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Kampf um Himmels Willen 23

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1 Kapitel - 1.845 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.032 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    1
    Flucht vor sich selbst


    Es war soweit.
    Wir hatten ganze zwei Tage gebraucht, um alles sorgfältig zu planen.
    Meine Gruppe, die Dumbledore befreien sollte, bestand aus Hermine, Ron, Sirius und mir.
    Blaise, Angelina und Ernie würden draußen mit Neville und Justin zusammen ausharren.
    Snape, so lautete der Plan, würde offiziell um Einlass bitten und hoffentlich Voldemort davon überzeugen können, dass er auf dessen Seite stehen würde.
    Es würde riskant für ihn werden.
    Nichts deutete darauf hin, dass Voldemort ihm Glauben schenken würde.
    Zumal er ohne Sirius kommen würde, wie wollte er dem dunklen Lord denn bitte schön erklären, dass er zwar mit Sirius zusammen - zum Schein - geflohen war, ihn aber dann wohl doch verloren hatte?
    Snape hatte vielleicht Nerven.
    Aber Snape war erstens intelligent, zweitens gerissen und obendrein ein Slytherinlehrer, er würde wohl Ausreden parat haben, die wirken würden.
    Ich beobachtete den Nachthimmel. Sterne funkelten im blauweißen Licht und die Mondsichel wirkte zart, beinahe zerbrechlich.
    „Seid ihr bereit?“ Sirius sah uns an.
    Ich nickte und merkte, wie die anderen es auch taten.
    „Es kann losgehen“, hörte ich Ron sagen.
    „Also gut. Ihr kennt den Plan, gibt es noch irgendwelche Fragen?“
    Forschend sah Sirius in die Runde.
    Niemand antwortete.
    „Viel Glück“, sagte Catherine.
    Sie war an mich herangetreten und umarmte mich.
    „Und kommt unversehrt zurück“, lächelte sie.
    Ich strich ihr eine Locke aus dem Gesicht und gab ihr einen sanften Kuss.
    „Natürlich!“, sagte ich zärtlich.
    Sie nickte und sah mich noch einmal eindringlich an, bevor sie sich abwandte.
    „Also, wir fliegen in Zweier Gruppen getrennt nach London. Jeder kennt den Treffpunkt. Na dann, schwingt euch auf die Besen“, rief Sirius.
    Wir stiegen auf unsere Besen und stießen uns in die Höhe.
    Kurze Zeit später hatte ich unseren Treffpunkt, an dem wir uns mit der zweiten Gruppe treffen sollten, im Blickfeld und setzte zur Landung an.
    „Gab es Schwierigkeiten?“, fragte Sirius.
    Oliver, der zur anderen Gruppe gehörte, schüttelte den Kopf.
    „Keine Seele war zu sehen.“
    Wir warteten, bis alle eingetroffen waren.
    Ich wandte mich zur Festung, die sich vor unserem Versteck in die Höhe auftat.
    Sie wirkte mächtig und sehr finster.
    Uneinnehmbar.
    Eine Burg der Dunkelheit.
    Mir lief unwillkürlich eine Gänsehaut über den Rücken.
    „Alles klar“, hörte ich Sirius flüstern.
    „Ron, Hermine und Draco, kommt hierher. Blaise, Oliver, Dean, Colin, ihr ebenfalls. Wir tarnen uns und gehen vorsichtig neben Snape her, alles klar?“
    „Ja“, wurde durcheinander geantwortet.
    Die anderen vier versteckten sich unter ihrem Tarnumhang und wir taten es ihnen gleich.
    „Die anderen warten an den zwei möglichen Ausgängen, und haltet euch versteckt“, wies Sirius an.
    Dann gingen wir los.
    „Und seid vorsichtig“, sagte Snape noch mit eisiger Stimme.
    „Zu dumm, dass ich euch als Tollpatsche in Erinnerung habe.“
    „Witzig“, kommentierte Wood.
    „Sehr witzig“, kam es dicht gefolgt von Dean.
    „Wie lautet eigentlich das Passwort, Snape? Slytherin Rulez?“
    „Wollt ihr wohl jetzt endlich eure verdammte Klappe halten“, zischte Snape zornig.
    „Hihi, ansonsten gibt's Punkteabzug für Gryffindor, Leute“, kicherte Dean angespannt.
    Die konnten auch nie die Fresse halten.
