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Charlie Weasley - Das Glück kommt manchmal von oben

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1 Kapitel - 7.796 Wörter - Erstellt von: Alexis - Aktualisiert am: 2012-06-01 - Entwickelt am: - 12.110 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.33 von 5.0 - 12 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Dein Name ist Johanna Dupree, du bist die Tochter von Julia Dupree. Wer dein Vater ist, lernst du erst spät in deinem Leben kennen. Deine Mutter starb als du 8 warst.
Du bist eine Sternenkind, eine seltene Form von Magierin, der es aufgrund ihrer Gabe möglich ist, Tote zum Leben zu erwecken. Diese Gabe ist sehr selten und „Sternenkinder“ wurden jeher vor allen Menschen geschützt, da du dir sicherlich denken kannst, welche fatale Folge ein Sternenkind in den Händen der Dunklen Seite hätte.
Als du in die Geschichte stolperst bist gerade 22 Jahre alt. Du bist groß und normal gebaut. Deine langen braunen Haare fließen dir wie Wasser um deine Schultern, eine kleine Strähne lockt sich neckisch um deine Wange. Wunderschönen grauen Augen strahlen jeden an der in dein Gesicht blickt, doch in deinen Augen spiegelt sich auch die Last die du als Sternenkind mit dir trägst. Denn als Sternenkind siehst und hörst du die Toten, du kannst sie beschwören oder wieder beleben. Du hast meistens leichte Schatten unter den Augen, da die die Seelen der Toten oftmals den Schlaf rauben. Doch das ist noch nicht das schlimmste am Sternenkind da sein, du kannst seit deinem 7 Lebensjahr nicht mehr sprechen, kein Ton kommt mehr über deine Lippen, erst wenn du die wahre Liebe gefunden hast und diese dich küsst und dir dabei seine Liebe gesteht erhältst du deine Sprache wieder. Deshalb kommunizierst du viel über Schreiben oder Deuten.
Du fällst sprichwörtlich in das Leben der Weasleys.
*..*
Es war ein warmer Sommertag, die Weasley's saßen gemeinsam um den großen Tisch im Garten herum. Es war das erste Mal seit der Schlacht um Hogwarts, dass man etwas richtig groß feierte. Man feierte die Geburt von Victorie, Fleur und Bills Tochter. Die Kleine lag schmatzend und schlafend in ihrer Wiege und am Tisch wurde gelacht und gescherzt. „Jetzt sind dann alle meine Kinder in fester Hand, nur du nicht Charlie“ wandte sich Molly an Charlie, der gerade genüsslich an einem Keks knabberte. „Vielleicht wartet er ja drauf dass ihm eine hübsche Frau in die Hände fällt. Da sollte man vielleicht einmal nachhelfen!“, meinte Ron. Und plötzlich ertönte ein Knall und du fielst wie aus dem nichts auf dem Himmel und schlugst mitten in der Torte auf. Zuerst waren alle geschockt, Fleur fiel sogar in Ohnmacht und Charlie verschluckte sich an seinem Keks. George ließ vor Schreck die Kaffeekanne fallen, die er gerade aus der Küche zum Tisch bringen wollte. Dann prusteten Bill und Ron los. „Respekt kleiner Bruder. Aufs Wort lässt du eine hübsche Frau fallen!“ Bill hielt sich vor Lachen den Bauch und der Rest der Gemeinde stimmte mit ein. Mittlerweile hatte sich Charlie gefasst und grinste. „Wenn andere Dinge nur auch so gut klappen würden Ron! Aber ich hoffe mal sie ist nicht verletzt die Arme.“ Wie auf Kommando sahen alle dich an, doch du lagst Ohnmächtig inmitten der Torte, dein himmelblaues Kleid war über und über mit Himbeermousse und Schokolade voll und an deinem Arm lief ein blutiges Rinnsal herab. „Charlie wir müssen sie reinbringen.“, dirigierte Molly ihn, „Mädchen kommt mit ich brauche eure Hilfe.“ Charlie nahm dich in seine starken Arme und legte deinen Kopf sanft auf seine starke Schulter und brachte dich zum Sofa, auf dem die Mädchen Handtücher ausgelegt hatten. Er legte dich sanft darauf und sah dich lange an. „Raus hier Charlie. Steh nicht so rum, wir müssen das arme Ding hier erst einmal verarzten und da können wir dich nicht gebrauchen. RAUS. Und wehe es schaut einer!“ sagt Ginny resolut zu Charlie und schob ihn aus der Küche.
*..*
Es waren einige Tage vergangen nachdem dich die Frauen verarztet hatten und du lagst immer noch ohnmächtig in Charlies Bett, in das dich die Mädchen kurzerhand gebracht hatten. Langsam schlugst du deine Augen auf und dein ganzer Körper tat weh. Was war bloß passiert? Doch plötzlich ergriff jemand deine Hand und legte dir seine andere auf die Stirn. Du zucktest erschrocken zurück und sahst ihn aus großen Augen an. Er hatte rotes Haar, war sehr muskulös aber an seinen Armen konntest du einige Brandnarben und Kratzer entdecken. „Hey, du bist ja wach. Endlich! Keine Angst, wir tun dir nichts. Ich bin Charlie, Charlie Weasley und du?“
Du musstest husten und deutest dann auf deinen Hals und machst eine Henkersbewegung. Charlie sieht dich skeptisch und „Hä? Was? Wer bist du? Wie heißt du?“ Du deutest erneut auf deinen Hals und machst den Mund auf und zu und schüttelst dann verneinend den Kopf. „Ach du kannst nicht sprechen…, aber kannst du vielleicht schreiben?“ Charlie stand ohne deine Antwort abzuwarten auf und brachte dir ein Stück Pergament und eine Feder ans Bett.“ Du schreibst deinen Namen (Johanna Dupree) auf das Pergament.
„Johanna Dupree also. Kann ich dir vielleicht irgendetwas bringen? Etwas zu Essen oder zu trinken? Du warst schließlich seit fast einer Woche bewusstlos. Oder willst du ein Bad oder sollen wir irgendjemand benachrichtigen?“ Charlie sprang voller Eifer auf und du schriebst mit der Feder auf das Pergament, das du gern ein Glas Wasser und vielleicht wenn es keine Mühe macht etwas Obst wollen würdest. Charlie rannte fast aus der Tür und war keine Minute später mit einem großen Krug Wasser und eine Schale mit Suppe und einer mit Obst zurück im Zimmer, im Schlepptau hatte er Ginny und Hermine, die sich an dein Fußbretts setzten und dich anstrahlten. „Ich hab Ihnen gesagt wie du heißt, Ich hoffe das ist ok.“ Ich nickte und nahm dankbar den Teller und aß ihn gierig auf. „Johanna, warst du mal auf Hogwarts?“ Du schüttelst den Kopf, du wurdest von einem Privatlehrer aufgrund deiner Gabe unterrichtet. Nachdem du die Suppe und einen Apfel gegessen hattest nahm dir Charlie das Geschirr ab und stellte es auf seinen Schreibtisch. Du musstest gähnen und schautest danach entschuldigend in die Runde. „ Mädchen, ich glaub Johanna braucht wieder etwas Ruhe.“ Du nicktest dankbar und sankst müde in die Kissen zurück und warst sofort eingeschlafen.
