~Hogwarts - ein Blick hinter die Mauern ~

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10 Kapitel - 11.079 Wörter - Erstellt von: Christine Vogel - Aktualisiert am: 2012-04-15 - Entwickelt am: - 34.640 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.53 von 5.0 - 17 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was passiert wenn man sich in einen so gefährlichen Jungen wie Blaise Zabini verliebt?
Und was passiert, wenn die beste Freundin in Draco Malfoy verliebt, der dein Bruder ist?
Cat Malfoy, Dracos Schwester, muss viel durchmachen und auch Draco hat so seine Schwierigkeiten. Aber wozu hat Cat so eine gute Freundin wie Lorena?:)

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    Name: Cat Malfoy Jahrgang: Gleicher Jahrgang wie Harry Potter Augenfarbe: Rehbraun Haare: dunkel- bis kirschrote, glatte Haare, lang bis unter die Bru
    Name: Cat Malfoy
    Jahrgang: Gleicher Jahrgang wie Harry Potter
    Augenfarbe: Rehbraun
    Haare: dunkel- bis kirschrote, glatte Haare, lang bis unter die Brust, kleiner Seitenpony
    Familie: Zwillingsschwester von Draco Malfoy, ihr versteht euch sehr gut, doch ihr seid sehr verschieden, denn ihr seid zweieiige Zwillinge. Trotzdem steht ihr euch sehr nahe. Mit deiner Mutter, Narzissa verstehst du dich gut, mit deinem Vater eigentlich auch, aber es gibt auch häufig Auseinandersetzungen. Mit deiner Tante Bellatrix verstehst du dich eigentlich mehr oder weniger, aber du bist nicht gerade begeistert davon, dass sie und dein Vater Todesser sind.
    Zauberstab: Kirschholz und Drachenherzfaser, 13 Zoll, biegsam
    Freunde: Lorena, Draco, Blaise, Fred, George, Ginny, Hermine
    Feinde: Pansy, Daphne, Ron, Cho, Marietta, Harry
    Charakter: frech, nett, lustig, offen

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    „Nein!“ schrei ich versuchte mich loszureißen, doch mein Bruder hielt mich fest. Ich musste zusehen, wie mein Vater abgeführt wurde und nach Askaban verfrachtet wurde. „Nein!“ schrie ich und meine Sicht wurde von Tränen verschleiert. Wir standen im Atrium des Zaubereiministeriums. „Cat, beruhige dich!“ meinte Draco, doch auch er klang verzweifelt. Ich brach in Tränen aus und sank auf den Boden. Leute vom Tagespropheten versammelten sich um uns und machten Fotos, wie ich auf dem Boden weinte. Draco nahm mich und legte einen Arm um mich, um mich zu schützen. Unsere Mutter die ebenfalls Tränen in den Augen hatte, wurde ebenfalls von Draco geschützt. Wir drängten uns durch die Fotographen des Tagespropheten und Draco versuchte uns abzuschirmen. Dann endlich apparierten wir nach Hause. Vor uns stand unser Haus. Es war so groß und riesig und man sah wie viel Geld wir besaßen. Manchmal war mir das sehr unangenehm. Wir liefen durch die Einfahrt. Unsere Mutter Schritt voraus und Draco hatte immer noch einen Arm um mich gelegt. Wir betraten die Halle und sofort merkte ich, dass etwas fehlte. Ich vermisste meinen Vater, auch wenn wir nicht das beste Verhältnis hatten. Meine Mutter ging schweigend in den Salon und Draco folgte ihr um sie zu trösten. Ich wusste, dass es meiner Mutter das Herz brach, das unser Vater nun im Gefängnis war, umgeben von Dementoren. Ich ging nach oben auf mein Zimmer und schloss hinter mir zu. Jetzt brauchte ich Zeit für mich. Ich liebte meine Familie über alles und darum tat es auch so weh, zu wissen, dass jemand in Gefahr war. Ich lehnte mich gegen die Türe und spürte, wie wieder die Tränen in meine Augen traten. Ich rutschte an der Türe hinunter und saß auf dem Boden. Ich weinte und weinte. Stumm flossen mir dir Tränen die Wangen hinunter. Plötzlich klopfte es an der Türe. „Cat, es gibt Abendessen!“ hörte ich Dracos Stimme. Ich antwortete nicht. Essen war das Letzte, das ich jetzt wollte. „Cat, bitte mach die Türe auf!“ meinte Draco sanft und versuchte die Türe zu öffnen. Ich hörte hinter der Türe wie er seinen Zauberstab zog, doch ich war so schlau gewesen und hatte einen Zauber auf die Türe gelegt, damit niemand hereinkam. „Alohomora!“ hörte ich Draco flüstern, doch es rührte sich nichts! „Cat, bitte mach die Türe auf, bitte!“ flehte er. Ich saß einfach nur da und rührte mich nicht. Ich wusste, dass Draco es hasste wenn ich traurig war, aber ich wollte niemanden sehen. Ich hörte, wie sich seine Schritte entfernten. Ich sah auf die Uhr. Es war 19:00h ich ging in mein eigenes Badezimmer und duschte mich. Dann zog ich meinen Schlafanzug an und setzte mich auf mein Bett. Ich starrte in die Leere und die Tränen fanden alleine ihren Weg aus meinen Augen, über meine Wangen. Ich hatte das Gefühl, dass ich alleine und verlassen in einem eiskalten Brunnen saß und weinte, bis ich an meinen eigenen Tränen ertrank. Das mein Vater weg war, hatte mich so sehr getroffen, als ob jemand einfach mein Herz aus meiner Brust gerissen hatte. Es klopfte wieder an die Türe „Liebes, du musst doch etwas essen.“ Hörte ich meine Mutter. An ihrer belegten Stimme hörte ich, dass sie geweint hatte, viel geweint. Ich antwortete nicht. Ich war wie in Trance. „Bitte, Draco und ich machen uns schon sorgen!“ sagte sie. Doch ich reagierte nicht. Ich hörte wie meine Mutter sich entfernte. Ich saß einfach nur da und starrte in die Leere. Ich regte mich erst als etwas gegen mein Fenster flog. „Es war eine Eule die den Abendpropheten im Schnabel hatte. Ich öffnete das Fenster und nahm ihr die Zeitung ab und sie flog wieder davon. Ich sah auf die Uhr. Es war 23:00h. Ich schaltete das Licht an und sah auf der Titelseite ein Bild meines Vaters. Und über dem Bild prangte eine fette Überschrift ‚Askabans neuster Zulauf!' Und auf einem kleineren Bild sah man wie Draco versuchte mich und meine Mutter sicher vor den Fotographen zu bewahren. Ich las den Artikel, der darunter stand.

