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Naruto: Das Allesverändernde (OS)

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1 Kapitel - 4.492 Wörter - Erstellt von: __still_alive - Aktualisiert am: 2012-05-01 - Entwickelt am: - 2.862 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

OS: Nico kommt aus einem guten Elternhaus, doch von heute auf morgen wird sie auf ein Internat geschickt, dass ihre Eltern sie damit nur beschützen, erfährt sie nur durch Zufall und dann begegnet ihr auch noch ein ganz besonderer Mensch und eine verzwickte Situation tritt ein. Ganz nach dem Motto Romeo x Juliet Die Altersangabe bezieht sich auf Gewalt und Co.

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Gar nicht lange reden: hier is ein kleiner OS, mal was neues ;):

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~Nico~

„Aber warum muss ich denn auf dieses beschissene Internat?“, schrie ich meine Eltern an. „Nico! Das haben wir dir schon Zig Mal erklärt!“, brüllte meine Mutter. „Du bist zu launisch und verzogen, dort wird man dir schon Benehmen und Bescheidenheit beibringen!“, schnauzte mein Vater. „Ach ihr könnt mich Mal!“, giftete ich und stürmte in mein Zimmer, nicht ohne die Tür laut zu zuknallen.

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-Nico Sato
-17 Jahre alt
-lebt mit ihren reichen Eltern in einer guten Wohngegend
-ist verzogen, arrogant, selbstverliebt und oft ein echtes Ekel
-wurde immer gut behütet und ist auch so aufgewachsen
-hat eine persönliche Leibwache: Nagato/Pain
-lebt in einer Scheinwelt, durch die sie blind schreitet, ohne die Wahrheit
zu erkennen
-hat schwarze, lange, glatte Haare - meist offen
-grüne, stechende Augen
-schlank, 165cm groß, 87-73-94(Brust-Bauch-Becken)
-zierlich von der Gestalt her, aber dennoch sportlich
-liebt: Spinnen, Wölfe, Shopping, Schwimmen, Kämpfen, Streiten, Mädchen
-hasst: Pferde, Hunde, Perverse, Langeweile
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Wütend schmiss ich mich auf mein Bett und rief meine beste Freundin an. „Hey, Süße?“, nahm sie nach Zweimal Klingeln ab. „Hey, Sakura, du glaubst nicht, was sich meine beschissenen Eltern erlauben! Die schicken mich doch glatt auf ein Internat!“, beschwerte ich mich. „Du Arme, wohin denn?“, fragte sie mich mitfühlend. „Nach Tokio! Das musst du dir mal vorstellen, dass ist nicht mal eben um die Ecke. Ich meine, alle meine Freunde leben hier in Osaka und ich muss nach Tokio und weiß noch nicht mal warum!“, schrie ich ins Telefon. „Jetzt hab dich nicht so!“, meinte sie nur und legte auf. Ich glaubte es nicht! Sowas nannte sich beste Freundin! Ich war sauer und das jetzt richtig.
Der Tag wurde nicht besser, denn ich wurde noch am selben Tag in den Flieger nach Tokio gesteckt. Trotz heftiger Beschwerden meinerseits, schleifte Pain mich mit sich in das Flugzeug.
Gegen Abend kamen wir auch schon in Tokio an dem Internat an. Im Sekretariat saß eine dunkelhaarige Frau. „Hallo, ich bin Shizune, kann ich euch helfen?“, erkundete sich die Frau. „Ja, das hier ist Nico Sato und ich bin Nagato.“, stellte mein Leibwächter uns vor. „Ach, die Neuen. Ich habe eure Unterlagen schon hier.“, trällerte sie und suchte ein paar Papiere zusammen. „Das sind eure Stundenpläne, Räume, ein Schulplan und eure Zimmer- und Schließfachschlüssel.“, erklärte sie. „Nico, du kommst mit Pain in ein Zimmer ins Jungenwohnheim, deine Eltern hatten darauf bestanden.“, fügte sie noch hinzu. „Jaja…“, maulte ich bockig und zog mit Pain ab.