Doch in der Nacht schüttelten heftige Visionen an deinem Körper du saßt viele der Freunde der Familie Weasley die in letzter Zeit gestorben waren und Fred schwebte in seiner Vision auf dich zu und bat dich ihn zu erlösen. Du schrecktest auf, weil sich starke und warme Arme um dich legten. „Shh, es ist alles gut. Du bist in Sicherheit Johanna. Ich bin bei dir…“ Charlie strich sanft über deine Wange und wischte eine Träne weg. „Schlimmer Alptraum?“ Du nicktest und er drückte dich fester an seine warme Brust. Er sah dir tief in die Augen und flüstere leise in dein Haar, ob er bei dir bleiben sollte und du nicktest nur und schliefst sanft in seinen starken Armen ein. Keine Vision tauchte in dieser Nacht mehr auf und du schliefst zum ersten Mal seit vielen Jahren ruhig.
*..*
„Charlie lag gemeinsam mit Johanna in einem Bett, er hielt sie im Arm und sie lag an seiner Brust wie ein Kätzchen.“ Erzählte Percy am Frühstückstisch. Langsame und schwere Schritte kündigten Charlie an der Percy nur ein wenig abschätzig an sah. „ Sie hatte heute Nacht schlimme Alpträume und da hab ich sie zur Beruhigung in den Arm genommen.“ Er schnappte sich ein Tablett und türmte Essen darauf und Tee. „Ich frühstücke mit Johanna oben, sie ist noch nicht fit genug runter zu kommen.“
Das ging noch zwei Tage so, bis Charlie dich eines Morgens weckte. „Na Hübsche. Es würde Frühstück geben, soll ich dir beim Aufstehen und so helfen?“ In diesem Moment kam Hermine herein und schubste Charlie zur Tür raus. Keine Viertelstunde später kamt ihr gemeinsam aus dem Zimmer. Du hattest einen großen blauen Pullover von Charlie an und eine von Hermines Jeans. Deine Haare hatte Hermine zu einem schönen Zopf am Hinterkopf gebunden und du lächeltest Charlie an. Hermine ging die Treppen als Erste herunter und Charlie ging vor dir, als du einmal fast stolpertest ergriffst du seine Hand und er sah die lächelnd an. Ihr kamt gemeinsam in die Küche wo du von Molly begrüßt wurdest. „Hallo Johanna, fühl dich hier wie zu Hause. Und jetzt bekommst du erst einmal etwas zu essen, so dürr wie du bist!“ Molly häuft dir einen riesigen Teller auf und als sie gerade nicht hinsieht stibitzen dir Harry, Ron und Charlie einiges von deinem Teller. „Sieht du Kindchen, du warst ja ganz ausgehungert so wie du zugeschlagen hast.“ Du musst Lächeln. Arthur sieht in die Runde und dann dich an. „Wir wollten jetzt dann in die Winkelgasse fahren, möchtest du nicht mitkommen? Die Kinder brauchen noch ihre neuen Schulsachen und du findest vielleicht auch etwas für dich.“ Du siehst zu Charlie und er nickt dir aufmunternd zu. „Ich komme auch mit, dann könnt ihr das Schulzeug besorgen und ich führe Johanna etwas herum.“ Hermine steht auf und zieht dich von deinem Stuhl hoch. „Ich leih dir ein paar von meinen Sachen, weil mit Charlies Pulli du doch einiges an Aufsehen erregst.“ Du trägst nun eine schöne schwarze Bluse und kommst gemeinsam mit Hermine wieder in die Küche. Gemeinsam mit Flohpulver reist ihr in die Winkelgasse.
„Ich möchte gern noch zu Gringotts Bill besuchen, möchtest du mit mir mitkommen Johanna.“ Charlie sah dich fragend an und du nickst zustimmend und stellst dich an seine Seite. Arthur sieht noch einmal in die Runde und gibt als Treffpunkt Georges Laden um spätestens 17 Uhr an. Charlie nimmt deine Hand, „Damit du mir nicht verloren gehst.“ Und ihr geht gemeinsam zu Gringotts. „Ich suche Bill Weasley, ich bin sein Bruder Charlie.“ Der Kobold am Schalter sieht dich etwas grimmig an und drückst fest Charlies Hand, die du bisher nicht losgelassen hast. „Allo Charlie, isch freue misch disch zu sehn. Oh. Und du ast das Mädschen dabei. Wie schön.“ Fleur kam auf Charlie zu umarmte ihn und umarmte dann dich. „Bill kommt gleisch. Kommt doch mit in mein Büro und setzt eusch.“ Du folgtest den beiden und lässt dich in einem der weichen Stühle am Kamin nieder. „Hallo Bruderherz.“ Charlie stand rasch auf und drückte seinen Bruder fest. „Darf ich vorstellen das ist Johanna Dupree.“ Du standest auf als du deinen Namen hörst und gibst Bill die Hand. Er sieht dich freundlich an und gibt dir einen Handkuss. Charlie und Bill gehen in eine Ecke am Fenster und sprechen leise miteinander. Fleur bietet dir einen Tee an den du dankend annimmst. „Johanna, ich muss kurz mal zu meinem Verließ, aber ich bin sofort wieder da.“ Charlie streichelt dir im vorbeigehen sanft über die Schulter und du blickst im etwas traurig hinter her. „Dupree. Irgendwie kommt mir der Name sehr bekannt vor. War deine Mutter vielleicht Julia Dupree?“ Du schreckst kurz hoch da du in Gedanken warst und nickst dann zaghaft. „Dann gehört dir das Verließ deiner Mutter. Also wenn du einige Galleonen brauchst, dann solltest du die Gelegenheit gleich nutzen.“ Du starrtest ihn etwas ungläubig an? Du hattest von deiner Mutter etwas geerbt außer dieser Gabe? Du gingst an den Schreibtisch und notiertest auf dem Zettel deine Bitte. Nachdem Bill dich zu deinem Verließ geführt hatte, wo zu deinem Erstaunen ein kleiner Schatz lag und du dir einen Sack voll Galeonen nahmst, saßt ihre beide wieder im Büro. Du saßt dich immer wieder verloren nach der Tür um und hofftest dass Charlie schnell wieder da sein würde. Irgendwie fühltest du dich ohne seine Nähe sehr unbehaglich. Sobald die Tür auf ging drehtest du dich erwartungsvoll um und als Charlie wieder den Raum betrat entspannte sich dein Körper sofort. „So ich hab alles, also wenn du nichts brauchst können wir gehen.“ Charlie hielt dir seine Hand hin die du gerne nahmst und lächeltest Fleur und Bill zu. „Also Bruderherz bis zum nächsten Familienessen. Und es hat mich sehr gefreut dich endlich richtig kennen zu lernen Johanna.“ Du und Charlie geht gemeinsam durch das Eingangsportal von Gringotts nach draußen. „Bill, isch glaube wir aben bald eine neue Schwägerin. Ast du gesehen wie sie angespannt ist, sobald Charlie nicht in ihrer Nähe ist? Und wie sie sich entspannt sobald er bei ihr ist?“
