Eisige Wirklichkeit

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1 Kapitel - 2.502 Wörter - Erstellt von: MaxCash - Aktualisiert am: 2012-05-01 - Entwickelt am: - 1.937 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Tja, hier gibt es Kapitel 2 ^^

    1
    Ein Trampeln, schwere Schritte, Schwerter und Äxte, die gegen Bäume geschlagen wurden. Sie kamen, mit lautem Gebrüll brachen sie aus dem Wald.
    Sie wunderte sich, wieso sie sie nicht schon vorher bemerkt hatte, so ungeschickt wie sie sich bewegt hatten und so sehr sie stanken.
    Doch jetzt war der falsche Zeitpunkt sich darüber zu ärgern.
    Die beiden Ninjas waren schon in Kämpfe verwickelt, die Pinkhaarige musste sich gegen zwei „Wikinger“ zur Wehr setzen. Der mit der Maske stand einem richtigen Wandschrank gegenüber. Er schien der Anführer zu sein, Kakashi wich den hieben seiner Axt immer wieder geschickt aus, aber die Gestalt war unheimlich schnell, zu schnell für sein Gewicht?
    Sakura hatte alle Mühe sich gegen die Beiden zu wehren, die Pinke hatte schon einige Schläge einstecken müssen und spürte warmes Blut an ihrer Schläfe herunter laufen.
    Wie sollte das Mädchen die Beiden nur los werden?
    Ihre Schläge schienen überhaupt nichts zu nützen!
    Sie sah schon viele der Gegner tot am Boden liegen, der frohe Gedanke darüber, dass Kakashi anscheinend mehr Erfolg als sie beim bekämpfen der 'Wikinger' hatte, ließ sie jedoch kurz aufatmen.
    Mit einem großen Sprung nach hinten brachte sie mehr Abstand zwischen sich und ihre Angreifer. Sakura sah sich kurz zu Mayumi um.
    Diese Beobachtete den Kampf genau und bemerkte so leider nicht den Hünen, der sich ihr von Hinten näherte nicht. Sakura rief ihr noch ein >>Pass auf Mayumi<<, zu als sie selbst eine Keule traf und ihr schwarz vor Augen wurde.
    Gerade noch rechtzeitig drehte sich Mayumi um und entkam knapp einem Hieb mit einer Axt. Sie taumelte kurz, aber schaffte es gerade noch so dem nächsten Hieb auszuweichen. Jetzt lag sie allerdings auf dem Boden und der Bandit hob die Axt für einen erneuten Schlag. Sie wollte sich mit einer Rolle nach rechts retten, doch dort tauchte auf einmal noch einer auf und schleuderte das Mädchen durch die Luft gegen einen Felsen.
    Sie hörte das Knacken ihrer Wirbelsäule und schmeckte Blut in ihrem Mund, als alles schwarz um sie wurde.

    Kakashi hatte bereits bemerkt, dass seine beiden Begleiterinnen nicht mehr bei Bewusstsein waren. Allerdings hatte er keine Ahnung, wie er den Anführer besiegen sollte, alle seine Angriffe schienen keinerlei Wirkung zu haben. Sollte er etwa seine Mangekyo einsetzen, nein, das konnte er nicht verantworten. Er hatte es noch nicht unter Kontrolle, es könnte wer weiß was passieren!

    Angriffe mit Kunai oder Shuriken wehrte der Anführer mit seiner Axt ab, egal wie schnell oder geschickt der Konoha-Nin es anstellte.
    Briefbomben explodierten nicht und Ninjutsu schien auch nichts zu bringen, er wich immer in einer unmöglichen Geschwindigkeit aus.
    Gegen Tai- schien er völlig immun zu sein, kein Treffer schien etwas zu bewirken und sein Genjutsu schien ihn nicht einmal zu interessieren!
    Außerdem stand es um sein Chakra ziemlich schlecht, er hatte kaum noch welches.

    Kakashi war am Verzweifeln, es gab keine Möglichkeit irgendetwas gegen den Hünen auszurichten, aber fliehen war auch so gut wie unmöglich.
    Sakura und Mayumi waren zwar nicht schwer, aber trotzdem wäre er durch ihr zusätzliches Gewicht langsamer. Außerdem würde sein Gegenüber ihn wohl oder über schnell wieder eingeholt haben, aber versuchen musste er es.

