Kampf um Himmels Willen 25

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1 Kapitel - 3.084 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.560 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Pucey gibt hundert Prozent


    Am nächsten Tag.
    Es war später Nachmittag, als zehn junge Zauberer das Gelände des Waisenhauses betraten.
    Sie trugen schwarze Umhänge mit weiten Kapuzen, die sie tief ins Gesicht gehüllt hatten. Darunter verbargen silberne Maske ihre Gesichter.
    „Sieh an, ein Muggelwaisenhaus“, bemerkte Adrian Pucey, der Anführer dieser kleinen Gruppe, verächtlich.
    Seine dunklen Augen huschten schnell und geübt über das Haus.
    Ein anderer Zauberer trat hinzu. Er war hochgewachsen und schlank.
    „Auf das es im Höllenfeuer brenne“, fügte er mit gelangweilt klingender Stimme hinzu.
    Adrian Pucey drehte sich zu dem Jungen um und nahm seine Maske ab.
    Forsch blickte er in dessen silberne Maske, die er wohl niemals abzunehmen schien. „Es macht dir keinen Spaß?“, fragte er, lauernder, als er beabsichtigt hatte.
    Hastig nahm er sich vor, seine Tonlage demnächst besser unter Kontrolle zu haben. Schließlich war sein Gegenüber ein persönlicher Schützling des dunklen Lords. Da konnte man nie vorsichtig genug sein.
    Sein Gegenüber, Viperius, machte eine abwertende Handbewegung.
    „Du weißt, dass ich Muggelschlachten und Muggelverbrennen langweilig finde. Ich widme mich lieber feindlichen Zauberern und Hexen.“
    Adrian lächelte spöttisch.
    „Und du weißt auch, dass wir noch zu jung sind, um bei solchen Dingen mitbestimmen zu können. Mann, wir stehen hier ganz unten an der Nahrungskette. Wir müssen das nehmen, was wir kriegen können. Und das sind nun mal meistens Muggels.“
    Viperius zuckte mit den Schultern.
    „Mir steht schon lange etwas Besseres zu. Aber ihr... Ihr müsst euch doch damit nicht zufrieden geben.“
    „Und uns dem Lord widersetzen?“, Adrian lachte höhnisch auf. „Träum' weiter, Viperius.“
    „Das habe ich nicht gesagt. Voldemort ist es egal, was wir tun, Hauptsache, es dient seiner Macht“, sagte Viperius versonnen. Er sah Adrian an.
    „He, was ist denn nun“, fragte Terence Higgs von hinten. „Kann's endlich losgehen?“
    „Aber natürlich“, lachte Adrian und setzte seine Maske wieder auf.
    „Wir reden später weiter, okay?“
    Der Trupp setzte sich in Bewegung.
    „Jeder auf seine Position“, befahl Adrian.
    Das Gelände war leer, womöglich waren alle Kinder und Erzieher im Haus.
    Sie zauberten die Türen zu, so dass die Muggels eingesperrt waren.
    Dann legten sie Feuer.
    Es dauerte nicht lange und das Haus brannte mit Hilfe ihrer Zauberkraft lichterloh.
    Sie hörten die entsetzten Schreie.
    Fenster wurden aufgerissen und Kinder sprangen heraus.
    Doch die jungen Zauberer hatten für alles gesorgt.
    Um das Waisenhaus herum hatten sie eine Feuergrube hergezaubert - so dass die Fliehenden direkt in den Tod sprangen.
    Ruhig stand Adrian Pucey neben Viperius und schaute zu, wie verzweifelt die Kinder und Erzieher an den Fenstern standen, sie um Hilfe anflehten und versuchten, dem Tod zu entrinnen.
    Aber es gab kein Entrinnen.
    Pettigrew hatte ihnen befohlen gehabt, auf Wunsch Voldemorts natürlich, das Waisenhaus zu zerstören, samt aller Seelen, die dort drinnen hausten.
    Niemand von den Muggeln dort würde lebendig herauskommen.
    Einige sprangen freiwillig.
    Einige erstickten an dem Qualm.
    Einige würden schon bald den Tod im Feuer finden.
    Von weitem hörte Adrian die Sirene. Die Muggelfeuerwehr.
    Er hob seinen Zauberstab und murmelte etwas.
    Und das Haus explodierte.
    Ungerührt sah Adrian zu, dann lächelte er.
    Die Schreie hatten aufgehört.