Charlie und du schlendert gemeinsam durch die Winkelgasse und bleibt vor dem Buchladen Flourish and Blotts stehen. Du siehst Charlie erwartungsvoll an und gehst hinein. Charlies blick bleibt an einem Buch über „Drachenaufzucht, Züchtung und Pflege“ hängen, doch als er den Preis sieht wendet er sich ab und grinst dich an. „Möchtest du ein Eis haben?“, du zuckst mit den Schultern und nickst dann. So schlendert ihr zur Eisdiele und setzt euch in die Sonne. Ihr es gemeinsam euer Eis und dir tropft ein bisschen ans Kinn. Charlie beugt sich zu dir vor und streicht es mit seinem Daumen fort. „Oh, ist nun auch der letzte Weasley vom Markt? Kaum zu glauben!“, sagte eine schnarrende und schleimige Stimme. Draco Malfoy stand vor eurem Tisch, er verbeugt sich vor dir und „Ich stelle mich vor, Draco Malfoy. Und wie ist euer Name junge Frau?“ Du blickst Charlie verwirrt und verzweifelt an und er legt dir zur Beruhigung seine Hand auf die Schulter. „Kann sie vielleicht nicht reden? Naja passt ja zum Rest der Familie!“ Du starrst Malfoy auf diese Bemerkung hin böse an, wodurch er zurückschreckt und schnell flüchtet. Du lächelst Charlie an und gibst ihm einen schnellen Kuss auf die Wange, woraufhin er zart errötet.
Nachdem euch die Mädchen getroffen haben und ihr noch außerhalb der Winkelgasse in London für dich einiges an Kleidung gekauft hatten, wobei Charlie irgendwann in einem der vielen Sessel in den Kaufhäuser eingeschlafen ist, kamt ihr gemeinsam zum Treffpunkt „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“
Du schautest dich um und wusstest gar nicht wohin du als erstes schauen solltest, so vieles gab es zu sehen.
*..*
Ihr saßt gemeinsam in George's Wohnung am Esstisch als Professor McGonagall an der Tür klopfte. „Hallo ihr Lieben. Ich hoffe ich komme nicht ungelegen. Aber ich habe einige Anliegen, die ich hier vortragen möchte.“ Minerva lief hinter dir vorbei und erstarrte plötzlich. „Sie…, Sternenkind..!“ Du zucktest erschrocken zusammen und mit vor Schreck geweiteten Augen sprangst du auf und ranntest aus der Küche. „Charlie ich mach schon“ sagte Hermine und rannte dir hinterher. „Professor, was meinen sie mit Sternenkind?“ Minerva setzte sich auf den freien Stuhl und musste erst einmal einen großen Schluck Wein zu sich nehmen. „Es ist schön, dass ihr nicht wisst was Sternenkinder sind. Das beweist dass ihre Geheimhaltung funktioniert hat. Aber okay. Diese junge Frau…“ –„Johanna“ –„Johanna, ist ein Sternenkind. So werden Magier bezeichnet, die eine besondere Gabe von Geburt an besitzen. Man erkennt es an ihrem Tattoo im Nacken. Sternenkinder sehen die Toten, können diese beschwören und in manchen Fällen sogar wieder beleben. Sie haben meistens leichte Schatten unter den Augen, da ihnen die Seelen der Toten oftmals den Schlaf rauben. Doch das ist noch nicht das schlimmste am Sternenkind Dasein, sie ab dem 7 Lebensjahr nicht mehr sprechen, erst wenn sie die wahre Liebe gefunden erlangen sie ihre Sprache wieder. Sternenkinder sind sehr selten und wertvoll aber auch gefährlich, denkt euch nur was sie in den Händen des Dunklen Lords bedeutet hätte.“ Molly war kreide bleich und zitterte. „Sie kann Tote heraufbeschwören? Sie könnte also Fred…“ Gerade in diesem Moment kamst du mit Hermine wieder in den Raum. Du zittertest und dir war schlecht. Charlie sah dich liebevoll an und streichelte beruhigend deinen Handrücken. „Johanna, du kannst Tote wiederbeleben. Ich bitte dich… gib mir mein Kind zurück!“ Molly kam auf dich zugestürmt und du stolpertest einen Schritt zurück. „Molly, beruhige dich! Das arme Mädchen. Sie ist ganz eingeschüchtert.“ Arthur nahm seine Frau an den Schultern und deutete ihr an sich zu setzen. Du zittertest immer noch und so beschloss Charlie dich in eins der Gästebetten zu bringen. „Ich glaube es ist besser, wenn Johanna sich ausruht.“ Damit verschwindest du aus dem Blickfeld aller. Nachdem Charlie dich ins Bett gebracht hatte, kam er in die Küche zurück und ließ sich auf einem freien Stuhl nieder. „Professor, was wollten sie eigentlichen hier? Sie hatten ja ein Anliegen.“ „Ach ja genau. Also ich wollte dich Charlie fragen, ob du Interesse hättest, das Fach Pflege Magischer Geschöpfe zu unterrichten, zu mindestens solange bis Hagrid wieder von den Riesen zurück ist. Und ob du Bill vielleicht Interesse an Alte Runen haben könntest. Da dieser Posten auch für unbestimmte Zeit frei wäre. Und desweiteren wäre noch zu sagen, dass wir an Weihnachten einen Weihnachtball mit allen Schülern und den Helden und Kämpfern von Hogwarts feiern möchten und uns an alle Gefallenen erinnern möchten. Und ich euch natürlich herzlichst dazu einlade.“ Bill antwortete, dass er erst mit seinen Chef bei Gringotts reden müsste, aber er sehr gerne dieses Fach übernehmen würde. Charlie blickte etwas skeptischer drein und sagte dann nach einiger Zeit, „Professor, ich bin sehr dankbar für ihr Angebot. Ich werde mir es überlegen ich brauch noch Bedenkzeit. Aber Hagrid meinte zu mir das er erst um Weihnachten rum sich zu den Riesen aufmachen will.“ Minerva nickte, teilte Charlie dann aber mit, dass Hagrid bereits früher gehen würde wenn das möglich wäre.
