Götterlichter Kapitel 1

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1 Kapitel - 1.219 Wörter - Erstellt von: Kleiner Schatten - Aktualisiert am: 2012-07-01 - Entwickelt am: - 913 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier das eigentlich erste Kapitel.
Lasst hören was ihr davon haltet

    1
    Er machte sich wie jeden Morgen mit seinen Freunden auf den Weg zur Schule. Alle lachten, redeten und blickten schon voller Vorfreude auf die bevorstehenden Ferien, als Julian auf einmal eine seltsame Stimme vernahm.
    Verwundert hielten auch seine Freunde inne, als Julian stehen blieb. Er lauschte ob er die Stimme noch einmal hören würde oder ob er sich das nur eingebildet hatte.
    „Hilf uns! Hilf uns! Wir brauchen dich!“
    Was war das nur. Er konnte sich nicht erklären von wem diese Stimme kam und wer seine Hilfe brauchen könnte. Er war doch nur ein kleiner Junge.
    „Julian jetzt mach‘ mal hin, sonst kommen wir wegen dir noch alle zu spät.“ Drängelte einer seiner Freunde.
    „Ich komme.“ Er reagierte auf die Rufe und die Gruppe beeilte sich um keinen Ärger zu bekommen. Dennoch war Julian in Gedanken noch immer bei der Stimme.

    >Was ist das vorhin nur gewesen und wobei sollte ICH bitteschön helfen? <
    Und obwohl es auch nur Einbildung hätte seien können, lies es ihn nicht mehr los und so konnte er dem Unterricht nicht mehr wirklich folgen.
    „Hilf uns!“
    >Da ist sie schon wieder.<
    Julian, der bisher noch aus dem Fenster gesehen hatte, schreckte hoch als er die Stimme vom Morgen hörte. Er sah eine weiß gekleidete Gestalt, direkt neben seinem Lehrer stehen.
    Niemand außer ihm schien diese Person wahrzunehmen.
    Was ihn aber noch mehr verunsicherte war die Tatsache das im nächsten Augenblick niemand anderes mehr, als sein Lehrer vorne an der Tafel zu sehen war.
    Sie war weg. Die weiß gekleidete Gestalt war wieder verschwunden.


    Den Rest des Tages, den er in der Schule verbringen musste, geschah nichts mehr.
    Keine Rufe oder Gestalten die im nächsten Moment wieder verschwanden.
    Auch wenn Julian sich immer wieder umsah, entdeckte er nichts. Er fing an es darauf zu schieben, dass er nicht gut geschlafen hätte und sich diese Sachen deshalb einbilden würde.
    Dies war auch der Grund weshalb er, nicht wie sonst mit seinen Freunden los zog, sondern sich auf den Weg nach Hause begab.
    In seinem Zimmer lag er einfach nur auf seinem Bett und starrte abwechselnd die Decke und die Wand an.
    Die Zeit verging recht langsam. Doch letztlich neigte sich der Tag dem Ende zu.
    Gerade als er sich wieder umdrehen wollte, um an die Wand zu gucken, sah er im Augenwinkel etwas.
    Schlagartig drehte er sich zur anderen Seite und setzte sich auf.

