die magischen Wesen unserer Welt aufzusuchen und für unsere Seite zu gewinnen.
    Obwohl es mir überhaupt nicht recht war, meine Freunde, insbesondere natürlich Draco, der in meiner Abwesenheit hoffentlich doch weiter der dunklen Seite den Rücken zu kehren würde, allein in Hogwarts zu lassen.
    Obwohl, allein war er ja nicht, er und Sarah waren ja jetzt immer irgendwo zusammen und das gefiel mir überhaupt nicht.
    Außerdem war mir gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass Voldemorts Verbündete jeder Zeit den nächsten Angriff durchführten und ich ohne Wissen meine Freunde verlieren würde.
    Und nicht zu vergessen den Vater dieses Kindes, das nicht aufhörte gegen meinen Bauch zu treten.
    Wenn es nicht sofort aufhören würde, dann…
    „Es ist kalt!“, fing George erneut an zu meckern.
    „Und modrig und es stinkt!“, ergänzte Fred.
    „Wenn wir hier bald nicht fündig werden, werden wir ohnehin umkehren. Ich hab auch keine sonderlich große Lust, hier rumzustapfen, aber wenn es nun mal nötig ist, dann werden wir das auch noch hinkriegen.“
    „Na dann. Was suchen wir überhaupt?“
    „Acromantulas!“, antwortete ich knapp.
    Es war schon beabsichtigt, dass ich ihnen nicht schon vorher erzählt hatte, was wir überhaupt antreffen wollten.
    Bestimmt waren sie genauso panisch wie Ron, was die achtbeinigen Viecher betraf.
    „Achso, diese überdimensionalen Spinnenviecher. Kein Problem!“, meinte George lässig.
    Da hatte ich mich dann wohl geirrt.
    Na dann. Ich hatte meine Angst nämlich behalten und ich wollte diesen Viechern eigentlich nicht begegnen.
    Es war mal wieder so typisch, dass ich die widerlichen Teile besuchen musste und Sarah in Hogwarts saß und mit den anderen zusammen die Widerstandsgruppen leitete.
    Und ich musste am laufenden Band kalte Schauer über meinen Rücken übergehen lassen.
    Hoffentlich würden wir diese Dinger nicht finden.
    Weder heute noch morgen.
    Aber da hatte ich mich das zweite Mal an diesem Tag geirrt.
    Schneller als wir überhaupt reagieren konnten, kamen plötzlich einige hundert kleine Spinnen auf uns zu gekrabbelt.
    Oh mein Gott. Wie eklig. Ich würde sterben.
    Ich sprang von einem Fuß auf den anderen.
    Igitt. Ist das widerlich.
    Fred kroch bereits eine auf dem Arm rum.
    Der fand die allerdings süß.
    Bah…
    Und diese Horden an Krabbelviechern versuchten auch mich zu stürmen.
    Hallo?
    Wo blieb denn bitte meine diplomatische Immunität!
    Bevor ich allerdings einen lautstarken Protest erheben wollte, kam auch schon der Big-Boss.
    Eine fette menschengroße Spinne stand vor mir.
    „Oh mein Gott!“, stieß ich aus.
    Ich musste mich zusammenreißen, dass ich nicht anfangen würde zu schreien.
    Die zwei Herren neben mir hatten glücklicherweise den Anstand, sich schützend vor mich zu stellen.
    Gott sei Dank.
    „Yo, mann, Alter, was geht?“, Fred versuchte selbstsicher zu klingen.
    Das Spinnenviech machte seinen Mund, beziehungsweise eher seinen Schlund auf.
    „Hast du mich gerade „Alter“ genannt!“, fragte sie, er oder was auch immer lauernd.
    „Nein hat er nicht!“, kam es hastig von George.
    Blöderweise ließ Fred gleichzeitig mit seinem Bruder ein: „Ja, habe ich!“, von sich hören.
    Ganz große Klasse.
    Er war wohl doch mit Ron verwandt.
    „Du Trottel, willst du von ihr aufgefressen werden?“, zischte ich ihm von hinten zu.
    Dieser zuckte jedoch nur mit den Schultern.
    „Ich schmecke doch gar nicht!“, sagte er laut.
    Das wollte dieses Viech doch hoffentlich nicht ausprobieren…
    „Was wollt ihr hier?“, herrschte uns das Monstrum an.
    Und musterte uns aus geschätzten 10 Augenpaaren feindselig.
    „Wir wollten nur anfragen, auf welche Seite ihr auch stellen werdet!“, fragte ich und versuchte die Würgereize, die mich in dem Moment überkamen, zu unterdrücken.
    „Auf gar keiner, wir bleiben neutral!“, antwortete das Riesenviech kühl.
    „Na dann wäre das ja geklärt!“, verkündete George und wandte sich zum Gehen.