Auf dem Weg zum Wohnheim kamen uns ein paar Schüler und Schülerinnen entgegen. Sie redeten wild durch einander und achteten gar nicht auf mich oder Pain, deshalb lief eine dieser Tussen auch direkt in mich rein. Beide fielen wir zu Boden. „Pass doch auf!“, keifte ich wütend, während Pain mir hoch half. „Tut mir leid, jetzt raste nicht gleich aus.“, meinte sie genervt und stand auf. „Wer bist du überhaupt?“, fragte ein Junge mit schwarzen Haaren und einer Blondine am Arm. „Stell dich erst mal selber vor. Hier gibt's wohl kein Benehmen.“, motzte ich den Jungen an. „Das sagt die Richtige.“, hörte ich Pain hinter mir murmeln, aber ignorierte es. „Ich bin Sasuke Uchiha, dass hier sind meine Freunde. Naruto Uzumaki, Ino Yamanaka und die Sabakunos hier. Das sind Gaara, Kankuro und Temari.“, sagte er und zeigte auf die jeweilige Person. „Ich bin Nico Sato und das hier ist Pain.“, stellte ich uns vor. Ich bemerkte ein leichtes Aufblitzen in seinen Augen. „Sato.“, lachte er leicht krank. „Den Namen kenn ich doch.“, sagte er und klang eiskalt und berechnend. „Deine Eltern sind die Anführer der Mafia in Osaka.“, stellte Naruto fest. „Noch ein Mafiakind?“, fragte Ino genervt. Ich verstand gar nichts. „Wovon redet ihr denn da? Mafia! So ein Scheiß!“, schimpfte ich. „Die Gerüchte scheinen zu stimmen.“, fing Kankuro an. Gaara nickte. „Ja, man hat ihr nie gesagt, dass sie ein Mafiakind ist, wahrscheinlich ist sie deshalb so behütet aufgewachsen und ist so schwach.“, stellte er fest. „Pah!“, zischte ich und zerrte Pain mit mir in unsere Wohnung. „Da geht's zum Jungenwohnheim!“, rief mir diese Ino nach. „Ich weiß!“, keifte ich und zog ab.
Wütend knallte ich die Tür zu. „Erklär es mir! Sofort!“, schrie ich meine Leibwache an. „Nun ja…“, begann Pain, zögerte jedoch. „Schieß los!“, forderte ich ihn noch mal auf. „Gut. Gut. Also es ist folgender Maßen. In Japan gibt es einige Mafia. Da wären zum Beispiel die Uchiha, die Uzumaki, dann natürlich die Sato, aber auch die Sabakuno. Alles sind Mafia hier in Japan und sogar die Herrschenden. Allerdings gibt es häufig Streit, darum wurdest du auch auf dieses Internat geschickt.
Deine Eltern haben momentan Krieg mit den Sabakunos. Aber ist das auch sehr gefährlich, da sich die Uzumaki, Uchiha und Sabakuno vor kurzem verbündet haben und das über ihre Kinder.“, erklärte er. „Aha, also diese Nervensägen von vorhin?“, fragte ich nach. Er nickte. „Naruto Uzumaki ist das entscheidende Bindeglied. Er ist der beste Freund von Sasuke Uchiha und zudem heißt es, dass er mit Gaara Sabakuno zusammen ist.“, erzählte er. „Und diese Ino ist die Freundin von Sasuke?“, fragte ich neugierig. Es klang interessant. Sie schienen doch schon ein merkwürdiger Haufen zu sein. „Nein, Sasuke hat eigentlich jede Woche eine andere Tussi am Start.“, meinte Pain nüchtern.