    Heute Mittag spielten sich dramatischen Szenen im Zaubereiministerium ab. Lucius Malfoy, einer der engagiertesten Zauberer im Zaubereiministerium wurde heute verhaftet. Für die Außenwelt schien er sehr souverän und machte einen seriösen Eindruck. Er ist einer der Schulräte in Hogwarts und außerdem ein sehr hohes Tier im Zaubereiministerium, der viel persönlich mit dem alten Zaubereiminister Cornelius Fudge und dem neuen Zaubereiminister Rufus Scrimgeour zu tun hatte. Warum sollte ausgerechnet solch ein hervorragender Zauberer verhaftet werden. Die Vorwürfe liegen klar. Malfoy soll gesichtet worden sein, als er das Ministerium am 27. Juli, dem Tag an dem der Zaubereiminister bekannt gab, dass du-weißt-schon-wer zurück sei, fluchtartig in einem Todesserumhang verließ. Solche schlagende Worte kamen nicht aus dem Mund eines Neiders, sondern wurden von mehreren Personen bezeugt. Es wird ihm vorgeworfen einer der treuesten Diener von Du-weißt-schon-wem zu sein. Der Zaubereiminister gibt sich geschockt. Er äußerte sich heute nach den Vorkommnissen im Ministerium. In einem Gespräch wirkte Scrimgeour geschockt und äußerte sich so: „Ich kann es nicht fassen, dass hinter der unscheinbaren Fassade, von einem, ich kann es nicht leugnen, großartigen Mannes, der stets immer eine Bereicherung für das Ministerium war, ein solches Monster lauerte. Ich bin natürlich geschockt und bedauere es zutiefst mein Vertrauen in den falschen Mann gesetzt zu haben. Wir müssen alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen um die Gefahr aus dem Weg zu räumen!“ so der Minister. Heute Mittag wurden die Maßnahmen ergriffen und als Malfoy im Ministerium auftauchte, wurde er festgenommen, zum Leidwesen seiner Familie. Er war in Begleitung seiner Frau Narzissa Malfoy (geb. Black) und seines Sohnes Draco Malfoy, und seiner Tochter Catherine Malfoy. Beide Kinder besuchen die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei, in welcher Lucius als Schulrat diente. Von der Festnahme überrumpelt erlitt seine Tochter einen emotionalen Zusammenbruch. Selbst seine Frau schien aus der Fassung zu geraten. Der einzige der Fassung bewahrte war der Sohn, der Mutter und Tochter versuchte sicher weg zu bringen. Der emotionale Zusammenbruch der Tochter berührte einige Menschen sehr. So äußerte sich eine Angestellte des Ministeriums, Mafalda Hopfkirch. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Untersekretärin des Ministers und ist ihm eine helfende Hand. „Armes Kind, ich bin mir sicher, dass Lucius unschuldig ist!“ so Hopfkirch. Im Gegenteil äußerte sich der bereits pensionierte Auror Alastor „Mad-Eye“ Moody. „Ich wusste schon immer, dass etwas mit Lucius nicht stimmte. Endlich haben sie ihn, wer weiß was als nächstes passiert wäre. Vielleicht wäre jetzt du-weißt-schon-wer an der Macht!“ „Unter solchen Umständen, die mit Aussagen glaubwürdiger Menschen belegt wurden, war das Ministerium gezwungen, Lucius Malfoy festzunehmen und von all seinen Ämtern zurück zu ziehen.“ So der Leiter des Zaubereigamots. Der inzwischen inhaftierte Lucius Malfoy stritt alle Beschuldigungen ab. Sein Sohn, so wie die Mutter äußerten sich nicht zu den Vorfällen und die Tochter war nicht im Stande zurechnungsfähige Aussagen zu machen, da sie einen Nervenzusammenbruch erlitt. Ob Lucius Malfoy je wieder seine Kinder sehen wird ist noch unklar. Aber eines steht fest, falls die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, wird Malfoy seine Kinder nie mehr wachsen sehen. Und falls es sich bewahrheiten sollte, werden andere Familienmitglieder ebenfalls überprüft.
    Heathen Drawn

    Ich legte den Propheten bei Seite und legte mich auf mein Bett. Ich dachte daran, dass bald wieder die Schule beginnen würde. Ich weinte mich langsam, aber sicher in den Schlaf.

    Die Sonnenstrahlen schienen in mein Fenster. Ich öffnete die Augen, doch sie waren verklebt und geschwollen von den trockenen Tränen. .Ich spürte noch die Tränenspur auf meinen Wangen, die allerdings schon getrocknet war. Ich stand auf und ging in mein Badezimmer. Ich drehte den Wasserhahn auf und ließ kaltes Wasser in meine Hände laufen und machte meine Augen nass. Ich sah in den Spiegel. Ich sah verheult aus. Meine sonst so funkelnden Augen waren trüb und gerötet. Ich war blass im Gesicht. Bei Draco hätte das nichts gemacht, da er so oder so schon blass war. Aber ich war schon braun gebrannt und man sah, dass es mir nicht gut ging. Ich zog mich um, jedoch verließ ich mein Zimmer nicht. Ich setzte mich an meinem Schreibtisch, der vor dem Fenster stand und sah hinaus. Es war ein herrlicher Tag, genau gemacht um baden zu gehen. Doch die Laune war mir schnell vergangen, denn die Geschehnisse vom vorherigen Tag holten mich wieder ein. Ich starrte hinaus in den Himmel, der so wunderschön blau war. Keine einzige Wolke war zu sehen. Plötzlich sah ich eine Eule näher fliegen. Sie flog auf mein Fenster zu und landete elegant davor. Ich öffnete es und nahm ihr den Brief ab. Ich sah das Wappen von Hogwarts auf dem Brief prangen. Würden sie uns jetzt hinaus werfen? Würde ich meine Freunde und Hogwarts für immer verlassen müssen? Jetzt wo Hogwarts der einzige Ort war an dem ich vergessen könnte, an dem ich vielleicht wieder lachen könnte? Ich öffnete den Brief mit zitternden Händen. Ich faltete das Blatt auseinander. Ich las die Überschrift: „Ihre Ergebnisse der ZAG Prüfungen.“ Ich atmete erleichtert auf. Die ZAGs hatte ich schon total vergessen, in den ersten Wochen der Ferien hatte ich so darauf gewartet und seit gestern hatte ich nicht mal einen Gedanken mehr daran verschwendet. Ich las weiter.

    Verteidigung gegen die dunklen Künste – O
    Astronomie – O
    Geschichte der Zauberrei – A
    Wahrsagen – A
    Zaubertränke – O
    Alte Runen – E
    Arithmantik – E
    Kräuterkunde – O
    Pflege magischer Geschöpfe – O
    Verwandlung – O
    Zauberkunst – O

    Notenskala:
    O – Ohnegleichen (Bestanden)
    E – Erwartungen übertroffen (Bestanden)
    A – Annehmbar (Bestanden)
    M – Mies (Nicht bestanden)
    S – Schrecklich (Nicht bestanden)
    T – Troll (Nicht bestanden)

    Schöne Restferien wünscht der Schulleiter, Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore.

