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Kampf der Planeten

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1 Kapitel - 2.500 Wörter - Erstellt von: Mio Uchiha - Aktualisiert am: 2012-06-15 - Entwickelt am: - 2.044 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Seit geraumer Zeit herrscht zwischen den Planeten ein grausamer Krieg.Götter, Dämonen und auch Cyborgs sind an diesem Machtkampf beteiligt.Als Namine herausfand, dass auch sie von dem Geschlecht der Cyborgs abstammt, verstand sie die Welt nicht mehr. Während auf der Erde noch so einige Dinge aufgeklärt werden müssen, tobt der Kampf im Weltraum weiter. Werden Namine und auch ihre beste Freundin Kairi, Poseidon helfen, wieder Frieden zwischen allen Planeten zu bringen...? Es bleibt spannend!

1
Vor nur ungefähr 100 Jahren, herrschte im Weltall ein gigantischer Krieg.
Die Dämonen und ihr Herrscher der Unterwelt, Hades, belegten den Planeten Uranus.
Poseidon, Herr der Meere und seine Truppen den Planeten Neptun.
Der Donnergott Zeus, seine Frau Hera und all jene Krieger bevölkerten den Planeten Merkur.
Wir jedoch, lebten auf dem Planeten Saturn.
Einem Planeten, der weder von einem Gott,
noch von einem Dämon geleitet wurde.
Wir waren Cyborgs. Geschaffen um jegliches Leben auszulöschen.
Ohne Rücksicht auf Verluste, töteten wir jeden, der uns in den Weg kam.


