Dum spiro spero - Solange ich atme, hoffe ich 2

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2 Kapitel - 2.117 Wörter - Erstellt von: LFAM0US - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 2.176 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo Leute
Also jetzt kommt der zweite Teil meiner Geschichte.
Und ich muss dazu sagen, ich habe mich spontan dazu entschieden eine Real-Life-Geschichte daraus zu machen.
Eigentlich war ja eine normale in der Naruto-Welt geplant.
Aber was soll es

Lasst einen Kommentar oder was auch immer hier!

1
Preisfrage:

Was hat zwei Beine, ist aber kein Mensch und wird von jedem normalen Menschen jeden Morgen verflucht?

Genau…Der Wecker.

Also jetzt mal ganz im Ernst. Wer um alles in der Welt kommt auf die bescheuerte Idee etwas zu erfinden, das jeder Mensch einfach nur an die Wand oder direkt zum Teufel zurück schmeißen will?

Ist die gesamte Menschheit jetzt komplett aus den Fugen geraten und verrückt geworden?
Ich denke schon. Anders kann ich es mir um Gottes Willen nicht erklären.

Tja ändern konnte man sowieso nichts daran. Also warum aufregen? Das würde nur noch mehr unnötigen Stress hervorrufen. Und von dem brauchte ich in aller Liebe nicht noch mehr.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt warum mich mein ach so geliebter Wecker um 4:45Uhr aus meinem Schlaf reißt.
Naja vielleicht fragt ihr euch das auch nicht. Aber das tut jetzt nichts zur Sache.
Ich werde es euch sowieso erzählen. Also was solls.

Der Grund warum ich in aller Herrgottsfrühe aufstehen musste, war, dass ich zur Schule musste. Und naja wie soll ich es am besten ausdrücken….
Mein Zuhause liegt am Arsch der Welt! Ich musste mit 3 verschiedenen Bussen fahren und nach verschwitzen Ekelpaketen, die sich im Bus immer an mich schmiegten, wartete immer noch eine halbe Stunde Fußmarsch auf mich. Da reicht es nicht den Wecker einfach mal auf 7:00 oder 7:30 Uhr zu stellen.

Ich spielte noch lange mit den Gedanken, die Schule wieder einmal ausfallen zu lassen und stattdessen einfach in meinem gemütlichen Bett liegen zu bleiben. Aber da ich wusste, dass ich es mir nicht länger erlauben konnte die Schule weiterhin zu schwänzen, schüttelte ich diesen dann wehmütig aber dennoch endgültig aus meinem Kopf.

Fragt mich nicht wie, aber nach langem quälen, schaffte ich es doch endlich aufzustehen und meinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Ich zog mir meine üblichen Klamotten über und machte mich dann auf zum ersten Bus. Zum frühstücken blieb meisten nie Zeit. Und vor allem gab es in meinem Kühlschrank so gut wie nie etwas Essbares. Wenn sich da mal etwas drinnen befand, waren es nur angeknabberte oder vergammeltes Zeug.

Bei dem Gedanken etwas zwischen meine Zähne zu bekommen, begann mein Magen wie auf Kommando an zu knurren. Doch leider nütze das nichts. Ich hatte nun mal nicht das nötige Kleingeld dazu mir ein 5-Gänge Menü zu leisen. Oder zu mindestens 1-Gänge Menü.

Das ganze Geld das ich hatte, wurde für andere Zwecke benötigt. Welche, wollte und konnte ich nicht verraten.

Während ich zu meinem ersten Bus lief, drehte ich meinen Kopf immer von einer zur anderen Seite. Es war noch ziemlich früh und dementsprechend auch dunkel.

Normalerweise wäre das auch kein Problem für mich. Aber nun ja, diese Gegend ist nicht gerade dafür berühmt, das „nette Menschen“ hier wohnen.
Wenn man hier herum läuft, muss man immer darauf bedacht sein, so blöd es auch klingt, jeder Zeit angegriffen werden zu können. Vor allem nachts ist das immer wieder ein großes Thema.
In den Zeitungen kann man immer wieder lesen, wie hier Jugendlich, darunter meistens Mädchen von irgendwelchen Typen vergewaltigt und fast zu Tode geschlagen wurden.

Das war auch der Grund, warum ich immer mein Pfefferspray in meiner Jackentasche mit hatte.
Was ja eigentlich ne echt bescheuerte Idee ist. Wer um alles in der Welt denkt daran in seine Jacke zu greifen, um seinen Pfefferspray rauszuholen, wenn man gerade von irgendwelchen Kästen, von Typen angegriffen und bedroht wird. Also ich zu meinem Teil nicht.

