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Kiss Kiss Romantica! TEIL 1!

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1 Kapitel - 3.594 Wörter - Erstellt von: Mio Uchiha - Aktualisiert am: 2012-06-15 - Entwickelt am: - 2.612 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Namine und Kairi. Zwei gewöhnliche Mädchen. Nichts unterscheidet sie wirklich von den anderen... außer, ihr Austauschs-Jahr in Japan! Als Namine davon erfuhr, war sie nicht gerade sehr erfreut. Kairi jedoch strotze nur so vor Vorfreude. Schlimmer konnte Namines Leben jetzt nicht mehr werde, vor allem, als sich herausstellte, dass ausgerechnet die Mädchen in diesem ROSA MONSTER HAUS untergebracht worden sind. Doch ihre Meinung sollte sich schon bald ändern... und dafür musste die nur diesen einen Jungen begegnen!

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>>Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?<< >> Deine Liebe…<< „Wir sollen was!“, fragte ich un
>>Wenn du einen Wunsch frei hättest,
was würdest du dir wünschen?<<

>> Deine Liebe…<<




„Wir sollen was!“, fragte ich unseren Schulleiter verdutzt.
„Sie und Kairi werden ein Austauschsjahr in Japan absolvieren. Sie haben unser Schreiben doch erhalten, oder?“, fragte er mich nun.
„Ja natürlich, aber ich dachte…“, weiter kam ich nicht, denn er sprach einfach weiter: „Es gibt kein “wenn“ und “aber“. Schon morgen werden sie mit dem Flugzeug nach Tokio fliegen. Bitte verpassen sie nicht ihren Reisetermin.“
Und damit war das Gespräch auch schon beendet.
Was Kairi wohl dazu sagen würde, wenn sie wüsste, dass wir schon morgen nach Tokio fliegen würden. Wäre sie sauer oder glücklich darüber? Ich weiß es nicht.

…

„Oh mein Gott! Das ist Super-Mega-Absolut-Hammer GEIL!“, schrie Kairi fasziniert durch die halbe Schule.
„Psst… nicht so laut, einige haben noch so was wie Unterricht.“, ermahnte ich meine beste Freundin und hielt ihr den Mund zu.
Schnell zog sie meine Hand wieder weg, um weiter drauf los zu brabbeln: „Da gibt es bestimmt total süße Typen. Stell dir nur mal vor Namine, wie cool das da sein wird.“
„Hm…“, machte ich nur und somit war die Konversation erst einmal beendet.

Am nächsten Morgen wachte ich, für meine Verhältnisse, ziemlich früh auf. Ein Blick auf meinem Wecker verriet mir, dass wir es gerade mal 6 Uhr morgens hatten. Also versuchte ich mich noch einmal hinzulegen, um ein wenig zu schlafen. Ich wälzte mich bestimmt schon eine halbe Stunde im Bett herum, ehe ich beschloss, einfach auf zu stehen. In der Küche angekommen, stand der Tisch schon gedeckt. Das hieß, dass Kairi auch schon wach sein musste. Und ich hatte Recht, denn Kairi kam schon summend und munter fröhlich aus dem Badezimmer heraus. Sie hatte sich schon fertig gemacht und trug eine kurze dunkle Jeanshose – sie war wirklich kurz -, ein Bauchfreies, lila Top und schwarze Ballerinas. Dazu trug sie eine silberne Kreuzkette und große silberne Kreolen. Die Haare fielen ihr hinten kurz und nach vorne wurden sie immer länger. Sie waren braun mit blonden Strähnen, die sie geglättet hatte und offen trug. Ihre Augen hatte sie mit Mascara, Eyeliner, Kayal und silbernen Liedschatten geschminkt und ihre Lippen hatte sie mit einem hellrosa Lipgloss verziert.
„Guten Morgen, Namine.“, gab sie summend von sich. „Morgen.“, erwiderte ich etwas bissig. Ich hasste es, wenn man schon so früh am Morgen, so gute Laune hatte. Ja, ich war ein Morgenmuffel und konnte nichts, aber auch wirklich nichts daran ändern. So sehr ich es auch wollte, ich liebte mein Bett und mein Bett liebte mich. Nur hatte mein Wecker irgendwie ein Problem damit und ich musste mich immer wieder gezwungener Maßen von meinem schönen Bett trennen. Und so war das jeden Morgen… echt nervig. „ Und, wie Stylest du dich heute?“, fragte Kairi nebenbei. „Hmm... weiß nicht, vielleicht Style ich mich auch gar nicht.“, antwortete ich ihr, während ich mir ein Brot schmierte. „Waaaas? Du willst dich ehrlich nicht Stylen?“, fragte sie mich leicht geschockt. Es dauerte eine Weile, bis ich Kairi antwortete: „Nein, ich Style mich nicht.“ Und damit verschwand ich in meinem Zimmer um schon einmal meine Sachen zusammen zu packen, die ich eben brauchte. Kairi hatte ihre Sachen bestimmt schon gepackt, soviel stand fest. Als auch ich endlich fertig war, nahm ich mir meine Spiel-Konsole und zockte noch, so lange ich konnte – auf dem Internat in Japan, durfte ich sie leider nicht mitnehmen.