    „Lasst uns verschwinden“, sagte er und einer nach dem anderen disapparierte.
    Adrian sah zu Viperius, der auf die Ruinen des Hauses starrte.
    Viperius hatte nicht einen Finger gerührt, um mitzuhelfen.
    Er hatte die ganze Zeit nur zugeschaut.
    Er vermutete schon, dass Viperius nur zur Überwachung hier war.
    Viperius hob seinen Zauberstab und beschwor das Todesmal hervor.
    Ein riesiger Totenkopf, aus dessen höhnisch grinsendem Mund sich eine Schlange wand, kroch hervor und hang sich über die Ruinen am Himmel.
    Warnend und gehässig als ein Zeichen der Finsternis.
    Viperius drehte sich zu Adrian um, und schien höhnisch zu grinsen.
    „Möge er über die kleinen, verlorenen Seelen wachen.

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    Adrian Pucey war überrascht, als er einen Schatten neben sich auf dem weiten Balkon der Festung Voldemorts wahrnahm.
    Er warf der schlanken Gestalt einen Blick zu und sah in dessen silberne Maske, halb verborgen, wie eh und je, unter der Kapuze des schwarzen Umhanges.
    „Viperius“, begrüßte er den Schützling des dunklen Lords erstaunt.
    „Ich wusste nicht, dass du heute hier verweilst.“
    „Ich bin nur auf einen Sprung vorbeigekommen“, antwortete der Junge mit gelangweilter Stimme.
    Wie immer klang sie etwas verzerrt, wohl, damit man sie nicht erkannte und Adrian vermutete, dass dem mit Zauberei nachgeholfen wurde.
    Viperius sah ihn nicht an, sondern verfolgte das Licht der Sterne, weit oben am Himmel.
    „Ich muss auch gleich wieder los.“
    „Viel zu tun, he?“ Adrian sah ihn mit einem Anflug von Neid an. Viperius durfte mit Sicherheit viele Dinge mehr.
    Dinge, die höheres Niveau beanspruchten.
    Nicht nur plumpes Muggeltöten.
    „Wie man es nimmt“, wich Viperius einer direkten Antwort aus. Er sah ihn immer noch nicht an.
    „Naja, immerhin scheint den Rebellen eine Befreiungsaktion nach der anderen zu gelingen“, fuhr Adrian fort.
    „Ich könnte mir vorstellen, dass es unserem Meister nicht sehr gefällt. Die Verteidigungslinie müsste besser ausgebaut werden.“
    „So?“, fragte Viperius einsilbig.
    „Na, hör' mal“, meinte Adrian eifrig.
    „Obwohl er ein solch' gutes System hat aufbauen lassen, und kein Spion in unseren Reihen arbeiten kann, ohne sofort aufzufliegen, gelingt es den Feinden, irgendwelche Verräter zu befreien!“
    Endlich löste Viperius' seinen Blick von den Sternen und wandte sich zu ihm.
    „Glaubst du etwa daran?“, fragte er.
    Adrian blinzelte verwirrt.
    „Woran?“
    „Na, dass die Rebellen wirklich so gut sind...“
    Adrian hob die Schultern.
    „Müssen sie ja, augenscheinlich. Wenn es ihnen sogar gelingt, in Voldemorts Festung einzudringen und sicher wieder rauszukommen.“
    Zur seiner Verwunderung lachte der Junge mit der silbernen Maske leise.
    Es war ein angenehmes Lachen, stellte Adrian überrascht fest.
    „Den Rebellen sind die Befreiungsaktion gelungen, weil Voldemort es so befohlen hatte, Adrian Pucey.“
    Adrian sperrte seinen Mund auf.
    „Was?“
    Viperius nickte.
    „Du glaubst doch wohl nicht, dass die Rebellen ungehindert und vor allem unentdeckt in Voldemorts Festung gelangen? Oder in London einmarschieren, zwei Gefangene befreien und einfach so wieder zurückfliegen können?“
    „Dann... dann wusste Voldemort von den Plänen der Rebellen?“, presste Adrian ungläubig hervor.
    „Aber... aber, als die elende Brut Dumbledore befreien wollten, da war doch ein ganzer Trupp von uns hinter ihnen her? Wieso konnten sie dennoch entkommen?“
    Viperius fixierte ihn mit Blicken, die Adrian nicht lesen konnte, da die Maske es verhinderte.
