Silprodigy- Magische Künste

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5 Kapitel - 8.022 Wörter - Erstellt von: Potterprodg - Aktualisiert am: 2012-07-01 - Entwickelt am: - 2.961 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In meiner Fanfiction, die ziemlich lange ist, geht es um die Mädchen Catherine und Sarah, die ihr Leben in Hogwarts bestreiten!

    1
    Sarah war gerade mit ihrer kleinen Schwester Sandra im Garten als eine Eule über ihren Köpfen hinweg flog. Sarah entzog den dicken Umschlag der Eule und brach das Siegel. Es war ein Brief von der Zauberschule Hogwarts.
    Ihre Eltern wollten sie möglichst ohne viel magischen Einfluss aufziehen und verschwiegen ihr deshalb, dass ihre Mutter eine Hexe war und baten sie auch Sandra fürs erste nichts davon zu erzählen. Sie hat ihnen verziehen, doch Sarah wollte nicht ihr altes Leben aufgeben.
    Doch eines Tages kam der Halbriese Hagrid zu ihr und sagte, dass er gekommen sei, um sie nun nach Hogwarts zu bringen. Nachdem Sarah erfahren hatte, dass auch ihre beste Freundin Catherine an der Zaubererschule angenommen wurde, willigte sie schließlich ein. Zusammen mit ihr und Hagrid begaben sie sich in die Winkelgasse und bekamen alles gezeigt. Sarah bekam sogar einen Zauberstab aus Stechpalme und Hagrid schenkte ihr eine Schneeeule, die sie liebevoll Massi nannte.
    Am nächsten Tag brachte er die beiden zum Bahnhof, doch bevor Sarah ihn fragen konnte, wo das Gleis 9/3/4 war, verschwand er.
    Sie sahen sich verdutzt an und wirkten ein wenig verzweifelt, bis sie eine große Zaubererfamilie entdeckten, die durch die Wand zwischen Gleis 9 und 10 liefen und dahinter verschwanden. Sarah und Catherine taten es ihr nach und gelangten so an das richtige Bahngleis. Sie suchten sich ein leeres Abteil im Zug, doch es dauerte nicht lange, da setzten sich zwei Jungs zu ihnen. Der eine hieß Harry und der andere Ron. Es war faszinierend wie viel Ron in sich hineinschlang. Harry wusste auch noch nichts über die Zaubererwelt und Catherine und Sarah löcherten Ron nach allen Einzelheiten. Als sie dann angekommen waren, wartete Hagrid am Bahnsteig. Er brachte alle Erstklässler ins Schloss. Sie fuhren in kleinen Ruderbooten zum Schloss, über einen großen nebelverhangenen See.
    Sarah war ziemlich beeindruckt von all den neuen Ereignissen. Überall gab es was Neues zu entdecken und sie musste alle neuen Eindrücke erst mal in Ruhe verarbeiten. Doch dazu kam sie nicht, denn jeder musste sich in einer Reihe aufstellen. Nach und nach mussten sie aufstehen und sich den sprechenden Hut aufsetzen lassen, der sie alle in ihre Häuser einweisen sollte.
    Da ließ Ron schon seine erste Bemerkung los:
    "Wir müssen also nur den Hut aufsetzen! Ich bring' Fred um, er hat große Reden gespuckt, von wegen Ringkampf mit einem Troll..."
    Nach Harry und Ron kam Sarah dran. Sie setzte sich auf den Hocker und hoffte, dass sie bloß nicht nach Slytherin käme, Ron hatte nämlich gesagt, dass alle dunklen Magier aus Slytherin kämen.
    Catherine sagte zwar, dass das totaler Schwachsinn sei, aber die sagte auch viel, wenn der Tag lang war. Der Hut fand es schwierig, Sarah ein Haus zuzuweisen, da sie äußerst intelligent war, doch sie war ebenfalls ein sehr tapferes Mädchen. Letzten Endes schickte der Hut sie nach Gryffindor, wo Harry und Ron sie freudig empfingen. Catherine war zwar ein bisschen enttäuscht, da sie für Ravenclaw eingeteilt wurde, und die beiden so nicht in einem Haus waren, doch das legte sich, nachdem sie sich versichert hatten, trotzdem noch die meiste Zeit miteinander zu verbringen. Sarah kam in einen Schlafsaal mit einem Mädchen namens Hermine Granger, zuerst war das Mädchen ihr ziemlich fremd, da sie besserwisserisch und neunmalklug schien, aber bald merkte Sarah, dass der erste Eindruck, den sie von Hermine gewonnen hatte, nicht unbedingt der bleibende war. Sie erkannte, dass hinter der Fassade ein nettes Mädchen stand, mit der sie sich bald relativ gut anfreundete.
    Sie war relativ gut in der Schule, vor allem in ihrem unangefochtenen Lieblingsfach <Verteidigung gegen die dunklen Künste>.
    Auch weiterhin waren Catherine und Sarah die besten Freunde und verbrachten in den nächsten Schuljahren die meiste Zeit miteinander, bis auf einmal eine Veränderung in Catherine vorging und sie sich mehr und mehr Draco Malfoy zuwendete und Sarah den Anschein hatte, dass sie ihr den Rücken zukehren würde.
    Sarah mochte Malfoy nicht besonders und so entfernten sich die beiden immer weiter voneinander. Sarah begann mehr Sachen mit Harry, Ron und Hermine zu unternehmen. Sie ließ sich von den Abenteuern erzählen, die die drei in den letzten Schuljahren erlebt hatten, und war stets beeindruckt.
    Nun befinden wir uns im 7. Schuljahr und beginnen die Geschichte von Sarah, einer äußerst begabten Hexe weiterzuerzählen.

    2
    Erschöpfte Hoffnung

    „Omann, die regen mich echt auf…immer bin ich schuld. Meine Schwester kann sich aufführen, wie sie will und bekommt nie Strafen und wenn ich nur mal kurz meine Meinung sage und versuche normal zu reden und Sachen zu klären, werde ich sofort bestrafte. Das kann es ja wohl nicht sein. Und dann noch meine Schwester. Die weiß sich überhaupt nicht zu benehmen. Jetzt hat der Rektor ihr eh schon gedroht, dass er sie von der Schule fliegen lässt, aber ihr ist das scheiß egal. Sie zaubert in der Muggelwelt rum, wie es ihr grad Spaß macht. Sie kennt weder Grenzen noch Regeln. Aber sie sieht das nicht an, Demischol ist doch eh schon quasi die letzte Hoffnung. Es gibt keine andere Zauberschule für sie. Und Hogwarts kann sie sowieso vergessen. Sie ist ja nur sauer, dass sie es nicht nach Hogwarts geschafft hat, sondern nur nach Demischol. Ja tut mir Leid, wenn sie nun mal beschränkt ist, soll sie auch auf eine Schule für „Beeinträchtigte und Eingeschränkte“.