„Aha, also ein Aufreißer. Haben mich meine Eltern hierher geschickt, damit ich mich mit denen anfreunde und dann kein Krieg entsteht?“, fragte ich genervt. Doch Pain schüttelte den Kopf. „Ganz im Gegenteil, deine Eltern hassen sie, vor allem die Sabakunos. Sie wollen dich von ihnen fernhalten. Wenn die erfahren, dass auch Sabakunos hier sind bist du auch ganz schnell wieder in Osaka.“, meinte Pain. „Stopp!“, hielt ich ihn auf. „Meine Eltern wollten mich hierher schicken, dann sollen sie jetzt mit den Konsequenzen leben.“, legte ich fest. Pains Augen funkelten. „Was hast du vor?“, fragte er neugierig. „Ich mache mich an einen Sabakuno ran.“, legte ich fest. „Kankuro kriegst du nicht, der ist wie Sasuke, und hat dich nach einer Nacht über.“, strich er meine Pläne. „Und Gaara ist schwul.“, ergänzte er. „Dann bleibt immer noch diese Temari.“, lächelte ich hinterhältig.
„Gemein, die Arme wird sich die Augen aus dem Kopf heulen, wenn sie das erfährt.“, lachte Pain. „Naja, süß war sie, irgendwie.“, räumte ich ein und lief rot an. „Ach, dann viel Spaß. Ich suche mir was eigenes zum Vergnügen.“, lachte er und ging zu seinem Bett. Es war mittlerweile spät in der Nacht und morgen würde Schule sein. Also legte auch ich mich schlafen.
Der Schultag kam und meine Laune sank wieder. Ich betrat das Klassenzimmer ein wenig verspätet, Pain hatte mich immer wieder angehetzt, aber war dann schließlich ohne mich losgezogen. „Schön, dass du uns auch mal beehrst. Klasse! Das ist Nico Sato. Nico stell dich ein wenig vor.“, forderte mich der grauhaarige Lehrer auf und winkte mich an die Tafel. „Ich bin Nico, 17 Jahre alt. Was wollt ihr sonst wissen?“, fragte ich, da ich keinen Bock hatte irgendwas zu erzählen, was hier ohnehin niemanden interessierte. „Bist du Single?“, fragte ein Junge in grünen Klamotten und mit Topfschnitt. Ich nickte. „Dann kannst du ja mit mir ausgehen.“, schlug er vor. „Nein, tut mir leid, aber das würde nicht funktionieren.“, meinte ich kalt. Traurig sah der Junge auf seinen Tisch. „Armer Lee.“, hörte ich einige murmeln. Ich verdrehte genervt die Augen. „Irgendwann wirst du sicher ein Mädchen glücklich machen. Ich kann dir ja mal meine beste Freundin vorstellen. Aber ich kann mit Jungs nichts anfangen.“, erklärte ich und wartete darauf, dass der Lehrer mir einen Platz zuwies. „Ah ja, setzt dich bitte neben Temari, in der letzten Reihe.“, fiel es ihm scheinbar endlich ein. Meine Aussage hatte hier wohl einige geschockt. „Hi. Tut mir Leid wegen gestern.“, grüßte ich die Blonde und setzte mich zu ihr. Sie ignorierte mich. „Ich habe gestern erst erfahren, dass meine Eltern bei der Mafia sind und mich deswegen auf ein Internat geschickt haben. Es tut mir ehrlich Leid, ich war einfach so sauer, dass ich alle meine Freunde zurücklassen musste. Bitte verzeih mir doch, ich mach es wieder gut, egal wie.“, flehte ich sie lieb an. Selbst mich überraschte mein Verhalten. Sonst wäre ich nie zu einem Menschen so nett. War ich etwa ernsthaft an der Blonden interessiert? Sie hatte immer noch nichts gesagt. „Na schön.“, fing sie plötzlich an. „Du weißt jetzt also Bescheid?“ Ich nickte. „Dann wurdest du geschickt, um Frieden zu stiften und dich an einen von uns ranzumachen?“ Diesmal schüttelte ich den Kopf. „Ich sollte euch gar nicht begegnen oder davon erfahren. Meine Eltern wollen diesen Krieg. Aber ich nicht.“, erklärte ich. „Also bleibst du hier.“, stellte sie fest. „Ja.“, legte ich fest. „Hast du keine Angst?“, fragte sie mich hinterhältig. „Nein, ich habe ja meine Leibwache.“, grinste ich ihr entgegen. „Und du?“, fragte ich nun sie. „Wieso sollte ich?“, erwiderte sie verwundert. „Hast wohl eben geträumt, hä? Ich hab gesagt, dass ich auf Frauen steh und du fällst genau in mein Beuteschema.“, sagte ich und grinste sie frech an. „Wie wäre es?“, fügte ich noch hinzu. „Ich lad dich zum Essen ein.“, schlug ich vor. Der Unterricht war mir grade dermaßen egal und der Lehrer las selber die ganze Zeit. Sie antwortete nicht. Das hieß, sie war dem nicht ganz abgeneigt. „Bitte, ich bin auch nett und benehme mich.“, versprach ich. Verdammt! Schon wieder! So war ich doch sonst nicht, aber ich wollte sie und dafür war mir wohl jedes Mittel recht. Sie biss sich auf ihre Unterlippe und kaute nervös auf dieser herum. Wieder sah ich sie so lieb, wie nur irgendwie möglich an. „Na schön.“, gab sie schließlich seufzend nach. „Super!“, quietschte ich. In dem Moment läutete es zum Stundenende.
