Die Tage und die Zwischenzeit 3

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3 Kapitel - 2.460 Wörter - Erstellt von: LFAM0US - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 3.417 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallo Leute

Also das wäre dann mal der dritte Teil meiner Geschichte
Ich hoffe doch, euch hat das, was ihr bis jetzt gelesen habt auch gefallen
Ich würde mich riesig über Tipps und Kritik freuen.
Auch Bewertungen sind kostenlos

Lg. lFAM0US

1
Sasukes Sicht:


Wir befanden uns im Uchiha Versteck und erholten uns von den Strapazen der Reise. Ich kann mir nicht erklären was und warum das passiert war. Ich hatte gerade die Entscheidung gefällt, dass wir dieses Mädchen in mein Team aufnehmen. Ich fing sie auf um zu verhindern, dass sie sich noch mehr Verletzungen zu zieht. Nicht weil ich Mitleid für sie empfand oder mir Sorgen um sie machte. Warum auch?

Nein, ich hatte sie aufgefangen, weil sie sich nur noch mehr Verletzungen zu ziehen und so der Heilungsprozess viel länger andauern würden.
Und das konnte und wollte ich mir bei meinem Zeitplan nicht erlauben.
Ich hatte immerhin noch etwas Wichtiges zu erledigen. Und umso schneller ich dieses Mitglied von Akatsuki finden würde, desto schneller wäre die Rache endlich mein.

In dem Moment, als ich sie auffing, erschienen wie aus dem nichts schwarz bekleidete Shinobis. Sie hatten eine Maske übergezogen, auf der blaue Kreise abgebildet waren. Sowie auch einen schwarzen Umhang, der bis auf den Boden reichte und auf der innen Seite mit einem Stoff im selben blau, wie die Kreise auf der Maske, eingearbeitet war.
Ihre Gestalt umgab eine fürchterliche Aura. Und die Kraft, die von ihnen ausging, war bemerkenswert.

Sie kamen einige Schritte auf uns zu. „Was wollt ihr?“, gab ich mit nüchterner Stimme von mir.
Keine Antwort. „Ich wiederhole mich nicht gerne. Also was wollt ihr“, nun klang meine Stimme etwas wütender, aber doch kühl.
Immer noch keine Antwort. Sie schwiegen. So wie ich und mein Team auch.

Nach kurzer Zeit des Schweigens ergriff einer der Männer das Wort. „Das Mädchen“. Seine Stimme war rau und bedrohlich. „Gebt uns das Mädchen“.
„Ich sehe keinen Grund euch das Mädchen zu überreichen. Also verschwindet.“

„Das Mädchen. Das Mädchen. Das Mädchen. Das Mädchen.“ Die übrigen Männer wiederholten das Wort ununterbrochen. Es schien so, als ob sie besessen gewesen wären.
Ihre Stimme hatte Seelenlosigkeit in sich.
Karin zuckte bei jedem weiterem Wiederholen zusammen.
Ich fasste kurzer Hand einen Entschluss. Wir würden die Flucht ergreifen.
Zu kämpfen hätte keinen Sinn gemacht. Sie waren eindeutig in der Überzahl.

Ich gab mit einem Nicken meinem Team zu versehen, dass wir verschwinden würden. Sie verstanden und schon war es so weit. In einer unfassbaren Geschwindigkeit sprinteten wir in Richtung des Uchiha Versteckes. Dicht gefolgt von den Männern in Schwarz.

Sie waren hartnäckig. Egal was wir versuchten, um die Aufmerksamkeit von uns zu Lenken, es scheiterte.

Wir teilten uns auf. Karin und Suigetsu in die eine, ich, das Mädchen und Juugo in die andere Richtung. Ich muss sagen, das war nicht einer meiner besten Ideen. Denn wie man sich schon denken konnte, folgten die Männer in Schwarz nicht Suigetsu und Karin, sondern meiner Wenigkeit. Oder besser gesagt, dem Mädchen.