    Jetzt muss ich diese Weihnachten schon wieder in Hogwarts bleiben, weil wir das zu Hause nicht hinkriegen.“
    Ich starrte sauer in den Boden.
    „Dass die sich auch immer so aufführen muss!“
    „Ich muss auch in Hogwarts bleiben...“, meinte Harry bedrückt.
    „Warum das? Warum fährst du nicht zu deiner Familie?“
    „Ich habe keine Familie. Das heißt, ich habe keine Eltern mehr, die sind gestorben, als ich noch klein war.“
    Das wusste ich.
    Er starrte mich mit leerem Blick an.
    „Du kennst doch die Geschichte, was fragst du dann?“, fuhr er mich mit getränktem Blick an.
    „Tut mir Leid, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Ich kenne nur den Teil, in dem Du-Weißt-schon-wer deine Eltern um brachte, weil sich deine Mutter für dich geopfert hat. Aber du bis auf die Narbe keinen Kratzer abbekommen hast.“
    „Hm“, schnaufte Harry und vergrub den Kopf zwischen den Beinen.
    Mich überkam großes Mitgefühl und das dringende Bedürfnis Harry in den Arm zu nehmen.
    Omann, in seinen Augen sahen meine Probleme bestimmt wie Kindereien aus. Was würde er wohl dafür geben, solche Probleme zu haben und dafür noch seine Eltern.
    „Naja, ist schon in Ordnung...konntest du ja nicht wissen. Es ist nur so, dass immer jeder weiß, was mit mir passiert ist, Jeder kennt mich, ich kann nirgends hingehen, ohne, dass sich jeder zu mir umdreht und mich komisch anschaut. Naja und nachdem meine Eltern eben tot sind bin ich eben bei meinen Verwandten aufgewachsen...“
    „Und wie sind die so?“
    „Das willst du gar nicht wissen. Ich bin so froh, dass ich in Hogwarts zu Hause bin, denn bei denen habe ich noch nie einen Funken von Heimat gespürt. Oder Geborgenheit. Ich hasse die Dursleys! Ich habe in einem Schrank unter der Treppe gewohnt und war der Lakai für alles! Dudley war der kleine Liebling und mich haben sie immer nur geduldet! Es war die Hölle…aber dann hatte ich ja die Weasleys, die mich immer unterstützt und sofort liebevoll aufgenommen haben!“
    Ich nahm seine Hand und drückte sie.
    „Erst wollten sie mich ja gar nicht nach Hogwarts lassen, aber dann hatten sie keine andere Wahl. Naja, wie meinte Onkel Vernon, als ich fertig zur Abreise war:
    „Komische Art, zu einer Zaubererschule zu kommen, mit dem Zug. Die fliegenden Teppiche haben wohl alle Löcher, was?“
    „Und dann kommt er sich immer so lustig vor. Nicht zum Aushalten...!“
    Ich strich Harry eine Haarsträhne aus dem Gesicht und malte die Narbe auf seiner Stirn nach. Anschließend hob Harry den Kopf und unsere Blicke trafen sich. Unsere Gesichter kamen sich immer näher und schließlich berührten sich unsere Lippen zu einem sanften Kuss.
    Glücklich hielt Harry mich in den Armen und wir saßen eng umschlungen am See und blickten hinaus in den Horizont.

    Nach ein paar Wochen, hatten wir das erste Mal wieder das Fach Geschichte.
    Neben Verteidigung gegen die dunklen Künste war das eins meiner Lieblingsfächer.
    Was wohl hauptsächlich daran lag, dass mich die Themen einfach interessierten. Die anderen fanden dieses Fach stinklangweilig, aber nur deswegen, weil Professor Binns so einschläfernd war, deswegen saßen sie die Stunden immer regelrecht ab. Außer natürlich Hermine, die hat natürlich nur Lieblingsfächer…naja so viel, wie die lernte, ist das ja auch kein Wunder. Die weiß bestimmt jede Wikipediaseite auswendig.
    Heute hatten wir das Thema Hogwarts und seine Geschichte, was wir zwar am Anfang des ersten Schuljahres schon durchgenommen hatten, aber da hatte natürlich keiner aufgepasst. Außer ich natürlich. Ich mein, ich will mich ja nicht selber rühmen, aber wenn ich mir so Neville oder Theresa anschaute, die kapieren ja gar nichts. Doch wie gesagt zur Auffrischung und wegen den Abschlussprüfungen dieses Jahres, bei denen dieses Thema in diesem Jahr eines der Hauptthemen neben der Hexenverbrennung im Mittelalter, war, hielt Binns es anscheinend für angemessen, sich noch mal ein paar Stunden damit zu beschäftigen.
    Als ob ich das nicht alles schon tausendmal gehört hätte. Aber nein, dann höre ich mir das eben zum 1001. Mal an.
    Was machte Harry da überhaupt? Musste der immer so laut schnarchen?
    Als hätte er gestern nicht genug Schlaf gehabt. Männer, solche Proleten, nichts als Essen und schlafen im Kopf. Ich schaute zu Catherine und dieser Anblick beruhigte mich ungemein. Malfoys blonder Kopf lag auf seinem Heft und seine Kinnlade klebte förmlich am Tisch. Harry sah wenigstens gut aus, wenn er schlief.
    1:0 für mich.
    „So meine Lieben Schüler, heute soll unser Thema die Geschichte von Hogwarts, speziell die Häuser sein.“
    Ja ach nee.
    „Wie ihr ja schon aus eigener Erfahrung wisst, ist Hogwarts in vier Häuser eingeteilt! In Hufflepuff..“, er wurde von hämischen Lachen aus der Ecke der Slytherins und von beleidigtem Raunen seitens Hufflepuff unterbrochen.
    Muhaha, Hufflepuff das klingt ja schon nach Affen. Ich grinste. Ohoh, dieser Blick von Theresa verhieß nichts Gutes. Naja, wenn sie mir beleidigt ist, erzählt sie mir wenigstens nicht jede Minute, dass sie Hunger hat. Harry hatte schon vorgeschlagen, ihr das Maul zu stopfen, dann hätte sie definitiv keinen Hunger mehr und konnte sich auch nicht mehr beschweren.
    „In Ravenclaw“, bei diesem Namen, jubelten die Ravenclaws und auch Malfoy brachte nach einem Blick zu Catherine die anderen seines Hauses dazu, laut zu applaudieren.
    Ich grinste Catherine zu. Eins musste man ihm lassen, er unterstützte sie, wo er nur konnte.
    „In Slytherin!“, die Slytherins saßen mit arrogantem und gewinnerischen Lächeln da und applaudierten zusammen mit ein paar Befreundeten aus Ravenclaw für sich selbst.
    Jetzt war Malfoys Moment bekommen. Selbstdarstellerisch, wie er nun mal war, stellte er keinen anderen als sich selbst da, als er mit arrogantem und gewinnendem Lachen die anderen musterte.
    „Und natürlich zu guter Letzt in Gryffindor!“
    Die Gryffindors sprangen auf und bei dem lauten Klatschen und Gegröhle, das sogar die weniger begeisterten Rufe der Slytherins übertönten, konnte ich kein einziges Wort mehr verstehen.
    Die sollten doch nur still sein, die sind ja nur neidisch, weil sie außer ihnen selbst keiner leiden konnte. Also bitte, wenn man allein die Leute anschaut, die in dem Haus sind.
    Ich mein Hallo? Flint? Und ICH brauchte ne Zahnspange? Was braucht dann der? Ein Eisengestell? Aja und nicht zu vergessen natürlich einen Maulkorb.
    Jedes Mal, wenn ich den Kerl sehe, würde ich ihm am liebsten in die Fresse hauen. Wie der Harry schon wieder mustert. Ich glaub der ist schwul, ich glaub der tut nur so, als würde er Harry nicht leiden können. Naja, da hatte er ja mit Harry schlechte Karten. Er kann es ja mal bei Neville versuchen. Obwohl der hatte ja Sabrina, die er anbeten konnte. Dieser musterte jedoch gerade Theresa, die damit beschäftigt war unter ihrer Bank umständlich eine Semmel auszupacken. Wie immer…
    Binns fuhr fort einiges über die Häuser und ihre Gründerväter zu erzählen und ich schlug die Seite meines Buches auf und überflog sie:

