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Kampf um Himmels Willen 12

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1 Kapitel - 1.639 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.267 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier die Fortsetzung!

    1
    Tod und Verderben, Entführung oder Sterben

    Der Tag ging schnell vorüber, und als es dämmerte, flogen wir los, zum Londoner Friedhof, um die Gefangenen zu befreien.
    Wir waren nicht viele, fünfzehn etwa, wir hofften, dass es reichte... es musste reichen.
    Wir flogen etwa zwei Stunden, bis wir den Friedhof erreichten.
    Er war leer und dunkel, bedrohliche Stille lag über den Gräbern.
    Nebel schlich am Boden entlang und der Mondschein warf mysteriöses Licht auf den Ort der Toten.
    Wir landeten und nahmen an dem kreisrunden Platz Stellung ein.
    Vier Wege des Friedhofs mündeten in den großen Kreis, mit Kies bedeckt, und von Grabsteinen und schlanken, hohen Bäumen umringt.
    Wir waren den Plan zig Mal durchgegangen, jeder wusste, was und wo er es zu tun hatte.
    Jedenfalls hoffte ich das.
    Ich und Hermine versteckten uns unter dem Tarnmantel, während sich die anderen ihre Verstecke suchten.
    Neben Draco kauerten Terrence und Blaise.
    Es dauerte nicht mehr lange und wir hörten leises Flüstern.
    Ich sah eine Gruppe Hexen und Zauberer, die zusammengepfercht worden waren, sie schienen sehr jung zu sein, um die zwölf, dreizehn Jahre und waren umringt von neun Todessern in langen, schwarzen Mänteln, die in silbernen Masken verhüllten Gesichter traditionell in weiten Kapuzen verhüllt.
    Die jungen Hexen und Zauberer sahen müde aus, vollkommen ausgezerrt, es war klar, dass sie mit dem Cruciatus-Fluch gefoltert worden waren. Mit teilweise erschreckend resignierten und teilweise angstvollen Blicken schauten sie umher, wissend, dass sie schon bald tot sein würden.
    Mitten auf dem kreisrunden Ort, der umringt war von Grabsteinen, kam der Zug zum Stehen und leises, höhnisches Gelächter ertönte.
    Es war einfach schrecklich.
    Einer der Todesser streifte seine Kapuze herunter und nahm die Maske ab.
    Im Licht des Mondes konnte man Lucius Malfoys Gesicht sehen.
    Fies grinsend sah er die Hexen und Zauberer an, die aneinander gekettet hilflos und mittlerweile voller Furcht da standen und abwarteten. Viele von ihnen weinten.
    Ich zitterte am ganzen Leibe.
    „Das kommt davon, wenn man Lord Voldemort nicht gehorcht“, ertönte Lucius kalte, schleppende Stimme, die mich sehr an die von Draco erinnerte.
    Ich schaute zu ihm, doch er verzog keine Miene.
    Die Kinder begannen, panisch umherzublicken, wissend, dass eine Flucht unmöglich war und ihr Leben zu Ende sein würde, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte.
    Lucius lächelte kalt.
    „Lasst sie uns töten“, sagte er zu den anderen Todessern gewandt.
    Jetzt war unser Moment gekommen.
    In dem Augenblick, in dem die Todesser ihre Zauberstäbe zücken wollten und das Wimmern und Weinen der Kinder lauter wurde, streifte ich den Tarnumhang von mir und Hermine herunter.
    „Tz, tz, tz... so etwas gehört sich doch nicht“, sagte ich aufschneidend zu Lucius.
    Vor dieser lächerlichen Witzfigur hatte ich keine Angst.
    Die Todesser starrten uns beide verblüfft an.
    Hermine und ich richteten unsere Zauberstäbe auf Todesser, die uns am nächsten standen und brüllten <Expelliarmus!>.
    Zauberstäbe flogen aus deren Händen, die Todesser erholten sich leider von ihrer Verblüffung und in diesem Augenblick stürzten die anderen Rebellen aus ihren Verstecken hervor.
    <Petrificus totalus>„ wurde geschrien und ein paar Todesser erstarrten.
    <Crucio> kam als Gegenangriff und Terrence und Katie Bell fielen vor Schmerzen zu Boden.
    Ein regelrechtes Chaos entstand, verschiedene Sachen passierten gleichzeitig, die Luft war erfüllt von Zaubersprüchen wie <Relashio>, <Ricustsempra>, dem Schild- Zauber, <Stupor> und den gefährlichen unverzeihlichen Flüchen.
    Schreie vor Wut, Schmerz und Verzweiflung, Schreie vor Hass und Rache hallten über den Friedhof, der Kampf war erbarmungslos.
    Während die Todesser im Kampf abgelenkt waren, huschten Pansy, Theresa und zwei weitere zu den Gefangen, zauberten die Ketten los und zogen die verstörten Kinder zurück.
    Ich konnte sie gerade noch aus den Augenwinkeln erkennen, bevor mir ein Zauber zurück warf.
    Gott sei Dank, war es weder ein Cruzio, noch irgendwas schlimmeres gewesen.
    Ich rappelte mich wieder auf und sah, dass der Todesser, der den Zauber auf mich gerichtet hatte, es war Flint.
    Der hässliche Flint.
    Klar, dass der keinen anständig schlimmen Zauber hinbekam.
    Ich richtete meinen Zauber auf ihn und schrie ein paar Flüche und warf den Kerl zurück.
