Through the Darkness 2

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 3.589 Wörter - Erstellt von: Sayuri Yuki - Aktualisiert am: 2012-05-15 - Entwickelt am: - 2.535 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier kommt der 2. Teil meiner Geschichte. Die Kunstausstellung steht kurz bevor und Sayuri trifft zum ersten Mal auf einen der Akatsukis. Sie wird von seltsamen Gefühlen heimgesucht. Als sie erneut in der Nacht nach Hause geht, wird sie das Gefühl nicht los, verfolgt zu werden...

    1
    Am nächsten Morgen stand sie bereits sehr früh auf. Sie konnte aus unerklärlichen Gründen einfach nicht länger schlafen. Ihr Blick fiel auf den K
    Am nächsten Morgen stand sie bereits sehr früh auf.
    Sie konnte aus unerklärlichen Gründen einfach nicht länger schlafen. Ihr Blick fiel auf den Kalender, der neben ihrem Schreibtisch hing.
    Nun waren es nur noch zwei Tage bis zur großen Kunstausstellung.
    Seufzend schlug sie die Decke zur Seite und ließ ihre Beine über dem Bett baumeln.
    Ein leichter Luftzug drang durch das angewinkelte Fenster in den Raum.
    Sie war froh, dass ihr Zimmer nicht direkt unter dem Dachstuhl lag, erhitzte sich dieser Bereich bei diesen Temperaturen enorm schnell.
    Ihr Haus besaß keine Klimaanlage, was ihr so gar nicht passte.
    Jedoch wollte sie ihre Eltern nicht darum bitten.
    Die Weißhaarige erhob sich von ihrem Bett und tapste über den Holzboden in den Flur.
    Mit ihren lilanen Augen blickte sie direkt in das Schlafzimmer ihrer Eltern. Die Tür stand einen kleinen Spalt offen.
    Sie näherte sich der Tür und fand das Bett leer vor.
    'Ob sie bereits unten sind?'
    Ihr gefiel dieser Gedanke nicht sonderlich.
    Sie wollte den Beiden so gut es ging aus dem Weg gehen.
    Leise ging sie die Treppe herunter und spähte in die Küche.
    Niemand da.
    Erleichtert betrat sie den Raum, um schnell etwas zu frühstücken.
    Sie wollte sich beeilen, um weiter an ihrem Manga arbeiten zu können.
    Auch wenn sie normalerweise das Haus sehr spät verließ, so war ihr die Ausstellung doch wichtig.
    Sayuri sah darin eine Chance auf eine Karriere.
    Es machte ihr einfach Spaß, mit einem Bleistift neue Figuren zu erschaffen, die die verschiedensten Abenteuer bestritten.
    Oft orientierte sie sich bei ihren Werken an ihrem eigenen Leben, das einfach nicht so verlaufen wollte, wie sie es gerne hätte.
    In diesem Moment wurde ihr Mal wieder klar, dass das Leben eben kein Wunschkonzert war.
    Die Schülerin griff in den Kühlschrank und holte ein Toastbrot heraus, welches sie mit Butter bestrich.
    Einen Teller würde sie gar nicht erst benötigen, wollte sie doch unterwegs essen.
    Schnell räumte sie die Butter wieder in den Kühlschrank, bevor sie den Raum verließ.
    Sie ging in den Flur, um ihre Schuhe anzuziehen.
    Für diese Jahreszeit war eine Jacke mehr als unangebracht.
    Die Hitze war einfach unerträglich.
    Vielleicht empfand sie diese hohen Temperaturen als so unangenehm, weil sie einen ziemlich blassen Teint besaß?
    Oft machte man sich über sie lustig, sah sie in gewisser Weise aus wie ein Vampir.
    Nachdem sie das Haus verlassen hatte, lief sie über den schmalen Landweg.
    Ihr Haus lag wie gesagt sehr abgelegen von der Innenstadt, was sie aber keinesfalls störte.
    Ihr war es sogar lieber, dass sie nicht so eingeengt mit ihren Eltern leben musste.
    Der Streit von gestern hatte ihr mehr zugesetzt, als sie jemals zugeben würde.