    Die Anfänge...
    Hogwarts wurde vor über tausend Jahren gegründet, wahrscheinlich Ende des 10ten Jahrhunderts. Das genaue Datum ist allerdings nicht bekannt. Sicher sind nur die Namen der Schulgründer: Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw, Godric Gryffindor und Salazar Slytherin. Über das Leben dieser vier Menschen, gibt es auf Grund ihrer Popularität viele Erzählungen, aber leider kaum belegbare Daten. Im Folgenden werde ich mich bezüglich der Lebensdaten der vier nur auf den sprechenden Hut stützen.
    Helga Hufflepuff
    Helga Hufflepuff stammt aus einem "valley broad" (weites Tal). Über einen Zusammenhang zwischen ihrem Namen und ihrem Wesen dürft ihr auch gern selbst Gedanken machen. Hierzu allerdings einige Anregungen:
    Helga: aus dem nordischen übernommener Vorname, eigentlich "die Geweihte, die Heilige"
    Hufflepuff: "huff and puff"ist englisch für keuchen, stöhnen, pusten und schnauben

    Rowena Ravenclaw
    Die Heimat von Rowena Ravenclaw war das "glen"(Bergschlucht oder kleines Tal). Dies mag vielleicht mit Rowenas Wappentier, dem Adler in Verbindung stehen. Des Weitern birgt Rowenas Name diese Hinweise:
    Rowena: wahrscheinlich eine Ableitung von dem englischen Wort "Rowan", dieses bedeutet Eberesche, die Eberesche bedeutet im Baumorakel: Kontrolle über dein Leben, Schutz gegen die Kontrolle anderer, Wendet magischen und praktischen Schaden ab
    Ravenclaw: aus dem Englischen, bedeutet übersetzt "Rabenklaue" bzw. "Rabenkralle"

    Salazar Slytherin
    Neben der Tatsache, dass er ursprünglich aus dem "fen" (Sumpfland) kam, ist über Salazar bekannt, dass er eine Beziehung zu einer Frau hatte. Ob nun ehelich oder nicht, entstammte aus dieser ein Nachkomme (männlich oder weiblich), dessen Linie sich bis heute gehalten hat. Salazars Namen lässt sich wie folgt interpretieren:
    Salazar: António de Oliveira Salazar (1889 - 1970) war jahrelang Diktator von Portugal
    Slytherin: mögliche Ableitung aus den englischen Wörtern "sly" (schlau, gerissen) oder "shlither" (gleiten, rutschen)/ "slithery" (schlangenartig, schlüpfrig)
    Godric Gryffindor
    Godric Gryffindor, aus dem "wild moor" (wildes Moor) trägt wahrscheinlich den imposantesten Namen der vier:
    Godric: die Vorsilbe "God" könnte eine Abwandlung des althochdeutschen "got"(Gott) sein
    Gryffindor: "griffin /gryphon" sind beides englische Worte für Greif (ein Fabelwesen mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf, sowie den Schwingen eines Adlers), die Endung "-dor" steht in Ortsnamen für "Wild/ wildes Tier" kann aber auch vom französischen "d'or" (von/aus Gold) abgeleitet werden

    ... und ihr Ende

    Wie bekannt lebten die vier Gründer leider nicht harmonisch bis an ihr Lebensende. Nachdem Hogwarts erbaut war, unterrichteten alle vier gemeinsam. Doch schon bald grenzte sich Salazar Slytherins Vorstellung von der der anderen ab. Er wollte die Schule nur für Reinblüter zugänglich machen, wohingegen die Übrigen auch Muggelgeborene und Halbblüter aufnehmen wollten. So kam es zu einem heftigen Streit, in welchem sich letztendlich Gryffindor und Slytherin gegenüber standen. Gryffindor gewann und Slytherin verließ die Schule. Er hinterließ ihr im Geheimen die Kammer des Schreckens, durch welche sein Erbe sein Werk vollenden sollte. Der Streit zwischen den beiden Gründern, ist höchstwahrscheinlich der Ursprung der Fehde zwischen den Häusern Gryffindor und Slytherin

    Binns schloss den Unterricht für heute mit den folgenden Worten:
    „So Herrschaften, obwohl das noch lange nicht alles ist, was man zu diesen Themen sagen könnte, würde ich sagen wir machen für heute Schluss. Ich hoffe, Sie haben die Stunde heute ebenso sehr genossen wie ich. Die Aufgaben zu der heutigen Stunde erscheinen dort bereits an der Tafel.“

