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Kampf um Himmels Willen 32

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1 Kapitel - 2.696 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.351 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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    1
    Mitte November


    Zwiespalt



    Der See Hogwarts lag einsam und verlassen da.
    Die Oberfläche des Wassers glitzerte, spiegelte die Sonne wider und in Anbetracht der Tatsache, dass es Mitte November war, strahlte die Sonne immer noch relativ warm vom Himmel.
    Aber nur wenige Schüler wussten dieses Wetter wirklich zu würdigen.
    Ich war einer derjenigen und spazierte zu meiner Lieblingsstelle am Ufer.
    Ich genoss die Ruhe und ließ mich langsam in dem raschelnden Gras nieder und lehnte mich entspannt an einen Baumstamm.
    Da ich im Schatten der riesigen Baumkrone saß, spürte ich schon bald die Kälte und zog meinen Umhang fester um mich, damit ich nicht fror.
    Oman, Wood sollte schon längst hier sein.
    Ich wusste, dass es nicht fair gegenüber Harry war, dass ich was mit Wood hatte, aber ich mochte Oliver einfach so gerne.
    Und im Moment war ich mir über meine Gefühle einfach nicht mehr im Klaren.
    Ich hatte Harry das letzte Mal gesehen, da hatten die Bäume noch grüne Blätter und die Sonne kitzelte uns beiden an der Nasenspitze.
    Mein Blick wanderte über den See und einige Zeit beobachtete ich den Kraken, welcher vor ein paar Minuten aufgetaucht war und die glatte Oberfläche mit seinen Tentakeln durchbrach.
    Wann kam Oliver denn endlich?
    Ich schloss die Augen und die ganze Entspannung der letzten Monate fiel von mir ab.

    Auf einmal spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und ich öffnete langsam meine Augen.
    Eine Hand zog mich hoch und ich fand mich in Woods Armen wieder.
    Ich schaute in seine braunen Augen und Oliver umfing mich liebevoll in seinen Armen und hauchte einen Kuss auf meine Lippen.
    „Tut mir Leid, dass ich zu spät bin, aber ich habe vorhin eine Eule von Tracey bekommen und ach keine Ahnung, dann…“, er unterbrach sich und ich sah ihn an.
    „Aber sie ist doch mittlerweile schon eineinhalb Jahre weg, hast du immer noch so starken Kontakt mit ihr?“, fragte ich nach.
    „Naja, eigentlich nicht wirklich. Aber sie meinte, vielleicht kommt sie bald wieder und….“, wieder brachte er seinen angefangenen Satz nicht zu Ende.
    „Weiß sie, dass du mit mir zusammen bist? Oder besser gesagt, dass wir ein Verhältnis haben?“
    „Nein, ich habe es ihr irgendwie nie erzählt. Hast du es Potter überhaupt schon gesagt?“, jetzt hatte er die Rolle des fragenden übernommen.
    „Natürlich nicht. Harry hat weiß Gott gerade andere Probleme, es würde ihn doch nur fertig machen, wenn ich ihm von uns beiden erzählen würde und schließlich müssen wir den Kampf gegen Voldemort gewinnen!“, erklärte ich ihm bereitwillig.

    „Aber was soll denn deiner Meinung nach aus uns werden?“
    „Ich weiß es nicht, Oliver, ich weiß es nicht!“, ich vergrub den Kopf an seiner Brust.
    „Liebst du mich Sarah?“
    Ach, wenn es darauf nur eine einfache Antwort geben würde.
    Einfach Ja oder Nein, aber ich wusste es ja selber nicht.
    „Liebst du Tracey noch?“, fragte ich ihn statt ihm eine Antwort zu geben.
    Er wandte seinen Blick zu Boden und vermied es so, mir in die Augen zu sehen.
    „Es ist einfach schwierig!“
    Er hatte sich zu diesen kurzen Worten durchringen müssen.
    Ich sah zu dem See, indem sich die untergehende Sonne spiegelte.
    Doch Wood nahm seine Hand an mein Kinn und zog mein Gesicht zu sich rüber, sodass ich ihm wieder in die Augen schauen musste.
    „Aber jetzt lass uns doch einfach die gemeinsame Zeit genießen und die Schwierigkeiten und die Probleme vergessen und hier sitzen, nur du und ich. Kein Potter, keine Tracey. Nur wir beide.“
    „Ich glaube, ich könnte meine Gefühle für dich nicht vor Harry verbergen!“, murmelte ich in sein Hemd hinein.
    Er strich mir sanft über mein Haar und gab mir einen Kuss auf dieses.
    Ich ließ mich in seine Umarmung fallen und genoss die Zärtlichkeiten meines Freundes.