    Da stand wieder diese weiß gekleidete Gestalt.
    Die, die er heute bereits im Klassenraum entdeckt, es aber für eine Einbildung gehalten hatte.
    Ungläubig rieb er sich die Augen, doch diesmal blieb die Person wo sie war. Sie stand immer noch inmitten seines Zimmers und sah ihn an.
    "Nein das kann nicht sein. Das ist alles nur ein Traum. Das ist alles... nur ein Traum." redete Julian sich zu, in der Hoffnung das diese Geschehnisse einfach verschwinden oder zumindest einen Sinn ergeben würden.
    "Was glaubst du ist nur ein Traum? Das eine Göttin, wie ich, vor dir steht und um Hilfe bittet, oder das dein Volk meine Heimat noch weiter zerstören will, bis nichts mehr davon übrig ist?"
    „Wovon sprichst du bitte? Welche Leute wollen Was zerstören? Und wer bist du überhaupt?“
    „Mein Name ist Lucitio Bona Delus. Ich bin hier hergekommen um dich um deine Hilfe zu bitten. Menschen haben vor die Wiesen und Wälder, die ich noch mein zu Hause nennen kann, zu zerstören, nur um noch weitere Gebäude, ohne jegliches Leben, zu bauen.“
    "Auch wenn ich wüsste was du meinst. Warum kommst du damit zu mir? Wende dich doch lieber direkt an den Typen, der da bauen will, oder an irgendwelche Demonstranten, die sich für so was einsetzten. Meinetwegen auch an den Präsidenten höchstpersönlich! Aber doch nicht an mich!“ Aufgebracht lief Julian quer durch sein Zimmer. Wieso sollte gerade er den Helden für irgendetwas spielen, was er noch nicht mal gesehen hatte.
    „Du bist aber der Einzige der es kann!“
    „Wieso das denn? Wieso soll ich der Einzige sein der dir helfen kann, in einer Stadt die mehr als 15.000 Einwohner hat?“
    „Weil du der Einzige bist der uns hören kann, geschweige denn sehen. Du musst uns helfen. Bitte.“

    Auf einmal klopfte es an der Tür.
    „Juli, ist bei dir alles in Ordnung? Weshalb schreist du so rum?“
    „Es ist alles Okay!“
    Nervös sah Julian sich in seinem Zimmer um. Wenn seine Mutter jetzt herein kommen würde, dann hätte er ein Problem. Wie sollte er ihr erklären, dass er eine Göttin im Zimmer sitzen hatte.
    Also, musste er Lucitio irgendwo verstecken. Nur wo?

    In der Panik die in ihm aufkam, hatte er total vergessen, dass andere Menschen sie nicht sehen konnten.

    Die Tür öffnete sich und seine Mutter trat tatsächlich ein.
    Im Gedanken, das sie sofort Lucitio entdeckt hätte, fing er an eine Erklärung zusammen zu stammeln.
    „Mama, ich kann dir alles erklären. Es ist so, das...“
    Erst jetzt bemerkte Julian, dass sich niemand außer ihm und seiner Mutter im Zimmer aufhielt.
    Lucitio war verschwunden und seine Mutter sah ihn nun Erwartungsvoll an.
    Sie wartete noch immer auf die Vollendung der begonnen Erklärung ihres Sohnes.
    „Ich höre. Was war hier los?“
    „Es ist so das... Ich daran gedacht hatte, nächstes Jahr an der Schulaufführung teilzunehmen und mal sehen wollte ob ich für die Schauspielerei geeignet bin.“

    Überrascht sah die Mutter ihren Sohn an. Denn normalerweise hatte er sich immer mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, wenn es darum ging sich in irgendeiner Weise bei den jährlichen Schulfestivitäten einzubringen. Und jetzt wollte er sich auf einmal auf die Bühne stellen?
    Das kam ihr doch reichlich merkwürdig vor.
    Dennoch überließ sie ihren Sohn wieder sich selbst und begab sich zurück in die Küche.

    Erleichtert, das seine Mutter gegangen war und in der Hoffnung, dass seine Ausrede funktioniert hatte, lies Julian sich auf sein Bett fallen.
    Nach ein paar Momenten der Ruhe sah er sich noch einmal im Zimmer um.
    „Lucitio bist du hier irgendwo?“
    Es gab keine Antwort. Genauso wenig konnte er sie entdecken. Sie war tatsächlich verschwunden. Aber Julian war sich sicher, dass sie wieder auftauchen würde. Bis dahin hatte er Zeit, um sich zu überlegen, ob er ihr wirklich helfen würde. Oder nicht.

Kommentare Seite 1 von 1
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Payhton ( 11766 )
Abgeschickt vor 1015 Tagen
ich mag die Geschichte und
würde mich freuen wenn du
weiter schreiben würdest