*..*
Es ist der letzte Tag bevor Ron, Harry, Hermine und Ginny wieder nach Hogwarts gehen. Mit Hermine warst du gemeinsam am Morgen in London und der Winkelgasse, da du eine Überraschung besorgen wolltest. Du hattest alle gebeten nun am Tisch Platz zu nehmen und lässt vor jeden ein kleines Paket schweben. Hermine bekommt ein Fotoalbum für ihre gemeinsamen Fotos mit Harry und Ron. Ron bekommt die neue CD der Schicksalsschwester und einen Schal seiner Lieblingsquidditchmannschaft. Harry bekommt ein Buch über Quidditch. Molly bekommt Zaubergarn für neue Pullis, Arthur bekommt einen Zauberwürfel der Muggel, Bill und Fleur ein Fotoalbum für ihre Tochter und einen verzauberten Schnullerhalter, George bekommt eine Schachtel Witzkekse, Percy eine neue Krawatte, Ginny bekommt eine Kette und als allerletztes fällt ein schweres Paket in Charlies Schoss. „Was ist das alles, Johanna?“ Auf einen Zettel zauberst du, dass es Geschenke als Dankeschön für die Gastfreundschaft und alles sind. Charlie packt langsam das Buch aus und seine Augen werden vor Erstaunen ganz groß und er springt auf um dich zu umarmen. Er küsst dich auf die Nasenspitze und grinst voller Freude. „Du bist unmöglich! Absolut unmöglich!“ Er drückt dich fest an sich. Alle strahlen. Doch du hast noch eine Überraschung und legst daher den Finger an die Lippen. Alle verstummen. Plötzlich taucht eine Schemenhafte Gestalt inmitten des Tisches aus. Es ist Fred. „ÜBERRASCHUNG! Ich fühle mich zwar etwas seicht: D aber okay.“ Alle sitzen mit erstaunter Miene da und keiner regt sich, bis Fred anfängt zu reden. „Also Johanna hier, diese heiße Gespensterbeschwörerin…“ Du blickst ihn böse an „ Okay also Johanna hat Kontakt zu mir aufgenommen und ist bereit mich wiederzubeleben. ABER, ich möchte dass ihr sie in Ruhe lässt und ihr die Zeit gebt die sie braucht! Und wenn es nicht funktioniert, dann seid nett und lasst sie in Frieden.“
Alle blicken dich freudig an und du zuckst einfach lächelnd die Schultern. „Johanna wird es im Laden versuchen, aber sie will und braucht Ruhe. Absolute Ruhe, das heißt es darf nur George dabei sein. Und wenn ihr es erwarten könnt, dann würde sie es heute Abend versuchen.“

*..*
Die Winkelgasse lag bereits in der Dämmerung und Charlie ging gemeinsam mit dir auf den Laden zu. George öffnete euch die Tür und schloss sie hastig danach wieder. „Soll ich oben warten?“ Charlie sah dich an und du schütteltest den Kopf. Er setzte sich deshalb auf eins der Fensterbretter und schaute gespannt zu. Du batest George um eine Schüssel mit Wasser und einem Tropfen seines Blutes. Da er Fred's Zwilling war, wäre die Beschwörung einfacher, aber du hast es noch nie wirklich gemacht.
Du stellst dich in die Mitte des Raumes und fällst sofort in eine Trance, der ganze Raum beginnt sich plötzlich zu drehen, bis er mit einem lauten Knall stehen blieb und ein Körper aus einem Licht sanft in die Mitte des Raumes herabschwebte. Du hattest es geschafft. Fred war wieder am Leben. Charlie stürme auf dich zu und konnte dich gerade noch rechtzeitig auffangen, bevor du ohnmächtig zu Boden sinken kannst.
*….*
Du schliefst die ganze Nacht tief und fest, während die Familie ein Wiedersehensfest feierte. Es dämmerte der nächste Morgen und eine rege Hektik brach aus. Nachdem in aller Eile gefrühstückt wurde, machten sich alle auf den Weg nach Kings Cross um in den Hogwartsexpress zu steigen. Charlie hatte sich schweren Herzens entschieden die Lehrerstelle anzunehmen. Ihr standet nun am Bahngleis und verabschiedet euch voneinander. Charlie kommt auf dich zu nimmt dich fest in seine Arme und vergräbt sein Gesicht in deinen Haaren und flüsterte dann in dein Ohr „Ich möchte, dass du meine Begleitung zum Winterball wirst. Ich werde dir bis dahin jeden Tag mindestens eine Eule schicken. Du fehlst mir jetzt schon.“ Du nicktest und gabst ihm einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. Molly nahm dich in den Arm und der Zug fuhr aus dem Bahnhof.
*…*

Es waren nur noch 2 Tage bis zum großen Weihnachtsball und die Mädchen waren gerade eben im Fuchsbau angekommen, da sie gemeinsam mit dir ihre Kleider für den Ball kaufen wollten. Ihr wart nun gemeinsam in London in unzähligen Läden als dir dein Traumkleid in die Hände fiel.
Keine zwei Tage später ward ihr alle in Hogwarts. Es war der Abend des Balls, das ganze Schulgebäude schimmerte und glänzte in freudiger Erwartung des Balls vor sich hin. Ginny hatte deine Haare kunstvoll am Hinterkopf mit vielen kleinen Nadeln die wie Sterne funkelten hochgesteckt. Und du sahst in deinem Kleid einfach toll aus. So tratst du an die oberste Stufe der langen Treppe und sämtliche Stimmen am Fuße dieser verstummten. Alle Blicke richteten sich auf dich. Dein trägerloses Kleid variierte in sämtlichen Tönen des Nachthimmels und glitzerte wie ein Sternenhimmel. Es begann mit einem Königsblauton und wurde immer dunkler und mystischer.
