Kampf um Himmels Willen

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1 Kapitel - 1.513 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-15 - Entwickelt am: - 3.121 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey Leute, war wieder aktiv, hier mein drittes Buch in mehreren Kapiteln! Einige Parallelen und Stellen ähneln der Fanfiction: Titel: † Hating Love † - Sounds of Revenge, Part One

by: Nyx und Wandelstern, August 2002 -

Ich danke denen für die tolle FanFic!

    1
    März

    Trauriger, lieblicher Liebling


    Ich ging in meinem Zimmer auf und ab und rieb mir die Schläfen.
    Mein Kopf schmerzte und drohte beinahe zu platzen.
    Der ganze Schmerz und die ganze Wut brach über mich ein.
    Ich lehnte meinen heißen Kopf gegen die kühle Wand.
    Dann schlug ich zu.
    Ich hämmerte gegen die Wand und versuchte, die ganze aufgestockte Wut in mir loszuwerden.
    Meine Faust prallte gegen den harten Stein und meine Hand schmerzte bei jedem Mal mehr.
    Aber der Schmerz kam noch lange nicht an den ran, der drohte, mir das Herz zu zerreißen. Ich hatte alles verloren.
    Das einzige Mädchen, das ich je geliebt hatte.
    Meine Freunde und die Achtung vor mir selbst.
    Und jetzt auch noch meine Familie, aber das hatte sich nicht vermeiden lassen.
    Irgendwann verließ mich jegliche Kraft und ich sackte in mir zusammen.
    Ich legte den Kopf in meine Knie und die Tränen liefen mir über die Wangen.
    Jetzt heulte ich auch noch.
    Aber wer sollte das schon merken.
    In diesem Moment ging die Tür auf, aber ich sah nicht auf.
    Wer hätte das schon wichtiges sein sollen?
    Jemand rannte auf mich zu und nahm mich in den Arm.
    Ich sah auf und konnte die Gestalt von Catherine ausmachen.
    „Draco, was ist mit dir!“, flüsterte sie immer wieder und strich mir das verschwitzte Haar aus der Stirn.
    „Catherine!“, stieß ich lautlos aus.
    Ich sah sie traurig an und sie zog mich hoch.
    Ich stand mit letzter Kraft auf und ließ mich von ihr zu meinem Bett führen.
    Dort setzte sie sich neben mich und wollte meine Hand nehmen, als sie inne hielt.
    Ich sah auf meine Hand, die mittlerweile bläulich- lila angelaufen war und sah in Catherines erschrockene Augen.
    „Was ist mit deiner Hand?“, fragte sie mich fassungslos und ihre erschrockenen Augen weiteten sich.
    Sie zückte ihren Zauberstab und sprach leise ein paar Formeln.
    Binnen kürzester Zeit ließ der Schmerz in meiner Hand nach und ich fühlte wie sie langsam fast wie taub wurde.
    Catherine ließ sie nicht los, während sie sie näher zu ihren Augen anhob, um sie genauer anzusehen.
    Sie musterte sie besorgt, führte sie zu ihren Lippen und hauchte einen leichten Kuss darauf.
    Dann wanderten ihre Augen wieder zu mir und ruhten auf den meinen.
    „Danke!“, flüsterte ich und sie zog meinen Kopf auf ihre Schulter, beziehungsweise Brust.
    Sie streichelte durch meine Haare und mein Atem wurde langsam ruhiger und ich fing allmählich wieder an, mich zu fassen.
    „Catherine, es tut mir leid. Es ist alles meine Schuld. Ich hätte dir vertrauen sollen, aber ich konnte nicht. Ich wurde unter Druck gesetzt und ich wollte dich nicht mit hineinziehen. Ich wollte dich nicht in Gefahr bringen.
    Und du sagtest, ich würde dich nicht lieben! Das stimmt nicht. Ich liebe dich über alles, du bist das einzige Mädchen, das ich jemals geliebt habe.“, nach diesem Satz brach meine Stimme.
    „Shhhhht. Ist doch alles gut!“, flüsterte sie und zog meinen Kopf wieder zu sich.
    ******************************************* ********

