Die Erinnerungen deines jungen Lebens

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23 Kapitel - 55.437 Wörter - Erstellt von: Ida-93 - Aktualisiert am: 2012-07-01 - Entwickelt am: - 5.860 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 10 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diese FF ist die Überarbeitung der FF "Kleiner Löwe wo ist dein Herz". Man muss die andere nicht gelesen haben, um diese zu verstehen. Sie wird einen eigenen Handlungsstrang haben.

[...] „So etwas solltest du nicht sehen..." Die Person hob seine Hand und verdeckte ihre Augen damit. Aber es half nicht, dass Bild hatte sich für immer in ihr Gedächtnis gebrannt; ihre Eltern, die leblos auf dem Boden lagen, vor ihnen ein Baby, vermutlich ihr Geschwisterchen, wo drin sie dieses Monster versiegelten hatten. [...] Sie warf noch einmal einen Blick nach hinten und sah zu Kakashi. „Vergiss mich nicht, Kakashi...", wisperte Yoni, nichtsahnend das Kakashi diese Worte hörte. [...] (Prolog) Yoni ist acht Jahre alt, als sie zur ihrer eigenen Sicherheit weggeschickt und ihr dabei das Gedächtnis genommen wird. Ein Missgeschick eines Ninjas wird Yoni zum Verhängnis und niemand weiß wo sie ist. Sechzehn Jahre danach fängt die, nun 24 jährige, Frau an einen Mann zu sehen, denn kein anderer zu sehen scheint. Ist er der Schlüssel zu allem? Kann Yoni, nachdem sie, eher unfreiwillig, in Konoha auftaucht, ihr Gedächtnis wiedererlangen? Oder wird sie einen Rückzieher machen und alles zurücklassen? KakashixOC?

1
Prolog - Wie alles begann


„Jetzt beeil dich doch!" Genervt verdrehte sie ihre Augen und stampfte ungeduldige mit dem Fuß auf den Boden. „Du bist wirklich unmöglich, ich will noch vor morgen in Konoha ankommen!"
Lachend kam der Junge vor ihr zum stehen. „Mach dir keinen Kopf, wir sind doch schon fast da. Beruhig dich Kleines."
Immer noch lachend wuschelte er durch ihre Haare, doch sie duckte sich unter seiner Hand weg und trat einige Schritte zur Seite. „Ja, aber ich kann es nicht mehr erwarten Papa und Mama von meiner Mission zu erzählen. Und vielleicht ist das Baby schon da!"
Sein Gesichtsausdruck wurde sanft und in seinem Auge spiegelte sich die Liebe, die er für dieses Mädchen empfand. Eine Liebe, die der Liebe von Geschwister glich aber eigentlich noch weiter darüber hinaus ging.
„Ich weiß doch, ... schließ mal kurz deine Augen." Schon wollte sie etwas dazwischenwerfen, doch er hob eine Hand und bedeutete ihr zu schweigen.
„Kleines, bitte..."
Sie warf einen unsicheren Blick in die Richtung wo Konoha lag, eigentlich wollte sie so schnell wie möglich nach Hause, doch ihre Neugier, was er ihr zeigen wollte, siegte. Als ihre Augen sich schlossen, nahm sie wahr, wie er nach ihrer Hand griff und sie anhob.
„Halt sie mal so hoch, ja?", raunte er ihr zu. Nur ein zögerliches Nicken brachte sie zustande, nicht fähig ein Wort zu äußern.
Ein rascheln war zu hören, es klang so als würde er etwas in seinem Rucksack suchen. Nach einer Minute, ihre Geduld schrumpfte derweil immer mehr, brach das Geräusch abrupt ab und etwas kühles streifte ihr Handgelenk, bevor es sich darum legte. Sie widerstand der Versuchung ihre Augen zu öffnen und versuchte sich auf das Gefühl der Kälte zu konzentrieren.
„Jetzt Kleines."
Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie ihren Kosenamen für sich hörte. Er hatte sie immer schon so genannt, auch in seiner arrogantesten Phase.
Langsam öffnete sie ihre Augen und ihr Blick glitt ziellos umher, bis er an ihrem Handgelenk hängenblieb.
„Ich hoffe es gefällt dir."
Ihre Augen weiteten sich.
„Aber das... wofür?", stammelte sie.
Er hatte ihr ein Armband geschenkt. Es hatte eine goldene Farbe, ob es auch aus Gold war konnte sie nicht sagen, das Band erschien beim näheren betrachten geflochten und beim Verschluss hing noch ein goldenes Herz, dass ca. 1,5cm groß und 1mm dick war.
Mit Freude beobachtete der Junge, wie ihre Augen vor Erstaunen, Überraschung und Faszination aufblitzten.
„Ich.. ich kann das doch nicht annehmen."
Er strich ihr mit dem Handrücken über die Wange.
„Doch du kannst es annehmen."
„Wofür?", murmelte sie mehr zu sich, doch er hörte es.
„Es ist ein Geschenk für deine bestandene Jonin-Prüfung. Es soll dich beschützen, egal was auf dich zukommt."
Tränen sammelten sich in ihren Augen, während sie versuchte klar zu denken.
„Das... ich... Dan... Danke!"
Sie umarmte ihn stürmisch und Freudentränen strömten über ihre Wangen. Nach kurzem zögern legte er seine Arme um sie und drückte sie fest an sich. Auch wenn er ihr gegenüber seine Gefühle offen zeigen konnte, was er auch eigentlich immer durch Gesten tat, fiel es ihm dennoch schwer sich gehen zulassen. Das Mädchen wusste es und entließ ihm nach kurzer Zeit aus der Umarmung. Fluchtartig wischte sie die Tränen fort, drehte sich von ihm weg und räusperte sich.
„Ich denke wir sollten weiter, hm?", sagte er mit belustigter Stimme.
Sie nickte und lief los.