    In der Stadt war nicht gerade viel los.
    Lediglich einzelne Autos fuhren auf der Straße.
    Sie konnte sich denken, woran dies lag, war es ja gerade einmal 4 Uhr morgens.
    Der Asphalt glänzte durch die schwachen Sonnenstrahlen, die sich immer weiter über die Dächer der Häuser kämpften.
    Ein Mann öffnete seinen Laden und begann, diesen etwas herzurichten, in dem er über den Boden wischte.
    Sie war erstaunt, dass es Leute gab, die schon so früh aufstanden, um zu arbeiten.
    Aber hatte sie nicht genau dasselbe vor?
    Es gab nur den Unterschied, dass sie keinen Beruf ausführte, sondern freiwillig ihre Zeit dafür opferte, um später bessere Chancen für eben diesen zu haben.
    Diese eine Gelegenheit konnte sie nicht einfach so verstreichen lassen.
    Der Bus kam überraschend pünktlich, sodass sie ziemlich schnell vor dem Schultor stand.
    Den Schlüssel holte sie aus der Einbuchtung heraus, um das Tor zu öffnen.
    Die schwere Stahltür schwang sehr langsam auf, waren die Nieten sowie die zahlreichen Schrauben vollkommen verrostet.
    Es war ihr ein Rätsel, wieso sich der Hausmeister nicht darum kümmerte.
    Ein angenehm kühler Wind kam ihr entgegen, als sie über den großflächigen Hof lief.
    Erst jetzt fiel ihr auf, wie groß der Platz eigentlich war.
    Der Hof war mit einfachen rechteckigen Steinen ausgelegt, war dieses Material am billigsten.
    An den Rändern hatte man Bänke aufgestellt, an welchen sich stets kleine Grüppchen versammelten.
    Auch einige Bäume fanden ihren festen Platz auf dem Areal, damit der Platz nicht so kahl wirkte.
    In gewisser Weise war diese gähnende Leere unheimlich, wie sie feststellen musste.
    Ein unbehagliches Gefühl brachte sie dazu, noch schneller zu laufen.
    Sie steuerte direkt auf den Kunstraum zu, der sich etwas abgelegen vom Schulkomplex befand.
    Die Kunst AG bestand aus gerade einmal vier Personen.
    Einen Lehrer oder eine Aufsichtsperson gab es nicht.
    Auch waren die anderen Räume bereits für andere AG's gedacht, sodass dieser Raum extra gebaut werden musste.
    Sie konnte sich schon vorstellen, dass die Materialien nicht gerade billig waren, sah das Holz der Regale sehr edel aus.
    Auch konnte sie keinen Staub in dem bescheidenen Raum erkennen.
    Anscheinend gab es wirklich jemanden, der hier sauber machte, was sie schon etwas seltsam fand, lohnte es sich doch kaum für diese kleine AG.
    Der morsche Holzboden knarrte, als sie die Tür aufschob.
    Schwache Lichtstrahlen fanden ihren Weg durch das breite Fenster.
    Sie war sich sicher, dass diese Beleuchtung für ihre Zeichnungen ausreichen würde.
    Falls dies nicht der Fall war, würde sie einfach das Licht anschalten.
    Über dem Schreibtisch befand sich eine breite Energiesparlampe.
    In der Mitte des Raumes waren einige Glühbirnen angebracht, die jedoch defekt waren.
    Sayuri setzte sich an den Schreibtisch und holte die Zeichenblätter, sowie die benötigten Utensilien hervor.
    In 2 œ würde der Unterricht beginnen.
    Sie wollte die verbliebene Zeit sinnvoll nutzen.