„Wie sollen wir denn so einen Film drehen?“, fragte ich meine beste Freundin genervt.
„Aber die Idee ist gut, oder?“, entgegnete sie mir lächelnd. Ja, meine beste Freundin Kairi hatte schon immer so tolle Fantasie Ideen gehabt. Schon seit langem, wollten wir einen richtig coolen Action-Film drehen. Nur wie soll das gehen, ohne jegliche Ausrüstung?
„Ja Kairi, deine Idee IST gut, aber so was könnten wir nie im Leben drehen.“
Ich war ein bisschen irritiert, da sie mich mit einem breiten Grinsen ansah.
„Ich meine, wir können nicht einfach mal auf einen Planeten fliegen und dort einen Film drehen.“, fuhr ich einfach weiter fort. Nun fing sie auch noch an zu lachen.
Jetzt verstand ich wirklich überhaupt nichts mehr.
„Namine, Namine, Namine.“, wiederholte sie immer wieder meinen Namen und schüttelte leicht den Kopf.
Mit hochgezogener Augenbraue sah ich sie an. Sie wusste, dass ich jetzt auf eine Erklärung für ihr komisches Verhalten bestand.
„Mein Vater hat doch dieses Planetarium. Da könnten wir den Film doch drehen.“, lachte sie weiter und wischte sich eine Lachträne aus ihrem Augenwinkel.
„Stimmt… Daran hatte ich nicht gedacht.“, staunte ich nun etwas nachdenklich.
Also gingen wir auf den schnellsten Weg zu Namine nach Hause.
Sie wohnte in einem schönen großen Sommerhaus, das sie erst letzten Monat gelb gestrichen hatten. Hinter dem Haus war ein riesengroßer Garten, mit allen möglichen Sträuchern und kleinen angelegten Feldern, wo Beeren wuchsen.
Und neben dem Haus, da stand es. Das Planetarium.
„Meinst du, dein Vater erlaubt uns das?“, fragte ich sie zögerlich.
„Na klar! Und wenn nicht, machen wir es halt heimlich.“, lachte sie und wir gingen gemeinsam auf das Planetarium zu.
,, Dad?“, rief sie in das riesige Gebäude hinein.
Doch es kam keine Antwort zurück. Noch einmal rief sie: „Dad?“
Und noch immer keine Reaktion. Ob er nicht da war?
„Hmmm… das ist seltsam.“, sagte sie etwas bedrückt.
„Wieso denn? Vielleicht ist er ja einfach nicht da.“
Jetzt runzelte sie die Stirn und schaute nachdenklich in den Himmel: „Sonst ist er um diese Uhrzeit IMMER im Planetarium.“
„Vielleicht hatte er ja heute keine Lust.“, entgegnete ich ihr.
„Nein, das glaube ich weniger… Weißt du was Namine? Wir sehen uns morgen wieder, okay? Ich muss da mal was überprüfen.“, und wieder schaute sie zum Himmel.
Das war jetzt wirklich seltsam. Sonst verhielt sich Kairi nie so. Sie war nie ernst, sondern immer aufgeweckt und fröhlich.
Ich sah, dass sie mich aus dem Augenwinkel ansah. Sie wartete wohl auf eine Antwort.
„Okay, dann bis morgen.“, sagte ich und lächelte sie noch einmal an.
Als ich mich beim Weggehen noch einmal umdrehte, war Namine auch schon nicht mehr in Sichtweite.
Den ganzen Abend überlegte ich, warum Namine auf einmal so anders war.
Doch ich konnte mir einfach keinen Reim darauf machen.
Und dass sie auf einmal so schnell weg war, konnte ich nun wirklich nicht glauben.
Immerhin waren gerade Mal einige Sekunden vergangen, als ich mich noch mal umgedreht hatte. Irgendetwas stimmte da doch nicht. Aber ich würde noch herausfinden, was.
Das schwor ich mir. Und wenn es das Letzte wäre, was ich tun würde.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schien die Sonne schon hell in mein Zimmer.
Ich stand auf und öffnete mein Fenster, um die klare und frische Morgenluft einzuatmen.
Danach streckte ich mich noch einmal herzlich und ging ins Badezimmer.
Das erste, was ich jetzt brauchte, war eine kalte Dusche, denn die Gedanken von gestern konnte ich einfach nicht aus meinem Kopf verbannen.
Auch jetzt schwirrte mir so vieles im Kopf rum.
Aber ich versuchte nicht weiter darüber nachzudenken und machte mich nach dem Duschen fertig, um Namine zu besuchen. Meine braunen, Po-langen Haare, band ich mir zu einem Pferdeschwanz zusammen. Dazu trug ich eine Blaue Röhrenjeans, ein hellblaues Top und schwarze Chucks. Schminken tat ich mich nie. Ich hasste es nämlich, stundenlang vor dem Spiegel zu stehen. Ätzend!
Als ich runter in die Küche ging, war auch schon der Tisch gedeckt und nur noch meine Mutter war am Frühstücken.
„Guten Morgen, ist Papa schon weg?“, fragte ich sie, während ich mich auf einen der Stühle plumpsen ließ. „Ja, er musste heute früher raus.“, war ihre knappe Antwort.
Das kenn ich so gar nicht von ihr. Sonst war sie immer gesprächiger als heute.
Na ja, wahrscheinlich hatte sie einfach keinen guten Tag.
Ich aß noch schnell ein Toast und trank ein ganzes Glas Orangensaft aus, ehe ich mich auf den Weg zu Namine begab. Es war kein weiter Weg, von mir bis zu ihr. Er war sogar regelrecht kurz. Ich brauchte die Straße nur etwas hinunter zu gehen und dann musste ich einmal rechts um die Ecke und Schwupps! Schon war ich da.
Gerade wollte ich Klingeln, als ich von drinnen laute Stimmen wahrnehmen konnte.
Ich stellte mich unter eins der offenen Fenster und lauschte.
„Dad! Ich weiß genau, wo du gestern warst, also lüg mich nicht an!“, hörte ich Kairi wütend schreien. „Ist ja schon gut. Ich will nur nicht, das es jemand rausbekommt.“, das war Namines Vater. Was sollte niemand rausbekommen? Und wo war er eigentlich?
„Meinst du ich würde es weiter sagen! Ich hab es ja nicht einmal Namine erzählt! Und außerdem ist es nicht unser Krieg!“
Krieg! Was für ein Krieg? Was hat sie mir nicht erzählt? Jetzt war ich wirklich mehr als verwirrt. Mir schwirrten nun mehr Fragen in meinem Kopf herum als je zuvor. Was war es, das sie mir nicht erzählt hat? Warum ist es so schlimm, wenn es jemand erfährt? War ihr Vater an einem Krieg beteiligt? An was für einen Krieg…?
„Wenn die Anderen so weiter machen, wird das auch UNSER Krieg sein Kairi! Ich und ein paar weitere Krieger versuchen unseren Planeten zu schützen!“, rief die Stimme ihres Vaters nun lauter. „Zu beschützen! Indem ihr euch Poseidon anschließt, schütz ihr doch nicht die Erde! Hades wir auch unseren Planeten angreifen, wenn er erfährt, dass du Poseidon hilfst!“, rief Kairi empört. Warte mal… Poseidon? Hades? Was war hier los? Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich hatte genug gehört. Langsam schlich ich mich wieder zur Haustür und wollte klingeln. Kurz bevor ich den Knopf drückte, zog ich meine Hand wieder weg.
Wie sollte ich mich jetzt ihr gegenüber verhalten? Sollte ich ihr sagen, dass ich gelauscht hatte? Oder wäre es besser, einfach gar nichts zu sagen?
Noch bevor ich weiter nachdenken konnte, ging auch schon die Haustür auf.
„Namine! Was machst du denn hier?“, rief Kairi geschockt.
„Ich… sollte doch heute vorbeikommen,
weißt du noch?“, sagte ich und versuchte dabei so normal wie möglich zu klingen.
„Wie viel hast du von dem Gespräch mitbekommen?“, fragte sie kühl.
Als ich ihre emotionslose Stimme hörte, lief mir ein eiskalter Schauer über den Rücken.
„Ähmm…“, das war das einzige, was ich jetzt überhaupt raus brachte, denn ich war immer noch verwirrt und hatte ein bisschen Angst, vor der neuen Kairi.