Einige jüngere Schüler stießen sich gegenseitig an und meinten du würdest heiß aussehen und die Mädchen bewunderten deine Schönheit. Am Fuße der Treppe wartete Charlie in einem schicken schwarzen Smoking mit nachtblauem Hemd auf dich. Er nahm deine Hand und hauchte einen zarten Kuss darauf. Du drehtest dich einmal im Kreis und Charlie stockte der Atem. Das Kleid hatte einen sehr tiefen Rückenausschnitt der dein Tattoo am Rücken komplett freilegte. Du hattest dir vor langer Zeit das Markenzeichen der Sternenkinder um weiter Sterne und Schnörkel erweitert, damit du nicht gleich als solches erkannt wirst. „Du siehst absolut wunderschön aus!“ Du haktest dich bei Charlie unter und gemeinsam steuert ihr auf die große Halle zu. „Oh sieh an! Der Weasley und die Stumme!“ Malfoy. In dir kochte Wut hoch und du schreitest auf Malfoy zu. Legst ihm die Hand an die Wange und zeigst ihm eine Vision von Dumbledore, der dir für ihn eine Nachricht hatte. Malfoy wurde kreideweiß und rannte so schnell er konnte weg. „Will ich wissen was du Ihm gezeigt hast?“ neckte dich Charlie und führte dich nun in die Halle. Nachdem ihr die Nacht durchgetanzt habt und euch die Füße langsam weh tun führt dich Charlie in Richtung des Sees „Ich möchte dir etwas zeigen. Ich kenne sie noch aus meiner Schulzeit aber ich glaube, dir werden sie sehr gut gefallen.“
Er führte dich weiter an Hagrids Hütte vorbei und kam zu einer kleinen Waldlichtung. Dort lag eine Decke und er deutete dir an dich zu setzen. Nach einer Weile des stillen Sitzens kamen plötzlich zwei Einhörner eine Stute und ihr Fohlen auf die Lichtung. Das Fohlen stolperte vergnügt auf dich zu und schaute dich an, dann rieb es seine Nüstern an deiner Wange und du musstest lachen. Das Fohlen sprang zu seiner Mutter zurück und du sahst Charlie an und lächeltest und formtest mit den Lippen ein Dankeschön. Er sah dich zärtlich an und küsste dich sanft auf die Stirn. Dann legte er seine Arme um dich und wickelte dich in die warme Decke ein. Ihr saßt eine ganze Weile dort, Charlie sah dir gerade in die Augen und wollte dich küssen als es knackste. „Oh haben wir etwa unser Liebespaar gestört?“ Fred und George grinsten bis über beiden Ohren. Charlie seufzte genervt und du errötest leicht. „Habt ihr beiden eigentlich nichts zu tun?“ fragte Charlie etwas säuerlich, stand auf und reichte dir die Hand zum aufstehen. „Iwo.. wir haben uns nur Sorgen um unser Turtelpärchen gemacht. Am Ende hättet ihr euch im Verbotenen Wald verlaufen“ Die Zwillinge lachten und Charlie verdrehte die Augen. „Ich bring dich jetzt am besten ins Schloss Johanna.“ Charlie hob die Decken auf und fasste dich am Arm.
Vor der Tür deines Gästezimmers blicktest du Charlie in die Augen und kuschelst dich in seine Arme. Tief atmest du seinen Duft in die Nase und in deinem Bauch kribbelt es. Seine Lippen berührten Sanft deine Stirn und er wünschte dir eine schöne Nacht. Du öffnest die Tür hinter dir und setzt dich auf dein Bett. Charlie würde jetzt zurück in Hagrid‘s Hütte gehen, damit er es zum ersten Unterrichtstag nicht so weit von den Tieren weg hätte. Doch dir wurde kalt und unbehaglich bei dem Gedanken Ihn nicht in deiner Nähe zu haben. Doch plötzlich klopfte es an dein Fenster. Die öffnest es langsam und ein kleiner Waldkauz mit einer Blume im Schnabel und einem Brief am Fuß flattert herein. Du nimmst dem Kauz die Rose und den Brief ab und gibst ihr zur Belohnung ein paar Kekse, welche diese genüsslich verspeist.
Liebe Johanna,
ich hoffe dir gefällt die Rose. Sie heißt wie du Johanna, eigentlich „The Rose of Orleans“, eben Johanna. Mir fehlt es, das du nicht in meiner Nähe bist und ich hoffe die Alpträume lassen dich heut Nacht in Ruhe. Die Rose soll dafür sorgen dass du ruhig schläfst.
Ich danke dir für diesen wunderschönen Abend
Dein Charlie
Du lächelst und stellst die Rose neben dein Bett, gibst dem Kauz deine Kette (eine silberne Kette mit einem Sternensaphir) die er Charlie bringen soll und gehst dann müde und glücklich zu Bett.
Der nächste Morgen bricht an und du wachst erholt aus deinem Schlaf auf. Es klopft an deiner Tür, welche du aufmachst. Vor der Tür steht Professor McGonagall. „Ich dachte mir, sie würden den Tag gern mit ein wenig Unterhaltung verbringen. Ich würde Ihnen gerne das Schloss ein wenig zeigen und wenn sie wirklich Interesse haben das Archiv der Ehemaligen zeigen. Ich denke sie würden gerne was über ihre Mutter herausfinden. Über ihren Vater weiß ich leider nichts.“ Du nicktest dankbar und so verbrachtest du die Zeit bis zum Mittagessen mit einer Schlossführung und einem kurzen ersten Einblick ins Archiv.
Als nun die Glocken das Mittagessen ausriefen, batest du einen Hauself der gerade dein Zimmerfenster putze um einen Picknickkorb mit leckerem Essen und Trinken. Er brachte dir sofort einen Korb, der für mindestens eine Großfamilie reichen würde. Du nahmst ihn und schlendertest damit auf die Ländereien. Du konntest bereits Charlie von weitem ausmachen, er war gerade dabei kleine fluffige Fellknäule zu füttern. Du stelltest den Korb an der Tür ab und schlichst leise zu ihm hin. Er bemerkte dich nicht, bis du deine Hände über seine Augen legtest. Ihr standet beide eine Weile so da, da er es genoss wie nah du bei ihm standest. Dann lächelte er, „Johanna. Ich hoffe du hattest eine ruhige Nacht“ dabei strich er dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Als du auf seine Frage nicktest lächelte er fröhlich. „Was führt dich den zu mir?“ Du deutest auf den Korb und sieht dich dankbar an. „Du bist ein wahrer Engel Johanna. Du isst aber schon mit mir gemeinsam oder?“
Du nickst nimmst ihn und den Korb bei der Hand und ziehst ihn an eine sonnige Stelle am See. Unter einem Baum breitest du die Decke aus und lässt dich fröhlich drauf fallen. Gemeinsam esst ihr die vielen Leckereien die euch der nette Hauself eingepackt hat und als ihr fertig seid streichelst du deinen „kugelrunden“ Bauch und machst eine erschöpfte Miene. Charlie beugt sich über deinen Bauch legt ein Ohr darauf und kichert. „Ja sie hat ganz schön gefuttert die werte Dame. Du platzt gleich? Wollen wir es doch nicht hoffen.“ Als Charlie deinen verwirrten Blick sieht kann er sich nicht mehr halten und bricht in schallendes Gelächter aus.