    Der Gong ertönte und kündigte an, dass in drei Minuten die erste Stunde beginnen würde.
    Hektisch rannte sie über den Korridor.
    Unter ihrem Arm hatte sie einige lose Blätter geklemmt, die sie aus ihrem Schließfach geholt hatte, welches sich in der obersten Etage befand.
    Sie war so in ihre Arbeit vertieft gewesen, dass sie gar nicht mehr auf die Uhr achtete.
    Die Weißhaarige schaffte es so gut wie nie, pünktlich zum Unterricht zu kommen.
    Sie bemühte sich stets, früh genug zum Unterricht zu erscheinen, doch es gab ständig einen Faktor, der dies unterband.
    Erst vorherige Woche hatte ihr Schulbus eine Reifenpanne.
    Es dauerte einige Stunden, ehe jemand vorbeikam, der diese austauschen konnte.
    Der Fahrer hatte vergessen, Ersatzreifen mitzunehmen.
    'Verdammt! Ich bin viel zu spät!'
    Sayuri rannte weiter und bog um die nächste Ecke, bis sie auf Widerstand traf.
    Sie fiel auf ihren Allerwertesten und rieb sich die schmerzende Stelle.
    Ihre Augen hatte sie zuvor vor Schreck zusammengekniffen.
    „Alles in Ordnung?“
    Diese kühle Stimme jagte ihr einen Schauer über den Rücken.
    Zögernd hob sie ihren Kopf und sah direkt in die schwarzen Augen eines Oberschülers.
    Seine schwarzen Haare, die er sich mit einem Zopf zusammengebunden hatte, glänzten förmlich im fahlen Sonnenschein.
    Er trug eine schwarze Schuluniform mit einem weißen Hemd.
    Auch konnte sie eine schwarze Krawatte erkennen, die fein säuberlich gebunden war.
    Nicht jeder Schüler konnte sich ordentlich eine solche binden.
    Er schien aus gehobenen Hause zu stammen.
    Wie versteinert blickte sie in sein Gesicht, nicht fähig, irgendetwas zu sagen.
    Noch nicht einmal seine ausgestreckte Hand nahm sie wahr.
    Der Schwarzhaarige war verwirrt, was man ihm jedoch nicht anmerken konnte.
    Er besaß die Fähigkeit, seine Emotionen perfekt zu verbergen.
    Aus irgendeinen Grund war sie vollkommen weggetreten, was er nicht so recht verstand.
    „Willst du noch länger auf den kalten Boden sitzen?“
    Seine tiefe klare Stimme durchschnitt die aufkommende Stille, waren die restlichen Schüler doch bereits in ihren Räumen.
    Sie hörte den genervten Unterton heraus.
    Er hatte besseres zu tun, als noch länger darauf zu warten, dass dieses Mädchen irgendeine Reaktion zeigte, fand er es doch etwas unpassend, einfach weiter zu gehen.
    „N-Nein...Ich-“
    Wie auf Kommando ertönte der Gong zur ersten Stunde.
    Als hätte man sie aus einem Traum gerissen, sammelte sie hektisch die heruntergefallenen Blätter ein.
    Dabei mied sie, so gut es ging, Blickkontakt mit dem Älteren, war ihr die jetzige Situation mehr als nur peinlich.
    Schweigend ging er in die Hocke und sammelte einige der losen Blätter ein.
    Er war nicht der Typ, der gerne herumstand und zusah, wie ein anderer sich mit etwas abmühte.
    Der Schwarzhaarige glaubte, dass es einfach nicht in seiner Natur lag, zu faulenzen.
    Er war der beste Schüler seines Jahrgangs.
    Sein Vater trimmte ihn dazu, sein volles Potenzial auszuschöpfen.
    Auch sein jüngerer Bruder blieb davon nicht verschont.
    Itachi liebte es einfach, Zeit mit dem Mittelschüler zu verbringen, auch wenn diese nur von kurzer Dauer war.
    Sein Blick fiel auf einige der Zeichnungen, war er doch ein klein wenig neugierig.
    Er konnte grobe Skizzen von Menschen erkennen.
    Bisher kannte er nur Deidara und Sasori, die in der Lage waren, solche realitätsnahen Zeichnungen anzufertigen.
    „Du bist gut.“
    Verwundert hob sie ihren Kopf und sah zu dem Schwarzhaarigen, der sich ihre Bilder ansah.
    Eine leichte Röte schlich sich auf ihre Wangen.
    Noch nie hatte jemand ihre Bilder gelobt.
    Es fühlte sich einfach wunderbar an, das jemand ihre Anstrengungen anerkannte
    „D-Danke...“
    Sie wusste nicht so recht, was sie zu ihm sagen sollte.
    Er sah mehr als nur gut aus und war auch freundlich zu ihr.
    Sayuri hatte alle Blätter eingesammelt und klemmte diese wieder unter ihrem Arm.
    „Hier.“
    Er reichte ihr die anderen Blätter, die sie dankbar entgegennahm.
    Dabei streiften sich ihre Hände für einen kleinen Augenblick.
    Eine unbekannte Hitze stieg in ihrem Körper auf und nahm ihr die Luft zum Atmen.
    Sie sprang rasch auf und eilte davon.
    Er sah ihr kurz nach, bevor er weiter ging.

