Misaki - Meisterin der Luft

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8 Kapitel - 7.403 Wörter - Erstellt von: Takara - Aktualisiert am: 2012-06-15 - Entwickelt am: - 6.089 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nach anfänglichen Schwierigkeiten vertraut Misaki Sasuke wieder, fast wie in ihrer Kindheit. Wie stark und unsicher zugleich dieses Vertrauen doch ist, stellt Sasuke wegen einer Verspätung und in einer Auseinandersetzung mit Kiba fest.

In Konoha feiert man währenddessen die Heimkehr der Ninja nach dem Krieg. Doch schon am nächsten Tag wurden Suchtruppen mobilisiert, um die vermissten Shinobi zu finden und in die Heimat zurückzubringen

1
Gaara
„Gaara!“
„Kazekage!“
Verwundert drehe ich mich um und sehe Sakura und Naruto auf mich zu gerannt kommen. Ihre Stimmen klingen ernst und sie scheinen es eilig zu haben.
„Misaki ist auf dem Trainingsplatz und dreht völlig durch!“, erklärt Sakura mir.
„Was hat Sasuke angestellt?“, frage ich etwas wütend und begebe mich schon Richtung Tür.
„Der war mit mir hinter dem Späher von Akatsuki her, wobei wir uns aus den Augen verloren haben“, erinnert mich Naruto. „Ich dachte, er wäre schon längst wieder zurück.“
Verdammt!
„Kiba und Neji sollen ihn sofort suchen, Kankuro soll zum Trainingsplatz kommen!“, gebe ich den beiden zu Befehl und renne zum Trainingsplatz. Sasuke, dieser Idiot!
Als ich ankomme schlägt Misaki wie verrückt auf einen Baum ein. Die Borke bröckelt bereits zum Boden, Misakis Fäuste bluten. Ihr Blick ist voller Verachtung auf den Baum gerichtet, Tränen rollen über ihre Wangen zu ihrem Kinn.
„Misaki, hör auf damit“, bitte ich sie leise und strecke ihr eine Hand entgegen. Sie ignoriert mich. Noch immer hämmert sie auf den Baum ein, als gäbe es kein Morgen mehr.
„Misaki, das bringt doch nichts.“ Ich gehe näher auf sie zu, umfasse ihre Arme und will sie von dem Baum abbringen. Dabei bemerke ich die warme, rote Flüssigkeit an den Verbänden und Fluche innerlich. Verdammt! Ich dachte das gehöre der Vergangenheit an. Jedoch bringt sie eine unglaubliche Kraft auf, befreit sich aus meinem Griff, schubst mich weg und schlägt weiter auf den Baum ein. Wenn ich sie nicht stoppe, bringen mich Kiba und Kankuro um. Neji wahrscheinlich auch und danach begehe ich gerne noch Selbstmord.
Mit meinem Sand fange ich den nächsten Schlag ab, fessle ihre Hände und zwinge sie so, endlich in ihre sinnlose Schlägerei mit dem Baum zu beenden.
„Lass mich los, Gaara! Sofort!“, schreit sie wütend und versucht meinem Sand zu entfliehen.
„Wenn du aufhörst, dir selbst weh zu tun“, entgegne ich ruhig. Wütend starrt sie mich an. Aber ihre Wut gilt nicht mir oder sonst wem – sie gilt ihr selbst. Während ich ihrem Blick stand halte bricht sie in Tränen aus und lässt sich auf die Knie fallen. Vorsichtig gehe ich auf sie zu. Ich hole Verbände aus meiner Tasche und verbinde ihre Arme neu, wobei ich den Verband bis zu den Fingerknöchel wickle.
Sie verhält sich wie damals, als sie zum ersten Mal nach Suna kam:

>>>>> Flashback <<<<<

Kankuro kam in mein Büro und kündigte die Ankunft der Konoha-Nin an. Ich folgte ihm aus dem Gebäude zum Krankenhaus. Wir betraten eines der Zimmer. Kiba, Neji und Kurenai mit zwei Iryonin standen im Raum verteilt, wobei die zwei Iryonin am Bett bei einem Mädchen saßen.
„Sie hat sich wieder die Arme aufgeschnitten“, erklärte einer der beiden. Ich warf einen Blick zu ihnen herüber und mir fallen die Narben an ihren Armen auf. Das hatte sie wohl nicht zum ersten Mal getan.
„Wer ist sie?“, fragte ich und schaute zu Kurenai. Diese kam zu mir herüber.
„Misaki Kuroda, 12 Jahre jung. Vor einem Jahr verlor sie ihre ganze Familie, wenig später auch ihr Team, die letzten Chuuninauswahlprüfungen hat sie bestanden, doch Tsunade will sie aufgrund ihres labilen Zustandes nicht arbeiten lassen. Sie soll sich hier erholen und Abstand gewinnen“, erklärte sie leise.
Ich sah sie nachdenklich an, dann schaute ich an ihr vorbei zu dem Mädchen. Sie saß völlig verstört auf dem Bett, starrte vor sich auf das Bett und versuchte immer wieder, die Verbände von ihren Armen zu lösen. Nur mit Mühe gelang es den Iryounin, sie daran zu hindern. Kiba und Neji sahen besorgt und ratlos zu ihr.
„Die beiden haben sie kurz vor dem Verbluten gerettet, kommen jedoch nicht an sie heran. Wir wissen nicht, warum sie sich so verhält“, ergänzte Kurenai, als sie meinen Blick bemerkte.
Dann tat sich etwas in der Szenerie, dass alles änderte:
Kankuro saß sich auf das Bett neben das Mädchen und sah sie an. Als sie ihn bemerkte und den Kopf hob, lächelte er etwas.
„Ich bin Kankuro aus Suna, der Bruder vom Kazekage. Magst du mir deinen Namen verraten, Kleines?“
„Vergiss es, sie redet mit niemandem!,“ kommentierte Kiba etwas gereizt. Aber der Blick von dem Mädchen blieb an Kankuro hängen und auch er schaute sie weiter an, Kiba ignorierend.
„Misaki“, murmelte sie knapp.
„Misaki-chan! Das ist ein schöner Name.“ Er holte einen Apfel aus seiner Tasche und reichte ihn ihr. „Magst du ihn essen? Ich kann dir auch etwas anderes holen.“ Sie sah ihn skeptisch an, griff aber dann nach dem Apfel.
Ich bemerkte die ungläubigen Blicke der anderen. Anscheinend war Kankuro etwas für unmöglich geglaubtes gelungen.

>>>>> Flashbackende <<<<<

Ich setze mich einen Meter vor sie auf die Knie und beobachte sie. Sie murmelt etwas Unverständliches vor sich hin, wippt mit dem Oberkörper immer wieder vor und zurück. Plötzlich hört ihr Wimmern auf, sie zischt etwas unverständliches, dann steht sie auf und wirbelt in derselben Bewegung herum. Ich schaue an ihr vorbei und sehe Sasuke am Waldrand stehen.

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