„Du kannst mit mir mitkommen, die anderen werden das schon verstehen.“, schlug sie leise vor. Ich fiel ihr um den Hals. „Versteh gar nicht, warum unsere Eltern streiten, du bist super.“, freute ich mich. Wir gingen Richtung Hof, als mein Handy klingelte. Sakura rief mich doch tatsächlich an. „WAS!“, schrie ich fast ins Telefon. „Ähm… Ich wollte dir nur sagen, dass ich jetzt mit deinem Ex, also mit Deidara zusammen.“, erklärte sie eingeschüchtert. „Du… WAS!“, schrie ich weiter. „Und sowas schimpft sich beste Freundin. Ruf mich nie wieder an, du Schlange!“, keifte ich und legte auf. „Was ist los?“, hörte ich jemanden neben mir fragen. Temari! Die hatte ich grade total vergessen. „Nicht so wichtig. Meine Ex-beste Freundin hat sich meinen Ex unter den Nagel gerissen.“, erklärte ich kurzer Hand. „Du sagtest doch, dass du auf Frauen stehst? Und jetzt sowas…!“, empörte sich die Blonde. „Nein, so war das nicht gemeint. Ich war mit ihm zusammen, ja, aber er sieht aus wie eine Blondine, also wirklich wie ein Mädchen, aus. Daher dachte ich mir nichts dabei, doch nach 3 Wochen war schon wieder Schluss. Dennoch ist der Ex deiner besten Freundin TABU! Darum rege ich mich ja so auf. Mir ist es egal, dass sie zusammen sind, es geht hier nur ums Prinzip.“, erklärte ich verzweifelt.
„Schon gut, hab es verstanden. Würde mir nicht anders gehen.“, gab Temari nach. „Komm jetzt, die anderen warten sicher schon.“, forderte sie und griff nach meiner Hand. „Komm…!“, pfiff sie weiter und zerrte mich nach draußen. „Hey, Leute!“, rief sie die anderen, als wir fast bei der Gruppe waren. Natürlich waren schon alle da und schauten sich nach der Lärmquelle um. Als sie mich sahen, wurden ihre Blicke wütend bis verachtend. „Sie schauen mich jetzt schon so Hasserfüllt an, meinst du, dass das echt so eine gute Idee ist?“, flüsterte ich Temari zweifelnd ins Ohr. Sie lächelte daraufhin nur. „Ja, ist es.“, sagte sie und wir erreichten die kleine Gruppe. „Was schleppst du die mit an?“, fragte Ino abfällig. „Diese Tussi nervt doch nur.“, giftete die Wasserstoffblondine los. „Aber sie passt zu dir Vogelscheuche.“, ergänzte sie. „Dein Meinung interessiert nicht, Ino!“, keifte Temari zurück. „Nico, sag jetzt ihnen, was du mir vorhin gesagt hast.“, forderte sie mich auf. „Es tut mir Leid, wie ich gestern zu euch war. Ich wusste bis dahin nichts von Mafia und alledem. Zudem haben mich meine Eltern einfach von heute auf Morgen auf dieses Internat geschickt, was Zig Kilometer von meinen Freunden entfernt liegt.“, erklärte ich und senkte beschämt den Kopf. „Wenn Temari sie nett findet, sollten wir sie auch in die Gruppe aufnehmen.“, hörte ich Naruto vorschlagen. „Es ist selten, dass Temari jemanden mitbringt. Also sagt jetzt nichts.“, forderte Kankuro. Ich sah die anderen alle an und grinste schließlich breit. „Danke, Leute.“, sagte ich. „In Zukunft werde ich mich benehmen.“ „Wenn du meiner Schwester wehtust.