    „Es war geplant, sie in der Festung gefangen zu nehmen. Leider kannte einer von ihnen den Fluchtweg hinaus, sie sind entkommen. Ein paar von den anderen hatte man am Himmel gesichtet, aber wozu sich die Mühe machen. Potter ist der Junge, den Voldemort haben will.“
    „Ich wusste nicht, dass Voldemort neuerdings Begnadigung für fliehende Rebellen erteilt“, bemerkte Adrian etwas bissig.
    „List und Tücke bringen es nun mal mehr, als rohe Gewalt, Adrian“, entgegnete Viperius lauernd.
    Adrian nickte hastig.
    „Natürlich. Ich wollte damit auch nicht die Befehle unseres Meisters in Frage stellen.“
    Viperius legte den Kopf etwas zur Seite und Adrian war sich sicher, dass er gelangweilt lächelte.
    Er wirkte öfter gelangweilt, fand Adrian.
    Als ob ihm der ganze Krieg und das damit verbundene Chaos ihm nicht an Reiz und Abenteuer genügen würde.
    „Das habe ich auch nicht behauptet.“
    Viperius wandte sich wieder ab und sah erneut zu den Sternen hinauf.
    Adrian fragte sich allmählich, warum Viperius ihm das erzählt hatte.
    Er sah keinen Sinn darin, Befreiungsaktionen der Rebellen im Licht des Erfolges strahlen zu lassen, und erst recht nicht, wenn dabei sogar etwas schief geht, was nicht hätte schief gehen sollen.
    Die geglückte Flucht während einer dieser verdammten Befreiungsaktionen aus der Festung, zum Beispiel.
    Verstohlen musterte er den maskierten Jungen.
    Wie alt er wohl sein mochte? Im selben Alter wie er, schätzte er grob.
    Wer er wohl war?
    Es müsste jemand aus Hogwarts sein, ebenfalls Slytherin, und somit jemand, den er kannte. Was er wohl getan hat, um in solch' bemerkenswert hoher Gunst des dunklen Lord zu stehen?
    Das hatte noch nie jemand geschafft, nicht einmal Severus Snape.
    Adrian selbst bekam den Meister äußerst selten zu Gesicht, wusste aber von seinem Vater, dass Viperius Voldemorts vollstes Vertrauen besaß.
    Allein aus diesem Grund hatten seine Eltern ihm befohlen, Viperius' Freundschaft zu gewinnen.
    Auch ohne den ausdrücklichen Wunsch seiner Eltern hätte er dies versucht.
    Doch Viperius hatte jedwede Annäherungen in einer Art und Weise in den Wind geschlagen, die höflich und unverletzt wirkte, so dass sich Adrian niemals enttäuscht fühlte.
    Doch in letzter Zeit hatte Viperius immer häufiger Anmerkungen gemacht, die darauf hinwiesen, dass er Adrian wenigstens etwas Vertrauen schenkte, oder eher gesagt, es den Anschein nach hatte, und war freundlicher gewesen, als die Zeit davor.
    Adrian ahnte, dass es nicht an seinen Versuchen lag, Viperius' Freundschaft zu gewinnen, sondern, dass der Junge ihm klar machen wollte, dass er entschied, wann und wem er die Gunst der vermeintlichen Freundschaft erwies.
    „Was... was wolltest du mir heute Nachtmittag eigentlich sagen?“, fragte er vorsichtig und brach die angenehme Stille.
    „Du meinst die Widersetzung gegenüber unseres Meisters?“, fragte Viperius belustigt, ohne den Blick vom Himmel zu lösen.
    Adrian sog scharf die Nachtluft ein und sah sich unwillkürlich um.
    „Natürlich nicht!“, zischte er.
    „Ich würde niemals Verrat begehen und das weißt du auch!“
    Viperius wandte den Kopf zu ihm und sah ihn aufmerksam an. „Weiß ich das wirklich?“
    In Adrians Kopf kreisten die Gedanken wie wild.
    Hielt Voldemort oder irgendein anderer Todesser ihn für einen Verräter und war Viperius deswegen so aufmerksam ihm gegenüber, um dies herauszufinden?
    'Soll er doch', dachte er trotzig.
    'Ich bin schließlich kein Verräter, ihnen fehlen jegliche Beweise.'
    „Ich bin kein Verräter“, stieß er gepresst hervor.
    Viperius neigte leicht den Kopf zur Seite.