    „Ja, wir müssen dann auch mal!“, meinte auch sein Bruder und winkte der Mannsgroßen Spinne noch einmal zu.
    „Nicht so hastig meine Gäste. Wollt ihr nicht noch zum Abendessen bleiben!“, fragte das Viech und grinste uns, sofern eine Spinne grinsen konnte, süffisant an.
    Dem Ding traute ich alles zu.
    „Nein danke!“, lehnte ich ab.
    Vor allem wollen wir nicht von dir zum Abendessen verspeist werden.
    „Das kann ich leider nicht zulassen!“, sagte er, sie, es bestimmt.
    „Meine kleinen Kinder wollen doch auch was von euren Besuch haben! Und du kannst sowieso vergessen, wegzulaufen, das kannst du mit der Kugel, die du vor dir herträgst, ohnehin nicht. So was nenn ich dann im wahrsten Sinne des Wortes „Frischfleisch“!“
    „Bist du widerlich!“, entfuhr es Fred.
    Da hatte er Recht.
    Mich bedrohte man nicht, und mein Ungeborenes sowieso nicht.
    Und warum laufen, wenn man apparieren konnte.
    Wir wollten nur nicht so reinschneien, aber gegen rausschneien war eigentlich nichts einzuwenden und auf ein kleines Pläuschchen mit der Spinne hatte ich keine sonderlich große Lust.
    Allerdings wollte ich die Sache ja nicht mit Gewalt lösen.
    Eine kleine Sprengung hätte diesem widerlichen Ding sicher gut getan, allerdings wollte ich mein Kind ja nicht unnötig in Gefahr bringen. Draco würde mich umbringen, wenn ich sterben würde.
    „Cave inimicum“, sprach ich und somit waren ich und die rotschöpfigen Weasleyzwillinge erst mal geschützt.
    Wie durch eine unsichtbare Glaswand prallten die kleinen schwarzen Spinnen, die zu tausenden – wie hatten die sich so schnell vermehrt!- auf uns zu krabbelten, einfach ab.
    Ich begnügte mich damit, meinem großen Freund munter zuzuwinken.
    Der Boden unter ihm fing bedrohlich an zu wanken, als er versuchte seinem Ärger Luft zu machen.
    Dabei wünschte ich ihm noch viel Spaß und apparierte zusammen mit den anderen beiden zurück in die Hütte.
    Nach Hogwarts konnte niemand apparieren außer den Anführern der jeweiligen Widerstandstruppen.
    Was also nur Harry, Sarah und Draco erlaubt war.
    Und natürlich Dumbledore und Sirius, aber die bildeten ohnehin die Ausnahme.
    Ich setzte mich auf einen Stuhl, da das stehen mir mit der Zeit schwer fiel.
    „Na, brauchst du eine Pause?“, fragte George und brachte mir eine Tasse Tee.
    Ich nickte und stützte erschöpft meinen Kopf in meine Hände.
    Ich bedankte mich für den Tee und George setzte sich mir gegenüber und breitete seinen Plan aus.
    „Wenn ich so eine Kugel vor mir herschleppen würde, würde ich auch fertig sein!“, lachte Fred.
    Der war mal wieder sehr sensibel.
    Was konnte ich denn dafür, ich hatte mir das hier garantiert nicht ausgesucht.
    „Danke für dein Mitgefühl!“, schnauzte ich ihn an und nahm einen Schluck von dem wärmenden Tee.
    Es war kalt. Und ich fror. Und ich mochte keinen Tee.
    Aber der war wenigstens heiß.
    George hielt mir das Pergament unter die Nase.
    „Die erste Liste haben wir fast abarbeitet!“, fügte er erklärend hinzu.






    „Leider sieht die andere Liste dagegen noch ziemlich leer aus. Naja, wenigstens haben wir bis jetzt eine ganz gute Ausbeute!“
    Da konnte ich ihm nur zustimmen.
    „Es bleibt nur ein Problem. Wer garantiert uns, dass sie auch auf unsrer Seite stehen und sich nicht doch noch gegen uns wenden?“, warf ich ein.
    „Naja, wir haben ihr Wort!“, entgegnete Fred gelassen.
    „Die Frage ist nur, ob darauf auch Verlass ist. Sie hat schon Recht, wir haben keine Garantie!“, meinte George.
    „Hoffen wir das Beste!“
    Damit war das Thema für Fred anscheinend beendet.
    Sollte mir recht sein, ich war eh viel zu müde.
    Ich wankte zu dem Bett, das am Rand des Raumes stand und nahm es einfach für mich ein.
    Warum ließ sich Draco eigentlich nicht blicken!
    Tz…
    Allerdings war ich inzwischen schon so müde dass ich mir darüber keine weiteren Gedanken mehr machte, beziehungsweise machen konnte, da mir kurze Zeit später schon die Augen zu fielen.










Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 638 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 732 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