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Kampf um Himmels Willen 29

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1 Kapitel - 815 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.066 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Dunkle Geschäfte


    „Ob sie darauf hereingefallen sind, mein Meister?“, fragte die leicht verzerrte, kalt klingende Stimme der hochgewachsenen, schlanken Gestalt. Sie war in einem bodenlangen Umhang eingehüllt und eine weite Kapuze verbarg beinahe die silbrige Maske, die sein Gesicht versteckte.
    Voldemort stand an einem Burgfenster und sah der Sonne zu, die am Horizont hinaufkletterte.
    „Ich nehme es an, Viperius.“
    „Aber ob ihnen nicht auffallen wird, dass sie uns so leicht entkommen sind? Zu leicht?“
    Voldemort drehte sich erst zu seinem jungen Schüler um und musterte ihn scharf aus seinen rotglühenden Augen.
    „Natürlich, die Flucht war leicht. Aber für diese unerfahrenen Kinder war es mit Sicherheit der reinste Höllentrip.“
    „Sie werden wissen, dass es einen Verräter unter ihnen gibt.“
    Voldemort lächelte gefährlich.
    „Und der Gedanke daran wird ihre Seele zerfressen.“
    Viperius nickte.
    „Ja“, sagte er kalt.
    „Sie haben bereits verloren, noch ehe der Kampf überhaupt begonnen hat.“
    Voldemort nickte genüsslich.
    „Die Finsternis wird ihnen immer um einen Schritt voraus sein. Wenn die Dunkelheit erst die Herzen der Widerstandskämpfer beherrscht, werden wir endgültig den Sieg davon getragen haben.“
    „Was ist mit ihr?“, wagte Viperius zu fragen.
    „Dem Meier-Mädchen, die es dir wohl etwas angetan hat?“
    „Hat sie nicht.“
    „Wage es nicht, mir zu widersprechen, mein junger Schüler, oder mich gar anzulügen“, wies Voldemort den Jungen mit ruhiger Stimme zurecht.
    Viperius senkte leicht den Kopf, sagte aber nichts.
    „Sie... sie wird das Schicksal der Finsternis bestimmen. Zusammen mit dem Malfoy- Jungen.“
    Voldemorts Augen nahmen einen unnatürlichen Glanz an.
    „Sie wären ein hübsches Paar, findet du nicht?“
    „Ja, mein Herr!“
    Auch wenn Viperius das ganz und gar nicht fand.




    Der kreisrunde Saal war groß, kalt und vor allem luxuriös.
    Der Marmorboden war schwarz, ebenso die Wände und die Garnitur, doch giftgrünes und silbernes Fackellicht spendete Licht.
    Es gab keine Zweifel: der Saal war in den Farben der Slytherin getaucht.
    Yaxley saß in einem der edlen Sessel, ihm gegenüber befand sich Lucius Malfoy.
    Auf dem gläsernen, niedrigen Tisch zwischen ihnen standen zwei hohe, schlanke Weingläser, gefüllt von blutroter Flüssigkeit.
    Yaxley beugte sich vor, nahm sein Glas und lehnte sich wieder zurück.
    „Der Sieg wird Unser sein“, lächelte er, ehe er an das Glas nippte.
    Malfoy nickte.
    „Endlich wird England uns gehören...“
    „Samt der Dunkelheit...“, Yaxley grinste kurz.
    „Die Fäden dazu halten wir alle in der Hand. Die Rebellen sind nur unsere Puppen, unsere Marionetten, mit denen wir spielen, wie es uns beliebt.“, Malfoy lachte höhnisch auf.
    Auch er beugte sich jetzt vor und nahm sein Weinglas.
    „Und bald wird es auch sie nicht mehr geben.“, Yaxley fixierte Malfoy mit einem offenen Blick.
    „Ich muss schon sagen... er macht die Sache gut“, fuhr er zufrieden fort.
    Malfoy schien zu wissen, von wem Yaxley redete und lächelte kalt.
    „Er macht sie perfekt.“
    Yaxley zog kurz die Augenbrauen zusammen, als ob er diese Behauptung für übertrieben halte, sagte dazu aber nichts. Stattdessen hob er das Weinglas an.
    „Auf uns und auf die Dunkelheit, Lucius...“
    Malfoy hielt ihm sein Weinglas entgegen und sachte stießen sie an.
    „Auf das sie immer währen möge“, lächelte er genüsslich.
    Er nahm einen Schluck von der blutroten Flüssigkeit und ließ seinen Blick in die Ferne schweifen.
    Gefolgt von düsteren Schatten.
    „Und natürlich auf deinen Sohn, der keine Ahnung hat, in was er da geraten ist!“
    Malfoys Grinsen verblich.
    Das hatte er wahrhaftig nicht für seinen Sohn gewollt.
    „Er hat es sich selbst zuzuschreiben!“, stellte Yaxley sachlich fest.
    Lucius nickte nur kurz und sein Blick wanderte zu dem Kamin, in dem das Feuer knisterte.
    Wenn Narzissa jemals davon erfahren würde, dass auf Draco der Fluch Slytherins lastete, sie würde ihn glatt umbringen.
    Aber wenn er nicht von alleine wollte, dann musste der Junge eben zu seinem Glück gezwungen werden.
    Es war das Beste für ihn und Lucius glaubte immer noch, dass 17 Jahre seiner Erziehung kaum für umsonst gewesen sein konnten.












Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 637 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 731 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