    Ja wie jetzt. Schon vorbei? Naja gut. Ich stieß Harry den Ellbogen in die Seite.
    „Was’n los?“
    Ich verdrehte die Augen, packte mein Buch und Harry und zog mein Freund aus dem Geschichtssaal. Der Rest der Klasse hatte schon vor uns murrend das Weite gesucht. Draußen standen, ein paar Slytherins, die sich im Kreis versammelt hatten und sich lautstark über Gryffindors lustig machten. Ganz vorne mit dabei war natürlich Draco Malfoy, der sich bei so was immer wahnsinnig aufspielen musste. Meine Güte, der hat mir in Geschichte schon gereicht.
    Wenn ich den schon sehe, mit seinem nach hinten gekämmten blonden Haar und seinen widerlichen Kommentaren, was fand Catherine nur an diesem Widerling. Och nee, oder? Jetzt kommen diese Freaks auch noch her. Mit ihrem hämischen Grinsen. Oh toll, das kann ich auch.
    Nach einem regen verbalen Schlagaustausch wurde es Malfoy schlicht und ergreifend zu bunt, nachdem ich ihn und seine Familie beleidigt hatte. Ja was glaubt der denn? Dass ich mich von ihm runter putzen lasse! Der hat sie doch nicht mehr alle!
    „Sag das nicht noch einmal!“
    „Was? Dass deine Mutter mehr Gift in einer Minute verspritzt, als Professor Sprout in einem ganzen Jahr Unterricht, für solche Schädlinge, wie dich?“
    Draco zückte seinen Zauberstab und richtete ihn auf mich.
    <Furunculus>, schrie mich Draco an. Meine Güte konnte der kreischen.
    Och ne. Nicht dieser blöde Spruch mit den Furunkeln, was soll denn diese Kinderkacke.
    „Tja, des weiteren wünsche ich dir noch einen schönen Ball!“, Draco setzte sein hämisches Grinsen auf und schlenderte bewusst selbstsicher den Gang hinunter.
    „Na warte, das wirst du mir büßen!“
    Du blöder Wixxer!
    „Und du? Was stehst du immer nur daneben? Kannst du nicht auch mal was machen, Harry? Du hast mich gefälligst zu verteidigen, sei doch wenigstens ein mal ein richtiger Mann!“, funkelte ich Harry an.
    Weißt du, beleidigt mich dieser Mistkerl und er steht dann neben und schaut blöd.
    Was soll denn das?
    Harry rang nach Luft.
    „Na toll, jetzt darf ich so auf den Schulball gehen, ach ich hab echt kein Bock mehr auf diese Kinderkacke!“
    „Ach komm, reg dich nicht so auf! Das kriegt Hermine schon wieder hin!“, versuchte Harry, der seine Stimme wieder gefunden hatte, mich zu beruhigen.
    Tja, da hatte er aber auf den falschen Dampfer gesetzt.
    „Hermine, Hermine, Hermine. Kriegst du denn nichts selber auf die Reihe? Musst du immer sie fragen? Bist du denn alleine zu nichts fähig! Meine Güte...“
    Ich blickte an mir herunter und sah, dass es noch schlimmer war, als erwartet.
    Meine Beine waren mit hässlichen Furunkeln überzogen und ich war kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Ist das widerlich, das wird mir diese kleine Schleimige Kröte schon noch büßen.
    Harry, der mir tröstend den Arm um die Schultern legte, erblickte nun Dumbledore, der auf uns zu eilte.
    Als Dumbledore die Bescherung sah, huschte ein Grinsen über sein Gesicht.
    „Na, Miss Meier, mit wem haben sich dich denn heute angelegt?“
    Am liebsten würde ich diesem alten Sack eine rein hauen, kann der sich nicht mal seine dummen Kommentare sparen?
    „Mit dieser Schlange von Draco!“, antwortete ich ihm. Wir wollten ja den Schein bewahren.
    „Ein schwieriger Junge. Er ist vom richtigen Pfad abgekommen. Der schlechte Einfluss der Eltern.“
    Er musterte mich noch einmal von oben bis unten. Hallo? Kann der nicht jemand anderes begaffen?
    „Narben können recht nützlich sein. Ich selbst habe eine oberhalb des linken Knies, und die ist ein tadelloser Plan der Londoner Ubahn!“
    Aja…

    3
    Witzig

    Nach ein paar Wochen und nachdem sich die Gemüter wieder weitgehend beruhigt hatten, hatten wir Zaubertränke bei Snape.
    Oh Gott, wie ich dieses Fach hasste. Muss das denn jetzt sein?
    Nun standen wir alle versammelt vor dem Raum für Zaubertränke und warteten auf unsren geliebten Professor.
    Doch von Snape war keine Spur in Sicht.
    „Wo bleibt Snape denn? Das ist doch sonst nicht seine Art zu spät zu kommen!“, fragte ich in die Runde.
    „Vielleicht ist er krank!“, sagte Ron hoffnungsvoll.
    „Vielleicht hat er gekündigt“, entgegnete Harry, „weil er wieder nicht Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten darf!“
    „Oder sie haben ihn rausgeschmissen!“, meinte Ron begeistert.
    „Immerhin kann ihn ja keiner ausstehen –“
    „Oder vielleicht“, sagte eine eisige Stimme direkt hinter ihnen, „wartet er darauf, von euch die heutige Hausaufgabe vorgelegt zu bekommen!“
    „Mister Potter, Mister Weasley, ab ins Zimmer, sofort!“
    Ohoh, das gibt noch Ärger…

    "Ihr werdet heute den Fragranenstrank brauen, im Buch Seite 142. Aufschlagen! Währenddessen werde ich eure Hausaufgaben kontrollieren!" schnarrte er. Mit einem Schlenker seines Zauberstabes war das Rezept an der Tafel. Die Schüler begannen den Trank zu brauen und Snape ging durch die Reihen.
    „Hermine, haben Sie schon wieder vorgearbeitet?“
    „Ich wusste nicht, dass das verbotenen ist!“, antwortete Hermine ihm mit einem unschuldigen Lächeln.
    „Und jetzt auch noch frech werden? 50 Punkte Abzug für Gryffindor!“, bellte Snape sie an.
    „Aber...!“
    „Wagen Sie es ja nicht mir zu widersprechen!“
    Hermine schnappte empört nach Luft und Snape setzte seinen Gang fort.
    „Sehr gut Malfoy, der Trank war für Sie ja kein Problem, oder?“
    „Natürlich nicht. War im Handumdrehen erledigt!“, grinste Malfoy Snape an.
    Ja wahrscheinlich hatte ihn seine Mama gebraut. Der Kerl kriegt doch nichts alleine hin.
    „Für so viel Engagement sollen Sie natürlich belohnt werden! 100 Punkte für Slytherin!“
    Was geht denn?
    „Warum denn das, bitte? Wir haben schließlich alle unsere Hausaufgaben gemacht!“
    Das ist ja wohl die Höhe.
    „Wollen sie schon wieder vorlaut werden, Miss Meier? Ich verbitte mir diesen Ton! Erneut 50 Punkte Abzug für Gryffindor!“
    Hallo?
    „Was heißt denn hier schon wieder? Ich habe heute noch überhaupt nichts gesagt! Verkleben ihre fettigen Haare ihnen etwa die Ohren? Versuchen Sie's mal mit Head & Shoulders, das hat sogar bei Sabrina geholfen.“
    Sabrina stand hektisch auf und lief heulend aus dem Zimmer.
    Oh, naja egal…
    Catherine drehte sich zu mir um und grinste mich an.
    „Treffer versenkt!“
    Snapes Kinnlade fiel nach unten.
    „Was erlauben Sie sich eigentlich? 200 Punkte Abzug für Gryffindor und eine Zusatzaufgabe für Miss Meier und Miss Kensick. Gratuliere.“
    Alle Gryffindors starrten mich wütend an. Verdammt.
    „Was sollte das denn? Musst du dich denn ständig mit ihm anlegen?“, zischte nun auch Harry mir zu.
    „Du lässt dir ja alles gefallen, man wird doch wohl noch seine Meinung sagen dürfen“, schnaubte ich. Was bildete sich der denn ein? Er war ja wohl auch kein Saubermann.
    „Lassen wir's gut sein. Das nächste Mal, überlegst du dir aber bitte vorher, wie du Snape beleidigst, sonst können wir den Hauspokal dieses Jahr sofort vergessen“, raunte Hermine mir von der anderen Seite zu. Naja, das wollte ich natürlich auch nicht.
    Vor Goyles Pult blieb Snape erneut stehen.
    "Sagen Sie mal, Mr. Goyle, haben Sie etwa ihre Hausaufgaben vergessen?"
    "Was für eine Hausaufgabe?"
    "Sie sollten das Rezept für den Wahrheitstrank abschreiben!"
    "Verzeihung, Professor, aber ich habe offensichtlich mein Gedächtnis verloren!"
    "So, und seit wann haben Sie das?"
    "Seit wann habe ich was?"
    Snape zog ärgerlich seine Augenbrauen hoch und seine Nase kräuselte sich.
    Ich verzog bei diesem Anblick den Mund zu einem Grinsen. Das sah einfach immer zu komisch aus.
    „Mister Potter?“
    "Ja?", antwortete Harry ihm.
    "Ja, Sir"
    "Sie brauchen mich nicht Sir zu nennen, Professor", meinte Harry mit einem verschmitzten Grinsen.