Aber was wollten diese Männer von ihr? Sie war stark, keine Frage. Aber so besonders konnte sie doch nicht sein. Die Tatsache, dass dieses Mädchen verfolgt wurde, veranlasste mich nur noch mehr meine Entscheidung zu vollziehen. Es machte sie geheimnisvoll.

Nach einiger Zeit und hingelegten Sprints, schafften wir es doch noch sicher ins Uchiha Versteck zu gelangen. Karin protestierte strikt dagegen die Wunden des Mädchens zu heilen. Jedoch nach einem eindeutigen Blick meinerseits, der keine Widerrede zulassen würde, gab sie sich geschlagen und tat wie ihr befohlen.

Sie hatte schwere Verletzungen. Diese Verletzungen hätten jedem normalem Menschen das Leben ausgehaucht. Aber sie hatte Glück. Karin jedoch schaffte es nicht ganz ihre Wunden zu heilen.
Das bedeutete also, dass wir noch etwas länger im Anwesen des Uchiha Versteckes verweilen würden.

Es gab einen triftigen Grund, warum ich dieses Mädchen nicht einfach liegen gelassen hatte, um so ihren Tod herbei zu beschwören.

Ich war mir sicher, ziemlich sicher, dass sie mir sich als große Hilfe erweisen würde.
Und das in zweierlei Hinsichten.

Ersten wäre mir durch ein zweites weibliches Mitglied möglich, mir endlich Karin vom Hals zu halten.
Noch länger dieses nervige Gesülze von wegen ich bin der Beste, der Tollste, der, Schönste, der Klügste und ich würde mir die Ohren abschneiden, sie an einen Felsen binden und diesen dann im Mississippi versenken.

Versteht mich bitte nicht falsch. Die Aussagen, die Karin von sich gibt stimmen zu hundert Prozent. Aber das aus ihrem Munde zu hören, erweckt immer wieder das Verlangen in mir meine Ohren mit Beton voll zu Giesen und mir die Seele aus dem Leib zu kotzen.

Jetzt ganz im Ernst. Was würdet ihr machen, wenn solch eine Person (ich werde sie um Gottes Willen nicht näher beschreiben, ich glaube das ist ziemlich überflüssig) sich die ganze Zeit über ohne Anzeichen von Hemmungen an euren Hals schmeißen würde? Und immer wieder dieses Gekichere. Schon bei dem Gedanken an ihr Gegacker, was ein Lachen darstellen soll, überkommt mich das Grauen. Es gleicht dem Schrei einer Hyäne

Was ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht wusste war, dass mich dieses Mädchen noch mehr zur Weißglut bringen würde als Karin. Nicht weil sie sie eine Klette an mir hängen würde. Nein, aus einem ganz anderem Grund.
Aber wir schweifen vom Thema ab.

Der zweite Grund für ihren bevorstehenden Eintritt in Team Hebi war, dass ich mir absolut sicher gewesen bin, dass ich von ihr bezüglich der Kampftechnik etwas lernen konnte. Auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte, geschweige davon vor jemandem zugeben wollte. Davor würde ich lieber eines qualvollen Todes sterben.
Aber eins musste man ihr lassen. Sie war stark. Sehr stark sogar.

Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen. Aber nicht von Karins allüblich Wutanfällen.
Ein Schrei ertönte. Aber er glich nicht dem von Karin.
Zuerst konnte ich den Schrei nicht zuordnen. Bis Juugo, der die ganze Zeit über seelenruhig in einer Ecke saß und wie immer mit den Vögeln sprach, auf die Beine sprang und den Raum wechselte. Auch Suigetsu bewegte sich in zügigen Schritten in den Raum, von der die Schreie ausgingen.

Widerwillig folgte auch ich den beiden. Immerhin wollte ich gerade wieder die Rache an meinem Bruder planen.
Im Raum, von dem aus die Schreie ertönten, lag dieses Mädchen auf dem Bett.