Ich war noch total im Zocker-Wahn, als es laut an meine Tür klopfte. „Namine! Wir müssen los, sonst verpassen wir das Flugzeug!“, hörte ich Kairis aufgeregte Stimmer rufen. „Ich komm ja schon!“, rief ich sarkastisch genauso aufgeregt wie sie zurück. Der Weg zum Flughafen dauerte mindestens 20 Minuten, doch in Kairis Tempo, waren wir schon nach 10 Minuten dort. Ich starrte nun das riesige Flugzeug an und fragte mich, ob es in Japan wirklich so toll sein würde, oder ob es dort noch schlimmer war, als hier…

Der Flug dauerte sehr lange und wir kamen erst um 18 Uhr in Tokio an. Natürlich dauerte es eine Weile, bis wir das Internat endlich fanden. Oftmals mussten wir auch einige Menschen nach dem Weg fragen und so kamen wir eine halbe Stunde später an. Das Internat war ziemlich groß und in drei Gebäuden aufgeteilt. Das erste Gebäude war in einem sanften Rosa gestrichen worden und schaute wie ein Prinzessinnen Palast aus – zur Info: Ich hasste Rosa und alle Farben, denen es ähnelte! Rundherum standen Kirschblumenbäume und viele Beete mit den verschiedensten Blumen, natürlich auch alle rosa… Umrahmt wurde das alles durch Rosenbüsche, die einmal ums ganze Gebäude reichten. Das zweite Haus war… gelb. Schon wieder eine Farbe, die ich nicht ausstehen konnte und dasselbe Muster mit allen gelben Blumen. Nur war vor diesem Gebäude ein Torbogen aus Dornenbüschen, an denen viele Sonnenblumen befestigt waren. Das dritte Haus gefiel mir am besten. Es war blau und anstatt Blumen oder irgendwelchen sonstigen Büschen, war dort ein riesengroßer Fußballplatz.
Doch ich ahnte schon, dass die Mädchen in diesem hässlichen rosa Monster-Haus untergebracht worden waren. Kairi und ich schritten langsam zum mittleren Gebäude vor und traten ebenso langsam ein. Von draußen sah das Gebäude ja schon groß aus, aber von innen, wirkte es um dutzend Meter länger und breiter. Wir gingen einen langen Flur entlang, an deren beiden Seiten viele Türen waren. Klassenzimmer wahrscheinlich. Dann gingen wir etliche Treppen hinauf und ehe wir uns versahen, standen wir auch schon vor dem Sekretariat. Kairi stellte sich leicht hinter mich. Anscheinend hatte sie genauso viel Angst wie ich, an der großen Tür zu klopfen. Ich nahm all meinen Mut zusammen und klopfte drei Mal gegen diese monströse Tür. Eine sehr nette Stimme rief: „Herein.“, Im nächsten Moment drückte ich auch schon die Türklinke hinunter und öffnete die Tür. Eine Frau mit kurzen braunen Haaren saß an einem Schreibtisch und musterte uns beide von oben bis unten. Auf ihrem Schreibtisch lag viel Papierkram und einige Zettel waren sogar vom Tisch gefallen. Überall standen Regale mit Ordnern und Akten, die nicht gerade sehr ordentlich aufgereiht standen. Rechts neben ihrem Schreibtisch befand sich noch eine weitere Tür. Vermutlich die, des Direktors. „Ihr zwei müsst die neuen Schülerinnen sein. Ich werde Tsunade-sama sofort Bescheid geben.“, und somit ging sie durch die Tür, die mir eben schon aufgefallen war und ließ uns kurz alleine.
Es dauerte nicht lange, da kam sie schon wieder, in Begleitung von einer anderen Frau. Sie hatte langes blondes Haar, dass sie sich zu zwei schlaffen Zöpfen gebunden hatte. Ihre Augen waren blau und schauten uns beide etwas streng an. Dann war die Direktorin also eine Frau. Das hätte uns unser Direktor auch sagen können. „Shizune, gib den beiden Mädchen ihre Bücher und bring sie in ihr Zimmer.“, befahl Tsunade-sama an Shizune gewandt.