Nachdem ihr beide einige Minuten dösend im Gras lagt hört ihr lärmende Schüler. Charlie schrickt hoch. „Ohje.. ich habe ja Unterricht. Das fängt ja schon mal gut an.“ Er springt auf und will loslaufen als er sich noch einmal umdreht. „Danke für das Essen, Engelchen.“ Er spurtet los und du kannst dir ein Grinsen nicht verkneifen. Gemütlich packst du die Sachen zusammen und schlenderst zurück zum Schloss. Auf deinem Weg begegnet dir Ginny. „Hallo Johanna. Na warst du gemeinsam mit Charls picknicken? Freut mich für euch beide. Du tust ihm gut“
Mit dem leeren Picknickkorb suchtest du ihm Schloss die Küche und irrtest dabei einige Zeit durch die vielen Gänge bis dir ein höflicher Geist den Weg zeigte. Als du in der Küche ankamst begrüßte dich ein netter Hauself und bat dir gleich Gebäck und Tee an. Du lehntest dankend ab und gabst den Korb zurück. Du wolltest gerade die Küche verlassen als ein kleiner alter Hauself die ansah. „ Trau ich meinen Augen. Eine Dupree?“ Du starrst ihn erstaunt an und er bittet dich näher zu kommen. „Wahrlich eine Dupree“, knarzte er mit seiner alten Stimmte, „ aber du bist nicht Julia. Du musst ihre Tochter sein, oder?“ Du nickst und der Hauself beginnt von deiner Mutter zu schwärmen. „Aber du hast auch Merkmale deines Vaters, wenn mir nur einfallen würde an wenn mich die Merkmale erinnern.“ Du horchst bei diesen Worten auf, doch wirst davon enttäuscht, dass der Elf es nicht mehr genau weiß. Nach einiger Zeit verlässt du dankend und traurig die Küche. Gedankenverloren schlenderst du direkt in Mr. Filchs Arme. „Aha eine Streunerin. Und das obwohl die Mutter so ein Engel war!“ Du erschrickst und willst zurückweichen. „Magst du wissen was ich über deine Mutter weiß? Ich führe Archiv musst du wissen!“ Du nickst und folgtest Filch in sein Büro.
Er legte dir eine schmale Aktenmappe auf den Schreibtisch. Du schreibst hastig auf ein Stück Pergament ob es okay wäre, wenn du die Mappe mitnimmst und ihm nach dem lesen wieder bringst. Er nickt nur und du verlässt rasch mit der Mappe unterm Arm Filchs Büro.
In einem bequemen Sessel deines Zimmers klappst du die Mappe auf.
„Miss Dupree treibt sich zurzeit ungewohnt ihrer Natur mit den Rumtreibern, James Potter, Sirius Black, Peter Pettigrew und Remus Lupin herum.“
„Miss Dupree wurde erwischt wie Sirius Black sie in einer stillen Ecke geküsst hat.“
„Miss Dupree ist wieder ruhiger geworden. Vermutlich war die Zeit mit den Rumtreibern nur eine kurze Phase.“
„Miss Dupree steht kurz vor ihrem Abschluss und Mr. Black scheint ihr wieder nachzustellen. Sie jedoch nimmt ihn kaum war.“
„Miss Dupree wurde zum Abschlussball von Mr. Black begleitet.“
„Gerücht geht nach Miss Duprees Abschluss herum, sie wäre mit Black liiert. Stellt sich jedoch als Gerücht heraus.“

Nachdenklich kratzt du dir an der Stirn. Wäre es möglich, dass du in genau dieser Zeit auf die Welt kamst? Schließlich würde es passen. Wenn deine Mutter nur leben würde, bzw. ihr Geist dir endlich die Antworten geben würde die du wissen willst. In deinem Bauch wuchs die Wut. Wieso konnte sie es dir nicht einfach IRGENDWIE mitteilen.
„ Miss Durpee kam mit einem Säugling auf dem Arm nach Hogwarts zu Besuch. Die kleine hatte graue Augen. Miss Dupree jedoch grüne.“
Du blicktest irritiert auf diesen Eintrag. Ja als kleines Kind hattest du Graue Augen, aber mit einem Grünstich. Wäre die Augenfarben vielleicht ein Hinweis auf meinen Vater.
Durch ein festes Klopfen an der Tür wirst du aus deinen Gedanken gerissen. „Johanna, darf ich herein kommen?“ Dein Blick erhellt sich sofort und du öffnest rasch die Tür. Du grinst Ihn an und gibst ihm einen raschen Kuss auf die Wange. „Hattest du einen spannenden Tag meine Kleine?“ Du nickst und deutest auf die Akte. „Was ist das? Ne Akte von Filch?“ Du nickst und deutest Ihm an sie zu lesen.
Er setzt sich in den Sessel und beginnt zu lesen, während du wie ein Tiger im Käfig von einer Zimmerseite zur anderen zu laufen. Plötzlich zieht dich Charlie auf seinen Schoß. „ Hör auf zu tigern, meine Kleine. Black soll dein Vater sein? Hm möglich wäre es natürlich. Er war ja ein Frauenheld laut den Erzählungen. Aber bist du dir sicher, dass sich deine Mutter mit Sirius eingelassen hätte?“
Du zuckst mit den Schultern und weißt nicht mehr was du denken sollst. Charlie zieht dich näher an sich heran und du kuschelst deinen Kopf an seine Schulter. Er küsst zärtlich deine Stirn und schlingt fest seine Arme um dich herum. „Johanna, darf ich dir etwas zeigen? Wir müssen aber Handtücher, Badehose& Bikini und eine Decke mitnehmen.“ Du nickst und packst die Sachen in einen Korb. Charlie hält dir die Hand hin und gemeinsam schlendert ihr aus dem Schulportal und geht hinunter zum See. Aus dem Bootshaus holt Charlie ein kleines Ruderboot, hält dir seinen Arm zum einsteigen hin und du setzt dich in das Boot.
Nach kurzer Ruderzeit seid ihr an einer traumhaften Insel in der Mitte des Sees angekommen. Charlie vertäut das Boot, hilft dir heraus und trägt dich auf seinen starken Armen. Du lächelst Ihn an und küsst ihn auf die Nasenspitze. Er trägt dich in einen kleinen steinernen Pavillon setzt dich ab und breitet die Decken aus. Von dem Pavillon geht ein kleiner Steg in ein großes Naturbecken aus dem der Dampf sanft in den Nachthimmel entschwebt.
-…-

Du schwimmst mit kurzen Zügen auf Charlie zu, welcher dich im angenehm warmen Wasser in die Arme. „Gefällt es dir meine kleine Nixe?“ Du nickst und dein Gesicht nähert sich Charlies immer mehr. Die Luft zwischen euch beginnt zu knistern wie Feuer und seine Lippen berühren zärtlich deine. Der Kuss wird immer intensiver, Charlie zieht dich so nah an sich heran, dass kaum noch Wasser zwischen euch ist. Charlie steigt mit dir in den Armen aus dem Wasser und bettet dich auf die Decke und tupft dir sanft mit dem Handtuch das Wasser von deinem Körper. Du deutest auf dein Herz und legst dann sanft deine Hand auf Charlies Wange. „ Ich liebe dich auch Johanna, verlass mich ja nie wieder!“ Charlie küsst dich zärtlich und wird immer leidenschaftlicher. Die Sterne sind die einzigen die diese Nacht bezeugen können.