Noch immer stand ich an der Tür, vor Kairis Haus.
Immer noch brachte ich keinen einzigen Ton raus, bis ihr Vater an den Türrahmen kam und diese bedrückende Stille unterbrach: „Lass sie doch erst einmal reinkommen. Wir erklären ihr drinnen alles.“
Kairi drehte sich um und begab sich in Richtung Wohnzimmer.
Langsam folgte ich ihr und ließ mich auf das Sofa fallen.
Mit hochgezogener Augenbraue schaute Kairi mich nun an. Ich wusste, dass sie wissen wollte, wie viel ich schon gehört hatte. Also Antwortete ich wahrheitsgemäß: „Also ich weiß von dem Krieg. Von Poseidon und Hades auch und das Hades unseren Planeten angreifen würde, wenn er wüsste, dass dein Vater Poseidon hilft.“
Kairi ließ nur ein seufzen von sich hören.
„Um was für einen Krieg geht es überhaupt?“, fragte ich vorsichtig.
Sie seufzte wieder und sagte dann: „Da du eh schon so viel mitbekommen hast, kann ich dir auch gleich die ganze Geschichte erzählen.“
Und so fing sie an, mir die Geschichte über den Krieg der Planeten zu erzählen.

Kairis Erzählung:

Vor mehr als 100 Jahren, brachte im Weltall ein gigantischer Krieg aus.
Wie du weißt, waren Zeus, Poseidon und auch Hades an diesem Machtkampf beteiligt.
Zeus Planet Merkur, wurde von dem Kriegsherr Herkules geleitet.
Achilles war der Kriegsherr von Neptun, dessen Besitzer Poseidon war.
Der letzte der drei Brüder, Hades, führte mit dem Kriegsherr Odysseus den Planeten Uranus.
Es gab viele Planeten, die sich aus diesem Machtkampf raus hielten, so auch der Planet Saturn, dessen Bewohner Cyborgs waren.
Der Krieg dauerte viele Jahre und nach unzähligen Schlachten, legte sich langsam wieder der Friede ein. Doch seit geraumer Zeit, brach erneut ein Krieg aus.
Denn Hades brachte Zeus Frau Hera um.
In Folge dessen, zettelte Zeus einen neuen Krieg der Planeten an,
um seine geliebte Frau zu rächen.
Poseidon, der einzige der drei Brüder, der für die Wiedervereinigung der Planeten kämpfte, bat den Planeten Mars, Jupiter, Venus und auch Saturn, ihm in der Schlacht zur Seite zu stehen. Die Bewohner dieser vier Planeten waren alle Cyborgs.
Geschaffen, um Leben zu zerstören. Jedoch gab es auch Halb-Cyborgs.
Geschöpfe, die halb Mensch und halb Cyborg waren.
Es gab nicht viele dieser Rassen, aber die meisten dieser Sorte, lebten hier auf dem Planeten Erde. Denn Halbe Cyborgs konnten schon immer ihre Machtlust unterdrücken.
Doch nun, seit der Krieg wieder ausbrach, schlossen sich auch die Halb-Cyborgs Poseidon an. Es ist ein riesiges Chaos im Weltall ausgebrochen und wenn der Krieg nicht bald enden würde, wäre auch die Erde von der Machenschaft beeinflusst. Die Erde und ihre Bewohner schwebten in größter Gefahr.