Gleich darauf wurde uns ein Stapel Bücher in die Hände gedrückt und mit einem winken, wies Shizune uns darauf hin, ihr zu folgen. Es war ziemlich mühsam mit all dem Gepäck und den ganzen Büchern die Treppen wieder hinunter, ins andere Gebäude und wieder die Treppen hoch zu laufen. Und wie ich mir schon gedacht hatte, war das Rosa-Monster für die Mädchen bestimmt. Ich wusste nicht, ob ich darüber lachen, oder heulen sollte.
Vor der Tür verabschiedete sich Shizune von uns und übergab uns den Zimmerschlüssel. Es war ein Doppelzimmer, also war es nur für Kairi und mich. Ich hätte auch nicht sonderlich viel Lust gehabt, mir mit irgendwelchen anderen Idioten das Zimmer zu teilen. Kairi nahm den Schlüssel und versuchte die Tür auf zu schließen. Vergeblich. Ihre Hand zitterte vor Aufregung so sehr, dass sie den Schlüssel kaum gerade halten konnte. Also nahm ich den Schlüssel an mich und schloss die Tür auf. Kairi war die Erste, die das Zimmer betrat. Als ich hinter ihr hinein kam, überkam mich ein leichter Würgereiz. Denn was ich dort sah, musste ich nun ein ganzes Jahr lang aushalten. Ich war sichtlich geschockt, denn so ziemlich alles in diesem Zimmer war ROSA! Rosa Bettwäsche, rosa Vorhänge, rosa Möbel, ein rosa Teppich und sogar rosa Wände! Eine weitere Tür führte uns ins Badezimmer und auch da… Ein kleiner rosa Teppich, wieder rosa Vorhänge, rosa Handtücher und rosa Wände. Ich hätte mich sofort übergeben können, wenn nicht auch dieser dämliche Toilettenbezug rosa wäre. Ich fühlte mich jetzt schon total mies und als Kairi dann auch noch vor Begeisterung einen Freundestanz tanzte, hätte ich mich am liebsten aus dem Fenster geworfen. „Ist das Zimmer nicht total cool!“, rief sie lachend und rannte wie eine Verrückte durchs Zimmer. Als ich ihr aber keine Antwort gab, stellte sie fest: „Stimmt ja, du hasst rosa.“ Ich ließ einen tiefen Seufzer los und sagte schließlich: „Es ist ja nur ein Jahr.“ Kairi gab sich mit der Antwort zufrieden, obwohl ich wusste, dass sie mich noch mal auf dieses “Rosa-Hass-Thema“ ansprechen würde. Kairi verstaute schon sämtliche Sachen in ihre Schränke. Ich tat es ihr gleich und als es dann Bettzeit war, fiel ich todmüde in mein neues Bett und deckte mich – mit einer ROSA Decke – zu. Kairi schaltete das Licht aus und nach wenigen Minuten, war ich auch schon eingeschlafen. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, musste ich mich erst einmal wieder daran erinnern, wo ich denn überhaupt war. Doch als ich diese ganzen rosa Sachen entdeckte, fiel es mir auch sofort wieder ein. Das Internat. Wir hatten es jetzt 6 Uhr und der Unterricht begann erst in 3 Stunden. Ich war froh, dass der Unterricht hier erst eine Stunde später anfing, als bei uns. So hatte ich genug Zeit um mich in Ruhe fertig zu machen. Na ja, ich wusste nicht, ob man es wirklich RUHE nennen konnte, wenn eine hibbelige Kairi quer durchs Zimmer lief und einen ständig fragte, was sie heute denn am besten anziehen sollte. Ja, es war ein Internat, an dem man tragen durfte, was man wollte. Einige Schüler hier trugen eine Schuluniform, die anderen nicht. Es war also egal. Und damit ich mir nicht soviel Stress mit meinem Outfit machen musste, wollte ich mir eigentlich die Schuluniform anziehen. Gesagt – nicht getan. Denn wie sich herausstellte war auch die Schuluniform… Richtig geraten: Rosa… Langsam aber wirklich kotze mich dieses rosa an. Und um das zu beweisen, zog ich mir heute eine blaue Röhrenjeans an, schwarze Chucks und ein blaues Top mit der Aufschrift: Ich hasse Rosa!