    Als es dann langsam doch Abend wurde, machten wir uns beide Hand in Hand auf den Weg zurück zum Schloss, da Oliver auf keinen Fall das Abendessen verpassen wollte.
    Außerdem wollte er noch eine Antwort an Tracey schreiben, was mir überhaupt nicht zu gefallen mochte.
    Wir trennten uns im Gemeinschaftsraum und ich ging hoch in den Mädchenschlafraum, um meine Sachen zusammen zu holen und noch ein paar Dinge vor dem Essen zu erledigen.
    Ich konnte mich einfach nicht zwischen den beiden entscheiden.
    Ich hatte ernste Gefühle für Harry, schließlich war er meine erste große Liebe gewesen und wir hatten zusammen vieles durchgestanden, durchstehen müssen.
    Doch Wood strahlte eine solche Anziehungskraft aus, dass ich mich schon von seiner bloßen Erscheinung angezogen fühlte.
    Ich legte die Hand an die Klinke der Tür, als ich aus dem Zimmer laute Stimmen vernehmen konnte.
    „Aber ich kann doch nichts dafür Hermine. Ich habe mir doch nicht ausgesucht, dass ich mich in ihn verliebe.“, ich meinte dort Ginny sprechen zu hören.
    „Du weißt, du bist meine Freundin und ich würde dich nie anlügen und deswegen sage ich dir, dass du bei Harry vermutlich einfach keine Chance haben wirst, er liebt Sarah über alles und er würde sie nie aufgeben!“
    „Aber sie liebt ihn nicht, sonst würde sie nicht immer mit ihrem Muskelprotz rummachen. Sie hat Harry doch überhaupt nicht verdient!“
    „Ich weiß, was du meinst, aber Harry liebt sie nun mal und wir können nichts dran ändern! Außerdem ist Sarah auch meine Freundin und ich würde ihr nie in den Rücken fallen!“
    „Und wenn du dich entscheiden müsstest, zwischen Harrys Glück und die Rücksichtnahme auf Sarah?“
    Es folgte eine kleine Pause, in der Hermine zu überlegen schien.
    „Versteh doch Hermine, ich würde Harry glücklich machen, ich weiß, was er braucht. Ich würde mich für ihn aufopfern, ich würde ihn lieben, bis das der Tod uns scheidet!“, Ginny schrie schon fast.
    Ich wollte nicht wissen, ob sie meinen Harry während ihrer Reise angefasst hatte und was nahm sich diese hinterhältige Göre überhaupt heraus? Wie konnte sie sich hinter meinen Rücken an meinen Freund ranmachen, dämliche Schlampe.
    „Sarah kann doch jeden haben, warum denn ausgerechnet Harry. Sie will ihn nur, weil er der Auserwählte ist, sie will seinen Ruhm einheimsen!“, Ginny schnaufte erbost auf.
    „Aber eigentlich will sie ihn nur, damit ich ihn nicht haben kann!“, schrie sie und ich hört sie laut aufschluchzen.
    „Also jetzt gehst du aber ein bisschen zu weit!“, warf Hermine ein.
    Das sah ich aber genauso. Langsam war ich so wütend geworden, dass ich drohte zu platzen.
    Ich riss die Tür auf und sah beide auf Hermines Bett sitzen. Sie sprangen auf und Hermine sah mich schuldbewusst und Ginny wütend an.
    „Du liebst Harry? Harry liebt dich aber nicht! Vergiss ihn, er ist außer deiner Reichweite!“, schrie ich sie erbost an und Ginny zuckte zusammen.
    Ich sah ihr die Schmerzen an, die ich ihr mit meinem Ausruf zugefügt hatte.
    „Falls du es vergessen hast: Du hast mit Harry doch schon längst abgeschlossen, du hast doch jetzt Wood, das ist dir klar, oder?“, fragte mich Hermine, die beschützend den Arm um Ginny gelegt hatte.
    Was fiel der denn ein, sich jetzt auch noch einzumischen!
    Die hatte ja wohl gar nichts zu sagen….
    Und ich dachte, sie wär meine Freundin.
    „Jetzt hört mir mal genau zu, ihr beiden: Harry ist mein Freund und er wird es auch bleiben und mein Privatleben geht euch beide einen feuchten Dreck an, ich mache rum mit wem ich will und im Übrigen solltest du dich, Hermine, doch lieber um deinen eigenen Freund kümmern, anstatt sich in anderer Leute Angelegenheiten einzumischen.
    Ich dachte, du würdest mit mir befreundet sein und auf meiner Seite stehen, doch jetzt weiß ich ja, woran ich bin. Bevor ich den Schlafsaal verlasse und zum Abendessen gehe, kannst du mir bitte noch dein Messer aus meinem Rücken ziehen.“, giftete ich meine einstige Freundin an und verließ wutentbrannt den Raum.