    „Habe ich das behauptet?“, fragte er listig.
    „Es ist nicht alles Verrat, was man meint, Adrian“, fuhr er mit leiser und nun wieder gelangweilt klingender Stimme fort. Aber der lauernde Unterton war nicht zu überhören. „Gedanken kann man nicht verbieten.“
    Adrian riss die Augen auf. Wieder sah er sich hastig um.
    „Was soll das, Viperius?“, zischte er und packte den Jungen am Arm.
    „Willst du mir verräterische Worte entlocken, um sie unserem Meister zu bringen?“
    Viperius starrte ihn an.
    Dann löste er sich sanft aus Adrians Griff.
    „Aber nicht doch“, versicherte er ihm.
    Seine freundliche Stimme verwirrte Adrian.
    „Was ich sagen will, ist, dass du dich nicht immer mit Muggeln zufrieden geben musst, obgleich man dir und den anderen aufgrund des Alters nichts anderes zuweist.“
    „Du müsstest doch auch in unserem Alter sein. Und dir gesteht man wesentlich mehr zu“, wandte Adrian ein und dachte erst dann über Viperius' Worte nach.
    „Ausnahmen bestätigen die Regeln“, lächelte der Junge. Obgleich Adrian seinen Mund nicht sehen konnte, war er sich sicher, dass er lächelte.
    „Wie soll ich das denn bewerkstelligen?“, fragte Adrian.
    „Ich habe nicht vor, Voldemorts Befehle zu missachten und wenn er der Ansicht ist, wir sollten Muggeln töten, dann wird das seine Richtigkeit haben!“
    „Seit wann hat man dich zu einem stumpfsinnigen Soldaten rekrutiert, Adrian?“
    „Bitte?“
    „Komm' schon, erzähl' mir nicht, du würdest nie über die Befehle der anderen nachdenken.“
    „Schon“, gab Adrian zögernd zu. „Aber...“
    „Die Gruppen, die ab 25jährige Anhänger enthalten dürfen natürlich mehr, als zum Beispiel deine, mit jungen Mitgliedern ausgefüllte Gruppe“, fuhr Viperius geduldig fort.
    „Aber wenn du gute Leistungen vollbringst, wird der Meister deiner Gruppe vielleicht auch mehr gönnen.“
    Der Junge klang eindeutig schelmisch.
    Als ob es sich hier um einen witzigen Jungenstreich handeln würde.
    „Wie?“, fragte Adrian.
    „Meine Gruppe töten Muggel immer ohne Zwischenfälle und es führt zu nichts. Es scheint, als müssten wir abwarten, bis wir 25 werden.“
    „Wenn du zum Beispiel an interessante Informationen rankommst, die du Voldemort natürlich nicht vorenthalten willst, wird er aufmerksam auf dich und deine Gruppe“, erklärte Viperius.
    Adrians Gedanken begannen wieder zu kreisen.
    Wie sollte er denn an interessante Informationen rankommen?
    Alles, was mit den Rebellen zu tun hatte, war interessant. Aber er hatte nicht die leiseste Ahnung, wie er Rebellen aufspüren sollte.
    Noch dazu müsste er ja spionieren und ihre Feinde würden ganz sicherlich keinen Slytherin in ihre Reihen aufnehmen. Zudem dürfte er sowieso nichts tun, was ihm vorher nicht befohlen wurde, demnach müsste er sich fast ausschließlich auf den Zufall verlassen.
    Und da könnte er lange warten...
    „Oder wenn du gewisse Taten vollbringst“, drang Viperius' ausdruckslose Stimme an sein Ohr.
    „Was für Taten?“, horchte Adrian auf.
    Viperius' Maske glitzerte im Mondlicht.
    „Hab' Geduld, Adrian. Hab' Geduld und warte auf meine Anweisungen. Es wird nicht mehr lange dauern.“
    Adrian schluckte.
    Viperius' nahm ihn offensichtlich unter seine Fittiche - das war nahezu genial.
    Natürlich würde er warten.
    Was immer Viperius für einen Plan verfolgte, es würde ihm, Adrian Pucey, weiterbringen, dessen war er sich sicher.
    „Gut. Ich werde warten“, versprach er und fuhr sich mit der Zunge über die Lippen.
    Viperius hatte indes seinen Blick wieder zu den Sternen gewandt.
    Nun verfolgte Adrian seinen Blick.