“, fing Gaara an zu drohen. „Dann Gnade dir Gott, du wirst es bereuen.“ Ich schauderte. „Warum bist du eigentlich im Jungenwohnheim?“, erkundigte sich Sasuke. „Ich sollte mit Pain in ein Zimmer, er ist mein Leibwache, darum bin ich im Jungenwohnheim.“, erklärte ich locker. Wo war Pain überhaupt? Ich sah mich auf dem Hof um. „Wer ist denn der schwarzhaarige dahinten bei Pain?“, fragte ich die anderen, als ich Pain endlich entdeckt hatte. Sasuke sah in die Richtung. „Das glaub ich jetzt nicht!“, schrie Sasuke so laut, dass sogar Pain und dieser andere Kerl ihn hören konnten. Als sie uns sahen, kamen sie auch schon zu uns rüber.
„Kaum hier, schon wieder was zum Vögeln.“, zog ich Pain auf, als er und dieser Typ nun bei uns standen. „Itachi! Seit wann fängst du was mit Kerlen an?“, entsetzte sich Sasuke. „Keine Ahnung. Wir sind vorhin in einander gerannt, da hat es eben gefunkt.“, erklärte Itachi ganz lässig. „Ach ja, ihr kennt euch ja noch nicht.“, fing Naruto an. „Das hier ist Itachi Uchiha, Sasukes älterer Bruder, Ita-chan, dass hier ist Nico Sato.“, erklärte Naruto. Bei meinem Namen blitzte etwas in Itachis Augen. „Deine Eltern werden bald sterben.“, prophezeite er. „Ich weiß.“, seufzte ich gelangweilt und lehnte mich an Temari. „Ihr seid lustig. Ich mag euch.“, stellte ich trocken fest. Woraufhin die anderen alle lachen mussten.
Der Rest des Tages verlief normal. Keiner wollte was, oder stresste. Einfach ein ganz normaler Schultag. Erst gegen Abend wurde es interessant. Da ich nun mit Temari weggehen wollte. Wie wir abgesprochen hatten, lud ich sie in ein Restaurant ein. „Das ist ein schickes Restaurant.“, bemerkte Temari. „ich will mir ja auch Mühe geben“, lächelte ich frech. Temari lief rot an. „Danke.“, nuschelte sie und aß weiter.
Nach dem Dinner gingen wir zurück zum Schulgelände. „Kommst du noch mit zu mir?“, fragte Temari mich schüchtern, als ich mich von ihr verabschieden wollte. Ich zögerte, hatte ich richtig gehört, wollte Temari das wirklich? Ich sah ihr vorsichtig in die Augen. Sie sah mich abwartend, mit roten Wangen, an. „Ich komm gerne noch mit.“, antwortete ich schließlich und ergriff ihre Hand. Strahlend zog sie mich mit auf ihr Zimmer.
Schon an der Tür konnte wir nicht voneinander lassen. Ich konnte nicht widerstehen und hatte sie gepackt und angefangen zu küssen. Schnell war sie drauf eingegangen und ich wurde fordernder. Meine Zunge strich verlangend über ihre Lippen, baten um Einlass, den sie auch nach kurzem Zögern bekam. Leidenschaftlich erkundete ich ihre Mundhöhle, bevor ich dann ihr Zunge mit meiner anstieß. Meine Hände hatte ich auf ihre Hüften gelegt und ihre hatte sie um meinen Hals geschlungen, wodurch wir uns noch enger aneinander zogen. Als wir bei ihrem Bett ankamen, hatten wir schon längst nicht mehr alle Klamotten an. Ich hatte mir vorher extra Dessous angezogen, um Temari verführen zu können.