    Ich legte den Brief beiseite. Ich hatte alle Fächer bestanden. Ich war ziemlich gut in der Schule, da unser Vater sehr viel Wert darauf legte, jedoch lernte ich nicht viel, da ich versuchte im Unterricht immer zuzuhören. Es klopfte an meiner Türe. „Cat, bitte mach auf!“ hörte ich meinen Bruder. Ich sagte nichts. Es schien als ob Draco aufgegeben hätte, doch nur Minuten später vernahm ich die Stimme meiner Mutter vor der Türe. „Schatz, bitte komm raus. Du musst doch etwas essen!“ sagte sie besorgt. Doch ich ignorierte es. Ich brauchte jetzt erst einmal Ruhe. Meine Mutter redete weiter auf mich ein. „Bitte, Cat, wir müssen jetzt stark sein!“ sagte sie, doch ich konnte nicht antworten, denn wieder füllten sich meine Augen mit Tränen. Nach einer Weile entfernten sich Schritte.
    Den ganzen Tag über war ich noch im Zimmer, ich konnte und wollte niemanden sehen, bis ich mich mit der Situation zu Recht gefunden hatte. Doch auch den darauf folgenden Tag kam ich tagsüber nicht heraus. Erst am späten Abend, fasste ich mir ein Herz. Ich zog meinen Bademantel an und ging die Treppe hinunter Richtung Salon. Ich sah meine Mutter auf dem Sofa sitzen. Ich ging langsam auf sie zu. Mir war etwas schlecht. Ich sah, dass sie ein Familienfoto in der Hand hielt und weinte. Plötzlich stiegen mir wieder Tränen in den Augen und alles um mich herum fing sich an zu drehen und dann wurde alles schwarz.
    Ich spürte etwas Nasses und Kaltes auf meinem Gesicht ich öffnete die Augen und bemerkte, dass ein nasser Lappen auf meiner Stirn lag. „Liebes, wie geht es dir?“ fragte meine Mutter und streichelte mir über die Wange. Ich sah auch Draco der neben an in einem Sessel saß. Mein Magen knurrte. „Gott, du hast seit drei Tagen nichts gegessen!“ stellte Mum entsetzt fest. Sie schwang ihren Zauberstab und schon erschien etwas zu Essen und zu Trinken. Ich setzte mich auf und aß langsam. Nachdem ich satt war und auch nicht mehr durstig, schlief ich auf dem Sofa ein.
    Ich wachte auf und sah wie meine Mutter gerade das Frühstück richtete. Sie sah mich an und brachte mir einen Tee. Auch Draco versorgte mich. Nach dem Frühstück, duschte ich mich und fühlte mich schon viel besser. Ich stand gerade oben vor den Spiegel und flocht mir einen Zopf als meine Mutter mich von unten rief. „Cat, komm schnell!“ ich rannte die Treppe hinunter und sah meine Mutter im Salon mit einem Brief in der Hand. Sie lächelte. Ich nahm ihn ihr aus der Hand und begann zu lesen.

    Liebe Narzissa, Lieber Draco, Liebe Catherine,
    Es tut unendlich leid, dass ich euch alleine lassen muss. Aber ich bin sicher bald wieder hier draußen. Aber vorerst darf ich euch wieder schreiben. Wenigstens dieses Recht haben sie mir nicht genommen. Ich hoffe es geht euch gut. Macht euch bitte keine Sorgen. Mir geht es soweit gut. Draco, Alicia ich wünsche euch einen schönen Schulanfang. Wie waren eure ZAGs Ergebnisse? Ich vermisse euch sehr. Auch Grüße an Bella. Dad

    Ich musste lächeln. Ich blickte auf und sah wie mich Mum und Draco auch anlächelnden. Dann kam meine Mutter und umarmte mich und auch Draco schloss mich in den Arm.