    „Und zwar so viele, dass Gryffindor sich bis Weihnachten nicht davon erholt haben wird“, ergänzte Seamus grinsend.
    „Schluss jetzt mit dem Unsinn, oder es kommen zwei andere mit“, befahl Sirius dumpf.
    Das wirkte.
    Wenigstens einer, der ein Machtwort sprach.
    Die beiden waren endlich still und wir konnten sich getrost der Festung nähern.
    Die Mauern waren schwarz und die Festung wurde von einer hohen Mauer und von einer riesigen Schlucht umgeben, die so tief sein musste, dass man den Boden nicht erkennen konnte.
    An und auf den Mauern standen in regelmäßigen Abständen Wachen, etwa alle zwei Meter einer.
    „Severus Snape!“, rief einer der Wachen erstaunt aus.
    „Ich erbitte Einlass, ich möchte zu unserem Meister, Lord Voldemort, dem Fürsten der Finsternis“, rief Snape im befehlenden, kalten Ton.
    Getuschel unter den Wachen war die Antwort, nicht wissend, ob Snape derzeit hoch- oder aber sehr tiefangesehen bei Voldemort war.
    „Na, wird's bald!“
    Omann.
    Die Wachen schienen der Meinung zu sein, Snape lieber einzulassen, für den Fall, dass er ja noch in Voldemorts Gunst stehen konnte.
    Gute Entscheidung.
    „Lasst die Brücke herunter!“, wurde befohlen und der Weg über die Schlucht stand ihnen offen.
    Wir gingen hinüber und warteten, bis das riesige, mit scharfen Zacken verzierte Eisentor geöffnet wurde.
    Wir mussten aufpassen, dass wir nicht aneinander stießen und den Tarnumhang niederrissen.
    Es war schwer, so zu gehen, aber es klappte.
    Wir hatten ja auch zwei Tage lag geübt.
    „Sir, ich werde Sie zu unserem Meister begleiten“, meldete einer der Soldaten an Snape gewandt, als sie den Vorhof der Festung betraten.
    Auch von innen standen an der Mauer entlang Wachen.
    „Ist gut“, nickte Snape und sie gingen Richtung Burg.
    An der riesigen Eingangstreppe standen vorne etwa vier Wachen, auf der obersten Stufe etwa noch einmal vier, die wortlos Snape und dem Soldaten die Tür zur Burg öffneten.
    Endlich drinnen.
    Hermine neben mir wagte es kaum zu atmen, als die Tür hinter uns zufiel.
    „Hier entlang, Snape.“
    „Ich weiß sehr wohl, wo sich unser Lord befindet“, blaffte Snape ihn an.
    Ich musste unwillkürlich grinsen.
    Wir warteten, bis der Soldat mit Snape verschwunden war, dann hörte ich Hermine flüstern.
    „Okay, ab hier trennen wir uns. Viel Erfolg.“
    „Euch auch“, wisperte Dean.
    Wir trennten uns und gingen einen langen Gang entlang.
    Am Ende des Ganges war eine Tür, die wir öffneten und ein neuer Gang offenbarte sich, mit kalten und feuchten Verliesen.
    Wir schritten durch den Gang und schauten aufmerksam nach links und rechts, aber nirgendwo war Sarahoder Dumbledore zu sehen.
    Die meisten waren leer.
    „Da, jetzt kommen die letzten beiden Zellen“, flüsterte Ron heiser.
    Gut erkannt.
    „Wo lang?“, fragte Hermine, als wir über einen Flur huschten.
    „Das weiß der Himmel“, murmelte ich.
    „He, Malfoy, hast du deine Mutter gefragt?“
    Hermine klang angespannt.
    „Sie weiß nicht, wo Dumbledore gefangengehalten wird.“. antwortete ich.
    „Na super“, raunte Ron.
    „Warum spielst du nicht Spion, Weasley, dann hättest du es ja herausfinden können“, entgegnete ich feindselig.
    „Haha, sehr witzig, Arschloch.“
    Geht‘s noch!
    „Hört auf“, warf Sirius genervt ein.
    „Aber das ist zu gefährlich für den intelligenten Weasley, nicht wahr?“, fuhr ich erbarmungslos fort.
    „Bitte? Wir haben uns gerade in Voldemorts Festung geschlichen, falls dir das noch nicht aufgefallen ist. Das ist glatter Selbstmord, vor allem, wenn ein Slytherin einen begleitet.“
    „Seid endlich ruhig“, zischte Hermine.