Ich drängte sie zurück aufs Bett und setzte mich auf ihre Hüften. „Nico…“, keuchte sie erschrocken auf. Doch ich ließ ihr keine Zeit zum Nachdenken und zog sie wieder in einen intensiven Kuss. Seufzend erwiderte sie ihn und ließ sich zurückfallen. „Temari…“, keuchte ich, als sie plötzlich meinen Slip herunterzog und mich zwischen den Beinen streichelte. Keuchend riss ich ihr die Klamotten vom Leib und zog mich selber auch komplett aus. Ich hatte den Kuss gelöst und fuhr mit meiner Zunge ihren Hals hinab bis zu ihren Brüsten. Sanft umspielte ich ihr Knospen und leckte mir einen Weg über ihren Bauch weiter nach unten. Sanft küsste ich die Innenseiten ihrer Schenkel, bevor ich mit einer Hand zwischen ihre Beine langte und anfing sie dort zu reiben. „Nico!“, keuchte sie und hob mir ihre Hüfte entgegen. Wieder vereinigten sich unsere Lippen, während ich mit einem Finger in sie Eindrang. Stöhnend bewegt sie sich meinem Finger nach einer Weile entgegen, woraufhin ich erst den zweiten und dann einen dritten Finger folgen ließ.
Vorsichtig bewegt ich meine Finger und massierte sie von innen. Ihr stöhnen wurde immer lauter und sie war verdammt feucht. Nach ein paar Minuten, die ich sie verwöhnt hatte, stöhnte sie noch einmal laut auf und brach dann erschöpft auf dem Bett zusammen. „Das war geil.“, flüsterte Temari unter mir. Ich atmete immer noch ziemlich schnell, sodass ich nicht antworten konnte. Sanft küsste ich noch einmal ihre Lippen und schlief dann an ihrer Seite ein.
Den folgenden Morgen wachte ich von warmen Armen umschlungen auf. Verschlafen sah ich in Temaris Augen. „Morgen.“, hauchte sie lächelnd. „Morgen, Süße.“, sagte ich heiser und richtete mich auf. „Sind wir jetzt zusammen?“, fragte sie schüchtern. Ich nickte, was sie jedoch nicht sah, da sie auf die Bettdecke blickte. „Temari… Ich… ich liebe dich.“, brachte ich nur stockend heraus. Schweigen. Fast endlos lange schwieg sie. Plötzlich schmiss sie sich in meine Arme, lachend, und knutschte mir die Seele aus dem Leib. „Ich dich auch…“, lachte sie, als wir uns voneinander lösten. „Du in einer halben Stunde beginnt der Unterricht. Ich geh wohl besser. Bis gleich.“, flüsterte ich seicht, zog mir meine Sachen an und flitzte in mein Zimmer. Als ich das Zimmer betrat, zog ich schon im Wohnraum meine Sachen aus. „Pain!“, fragte ich in den Wohnraum, in dem ich nun nur in Unterwäsche stand. Seine Tür ging auf, doch statt Pain, trat Itachi heraus. „Wer schreit denn um diese Zeit?“, murrte er wütend, blieb aber erstarrt stehen, als er mich sah [Ich: Wie schon erwähnt NUR IN UNTERWÄSCHE!].
„Morgen.“, grüßte ich fröhlich.
„Morgen…“, stammelte er.