    Nach dem Unterricht traf ich Catherine zufällig auf dem Gang und unterhielt mich mit ihr. Wir hatten schon ewig nichts mehr miteinander gemacht, was wohl an der Tatsache lag, dass niemand ihren Freund leiden konnte.
    „Wir treffen uns später noch im Turm, um ein bisschen zu feiern, hast du Lust mitzukommen?“
    „Würde ich ja gerne, aber ich hab Draco versprochen, dass ich den Abend mit ihm verbringe, tut mir Leid.“
    Catherine sah mich entschuldigend an. Das konnte sie sich auch sparen. Musste sie denn jede freie Sekunde mit der Kröte verbringen! Aber wir wollten ja nicht so sein…
    „Bring ihn doch einfach mit!“
    Kotz würg. Ich setzte mein lieblichstes Grinsen auf.
    „Naja, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist. Du weißt doch ganz genau, dass sie alle ein Problem mit Draco haben.“
    Der arme kleine Junge.
    „Ist ja auch nicht verwunderlich, so wie Draco hier alle behandelt!“, konnte ich mir daraufhin nicht verkneifen.
    „Ich versuch ihn zu überreden, in Ordnung? Ich kann dir aber nichts versprechen! Draco kann manchmal ganz schön stur sein!“, seufzte Catherine.
    Bei dem Kerl wäre ich auch den ganzen Tag am Seuzfen. Oder am <mich aufm Dachboden aufhängen>.
    „Wirt du schon schaffen!“, wieder kam mein Grinsen zum Einsatz.
    „Naja gut, dann bis heute Abend!“
    Catherine lächelte mich an und eilte hastig davon.
    Wollte sie fliehen? Hach, mir kann keiner entkommen. Muhaha…
    Ich sollte mit diesen kleinen grünen Bohnen aufhören…
    Wer weiß? Vielleicht wird dieser Abend ja alles changen? Oh mein Gott diese Bohnen. Wo war ich? Ach ja genau, vielleicht würden wir uns ja doch noch besser verstehen, wenn sich nur Draco, dieser eingebildete Lackaffe mal mit den anderen gut stellen würde.
    Aber Catherine zu Liebe würde ich ihn schon diesen einen Abend aushalten können, und wer weiß, vielleicht war er doch kein so schlechter Kerl, und er würde alle überraschen? Ok, nie, nie wieder diese Bohnen. Harry sollte sie mal probieren, dann wäre er mal ein bisschen lockerer…












