Kampf um Himmels Willen 4

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1 Kapitel - 1.664 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 1.521 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Da das letzte Kapitel so kurz war, hier das nächste!

    1
    Juni

    Wunderschöne Stunden im Paradies


    Da wir etwas später zum Frühstück gekommen waren, saßen die anderen schon am Tisch, aßen und unterhielten sich ausgelassen.
    Als Oliver und ich uns zu ihnen setzten, wechselte Seamus gerade das Thema.
    „Habt ihr schon das Neuste gehört?“, fragend schaute er in die Runde
    „Heute Nacht wurde Malfoy Senior auf dem Gelände gesehen. Filch hat ihn wohl auf seinem Rundgang erspäht und sofort Dumbledore informiert, woraufhin Malfoy dann verschwunden sein soll!“
    Bei dieser Eröffnung blickte ich zu Draco und erkannte erschrocken, wie dieser zusehends erbleichte, plötzlich sein Messer fallen ließ und sich ein namenloser Schrecken auf seinem Gesicht ausbreitete.
    Catherine legte ihre Hand auf sein Knie und sah ihn besorgt an.
    Ich konnte in Dracos Augen Panik sehen und rasch wurde mir klar, dass Malfoy Senior eine weitaus größere Rolle zu spielen schien, als bisher angenommen.
    Warum sonst sollte dieser mitten in der Nacht auf dem Hogwartsgelände auftauchen, wenn er nicht zu Draco wollte.
    Aber was genau beabsichtigte er mit Draco zu tun, und warum hatte Draco solch eine große Angst vor seinem Vater?
    Draco oder Catherine hatten nie mit mir darüber gesprochen.
    Ich wusste, dass Draco sich den Bösen angeschlossen hatte, doch nun war er ganz auf unserer Seite.
    Wieder war ein neues Puzzelteil in dem großen Rätsel um den ehemaligen Slytherin hinzugekommen und das Geheimnis, welches sich um Draco Malfoy drehte, wurde nur noch undurchschaubarer.
    Ich musste unbedingt nach dem Essen mit Catherine reden.
    Schließlich betraf es uns doch irgendwie alle.
    Und jetzt, da wir wieder auf dem Weg waren, gute Freundinnen zu werden, sollte das eigentlich kein Problem darstellen.
    Aber davor hatte ich noch anderes zu tun.
    Oliver hatte vorgeschlagen, uns heute nicht der großen Sache zu widmen, sondern einen gemeinsam Tag auf der Wiese am See zu verbringen, um Kräfte zu sammeln.
    Ich fand die Idee ausgezeichnet und stimmte sofort zu.

    Freudestrahlend schlenderten Oliver und ich Hand in Hand zum Ufer des Schwarzen Sees.
    Wir wollten den Tag genießen, bevor morgen wieder die Schule losgehen sollte…
    Die Sonne schickte wärmende Strahlen vom Himmel und ein lauer Windhauch zog durch die Blätter der grünen Baumkronen.
    Das Wasser des Sees kräuselte sich in kleinen Wellen am Rand des teilweise steinigen Ufers und so war ein leises Plätschern zu vernehmen.