Dazu trug ich eine Kette, dessen Anhänger ein Pentagramm mit blauen Steinchen war und blaue Ohrringe. Nun sollten die mal sehen, was sie davon hatten, wenn sie mich in ein rosa Zimmer schmissen! Ich hatte auch die Idee gehabt, nachzufragen, ob ich meine Hälfte des Zimmers nicht blau streichen dürfte. Diese Idee verwarf ich aber wieder, als ich mir vorstellte, dass die Vorhänge und auch die Wand dann ziemlich dämlich aussehen würden. Geschweige denn vom Toilettenbezug. Als auch Kairi endlich fertig war, machten wir uns langsam auf den Weg zum Unterricht. Da wir keine Ahnung hatten, wohin wir eigentlich mussten, waren wir gezwungen, jemanden zu fragen. Na ja, was heißt wir? Eher ich…. Also fragte ich ein Mädchen, dass eigentlich sehr nett aussah und… Oh mein Gott! Die hatte tatsächlich R.O.S.A Haare! Ich verwarf auch diesen Gedanken einfach und schritt auf das Mädchen zu. „Ähmm… Entschuldigung, aber weißt du zufällig, wo die neunte Klasse jetzt Unterricht hat?“
„In welche neunte geht ihr denn?“, fragte sie lächelnd. Nett war sie ja schon mal, immerhin hätte sie uns auch einfach ignorieren oder blöd anmachen können. „ Neun B.“ Ihr lächeln wurde noch breiter, als ob ich ihr gerade gesagt hätte, dass sie eine Millionen Yen gewonnen hätte. „Na klar, weiß ich das. Immerhin gehe ich in dieselbe Klasse. Von nun an sind wir also Klassenkameraden!“ „Oh freut mich. Mein Name ist Namine und das da“, ich wies mit meinem Finger auf Kairi „das ist Kairi.“
„Mein Name ist Sakura Haruno und ich freue mich auch, euch endlich kennen zu lernen.“, erwiderte sie. Was meinte sie denn mit “endlich“? Hatte man denn schon von uns erzählt gehabt? Vielleicht auch im schlechten Sinne? Nein. Das glaubte ich nicht, denn sonst wäre Sakura nicht so nett zu uns gewesen. Ich beließ es einfach bei einem stummen nicken. Sakura lächelte uns noch einmal breit an und dann folgten Kairi und ich ihr in unseren Klassenraum. Ich wusste nicht warum, aber langsam fühlte auch ich diese Aufregung, die mein Herz ein winziges Stückchen höher schlagen lie߅
Im Klassenraum angekommen setzte sich Sakura auf ihren Platz. Kairi und ich standen vorne und wussten im Moment irgendwie nichts mit uns anzufangen. Die ganzen Schüler, die sich eben noch Lautstark unterhielten, verstummten plötzlich alle und musterten uns. Gott, wie ich das hasste, so angestarrt zu werden, Kairi ging es gerade bestimmt nicht anders als mir. Zum Glück kam nun auch unser Klassenlehrer. Ich war erleichtert, dass nun auch einige Blicke auf ihn gerichtet waren und nicht nur noch an uns hafteten. Der Lehrer stellte sich vor uns und auch er, na was wohl, er musterte uns. Also, wenn ich weiterhin so von allen angestarrt werden würde, dann würde ich wahrscheinlich doch noch springen. „Ihr müsst Kairi und Namine sein. Mein Name ist Kakashi Hatake und ich bin von nun an euer Klassenlehrer.“