    Gegen Abend hatten wir uns alle im Gryffindor Gemeinschaftsraum versammelt, um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.
    Ich setzte mich neben Harry, der seinen Arm um mich legte und sich entspannt mit Ron unterhielt.
    Hallo? Was soll den das? Wieso redet er mit der Dumpfbirne und nicht mit mir? Morgen hat er bestimmt Rückenschmerzen, wenn der sich weiter so verrenkt.
    „Omann, ich hab Hunger!“, jammerte Ron.
    „Ähm, wir haben gerade erst Abend gegessen, 2 Gänge!“
    Sarah starrte ihn entgeistert an.
    „Ja, aber das war schon vor einer halben Stunde!“
    „Ich glaub, Hermine hat noch Kekse in ihrem Zimmer!“, riet Harry ihm
    Ist ja klar, wenn man mit so einem Vielfraß zusammen ist, muss man jeder Zeit gerüstet sein…
    Wir lachten viel und irgendwann kamen wir auf das Thema Quidditsch zu sprechen und Ron meinte, dass die anderen Häuser doch eh keine Chancen hätten.
    Ja, wir mit ihm auch nicht. Oh…hab ich das jetzt laut gesagt? Mist…den Blicken nach zu urteilen schon…
    „Naja, so würde ich das nicht sagen. Gut, Hufflepuff kannst du vergessen, da ist ja einzig allein Cedric da, der das Spiel von denen aus in die Hand nimmt, und die Jäger kannst du eh knicken, wenn du dir nur mal diese Sabrina anschaust, oder Felix. Aber Ravenclaw hat ein paar gute Spieler, allein der Sucher, John, oder wie er auch heißt, oder die Treiber Catherine und Tracey lassen sich nicht leicht unterkriegen.“, meinte Harry, während er sich gedankenverloren den Kopf kratzte.
    Gut, dass Catherine das nicht sah, sonst dürfte ich mir das wieder tagelang anhören. Obwohl, ich hatte ja noch den Trumpf mit dem Schlafen in Geschichte im Ärmel.
    „Catherine, ist das nicht die, die jetzt immer mit Malfoy rumhängt?“
    Ja, das ist die, die immer mit MALFOY rumhängt. Und du bist der, der immer an George dranhängt.
    „Stimmt. Sarah, bist du nicht mit der befreundet?“, fragte Fred.
    Ja, ich bin mit DER befreundet.
    Ich sah ihn an und nickte.
    „Sieht ja sehr begeistert aus!“, bemerkte George.
    Liegt daran, dass ich dich dabei anschaue.
    „Seit sie mit ihm rumhängt.. naja, ich hab sie jedenfalls eingeladen, dass sie heute Abend mal hier vorbei schaut, ist doch kein Problem, oder?“
    „Naja, solange sie ihren Schatten daheim lässt! Du hast ihn doch nicht auch eingeladen, oder?“, raunte Harry mir leise zu.
    „Ja, was hätte ich denn machen sollen? Sie meinte, sie kommt nur mit ihm...“
    „Oman, das kann was werden!“, seufzte Harry.
    Ich verdrehte die Augen.
    „Und dann wäre da auch noch Slytherin. Mit Malfoy als Sucher haben sie keine schlechte Partie gemacht. Auch wenn sein Daddy ihn bestimmt ins Team gekauft hat!“, kam Ron wieder auf das Thema zu sprechen.
    Tja, der kann es sich halt leisten. Harry könnte auch mal ein bisschen von seinem Vermögen springen lassen. Da konnte ich Catherine nur beneiden.
    „Ach Quatsch, ich glaub, das Geld konnte er sich sparen, schau dir doch nur mal die anderen Vollpfosten aus Slytherin an, da ist er ja noch einer von den Besseren“, gab Hermine ihren Senf dazu.
    Wer sonst.
    „Apropos Slytherin und Vollpfosten... habt ihr Lust auf ein paar Slytherin Witze?“, fragten Fred und George mit glänzenden Augen.
    „Immer wieder gern!“, fing Ginny an zu kichern.
    Ich hasste dieses kleine nervige Mädchen.
    Ich blickte besorgt zur Tür, doch von Catherine und Draco war keine Spur. Na dann können wir es ja wagen. Nicht auszumalen, wenn die beiden jetzt reinkommen würden, da wäre Catherine bestimmt wieder ewig sauer. Na gut, in dem Punkt konnte ich es dann ja sogar nachvollziehen.
    „Jetzt spannt uns nicht so auf die Folter!“, fing auch Harry nun an zu drängeln.
    „Na gut, also: Dracos Mutter zu Draco:" Deine Noten in Geschichte sind nicht gerade die besten!"-"Verstehe doch, Mum, ich werde dauernd Sachen gefragt, die vor meiner Geburt stattgefunden haben!"
    Aja. Lustig.
    „Meine Güte, war der schlecht! Also ihr seid auch nicht mehr das, was ihr mal wart!“, stichelte Hermine.
    Fred und George warfen ihr ein schiefes Grinsen zu und ließen den nächsten Witz von der Leine.
    „Crabbe und Draco springen von einem Hochhaus. Wer kommt als erster unten
    an? - Crabbe, da Draco erst nach dem Weg fragen muss.“
    Ich dachte, es wären Slytherinwitze und keine Dracowitze. Naja egal, lustig waren sie trotzdem nicht.
    Die Gryffindors amüsierten sich prächtig, doch einen hatten die Zwillinge noch auf Lager:
    „Draco, Crabbe und Goyle sind auf einer Insel gestrandet, wo keine Zauberkraft wirkt. Als sie eine Wunderlampe finden, kommt ein Ginny aus der Lampe."
    Ginny warf ihren Brüdern einen vernichtenden Blick zu.
    „Ach komm Ginny, du weißt schon, was wir meinen!“, lachte Fred.
    „Na gut, weiter: Ihr habt jetzt 3 Wünsche frei!", sagte der Ginny zu ihnen. Als erstes sagte Crabbe:“ Ich will wieder nach Hause!", plopp, im Nu war Crabbe wieder zu Hause. „Ich will auch nach Hause!", sagte Goyle, und so landete auch er im Nu wieder zu Hause. Als Draco an die Reihe kam jammerte er:" Och man, jetzt bin ich ganz alleine, ich wünsche mir, Crabbe und Goyle wären wieder hier!". Und schon waren sie wieder zu dritt auf der Insel. “
    Die Gryffindors lachten und in diesem Augenblick hob ich meinen Kopf und blickte zur Tür, in der nun Catherine und Draco standen.
    War ja klar, wie in einer schlechten Seifenoper. Wir waren hier doch nicht bei Verbotene Liebe.
    Catherine musterte mich mit einem kalten Blick und wandte sich dann von mir ab.
    Ohoh.
    „Tja Weasley, wenigstens habe ich Gelegenheit auf einer Insel Urlaub zu machen, während du mit deiner Blutsverräterfamilie Ferien auf dem Bauernhof, bei all euren Gleichgesinnten im Stall machst.“
    Draco legte den Arm um Catherine und zog sie weg. „Ich hab dir doch gleich gesagt,
    dass das hier keinen Sinn hat, bei den ganzen Proleten.“

    4
    Wer hätte das gedacht?

    Hagrid führte uns Schüler seiner Klasse in den Wald, um uns den Bowtruckle auch in seiner natürlichen Umgebung zu zeigen, da er glaubte, dass wir uns so die Informationen über diese Kreatur besser merken konnten.
    „Hagrid, was machen wir hier?“, fragte Theresa den großen Halbriesen zögerlich.
    „Wir haben eine Verabredung!“
    „Mit was? Mit einem Wildschwein?“, fragte Malfoy und zog spöttisch die Augenbrauen in die Höhe.
    Meine Gruppe lachte und wir unterhielten uns prächtig. Wir unterhielten uns sogar so gut, dass wir nicht mal bemerkten, wie Hagrid plötzlich im Dickicht verschwand.
    Komisch, wo war der Proll denn hin?
    „Harry, Hagrid ist weg, wo ist er auf einmal hin?“
    Harry schaute mich verdutzt an. Mein Gott, jetzt guck nicht so.
    „Stimmt, er ist weg! Keine Ahnung, wo er hin ist.“
    Hätte mich auch gewundert.
    Ron und Hermine lästerten gerade lautstark über die gestrige Wahrsagestunde, da Hermine dem Fach noch nie was abgewinnen konnte. Ron war derselben Meinung, obwohl ich eher vermutete, dass er Angst vor Trelawney hatte und dass das der Grund dafür war.
    Klar, ich fände es auch nicht so toll, wenn meine Lehrerin den Tod meiner besten Freundin voraussagen würde, ich für meinen Teil aber vor allem nicht, weil es mein Freund war, dem sie das ständig erzählte.
    "Aaaah", sagte Ron plötzlich, Professor Trelawneys geheimnisvoll waberndes Flüstern nachahmend, "wenn zwei Neptune am Himmel erscheinen ist dies ein sicheres Zeichen, dass ein Zwerg mit Brille geboren wird..."
    Hermine lachte kurz, bevor auch ihr klar wurde, dass irgendwas nicht stimmte.
    Denn langsam wurde die Tatsache, dass sie alleine im verbotenen Wald waren, den anderen ebenfalls bewusst.
    Wird ja auch mal Zeit.
    „Was hat dieser blöde Halbproll denn nun schon wieder vor?“, stieß Malfoy zwischen den Zähnen hervor.
    Das wüsste ich auch gern.
    „Oh mein Gott, oh mein Gott! Was sollen wir nur tun?“, fing Sabrina hysterisch an zu schreien.
    „Halt die Klappe, Weigert. Dein Gejammere will hier niemand hören!“
    Theresa stellte sich schützend vor ihre Freundin und legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter.
    Was soll das denn jetzt?
    „Du bist so gemein, Malfoy. Hör auf uns zu ärgern!“
    Malfoy fing an zu lachen.
    Ein paar der anderen schlossen sich dem Lachen an.
    Blöderweise auch ich, das Bild war einfach zu komisch.
    Obwohl ich mich natürlich bemühte, Haltung zu bewahren, nachdem Theresa mich böse ansah.
    „Was willst du denn dagegen machen?“
    Malfoy grinste sie hämisch an.
    Theresa blickte ihn wütend an und richtete ihren Zauberstab auf ihn.
    <Diffindo>
    Ich sah, wie sich Malfoys Umhang wie von Zauberhand genau in der Mitte trennte. Die Fäden hielten dem Zauber nicht Stand und lösten sich einer nach dem anderen auf.
    Malfoy starrte an sich herab und sein Mantel fiel ab.
    Da aber jeder Schüler, wie vorgeschrieben, eine Schuluniform anhatte, war das für Malfoy kein großer Schaden, wenn es nicht sein 50 Gallions- Umhang gewesen wäre, den er von seinem Daddy letzte Woche geschenkt bekommen hatte.
    Oh, armer kleiner schleimtriefender Draco.
    „Wie kannst du es wagen, meinen Mantel zu zerstören, du wertloses Schlammblut!“
    Er war kurz davor völlig auszurasten.
    Catherine trat zu Draco und versuchte ihn beruhigen.

