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Kampf um Himmels Willen 31

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1 Kapitel - 1.770 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.220 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Anfang November


    Wir werden sehen!


    „Ich will hier aber nicht die ganze Zeit bloß dumm rumsitzen!“, sagte Catherine genervt und verschränkte die Arme.
    Selber schuld, sie hätte sich ja nicht von Malfoy schwängern lassen müssen.
    In diesem Fall hatte ich wenig Mitleid mit meiner besten Freundin.
    Ich wollte gar nicht wissen, wie das Kind denn bitte aussah.
    Wahrscheinlich wäre es eine Miniaturausgabe von dem schleimigen Wicht.
    Warum schauten mich alle so verwundert an?
    „Wer ist ein schleimiger Wicht?“, fragte Catherine zerstreut und sah mich irritiert an.
    „Ach niemand“, antwortete ich unter Malfoys verächtlichen Blicken.
    Anscheinend hatte ich ihn zu exzessiv angestarrt.
    „Auf jeden Fall will ich nicht, dass du dich und meinen“, es schien mir so, als würde er das extra betonen, „Sohn in Gefahr bringst!“, meine Malfoy energisch.
    „Wer sagt, dass es ein Junge wird?“, mischte sich Ron ein.
    „Darum geht es jetzt gar nicht“, fauchte Malfoy.
    „Nein, aber ich kann auch nicht immer bleiben und nichts tun! Dann werde ich noch verrückt!“, seufzte Catherine.
    „Ich würde dich auch lieben, wenn du verrückt bist“, entgegnete Malfoy und küsste sie.
    Bah, war das widerlich.
    Der konnte auch nie seine Griffel von ihr lassen.
    „Naja, wir brauchen doch ohnehin noch ein paar Verbündete, vielleicht könnte sie sich auf den Weg machen…“, Potters mehr oder weniger hilfreiche Vorschläge wurden vehement von Malfoys Aufschnauben unterbrochen.
    Potter war für ein zwei Tage gekommen, um sich zu vergewissern, dass hier auch alles seine Ordnung hatte.
    „Jetzt lass mich doch mal ausreden!“, herrschte ihn Potter gerade an.
    „Dann sag, was du zu sagen hast“, bemerkte nun auch ich unwirsch.
    Für mich klang die Idee bis jetzt überhaupt nicht gut.
    „Naja, es könnten ja ein paar mit ihr gehen und es würde ja kaum gefährlich sein!“, erklärte er ohne Umwege.
    Das klang immer noch nicht recht überzeugend.
    „Ja klar, nicht gefährlich, das glaubst du doch wohl selber nicht! Sie ist doch ohnehin so klein, ein Troll könnte sie zermalmen!“
    Catherine durchbohrte Malfoy mit kalten Blicken.
    „Wenn sie das tun wollen würde, dann kann man ja über alles reden und verhandeln!“
    „Natürlich, weil du trollisch kannst!“, fuhr ich ihn an.
    Malfoy sah mich überrascht an.
    Anscheinend hatte er nicht damit gerechnet, dass ich ihn unterstützen würde.
    „Jeder kann Troll. Man muss nur fuchteln und grunzen“, kam es von George.
    Sarah lachte.
    „Trotzdem wird sie das nicht tun!“, sagte Malfoy bestimmt.
    „Jetzt hört doch mal auf, über mich zu sprechen und über meinen Kopf hinweg zu entscheiden!“
    Da hatte sie wohl Recht, wir redeten über sie, als wäre sie nicht da.
    „Ich werde das machen!“, Catherines Stimme ließ keine Wiederrede zu.
    „Und ich werde sie begleiten!“, bot ich mich sofort an.
    „Das wirst du nicht!“, zischte Malfoy.
    „Da muss ich Malfoy leider Recht geben, John wir brauchen dich hier!“, sagte Harry.
    „Und wer soll dann mitkommen?“, fragte ich trotzig.
    „Ich natürlich!“, kam es prompt von Malfoy.