Aber was tut man nicht alles, um wenigsten etwas das Gefühl zu haben nicht ganz wehrlos zu sein. Auch wenn es nur ein halbleeres Pfefferspray ist.

Nach ca. 5 Minuten kam ich dann auch endlich an der Bushaltestelle an und als wären wir perfekt eingespielt fuhr auch schon der Bus vor.
Ich stieg ein und platzierte mich auf meinen „Stammplatz“. Ja ihr habt richtig gehört. Ich habe im Bus einen Stammplatz. Nun konnte ich mich endlich für eine halbe Stunde entspannen und meiner Leidenschaft der Musik nachgehen. Ich packte meinen Walkman aus und steckte mir die Kopfhörer in meine Ohren. Für einen neuwertigen Ipod hatte ich nicht das Geld. Also hab ich mir mal auf dem Flohmarkt für 5 Euro einen ziemlich mitgenommenen Walkman genehmigt.

Mein Musikgeschmack ist eigentlich ziemlich außergewöhnlich. Ich höre nahezu alles, was mir unter die Finger kommt. Von Pop bis RnB. Alles ist dabei. Sogar klassische Musik, wie Mozart oder Beethoven. Ich weiß gar nicht was die ganzen Leute eigentlich haben. Meiner Meinung nach kann klassische Musik eine sehr entspannende Wirkung auf einen haben. Tja, Geschmäcker sind verschieden.
Aber das, was ich auf den Tot nicht ausstehen konnte, war, dieser Hard Rock, wo mehr Geschrien als Gesungen wird. Wenn man mich fragt gleicht diese Musikrichtung eher dem Geheule von Hyänen.
Mit dem Zeug könnte man mich bis ans Ende der Welt jagen. Aber wie schon gesagt: Geschmäcker sind eben verschieden, Gott sei Dank.

Nach einer ziemlich turbulenten Fahrt, ihr müsst wissen, die Straßen hier sind nicht wirklich vorteilhaft, sie gleichen der Fahrt einer Achterbahn, kam ich dann an der nächsten Bushaltestelle an. Jetzt hieß es mal wieder geschlagene 20 Minuten zu warten. Darauf folgt eine ca. 50 Minuten Fahrt. Dann noch einmal warten und noch einmal eine Fahrt und dann kommt der angekündigte 30 Minuten Fußmarsch. Mir kommt es vor als würde ich mein ganzes Leben damit verbringen zu warten, zu warten und zu warten. Echt öde.

Als ich dann meinen Allmorgendlichen Ablauf, der von Warten und Busfahrten bestand hinter mich gelegt hatte. Kam es nun zu einem größeren Problem. Der Einmarsch in den Käfig des Löwen. Ganz genau, damit sind die Schule und dessen Insassen gemeint.
Doch davor musste ich wie immer meine nichtssagende Maske aufsetzen. Es mag sicher ziemlich bekloppt klingen, aber wenn man hier „überleben“ will, darf man nichts an sich heran lassen.
Glaubt mir ich habe Erfahrung damit. Erfahrungen, die ich am liebsten nicht gemacht hätte. Aber das hat jetzt nichts zur Sache.

Die Konoha-Highschool wäre eigentlich gar nicht so schlecht. Tja, wäre da nicht diese dämliche Clique, die es sich zum Lebensziel gemacht hatte mir die Hölle auf Erden zu bereiten.

Ich lief in normaler Geschwindigkeit auf das große Schulgebäude zu. Und da waren sie auch schon. Sie standen auf der Treppe vor dem Eingang. Ich konnte es mir aussuchen. Entweder ich würde warten bis es klingelt und dann nach 5 Minuten in die Klasse gehen, oder ich würde die Prozedur einfach gleich über mich ergehen lassen.
Meine Schulnoten sagten mir, ich sollte mich auf schnellstem Wege in die Klasse machen. Hingegen mein klarer Menschenverstand meinte ich sollte lieber warten.
Wie ich am Anfang aber bereits erwähnte, wäre es für meine Schulnoten ganz und gar nicht vorteilhaft schon wieder zu spät zu kommen.
Also entschied ich mich für letzeres.

Ich nahm mir vor einfach, ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen, an ihnen vorbei zu laufen. Doch mein Plan wollte nicht so funktionieren, wie ich es mir gewünscht hatte.
Es dauerte nicht lange und schon wurde mir ein Fuß gestellt. Haha als ob ich darauf reinfallen würde.
Gekonnt wich ich dem Fuß auf und wollte den Weg Richtung Klasse einschlagen, als ich ziemlich unsanft zurück gerissen wurde.

