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Eisige Wirklichkeit

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1 Kapitel - 1.965 Wörter - Erstellt von: MaxCash - Aktualisiert am: 2012-06-15 - Entwickelt am: - 2.290 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier kommt Teil °3

    1
    Sie lief, lief bis sie nicht mehr konnte. Inzwischen war die Sonne schon am Horizont zu sehen. Erschöpft ließ sie sich an einem Baum nieder. Wie konnte es denn passieren, dass Kabuto sie schon gefunden hatte? Sie war noch ganz am Anfang ihres Vorhabens! Okay, zuerst musste sie sich beruhigen, dann konnte sie sich weitere Gedanken über ihr weiteres Vorgehen machen.
    Kabuto hatte ihr klargemacht, dass Orochimaru-sama sie unbedingt wieder zurückhaben will und das am Besten so schnell wie möglich. Es tut ihr unglaublich leid, dass sie den Meister warten lassen muss, aber sie hat sich etwas geschworen und diesen Schwur wird und kann sie nicht brechen!
    Und nach der Aktion gerade eben, wird Konoha auch auf sie aufmerksam geworden sein.
    Verdammt! Da hatte sie wieder Mist gebaut!
    Eigentlich wollte sie die ganze Aktion ohne zu viel Aufsehen über die Bühne gehen lassen, naja, sofern man die Ermordung des Kazekagen ohne Aufsehen hinbekommt.
    Ein trockenes Lachen kam über ihre Lippen.
    Aber zuerst sollte sie noch nach Konoha, auch wenn der Zeitpunkt ziemlich ungünstig ist. Allerdings hat das Dorf unheimlich wichtige Informationen über Suna, ohne diese sie leider nicht anfangen kann.
    >>Also auf geht's, in die Höhle des Löwen.<<
    Als sie aufstehen wollte schwankte sie und wäre beinahe wieder hingefallen, sie war wohl doch erschöpfter, als sie gedacht hatte.

    Sie war schon ziemlich nah an den Mauern Konohas und musste nun verdammt gut aufpasse, da sie nicht wusste, ob Konoha sie erwartete?

    Währenddessen waren Kakshi und Sakura gerade in Konoha angekommen. Mayumi war weggelaufen und so blieb den beiden Ninjas nichts anderes übrig als zurückzukehren. Eigentlich hatten sie geplant Mayumi zu verfolgen, aber sie mussten Tsunade schließlich Bericht erstatten. Also liefen Kakshi und Sakura schnell zum Kageturm um mit Tsunade über die unvorhersehbaren Ereignisse zu sprechen.
    Bei Tsunade angekommen berichteten sie ihr von der erfolgreichen Mission.
    >>Das Kind ist wieder gesund und es gab keine weiteren Erkrankungen.<< Die Worte der Pinkhaarigen schienen die Hokage zu beruhigen.
    >>Die Dorfbewohner waren sehr dankbar. Es gab jedoch auf dem Rückweg einige...Komplikationen.<< Kakshi blieb gelassen.

    >>Was für Komplikationen, Kakashi?<Tsunade in ernsterem Tonfall.
    >>Auf dem Rückweg trafen wir auf ein Mädchen. Sie bat um Begleitung um sicher durch den Wald zu kommen und wir stimmten zu. Zuerst ging auch alles gut. Sie war still und wirkte ungefährlich. Kurze Zeit später wurden wir im Wald von Banditen überrascht. Normalerweise wären diese kein Problem für uns gewesen, aber ich glaube nicht dass das wirklich nur Banditen waren. Sie waren stark und haben Sakura und das Mädchen Mayumi besiegt. Nichts konnte ihnen was anhaben, also erschuf ich einen Doppelgänger um sie abzulenken. Es funktionierte auch...aber als ich und Sakura nach Mayumi gucken wollten sahen wir um das Mädchen herum überall tote Banditen liegen und das merkwürdigste war...als wir bei Mayumi ankamen und sie ohnmächtig vorfanden, sahen wir rote Augen auf ihrem Rücken.Sie wurden wahrscheinlich von irgendwem eingepflanzt.<<

    >>War das alles?<Tsunade.
    >>Nein, da war noch was und das hat uns wirklich überrascht.<Sakura und begann zu erzählen. >>Wir hörten Abends ein Gespräch zwischen ihr und Kabuto mit.<<
    Tsunade zog scharf die Luft ein. Das hatte sie nun wirklich nicht erwartet. Sakura erzählte weiter.
    >>Sie wirkten sehr vertraut...alles konnten wir nicht verstehen, denn sie haben auf einmal angefangen zu flüstern. Alles was wir noch sehen konnten war wie er ihr etwas injizierte. Dann griffen wir ein. Wir haben sie überrascht, aber Mayumi konnte fliehen und Kabuto konnten wir auch nicht lange aufhalten..<<