    Beim Abendessen beobachtete ich Sarah, die aufgebracht und doch zugleich traurig schien.
    Ich starrte jetzt schon eine Ewigkeit zu ihr rüber an den Gryffindortisch.
    Letztes Jahr, als ich noch mit ihr zusammen gewesen war, hatte ich die Zeit mit ihr sehr genossen, und wer weiß vielleicht würde sich noch was entwickeln.
    Sie hatte meinem Bruder Alex sehr geholfen und dafür war ich ihr immer noch sehr dankbar.
    „Was ist los mit dir?“, fragte mich gerade John, der neben mir saß.
    „Du hörst mir überhaupt nicht zu!“, setzte er nachdrücklich nach.
    „Tut mir leid, ich war in Gedanken. Was hast du eben gesagt?“
    Eigentlich interessierte es mich wenig, was mein Freund gerade so von sich gab, aber ich wollte es mir mit ihm ja nicht verscherzen.
    „Francis hat mich gefragt, ob ich mit ihr nicht zu der Hochzeit von ihrer Schwester gehen will, ganz unverbindlich und jetzt weiß ich nicht, was ich tun soll, schließlich sind wir schon seit über einem halben Jahr getrennt und wir waren grad mal zwei Monate zusammen. Und gerade jetzt scheint sich Rebecca für mich zu interessieren…bla….bla…bla“
    Ich hörte ihm nur mit einem halben Ohr zu und es kam mir vor, als würde er mir jeden Tag dasselbe erzählen, als würde er sich immer im Kreis drehen.
    Seine Beziehungskisten interessierten mich einfach nicht und deshalb fiel es mir schwer, meine Aufmerksamkeit aufrecht zu halten.
    Meine Gedanken waren schon längst wieder zu Sarah abgeschweift, als John mich schon wieder fragend und dann verärgert musterte.
    „Was sagst du jetzt dazu?“
    „Wer ist diese Rebecca überhaupt?“, fragte ich einfach mal, um was in die Runde zu schmeißen.
    „Sie ist eine Austauschschülerin von Beauxbaton und für ein paar Monate hier und man, die sieht vielleicht heiß aus. Ich hab schon seit ‘ner Woche ein Auge auf sie geworfen und jetzt hat sie endlich zugesagt, dass sie vielleicht was mit mir machen würde und wie sieht das denn jetzt aus, wenn ich mit Phoebe zu der Hochzeit gehen würde. Andrerseits tut sie mir einfach leid, sie scheint nicht über mich hinwegzukommen und ich wollte sie ja auch nie verletzen oder so, ich hatte ja auch später Gefühle für sie, aber sie ist einfach nicht die richtige und vielleicht könnte es Rebecca werden….“
    Warum sah Sarah nur so fertig aus?
    „Kannst du mir folgen?“, er sah mich fragend an.
    „Ja, ich versteh dein Problem nicht, knall sie doch einfach beide!“
    John zog die Augenbrauen hoch.
    „Also von dir ist heute bestimmt keine vernünftige Antwort mehr zu erwarten!“, seufzte er und drehte sich demonstrativ zu Luna um.
    „Na Luna, heute schon deine pickligen Schnarchkackler gefüttert?“, fragte er sie und konnte sich hörbar ein Lachen nicht verkneifen.
    Ich stand auf und machte mich auf den Weg zu meinem Zimmer, als ich Sarah sah, die an einem Fenster stand und hinaus in die Nacht blickte.
    „Sarah, alles in Ordnung mit dir?“, fragte ich sie leise und sie drehte sich überrascht zu mir um.
    „Ja, alles bestens!“, meine sie, doch ich sah, wie sie sich
    verstohlen eine Träne aus dem linken Auge wischte.
    Ich legte meine Hand auf ihre Schulter und sah sie eindringlich an.
    „Komm mit, dann können wir drüber reden, wenn du willst!“, sagte ich, antwortete aber ihre Antwort nicht ab und zog sie mit mir in Richtung Ravenclawturm.