    Der Konoha-Nin tat so, als ob er sich zurückziehen würde, was ihm ein >>Na, will der edle Ninja etwa seine Kameraden im Stichlassen, Hahaha<< von dem Banditen einbrachte. In einem unbeobachtetem Moment erschuf Kakashi einen Schattendoppelgänger und schickte diesen in den Wald, um von sich abzulenken.
    Er lief zu der immer noch Ohnmächtigen Sakura, die auf der anderen Seite der Lichtung lag. Dabei kam er an einigen der Leichen, ihrer Angreifer, vorbei. Der Ninja wunderte sich, er hatte sicher nicht so viele der Banditen erledigt, wie hier am Boden lagen? Sakura hatte auch nicht mehr als 2 erledigt, aber hier lagen mindestens 15 Stück!

    Sakura lag ohnmächtig am Boden und blutete aus einer relativ ungefährlichen Kopfwunde. Kakshi war sich bewusst, dass er schnell was unternehmen musste.Er hatte keine Ahnung wie er diese Typen besiegen sollte und alleine wollte er nun wirklich nicht kämpfen. Irgendwas war komisch an diesen Banditen, an dieser Situation...

    Der Bandit verfolgt immer noch seinen Doppelgänger. Trotzdem, er musste sich beeilen, er würde es sicher bald bemerken. Sein Blick schweifte wachsam über die Lichtung. Er machte sich außerdem Sorgen um das Mädchen, auf dass sie aufpassen sollten. Sie wirkte schwach. Anscheinend war sie von ihren Angreifern überrascht worden.

    Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht, soviel war sicher! Sakura war schon früh ohnmächtig geworden um ihre Gegner umzubringen, außerdem war es nicht ihre Art und er selbst war mit dem Anführer beschäftigt gewesen, also blieb eigentlich nur noch,.........., nein, das konnte nicht sein. Sein Blick viel auf das Bewusstlose Mädchen mit den tiefbraunen Haaren, dass abseits von ihm lag, Mayumi.
    Ganz in Gedanken versunken, merkte er zunächst nicht wie Sakura sich stöhnend aufsetzte.
    >>Sensei Kakashi?<<, ihre Stimme riss ihn aus seinen Gedanken.
    >>Sakura! Geht es dir gut?<<
    >>Ja.Tut mir Leid, ich hätte nicht ohnmächtig werden sollen.Schließlich bin ich die Heilerin im Team. Ach...wo ist Mayumi?<<
    Kakashi und Sakura standen auf und liefen hinüber zu Mayumi die immer noch reglos am Boden lag. Ihr Oberteil war aufgerissen. Beim Fallen hatte es sich wahrscheinlich an dem scharfkantigen Felsen
    aufgerissen.
    Als die beiden näher kamen und sich hinknieten, fiel ihr Blick auf etwas völlig Abnormes. Etwas so unnatürliches und abstoßendes, dass sie beide erst mal völlig geschockt waren.
    Keiner von beiden wagte es auch nur ein Wort zu sagen.

    Unter den Resten ihrer Kleidung und des zerrissenen Verbandes auf ihrem Rücken sahen sie zwei stechend weiße Augen.
    Sie waren rechts und links ihrer Wirbelsäule, die Pupillen zuckten hektisch hin und her und doch schienen sie die Konohanins nicht erfassen zu können.
    Sakura war blass geworden und in ihren und Kakashis Augen zeigte sich absolutes Entsetzen. Man sah pulsierende Adern um die Augen und die Narben, die beim Einsetzen entstanden sind.

    >>Behandle bitte ihre Wunden. Am besten wäre es wenn wir tun so als wüssten wir von nichts. Nähe bitte auch ihre Kleidung zu. Wir werden sie danach fragen, wenn sie wieder wach ist, aber jetzt müssen wir erst mal hier weg! Ich weiß nicht, wie lange der Bandit noch auf meinen Schattendoppelgänger reinfällt?<<
    >>Ok Sensei Kakashi.<<
    Beide machten sich ihre eigenen Gedanken über das Mädchen, das mit entblößtem und entstelltem Rücken vor ihnen lag.

