Kampf um Himmels Willen 27

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1 Kapitel - 1.480 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.078 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Weiter das nächste....

    1
    Alles nur ein Traum!


    Es war eine kalte dunkle Nacht und ich konnte in dem fahlen Mondlicht nicht viel erkennen
    Ich ging einfach weiter, ohne dass ich wusste, wohin ich lief.
    Wie kam ich überhaupt hierher!
    Ich wusste nichts mehr.
    Weder wo ich war, noch was ich hier sollte.
    Und ich hatte keine Schuhe an.
    So ein Mist.
    Ich trat auf nasses Moos.
    Ich befand mich wohl in einem Wald.
    Langsam bekam ich es mit der Angst zu tun.
    Ich hatte überhaupt keine Ahnung, wo ich überhaupt war.
    Allerdings sah mir das hier stark nach dem verbotenen Wald aus.
    Das beruhigte mich jedoch kaum.
    Plötzlich kam konnte ich ein Stück vor mir in dem Dusteren schemenhaft meinen Freund erkennen.
    Ich wollte zu Draco laufen, ich war so froh, ihn zu sehen, doch irgendwas hielt mich davon ab.
    Und da sah ich, dass Draco nicht alleine war.
    Vor ihm stand ein Zentaur.
    Was hatte Draco mit ihm zu schaffen!
    Und ich konnte die Stimmen der beiden hören.
    Auf einen Schlag, obwohl ich sicher 20 Meter von ihnen entfernt war.
    „Der Sieg wird einen hohen Preis verlangen!“, sagte der Zentaur traurig und senkte den Kopf.
    „Ich bin bereit zu zahlen!“, erwiderte Draco kalt.
    Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken.
    „Der Sieg wird Leben verlangen!“, ergänzte der Zentaur und sah Draco eindringlich an.
    Da sah ich ein zynisches Lächeln, das sich auf die Lippen von meinem Freund niedergelassen hatte.
    „Solange es nicht mein Leben ist…!“
    Das hatte er doch nicht wirklich gesagt?


    Ich schlug meine Augen auf und rieb mir die Schläfen.
    „Catherine“, hörte ich neben mir Draco sagen.
    Ich konnte seine Umrisse in der Dunkelheit neben mir ausmachen.
    „Du hattest einen Albtraum, oder?“, fragte er mich und sah mich mitfühlend an.
    „Ist schon in Ordnung!“, antwortete ich und versuchte möglichst gleichgültig und unbeirrt zu klingen.
    Um ihn zu beruhigen, in erster Linie aber mich.
    Er zog mich in seine Arme, wollte die Sache aber, nachdem er mich noch einmal skeptisch angesehen hatte, auf sich beruhen lassen.
    Doch ich wusste nicht, ob ich das konnte.
    Was hatte dieser Traum zu bedeuten?
    Obwohl ich mir wirklich große Mühe gab, gelang es mir nicht, mich selbst zu beruhigen.
    Ich wandte mich aus Dracos Armen, was er natürlich bemerkte.
    „Catherine, was ist los?“, er sah mich misstrauisch an.
    „Draco, ich möchte, dass du mir was versprichst!“
    Wieder ein kritischer Blick.
    Inzwischen hatte er sich aufgesetzt und ich hatte mich ebenfalls aufgerichtet.
    Im fahlen Mondschein sah ich sein Gesicht und seine eisgrauen Augen, die auf mir ruhten.
    „Versprich mir, dass du unserem Kind nie etwas antun wirst. Und dass du es niemals mit dem Bösen in Kontakt bringen lassen wirst, oder auch nur irgendwas, was im Entferntesten damit zu tun haben könnte!“
    Draco sah mich entgeistert an.
    Bevor seine Empörung zu der Verletzung, die sich in seiner Miene deutlich widerspiegelte, überging.
    „Ich könnte doch nie unserem Kind etwas antun.“, er legte seine Hand auf meinen Bauch.
    „Und dir auch nicht!“, fuhr er fort und nahm seine Hand wieder weg und strich mir über die Wange.
    „Ihr seid die zwei wichtigsten Dinge in meinem Leben. Selbst wenn der Kleine noch nicht einmal auf der Welt ist! Ich liebe euch über alles und ich dachte, du wüsstest das!“
    Er sah mich mit traurigen Augen an.
    „Das weiß ich doch auch“, seufzte ich und er nahm mich wieder in seine Arme.
    Ich ließ meinen Kopf sinken und meine Stirn berührte seine.
    „Ich liebe dich doch auch!“, flüsterte ich.
    Draco hob meinen Kopf ein Stück an und ich erwiderte seinen aufrichtigen Blick.
    Dann kamen unsere Gesichter sich näher und ich legte sanft meine Lippen auf die Seinen.
    Er zog mich wieder in seiner Arme und ließ sich in seine Kissen sinken.
    Mit dem Kopf an seiner Brust schlief ich schließlich ein.

