Kampf um Himmels Willen 19

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1 Kapitel - 1.374 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.157 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Kritik, ob positiv oder negativ ist gern gesehen!

    1
    Kinder

    Wir hielten uns noch immer in dem kleinen, unterirdischen Höhlensystem auf.
    Der Tag war längst angebrochen, der erste Schock vorüber und wir befassten uns endlich tiefgehend mit den Kindern.
    Sie waren Schüler Hogwarts, ihre Eltern waren allesamt Todesser, unwichtige zwar, aber Anhänger Voldemorts, viele nur aus Furcht und Hoffnung, so ihren Kindern das Überleben zu sichern, doch die Kinder selbst hatten sich aber geweigert, auf der Seite Voldemorts zu stehen, weil sie es nicht richtig fanden. Sie waren töricht genug, es laut auszusprechen - genau dies, was ihre Eltern zu verhindern versuchten - und was folgte, waren Folter und die anschließend festgesetzte Hinrichtung auf dem Friedhof.
    Wichtige Informationen hatten sie nicht, und von den Eltern wussten wir ebenfalls nichts, da diese keine hohen Ränge innehatten.
    Sie erzählten das, was ich ohnehin schon wusste.
    Sie waren mutig, die Kinder, mutiger, als ich es damals gewesen war.
    Ich hatte nicht den Mut gehabt, mich zu widersetzen.
    Mich Voldemort und meinem Vater entgegen zu stellen.
    Im Gegenteil ich hatte mich ihnen auch noch angeschlossen.
    Trotz ihres jungen Alters, sie würden wunderbare Kämpfer abgeben, wenn sie alt genug waren - aber wollten wir so lange warten?
    Nein... wir planten, noch in dieser Nacht aufzubrechen und nach Hogwarts zurückzufliegen.
    Meine Freundin würde bestimmt halb umkommen, vor Sorge…
    „Was ist mit Sarah?“, murmelte Wood müde, immer noch an der Höhlenwand gelehnt auf dem Boden sitzend.
    Die Beine hatte er angewinkelt und der Kopf ruhte auf seinen Knien.
    „Wir müssen zunächst zurückfliegen und die Kinder in Sicherheit bringen“, antwortete Hermine.
    „Dann beraten wir uns sofort... eine kleine Gruppe von vier Leuten ungefähr könnte zurückfliegen, zum Friedhof, und schauen, ob - „
    Sie brach ab.
    Ich stand auf und trat zum Eingang der Höhle.