    Die anderen Todesser waren abgelenkt und so merkte keiner, wie ich mich dem jungen Mann auf dem Boden näherte.
    Ich holte eine kleine Phiole aus der Tasche, von denen jeder von uns ein paar von Malfoy bekommen hatte, hielt en Mund von Flint auf und flößte ihm den Trank ein.
    Dann lief ich schnell davon, denn gerade war ein anderer maskierter Todesser auf mich aufmerksam geworden.
    Es war bisher einzigartiges Glück, dass keiner von uns vom Todesfluch getroffen worden wurde.
    Da keiner von uns Umgang mit den unverzeihlichen Flüchen hatte und wir somit auf Dracos Tränke angewiesen waren, hoffte ich wenigstens, dass Draco mit dem Todesfluch, den er beherrschte ein paar damit töten konnte, doch im Chaos konnte ich dies nicht feststellen, ob eins der grünen Blitze aus Dracos Zauberstab kamen.
    Ich sah ihn überhaupt nicht, hatte aber auch nicht die Zeit, mich genau umzuschauen.
    Ich hoffte auch, dass die anderen die Kinder rechtzeitig in Sicherheit brachten, und dass sie solange dem Kampf gegen die Todesser standhalten konnten, doch schließlich fiel unser Angriff viel zu schnell in verzweifelte Verteidigung um.
    Doch ich vertraute Pansy und Theresa zu wenig, als das ich glaubte sie würden die Sache nicht vermasseln.
    Ich musste einfach sehen, wie es den Kindern ging.
    Ich lief zu ihnen und scheuchte die Kinder mit den anderen beiden, die völlig überfordert waren voran.
    Wir hatten keine Zeit zu verlieren.
    Die zwei, die den beiden Mädchen eigentlich helfen sollten, hatten sich in den Kampf gestürzt.
    So ein Mist.
    Ich stolperte hinter den Kindern her und trieb sie erneut zur Eile an.
    Pansy rannte vorweg, sicherte den Weg, während Theres die Kinder von vorne mit sich zog.
    Der Lärm des Kampfes war noch deutlich zu hören, wir mussten schnell weg von hier.
    Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir, hastig drehte ich mich um und hätte beinahe aufgeschrien, als ich von weitem eine schlanke Gestalt in einem weiten, schwarzen Umhang erkennen konnte, das Gesicht in einer Kapuze verhüllt und der uns zielsicher verfolgte.
    „Wir werden verfolgt, ich lenk ihn ab“, zischte ich Theresa zu und ohne eine Antwort abzuwarten, löste ich mich von der Gruppe und eilte dem Verfolger entgegen.
    Ich zitterte und hatte Angst, aber ich bemühte mich, Ruhe zu bewahren.
    Ich hatte ja vorher schon ein paar erledigt, dann bekam ich das auch noch hin.
    Der Todesser blieb stehen und schien mich unter seiner Kapuze anzustarren.
    Doch bevor ich reagieren konnte, hatte er seinen Zauberstab gezückt und mir meinen aus der Hand geschlagen.
    Und dann rannte ich.
    So was hätte mir eigentlich nicht passieren dürfen.
    Aber warum hatte er mich entwaffnet und nicht gleich getötet!
    Ich rannte weg, seitlich einen Weg durch den Friedhof einschlagend, fort von den Kindern.
    Der Todesser nahm die Verfolgung auf und nun bekam ich richtige Furcht.
    Niemals würde ich den Kampf mit dem Todesser überleben, jedenfalls nicht ohne Zauberstab - und ich rannte um ihr Leben.
    Blindlings rannte ich über den Friedhof, immer wieder sah ich gehetzt zurück.
    Der Verfolger holte mich langsam, aber sicher ein.
    Ich rannte und rannte, achtete nicht auf den Weg, Hauptsache ich gewann an Vorsprung, doch dies schien nur eine Illusion zu sein.
    Plötzlich stolperte ich, fiel hart zu Boden, konnte mich gerade noch mit den Händen abstützen, damit ich nicht mit dem Gesicht aufschlug, rappelte mich schnell herum - und erstarrte.
    Die schlanke, hochgewachsene Gestalt stand direkt vor mir, bedrohlich, und hielt seinen Zauberstab direkt an meine Brust.
    „Das Spiel ist aus, Meier“, hörte ich seine kalte und höhnische Stimme, sie klang verzerrt, und ich zitterte.
    Gedanken tobten in meinem Kopf, ich wusste nicht, was ich tun sollte, ich konnte nichts tun, er hatte gewonnen, ich wartete auf den Todesfluch, voller Furcht, ich wollte nicht sterben, jedenfalls noch nicht jetzt...
    Und der Feind bückte sich plötzlich zu mir herab, packte mich am Arm und zog mich brutal in die Höhe.
    „Mitkommen“, befahl er mit seiner verzerrten Stimme und stieß mich vor sich her.
    Was sollte das denn jetzt?
    Er zerrte mich zu einem Grabmal, schubste mich so brutal nach vorne, dass ich gegen den Grabstein flog, und schrie auf, als dieser plötzlich nachgab und ich in die Tiefe gerissen wurde.
    Trotz Furcht wurde mir sofort klar, dass es sich um einen Portschlüssel gehandelt haben musste.
    Hart schlug ich am Boden auf, sah im Augenblick nur noch Sternchen, dann schaute ich benommen auf und schrie entsetzt auf, als ich in Voldemorts rotglühende Augen blickte.

Kommentare (2)

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Amy Potter (68775)
vor 636 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter (29223)
vor 730 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