„In 20 Minuten beginnt der Unterricht.“, sagte ich und verschwand in meinem Zimmer, wo ich mich schnell wusch - im angrenzenden Bad - und dann anzog. Schnell begab ich mich wieder zurück in den Wohnraum. „Itachi? Immer noch hier?“, fragte ich überrascht. „Ich war so schlau, mir vorher Sachen mitzunehmen.“, grinste er. „Außerdem braucht Pain ne Ewigkeit.“, stellte er nüchtern fest. „Da hast du Recht. Das war früher immer schlimm, da wir damals immer zusammen ins Bad mussten, er als mein Leibwächter war dazu verpflichtet.“, lachte ich los. „Naja, Temari wartet. Pain beweg deinen Arsch!“, rief ich, während ich Richtung Klasse stürmte.
Temari wartete bereits im Raum. „Du glaubst nicht, wem ich eben begegnet bin.“, fing ich an, als ich mich zu ihr setzte. Sie sah auf. „Itachi! Er war bei Pain! Über Nacht!“, freute ich mich. „Nicht wahr! Ich dachte Itachi verarscht uns gestern!“, quietschte sie los. Eben Genannte betraten gehetzt den Raum und kurz hinter ihnen trat unser Lehrer -Sensei Iruka- ein.
Der Unterricht war das übliche Blabla. Die Mittagspause sollte allerdings spannend werden, denn meine Eltern platzten in die Halle und kamen auf unsere bis dahin heitere Gruppe zu. „Scheiße.“, flüsterte ich, als ich die beiden entdeckte. „Temari? Rette mich!“, meinte ich ängstlich und senkte meinen Kopf. Die anderen lachten sich einen ab, bis auch sie meine Eltern erkannten, die nun neben uns auftauchten. „Nico, du kommst wieder mit uns zurück. Wir haben eben erst erfahren, dass sich solches Gesindel wie die hier herumtreiben.“, meinte meine Mutter und deutete genau auf meine Freundin. Wut breitete sich in mir aus. „Schnauze!“, keifte ich sie an und zog Temari in meine Arme. „Wage es noch einmal meine Freundin zu beleidigen und ich gebe dir einen Grund Angst um dein Leben zu haben.“, fuhr ich meine Mutter an. Ihre Augen weiteten sich erschrocken. Plötzlich brannte meine Wange wie Feuer. Mein Vater - Korrektur: Mein Erzeuger hatte mir eine gelangt! Was mich jedoch überraschte… Sofort wurden 1...2...5...7 Waffen auf meine Eltern gerichtet. „Was fällt euch ein!“, empörte sich mein Vater. „Ihr wisst nicht, mit wem ihr es zu tun habt.“, fügte meine Mutter hinzu. „Mit der Sato. Und sie kennen uns nicht.“, erklärte Temari. „Ich bin Temari Sabakuno.“, stellte sie sich vor. Nach dieser Nachricht konnte man die Angst meiner Eltern deutlich an deren Zittern erkennen. „Das hier sind alles Mafiosi. Meine Brüder Kankuro und Gaara. Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha und sein Bruder Itachi Uchiha. Dann natürlich noch Pain, der zum einen Nicos Leibwache und zum anderen Itachis Freund ist.“, erklärte sie zischend. „Jetzt verschwindet und beendet diesen dämlichen Streit, sonst seit ihr Tod. Nico übernimmt ab jetzt alle Verhandlungen und auch die Leitung der Sato. Auf sie ist mehr Verlass.“, verteidigte mich Naruto.
Plötzlich zogen meine Eltern Waffen und zielten… auf mich! Entsetzt starrte ich sie an.