    Etwas atemlos stürzte ich in die Haupthöhle, in der alle versammelt waren und in Grüppchen auf dem Boden saßen.
    „Sie lebt“, keuchte ich, während ich schlitternd zum Stehen kam.
    Ich konnte es selbst kaum fassen.
    Wood, Theresa und Hermine standen auf.
    „Du meinst Silvia?“
    Ich nickte; ich hatte die Hände in meine Knie gestützt und versuchte, wieder zum Atem zu kommen.
    Alle starrten mich an und kamen näher.
    „Woher weißt du das?“, rief Ron aufgeregt.
    „Von meiner Mutter.“
    Ich hatte sie eben gesprochen.
    „Wo hast du dich mit ihr getroffen? Spinnst du, uns derart in Gefahr zu bringen?“, Hermine zog verärgert die Augenbrauen zusammen.
    „Quatsch, er hat uns nicht in Gefahr gebracht!“, empörte sich Wood, auf alles wissbegierig, was mit seiner Freundin zu tun hatte.
    „Nun erzähl“, befahl Wood, während er mich packte und schüttelte.
    So würde ich ihm bestimmt nichts erzählen.
    Ich riss mich verärgert los und wich einen Schritt zurück. „Verdammt, halt dich zurück, Wood“, zischte ich.
    „Dann erzähl!“, zischte dieser zurück, die Augen zu Schlitzen verengt.
    Ich erkannte, dass ihn lieber nicht reizen sollte und nickte. „Meine Mutter hat erzählt, dass Voldemort Sarah gefangen hält. Sie weiß noch nicht wo, sie versucht es herauszufinden. Sie lebt und wird auch vorerst am Leben bleiben, wie es scheint. Sie weiß nicht, wieso er sie gefangen genommen hat. Das ist alles, was ich euch dazu sagen kann.“
    Aufgeregtes Murmeln entstand.
    Wood und Theresa fielen sich erleichtert in die Arme, während Hermine Rons Hand drückte.
    „Sie lebt!“, rief Wood.
    „Scheiße, Malfoy, noch nie war ich so froh, dich zu sehen und von dir das sagen zu hören!“
    Ich grinste.
    „Wann retten wir sie?“
    „Stopp, Oliver, nicht heute und nicht morgen, aber sobald wir einen Plan haben - und ihren Aufenthaltsort. Wir werden es dann so schnell wie möglich tun. Vielleicht ist ja sogar Dumbledore in der Nähe gefangen“, hoffte Hermine.
    „Vielleicht“, mischte sich Pansy ein.
    „Wir müssen uns aber nicht nur auf den Rettungsplan konzentrieren, sondern, wie wir den Dunklen Lord schwächen können.“
    „Das muss aber dann ein Mordsplan sein“, meinte Blaise, der sich bis jetzt ruhig verhalten hatte.
    „Ich frage mich, was er mit Sarah vorhat“, murmelte ich.
    „Vielleicht, um uns eine Falle zu stellen?“, schlug Hermine vor.
    „Du meinst, ihr-wisst-schon-wer würde uns erwarten?“, hakte Dean nach.
    „Mir fällt kein anderer Grund ein, wieso er Sarah am Leben lässt.“
    „Oder er will Potter in eine Falle locken!“, wandte ich ein.
    Das schien mir fast realistischer.
    Hermine nickte.
    „Daran habe ich auch schon gedacht“, stimmte sie mir zu und klang etwas besorgt.
    „Wir müssten Vorkehrungen dazu treffen. Wenn er uns eine Falle stellen will und wir dem nachgehen, aber seine Falle durchschaut haben, hat die Falle ihre Wirkung verloren.“
    Die anderen nickten und stimmten mir zu.
    „Wir beraten das alles in Hogwarts“, mischte sich Ron ein.
    „Das sowieso“, sagte Hermine mit Nachdruck.
    „Sind alle startklar?“, fragte sie.
    Die Kinder wurden bei anderen mit auf die Besen genommen, zudem gab es eine Vorhut, die aus Seamus und Dean bestand und den Flugweg sicherten.
    Ich hatte einen kleinen blonden Jungen vor mir auf meinem Besen.
    Naja, vielleicht musste ich mich ja bald daran gewöhnen, mit einem Kind zu fliegen.
    Ich lächelte und hob ab.
    Ganz im Gegensatz zu dem Flug mit Terrence war es viel leichter, den Besen unter Kontrolle zu halten.
    Das Glück schien auf unsrer Seite zu stehen, denn wir kamen ungehindert an ihr Ziel an.
    „Ich zeig euch eure Schlafplätze“, bot Ron an und führte die Kinder weg.
    Ich machte mich auf den Weg in meinen eigenen Schlafraum.
    Dort wartete meine Freundin schon sehnsüchtig auf mich.
    „Das ist ja noch mal gut ausgegangen“, murmelte Catherine, als ich ihr alles erzählt hatte.
    Wir standen Arm in Arm und starrten aus dem Fenster in die dunkle Nacht hinaus.
    Catherine hatte ihren Kopf an meine Schulter gelehnt.
    Nur eine Fackel spendete Licht, aber es reichte für uns beiden.
    „Aber es ist furchtbar, dass wir Katie verloren haben.“
    „Ja. Aber ehrlich gesagt habe ich mit mehr Verlusten gerechnet.“
    Ich sprach leise.
    Catherine hob leicht den Kopf und sah mich kurz von der Seite an, dann lehnte sie ihn wieder an meine Schulter.
    „Ich habe gehofft, dass wir keine machen.“
    „Es geschieht nur selten das, was wir uns wünschen.“
    „Das gefällt mir nicht.“
    „Wem gefällt das schon?“
    Ein leichter Spott lag in meinem Unterton.
    „Hoffentlich können wir Sarah retten.“
    Meine Freundin hob wieder ihren Kopf und sah mich erneut von der Seite an.
    Ich lächelte.
    Doch mein Lächeln war eines deren, die meine Augen nicht erreichten.
    „Weißt du, was Voldemort mit ihr vorhat?“, fragte sie mich.
    Ich schüttelte den Kopf.
    „Das würde ich auch nur zu gerne wissen. Es hat mich wirklich gewundert, als Mutter berichtete, Sarah sei noch am Leben...“
    Ich drehte den Kopf zu Catherine und sah sie durchdringend an. „Aber wir wissen nicht, wie lange sie noch am Leben bleibt. Sobald wir ihren Aufenthaltsort kennen, können wir Voldemort einen starken Schlag verpassen.“
    „Das werden wir auch“, flüsterte sie, löste sich von mir, aber nur, um ihre Arme um meinen Nacken zu schlingen, sich dabei auf die Zehenspitzen zu stellen und um mich zu küssen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 576 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 670 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