Teiko-die Wärme meines Herzens Teil 7

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1 Kapitel - 2.069 Wörter - Erstellt von: Hanai Souta - Aktualisiert am: 2012-04-15 - Entwickelt am: - 2.950 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Itachi wird ihn endlich sehen und Teiko allein weiß, was in ihnen anläuft. Und dann ist dieser Sasuke so dreist und...^^

Mehr verrate ich nicht.

LG Hanai Souta

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    Aus Itachis Sicht: Träume. Schreckliche Träume. Wieso konnte ich nicht mehr schlafen? Ich war mir sicher, dass es nicht nur meine Eifersucht war, so
    Aus Itachis Sicht:

    Träume. Schreckliche Träume. Wieso konnte ich nicht mehr schlafen? Ich war mir sicher, dass es nicht nur meine Eifersucht war, sondern auch was anderes. Irgendetwas war anders. Mein Magen verkrampfte sich und ich hatte höllische Kopfschmerzen.

    Seit letzter Zeit fragte ich mich oft, wie ich so überleben konnte. Wie ich überhaupt die letzten Jahre mit mir selbst ausgehalten hatte. Meine Vergangenheit...ja. Dieses ungute Gefühl hatte etwas mit meiner Vergangenheit zu tun. Sie würde mich einholen, das wusste ich. Aber schon so früh?

    Ehrlich gesagt, war ich auch nicht besonders stolz auf mein Leben. Ich hatte fast meine ganze Familie ausgelöscht und der einzige, der mir noch blieb, mein Bruder, hasste mich. Kein Wunder. Wie könnte er auch verstehen, warum ich das getan hatte?

    Diese Entscheidung traf ich, damit zumindest ER überleben konnte. Konoha wollte meinen Clan vollkommen auslöschen...mitsamt der Kinder. Darum beschloss ich das auf eigene Faust zu erledigen und verschonte zumindest ihn. Was für schreckliche Menschen das waren! Wegen solcher Menschen konnte ich unmöglich ein Philanthrop sein. Dafür hasste ich die menschliche Schwäche zu sehr. Gier.

    Meine Schultern entspannten sich wieder. Aber war es auch nicht die menschliche Schwäche, die mich zu Teiko geführt hatte? Sie war anders, als die anderen Menschen, die ich kannte. Sie war unglaublich klug und verstand das Leben besser als irgendeiner. Sie nahm nie ihre Schwächen so hin, sondern versuchte ihrem Umfeld nicht zur Last zu fallen. Herzlich. Selbstlos. Vernünftig. Stolz.

    Einmal, als ich sie beim Trainieren beobachtete fiel mir jedoch auf, dass all diese Eigenschaften plötzlich nicht vorhanden waren. Sie hatte eine klare Grenze zwischen Leben und Kampf. Und im Kampf zeigte sie auch keine Gnade.

    Kisame klopfte an und kam ins Zimmer rein. „Hey, Itachi. Wir müssen uns mit den anderen Mitgliedern im HQ treffen. Ein Neuer kommt dazu.“

    Endlich. „Ja, ich komme.“ Ich stand auf und zog meinen Mantel an. Dieses Gefühl verstärkte sich. Was war hier los?

    Schweigend gingen Kisame und ich zum Treffpunkt vor der Steinstatue. Alle warteten gespannt auf den Neuen.

    Plötzlich verkrampfte sich mein Magen so heftig, dass ich kurz zusammenzuckte. Pain und Teiko kamen herein und machten Platz. Spannung lag in der Luft. Kaum ein einziger Atemzug war zu hören.

    Und da sahen wir alle...diese Augen. Rot. Uchiha...Sasuke...Ich hatte große Mühe meine gefühlslose Fassade aufrecht zu erhalten. Mein Herz klopfte wie verrückt und mein Atem wurde flach.

    Aus Teikos Sicht:

    Itachi...sein Gesicht wies keine Veränderung auf, aber ich wusste, was in ihm vorging. Pain, du Mistkerl, dachte ich nur. Denn er beobachtete Itachi. Er wollte ihn leiden sehen. Sasuke kam vollständig hervor. Alle Akatsukis schauten die Brüder abwechselnd an. Doch in beiden Gesichtern, die sich scharf musterten, sah man keine einzige Regung. Sie verengten oder gar bewegten nicht einmal die Augen. Sie sahen sich nur an...
    „Das ist Sasuke Uchiha. Er wird mit Teiko, die ihr sicher schon kennt, ein Team bilden. Sie werden speziell für Dechiffrierungen von Siegeln und Chakraentzifferung von Bijuu-Geistern ihre Missionen erfüllen. Das war der erste Tagesordnungspunkt.“ Er machte eine kleine Pause.