    Am nächsten Morgen betrat ich mit Draco die große Halle und mir fiel wieder auf, wie leer sie doch war.
    Viele Schüler waren schon am Anfang des diesjährigen Schuljahres nicht mehr in Hogwarts erschienen und bis jetzt waren auch einige andere heimgefahren.
    Vielleicht war es auch besser für sie.
    Den Slytherintisch hatte es besonders getroffen, denn nur noch gut ein Drittel war davon besetzt.
    Ich setzte mich gegenüber von Sarah, die aber zu sehr mit Wood beschäftigt war, um mich zu bemerken.
    Komisch, dass die nicht halb auf dem Tisch lagen…
    Draco räusperte sich und die beiden fuhren erschrocken auseinander.
    „Morgen!“, presste Sarah hervor und ihre Wangen verfärbten sich leicht rosa, als sie die abschätzigen Blicke von Ron, der von seinem Essen aufgesehen hatte, bemerkte.
    Anscheinend war er immer noch ein bisschen sauer auf sie, weil sie Harry hat sitzen lassen.
    Allerdings war der ja sowieso nicht da und was man so hörte, hatte er mit Ginny eine für seinen Geschmack sehr gute Begleitung abbekommen.
    Ob aus Harry und Sarah jemals noch was werden würde, stand nur in den Sternen.
    Jetzt gerade sah es ebenfalls nicht so aus.
    Wood hielt unter dem Tisch Sarahs Hand und warf ihr immer wieder verliebte Blicke zu, während er sich mit Dean über Quidditschstrategien austauschte.
    Wahrscheinlich war es für ihn ein besonderer Gräuel, dass der beliebte Hogwartssport dieses Jahr nun komplett ausfiel.
    Zwar wurden in den ersten Monaten um den Schein aufrechtzuerhalten noch ein paar Trainingseinheiten, für die er ja herbestellt worden war abgehalten, doch nun kümmerte sich niemand mehr darum, da es ja wichtigere Dinge zu erledigen gab.
    Ich wollte mir gerade ein Glas mit Orangensaft einschenken, als ich Terrence bemerkte, der mir wiederum ein gefülltes Glas entgegenstreckte.
    „Hier, ich hab dir schon vorhin eines eingeschenkt!“, erklärte er und lächelte mich an.
    Erstaunt nahm ich das Glas entgegen und bedankte mich.
    Sehr komisch.
    Das fand Draco wohl auch, denn er belegte Terrence mit einem eisigen Blick.
    Der zuckte nur mit den Schultern und schmunzelte in seinen Becher Kaffee hinein.
    Ich schenkte der Sache keine große Bedeutung und unterhielt mich mit Sarah über irgendwelche lapidaren Dinge, die sie mir erzählte.
    Sie wollte wohl tunlichst das Thema Harry und Horkruxe vermeiden.
    Als ob ich sie darauf ansprechen würde.
    Schließlich erhob sich Draco und meinte, er müsse noch etwas erledigen.
    Ich sah zu ihm auf und er gab mir noch einen flüchtigen Kuss, bevor er sich endgültig auf den Weg machte.
    Sarah und Wood verabschiedeten sich ebenfalls und so wie die strahlten, hatten die wohl noch einiges vor.
    Da die anderen sich schon vor einige Zeit erhoben hatten und im Schloss verschwunden waren, blieben nur noch ich und Terrence zurück.
    Er sah mich eindringlich an und ich wendete mich lieber meinem Frühstück zu.
    „Ich finde, dein Freund sollte dich nicht so oft allein lassen!“, sagte er plötzlich und ich hob meinen Kopf.
    „Soso, findest du!“, antwortete ich.
    „Ja, wer weiß, er sich hinter seinem Rücken alles an dich ranmachen kann?“
    Sein Blick ruhte immer noch auf mir.
    „Wer sollte sich denn bitte für mich in meinem Zustand interessieren? Schließlich schlepp ich einen Medizinball vor mich her!“, lachte ich und nahm einen Schluck von dem Orangensaft.
    „Naja, das macht dich auch nicht weniger…“
    „Machst du gerade meine Freundin an?“, unterbrach ihn Draco, der anscheinend gerade wiedergekommen war.
    „Was machst du denn hier? Hast du deine Sachen erledigt?“, fragte ich ihn, aber er beachtete mich kaum und schaute weiterhin Terrence missbilligend an.
    „Selbst wenn!“, meinte der nur gleichgültig und erwiderte Dracos Blick standhaft.
    „Lass bloß die Finger von ihr, sonst…!“, setzte er an.
    „Draco, jetzt ist es wirklich genug!“, sagte ich entschieden und stand auf.
    Ich warf Terrence, der mich schelmisch angrinste, noch einen fragenden Blick zu und zog dann Draco davon.

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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 515 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 609 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