    Derweil war der Bandit bei der Verfolgung seines Gegners an einer weitläufigen Lichtung angekommen. Er sah gerade noch wie eine vermummte Gestalt den vermeintlichen Kakashi zu Rauch werden ließ.
    >>Wie dumm bist du eigentlich, dass war nur ein Schattendoppelgänger! Und wo sind die anderen?<< Der Vermummte sprach mit einer überheblich wirkenden und befehlshaberischen Stimme.
    >>Die, die haben es leider nicht geschafft! Dieses Mädchen war einfach zu stark und schnell!<<
    >>Meinst du etwa diese Möchtegernninja mit den pinken Haaren? Du willst mir nicht wirklich erzählen, dass die neuesten Meisterwerke des Meisters gegen Die verloren haben?<<
    >>Nein, nein, die haben wir sofort außer Gefecht gesetzt. Ich meine die Andere, die mit den dunkelbraunen Haaren und dem schwarzen Katana und den Giftnadeln!<<
    >>Was sagst du da, ein schwarzes Katana? Könnte das, nein, was sollte Sie von den Konohanins wollen?<<
    >>Herr?<<
    >>SE I STILL!<<
    Mit einer geübten Bewegung injizierte er dem Riesen eine Ampulle mit durchsichtigem Inhalt. Dieser sank röchelnd auf die Knie und starb unter den kalten Augen des Fremden.
    Der Mörder bedachte ihn noch einmal mit einem abschätzigen Blick drehte sich dann um und lief in Richtung Wald.

    Mit den Gedanken bei dem Mädchen, dass sein Gegenüber erwähnt hatte, machte er sich auf die Such nach den beiden Ninjas aus Konoha und ihrer Begleiterin.




    Sakura hatte die Wunden des Mädchens inzwischen behandelt und beobachtete sie nun beim Schlafen. Sie wirkte so unschuldig, gar nicht so, als ob sie schlimmes durchgemacht hätte. Diese Gedanken ließen laut auf seufzen.
    >>Leg dich schlafen Sakura, das brauchst du jetzt dringend, ich werde die erste Wache übernehmen.<<
    >>Danke Sensei Kakashi.<<

    Kakashi setzte sich an das kleine Feuer, dass er vorhin angemacht hatte. Wer zum Teufel war nur dieses Mädchen? Es machte ihm zu schaffen, dass er nichts über sie wusste. Und was war das auf der Lichtung? War sie es etwa, die die Banditen getötet hatte und dieses Blutbad angerichtet hatte? Wohl hatten sie ein Katana und einen Langbogen bei ihr gefunden, aber ob sie damit solche 'Monster' hatte besiegen können? Zumal er selbst nichts hatte anrichten können! Wer war sie, was hatte sie vor und was ist mit ihr passiert?



    Währenddessen wachte Mayumi schweißgebadet in dem kleinen Zelt auf. Wieder hatte sie einen dieser Albträume. Sie verfolgten sie schon seit ihrer Kindheit, ein kleiner Junge, Blut und schreiende Menschen. Bis jetzt hatte sie keine Ahnung, was das bedeuten soll. Eine Erinnerung, die Zukunft, oder doch nur reine Einbildung?

    Als sie sich umdrehen wollte durchfuhr sie ein Schmerz in ihrer rechten Seite und das Mädchen bemerkte ihre verbundenen Verletzungen. Kalte und warme Schauer liefen ihr über den Körper, als sie an ihren Rücken dachte und was die beiden Ninjas vielleicht gesehen haben könnten!
    Doch wie sie feststellen konnte, hatten ihre Kleider am Rücken keinerlei Löcher und so war die Chance groß, dass sie nichts bemerkt hatten. Falls doch, dann stand es ziemlich schlecht um sie! Auch wenn Mayumi naiv war, wusste sie doch, wann es besser war zu verschwinden und nichts zu riskieren. Sie packte ihre wenigen Sachen zusammen und spähte durch die Öffnung des Zeltes. Schnell drehte sie sich wieder weg und versteckte sich hinter dem Stoff, vielleicht 2m entfernt saß wachsam der Mann mit der Maske über dem Gesicht. Wie zum Teufel sollte sie denn an dem Vorbeikommen?

