Kampf um Himmels Willen 26

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1 Kapitel - 1.557 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.020 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der nächste Teil!

    1
    Und schon wieder eine Rettung


    Ich und Blaise lauerten in einem der gespenstisch verlassenen Muggelhäuser in London und lugten aus einem der Fenster hinaus.
    Wir waren bereits in der Nacht hergekommen und hatten beobachtet und gewartet.
    Nun war es mitten am Tag. Und es war dunkel.
    Düstere Gestalten in schwarzen Umhängen, die Gesichter in weiten, spitzen Kapuzen verhüllt, zogen stumm durch die Straßen.
    Sie nahmen ihr Tempo nur verlangsamt wahr.
    Das Dunkle Mal, ein gehässig grinsender Totenkopf, aus dessen Mund sich eine Schlange windet, schwebte überall am finsteren Himmel über London.
    „Das ist unheimlich“, wisperte Blaise.
    „Es ist faszinierend“, flüsterte ich zurück.
    Er warf mir einen schnellen Seitenblick zu, er spürte es.
    „Du bist ja auch ein Spinner“, zog er mich auf, worauf er einen Rippenstoß kassierte.
    „Siehst du das Haus, direkt gegenüber?“, fragte ich leise.
    Blaise nickte.
    „Ja!“; sagte er.
    „Von dort das vierte Haus, links. Dort sind sie.“
    „Laut deiner Mutter“, stellte er fest.
    „Draco?“, fragte er nach einer kurzen Pause.
    „Hm?“
    Ich wandte meinem Freund den Kopf zu.
    „Warum hast du Sirius und Snape nicht erzählt, dass deine Mutter dir den Aufenthaltsort der Gefangenen verraten hatte?“
    „Sie haben doch selbst gewusst, wo sie sich aufhielten“, entgegnete ich unbekümmert.
    „Fast“, korrigierte er mich.
    „Sie haben nur Vermutungen aufgestellt.“
    „Und ihre Vermutungen lagen erstaunlich gut. Siehst du, es ist die Hausnummer 5. Sie haben uns gesagt, dass sie glauben, dass es Haus Nummer 5 sei.“
    Was wollte er von mir?
    Blaise kniff die Augen zusammen und starrte auf das Haus.
    „Du hast Recht!“, gab er zu.
    Natürlich hatte ich das.
    Ich grinste ihn an.
    „Ich habe immer Recht.“
    „Dann mal los.“, sagte ich.
    Blaise nickte stumm und schluckte.
    Der Todesserzug hatte sein Ende genommen und die Straßen wirkten leer.
    Einsam und verlassen.
    Rasch kletterten wir aus dem Fenster und schwangen uns auf die Besen, um in die Luft zu gleiten.
    An Haus Nummer 5 angekommen, flogen wir vorsichtig von Fenster zu Fenster, bis wir drei Gestalten erkennen konnten, die auf dem Boden lagen.
    „Drei?“, murmelte Blaise verwirrt.
    „Das können sie nicht sein. Es war nur von zweien die Rede.“
    „Anderswo sind alle Räume leer“, hielt ich dagegen.
    „Und keine Wachen.“
    Blaise war erstaunt.
    „Vor der Zimmertür, wahrscheinlich. Den können wir nicht sehen.“
    „Aber wie können ungehindert durch das Fenster einbrechen?“
    Blaise sah mich zweifelnd an.
    „Was für eine Falle soll das sein?“
    Ich zuckte kurz zusammen und runzelte die Stirn.
    „Eine Falle?“, fragte ich gedehnt.
    „Das ist keine Falle“, sagte ich überzeugt.
    „Schau, sie sind hier im fünften Geschoss. Selber fliehen können sie nicht, ohne sich das Genick zu brechen. Und dass jemand von ihrem Aufenthalt weiß, der sie befreien könnte, damit rechnet doch kein Schwein.“
    „Hmm...“
    „Und ein wenig Risiko ist immer dabei“, fügte ich grinsend hinzu.
    Dann zauberte ich das Fenster offen und flog geschickt hinein. Blaise blieb draußen und hielt Wache.
    „Volltreffer“ murmelte ich und zauberte die Tür auf.
    Ich murmelte etwas und die Wache fiel zu Boden.
    Recht so.
    Dann befreite ich die bewusstlosen und gefesselten Gefangenen und versuchte, sie wach zu bekommen.
    „Waschischlosch?“, hörte ich eine Stimme murmeln, und sah zu gehörte.
    „Wacht endlich auf“, meinte ich nun schon etwas gereizter.
    Ich war genervt.
    „Wir sind im Auftrag von Black und Snape hier und bringen euch in Sicherheit.“
    „Sirius?“, fragte Remus Lupin.
    „Draco Malfoy! Ich fasse es nicht!“
    Warum waren sie nur alle immer so verdammt erstaunt!
    „Ja. Wer ist dieser Junge hier? Er muss hier bleiben.“, sagte ich und zauberte die zwei Besen groß.
    „Der Junge kommt mit!“, protestierte Hagrid.
    Dann lachte er.
    „Man, man, ihr seid echt schnell mit euren Befreiungsaktionen! Respekt!“
    „Ja, klasse, dass du uns befreien kommst“, murmelte Remus, immer noch ungläubig.
    „Ihr“, korrigierte Blaise leise von draußen in das Fenster hinein.
    „Und nun beeilt euch, ehe man uns entdeckt!“
    Da hatte mein Freund Recht.