-Nach einigen Stunden-

„Siehst du das?" Sie deutete mit ausgestreckten Finger auf eine Rauchwolke.
„Das kommt aus Konoha!", schrie der Junge alarmiert und erhöhte sein Tempo. Auch sie lief schneller, doch irgendetwas stimmte nicht mit ihr. Das Herz schlug ihr bis zum Hals, man hätte meinen können es läge an der Anstrengung die sie erbrachte, aber ein schlechtes, nicht definierbares, Gefühl überkam sie.
„Spürst du auch dieses Chakra?", fragte der Junge mit einem leichten Hauch von Panik in seiner Stimme.
Sie spürte es nicht nur, sondern sah es auch.
„Kleines!"
Doch sie ignorierte seinen Aufschrei und lief an ihn vorbei.
„Nicht jetzt! Irgendetwas schlimmes ist passiert, ich...", sie brach ab, als sie die Kreatur, die gerade versiegelt wurde, sah, die ihr in diesem Moment eine Wunde auf ihrer Seele hinterließ die niemals heilen würde.
„Mama... Papa...?", ihre Stimme war nicht mehr als ein Flüstern.
Sie starrte auf das Szenario, dass sich ihr bot und bekam nicht mit wie sie jemand von hinten umarmte.
„So etwas solltest du nicht sehen..."
Die Person hob seine Hand und verdeckte ihre Augen damit. Aber es half nicht, dass Bild hatte sich für immer in ihr Gedächtnis gebrannt; ihre Eltern, die leblos auf dem Boden lagen, vor ihnen ein Baby, vermutlich ihr Geschwisterchen, wo drin sie dieses Monster versiegelten hatten.
„Das... ist... ist nur... nur ein... Alptraum,... oder...?"
Wie gern hätte er ihr zugestimmt, ihr gesagt das alles okay und das nichts passiert sei.
„Nein... nein Kleines, dass ist kein Traum. Es tut mir unendlich Leid..."
Sie drehte sich in der Umarmung um und vergrub ihr Gesicht in seine Brust.
„Nein...! Nein das ist nicht wahr!"
Eine Hand legte sich auf seine Schulter und ließ ihn zusammenzucken.
„Kakashi, bring Yoni von hier weg. Sie sollte ihre Eltern und ihren Bruder nicht so sehen."
Mit einem Blick nach hinten vergewisserte er sich, dass der Hokage mit ihm sprach. In seinen Augen schien es verdächtig feucht, Sarutobi hatte alles mit angesehen. Doch bevor Kakashi etwas tun konnte, stieß Yoni sich weg von ihm und torkelte zur ihren Eltern.
„Warum...?", mit dieser einsilbigen Frage, fiel sie vor ihnen auf die Knie und stützte sich mit den Händen ab.
„Warum musstet ihr sterben? Warum habt ihr uns alleine gelassen?"
Sie hob ihren Kopf und starrte ihren neugeborenen Bruder an. Es vergingen einige Sekunden, bevor sie beschloss zu ihm hinüber zu krabbeln und ihn auf den Arm zunehmen.
„Naruto..."
Ein bittres Lächeln formte sich auf ihrem Gesicht, er hatte nie die Chance bekommen seine Eltern kennenzulernen, nie die Chance jemanden Mutter oder Vater zu rufen und die elterliche Liebe zu spüren.
„Ich werde immer für dich sein Kleiner..."
Sie hauchte einen Kuss auf seine Wange und stand auf.
„Was?", fauchte Yoni, als sie die geschockten Blicke der anderen sah.
„Geh weg von diesem Monster!", schrie einer der Ninja.
Sie atmete einmal tief ein, doch die Wut, die sich in ihr anstaute, konnte es nicht vertreiben.
„Was hast du da gerade gesagt? Mein Bruder ist KEIN Monster. Wag es nicht noch einmal ihn so zu nennen. Er hat euch das Leben gerettet, wäre er nicht gewesen hätte Kyuubi das ganze Dorf zerstört! Seid lieber dankbar, Naruto ist ein Held!" Mit jedem weiteren Wort das sie sprach, wurde sie wütender, sie nahm bereits wahr wie das Monster an der Oberfläche kratzte.
„Ihr habt kein Recht... argh... ihn zu verur... ah... teilen."
Nein sie durfte es nicht zulassen, sie würde sich nicht kontrollieren können, wenn es Besitz von ihr ergriff.
„Beruhige dich Yoni.", sagte der Hokage mit sanfter Stimme, trat zur ihr und streckte seine Hände nach dem Bündel aus.
„Gib ihn mir, wir müssen ihn nach Verletzungen und anderweitigem untersuchen." Nicht ganz freiwillig gab sie ihm ihren Bruder, denn wenn sie doch die Kontrolle verlieren sollte, sollte ihr Bruder nicht in der Nähe sein, da sie in diesem Zustand nicht mehr Freund von Feind unterscheiden konnte. Trotzdem hatte sie Angst um ihn, die anderen sahen Naruto mit einer Mordlust an, die ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ.