    „Der Zweite ist die Versiegelung des Zweischwänzigen, den wir jetzt in den Händen haben. Leider haben wir nicht besonders viel Zeit, darum bitte ich ein paar um Mithilfe. Das sind Hidan, Kakuzu, Deidara und Sasori. Die anderen müssen das HQ bewachen und ihre Missionen wie gewohnt ausführen. Noch Fragen?“

    Als niemand etwas sagte, schwieg auch Pain. Wortlos zeigte er Sasuke und mir, dass wir ihm folgen sollten. Aber bevor Sasuke mitkam, schaute er noch lange auf seinen großen Bruder.

    Aus Sasukes Sicht:

    Ich musste tatsächlich nach der Anstarr-Aktion grinsen. Die Überraschung war mir gelungen. Obwohl mein Bruder keine Miene verzog, wusste ich, dass er innerlich zerbrach. Er würde auch sonst keine Gefühle zeigen. Seine Fassade war zugegeben besser als meine. Aber wenn ich ihn lange genug beobachten würde, dann würde ich auch eine Schwachstelle finden. Jeder hatte eine Schwachstelle. Sogar mein herzloser großer Bruder...

    Teiko sagte auch nichts. Ihr perfektes Gesicht rührte sich nicht, aber ich hatte das Gefühl, dass sie heute nicht gut gelaunt war. Heute war sie wirklich etwas nervös. Wusste sie etwas über meine Beziehung zu meinem Bruder? Das würde ich ihr zutrauen.

    „Warum so still heute?“ fragte ich provokant.

    „Warum so gesprächig heute?“ Gut gekontert.

    „Ich ersticke gleich in deiner Euphorie! Man bist du heute gut gelaunt.“ meinte ich ironisch.

    „Tu nicht so als ob du mich gut kennst. Ehrlich gesagt, habe ich auch keine Ahnung wie ich mich bei dir verhalten soll. Du bist doch viel seltsamer als ich.“ sagte sie ernst. Aber ich musste lachen.

    „Du kannst mich eben nicht durchschauen.“

    „Das habe ich nicht gesagt.“

    „Aha, also könntest du mich sofort durchschauen?“ Ich hob eine Augenbraue. Tatsächlich traute ich es ihr zu.

    „Ja.“

    „Dann erzähl mir, wie ich so bin.“

    „War das ein Befehl?“

    „Nein, eine Bitte. Manchmal kann ich mich selbst nicht durchschauen.“ Keine Ahnung, warum ich mit Teiko sprach, aber es tat mir gut. Sie war, wie sie sein wollte, und gab sich auch keine Mühe ihre Absichten zu verstecken.

    „Du bist sehr egoistisch und wirkst auf den ersten Blick sehr arrogant. Aber das ist nur Fassade um deine Unsicherheit zu verstecken. In deiner Vergangenheit ist etwas passiert, das deinen Charakter grundlegend verändert hat. Dein Ehrgeiz scheint dich oft zu überraschen und du beginnst es einfach so hinzunehmen. Wenn es dich ein Stück weit bringen würde, würdest du sogar deine Seele verkaufen. Du hast aber keine Selbstzweifel, bist von dir überzeugt und siehst nur dein Ziel stur vor Augen. Ach, und noch etwas...du bist...nicht gut.“ Mein Mund klappte runter. Teiko schaute nicht in mein Gesicht.

    Sie hatte mich besser beschrieben als ich selbst. Wie hatte sie das gemacht? Ich hatte nicht mal sonderlich viel mit ihr geredet!

    „D-Du meinst, ich sei nicht gut? Erkläre mir das bitte.“

    Ihre blauen Augen blickten mich an und schienen mich zu durchschauen. „Das weißt du selbst am besten, denn du siehst immer in der Dunkelheit die Antwort auf deine Fragen.“ Ich blieb stehen und starrte sie nur an.

    „Tut mir leid, ich hätte nicht so viel reden sollen.“

    „N-Nein, schon gut. Ich bin nur überrascht.“

    Pain kam plötzlich wieder zurück. Er konnte nichts von unserem Gespräch hören, weil wir sehr leise waren. Er gab Teiko ein Blatt Papier.

    „Eure Mission.“ Dann verschwand er in einer Rauchwolke.

    Teiko überflog das Blatt und lächelte. „Wir müssen nicht einmal weg. Nur ein paar Schriftrollen dechiffrieren. Das ist alles. Aber, die Liste ist lang. Das könnte ein paar Stunden dauern.“

    Ich wusste nicht, wieso, aber als sie sagte, dass es lange dauern würde, wurde mein Gesicht ganz warm.

    Aus Teikos Sicht:

    Im Untergeschoss des HQ suchten Sasuke und ich die Schriftrollen raus und brachten sie in einen leeren Raum. 25 Schriftrollen! Und alle waren sehr kompliziert. Pain wollte sicher geheime Informationen so gut wie möglich schützen und wollte, dass wir die Schwachstellen herausfanden.