    3
    Wir wollten gerade aufbrechen um unsere letzten Schulsachen in der Winkelgasse für unser sechstes Schuljahr zu besorgen. Doch plötzlich kam Bellatrix zu uns und meinte: „Zissy, der dunkle Lord möchte mit dir reden und du sollst Draco und Cat mitbringen!“ sagte sie mit einem Lächeln. Mum sah geschockt aus, doch sie nahm uns widerwillig und wir apparierten an einen seltsamen Ort. Vor uns lag ein großes Haus. Und wir steuerten direkt darauf zu. Wir betraten es und wir standen in einer steinernen, kalten Halle. Bellatrix war uns gefolgt und ging nun voraus. Wir folgten ihr. Wir gingen durch eine Türe. Ich wusste, dass Mum Lord Voldemort nicht mochte, aber wegen Dad waren wir verpflichtet das zu tun was er sagte. Ich blickte hoch und als ich ihn sah lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. „Narzissa, schön dich zu sehen!“ sagte der Dunkle Lord und lächelte hinterlistig. „Die Freude liegt ganz auf meiner Seite!“ sagte sie ohne jede Emotion. „Ah, du hast deine Kinder mitgebracht.“ Stellte er zufrieden fest. Meine Mutter nickte nur. Der dunkle Lord kam auf uns zu. „Cat, nicht wahr?“ sagte er als er vor mir stand. „Hübsches Ding!“ sagte er und sah mich an. Ich versuchte zu lächeln. „Und Draco!“ sagte er und ging auf meinen Bruder zu. Dann wandte er sich an unsere Mutter. „Nun Narzissa, da Lucius versagt hat, wird eines deiner Kinder mir dienen!“ sagte er. Meine Mutter blickte erschrocken auf. „Aber es sind doch noch Kinder!“ sagte unsere Mutter geschockt. „Narzissa, Lucius war auch auf dem Niveau eines Kindes!“ sagte er. „Bitte nicht meine Kinder!“ antwortete Mum. „Wie wäre es dann mit dir Narzissa?“ fragte der dunkle Lord. „Nein!“ antwortete Draco. Voldemort wandte sich sofort um. „So, wir haben einen freiwilligen?“ fragte er. Ich sah wie Draco seinen ganzen Mut zusammen nahm und sagte: „Ja!“ Ich war geschockt. „Dann komm mit mir!“ sagte er. Draco setzte sich in Bewegung. „Nein!“ flüsterte ich und eine Träne kullerte mir über die Wange. Draco umarmte mich und wischte sie mir weg. „Alles in Ordnung!“ versicherte er mir und folgte dann Voldemort in ein anderes Zimmer. Meine Mutter kam zu mir und umarmte mich, auch sie hatte Tränen in den Augen. Nach ein paar Minuten später kam Draco wieder heraus, gefolgt von dem dunklen Lord. Ich wusste, dass er nun das dunkle Mal trug. „Draco, du wirst Dumbledore töten. Kein Wort zu niemandem!“ sagte Voldemort und sah in die Runde. Dann nahm uns unsere Mutter und wir apparierten zurück. Zuhause angekommen fiel ich Draco um den Hals: „Es tut mir so leid!“ schluchzte ich. „Hey Süße, es ist nichts passiert, nur das ich jetzt ein neues Tattoo habe!“ scherzte er. Ich musste lachen. Auch er lachte und unsere Mutter auch, doch sie schien noch ein wenig verunsichert. Da apparierte auch Tante Bella. „Herzlichen Glückwunsch, Draco!“ sagte sie und lächelte ihr verrücktes Lächeln. Mich sah sie etwas abwertend an. „Bella!“ sagte meine Mutter die diese Geste bemerkte. Dann schien meine Mutter einen Gedankenblitz zu haben. „Severus!“ sagte sie und Bellatrix sah sofort zu ihr. „Nein, Zissy!“ zischte sie. Doch da disapparierte meine Mutter schon. Bellatrix folgte ihr. Draco und ich sahen uns an, doch wir gingen ins Haus und packten unsere Koffer, den morgen würden wir nach Hogwarts gehen. Morgen würde ich endlich wieder meine beste Freundin sehen, Lorena Grande. Sie war die Halbschwester von Blaise. Sie hatten dieselbe Mutter. Blaise war der beste Freund von Draco. Er war bei den Mädchen sehr beliebt, aber er war auch ziemlich frech, aber er sah auch eben gut aus. Lorena hatte schokobraune Haare und ebenfalls wunderhübsch. Zu unserem Leidwesen hatten wir ziemlich viele Verehrer. Lorenas Cousine Daphne konnten wir beide nicht ausstehen, sie war immer so aufdringlich. Wenn ich auch mochte waren Fred und George Weasley. Sie waren witzig und das mochte ich. Jedoch waren beide schon mit der Schule fertig.
    Eine halbe Stunde später rief unsere Mutter nach uns, sie musste inzwischen wieder zurück sein. Wir machten uns auf den Weg in die Winkelgasse. Dort machten wir noch die letzten Besorgungen und Draco und meine Mutter wollten noch schnell etwas in der Nokturngasse holen. Da ich solche schwarz-magischen Orte nicht mochte nutzte ich lieber die Zeit um einen Abstecher zu Weasleys Zauberhaften Zauberscherze zu machen. Ich betrat den Laden und sah auch sofort die Zwillinge. „Wen haben wir denn da?“ fragte Fred und umarmte mich. „Hey ihr zwei!“ sagte ich und umarmte auch noch George. Ich sah Hermine und Ginny an den Liebestränken stehen. „Liebestränke was?“ fragte George lachend. „Na Schwesterchen du müsstest das ja nicht nötig haben, wenn wir richtig wissen gehst du gerade mit Michael Corner!“ sagte Fred. „Das geht euch gar nichts an!“ sagte sie und verschwand. Hermine mit der ich gut befreundet war umarmte mich. „Hermine!“ sagte ich fröhlich. Als wir uns fertig begrüßt hatten sah ich mir ebenfalls die Liebestränke an. „Na du brauchst das sicher nicht, Cat. So wie dir die Kerle hinterher sabbern.“ Lachte Fred. Ich verdrehte die Augen und sah auf. Mich beobachtete ein älterer Schüler. Soviel ich wusste hieß er Cormac McLaggen und riss viele Mädchen auf. Ich sah schnell wieder weg. „Siehst du!“ meinte George der das ganze bemerkt hatte. Plötzlich kam Ron um die Ecke, für mich hatte er nur einen abschätzigen Blick übrig. „Wie viel kostet das?“ fragte er an Fred und George gewandt. „Fünf Galleonen!“ sagten sie. „Wie viel kostet das für mich?“ fragte er. „Fünf Galleonen!“ sagten Fred und George gleichzeitig. „Ich bin euer Bruder!“ setzte Ron hinzu. „Zehn Galleonen!“ erwiderten Fred und George frech im Chor. Ich musste lachen. Ich war noch eine ganze Weile im Laden der Zwillinge und unterhielt mich sogar mit Ginny, die ich eigentlich nicht so sehr gemocht hatte, doch ich merkte, dass sie eigentlich ganz nett war. Dann war es auch wieder an der Zeit zu gehen.

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    Es war Abend, ich war gerade auf den Weg zum Salon, da es bald Zeit für das Abendessen war. Ich bog um die Ecke und hatte schon die Hand auf der Klinke als ich die Stimme meiner Tante hörte. „Zissy, dass hättest du nicht machen sollen!“ „Bella, ich muss meine Kinder schützen. Wären du und Lucius nicht ihm beigetreten, dann wäre jetzt alles gut!“ hörte ich meine Mutter. „Zissy, ihr solltet es als Ehre sehen!“ sagte meine Tante. „Eine Ehre einen Menschen zu töten? Das kann ich Draco nicht antun, diese seelische Zerstörung. Der dunkle Lord will uns doch nur leiden sehen und wenn Draco scheitert ist Cat die nächste. Ich kann nicht zulassen, dass er das Leben meiner Kinder zerstört!“ sagte meine Mutter. „Zerstört? Zissy, wenn Draco es schafft sind alle Sünden vergessen!“ meinte Bellatrix gierig. „Dir ist die Ehre wichtiger wie das Wohl deiner Familie, deines Neffen, deiner Nichte, deiner Schwester?“ fragte meine Mutter bestürzt. „Nein, aber wir haben uns ihm verpflichtet!“ sagte meine Tante bestimmt. „Wir? Du und Lucius habt das getan und es war ein gravierender Fehler!“ fauchte meine Mutter. Meine Tante schwieg. Ich nutzte dieses Schweigen und betrat den Raum. „Hallo, Liebes!“ sagte meine Mutter und lächelte mich an. „Das Essen braucht noch einen Moment!“ sagte meine Mutter und warf Bellatrix einen wütenden Blick zu. Ich setzte mich in einen Sessel und wartete. Tante Bellatrix kam ebenfalls und setzte sich auf das Sofa. „Wie waren deine ZAG Ergebnisse?“ fragte sie lächelnd. Ich war misstrauisch. „Ich habe alle Fächer bestanden!“ sagte ich. „Schön!“ meinte sie. „Dieses Jahr waren die Patenkinder von Lucius gar nicht zu Besuch!“ stellte Bellatrix enttäuscht fest. „Blaise und Lorena?“ fragte ich. „Ja, schade eigentlich!“ sagte sie. Meine Tante hatte einen Narren an Lorena und Blaise gefressen. Draco kam in den Salon und setzte sich zu uns. Doch kaum saß er da kam auch unsere Mutter schon herein und meinte: „Das Essen ist soweit!“ „Zissy, ihr solltet euch einen neuen Hauselfen beschaffen!“ meinte Bellatrix. „Du kommst gar nicht mehr zur Ruhe!“ fuhr sie fort. „Ist vielleicht auch besser so!“ sagte meine Mutter düster. Wir aßen und dann machten Draco und ich uns auf den Weg nach oben. Ich ging in mein Zimmer und legte mich sofort schlafen.