    Dort angekommen setzte ich mich auf mein Bett und sie sich neben mich.
    „Was ist denn los mit dir? Du hast beim Essen so traurig ausgesehen, irgendwas stimmt doch nicht mit dir!“, fing ich auch schon an.
    „Ach eigentlich ist gar nichts!“, sie winkte mit der Hand ab.
    „Das stimmt doch nicht, red mit mir, das kann manchmal Wunder bewirken!“
    So wenig mich Gilderts Beziehungsgeschichten interessierten, so mehr hatten Sarahs Bedeutung.
    Sie lächelte mich traurig an und ich legte meinen Arm um ihre Schultern.
    Sie ließ es geschehen und endlich öffnete sie mir ihr Herz und erzählte mir von ihrem Dilemma.
    Nach einer Weile endete sie und sie fing an, sich endlich ein bisschen zu entspannen.
    Wir schwiegen eine Weile, da mir nicht die richtigen Worte einfallen wollten um sie zu trösten.
    Ich strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sie lehnte ihren Kopf an meine Brust.
    Vielleicht brauchte sie auch jetzt keine tröstenden Worte, sondern Geborgenheit und starke Arme, die sie festhielten.
    Nach einiger Zeit löste sie sich wieder von mir und ich sah sie erstaunt an.
    „Danke, dass du für mich da bist!“, flüsterte sie und ich nahm ihr Gesicht zwischen meine Hände.
    Ich hatte erwartet, dass sie ein wenig zurück schrecken würde oder scheu oder dergleichen sein, aber gar nichts davon.
    Das Gegenteil war der Fall.
    Sie schlang ihren Arm um meinen Nacken und legte ihre Stirn an meine.
    Ich umarmte Sarah und drückte sie an mich.
    Ich zog sie an mich und berührte vorsichtig ihre Lippen mit den meinen.
    Ich genoss es, ihre Lippen auf den meinen zu spüren.
    Ich strich ihr über den Rücken und zog ihr vorsichtig den Pulli aus, was sie auch bereitwillig mit sich machen ließ.
    Nach und nach entledigten wir uns immer mehr unserer Kleidung und schließlich lag sie, ich war nur noch in Boxershorts bekleidet, auf mir und unsere Küsse wurden immer stürmischer und leidenschaftlicher.
    Ich zog sie noch ein wenig näher, und schließlich hob ich sie ein bisschen an und drang behutsam in sie ein.
    Sarah stöhnte.
    Immer noch waren unsere Lippen aufeinander gepresst, und immer noch spielten unsere Zungenspitzen miteinander.
    Ich spürte, wie sich in meiner Lendengegend etwas zusammenbraute, obwohl sich Sarah überhaupt noch nicht bewegte. Es fühlte sich einfach dermaßen gut an, was wahrscheinlich auch daran liegen mag, dass ich schon verdammt lange keine Freundin mehr gehabt hatte.
    Ich fing an mich zu bewegen und Sarah passte sich meinem Rhythmus an.
    Immer noch waren unsere Lippen in einem leidenschaftlichen Kuss verbunden.
    Ich umarmte sie, während ich erschauerte und den besten Orgasmus hatte, den ich mir jemals vorstellen konnte.
    Das hier war so unglaublich viel besser als all die anderen Mädchen, die ich vor und nach Sarah gehabt hatte.
    Ich zog mich zurück und sie legte ihren Kopf an meine Brust, bevor sie mich anschaute.
    „Aber du weißt, dass das hier eine einmalige Sache ist, oder?“, fragte sie mich.
    „Natürlich!“, versicherte ich ihr und gab ihr einen Kuss.
    Wer war denn schon so verrückt und ging eine ernsthafte Beziehung ein!










Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 633 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 728 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