    Strahlend breitete Oliver die Picknickdecke im jungen Gras aus, während ich den Korb direkt neben der Decke abstellte.
    Zusammen ließen wir uns nebeneinander auf den Boden sinken und fingen zusammen an, viele Leckerbissen auszupacken, die uns heute extra auf unseren Wunsch von den Hauselfen zubereitet worden sind, sogar an Butterbier wurde gedacht. So saßen wir zufrieden unter der warmen Sonne und genossen die Ruhe, die dieser Ort auf uns beide ausübte, während wir von den köstlichen Sandwiches probierten.
    Ich staunte über die Schönheit, die der Platz ausstrahlte und beobachtete Schmetterlinge und andere Insekten, die von Blume zu Blume schwebten.
    Es war einfach wunderbar.
    Wieso konnten wir nicht einfach die Zeit anhalten.
    Die Ruhe.
    Kein Voldemort, keine Todesser, nur Oliver und ich.
    Oliver schob sich das letzte Stück vom Obstsalat in den Mund und ließ sich ins Gras zurückfallen, um die Wolken zu beobachten, die am Himmel entlang zogen.
    Es dauerte nicht lange und ich legte mich neben ihn, griff nach Olivers Hand und beobachtete still die Umgebung.
    Mein Freund drehte sich auf die Seite und sah mich an. Vorsichtig hob er die Hand und streichelte zärtlich über meine Wange, lächelte mich an und dann versanken wir in den Augen des anderen.
    Unsere Gesichter näherten sich behutsam und Oliver legte liebevoll seine Lippen auf meinen Mund. Zuerst küsste er meine Mundwinkel, um sich dann ganz langsam in die Mitte vorzuarbeiten. Ich hielt die Augen geschlossen und genoss diese süße Zusammenkunft unserer Lippen. Ich ließ mich in das wohlige Gefühl fallen und erwiderte die gefühlvollen Zärtlichkeiten. Als Olivers Zunge nach endlos langer Zeit um Einlass bat, gewährte ich ihm den Zugang sofort und unsere Lippen umspielten sich gegenseitig. Sein Kuss wurde fordernder und leidenschaftlicher.
    Meine Hände gingen gleichzeitig auf Wanderschaft und fanden den Weg unter das Hemd meines Freundes. Zärtlich streichelte ich über die starke Brust und vergaß alles um mich herum.
    Was für ein Glück, dass Oliver Quidditsch spielte…
    Ich lächelte.
    Auch Oliver konnte sich nicht mehr zurückhalten und liebkoste mit seinen Händen meinen Körper. Eng umschlungen lagen wir im Gras und genossen die Liebkosungen des anderen; wir streichelten uns liebevoll und küssten uns immer wieder.
    Ich wurde von dem Gefühl, welches Oliver in mir hervorrief, total eingenommen und hatte das Gefühl zu schweben; ich war einfach nur glücklich, hier mit meinem Freund liegen zu können.
    Ich wusste nicht, wie viel Zeit mittlerweile vergangen war, als wir uns aus dem Kuss lösten und es war mir auch egal; am liebsten würde ich für immer hier mit Oliver liegen bleiben.
    Zärtlich hielten wir uns weiterhin fest und ich legte meinen Kopf auf die Brust Olivers.
    Wieder beobachtete ich die Schmetterlinge, die um uns herumflatterten und fühlte gleichzeitig, wie sich das wohlbekannte Kribbeln in meinem Bauch verstärkte; meinem Gefühl nach zu urteilen, musste ich hunderte dieser kleinen geflügelten Wesen verschluckt haben, so wild schwirrte es in meinem Bauch.
    Ich schloss die Augen und nahm leise Olivers Herzschlag wahr und nach einiger Zeit passte sich mein eigener Herzschlag dessen Rhythmus an.
    Ich fühlte mich Eins mit Oliver und konnte mich der beruhigenden Wirkung dieses gleichmäßigen Geräusches nicht entziehen; ebenso wenig konnte ich nicht sagen, welchen Herzschlag ich vernahm.
    Meinen oder seinen.
    Zeitgleich mit der Ruhe stellte sich Sicherheit ein und ich fühlte mich seinen Armen geborgen.
    Meine Gefühle wallten auf und ich nahm Wärme Olivers Inneren wahr, die immer stärker wurde.
    In diesem Moment wusste ich, dass dies hier richtig war – ein solch starkes Gefühl konnte einfach nicht falsch sein.
    Und Harry war doch so weit weg.
    Ich schmiegte mich näher an Oliver und dieser hielt mich fest in seinen Armen. Ein Lächeln suchte sich den Weg in mein Gesicht und glücklich hob ich den Kopf, um Oliver zu betrachten. Dieser hatte die Augen geschlossen und ich kam den zärtlichen Lippen meines Freundes näher, um sie genussvoll zu erforschen.
    Ich wanderte dann langsam nach oben, liebkoste die Schläfen Olivers und wurde sodann in einen verlangenden Kuss gezogen, der uns beiden den Atem raubte.