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    Ich öffnete meine Augen und hörte auf zu rennen. Vor mir stand der Zug nachdem ich mich solange gesehnt hatte. Ich war gerade durch den Pfeiler von Gleis 9 Ÿ gerannt. Draco kam nach mir an. Die rote Lok schillerte und dampfte. Sie zischte und es schien als wollte der Hogwarts Express die Schüler antreiben einzusteigen und sich zu verabschieden. „Passt auf euch auf!“ sagte unsere Mutter die nun auch neben uns auf dem Gleis stand. „Du auch auf dich, Mum!“ sagte ich und umarmte sie. Auch Draco verabschiedete sich. Dann verschwand unsere Mutter, da sie nicht gesehen werden wollte von all den Leuten die es darauf abgesehen hatten blöde Kommentare über unsere Vater zu machen. Ich zog meinen Koffer hinter mir her und ging Richtung Zug. Draco folgte mir. Plötzlich stürzte sich jemand auf mich und umarmte mich. Wir fielen fast hin. Ich sah schokobraune Haare schimmern und wusste sofort, dass es Lorena war. Ich umarmte sie ebenfalls. Dann sah ich auch Blaise, der lachend daneben stand. Auch ihn umarmte ich. „Vor den Ferien dachte ich hübscher als du kann man nicht sein und jetzt bist du noch hübscher, Cat!“ grinste Blaise. Ich verdrehte die Augen und boxte ihn leicht in die Seite. Dann gingen wir in den Zug und suchten nach einem freien Abteil. Da wir früh dran waren, dauerte es auch nicht lange bis wir fündig wurden. Wir setzten uns. Ich setzte mich gegenüber von Lorena und neben Draco, der gegenüber von Blaise saß. „Und wie waren eure Ferien?“ fragte ich an Lorena und Blaise gewandt. „Die Beerdigung von Nr. 8 und der Familienurlaub mit Nr. 9 auf die Malediven!“ meinte Blaise trocken. „Die nächsten Sommerferien würde ich am liebsten gar nicht nach Hause gehen.“ Sagte ich. „Dann kommt doch einfach in den nächsten Ferien zu uns!“ lächelte Lorena. „Unsere Mutter hätte sicher nichts dagegen Draco!“ sagte ich. Er lächelte und nickte. „Seht nur die Wiesel kommen auch!“ sagte Blaise belustigt. „Jetzt sind es nur noch zwei!“ stellte Lorena fest. „Ginny ist echt in Ordnung und wenigstens nicht so verklemmt wie ihr Bruder!“ meinte ich. „Da hast du recht!“ meinte Draco. „Das Schlammblut und die Zwillinge sind auch besser als der alte Wieselkönig!“ fuhr Draco fort. Ich sah ihn durchdringend an. Und er wusste sofort, was ich meinte. Ich hasste es, wenn er Hermine Schlammblut nannte oder die Weasleys Wiesel. Er sah mich entschuldigend an, ich schüttelte nur lachend den Kopf. Draußen auf dem Gleis war die Hölle los, die letzten Schüler trudelten ein und hasteten nun in den Zug da gerade die Pfeife ertönt war. Dann war auf dem Bahnsteig kein Schüler mehr zu sehen, nur noch Eltern und Geschwister die winkten. Dann setzte sich der Zug in Bewegung.
    Wir waren schon eine Weile gefahren. Draco war gerade aufgestanden um etwas in seine Tasche zu packen. Plötzlich wurde es im ganzen Abteil stockduster. Viele Schüler schrien auf. Doch nach einigen Sekunden verschwand die Dunkelheit wieder. „Blaise, was war das?“ fragte Draco misstrauisch. Anstatt Blaise antwortete ich: „Das waren bestimmt nur irgendwelche Erstklässler, setzt dich Draco bald sind wir in Hogwarts!“ Draco warf noch einen prüfenden Blick um sich und dann setzte er sich. „Hogwarts…!“ sagte er abwertend. „Was für ein Drecksladen von Schule. Ich glaube, wenn ich noch zwei Jahre dahin müsste würde ich mich vom Astronomieturm werfen!“ fuhr er fort. Blaise musste auflachen. „Findest du das etwa lustig Blaise?“ fragte Draco. Doch Lorena unterbrach ihn. „Was soll das bedeuten Draco?“ fragte sie misstrauisch. „Dass ich mein nächstes Jahr nicht mit Zauberkunst verschwenden werde!“ sagte Draco. Ich konnte Draco verstehen. Er liebte Hogwarts, aber er wusste, dass er in diesem Schuljahr einen Menschen umbringen musste und nächstes Jahr würde er nicht zurückkehren können, da er von allen als Mörder bezeichnet werden würde. Plötzlich wurde unsere Abteiltüre geöffnet. „Hey Leute!“ sagte Pansy und kam mit einem fetten Lächeln im Gesicht zu uns. „Na Draco wie waren deine Ferien?“ fragte sie. „Wie wäre es mit anklopfen?“ fragte ich bissig, doch sie ignorierte mich. Pansy wollte sich gerade neben Draco niederlassen als Blaise sagte. „Ah Pansy, bevor ich es vergesse, Flint sucht dich, scheint wichtig zu sein.“ Pansy sah ihn verwirrt an, jedoch schien sie ihm zu glauben. „Okay man sieht sich Hogwarts!“ sagte sie und ging hinaus. „Danke Kumpel!“ sagte Draco zu Blaise als die Abteiltüre ins Schloss gefallen war. „Wie ich dieses Mopsgesicht hasse!“ sagte Lorena genervt. „Wem sagst du das!“ meinte ich. Doch keine Minute später öffnete sich die Abteiltüre und Theo stand darin. „Das soll ich euch von Professor Slughorn geben!“ sagte er und verschwand wieder. Er hatte zwei Briefe auf den Tisch gelegt. „Professor Slughorn? War das nicht der Zaubertränkelehrer von Mum und Dad?“ fragte ich an Draco gewandt. Er nickte und meinte: „Bestimmt solche Slug- Club Einladungen.“ Lorena nahm beide Briefe in die Hand. „Der eine ist für dich Blaise.“ Sagte sie und gab einen an Blaise, der ihn öffnete. „Und der andere ist für dich Cat!“ sagte sie. Ich nahm den Brief entgegen und öffnete ihn.