    „Gut, hier, Werwolf, dein Besen. Und hier, Halbriese, ist deiner. Der Junge fliegt bei einem von euch mit oder bleibt hier. Bürgt ihr für ihn? Nicht, dass er eine kleine, verräterische Schlange ist...“, fragte ich hart.
    Das passte mir nämlich gar nicht in den Plan.
    Ich konnte Blaise draußen Seufzen hören.
    Ich hörte auch Remus seufzen.
    „Nett, wie eh und je.“
    Vielleicht nicht nett, aber immerhin vorsichtig.
    Kurze Zeit später schwebten wir neben Blaise in der Luft auf unseren Besen.
    „Endlich“, stieß er erleichtert hervor.
    „Mister Zabini, hallo“, lächelte Remus und Hagrid nickte ihm freundlich zu.
    „Yonathan, das sind Blaise Zaibini und Draco Malfoy“, stellte Hagrid uns vor.
    „Das ist Yonathan. Den haben wir aufgelesen.“
    Unverkennbar.
    „So sieht er auch aus“, murmelte ich.
    „Malfoy?“, wiederholte der Junge mit weitaufgerissenen Augen.
    Ich nickte und lächelte gefährlich, als ich, ich zu dem Jungen vorbeugte.
    „Angst?“, fragte ich lauernd und genüsslich zugleich.
    Ich konnte es einfach nicht lassen.
    „Lass' das“, mischte sich Blaise verärgert ein.
    „Kommt jetzt.“
    Ich richtete mich wieder auf und maß ihn mit einem kühlen Blick.
    „Dann flieg doch los“, spottete er leise.
    Er presste die Lippen aufeinander. '
    Und das tat ich dann auch.
    „Wo geht es hin?“, fragte Remus.
    „Und wie habt ihr uns gefunden?“
    „Wie geht es den anderen? Mit wem habt ihr überhaupt Kontakt?“, fragte Hagrid.
    „Übrigens wurd'n wir so gut behandelt, bis auf, dass wir gefesselt wurden. Muss wohl daran liegn, dass wir nicht so wichtig sind, oder was meint ihr?“
    „Wir sind hier, um euch zu befreien“, lautete meine unfreundliche Antwort.
    „Nicht, um euch neugierige Fragen zu beantworten. Folgt uns und seid still.“
    Blaise seufzte.
    Wir überflogen gerade die Londoner Innenstadt.
    Auch sie war leer. Wo waren nur all die Todesser?
    Ich bildete das Schlusslicht der Gruppe und starrte Blaise in den Rücken.
    Sobald wir London verließen, wurde der Himmel heller und wir steuerten unser Versteck als Zwischenstopp an, um die Nacht abzuwarten.
    Sobald es dunkel genug war, setzten wir unseren Flug fort.
    Natürlich gab es in der Burg ein riesengroßes Wiedersehen mit Remus, Hagrid und den anderen.
    Nachdem sie sich alle fast zu Tode umarmt und alles gleichzeitig erzählt hatten, wandten sie sich ernsteren Themen zu.
    Wurde ja auch mal Zeit.
    Immer diese überschüssige Gefühlsduselei.
    Ich schmiss mich doch auch nicht jedes Mal an Catherine ran, wenn ich sie nur kurz nicht gesehen hatte.
    Ich erhob mich, um schlafen zu gehen.
    Catherine war diesmal nicht aufgetaucht.
    Wahrscheinlich schlief sie schon.
    War auch besser so.
    Das war mit Abstand die dümmste Zeit, um eine Familie zu gründen.
    Hätten wir doch besser aufgepasst…
    „Malfoy?“ hielt Sirius mich zurück.
    „Verlief alles korrekt?“
    Ich drehte mich um und fing Zabinis Blick auf.
    „Ja“, sagte ich langsam.
    „Es gab keine Zwischenfälle.“
    Zabini nickte zustimmend und ich unterdrückte ein unwillkürliches Lächeln.
    Neben mir stand Sarah, die mich aufmerksam musterte.
    Wo kam die denn auf einmal her!
    „Was willst du, Sarah?“
    „Ich habe ein Gedicht gehört“, fing sie leise an und fixierte mich mit ihren hellgraublauen Augen.
    Sie lächelte, aber ich merkte, dass es ein falsches Lächeln war. Sie wirkte unsicher und das Lächeln sollte ihre Unsicherheit verbergen, wie eine Maske.
    „Und was sagt dir, dass es mich interessieren würde?“, gab ich schroff zurück.
    „Nun, weil ich mir irgendwie sicher bin, dass du es kennst“, sagte sie und trat auf mich zu.
    Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust.
    „Erzähl' schon, Sarah, ich habe nicht vor, unnötig meine kostbare Zeit mit dir zu verschwenden.“
    „Keine Sorge, es ist schnell aufgesagt“, lächelte Sarah.
    Sie stand nun direkt vor mir, nah genug, um flüstern zu können.
    Sie öffnete den Mund, stellte sich auf die Zehenspitzen, um es in sein Ohr wispern zu können.
    Und plötzlich spürte ich Dunkelheit.
    Dunkelheit, nichts als Dunkelheit.
    So nah.
    Ganz nah.

    „Menschen haben keine Seelen.
    Ihr habt nichts zu verlieren.
    Licht wird euch niemals fehlen.
    Dunkelheit könnt ihr nicht ignorieren.“

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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 513 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 607 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