    Klar und hell funkelten die Sterne am Himmel. Wie kleine Diamanten, das einzige, was für immer unerreichbar für sie sein würde.
    „Was ist denn so interessant an dem Sternenhimmel?“, wagte er leise zu fragen, ohne den Blick zu wenden.
    Viperius ließ sich Zeit mit der Antwort.
    „Unser Meister sagte einmal, dass manche Dinge in den Sternen geschrieben stehen... Wenn man aufmerksam genug hinschaue, verraten sie es einem manchmal.“

    Kurze Zeit später betrat er erneut die Burg, um Terrence zu suchen.
    Er fand ihn in einem Zimmer, das großzügig ausgestattet war und in dem ein Feuer im Kamin brannte.
    Doch dem schenkte Terrence keine Beachtung.
    Als er Viperius kommen hörte, drehte er sich zu ihm um und sah ihn an.
    „Und wie weit bist du gekommen?“
    Viperius beschloss, die Begrüßung sein zu lassen und gleich zu den wichtigen Themen zu kommen.
    Sollte Terrence recht sein.
    „Naja, dadurch dass ich heute wieder mitkommen musste, um die paar Muggel zu töten, hat mich das in unserem Plan ein kleines bisschen zurückgeworfen!“
    Viperius zog eine Augenbraue in die Höhe.
    „Was soll das heißen?“, fragte er stirnrunzelnd nach.
    „Heute wäre ein günstiger Zeitpunkt gewesen, um Catherine eine erneute Dosis des Trankes einzuflößen, da Malfoy mit den anderen unterwegs war. Aber so konnte ich das nicht tun.“
    Viperius nickte, während sich Terrence eine Tasse Tee einschenkte.
    „Willst du auch eine?“, fragte er.
    „Nein danke!“, lehnte Viperius entschieden ab.
    „Wann erzielt der Trank denn jetzt endlich seine volle Wirkung?“, fragte er stattdessen.
    „Naja, das ist unterschiedlich. Schwankt von Zauberer zu Zauberer und ich weiß nicht, was Catherines Schwangerschaft für Auswirkungen hat, oder ob der Trank Auswirkungen auf das Kind hat und nicht nur auf sie!“, antwortete Terrence.
    „Ich bin mir nicht mal sicher, ob es auch die Wirkung erzielt, die wir uns wünschen, oder ob wir ihr umsonst schaden!“, fügte er wie beiläufig noch hinzu und er klang fast ein bisschen besorgt.
    „Ist das Besorgnis, die da aus deinen Worte rauszuhören ist?“
    Terrence verzog keine Miene.
    „Natürlich nicht!“, setzte er dann bestimmt nach.
    „Sie ist unser Feind, gefährde nicht unseren Plan!“, meinte Viperius nachdrücklich.
    „Keine Sorge. Ich hege keinerlei Gefühle für das Mädchen, aber wo wir schon dabei sind. Ich sorge mich eher über dein Verhältnis mit der einstigen Gefangenen. Ich hab doch deinen Blick gesehen, wenn du über sie gesprochen hast!“
    Viperius senkte den Blick und verzog sein Gesicht unwillkürlich zu einem Lächeln, wenn er an Sarah dachte.
    Doch das konnte Terrence nicht sehen, da Viperius ja wie immer seine Maske trug.
    „Da besteht auch kein Grund zur Besorgnis. Sie ist und bleibt lediglich die Ex von Potter, die uns bestimmt nützlich sein wird und uns zu unserem Ziel führen wird, ohne dass sie es weiß!“, antwortete er ruhig.
    „Soso!“, kommentierte sein Gegenüber nur.
    „Ach übrigens…“, sagte Viperius, während er sich schon zum Gehen wendete.
    „Ja?“
    „Ich denke, wir haben Adrian an unserer Seite!“, verkündete er mit kalter verzerrter Stimme.
    „Haben wir das?“, fragte Terrence erstaunt nach.
    Auf ihn hatte der Junge immer den Eindruck gemacht, als ob er Voldemort untergebener wäre, wie sonst jemand anders.
    „zur gegeben Zeit, wird Adrian sich uns anschließen. Er ist jetzt schon lammfromm mir gegenüber! Er wird alles tun, was wir von ihm verlangen!“, sagte er leise und verließ den Raum.
    Terrence blieb allein zurück und sah wieder aus dem Fenster hinaus in den Sternenhimmel.

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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 519 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 613 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