    Sehr geehrte Mrs. Malfoy,
    Ich würde mich freuen, wenn sie auf einen Tee bei mir in meinem Abteil vorbeischauen würden.
    Ich würde mich gerne über ihre exzellenten Schulleistungen unterhalten.
    Mit freundlichen Grüßen
    Horace Slughorn

    „Tee trinken?“ fragte ich verwirrt. „Naja, lass es uns hinter uns bringen!“ meinte Blaise. Wir standen auf und machten uns auf den Weg zu dem Lehrerabteil

    (Dracos Sicht)
    Blaise und meine Schwester machten sich auf den Weg zu diesem Slughorn. Ich und Lorena waren alleine. „Sag mal Draco, wie hat Cat das mit eurem Vater eigentlich verkraftete, dass was ich im Tagespropheten gesehen hab sah ja nicht besonders gut aus!“ meinte sie mit einem sorgenvollen Unterton in der Stimme. „Naja nicht gerade gut. Sie hat sich drei Tage in ihrem Zimmer eingeschlossen und mit niemandem geredet und nichts gegessen. Und als sie endlich wieder herausgekommen ist, ist sie erst einmal zusammengebrochen!“ erzählte ich. „Ich habe mir Sorgen gemacht, aber wir waren ja auf diesen beschissenen Malediven und von dort aus hätte die Eule, wenn sie es geschafft hätte, 7 Wochen gebraucht!“ meinte sie. „Aber ihr geht es wieder gut, seit wir den Brief von Dad bekommen haben, ist sie wieder ganz die Alte!“ sagte ich und lächelte. Sie lächelte ihr wundervolles Lächeln zurück. „Zum Glück. Aber das Potter gegen euch aussagt war so oder so klar!“ meinte sie. Und in mir bäumte sich die Wut auf. Wegen diesem Mistkerl saß mein Vater in Askaban und meine Mutter weinte und meine Schwester litt so sehr, dass es mir das Herz brach. Und dann hatte er auch noch die Dreistigkeit jetzt hier im Abteil zu sitzen unter seinem Tarnumhang und uns zu belauschen.



    (Cats Sicht)
    Blaise und ich verließen gerade unser Abteil und machten uns auf die Suche nach dem Abteil von diesem Professor Slughorn. Es dauerte nicht lange. Wir klopften an und eine Stimme bat uns herein. Es war ein viel größeres Abteil als ein normales. „Ah, Mr. Zabini und Mrs. Malfoy!“ begrüßte uns der kleine rundlich, grauhaarige Mann. „Bitte setzten sie sich doch!“ bat er uns. Wir setzten uns. Ich saß mich neben Ginny, die bereits schon im Abteil saß und Blaise ließ sich neben mir nieder. „Darf ich ihnen vorstellen, das hier ist Mrs. Weasley!“ er deutete auf Ginny neben mir, die mich gerade angrinste. „Das hier ist Mr. Nott!“ er zeigte auf Theo der bereits auch im Abteil saß. „Hier haben wir Mrs. Greengrass!“ er zeigte auf das Mädchen, das neben ihm saß. Es war die Cousine von Blaise und Lorena. „Und hier haben wir Mr. McLaggen!“ Er zeigte auf den Jungen, der wirklich nicht schlecht aussah, neben sich. Cormac sah mich irgendwie komisch an. Ich lächelte jedoch einfach zurück. „Eigentlich hatte ich noch mit Mr. Potter gerechnet!“ sagte Slughorn. „Mr. Zabini, wie geht es denn ihrer Mutter?“ fragte Slughorn an Blaise gewandt. „Sehr gut!“ sagte Blaise. „Wie ich höre hat sie vor nächsten Sommer zu heiraten!“ sagte Slughorn vergnügt. „Ja, das ist richtig!“ meinte Blaise. „Die wievielte Ehe ist das den jetzt überhaupt?“ fragte Slughorn entzückt. Doch zu Blaises' Glück kam gerade ein Junge herein gestolpert. „Guten Tag, Professor!“ sagte er völlig außer Puste. „Ah Mr. Finnigan, schön sie zu sehen!“ sagte Slughorn. Dieser Finnigan-Junge setzte sich neben Cormac, der mich immer noch anstarrte. Slughorn erzählte noch viele Geschichten aus früheren Zeiten. Nebenbei tranken wir noch Tee. „Mrs. Malfoy, sagen sie, sie haben ja alle ZAGs bestanden, sagen sie welche Fächer haben sie den gewählt gehabt für die ZAGs?“ fragte er interessiert. Ich blickte zu Slughorn und zählte auf: „ Ich habe Verteidigung gegen die dunklen Künste, Astronomie, Geschichte der Zauberei, Wahrsagen, Zaubertränke, Alte Runen, Arithmantik, Kräuterkunde, Pflege magischer Geschöpfe, Verwandlung und Zauberkunst gewählt.“ sagte ich. „Oh dann werden wir uns wohl in Zaubertränke sehen, wie ich höre haben sie das mit einem Ohnegleichen bestanden!“ meinte Slughorn. Ich nickte. „Welche Fächer werden sie abwählen?“ fragte Slughorn interessiert. „Ich denke, Wahrsagen und Geschichte der Zauberei!“ erklärte ich. Slughorn nickte nur interessiert. Ich widmete mich wieder meinem Tee. Ich blickte auf und sah Cormac, der mir gegenüber saß. Er sah mich an und hatte seinen Teelöffel im Mund, er sah mich irgendwie gierig an. Etwas verwirrt blickte ich wieder auf meine Teetasse und ich spürte wie Blaise neben mir grinste. „Professor wir sollten solangsam uns auf den Weg machen, wir müssen uns noch umziehen und wir sind bald in Hogwarts!“ wies Ginny Professor Slughorn zu Recht. Endlich konnten wir dieses Abteil verlassen. Blaise und ich machten uns also auf den Weg zu unserem Abteil. „McLaggen scheint es ja ziemlich auf dich abgesehen zu haben!“ sagte Blaise und schmunzelte. „Schön für ihn!“ entgegnete ich kühl. „Du warst sichtlich verwirrt!“ bohrte er weiter nach. „Blödmann!“ sagte ich und boxte ihn. „Hey!“ lachte er und fing an mich zu kitzeln. Irgendwann konnte ich mich befreien und rannte gefolgt von Blaise zum Abteil. Als ich die Türe aufschob, sah ich wie Lorena und Draco sich unterhielten. „Und wie war es?“ fragte Lorena als wir das Abteil betraten. „McLaggen hat ja besonders auf die Löffel gestanden!“ sagte Blaise und sah mich mit einem Grinsen. Ich warf ihm einen entrüstenden Blick zu. „War ganz in Ordnung!“ sagte ich um die Bemerkung zu überspielen. Was mir zum Glück auch gelang. „Ihr solltet euch mal umziehen, wir sind bald da!“ riet uns Draco. Er und Lorena trugen schon ihre komplette Schulkleidung. Blaise und ich zogen uns ebenfalls um.
    Nach einer paar Minuten kamen wir auch endlich am Bahnhof von Hogsmead an. Lorena, Blaise und ich standen auf und wollten das Abteil verlassen, Draco jedoch blieb sitzen. Wir drehten uns um doch er sagte: „Geht schon mal vor, ich muss noch etwas kontrollieren!“ Wir dachten uns nichts dabei und gingen zu den Kutschen.