Dreimal dürft ihr raten, wer das war.

Vor mir türmte sich nun die Clique aller Cliquen auf. Die schlimmsten Nervensägen auf Erden. Bestehend aus einer Horde Mädchen, für die ein abgebrochener Fingernagel Anlass genug ist, um die Polizei samt Rettungswagen und Feuerwehr zu rufen.

„Na Schwabl, mal wieder aus deinem Drecksloch raus geschlüpft?“, das war die Anführerin der Rasselbande, Ino Yamanaka. Also ich weiß ja nicht was die hat, aber fett bin ich mit Sicherheit nicht. Wie denn auch? Um Fett zu werden braucht man Essen. Um Essen zu kaufen braucht man Geld. Und das Geld fehlt mir definitiv. Ich kann mir wenn es hoch kommt, am Tag zwei Brötchen leisten. Eins am Mittag und eins für den Abend.
Klingt hart, ich weiß. Aber das ist nun mal die bittere Realität. In der ich nun mal, tut mir leid für die vulgäre Ausdrucksweise, die Arschkarte gezogen hatte.

„Nerv mich nicht und geh mir mit deinem Bauerngefolge aus dem Weg.“
Das machte wohl einer der Mädchen wütend. Denn ihre Gesichtsfarbe wurde genau so schreiend rot zum weglaufen wie ihre Haarefarbe. Wer kann das wohl sein? Na klar, Karin.
Die soll dort zurück gehen wo sie her kam. Sie meint sie ist auf gleicher Position wie Ino-Tussi, aber jeder weiß ganz genau, dass Karin von Ino von vorne bis hinten ausgenommen und verarscht wird.
Karin spielt jeden Tag den Packesel von Ino. Und warum? Beliebtheit, Ansehen, und was weiß Gott noch alles. Echt bescheuert wenn ihr mich fragt.
Aber selber Schuld würde ich sagen, wenn man so mit sich umgehen lässt. Ich zu meinem Teil, würde so etwas nie über mich ergehen lassen, um meinen Beliebtheit-Quotienten zu erhöhen.

Oh nein, nun machte die ganze Truppe Anstalt lauthals rum zu jammern. Normalerweise würde mir das mächtig am Allerwertesten vorbei gehen. Aber es war morgens. Früh morgens. Und wenn ich eines nicht ausstehen konnte, war es, das man mir früh morgens auf die Nerven geht. Nennt es wie ihr wollt. Ich bezeichne es als Morgenmuffel.

Kurz bevor es zu eskalieren drohte, schritt Pinky ein. Ein Mädchen mit rosa Haaren, die auch zur Ino’s Clique gehörte. Erklärt mich für verrückt. Aber aus irgendeinem Grund mochte ich dieses Mädchen. Ähm ich glaube ihr Name war Sakura.
Sie war die einzige, dessen Gehirn vor lauter Parfum und Nagellackentferner noch nicht vollständig weggeätzt wurde. Außerdem war sie auch die einzige, die es sich nicht zum Lebensinhalt machte mich zu schikanieren, zu demütigen und auszulachen. Sie stand immer nur im Hintergrund und beobachtete die Situation aus sicherer Stellung. Zwar auch nicht wirklich heldenhaft. Aber wenigstens etwas. Sie schritt immer dann ein, wenn sie es für richtig glaubte. Und das war so ein Moment.

„Beruhigt euch Leute. Wir sollten lieber reingehen. Sonst dreht Orochimaru-Seinsei wieder durch und wir müssen wieder nachsitzen.“ Bei dem Namen Orochimaru zogen alle die Luft ein. Er war nicht dafür berüchtigt nett und zuvorkommend zu sein. Nein, ganz im Gegenteil. Denn wollte niemand als Feind haben. Dazu gehörte ich auch.
Widerwillig lies die Tussi-Truppe von mir ab und schlugen den Weg zum Klassenzimmer ein. Aber nicht ohne mir davor den Todesblick zu zeigen und mich von der Seite anzurempeln.

Auch ich machte mich nun auf den direkten Weg zum Klassenzimmer.

Hätte ich gewusst, was der heutige Schultag alles so mit sich bringen würde, wäre ich doch lieber Zuhause geblieben. Eins war klar. So schnell würde ich mich nicht mehr hier blicken lassen.

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Vera ( 0.243 )
Abgeschickt vor 8 Tagen
Mir hat es eigentlich gut gefallen . Mach weiter so