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Gestrandet in Mittelerde

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49 Kapitel - 34.269 Wörter - Erstellt von: Marrry - Aktualisiert am: 2012-06-15 - Entwickelt am: - 6.408 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.46 von 5.0 - 13 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Titel sagt es schon, wer mehr wissen will, muss wohl oder übel lesen...
P.S.: Das ist meine eigene Erzählung, die nach dem Ringkrieg spielt, also nicht wundern, wenn einige Charaktere plötzlich wieder leben oder sich Dinge nicht so abspielen, wie sie es nach der Trilogie eigentlich sollten. Ich hab ein bisschen was geändert ;)

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Böses Erwachen, Feuer und Flucht

In jener verhängnisvollen Nacht wurde ich von dem durchdringenden Schrei meiner Mutter geweckt. Sobald ich wach war, registrierte ich die Hitze im Zimmer, obwohl ich die Heizung ganz sicher ausgedreht hatte. Ich merkte, dass ich wohl am letzten Abend noch angezogen beim Lesen eingeschlafen war. Ich stürzte aus meiner Tür und polterte die Treppe runter. Der Schrei war aus der Richtung des Schlafzimmers gekommen. Als ich dahin ging, sah ich einen rot-orangenen Schein durch den Türspalt. Ich riss die Tür vollständig auf und musste geschockt feststellen, dass meine Eltern von Flammen umgeben auf ihrem Bett standen. Aus dem Fenster hätten sie nicht springen können, es war viel zu tief bis zum Asphalt. Das einzige Telefon, mit dem ich die Feuerwehr hätte rufen können, befand sich an der bereits von Ruß geschwärzten Wand gegenüber dem Ehebett meiner Eltern. „Ich hol euch da raus!“, brüllte ich, aber überlegte fieberhaft, wie ich das tun sollte. „Nein!“, schrie meine Mutter. „Geh in meine Kammer! Berühr den Spiegel!“, donnerte mein Vater, der verzweifelt versuchte, seine großen Füße aus der Nähe der leckenden Flammenzungen zu bekommen. „Was? Ich lasse auch doch nicht hier! Ich…“, versuchte ich sie zu ermutigen, aber plötzlich schrien beide gleichzeitig: „GEH!“. Ich merkte, dass ich ihnen nicht helfen konnte. Mit einem letzten liebenden Blick in die Augen der Gefangenen drehte ich mich um und stolperte den Flammen ausweichend zur Kammer meines Vaters. Sie war unter der Treppe, man betrat sie durch eine kleine, runde Tür. Mir hatte Vater immer verboten, da hineinzugehen. Ich stieß die Tür auf und ging problemlos durch, klein, wie ich war. Drinnen hörte ich schon das Knistern und Prasseln des Feuers, also schnappte ich mir ein Heft, das vor mir lag und mir irgendwie wichtig erschien und lief zum Spiegel. Ich sollte ihn berühren, hatte Vater gesagt. Skeptisch, aber erwartungsvoll, legte ich zaghaft meine Finger auf das überraschenderweise kühle Glas.

Kommentare (4)

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Selina66 (64823)
vor 696 Tagen
WOW, die Story ist echt einzigartig und total fesselnd😍😘
Yue Hidano (23485)
vor 1171 Tagen
mehr mehr mehr ..... meine lachmuskeln wurden derbest beansprucht und ich hab jetzt ein dauer Grinsen im Gesicht
Anabeth (27469)
vor 1183 Tagen
Deine Geschichte ist echt genial!!!!! Ich konnte gar nicht mehr auf hören zulachen!!! Das war wie eine ansteckende Krankheit!!!! Schreib unbedingt eine Fortsetzung!
Midori :) (96330)
vor 1227 Tagen
Die Story ist soo genial!!!*o* unbedingt weiter schreiben!!! Bitte!!!