    (Dracos Sicht)
    Die anderen verließen das Abteil und ich war alleine. Ich nahm meine Tasche. Ich schloss die Abteiltüre und ließ alle Jalousien hinunter. Dann sagte ich, weil ich mir sicher war, dass dieser Potter unter seinem Tarnumhang auf der Gepäckablage lag: „ Hat dir deine Mutter nicht beigebracht, dass man Leute nicht belauscht Potter?“ dann zog ich meinen Zauberstab zielte auf die Stelle an der ich Potter vermutete ich sagte: „Pertrificus Totalus!“ und ich sah wie etwas auf den Boden rumpelte. Ich ging an die Stelle und zog den Tarnumhang von Potter. „Ach ja sie war tot bevor du dir die Spucke vom Mund wischen konntest!“ Dann wurde ich blind vor Wut, trat ihm ins Gesicht und sagte: „Das war für meine Schwester! Und dir gute Fahrt zurück nach London!“ Dann legte ich wieder den Tarnumhang auf ihn und ging. Ich erreichte gerade noch die Letzte Kutsche.

    (Cats Sicht)
    „Wo bleibt Draco denn?“ fragte Lorena. Wir warteten vor der Schule und sämtliche Schüler gingen an uns vorbei. „Da vorne kommt er ja!“ sagte Blaise. Draco kam und hatte einen komischen Gesichtsausdruck. „Endlich! Was hast du denn noch gemacht?“ fragte ich. „Nichts!“ antwortete er. „Nichts hat ganz schön lange gedauert!“ meinte ich. „Wer war die Glückliche?“ fragte Blaise. „Oh Blaise, denk nicht immer nur an Mädchen!“ sagte ich und boxte ihn in die Seite. „Ich denke nicht an Mädchen, ich denke an ein Mädchen!“ sagte er frech. Ich verdrehte die Augen. Dann machten wir uns auf den Weg in die große Halle. Nachdem Dumbledore seine Rede gehalten hatte gab es auch endlich essen. Plötzlich kam Harry rein und er blutete. Ich blickte zu Draco. Ich wusste sofort, dass es Dracos Werk war. Er hatte mal wieder aus Wut gehandelt, weil wegen Harry unser Vater in Askaban sitzt. „Das ist nicht dein Ernst Draco!“ zischte ich. Er sah mich an, dann versuchte er sich zu verteidigen. „Er hat es verdient und ich habe es für Dich getan!“ flüsterte er zurück. Ich schüttelte fassungslos den Kopf. Dann stand ich auf und ging geradewegs zum Tisch der Gryffindores. Ich ging direkt auf Harry, Ron, Hermine und Ginny zu. „Harry?“ fragte ich vorsichtig. Er drehte sich um und Ron sagte nur abfällig. „Was will die denn hier!“ Ron ignorierte ich. „Harry, es tut mir Leid was mein Bruder getan hat!“ sagte ich. „Ach ja, das was dein Vater ist tut dir nicht leid!“ sagte Harry kalt. „Du musst doch meinen Bruder verstehen, als unser Vater war ging es uns schlecht. Er hat uns immer vor ihm geschützt und jetzt ist er weg. Ich verstehe dich Harry, aber ich dachte du würdest es am Besten verstehen, wenn man seine Eltern verliert.“ Sagte ich und spürte Tränen in meinen Augen. „Ach ja, dein Vater ist doch selber schuld. Und was dein Bruder getan hat ist nicht zurechtfertigen.“ Meinte Ron. „Vielleicht ist es das nicht! Aber ich dachte Harry würde es am meisten verstehen, wie Draco gehandelt hat. Wir haben unseren Vater vielleicht für immer verloren und er wollte uns nur schützen. Und ich dachte wirklich du bist in Gryffindore weil du mutig und hilfsbereit bist. Aber vielleicht stimmt es ja doch, dass manche von euch an Arroganzüberlastung leiden!“ sagte ich und rannte aus der Großen Halle. Warum bei Merlins Unterhose war Harry so kalt? Ich rannte und rannte und ich spürte die Tränen auf meinem Gesicht. Ich rannte hoch zum Astronomieturm. Ich setzte lehnte mich an die kalte Steinwand und ließ meinen Tränen freien Lauf.
    Ich war so in Gedanken, dass ich nicht bemerkte wie jemand sich neben mich setzte. Es war Ginny sie legte einen Arm um meine Schulter und tröstete mich: „Es tut mir leid, was Harry und Ron gesagt haben. Aber sie können Draco nicht besonders leiden. Ich finde sie hätten ruhig netter sein können. Ich verstehe, dass es dir weh tut das dein Vater weg ist.“ Sagte sie. Wir saßen noch eine Weile so da. Irgendwann gingen wir dann in unsere Gemeinschaftsräume. „Danke, Ginny!“ verabschiedete ich mich von ihr und sie lächelte mir zu. Ich ging noch schnell auf eine Toilette um meine Augen zu kühlen, damit man nicht sah, dass ich geweint hatte. Dann ging ich in den Gemeinschaftsraum. Ich betrat den Gemeinschaftsraum und Draco steuerte sofort auf mich zu. „Cat, es tut mir leid!“ sagte er. Ich lächelte und nahm ihn in den Arm. Dann ging ich ohne ein weiteres Wort in meinen Schlafsaal und schlief ein.

