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Kampf um Himmels Willen 15

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1 Kapitel - 833 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.201 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ich bitte um Kritik und ich hoffe, es gefällt euch!

    1
    Der Preis
    für Ruhm und Ehre

    „Was tust da du bloß!“
    Hedwig war außer sich.
    Entsetzt starrte sie auf das schwarze Buch, was auf dem Schreibtisch ihres Freundes lag.
    Was war nur mit ihm los?
    Sie versuchte, ihren Schmerz, den sie im Herzen trug, zu verbergen.
    Percy stand ihr gegenüber und sah sie verwirrt an. „Wovon redest du?“
    Hedwig löste ihren Blick von dem pechschwarzen Buch und sah Percy in seine hellbraunen Augen. Sie zeigte energisch auf das Buch. Sie war so erbost, dass sie zitterte.
    „Ich rede von deinem Verrat!“
    Sie und Percy hatten sich ein Versteck in einem verlassenen Häuschen nahe eines lichten Waldes gesucht gehabt und besonders hier in der zweisamen Einsamkeit fiel ihr seine Veränderung auf.
    „Verrat?“
    Percy blinzelte perplex und erst, als er ihre Behauptung realisierte, wurde er abwechselnd blass und rot.
    „Verrat?“, er starrte sie ungläubig an.
    „Hedi, weißt du überhaupt, was du da erzählst?“
    „Allerdings!“
    Hedwig blitzte ihn zornig an, ging mit einem schnellen Schritt zum Schreibtisch und riss das Buch an sich. Sie schmiss es Percy vor die Füße.
    „Das ist ein Buch über schwarze Magie, Percy!“
    „Ich begehe keinen Verrat! Wirklich, Hedi, du unterstellst mir einfach Dinge, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll...“
    „Ach, komm, Percy, du warst im Lügen auch schon mal besser!“
    Hedwig hielt sich nicht mehr zurück, sondern schrie ihren Freund an.
    Percy, dessen Gesicht die Farbe seiner feuerroten Haare angenommen hatte, verengte die Augen zu kleinen Schlitzen.
    „Lügen?“, wiederholte er fassungslos.
    „Ich lüge nie, damit das klar ist!“, brüllte er dann.
    „Deine maßlosen Unterstellungen gehen mir eindeutig zu weit!“
    „Zu weit! Sie beinhalten nur die Wahrheit!“
    „Ich glaube, dir ist so einiges über Kopf gestiegen!“ Percy raufte sich die Haare und fing an, unruhig auf und ab zu gehen.
    „Was denkst du dir da eigentlich bei? Findest du es witzig, mir solche Sachen zu unterstellen?“
    „Ich finde überhaupt nichts witzig! Ich sehe nur die Fakten und bin in der Tat dazu in der Lage, eins und zwei zusammenzuzählen!“
    „Nur weil ich ein Buch über schwarze Magie besitze, heißt das noch lange nicht, dass ich Verrat begangen habe, verdammt noch mal!“
    „Es ist ja nicht nur das Buch!“, Hedwig stampfte wütend mit dem Fuß auf.
    Percy blieb stehen und stemmte die Hände in die Hüften. „Ach nein?“, sie schrien sich immer noch gegenseitig an. „Was denn noch? Deine Fantasie scheint wohl völlig mit dir durchgegangen zu sein!“
    „Es ist dein kranker Ehrgeiz!“, Hedwig fixierte ihn mit zornigem Blick.
    Percy war nicht mehr rot, sondern blass. Seine Sommersprossen schienen zu leuchten und seine Gesichtszüge waren angespannt.
    In seinen hellbraunen Augen flackerte Müdigkeit.
    Und kaum wahrzunehmende Schatten.
    Kaum vorhanden, aber doch existent, dass sie ihr nicht entgangen sind.
    Sie seufzte.
    Ihre Wut war plötzlich wie weggeblasen.
    Furcht stieg in ihr hoch.
    Furcht, Percy zu verlieren.
    „Es ist dein Ehrgeiz-“, sagte sie mit leiser Stimme, getränkt in Verzweiflung,
    „-der dich auf die Seite Voldemorts zieht.“
    „Was?“, auch Percy schrie nicht mehr.
    Hedwig schaute zu Boden und Percy rauschte auf sie zu.
    Nahezu sanft legte er seine Hände auf ihre Schultern.
    „Hedi, schau' mich an“, sagte er bittend.
    Nur zögernd kam sie der Bitte nach. Unruhig sah sie in seine Augen, in denen immer noch unscharfe Schatten vorüberhuschten.
    „Ich würde nie, niemals, für Voldemort arbeiten, das müsstest du doch eigentlich wissen.“
    Hedwig schüttelte traurig den Kopf.
    „In deinem Ehrgeiz merkst du es noch nicht einmal, dass das, was du tust, unserem Feind dienlich ist.“
    Sie sah, wie Percy die Lippen zusammenpresste.
    Abrupt ließ er sie los und wich einen Schritt zurück. „Wenn du das glaubst, bitte schön. Ich hoffe, du weißt, dass es absoluter Unsinn ist, was du da erzählst. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich so sehr in einer Person täuschen kann.“
    Mit diesen Worten brauste er Richtung Tür, schlug sie laut hinter sich zu und entfernte sich von dem kleinen Häuschen.
    Hedwig starrte mit Tränen in den Augen auf die Tür. „Ich auch nicht, Percy“, flüsterte sie kummervoll.
    „Ich auch nicht.“

Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 754 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 848 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