    Wir setzten uns hin und begannen uns Strategien zu überlegen. Keine lange Diskussion war nötig, weil Sasuke sehr stur war und ich nicht. Aber er fand meine Ideen auch gut, was er jedoch nicht so offen sagte. Schließlich wägte er alles ab und entschied sich doch für meine Strategien. Meinen Sieg rieb ich ihm nicht unter die Nase. Ich wusste, dass das ein harter Schlag für ihn war.

    „Ok, dann fangen wir mal an.“ Sasuke aktivierte sein Sharingan und ich begann mein Chakra auf die Schriftrolle vor uns zu konzentrieren. So saßen wir eine halbe Stunde und öffneten das Siegel.

    Nach 14 Schriftrollen machten wir eine Pause. Überraschenderweise begann Sasuke mit mir ein Gespräch.

    „Ich frage mich grade, wie Pain dich hierher gekriegt hat. Du scheinst Akatsuki zu hassen.“

    Ich schwieg.

    „Gut, dann rate ich...“

    „Nein...das musst du nicht. Ich habe einfach keine Ziele mehr im Leben. Dann entschied ich einfach mich denen anzuschließen und habe erst spät gemerkt wie unerträglich Pain ist.“

    „Du lügst.“ sagte Sasuke sanft. Nicht vorwurfsvoll, sondern nett gemeint.

    „W-Wie bitte? Wie kannst du wissen, wie meine Vergangenheit war?“

    „Tu ich auch nicht. Nur sehe ich in deinen Augen, dass du lügst.“ Sasuke tat so als ob er mich schon lange kennen würde. Das war immer MEINE Geheimwaffe! Er benutzte MEINE Waffen gegen mich. Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.

    „Lach nicht. Ich will diesen Moment auskosten.“

    „Habe ich dich ebenso fertig gemacht?“

    „Hm...Na wenigstens weißt du, wie es sich anfühlt durchschaut zu werden.“

    aus Sasukes Sicht:

    Im schwachen Licht sahen ihre Lippen noch voller aus. Ihre Augen schienen mehr zu sehen. Sie war so faszinierend!

    Eine ruhige Stille traf ein. Keine unangenehme. Sogar ganz angebracht. Wir mussten beide unsere Worte erst einmal verdauen. Nach zwei Minuten fing sie wieder an.

    „Wirst du nach dem Tod deines Bruders ein weiteres Ziel haben?“ Ihre Augen verfinsterten sich. Jeder wusste inzwischen, dass ich mich an Itachi rächen wollte.

    „Ich weiß nicht. Vielleicht. Es wäre mir glaube ich sogar egal, wenn ich danach sterben würde. Dieser Schmerz ist zu...“ Nein, weiter durfte ich nicht reden. Sie verzauberte mich aber so sehr, dass ich mich einem Menschen wieder vollkommen öffnen wollte.

    „Er...ist zu unerträglich. Danach werde ich wahrscheinlich keine weiteren Ziele verfolgen oder in Frieden sterben.“

    Plötzlich wurde Teiko energisch und klatschte mir eine ins Gesicht. Ich hatte sie noch nie so wütend erlebt.

    „Rede nicht so gleichgültig über den Tod. Es stimmt, wir alle werden einmal sterben, aber niemand sollte es sich herbeiwünschen. Wir haben alle einen Sinn in unserem Leben. Nenn es Rache oder Familie...oder was auch immer. Aber vergiss niemals, dass der Tod auch warten kann und dein Leben lebenswert ist.“

    Ihre Hände sanken wieder und ihr Blick wurde wieder weicher. Ich hielt es nicht mehr aus und küsste ihre weichen Lippen so fest ich konnte. Erst war sie geschockt, dann wütend und schob mich schnell zur Seite.

    „Sasuke...ich habe schon einen...“

    „Das weiß ich doch schon längst. Ich weiß nicht wer dieser Typ ist, aber er ist sicher glücklich mit dir. Wenigstens macht er dich glücklich. Deine Augen strahlen ja bei dem Gedanken an ihn förmlich.“

    Völlig perplex starrte sie mich an.

    „Warum hast du mich dann geküsst?“

    „Ich habe...keine Ahnung.“




    Also. Ich wollte mal sagen, dass das Ende bald kommen wird. Aber nicht sooo schnell. Ich würde mich schon interessieren, was für ein Ende ihr euch so überlegt. Ich freue mich schon auf eure E-Mails!

    LG Hanai Souta

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Teiko-die Wärme meines Herzens Teil 7
Teiko-die Wärme meines Herzens Teil 7
Itachi wird ihn endlich sehen und Teiko allein weiß, was in ihnen anläuft. Und dann ist dieser Sasuke so dreist und...^^Mehr verrate ich nicht.LG Hanai Souta
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2012-04-13
407D
Naruto

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