    Leise schob sie die Tür auf und schlich sich durch den Raum.
    Der Lehrer schien sie noch nicht bemerkt zu haben und schrieb etwas an die Tafel.
    Nur noch wenige Meter trennten sie von ihrem Sitzplatz.
    Sie duckte sich, um nicht gesehen zu werden.
    Ihre Freundinnen Akemi und Natsuri hatten sie sofort bemerkt, schwiegen aber, um ihr größeren Ärger zu ersparen.
    Sie kannten diese „Reinschleichaktionen“ von der Weißhaarigen bereits, kam sie doch ständig zu spät.
    Sayuri war fast an ihrem Tisch angekommen, als sie über etwas stolperte und zu Boden stürzte.
    Ein Rumsen war zu hören, als sie mit der Stirn gegen eine Tischkante prallte.
    Warmes Blut lief aus der frischen Wunde.
    Ihr wurde kurz schwarz vor Augen.
    Alle Schüler drehten sich zu ihr um und blickten auf die am Boden Liegende.
    Die Klasse begann im Chor zu lachen, lediglich Natsuri und Akemi schienen besorgt zu sein.
    Das war das Erste Mal, dass sie gestürzt war.
    Der Lehrer drehte sich ebenfalls zu ihr um.
    Seine Augen verformten sich zu schmalen Schlitzen, die die Schülerin fixierten.
    „Sayuri Yuki, du bist mal wieder zu spät.“
    Stellte er trocken fest.
    Sie hielt sich ihren schmerzenden Fuß und griff mit ihrer anderen Hand zu ihrer Stirn, bevor sie zu ihrem Sensei blickte.
    Der Ärger stand ihm ins Gesicht geschrieben.
    Ibiki galt als der strengste Lehrer der Konoha High und war für seine harten Strafarbeiten bekannt.
    Unter seinem bedrohlichen Blick zuckte sie zusammen.
    Ein leises Kichern sorgte dafür, dass sie sich kurz umwand.
    Ein Braunhaariger Junge blickte ihr schadenfroh entgegen.
    „Na, bist wohl gefallen.“
    Koharu, einer ihrer Klassenkameraden.
    Er liebte es, sie zu ärgern.
    Aus diesem Grund hatte er ihr auch ein Bein gestellt, was für ihr Dilemma verantwortlich war.
    Sie konnte dem Jungen gar nichts erwidern, meldete sich nun wieder Ibiki zu Wort.
    „Steh auf und geh vor die Tür. Du behinderst gerade meinen Unterricht.“
    Ein drohender Unterton schwang in seiner Stimme mit, der keinerlei Widerrede duldete.
    Sie stützte sich mit ihrer rechten Hand am Fußboden ab und stand nun wackelig auf ihren Beinen
    Ihr Fuß schmerzte und ein Ziehen ging durch ihren Knöchel.
    Wahrscheinlich hatte sie sich ihren Fuß verstaucht.
    Die Weißhaarige humpelte aus dem Raum und betrat den Gang, aus welchem sie zuvor gekommen war.
    Sie setzte sich auf eine Fensterbank, die dem Raum versetzt gegenüberstand und ließ ihren verletzten Fuß vorsichtig in der Luft baumeln.
    Sayuri wollte diesen nicht weiter belasten.
    Ibiki wand sich indes wieder seinem Unterricht zu und erklärte einige seiner Formeln an der Tafel.
    Auch ihre Klassenkameraden verloren das Interesse an ihr und unterhielten sich leise weiter.
    Sie hatten keine Lust, dem Physik Unterricht zu lauschen.
    Natsuri wand ihren besorgten Blick zur Tür, hatte sie doch bemerkt, dass ihre Freundin humpelte.
    Auch Akemi machte sich Sorgen um ihre Freundin.
    Bisher wurde sie noch nie erwischt.
    Nur wenige Lehrer merkten auch so, dass sie hereinkam, ohne dass sie sie dabei beobachteten.
    Auch wäre ihr sicher das gestellte Bein ihres Mitschülers aufgefallen, wenn sie vollkommen bei der Sache gewesen wäre.
    Irgendetwas stimmte nicht mit Sayuri, da war sie sich sicher.
    Die Weißhaarige sah aus dem Fenster und beobachtete den Schulhof.
    Dieser war wie ausgestorben, lediglich ein paar Vögel hatten sich auf einen Baum niedergelassen.
    Ihre Gedanken kreisten um diesen Oberschüler, mit welchen sie zusammengestoßen war.
    Ihr war es mehr als schleierhaft, wieso sie so erstarrt war und dann blindlings die Flucht ergriff.
    'Was ist da bloß in mich gefahren?'