    Von der ließ ich mir doch nichts sagen.
    „Uhh, genau, Weasley. Um die Ecke warten die Todesser, an die ich euch verkauft habe.“
    „Du - „
    „Hört jetzt auf damit, verdammt noch mal“, schimpfte Sirius leise.
    „Sonst gehen Hermine und ich alleine suchen, ist das klar!“
    Wir schwiegen.
    „Hier, die Tür führt hoffentlich in den Keller“, flüsterte Sirius und er öffnete sie.
    „He, wer da?“, erscholl eine scharfe Stimme.
    „Non conscientia“, damit legten wir die drei Wachen lahm.
    „Gleich drei Wachen - für was? Hier könnten wir gar nicht mal so falsch sein“, murmelte ich.
    „Also, ich weiß nicht...“, murmelte Ron nervös.
    Wir stiegen die Treppe hinab.
    „Warum, meinst du, wir sind hier falsch?“, fragte Hermine.
    „Keine Ahnung, aber... ach, ich weiß auch nicht“, murmelte er.
    Hätte mich auch gewundert.
    „Wir werden es ja sehen. Und seid jetzt still“, wisperte Sirius.
    Ron hielt den Atem an, als er in die vorletzte Zelle blickte.
    „Silvia“, flüsterte er erleichtert.
    „Silvia, dir geht's gut“, hörte ich auch Hermine jauchzen.
    Ich war zwar einersiets erleichter, dass wir Sarahgefunden hatten, allerdings hatten wir ja eigentlich nach Dumbledore gesucht.
    Sarahstand rasch auf und ging auf die Gitterwand zu. Ein ungläubiger Ausdruck lag auf ihren angespannten, müden Gesichtszügen.
    Ron nahm unseren Tarnumhang ab.
    Das war viel zu gefährlich.
    Ich starrte ihn böse an.
    „Wir sind's!“, sagte er auch noch freudig und einen Tick zu laut für meinen Geschmack.
    „Oh, mein Gott, Ron! Und Sirus, Hermine und … Draco!“, sagte sie überrascht.
    „Alohoroma“, sagte Ron, aber es tat sich nichts. „Alohoroma“, wiederholte er. Wieder nichts.
    „Verdammt. Lass es uns alle zusammen machen“, sagte ich hastig.
    „Alohoroma“, sagten wir zusammen und es gab einen Knall.
    Das Schloss schien zu explodieren.
    Sarahhatte leicht aufgeschrien und war zurückgewichen, als Funken durch die Luft stoben.
    „Scheiße, war das laut“, fluchte Sirius.
    „Dir geht's gut. Dir geht's gut“, sagte Hermine überglücklich.
    „Los, schnell, kommt“, drängte ich.
    „Was ist mit den anderen Gefangenen?“, fragte Silvia.
    „Dafür haben wir weder Zeit noch die Mittel, Silvia“, sagte Sirius.
    Er streifte uns den großen Tarnumhang um.
    Sarahpasste ohne Probleme mit darunter
    „Los, kommt.“, meinte ich.
    Wir eilten die beiden Gänge wieder zurück und stiegen die Treppen hoch.
    Die Wachen waren immer noch bewusstlos.
    Hastig kamen wir wieder auf den Flur zurück, der zur Eingangshalle führte. Aber diesmal nahmen wir einen anderen Weg.
    „Wir müssen hier lang“, flüsterte Ron.
    „Links“, sagte ich.
    Da war ich mir hundertprozentig sicher.
    „Rechts“, sagten Hermine und Sirius gleichzeitig.
    Also bogen wir nach rechts ab.
    Na toll.
    Der Gang hörte schnell auf und endete mit einer Tür.
    Ich öffnete die Tür und prallte zurück, als uns zehn Todesser gegenüberstanden.
    „Sie verstecken sich unter dem Tarnumhang“, sagte einer, riss seine Klaue hervor, griff ziellos ins Leere und zerrte den Tarnumhang herunter.
    „Zurück!“, brüllte Sirius entsetzt und wir ließen alle Vorsicht fallen und rannten um unser Leben.
    „Jemand muss uns verraten haben!“, heulte Hermine auf.
    „Lauft, los, schneller!“, keuchte Sirius, als wir die Treppen wieder hinaufpolterten.

Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 633 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 727 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