    Tsunade wirkte nachdenklich. Diese Geschichte hörte sich merkwürdig an. Und woher kannte das Mädchen Kabuto? Eigentlich ließ das alles nur einen Schluss zu. Die merkwürdigen Augen, das vertraute Treffen mit Kabuto...konnte es wirklich sein? Aber warum war sie dann nicht mit Kabuto mitgegangen sondern geflohen? Alles was Tsunade im Moment tun konnte, war wachsam zu bleiben.

    >>Danke für die Informationen. Gute Arbeit..ich werde mich um das Problem kümmern.<<
    Kakshi und Sakura nickten und gingen.


    Sie machte sich auf den Weg zum Haupttor, das schien ihr der beste Weg. So hatte sie eine mögliche Fluchtmöglichkeit und konnte gleichzeitig sehen, ob Konoha sie schon erwartete. Einmal atmete sie noch tief durch, dann machte sie sich auf den Weg. Sie hoffte, dass man sie nicht all zu früh bemerkte, Konoha besaß wichtige Informationen über ihre Zielperson.
    Gerade als sie durch das Tor gehen wollte, stellte sich ihr ein Mann mit einem Verband über der Nase und einer ziemlich wirren Frisur in den Weg, sofort spannte sie sich an, ermahnte sich aber trotzdem zur Ruhe.
    >>Entschuldige bitte, aber wie heißt du?<<
    >>Mein Name ist Mayumi.<<
    >>Und weiter?<<
    >>Nichts weiter, ich habe keinen Nachnamen.<<
    >>Ist das dein Ernst?<< jetzt sah er richtig misstrauisch aus, auch er schien sich jetzt zu anzuspannen.
    Zeit zu improvisieren!
    >>Ich reise schon sehr lange alleine und ich hatte bisher nur den Namen Mayumi.<<
    Jetzt noch eine unschuldiges Lächeln und das Ganze sollte einwandfrei über die Bühne laufen.
    >>Naja, wenn das so ist, aber ja nichts anstellen.<<
    >>Würde mir niemals einfallen.<< Sie zwinkerte ihm noch einmal spielerisch zu, aber trotzdem bemerkte sie, als sie ging, seinen Misstrauischen Blick.
    >>Izumo, geh bitte sofort zu Tsunade und erzähle ihr von dem Mädchen!<<
    >>Wieso denn Kotetsu?<<
    >>Ich traue ihr nicht über den Weg, es kann sein dass ich mich irre, aber sicher ist sicher!<<
    Izumo nickte noch kurz und machte sich dann auf den Weg zu Tsunade.
    Dort angekommen klopfte er kurz und trat dann ein.
    Ein Anbu stand vor Tsunade, anscheinend hatten sie etwas wichtiges besprochen.
    >>Was willst du Izumo?<< die Hokage wirkte ziemlich gestresst.
    >>Eine verdächtig wirkende Person hat soeben das Haupttor passiert.<<
    >>Eine verdächtig wirkende Person, was soll das heißen Izumo?<<
    >>Ein Mädchen mit langen braunen Haaren und weißen Augen, ihr Name war Mayumi.<<
    >>Baku, alarmiere sofort die Einheiten 3 und 4 sie sollen das gesamte Dorf nach diesem Mädchen durchsuchen, ruft alle Jonin zusammen und verstärkt sämtliche Sicherheitsvorkehrungen. Izumo geh sofort zu Kotetsu zurück und verdreifacht die Kontrollen. Wir haben höchstwahrscheinlich einen Spion Orochimarus im Dorf!<<
    >>Jahwol!<<
    Damit verschwanden die beiden Ninjas aus dem Büro der Hokage.