    Sie schaffte es soweit, dass er sein Wut verzerrtes Gesicht zu einem Grinsen wendete und nun seinerseits den Zauberstab zückte.
    <Faecrinis>
    Theresas Haare, die strohblond und äußerst volumig waren, wurden plötzlich teilweise von Strohbüscheln ersetzt und es war mit bloßem menschlichem Auge nicht zu erkennen, was nun die echten Haare oder die Strohhalme waren.
    Alle fingen an zu lachen, und Theresa stand da, wie ein begossener Pudel.
    Selber Schuld. Was musste sie sich auch so ausdrücken, da konnte sie doch damit rechnen, dass das für einen wie Malfoy ein gefundenes Fressen war.
    Ja gut, sie ist zwar meine Freundin, aber bitte…
    Doch damit war es den anderen nicht genug. Sie wollten mehr Show.
    „Komm lass’ sie tanzen!“, feuerte Goyle ihn an.
    Was für ein Schwachmat.
    Das ließ Draco sich nicht zweimal sagen.
    Erneut hob er seinen Zauberstab und zielte damit auf den Boden vor Elena, ebenfalls aus Hufflepuff.
    Sie war ebenfalls Sabrina zur Seite gestanden, da sonst niemand mit ihr befreundet sein wollte. Außer natürlich ihr komischer Freund, dessen Namen ich mir einfach nicht merken konnte. Aber da war ich nicht allein. Niemand konnte das, und niemanden interessierte der Typ. Er war noch weniger bei unsrem Haus beliebt, als Draco und das sollte schon einiges heißen.
    <Incendo>
    Kurz nachdem Draco diesen Spruch gesprochen hatte, fing der Boden unter Elenas Füßen an zu glühen. Sie sprang zur Seite, doch da fing schon der nächste Punkt Feuer.
    Und so weiter und so fort. Keiner konnte Elena leiden und so fingen bald alle an zu lachen, selbst die strohblonde Theresa.
    So ging das immer weiter, bis Draco den Spaß daran verlor und davon abließ, sie rumzuscheuchen.
    Schade, ich könnte mir das stundenlang anschauen.
    Elena war völlig außer Atem und schrie ihn an:
    „Na warte, wenn dass Christoph erfährt! Du wirst dir wünschen, nie geboren worden zu sein!“
    Ja genau, so hieß das arme Würstchen, das unter ihrer Fuchtel stand.
    Draco zog die Augenbraue hoch und musterte sie mit abschätzigem Blick.
    „Natürlich, alles klar. Ich glaube er wünscht sich bereits, dass du nie geboren worden wärst! Aber naja, jeder hat eben seinen eigenen Geschmack!“
    Mit diesen Worten nahm er Catherine bei der Hand, sah sie zu meinem großen Erstaunen liebevoll an, wendete sich von den drei Witzfiguren ab und zog sie in den Wald.
    Harry blickte mich bei diesen Worten an und gab mir einen langen Kuss.
    Wo waren wir denn? In der Steinzeit? Marke, was der kann, kann ich auch. Männer…
    „Und was sollen wir jetzt machen? Wir müssen doch irgendwie nach Hause!“, funkte Ron dazwischen.
    Er hatte auch keinen Sinn für Romantik. Dieser Prolet. Wie hielt Hermine das nur aus.
    „Weißt du den Weg nach Hogwarts?“, Harry schaute ihn zweifelnd an.
    „Ne“
    „Na eben, ich auch nicht, und das dümmste, was man im verbotenen Wald machen kann, ist sich noch weiter verirren!“, erklärte Harry.
    „Eben. Und so weiß Hagrid, wo er uns zu finden hat. Ich glaube nämlich inzwischen, dass es kein Versehen war, dass er uns hier einfach im Wald zurück gelassen hat! Ich hab irgendwo gelesen, dass es zu einer Prüfung im 7. Schuljahr gehört, dass man eine Nacht im Verbotenen Wald überlebt!“, meinte Hermine mit wichtiger Miene.
    „Aber Dumbledore würde uns doch nie so einer Gefahr aussetzen! Nicht jetzt wo Voldemort sich rüstet!“, widersprach ich ihr.
    So blöd war er auch wieder nicht.
    „Naja, er wird schon einen Ort ausgesucht haben, an dem es weitgehend sicher ist!“, fügte Catherine hinzu, die mittlerweile mit Draco wiedergekommen war.
    Komischerweise waren ihre Haare noch zersauster als sonst.
    „Also verstehe ich das richtig, wir sollen hier die ganze Nacht bleiben?“, jammerte Theresa.
    „Anscheinend“, antwortete ich ihr.
    „Oh nein, was sollen wir nur tun?“
    Häng dich auf.
    „Jetzt geht das schon wieder los“, zischte Draco.
    Doch da erhob sich Neville, setzte sich neben Theresa und nahm sie in den Arm.
    „Alles wird gut, mein Mäuschen!“
    Ich sah Theresa mit aufgerissenen Augen an.
    „Was, bitte? Du und Er?“
    OH MEIN GOTT.
    „Ja Sarah, ich wollte es dir auch schon länger sagen.“
    „Wie schon länger? Du bist schon länger mit dem da zusammen?“, stieß ich empört hervor.
    „Sarah, was heißt denn der da! Er ist doch unser Freund!“, versuchte Harry auf die aufgeregte Sarah einzuwirken.
    Sei jetzt bloß still, Junge, sonst vergesse ich mich. Ih, Neville.
    „Dein Freund vielleicht, meiner nicht. Er ist ein großer Tollpatsch und hübsch erst rech nicht!“
    So, jetzt hab ich es ihm aber gegeben.
    „Langsam fängt mir deine Freundin an zu gefallen!“, wisperte Draco Catherine zu, gerade so laut, dass es jeder um sie herum hörte.
    Ich starrte Draco entsetzt an und seufzte.
    Na dem wollte ich eigentlich nicht gefallen.
    Ich zählte langsam bis 30.
    21, 22 o mein Gott, 23, 24, wieso er?, 25, 26, igitigittigitt, 27, 28, kotz würg, 29, 30.
    „Den Schock muss ich erstmal verdauen!“
    Mit diesen Worten stand ich auf, drehte einige Runden, bevor ich mich wieder zu den anderen setzte.
    „Aber das geht doch gar nicht!“
    „Wie jetzt, warum sollte es nicht gehen?“, Theresa sah mich verständnislos an.
    „Naja ich dachte du stehst auf Cedric! Letzte Woche hast du mir noch erzählt, dass das der heißeste Typ ist, den du kennst. Und jetzt das? Warum denn bitte so schnell?“
    Theresas Blick verfinsterte sich.
    „Das mit Cedric war ja nichts Ernstes…er hat keinen meiner Liebesbriefe beantwortet!“
    Theresa schaute mich traurig an.
    Plötzlich kam die Nachricht anscheinend auch bei Cedric an, denn dieser schaute sie nun perplex an.
    „Ach du warst die mit den Briefen? Die mich Tag und Nacht nicht in Frieden gelassen hat?“
    Ohoh, den hatte ich ja bis jetzt noch gar nicht bemerkt.
    Neville durchbohrte Theresa mit einem eisigen Blick. Doch die lächelte ihn nur an und zog ihn ins Gebüsch, um mit ihm zu reden und die Sache wohl zu klären.
    Naja, ich weiß nicht, ob ich ihr in diesem Moment gewünscht habe, dass sie es schaffen würde, ihn zu überzeugen, dass sie nur ihn liebte.
    Plötzlich schrie Ron auf.
    „Ah, eine Spinne!“
    Er sprang in die Arme der eher erstaunten Hermine, die neben ihm stand.
    So ein Bild bekam man nicht alle Tage geboten. Trotz meiner panischen Angst vor Spinnen fing ich gemeinsam mit den anderen an zu lachen.
    Ron fand das eher weniger lustig und schaute uns finster an. Man sah ihm an, dass er peinlich berührt war. Naja, bisher glaubte ich, dass diesem Kerl nichts peinlich zu sein schien, aber anscheinend war zumindest gerade eben das Gegenteil der Fall.
    „Mir ist kalt!“, bemerkte ich und sofort bot Harry an, ein Feuer zu machen.
    Er könnte mir auch einfach seinen Umhang umlegen, oder seinen Arm, aber nein…
    Während Harry mit Neville und Ron Feuerholz sammeln ging, schlenderte ich zu Catherine und Draco. Als sie mich bemerkten, blickten sie zu mir auf und ich ließ mich neben den beiden im Gras nieder.
    Die beiden verstanden mich wenigstens. Obwohl ich ungern mit Draco einer Meinung war, aber in Bezug auf Neville, konnte ich ihm kaum widersprechen, egal in welchem Punkt.
    „Schwerer Schock, das mit Neville und Theresa, oder? Sie ist dir bestimmt beleidigt, nachdem du sie so angemacht hast. Geht’s wieder?“, fragte Catherine mitfühlend und entzog sich dem Arm Dracos, der um ihre Schultern lag, um mich zu umarmen.
    „Ich will die beiden, speziell sie ja nicht verletzen, ich versteh nur einfach nicht, wie sie und diese Schnarchnase zusammen sein können. Ich mein, hallo? Er? Von mir aus, kann er ja mit Sabrina zusammen sein, aber doch nicht Theresa, ein bisschen Geschmack hätte ich ihr schon zugetraut.“
    Catherine zog die Augenbrauen hoch, und ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte.
    „Tut mir Leid, aber wenn ich mir die letzten Typen so anschaue, die sie toll fand, ist das jetzt nicht allzu überraschend!“
    In diesem Moment rechnete ich es Draco hoch an, dass er gerade jetzt die Klappe hielt und sich seine blöden und unnötigen Kommentare sparte.
    Die drei Jungs kamen zurück und errichteten notdürftig ein kleines Lagerfeuer.
    „Darf man in diesem Wald überhaupt Feuer machen?“, fragte Sabrina wichtigtuerisch, weil sie es ja als FFW- Mitglied als ihre Pflicht sah, andere unwissende Menschen darauf aufmerksam zu machen.
    Ich glaube, es hackt, wie dämlich kann man denn sein!
    „Du hast ja keine Ahnung, wie scheißegal mir das in diesem Moment ist!“, fauchte ich sie an.
    Harry, der spürte, wie angespannt seine Freundin war, zog sie zärtlich in seine Arme und ließ mich vor Sonnenaufgang nicht mehr los. Ich kuschelte mich an ihn und vergrub meinen Kopf in seinem Hemd.