Ihre Schreie hallten im ganzen Raum wider. Ihr Atem ging nur noch stockweise und hysterisch. Anscheinend hatte sie einen Albtraum.
Juugo und Suigetsu hielten sie fest, während Karin nur wie angewurzelt in der Gegend rumstand. Ich hingegen beschloss das Geschehen vorerst aus dem Hintergrund zu beobachten.

Mit jedem Schrei den sie von sich gab, wurde ich wütender. „Wir müssen irgendwas tun, Sasuke. Ihre Wunden sind wieder aufgeplatzt“, verlangte Juugo mit ruhiger Stimme.
Ein Blick auf ihren Bauch, bestätigte diese Aussage. Ihr Verband, sowie auch die Decke und das Bettlacken waren in Blut getränkt.

Langsamen Schrittes bewegte ich mich ans Bett, der bereits hysterisch gewordenen Schlafenden.
Ich befahl ihr mit ruhiger, dominanter Stimme aufzuwachen. Doch sie tat es nicht. Trotzdem
machte es den Anschein gewirkt zu haben. Denn für kurze Zeit erfüllte Ruhe den Raum. Diese Ruhe hielt jedoch nicht lange an.

Zum wiederholten Male fing sie zu wimmern an und murmelte irgendetwas Unverständliches vor sich hin. Sie krümmte sich im Bett hin und her. Es war so, als hätte sie unheimliche Schmerzen. Ein Schweißfilm bildete sich auf ihrer Stirn. Schweißperlen tropften von ihrem Körper und vereinten sich mit dem Kopfkissen.

Suigetsu und Juugo drückten ihre Hände aufs Bett um zu verhindern, dass sie um sich schlägt, was sie aber nur mit sehr viel Mühe schafften.
Ich begann noch einmal meinen Befehl auszusprechen. Doch diesmal mit bedrohlicherer und wütenderer Stimme. Ich musste mich wirklich zurückhalten, um ihr nicht eine Ohrfeige zu verpassen. Aber in ihrem Zustand konnte ich das auf keinen Umständen vollziehen.

Dieses Mal schienen meine Worte wirklich durch sie hindurch gedrungen zu sein. Denn ihre Schreie und ihr Wimmern verstummten gänzlich und wiederum dominierte eisige Stille den Raum. Nur das schwere Atmen des Mädchens konnte man vernehmen.

Sie lag nun ruhig in ihrem Bett und bald darauf öffnete sie ihre Augen. Jedoch schloss sie diese sofort wieder. Wahrscheinlich weil das grelle Licht in ihren Augen brannte.
Es dauerte einen Moment bis sich ihre Augen an das besagte Licht gewöhnt hatten.
Zuerst starrte sie regungslos auf die Holzdecke.

Vermutlich hatte sie uns noch nicht bemerkt.
Der Sekundenzeiger der Uhr tickte förmlich vor meinen Augen. Es dauerte mir einfach zu lange. Mit einem Räuspern machte ich sie dann auf uns aufmerksam.

Ihre Augen weiteten sich dabei. Sie hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sie nicht alleine war. Langsam, und mechanisch drehte sich ihr Kopf in meine Richtung.
Unsere Augen trafen aufeinander. Sie waren gerötet und ich sah die Müdigkeit in ihnen.
Sie sah mich an wie ein kleines Kind, das ihre Eltern auf dem Vergnügungspark verloren hatte. In diesem Moment verspürte ich einen Hauch von Mitleid mit ihr. Sie sah wirklich hilflos aus.

Das änderte sich aber schlagartig. Hätte ich gewusst, was für Schwierigkeiten dieses Mädchen mir machen würde, hätte ich sie einfach dort verrecken lassen.

„Wer seid denn ihr?“ Das Wort „ihr“ spuckte sie aus, als wäre es Dreck.

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