    Die Schule neigte sich dem Ende zu.
    Die Sonne lachte, es war ein herrlicher Tag.
    Zahlreiche Schüler gingen nach Hause, hatten sie doch noch einiges vor mit ihrer Freizeit.
    Lediglich Sayuri verweilte im Raum der Kunst-AG, um ihren Manga fertigzustellen.
    Diese Hitze brachte sie noch um den Verstand.
    Neben ihr stand eine 2 l Wasserflasche, die sie bestimmt noch benötigen würde.
    Am liebsten würde sie etwas mit ihren Freundinnen unternehmen, doch der Zeitdruck hinderte sie daran, musste sie doch spätestens Morgen fertig sein, damit ihr Manga gedruckt werden konnte.
    Auch musste sie noch bei den Vorbereitungen helfen.
    Deidara und Sasori hatten heute keine Zeit, um weiter zu arbeiten.
    Sie meinten, dass sie dies noch am darauffolgenden Tag tun könnten.
    Vermutlich hatten sie sich mit ihrer Clique verabredet.
    Sai musste pünktlich in der Wohngemeinschaft sein.
    Anscheinend wollten die Betreuer etwas mit ihren Schützlingen unternehmen.
    In mancher Hinsicht beneidete sie den Schwarzhaarigen.
    Er wohnte mit Gleichaltrigen zusammen, mit welchen er sich prima verstand.
    Der Mittelschüler hatte keinerlei Probleme mit seinen Eltern, die früh starben.
    Er schien auch nicht traurig über deren Tod zu sein, was sie mehr als merkwürdig fand.
    Betrübt ließ sie den Bleistift sinken und erinnerte sich an ihre gestrigen Worte.
    '„Wäre es euch lieber gewesen, wenn ich damals gestorben wäre?“
    „Ich hasse euch!“'
    Auch wenn sie sie schlecht behandelten, so waren es doch noch immer ihre Eltern.
    Sie tat immer stark, was sie aber keinesfalls war.
    Jedes Wort, dass sie von ihren Eltern zu hören bekam, war wie ein Schlag mitten ins Gesicht oder wie zahlreiche Messerstiche, die sich in ihren Körper bohrten.
    Es fiel ihr schwer, nur puren Hass zu empfinden, so kam doch immer die Sehnsucht nach Liebe durch.
    Sie war froh, das Akemi und Natsuri voll und ganz hinter ihr standen.
    Auch freute sie sich bereits auf die Sommerferien, hatten sie doch einiges vor.
    Seufzend lehnte sie sich zurück und beobachtete, wie die Sonne nur noch knapp über dem Horizont stand.
    Sie hatte heute schon eine Menge geschafft und konnte eigentlich für heute Schluss machen.
    Sie würde pünktlich zur Ausstellung fertig sein.
    Die Schülerin räumte den Schreibtisch auf und begann, den Raum ein wenig zu säubern, war sie doch die Letzte.