    Am nächsten Morgen weckte mich ein Waschlappen, der mir quer über Gesicht gezogen wurde. Ach nein, es war kein Waschlappen, es war Fangs Zunge.
    „Igitt, ist das widerlich!“, schrie ich.
    „Das ist doch nur Fang“, meinte Hagrid beleidigt und sah mich böse an.
    „So, meine Lieben, habt ihr die Nacht gut überstanden?“
    „Was sollte das denn bitte, Hagrid“, fuhr ihn Harry an.
    „Naja, ich glaube Hermine hat es auch bestimmt schon erzählt. Das gehört zu den Abschlussprüfungen dieses Jahr!“
    „Wir hätten alle drauf gehen können!“, sagte Ron und schaute ihn dabei wütend an.
    „Ach jetzt macht euch doch nicht in die Hose! Das hier ist ein ausgesprochen sicherer Platz! Hab ich schon extra für euch so ausgewählt!“, zwinkerte Hagrid Harry zu.
    „Naja, so sicher, wie man eben im verbotenen Wald sein kann!“, wisperte ich Catherine zu, als wir schließlich geschlossen zurück zur Schule gingen.

    5
    Ich hoffe, euch hat die Fanfiction gefallen und ich habe auch noch ein paar andere Kapitel, die ich veröffentlichen kann:)

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