Ein Schuss… Ein Schmerz… und alles war schwarz…
Ich schlug die Augen auf. Weiß! Aber nicht der Himmel, nicht die Hölle, nein ein Zimmer. Ich richtete mich vorsichtig auf und entfernte diese nervigen Schläuche. Nadeln, wie ich sie hasste. „Nico, du bist wach.“, flüsterte jemand neben mir. Nico? War das mein Name? Wahrscheinlich… „Was ist passiert?“, fragte ich die Person im Zimmer, welche ich nur Schemenhaft erkennen konnte. „Nachdem dein Vater auf dich geschossen hatte, haben auch wir angefangen zu schießen. Naja, die Uchiha habe deine Eltern erschossen mit je einem gezielten Schuss. Der Rest hat den Notarzt gerufen und sich um dich gekümmert, Nico.“, erklärte sie. „Ich dachte… dachte du würdest sterben. Der Schuss ging nur knapp an deinem Herzen vorbei. Du lagst zwei Monate im Koma und die Ärzte hatten dich schon aufgegeben. Ich bin die ganze Zeit über hier gewesen und habe, genau wie die anderen, jedem, der deine Geräte abstellen wollte eine Waffe auf die Brust gesetzt.“, meinte das Mädchen. Die Stimme war mir bekannt und löste so eine Wärme aus. Ich hielt mir eine Hand an den Kopf und dachte nach. Mit Schmerzen erinnerte ich mich nun wieder an alles - bis zu dem Schuss. Tränen rannen ohne mein Zutun meine Wangen hinab. Tröstende Arme umschlangen mich. „Te- Temari… Hilf mir.“, stammelte ich und hängte mich in ihre Arme. „Sie - meine Eltern - wollten mich töten. Sie wollten, dass ich sterbe!“, weinte ich. „Du bist jetzt die Anführerin der Sato.“, erklärte Temari mir. „Damit kannst du jetzt machen was du willst. Deine Eltern sind Tod und du bist frei. Lass die Mafia - lass uns alle - eine Familie bilden.“, bat sie mich eindringlich. „Ja… Ja, das ist es. Eine neue Familie - eine, die mich liebt.“, lachte ich und schlief erschöpft wieder ein. „Ich liebe dich.“, glaubte ich Temari noch flüstern zu hören.

Ein paar Wochen später war ich wieder Topfit und ging auch weiterhin auf das Internat. Inzwischen teilte ich mir das Zimmer mit Temari und Itachi war zu Pain gezogen. Naruto und Gaara teilten sich ja ebenfalls ein Zimmer, während Kankuro und Sasuke immer noch die verschiedensten Weiber anschleppten. Naja, Sasuke hatte Ino kurz nachdem er meine Mutter gekillt hatte, abgeschossen und vor zwei Wochen kam er dann mit Hinata Hyuga aus China zusammen. Sie war ebenso ein Mafiosi und ihr Cousin Neji Hyuga war ihre persönliche Leibwache. Sasuke hatte jedoch ehrlich entschieden nun als Monogamer Typ mit Hinata zu leben, auch unter den strengen Augen Nejis.
Temari und mir stand nichts im Weg. Wir würden alle: Temari, Naruto, Hinata, Itachi und ich unsere Mafia leiten und vereinigen. Gaara würde an Narutos Seite, Sasuke an Hinatas und Pain an Itachis Seite stehen. Wir würden eine Mafia bilden, die ganz Japan und einen Teil Chinas regieren würde.
Heute jedoch war wieder ein gewohnt langweiliger Schultag, an dem wir uns die Pause mit rumalbern und quatschen vertrieben.
Es sollte in unserer Jugend noch ein anderes Hindernis auf dem Weg zum Mafiaboss in die Quere kommen, aber das ist eine andere Geschichte…

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Hallo,
Ich hoffe, dass euch allen dieser OS gefallen hat…
Ich habe mich mal an einem neuen Pairing versucht und zwar Yuri…
Ich denke über eine Art Fortsetzung nach, auch in Form eines OS, jedoch eine völlig andere Geschichte, für die man diese hier nicht gelesen haben muss. Sie würde auch wieder in der realen Welt spielen und auch die Pairings würden so bleiben, aber ich würde dann noch dieses Hindernis, welches ich erwähnte, einbauen, aber das kann etwas dauern.
Ich habe schon so viele FFs am Laufen, - 10 FFs in Bearbeitung und 6-7 FFs in Planung - daher könnte das hier dauern…
Damit verabschiede ich mich,
Mit freundlichen Grüßen,

StillAlive

Kommentare (1)

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Garar Rk (44435)
vor 974 Tagen
Sehr gut endlich mal jemand das auch lesbische Story
Sich zu taut echt jetzt der absoluten Hammer