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Der morgen dämmert und Charlies Kopf liegt auf deinem Schlüsselbein. Sanft streift dich sein Atem auf deiner nackten Haut, deine Finger streicheln seine Schläfen und du bist rundum glücklich. Nachdem du ihn so einige Zeit beim Schlafen beobachtet hast, schlägt er langsam die Augen auf. Er gähnte herzzerreißend und gab dir einen sanften Kuss auf dein Kinn. „Guten Morgen, mein kleiner Engel.“ Du lächelst ihn zärtlich an und küsst ihn auf die Nasenspitze. „Guten Morgen auch du Langschläfer.“ Charlie sah dich so verblüfft und mit offenem Mund an, dass du dir ein herzhaftes Lachen nicht verkneifen konntest. Als du dich wieder einigermaßen beruhigt hast, starrte dich Charlie immer noch fragend an. „Charlie… was weißt du über Sternenkinder?“ Charlie räusperte sich und begann zu erzählen. „Sternenkinder verlieren ab dem 7 Lebensjahr ihre Sprache, können Tote manchmal wiederbeleben und ja… die Sprache erhalten sie erst wenn sie ihre wahre Liebe kennenle…“ „Genau Charlie.“ Du küsst den sprachlosen Charlie zärtlich und kuschelst dich in seine starken Arme. Nach einiger Zeit, in der ihr beide so zusammengekuschelt auf der Decke lagt küsst dich Charlie sanft und flüstert dir ein leises Danke ins Ohr. Du lächelst nur. Irgendwann steht Charlie auf und streckt sich. „ Engelchen ich glaube wir sollten mal zurück. Sonst schickt uns Minerva noch einen Suchtrupp auf den Hals.“ Gemeinsam packt ihr alles ein und rudert zurück. Gemeinsam schlendert ihr Hand in Hand zurück in die Schule und direkt auf die große Halle zu. Neben Ginny, Harry und all den anderen bleibt ihr stehen. „Meine Lieben. Wollt ihr gemeinsam mit Johanna und mir in den Ferien mit nach Rumänien? Meinem alten Leben mal einen Besuch abstatten?“ Alle stimmten begeistert ein, als Ginny dich plötzlich etwas genauer ansah. „ Johanna, du siehst irgendwie anders aus. Hm ich komme aber nicht drauf was es sein könnte. Willst du wirklich Drachen sehen?“ Du nicktest und als Ginny bereits sich wieder ihrem Essen zuwenden wollte schobst du nach: „Klar will ich Drachen sehen, Ginny. Sie sind schließlich wie ich ein Teil von Charlies Leben und außerdem will ich schließlich wissen wer mir in Sachen Liebe Konkurrenz macht.“ Die meisten am Tisch verschluckten sich an ihrem Essen oder trinken. Ginny klappte die Kinnlade hinunter und Hermine sprach als erste aus was sich alle fragten. „Du sprichst? Aber das heißt ja… Charlie… wow, es gibt die wahre Liebe also wirklich und vollkommen! Hammer!“ Du lachtest laut auf, die ganze Halle war stiller geworden und du küsstest Charlie liebevoll. „Ja Hermine, du sagst es.“
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Es sind bereits einige Wochen vergangen der Rummel um deine wiedergefundene Stimme hat sich gelegt und es breitet sich in die wieder die Frage aus, wer dein Vater ist. Gedankenverloren schlenderst du die Gänge entlang und landest vor dem Schulleiterbüro. Der Wasserspeier sah dich fragend an und bevor du ihm sagen konntest das du das Passwort nicht weißt öffnete er sich mit den Worten: „Ihr habt eine Frage die vielleicht nur die alten Schulleiter beantworten können. So geht hinauf.“ Du stiegst langsam und unsicher die Treppen hinauf, die Tür schwang auf und sämtliche Portraits der Schulleiter blickten dich an. „Ah Miss Dupree, sie sehen ihrer Mutter so unglaublich ähnlich.“ Professor Dumbledore lächelte dich von seinem Portrait herab aus an. „Sie wollen wissen wer ihr Vater ist, richtig?“ „Ja Professor, woher wissen sie das?“
Er lächelte und das Denkarium schwang auf und eine Erinnerung schwebte auf dich zu. „Vielleicht kann Ihnen diese Erinnerung von mir weiterhelfen.“ Um dich wirbelte der schwarze Rauch der Erinnerungen und du tauchtest im selben Büro auf, jedoch sahst du deine Mutter. „Professor Dumbledore, ich danke Ihnen für ihre Hilfe, jedoch muss ich es alleine schaffen. Und außerdem Sirius ist nicht schuld an Lily's und James Tod.“ – „Was macht Sie da so sicher, Julia? Ich weiß sie hatten ein gutes Verhältnis zu allen dreien, aber Sie haben keine Beweise.“ – „Doch, ich habe einen Beweis. Ich sagte Ihnen bereits in dieser Nacht war er bei mir.“ –„Julia, er ging jedoch früh genug um den Mord noch auszuüben. Es tut mir leid.“ „Professor, ich bleibe bei meiner Meinung. Ich weiß es, ich hätte mir nur mehr Unterstützung von Ihnen erhofft. Mit einem Schluck Veritaserum wäre alles geklärt.“
Die Erinnerungen verblassten wieder. Sirius Black war in der Mordnacht von Lily und James bei meiner Mutter gewesen? Alles wurde immer verwirrender. Du standest wie ferngesteuert auf, bedanktest dich und merktest erst als die dich fette Dame ansprach, wohin die deine Füße getragen haben. „Ich suche Mr. Harry Potter.“ Sagtest du immer noch in Gedanken versunken. Das Bild schwang ohne Fragen auf und ließ dich in den Gemeinschaftsraum wo bereits Harry, Ron und Hermine saßen. „Hallo Johanna, was ist denn mit dir los? Du bist ja ganz blass.“
Du setzt dich langsam auf einen der freien Sessel und sammelst deine Gedanken. „Harry, weißt du welche Augenfarbe Sirius hatte?“ – „Ja, grau wieso?“ Du schlucktest einmal und fuhrst dann fort. „ Wo genau ist Sirius gestorben Harry?“ „Wieso willst du das alles wissen?“ Alle sahen dich fragend an. „Er ist in der Mysteriumsabteilung gestorben. Im Raum des Totenvorhangs.“ „Danke Harry.“ Du wolltest aufstehen, doch da packte dich Harry beim Handgelenk und Hermine sagte: „Johanna, nun sag doch was los ist?“ „Ich will wissen wer mein Vater war und es deutet darauf hin dass es Sirius wusste.“ „Oh“ sagten alle einstimmig im Chor, „sollen wir dich begleiten?“ Du nicktest und batest sie Charlie vorerst nichts zu erzählen.