    „Das geht auch nicht, dich brauchen wir leider ebenfalls!“, stieß Harry aus und es hörte sich an, als würde ihm dies wirklich leidtun.
    „Wir sind auch noch da!“, mischte sich George ein.
    „Genau. Hier können wir ohnehin nicht viel tun!“, pflichtete ihm Fred bei.
    „Das ist gar keine so schlechte Idee!“, meinte Sarah.
    „Na gut. Können wir machen!“, überlegte Hermine.
    Anscheinend wollte jetzt jeder seine Meinung kundtun.
    „Dann können wir uns wenigstens nützlich machen!“, freute sich George.
    „Stimmt, dann können wir wenigstens den einen Bruder wieder gut machen!“, warf George ein.
    Wahrscheinlich redeten sie von Percy.
    „Was ist jetzt eigentlich mit Percy?“, fragte Hermine Ron.
    Doch der zog nur scharf Luft ein und sein Gesicht verfinsterte sich, genauso wie die von seinen Zwillingsbrüdern.
    „Der ist immer noch beim Ministerium und macht alles, was Fudge ihm sagt!“, kam es wie aus der Pistole geschossen.
    „Fudge ist doch der unsympathische Minister, oder? Der ohne jeglichen Sinn für Humor!“, fragte ich nach.
    „Natürlich, Percy würde für keinen arbeiten wollen, der Sinn für Humor hat«, sagte Ron und machte sich über ein Schoko-Eclair her, das vor ihm lag.
    „Percy würde einen Witz nicht mal erkennen, wenn er nackt und mit Dobbys Teewärmer auf dem Kopf vor ihm herumtanzen würde.“
    Sarah und ein paar andere lachten, doch die Weasley-Geschwister verzogen keine Miene.
    „Na gut, dann wäre ja alles geregelt!“, meinte Catherine und stand auf.
    „Willst du schon gehen?“, fragte ich und sah sie erstaunt an.
    Sie war doch erst seit ein paar Minuten hier.
    „Ja, ich bin müde!“, sagte sie und sah mich mit entschuldigendem Blick an.
    „Und da willst du den ganzen Tag unterwegs sein und mit irgendwelchen komischen Kreaturen „verhandeln“!“, meinte Malfoy und zog die Augenbrauen kritisch in die Höhe.
    „Ja, will ich!“, entgegnete Catherine trotzig und stolzierte durch die Tür.
    Malfoy seufzte und erhob sich ebenfalls, um ihr zu folgen.
    „Naja, wir haben ja eh alles wichtige besprochen und außerdem gibt’s bald Essen!“, sagte Ron und ich hörrte seinen Bauch knurren.
    „Da hat er wohl Recht! Danke, dass ihr da wart!“, verkündete Harry.
    Er stand auf und zog Sarah mit sich, die sich das bereitwillig bieten ließ-
    Sie lächelte ihn verliebt an und er küsste sie.
    Die Welt war so ungerecht.
    Wieso schaute mich das Mädchen, das ich liebte nicht so an?
    Naja, aber ich hatte ja immer noch die Möglichkeit mir jedes andere Mädchen zu angeln.
    Ich war einer der beliebtesten Jungs aus meinem Haus, da würde es nicht schwer sein, sich irgendeine Zwischenlösung zu suchen, aber die Frage war ja, ob ich das überhaupt wollte.
    War das nicht irgendwie unfair gegenüber dem Mädchen, wenn man es nur als Übergangslösung nimmt?
    Aber wieso sollte ich auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen, auf mich nahm doch auch keiner Rücksicht.
    Allerdings wollte ich mich ja nicht auf das Niveau diverser Leute herablassen.
    Beispielsweise schleimige widerliche Jungs aus Slytherin.
    Ich verließ den Gryffindorgemeinschaftsraum und betrat den dunkeln Korridor.
    Die paar Fackeln waren auch nicht sonderlich hilfreich.