    Es wurde schneller dunkel als erwartet, sodass sie erneut vor verschlossenem Tor stand und den Schlüssel in der Einbuchtung versteckte.
    Am nächsten Morgen konnte sie wieder ausschlafen, war sie doch schon so gut wie fertig.
    Ihre Schultasche schulterte sie rasch, bevor sie sich auf den Weg zu dem Bus machte.
    Sie hatte keine Lust, wieder von ihren Eltern überrascht zu werden und sich deren Schimpftiraden anzuhören.
    In dieser Nacht war es ungewöhnlich still.
    Noch nicht einmal das Zirpen der Grillen konnte sie wahrnehmen.
    Als sie die Bushaltestelle erreichte, fand sie diese demoliert vor.
    Ein Mülleimer lag auf dem Boden, der Inhalt war quer auf dem Asphalt verstreut.
    Die Sitzbank war schwarz von Ruß, wahrscheinlich hatte jemand diese angezündet.
    Sie fand es schon komisch, kam es eher selten vor, dass jemand solche Schäden anrichtete.
    Als der Bus kam, stieg sie ein und setzte sich auf die Rückbank.
    Außer ihr saß noch ein anderer Mann im Bus.
    Er trug einen langen grauen Mantel und einen Hut, der sein Gesicht verdeckte.
    In gewisser Hinsicht fühlte sie sich von dem Kerl beobachtet.
    Oder bildete sie sich dies nur ein?
    Von Minute zu Minute wurde sie unruhiger und rutschte auf der Bank hin und her, bis sie endlich aussteigen konnte.
    Die 20 Minuten waren eine echte Qual.
    Hektisch sprang sie aus dem Wagen und rannte den Weg zu ihrem Haus entlang.
    Sie wurde das Gefühl nicht los, dass jemand sie verfolgte.
    Nach wenigen Minuten erreichte sie bereits das kleine Waldstück.
    Das Mädchen sprang über die Wurzeln und stolperte einige Male.
    Fast wäre sie sogar gestürzt.
    Ihr Fuß brannte höllisch, was sie in diesem Moment einfach ignorierte, spürte sie doch die aufsteigende Panik.
    Von weitem konnte sie bereits ihr Haus erkennen.
    Erleichterung machte sich in ihr breit.
    Gleich wäre sie in Sicherheit.
    Immer schneller hetzte sie durch den Waldweg, bis sie durch den Garten preschte und die Haustür aufstieß.
    Schwer atmend lehnte sie sich an die Tür und rutschte an dieser zu Boden.
    Ihr Herz schlug ihr bis zur Brust.
    Sie wusste nicht, wie lange sie auf dem kalten Boden verweilte.
    Nach einiger Zeit stand sie schließlich wieder auf und wagte einen Blick nach draußen durch das Fenster, das sich direkt neben der Tür befand.
    Die Weißhaarige musste ihre Augen zusammenkneifen, um in der Dunkelheit noch etwas erkennen zu können.
    Nur wenige Meter vom Gartenzaun entfernt stand der Mann mit dem grauen Mantel, der ihr Haus beobachtete.
    Sein Gesicht konnte sie wegen dem Hut nicht erkennen.

    Sie wich erschrocken einige Schritte zurück und rannte die Treppe hinauf.
    Ihre Zimmertür schlug sie hinter sich zu und verriegelte die Tür.
    Die Schultasche pfefferte sie in eine Ecke, bevor sie langsam auf ihr Bett sank.
    Ihre Gedanken fuhren Achterbahn.
    Das Brennen in ihrem Fuß schwächte allmählich ab.
    Wer war dieser Kerl, der sie bis zu ihrem Haus verfolgt hatte? Wieso beobachtete er sie? Und...wieso wurde sie das Gefühl nicht los, dass dies erst der Anfang war?


    Fortsetzung folgt...


    Ich habe mich extra beeilt, weiter zu schreiben. Ich danke denen, die mir eine E-Mail geschrieben haben, das hat mich noch mehr angespornt*___*
    Da bald Ferien sind, werde ich genügend Zeit haben, um weitere Teile zu verfassen. Doch bis dahin hoffe ich, dass ihr mir wieder eure Meinung schreibt. Bis zum nächsten Mal <3

article
1336902245
Through the Darkness 2
Through the Darkness 2
Hier kommt der 2. Teil meiner Geschichte. Die Kunstausstellung steht kurz bevor und Sayuri trifft zum ersten Mal auf einen der Akatsukis. Sie wird von seltsamen Gefühlen heimgesucht. Als sie erneut in der Nacht nach Hause geht, wird sie das Gefühl nich...
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1336902245/Through-the-Darkness-2
http://www.testedich.de/quiz30/picture/pic_1336902245_1.jpg
2012-05-13
407D
Naruto

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

Yoko ( 73564 )
Abgeschickt vor 498 Tagen
Ja, ich stimme den beiden voll und ganz zu!!
sayu ( 58732 )
Abgeschickt vor 743 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben
Anna ( 70179 )
Abgeschickt vor 825 Tagen
Schreib bitte bitte weiter die Geschichte ist echt geil