Ich brachte kein einziges Wort heraus, als Kairi mir diese schreckliche Geschichte erzählte. Ich wusste nicht so genau, was ich darauf antworten sollte, oder ob ich überhaupt etwas sagen sollte. Doch eine Frage brannte mir auf der Zunge und ich musste sie einfach stellen: „Ist dein Vater auch ein… Cyborg?“ Namine überlegte kurz, bis sie schließlich sagte: „Ja, er ist einer und ich bin ein Halb-Cyborg. Doch es gibt da etwas, was du noch wissen solltest…“
Sie schwieg und es kam mir wie eine Ewigkeit vor, als sie schließlich fortfuhr: „Dein Vater ist auch ein Cyborg, Namine.“ Ich konnte nicht glauben, was sie da eben gesagt hatte. Behauptete sie gerade wirklich, dass mein Vater ein Cyborg sei? Aber das würde ja dann bedeuten, dass…
Noch ehe ich meinen Gedanken zu Ende denken konnte, klopfte es an der Tür. Es war kein normales klopfen, so wie man es kennt, wenn zum Beispiel Verwandte einen besuchen kamen, sondern ein lautes, schnelles klopfen, als würde alle Zeit der Welt davon abhängen.
Kairis Vater machte sich auf schnell auf den Weg zur Tür. Auch Kairi ging mit langsamen Schritten hinterher. Als sie an der Wohnzimmertür stehen blieb und den Flur entlang zur Haustür starrte, hingen ihre Mundwinkel so weit nach unten, als hätte man sie mit zwei Wäscheklammern, an denen Steinblöcke dran geheftet wurden, hinuntergezogen.
Ihre Augen funkelten den Besucher böse an, als er sich mit langsamen Schritten einen Weg ins Wohnzimmer bahnte. Nun trat dieser Besucher, den Kairi wohl nicht sonderlich ausstehen konnte, ins Wohnzimmer und setzte sich auf den Sessel, der schräg gegenüber vom Sofa stand. Der junge Mann war ungefähr in meinem Alter. Seine Haare so schwarz, wie die Federn eines Raben. Außerdem waren sie ziemlich lang, für einen Jungen aus unserer Zeit und hinten zu einem normalen Pferdeschweif gebunden. Seine Iris war ebenfalls schwarz, sodass man seine Pupille kaum erkennen konnte. Im Großen und Ganzen: Er gefiel mir!
Während ich ihn die ganze Zeit musterte, schenkte er mir nicht einen einzigen Blick. Eingebildeter Schnösel, fiel mir daraufhin nur ein. Wie konnte man einen Menschen derart ignorieren und so tun, als sei er gar nicht da? „Was ist?“, rüttelte mich eine kühle Stimme aus meinen Gedanken. OMG! Hatte der für sein alter eine kalte Stimme! Ich merkte selber, dass ich den Typen immer noch total verdattert musterte. Nicht nur, weil ich keinen einzigen Ton heraus brach, sondern auch, weil er mich nun zornig von oben bis unten musterte.
Heeeey! Ich war hier diejenige, die Menschen mustern durfte, nicht er! Also stand ich auf und ging ohne ein weiteres Wort zu sagen, Richtung Haustür. Doch irgendwie verlief nicht alles so, wie ich es geplant hatte und ich lief beim Aufmachen der Haustür in einen weiteren Jungen hinein. Als ob das nicht schon peinlich genug wäre – nein! – ich viel auch noch auf meinen Allerwertesten! Also das hätte jetzt echt nicht schlimmer laufen können…

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