    Schnell fanden unsere Hände wieder den Weg zur erhitzten Haut und wir verfielen in einen Rausch der Gefühle.
    Ich nahm allein die Hitze Olivers wahr und das angenehme Kribbeln breitete sich in meinem Körper immer weiter aus und wieder ließ ich mich treiben und vergaß alles um mich herum.
    Die Zeit mit Oliver zeigte mir Gefühle, von denen ich nie gedacht hatte, dass sie existierten.
    Umso verwunderter war ich, als ich plötzlich einen kalten Windhauch wahrnahm und erschrocken schlug ich die Augen auf.
    Ich erblickte die untergehende Sonne, die gerade in den See eintauchte und diesen somit blutrot färbte. Gleichzeitig fragte ich mich, wann die Zeit des Nachmittags vergangen sein mochte, denn es kam mir vor, als wäre ich gerade erst mit Oliver hier angekommen.
    Den Nachmittag noch einmal Revue passieren lassend, musste ich erkennen, dass ich die Zeit mit Oliver einfach zu sehr genossen hatte, um zu bemerken, wie sie vergangen war.

    Aufgrund der fehlenden Zärtlichkeiten öffnete nun auch mein Freund die Augen und sah ebenso verwundert zum Sonnenuntergang.
    „Es ist schon ziemlich spät“, sagte ich gleich darauf und setzte mich widerstrebend auf.
    Auch Oliver erhob sich und ich packte die Piknickdecke zusammen.
    „Ja du hast Recht. Bald ist es schon Zeit fürs Abendessen. Der Nachmittag ist leider sehr schnell vergangen!“, antwortete Oliver und räumte die restlichen Utensilien und übrig gebliebenes Essen in den Korb.
    „Hat aber sehr viel Spaß gemacht und ich bin mir nun auch sehr sicher, was ich will“, sagte ich und schaute verliebt zu Oliver.
    „Und was willst du?“
    „Wie wenn das nicht schon klar wäre ...“, murmelte ich und hängte grinsend noch ein „Dich!“ an.
    Ich nahm meinen Freund in den Arm, zog ihn an mich heran und gab Oliver einen liebevollen Kuss. Dieser ließ sich die Chance auf Streicheleinheiten nicht entgehen, legte ebenfalls einen Arm um mich und erwiderte mit sehr viel Gefühl die Liebesbekundung meinerseits.
    Nach einigen Minuten brach er jedoch ab.
    „Wenn wir das Abendessen nicht noch verpassen wollen, müssen wir jetzt wirklich los. Auch wenn ich noch ewig hier mit dir stehen könnte. Aber wenn wir beide nicht auftauchen, schickt Dumbledore noch einen Suchtrupp los!“
    Da hatte er leider Recht.
    Ich nahm Olivers Hand, die er mir entgegenstreckte und wir machten uns wieder auf den Weg zum Schloss.
    Ich wollte ja ohnehin noch mal mit Catherine reden.


Kommentare Seite 1 von 1
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Amy Potter ( 68775 )
Abgeschickt vor 512 Tagen
Ich habe deine Ff jetzt ganz gelesen und echt SUPER
Trotzdem noch ein paar Anmerkungen:
1. Es kommen Personen vor, die in den Büchern längst tot sind.
(Sirius ,Dumbeldore, Moody ...)
Wenn du dich nicht an das Buch hältst, schreib es dazu.
2.Du lässt Leute nochmal auftauchen, die du umgebracht hast.
( Diggory stirbt, aber danach wird er irgendwann noch einmal erwähnt. )
3. Das mit Ginny s "Wiederauferstehung" ist unlogisch.
4. Es wird immer unlogischer und schwerer zu verstehen.
5. (Ich weiß, dass ich das schonmal geschrieben habe)
Bitte schreib dazu, wessen Sicht es ist, man kommt echt durcheinander.
6. Deine ff verdient ein Ende.
Ich wusste am Ende gar nicht mehr, wer von deinen Charakteren eigentlich noch lebt. Wäre auch toll, wenn du erzählst, wie es mit den
(Haupt- ) Personen weitergeht.
z.B. Was wird aus Sarah und Harry/Oliver
Draco und Catherine
Amy Potter ( 29223 )
Abgeschickt vor 606 Tagen
Zwei Kritikpunkte:
1 Hermine und Ron sind mit Harry weg.
2 Es wäre toll wenn du Zeitpunkt und Sicht
hinschreibst ( 7. Jahr, VgddK. ... Sicht )
Ansonsten ♥♥♥