Am nächsten Wochenende packtest du einige Kleinigkeiten in einen Beutel und machtest dich mit Harry, Ron und Hermine auf den Weg ins Zaubereiministerium. Ihr reist mit Flohpulver und standet im Nu in der großen Halle. Kingsley der neue Zaubereiminister kam auf euch zu und begrüßte jeden, bis er zu dir kam. „Darf ich fragen wer Sie sind?“ „Das ist Johanna Dupree, Charlies Freundin.“, sagte Ron vorlaut und du stimmtest zu. „Wir müssen in die Mysteriumsabteilung, Mr. Kinglsey“ Nach einigen Minuten des Überredens, hattet ihr die Erlaubnis. Ein wenig außer Atmen kamt ihr in dem großen Raum an. Die Stimmen der unzähligen Toten schrien nur in so in deinem Kopf und du hattest das Gefühl zu zerspringen, doch du kämpfst dich zum Vorhang vor und rufst lauf nach Sirius. Mit einem kleinen Dolch schneidest du dir in den Daumen und berührst die Oberfläche. Du trittst einen großen Schritt zurück und sinkst auf die Knie, als sich langsam vor euren Augen ein schwaches Abbildung von Sirius auftaucht. „Harry, mein kleiner großer Harry. Wie gut es tut dich am Leben zu sehen. Und Hermine und Ron. Doch Julia.. bist du es?“ „Nein, ich bin Johanna, Julias Tochter.“ „Sie hatte eine Tochter? Wie geht es meiner Julia? Wo ist sie?“ „Sirius ich glaube du solltest langsam machen. Lass Johanna erst mal zu Atmen kommen.“, sagte Harry sanft und legte dir eine Hand auf die Schulter. „Sirius, ich kann dich von deinen Fesseln befreien und dir ein Leben schenken. Willst du das?“ Sirius blickt dich verwirrt an und Hermine begann zu erklären wer und was du bist. „Du bist ja wie Julia. Ein Sternenkind unglaublich! Ja ich möchte es, wenn du es kannst.“ Du beginnst zu beschwören und das Bild von Sirius wird immer klarer, bis er gänzlich vor die steht. Du kannst nur einen kurzen Blick auf Ihn werfen, bevor dir schwarz vor den Augen wird.
….-….
Langsam schlägst du deine Augen auf und erblickst die liebevollen und warmen Augen von Charlie. Du spürst seine Lippen auf deiner Stirn, bevor er zu schimpfen anfängt. „Was hast du dir dabei gedacht Johanna? Du hättest auch sterben können. Tu das ja nie wieder!“ „Ich liebe dich auch Charlie“ presst du erschöpft über deine Lippen und schläfst wieder ein. Als du ein zweites Mal aufwachst liegt Charlie schnarchend neben dir im Bett und du schleichst dich leise aus dem Zimmer. In deinem Morgenmantel gehüllt schleichst du leise auf dem Gang auf einen schwachen Lichtstrahl zu. Du öffnest vorsichtig die Tür und siehst ein großes Wohnzimmer. In einem weichen Sessel sitzt Sirius und redet leise mit Harry. „Oh ich wollte nicht stören.“ „Johanna keineswegs. Vielen Dank.“ Sirius kam auf dich zu nahm dich in seine Arme und küsste dich einige Male auf die Stirn. Harry verabschiedete sich rasch und nur du uns Sirius bliebt zurück. Du setzt dich ihm gegenüber. „ Du bist also Johanna Dupree, Julias Tochter? Ich wusste nicht, dass sie jemanden kennengelernt hatte und ein Kind hat. Wie alt bist du Julia?“ „Ich bin 22 und ich weiß nicht wer mein Vater ist. Du wusstest also nicht, dass meine Mutter mit mir schwanger war?“ „Nein…, aber warte. 22 sagst du, dann müsstest du ja in der Zeit als ich mit deiner Mutter zusammen wa… . Johanna, oh Gott Julia, ich… ich bin Vater?“ Du zuckst mit den Schultern und Sirius kniete sich vor dich hin und nahm deine Hand in seine und mit der anderen Strich er dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Oh Gott du siehst deiner Mutter so ähnlich, aber die Augen. Die hast du von mir!“

Kommentare (18)

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Mey.- (71860)
vor 3 Tagen
Das ist eine echt tolle Geschichte!!! Wenn dir noch mehr Ideen kommen würde auch ich mich über einen 2. Teil freuen 😊. Ich finde den Schluss in Ordnung...

LG Mey.-
muffigen (20786)
vor 23 Tagen
Mega coole Geschichte meine lieblingsgeschichte
tienea (54854)
vor 448 Tagen
Super Geschichte echt Respekt bitte schreib wenn du Zeit hast noch einen zweiten teil
Claire (04630)
vor 627 Tagen
So cool
Meine lieblingsgeschichte!
jassi_cookiefan (75320)
vor 644 Tagen
echt hammer geschichte
bitte schreib eine fortsetzung
ichglaube jeder der deine geschichte so toll findet wie ich will das auch

LG
jassi_cookiefan
Miss. X (33904)
vor 757 Tagen
Super Gescichte!!!Echt der Hammer!
supi14 (93588)
vor 893 Tagen
WOW!!!!!!

WOW....
pony9999 (17822)
vor 948 Tagen
Cool cool cool wirklich COOOOOLLLLLL
lorelei (29206)
vor 984 Tagen
meine beste freundin heißt Johanna Dupree
Cara (31896)
vor 1050 Tagen
So schöne, tolle, atemberaubende und unglaubliche Geschichte! Bitte schreib weiter, bitte! Ich bin ein Riesen Fan von Charlie und sirius und will die Geschichte zu Ende lesen! Bitte du schreibst hammer!
mary (08839)
vor 1125 Tagen
tolle story . mach bitte weiter .
Arya Weasley (42235)
vor 1135 Tagen
Ich bin sprachlos echt suuuuuuuuper geschrieben.
I love Ron Weasley (40289)
vor 1158 Tagen
Cool, cooler, deine Geschichte!!!! (Love it)
Aber du solltest sie wirklich noch zu Ende schreiben!
marlen (92114)
vor 1205 Tagen
Echt geil ! Du solltes wirklich an eine Weiterführung denken.♡
DianaXD (77638)
vor 1210 Tagen
Wieso endet der teil so plötzlich?
Würde mich noch auf die andere Teile freuen ^-^
mx (53618)
vor 1307 Tagen
Wieso schreibst du nicht nocu einen teil? Die geschichze is ja volll geilo aber irgendwie unvollendet:(
elly (72059)
vor 1315 Tagen
du hast ne tolle story geschrieben!!
noname hat recht
Noname (24165)
vor 1342 Tagen
Epic *___________* , aber das Ende hört so plötzlich auf :/