Das Mädchen wandte den Blick von diesen ab und schaute zu Kakashi der sie beruhigend ansah. Er schien einen Moment zu zögern, bevor er sich auf dem Weg zur ihr machte und direkt vor stehen blieb. Sein Auge war gerötet, und eine Tränenspur war noch zu sehen.
„Kleines, unterdrück es, dass ist nicht der richtige Weg."
Sie schluckte und versuchte seinen Worten Folge zu leisten, was ihr erst gelang als er ihre Hand ergriff.
„Yoni, du... ich habe deinem Vater etwas versprochen und leider muss ich es jetzt halten."
Der Hokage hatte sich neben den beiden Kindern gestellt und schien mit sich selbst zu hadern.
„Von welchem Versprechen reden Sie da?"
Er konnte Yoni's Frage nicht beantworten, denn ein Anbu erschien neben ihm und sprach dazwischen.
„Es ist alles vorbereitet, wir können beginnen, wenn Yoni jetzt kommt."
Sie wich einen Schritt zurück. Was hatten die nur vor? Und was hatte da ihr Vater veranlasst?
„Yoni, dein Vater wollte, wenn das Unwahrscheinliche eintrifft und er und deine Mutter sterben, dass du erstmal zu deiner Sicherheit weggeschickt wirst..."
Kakashi umklammerte ihre Hand fester, wobei sie befürchtete das ihre Blutzufuhr nicht mehr so ganz funktionierte.
„Wohin?"
„Weißt du Yoni, es gibt neben unserer Welt eine andere Welt, diese unterscheidet sich von unserer, aber das wirst du dann sehen."
Ein trotziger Ausdruck legte sich auf ihrem Gesicht.
„Ich möchte aber nicht! Warum sollte ich überhaupt gehen?"
Ihre trotzige Miene wich schnell, als sie die nächsten Worte hörte.
„Dein Vater sagte und wusste auch, dass du dann von dem Dorf gemieden wirst, vielleicht sogar ausgestossen. Und du wärest bei Feindin ein beliebtes Ziel, wegen deiner Fähigkeit Biju-Geister erkenntlich zu machen.
Wir werden dir dein Gedächtnis nehmen, deine Kräfte versiegeln und dich dann drüben in eine Familie unterbringen.
Durch ein Jutsu werden sie davon ausgehen das du ihr leibliches Kind bist und umgekehrt wirst du dies auch denken.
Yoni, es tut mir Leid, aber wir müssen es jetzt sofort tun, da dies deine Eltern so wollten. Verabschiede dich bitte von Kakashi." Dezent ging der Hokage einige Schritte zur Seite und unterhielt sich im Flüsterton mit dem Anbu.
„Ich... möchte nic...", sie brach abrupt ab, als sie Kakashi, an der Hand gezogen, in eine Umarmung schloss.
„Ich weiß Kleines, aber dein Vater wollte es so. Und ohne Grund hätte er das nicht veranlasst.
Du bist mir so wichtig und mit den Gedanken herumzulaufen und zu wissen, dass du mich vergessen hast, schmerzt so sehr... Aber Minato-Sensei hatte Recht du bist nicht sicher hier..."
Energisch schüttelte sie den Kopf.
„Und was ist mit dir? Du kannst doch auf mich acht geben, oder nicht Kakashi? Ich will nicht weg!"
Er zog sich die Maske hinunter und gab ihr sanft einen Kuss auf die Stirn.
„Du weißt genau wie ich, dass es nicht geht."

„Kakashi..."

Der Hokage kam wieder und nahm sie an der Hand.
„Es ist soweit Yoni. Nun komm."
Ohne auf das Mädchen zu achten, ging er los und zog sie hinter sich her.
Sie warf noch einmal einen Blick nach hinten und sah zu Kakashi.
„Vergiss mich nicht, Kakashi...", wisperte Yoni, nichtahnend das Kakashi diese Worte hörte.
„Nein ich werde dich nie vergessen. Ich hole dich zurück Kleines, auch wenn es Jahre dauert. Das verspreche ich dir!"

Als sie in der anderen Welt ankam, passierte ein Missgeschick, durch die Unaufmerksamkeit eines Anbu's, Yoni kam nie bei der Familie an, da das Jutsu nicht wirkte.
Trotz allem hatte sie ihr Gedächtnis verloren und kannte nur noch ihren Namen und Alter...
Aber was passiert wenn Kakashi sein Versprechen halten möchte und sie sucht?
Und was erlebt Yoni?

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