Das Einzigste, was Kairi und ich hinbekommen hatten, war ein stummes nicken. Kakashi wies uns auf unsere Plätze – die Gott sei Dank, nebeneinander waren. Kakashi begann mit dem Unterricht und nun war es an Kairi und mir, unsere Mitschüler zu mustern. Wir hatten Mathematik und da das eh nicht so mein Fall war, konzentrierte ich mich lieber auf die Anderen. Hier waren wirklich die verschiedensten Leute zusammen gewürfelt worden. Eine hatte zum Beispiel blaue Haare, der eine Typ hatte silberne Haare, einer sogar grüne und… der eine sah aus, wie ein HAI! Also, entweder hatte der Spaß daran, sich zu verkleiden, oder der sah wirklich so aus. Dann saß dort ein Typ, mit langen, blonden Haaren und ich musste zugeben, dass seine Haare ziemlich, na ja, hübsch aussahen. So weich und seidig eben. Ein Typ mit orangem Haar und ziemlich vielen Piercings gab es auch und neben ihm, wieder eine mit blauen Haaren, die jedoch eine Blume darin befestigt hatte. Während ich meinen Blick durch das Klassenzimmer schweifen ließ, viel mir einer ganz besonders auf. Er hatte lange schwarze Haare, die hinten zu einem Zopf gebunden waren. Seine Augen waren ebenso schwarz und schauten ausdruckslos nach vorne. Ich weiß nicht, wie lange ich ihn schon anstarrte. Es kamen mir vor wie Minuten, ja, sogar Sekunden. Doch plötzlich drang ein lautes Klingeln an mein Ohr. Es war Pause. Und ich hatte es nicht einmal mitbekommen. Ich war wohl so fasziniert von ihm, dass ich gar nicht erst merkte, wie schnell die Zeit doch verging. Kairi stand auf und auch ich erhob mich. Zusammen schlenderten wir auf dem Schulhof entlang. Kairi blieb plötzlich stehen und starrte in eine Richtung. Ich schaute in dieselbe und ich wusste genau, an was sie gerade dachte. Zigaretten! Mir fiel auf einmal wieder ein, dass ich ja selber eine Schachtel in meiner Tasche hatte. Hastig zog ich die kleine rote Schachtel raus und stelle mich mit Kairi dorthin, wo alle Raucher standen. Ich hatte zwar Zigaretten, doch an ein Feuerzeug hatte ich nicht gedacht. Jetzt hieß es wieder: Fragen. Und ich wusste, dass das wieder auf mich zurückfallen würde. Also ging ich ein wenig hin und her und pickte mir den freundlichst dreinblickenden heraus. Und da fiel meine Wahl auf den Blondschopf, der auch in unsere Klasse ging. Ich zog Kairi mit mir und so höflich wie ich war fragte ich: „Hast du mal ein Feuerzeug?“ Ja, das mit dem “höflich war vielleicht gelogen, aber man musste ja nicht immer Bitte und Amen sagen, oder? „Klar hab ich eins, aber was wollt ihr damit?“, fragte der blonde zurück. Na was wohl? Dir die Haare anzünden! Diesen Kommentar verkniff ich mir schnell wieder und antwortete stattdessen: „Ich habe zwar Zigaretten, aber kein Feuer mit.“ Nun blickte mich der blonde noch dümmer an, als vorher schon. „Man, Deidara, du bist echt schwer von Begriff.“, lachte der silberhaarige Typ an den blonden, Deidara, gewandt und reichte mir und Kairi sein Feuerzeug. „Danke.“, murmelten Kairi und ich gleichzeitig. Das fanden die Anderen scheinbar sehr komisch, denn sie fingen alle an zu lachen. Außer ein rothaariger Typ, dessen Gesicht genauso ausdruckslos war, wie das von dem schwarzhaarigen, ein Typ mit braunen Haaren, der sein Geld zählte und eben der schwarzhaarige. Ich wüsste zu gerne, wie alle hießen. Aber am meisten wollte ich den Namen von dem Schwarzhaar wissen. „Wie heißt ihr eigentlich?“, fragte ich nun, in der Hoffnung, auch eine Antwort zu bekommen. Und tatsächlich. Diesmal antwortete der Blondhaarige, anscheinend, um nicht wieder dumm da zu stehen: „Also, ich bin Deidara, der mit den Silber Haaren ist Hidan, der der sein Geld zähl ist Kakuzu, der Idiot mit der Maske ist Tobi. Pain ist der mit den Piercings und das Mädchen mit den blauen Haaren Konan. Der Fischkopf ist Kisame und der grüne da, dass ist Zetsu. Und die beiden letzten, die Eisklötze. Sasori ist der mit den roten Haaren und der mit den schwarzen ist Itachi.