    Naja, ich hatte mit Phoebe schon länger was am Laufen und sie stand ja ohnehin auf mich und sie war ja definitiv nicht von schlechten Eltern.
    Sie sah gut aus, war intelligent und…
    Mitten in meine Überlegungen hielt mir jemand die Augen zu.
    Ich drehte mich ruckartig um und sah meiner Freundin entgegen.
    „Na, wie geht’s?“, Tracey lächelte mich verschmitzt an.
    „Tracey, was machst du denn hier?“, rief ich erfreut aus und nahm sie in meine Arme.
    Sie war die letzten zwei Jahre auf einem Internat gewesen, um ihre Quidditschqualitäten zu verbessern und ich hatte sie seitdem nicht mehr gesehen.
    „Hat sich die Eule, mit deinem Brief etwa verflogen?“, fragte ich erstaunt.
    „Welche Eule?“, Tracey musterte mich amüsiert.
    „Naja, die die frohe Botschaft verkündet, dass du wieder da bist?“
    „Ich wollte auch überraschen!“, grinste sie vergnügt.
    „Wo ist denn Catherine?“, Tracey sah mich fragend an.
    „Wo wohl. Bei Malfoy.“, antwortete ich ihr knapp.
    Sie sah mich mitleidig an.
    „Bist du denn immer noch nicht über die Tatsache hinweg, dass sie mit ihm zusammen ist?“
    „Doch, natürlich!“. entgegnete ich schnell.
    Sie musterte mich kritisch.
    „John, lüg mich nicht an. Du hast zwar viele Qualitäten, aber Lügen gehört nicht dazu!“, stellte sie nach einem langen Blick fest.
    Wo sie Recht hatte, hatte sie Recht.
    „Naja, ich will jetzt nicht darüber reden! Und jetzt erzähl, warum bist du wieder da und wie war überhaupt das Internat und wie ist es dir so ergangen?“, fing ich an, sie mit Fragen zu überhäufen.
    „Stopp, stopp, alles der Reihe nach und bitte nicht so viele Fragen auf einmal!“, lachte sie.
    „Ich werde dir alles in Ruhe erklären, wie wär’s wenn wir einfach in den Gemeinschaftsraum gehen und ich erzähl dir alles bei einem Glas Kürbissaft?“, schlug sie vor.
    „Klar!“, sagte ich und wir machten uns auf den Weg, als plötzlich Oliver Wood um die Ecke bog.
    Tracey erstarrte und blieb stehen, doch Wood setzte seinen Gang unbeirrt fort.
    „Hallo Tracey, du bist also wieder da!“, sagte er leise und sah Tracey vorwurfsvoll an.
    „Hallo Oliver. Ja, sieht so aus!“, meinte sie und lächelte ihn unsicher an.
    Er senkte verlegen den Blick und musterte sie verstohlen.
    Irgendwie kam ich mir in diese Moment ziemlich überflüssig vor.
    „Na gut, ich lass euch dann mal allein, ihr habt sicher eine Menge zu besprechen!“, sagte ich schnell, doch Tracey sah mich nicht mal an, sie fixierte weiter Oliver.
    „Wir verschieben das einfach auf morgen oder ein ander Mal. Macht es mal gut!“, und damit setzte ich meinen Weg in den Gemeinschaftsraum fort.
    Ich sah mich noch einmal um und konnte erkennen, dass Tracey Wood gerade umarmte und er dann unbeholfen ihre Hand nahm und sie in Richtung große Halle zog.
    Naja, wer weiß, vielleicht würden sie ja wieder zueinander finden.
    Obwohl das ja eigentlich komisch war, immerhin war Oliver ziemlich glücklich mit Sarah gewesen.
    Doch die hatte ja eigentlich mit ihm, wegen Potter, Schluss gemacht, also war er ja wieder frei.
    Wir werden sehen.
    Aber Sarah hatte irgendwie doch noch was mit ihm laufen, immer mal wieder.









Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 720 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 814 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