    Kakashi war im Gegensatz zu Sakura, die friedlich in dem Zelt schlief noch hellwach und achtete auf jedes Geräusch. Er wunderte sich, dass der Bandit noch nicht zurück war? Zwar hat der Vermummte, der seinen Schattendoppelgänger ausgelöscht hatte, einiges drauf, da der Doppelgänger ihn nicht bemerkt hatte, aber ob es gereicht hatte den Hünen auszuschalten?

    Hinter sich hörte er ein leises Rascheln, blitzschnell drehte er sich um, konnte aber nur eine kleine, grüne Echse sehen, die sich durch das Laub gewühlt hatte. Als er zum Himmel sah merkte er erst, wie spät es schon war, höchste Zeit Sakura zu wecken, damit sie die zweite Wache übernehmen konnte.
    Als er den Stoff des Eingangs zur Seite schlug, konnte er Sakura sehen, wie sie friedlich schlief, als sein Blick zu Mayumis Schlafplatz glitt, war dieser Leer.
    >>Sakura! Aufwachen!<< Er brüllte fast.
    >>Was ist denn Sensei Kakashi, ist es schon Zeit für einen Schichtwechsel?<< Sakura war noch total verschlafen und rieb sich die Augen.
    >>Mayumi ist weg Sakura!<<
    >>Was, wie?<<

    Die Beiden verließen eilig die winzige Lichtung gen Norden.

    Kurze Zeit später auf einer weiteren Lichtung nicht allzu weit entfernt traf eine in einen violettem Mantel gehüllte Person auf das 14-Jährige Mädchen namens Mayumi.

    >>Mayumi?<<
    Erschrocken drehte sich das Mädchen um und sah eine vermummte Gestalt stehen. Die Stimmer kam ihr so bekannt, so angenehm vertraut vor.
    >>Kabuto?<<
    Sie war geschockt, wie hatte er sie nur gefunden, sie hatte doch so darauf geachtet keine Spuren zu hinterlassen!
    >>Der Meiste schickt mich, ich soll dich wieder zurückholen!<<
    >>Ich will aber nicht, noch nicht!<< Den letzten Teil des Satzes hatte sie geflüstert, sodass Kabuto ihn nicht hören konnte.
    >>Wenn du nicht freiwillig zu Orochimaru-sama zurückgehst, dann werde ich dich eben gewaltsam zurückholen!<<
    Er hatte inzwischen seine Kapuze abgenommen und war etwas auf sie zugegangen.
    >>Bitte ich will dir nicht wehtun!<<

    So etwas nettes hatten die beiden Ninjas aus Konoha noch nie aus Kabutos Mund gehört, was sollte das Hier? Kabuto wollte ihr nicht wehtun, es schien fast unmöglich, dass er so etwas gesagt hatte! Kakashi und Sakura hatten die Lichtung dank Kakashis Sharingan schnell gefunden. Was sie hier allerdings sahen, war alles andere, aber nicht das, was sie erwartet hatten!

    >>Nein, ich kann nicht zurück, verstehst du das nicht Kabuto?<< Mayumi hörte sich jetzt richtig verzweifelt an.
    >>Wenn du mir nicht sagst warum, dann kann ich es nicht verstehen!<< Auch er klang schon fast verzweifelt, mit einem Hauch Zorn.
    >>Nein, ich kann nicht Kabuto.<<

    Die Ninjas hatten genug gehört, es war Zeit einzugreifen!
    Sie verließen ihr Versteck und überraschten den Abtrünnigen und das Mädchen. Mayumi wich zurück und hielt sich aus dem entstanden Kampf raus. Kakashi und Sakura griffen Kabuto an und ließen sie völlig außer Acht, aber das konnte ihr nur recht sein, so konnte sie wenigstens in aller Ruhe fliehen und sich ihren Vorsprung gegenüber Orochimaru ausbauen und einen gegenüber Konoha entstehen lassen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Hiko Nanashi ( 70631 )
Abgeschickt vor 675 Tagen
Hm. Ich denke es ist mal Zeit ein Kommentar zu schreiben... Die Geschichte ist echt toll und es ist schade dass du aufgehört hast zu schreiben. Aber es ist verständlich. Ich würde auch aufhören wenn so lange keiner ein Kommentar schreibt... Oder hattest du einen anderen Grund? Naja egal. Die Geschichte ist trotzdem toll. :)