“ Ich nickte nur stumm und sah mir Itachi noch mal genauer an. Ich konnte seinen Blick nicht deuten und ich wusste auch nicht, wann er das letzte Mal wohl gelacht hatte. Immerhin nannte Deidara ihn ja nicht umsonst “Eisklotz“. Aber wenn er so ein Eisklotz war, wie kam man an so eine Person heran? Er hatte bestimmt viele Verehrerinnen, denn er sah ziemlich gut aus. Er starrte einfach nur durch die Gegend. Wieder mit diesem ausdruckslosem Gesicht. Wollte er niemanden an sich heran lassen? Oder konnte er es einfach nicht? Ich wusste es nicht. Ich sah, dass Kairi Deidara verstohlen von der Seite aus anstarrte. Anscheinend hatte sie wirklich Interesse an ihm gefunden. Na ja, immerhin war ich jetzt nicht die Einzige von uns, die schon jemanden auf dem Gucker hatte. Was sie wohl an Deidara toll fand? Vielleicht seine leicht verblödete Art? Immerhin waren Kairi und ich in manchen Situationen wahrscheinlich noch dämlicher als er. Aber das musste ja keiner wissen. Immerhin kannte uns hier niemand. Wir konnten so tun, als seien wir dumm, oder auch schlau, als seien wir nett oder auch böse. Wir konnten hier alles sein, was wir wollten. Wir mussten uns nicht verstellen. Hier kannte uns ja sowie so keiner. Und wir waren ja ach nur ein Jahr hier. Die Pause war nun zu Ende und wir schlenderten alle so langsam wieder in unseren Klassenraum. Jetzt hatten wir Englisch. Das war eins der wenigen Fächer, die mich wirklich interessierten und die mir auch spaß machten. Mit Mathematik, Chemie oder Erdkunde konnte ich eher weniger anfangen. Doch das Fach, was mir am meisten Spaß machte, war Kunst. Es gab einfach kein schöneres Fach an einer Schule. Man konnte seiner Fantasie einfach freien Lauf lassen. Beim Zeichnen musste man sich nicht an irgendwelche Formeln halten oder darauf achten, dass jede Line gerade und perfekt sitzt. Denn jedes Kunstwerk war auf seine eigene Art und Weise schön. Jeder hatte einen anderen Geschmack.
Doch auch wenn ich mich so sehr auf den Kunstunterricht freute, blieb mir eine Frage ständig im Kopf hängen und ich wusste nicht einmal, warum mir diese Frage so wichtig schien. Doch sie war da und wollte nicht so schnell wieder aus meinen Gedanken verschwinden. Und ich glaubte, dass Namine auch so eine Frage durch den Kopf schwirrte, ganz bestimmt! Und zwar lautete meine ewig Kreisende Frage: Hatte Itachi eine feste Freundin…?
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Kiss Kiss Romantica! TEIL 1!
Kiss Kiss Romantica! TEIL 1!
Namine und Kairi. Zwei gewöhnliche Mädchen. Nichts unterscheidet sie wirklich von den anderen... außer, ihr Austauschs-Jahr in Japan! Als Namine davon erfuhr, war sie nicht gerade sehr erfreut. Kairi jedoch strotze nur so vor Vorfreude. Schlimmer konn...
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2012-06-04
407D
Naruto

Kommentare (2)

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Anime&#9829;&#9829;&#9829;&#9 (26192)
vor 1012 Tagen
Voll cool ich glaube du hast die Namen von
Naruto stimms?Wegen Itschi und Sakura und so jetzt fehlt nur noch Naruto und Sasuke
Alice (99177)
vor 1057 Tagen
Schreib weiter bitte bitte!!!!