    „Ich habe mich ausnutzen lassen und war zu feige, um mich gegen sie zu stellen. Es tut mir alles so leid!“, flüsterte ich und mein Kopf ruhte immer noch auf Catherines Brust.
    Nach einer Weile hob ich meinen Blick und bemerkte, dass Catherine mich durchdringlich ansah.
    „Willst dich an ihnen rächen?“, fragte sie leise.
    „Du weißt, dass der Kampf gegen Voldemort wichtiger ist, als solche Streitigkeiten und Rachegefühle sind fehl am Platz. Wir müssen zusammenhalten. Wir alle.“
    Ihre Vernunft hatte sie wohl wieder eingeholt.
    „Das hat sich schon erledigt“, antwortete ich.
    Ich lächelte sie müde an, stand auf und schritt zum Fenster.
    Ich starrte hinaus.
    Die Dämmerung war hereingebrochen und es würde nicht mehr lange dauern, bis die Sterne am dunklen Himmel funkeln und der Mond die Nacht erhellen würden.
    Catherine richtete ihren Zauberstab auf die Kerzen, die in den Fackelhaltern an den Wänden hingen und ließ sie erleuchten.
    Ich lächelte sie an.
    „Gut“, sagte sie.
    Sie trat neben mich ans Fenster und schaute ebenfalls hinaus.
    Schweigen herrschte zwischen uns.
    „Wie friedlich es hier immer aussieht“, murmelte sie schließlich, wohl mehr zu sich selbst als zu mir.
    „Trotz der schrecklichen Welt, die da draußen herrscht, lässt sich die Natur nicht davon beeinflussen.“
    „Wenn man zu lange in ihre Schönheit versinkt, könnte man den Bezug zur Realität verlieren", fügte ich hinzu.
    Catherine löste den Blick aus dem Fenster und sah mich im Kerzenschein von der Seite an.
    „Ja, man würde in Illusionen verfallen, aber wer tut das schon...“
    Forsch musterte ich meine Freundin.
    „Diejenigen, die des Fliehens und des Kämpfens satt sind.“
    Catherine lächelte.
    „Das bin ich nicht, bist du es, Draco?“
    Bedächtig schüttelte ich den Kopf.
    Das war ich wirklich nicht.
    Und ich würde kämpfen.
    Für alles, was ich liebte.
    Für meine Freundin.
    Catherines Lächeln wurde verführerischer.
    Goldbraune Augen durchbohrten mich.
    „Und vielleicht findet man ja zwischendurch Ablenkungen“, sagte sie und ihre Stimme war nur noch ein Flüstern.
    Ich erwiderte ihr Lächeln.
    Tief sah ich ihr in die Augen.
    Ich hob meine rechte Hand und strich Catherine sanft über ihre Wange, hinab über ihren Mund. Dann glitt sie über den Hals, am Schlüsselbein entlang, seitlich herunter zu ihrer Taille.
    Meine linke Hand legte sich auf die andere Seite der Taille, dann beugte ich mich hinab.
    Catherine öffnete leicht den Mund, schloss die Augen und unsere Lippen fanden sich zu einem sanften, kontrollierten Kuss, der immer leidenschaftlicher wurde.
    Catherine schlang ihre Arme um meinen Nacken.
    „Ach Draco!“, flüsterte sie und fuhr durch meine Haare.
    „Ich hab dich so vermisst!“, fügte sie hinzu.
    Die Kälte meiner Lippen verschwand allmählich und sie passten sich den warmen meiner Freundin an.
    Schließlich hob ich Catherine hoch und ich trug sie auf meinen Armen zu meinem Bett.
    Wir hörten uns nicht mehr auf zu küssen.
    Catherines Finger knöpften mein Hemd auf, während meine kühlen Hände unter ihr Oberteil glitten.
    Wir zogen uns gegenseitig aus, unsere Lippen lösten sich voneinander und liebkosten den Körper des anderen.
    Es war leidenschaftlich, ja, aber immer noch kontrolliert.
    Später lagen wir eng beieinander auf dem Bett, Catherines Kopf ruhte in der Senke von meiner Schulter, ihre braunen Locken fielen leicht auf das Bett herab.
    Ein Arm von mir lag auf ihrem Körper, der gerade aufgegangene Mond schien ins Zimmer herein und ergoss sein silbriges Licht auf uns.
    Ich beugte meinen Kopf zu dem Ihren.
    „Ich habe dich auch vermisst!“


    Ich wachte auf und drehte mich zur Seite.
    Ich streckte meine Hand aus und griff ins Leere.
    Dann riss ich meine Augen auf und sah die leere Seite neben mir.
    Sie war weg.
    Und es war dunkel.¬¬¬
    Eine Träne lief mir über die Wange.
    Sie hatte mich verlassen.
    Plötzlich sah ich ein Licht, das auf mich zukam.
    Es kam von Catherines Zauberstab.
    „Nox!“, flüsterte sie und, legte ihren Zauberstab weg und legte sich wieder zu mir.
    „Gott sei Dank!“, entfuhr es mir und Catherine hob ihren Kopf.
    „Was ist los?“, fragte sie mich.
    „Ich dachte, du wärst gegangen!“, antwortete ich beunruhigt.
    „Ich wollte nur eben was nachsehen!“, meinte Catherine und hatte sich aufgesetzt.
    „Draco, es tut mir leid, dass ich dich verlassen hab. Ich dachte wirklich, du liebst mich nicht!“, sie hatte den Kopf gesenkt.
    „Aber das stimmt nicht, das hab ich dir gesagt.“
    „Ich weiß!“, sagte sie und legte den Kopf wiederum an meine Brust.
    Ich strich über ihre Locken und küsste ihr Haar.
    „Mein Liebling!“, flüsterte ich.

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