    Mayumi wanderte inzwischen durch Konoha, in Richtung Hokageturm. Die Leute hier schienen fröhlich und glücklich, es war richtig entspannend hier entlang zu gehen. Gerade hatte sie sich die Steinköpfe angesehen, als sie die ganzen Ninjas auf dem Dach des Hokageturms bemerkte. Anscheinend hatte der Torwächter die Hokage alarmiert und wenn jetzt noch Sakura und Kakashi bei ihr waren könnte das noch heikel werden.
    >>Na bravo, nichts mit entspannt rein und wieder raus.<<
    Sie beschleunigte ihr Tempo und machte sich direkt auf den Weg zu den Archiven.
    >>Verdammt, die haben die Wachen mindestens verdreifacht. Mhhm dann muss ich eben..<<
    >>HEY DUDA, wer bist du denn?<<
    >>Oh Gott, erschreck' mich doch nicht so!<< vor ihr stand ein breit grinsender Junge, vielleicht 1 oder 2 Jahre älter als sie. Er hatte strohblonde Haare und wirkte eigentlich recht nett, aber im Moment nervte er sie nur.
    >>Also ich bin Naruto Uzumaki und der zukünftige Hokage!<<
    >>Ich bin Ma, ähh, Mayu.<<
    >>Soll ich dich vielleicht herumführen.<< Naruto schien davon richtig begeistert.
    >>Nein danke, ich gehe lieber selber auf Entdeckungstour.<<
    >>Achso, schade. Aber wenn du doch noch herumgeführt werden willst, dann frag einfach nach mir!<<
    Nachdem sie sichergegangen war, dass dieser Naruto verschwunden war und keiner sonst in der Nähe war, wendete sie ein paar Fingerzeichen an und ihre Augen glühten rot auf. Ihr Körper begann sich zu verändern, ein paar Knochen knackten und schließlich stand dort ein Arm langer Waran (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e e/Physignathus_lesueurii.jpg)
    Das war ihr Kekkei Genkai, sie konnte sich in einen kleinen Waran verwandeln. Es war ziemlich praktisch, vor allem aber, weil sie mit ihrer Zunge jeden, den sie berührt vergiften kann.
    >>Also, auf geht's!<<
    Sie suchte sich ein offenes Fenster und krabbelte hinein. Das Gebäude war eigentlich eine Bibliothek, in solchen fühlte sie sich schon immer wohl. Diese Ruhe, in der einen keiner Störte. Sie stand nun auf einem leeren Gang, reckte kurz ihre Schnauze um zu überprüfen, ob sich hier jemand versteckte. Niemand da.
    Sie wendete sich nach rechts einer verschlossenen Tür zu, kurz stellte sie sich auf ihre Hinterbeine und fuhr mit einer Kralle in das Schloss und bewegte diese solange, bis sie das erlösende klacken der sich öffnenden Tür hörte.


    Regale über Regale und auf allen war eine dicke Staubschicht.
    >>Diese Tsunade schien Bücher ja nicht allzu sehr zu mögen, zumindest wenn man die Staubschicht bedenkt.<<
    Sie überlegte kurz, ob sie in der Waran-Gestalt bleiben sollte, oder sich wieder in einen Menschen verwandeln sollte, entschied sich dann aber für das zweite. Wieder knackten ein paar Knochen und schon stand das braunhaarige Mädchen anstatt des grünlichen Warans da.

    Skeptisch sah sie sich genauer um, hier war alles nach Buchstaben geordnet, also wo sollte sie zuerst suchen?
    >>Mmmhh, ich glaube ich fange bei S wie Sunagakure an, immerhin ist Gaara der Kazekage.
    Sie musste bis fast ganz hinten gehen und als sie die erste Mappe herausnahm, kam ihr gleich eine Staubwolke entgegen, woraufhin sie husten musste.
    >>Okay, hier muss wirklich dringend mal abgestaubt werden.<<
    Als sie die Mappe aufgeschlagen hatte, konnte sie nichts Interessantes sehen.
    Nur Berichte über gemeinsame C-Rang Missionen, also nichts Wichtiges.
    Als sie ein weiteres Mal umblätterte, sah sie einen Bericht über den 3. Kazekage und direkt darunter ein Bild. Allerdings nicht von ihm sondern von einem kleinen, rothaarigen Jungen.
    Kurz stöhnte sie auf, ein plötzlicher Schmerz durchzuckte sie. Bilder. Menschen die schreien. Ein Junge. Lächelnd. Eine Hand die man ihr entgegenstreckt. Schwärze.

Kommentare (1)

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Hiko Nanashi (70631)
vor 855 Tagen
Hm. Ich denke es ist mal Zeit ein Kommentar zu schreiben... Die Geschichte ist echt toll und es ist schade dass du aufgehört hast zu schreiben. Aber es ist verständlich. Ich würde auch aufhören wenn so lange keiner ein Kommentar schreibt... Oder hattest du einen anderen Grund? Naja egal. Die Geschichte ist trotzdem toll. :)