    6
    Es waren inzwischen zwei Wochen vergangen und der Schulalltag war eingekehrt. Heute stand ein Hogsmead Wochenende an und zusammen mit Draco, Blaise und Lorena machte ich mich auf den Weg dorthin. Wir gingen aus Gewohnheit in die Drei Besen. Wir setzten uns an einen Tisch und tranken Butterbier. „Ah Mrs. Malfoy und Mr. Zabini!“ sagte eine Stimme. Ich wandte mich um und sah Professor Slughorn. „Tag, Professor!“ sagte ich. „Ich wollte sie einladen, morgen zu einem Abendessen in meinem Büro. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie kommen würden!“ sagte er. „Gerne Professor!“ meinte Blaise. Glücklich und zufrieden über die Aussage lächelte Slughorn und meinte: „Dann schönen Tag noch!“ und mit diesen Worten verschwand er. Wir hatten unsere Butterbiers fertig getrunken. Ich sah wie einige Gryffindores den Pub betraten unter anderem auch McLaggen. „Zeit zu gehen!“ sagte ich zu den anderen. „Also ich fände es gemütlicher noch ein wenig zu bleiben!“ meinte Blaise, der genau wusste weswegen ich nicht bleiben wollte. „Viel Spaß!“ sagte ich und stand auf und wollte die Drei Besen verlassen. „Hey Malfoy, Lust auf ein Date?“ rief mir jemand hinter her doch ich ignorierte es. Ich ging auf die Hauptstraße und beschloss einfach wieder zurück zum Schloss zu gehen. Doch plötzlich wurde ich von jemandem eingeholt. Es war Lorena. „Hey Süße, warte!“ rief sie. Ich blieb stehen und wartete. „Hat Blaise wieder solche dummen Kommentare gemacht?“ fragte ich genervt. „Eigentlich nicht!“ sagte sie. Zusammen stapften wir schweigend Richtung Schloss. Als wir dort ankamen trafen wir auf einen angesäuerten Filch, der vor sich hin schimpfte. Wir ignorierten ihn und machten uns auf in den Gemeinschaftsraum. „Was willst du eigentlich morgen zu dem Abendessen anziehen?“ fragte Lorena mich. „Das weiße Kleid!“ sagte ich. „Das steht dir gut!“ lächelte sie. „Schade, dass du nicht im Slug- Club bist.“ Sagte ich. „Naja du hast ja Blaise!“ sagte sie aufmunternd. „Ja vor allem Blaise, der zu allem ein Kommentar abgibt!“ sagte ich. Wir gingen hinunter und machten es uns im Gemeinschaftsraum bequem. Außer Millicent Blustrode war niemand da. Jedoch kamen nach und nach immer mehr Schüler. Bald kamen auch Blaise und Draco wieder. „Hey Bellissima!“ sagte Blaise und setzte sich neben mich. „Seit wann kannst du Italienisch, Blaise?“ fragte ich. „Das war Italienisch?“ fragte er. Ich verdrehte die Augen. Lorena lachte nur und Draco konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Selbst Blaise musste schmunzeln. „Gehen wir morgen zusammen zu diesem Abendessen?“ fragte Blaise. „Von mir aus!“ antwortete ich. „Cat, komm wir gehen hoch, ich bin müde!“ meinte Lorena. Ich nickte und dann machten wir uns auf den Weg nach oben.


    7
    „Du siehst fantastisch aus!“ meinte Lorena. Ich lächelte ihr dankend zu und umarmte sie. Dann machte ich mich auf den Weg. Im Gemeinschaftsraum war nichts von Blaise zu sehen. Also ging ich raus. Ich ging durch die Türe und rannte fast in jemanden rein. Es war Blaise. „Nicht so stürmisch!“ lachte er. „Sorry!“ entgegnete ich. Er grinste: Du siehst wunderschön aus. Ich glaube Cormac wird es gefallen!“ Ich schubste Blaise. Wir machten uns auf den Weg zu Slughorns Büro. Auf dem Weg trafen wir noch sämtliche andere Schüler die auch eingeladen waren. Darunter auch Harry und Hermine. Hermine lächelte mir zu und auf Harry achtete ich nicht. Slughorn empfing uns freudestrahlend. Hermine saß neben mir und Harry, und Blaise hatte sich neben mich gesetzt. Dann waren wir alle vollzählig, bis auf Ginny und das Essen begann. „Sagen sie Mr. McLaggen, sehen sie als noch ihren Onkel?“ fragte Slughorn an Cormac gewandt. „Ja wir gehen ab und zu noch auf die Jagd!“ antwortete er. „Ist das nicht eine Muggelbeschäftigung?“ fragte Slughorn irritiert. „Nicht unbedingt!“ entgegnete Cormac und sah zu mir und meinte: „Man kann auch andere Dinge jagen!“ er schleckte sich ein wenig Dessert von den Lippen, dass dort hängen geblieben war. Ich sah irritiert weg und widmete mich wieder meinem Dessert. „Mrs. Malfoy, sagen sie. Ihre Freundin Mrs. Grande ist doch die Schwester von Mrs. Zabini. Ich wäre erfreut wenn sie zu der Weihnachtsfeier erscheinen würde, die ich am Heilig Abend zu Ehren des Slug-Clubs gebe.“ Meinte er äußerst erfreut. „Ich werde es ihr ausrichten!“ meinte ich. Plötzlich ging die Türe auf und Ginny kam herein. „Entschuldigen sie Professor, normalerweise bin ich pünktlich!“ meinte sie. Ich hörte wie Hermine zu Harry flüsterte: „Sie haben sich schon wieder gestritten, sie und Dean!“ Harry stand auf und blickte Ginny an. Es schien keine gewollte Reaktion zu sein, denn er setzte sich einfach wieder, ich musste mir ein Kichern verkneifen. Einerseits tat mir Ginny leid, dieser Jim Knopf stritt sich mit ihr und das so heftig das sie Slughorns Party verpasste? Nach einer nicht enden wollenden Unterhaltung mit Slughorn wurde endlich unsere kleine Gesellschaft aufgelöst und wir verließen Slughorns Büro. Zusammen mit Blaise wollte ich mich auf den Weg machen zurück zum Gemeinschaftsraum, doch ich wurde am Handgelenk von jemandem zurückgehalten. „Hast du mal einen Moment?“ fragte ich meine Stimme und meine ganzen Stoßgebete, dass er mich hoffentlich in Ruhe lässt waren umsonst. „Klar, Cormac!“ lächelte ich. Blaise grinste, doch ich ignorierte ihn. „Ich wollte fragen ob du nicht Lust hättest mit mir zur Weihnachtsparty zu gehen?“ fragte er. „Oh, eigentlich hatte ich vor mit jemand anderem zu gehen, Tut mir leid!“ sagte ich. Er sah mich traurig an. Ich sah ihn aufmunternd an und dann machte ich mich zusammen mit Blaise auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Ich wusste, dass ihm der nächste Kommentar schon auf der Zunge brannte doch ich sagte nur: „Halt jetzt einfach deine Klappe!“ Er grinste nur und zum Glück waren wir schnell beim Slytherin Gemeinschaftsraum. Ich sah wie Lorena auf dem Sofa saß und zusammen mit Draco Zaubererschach spielte. „Na wie war eure Party?“ fragte Lorena. „Naja, Potter hat ziemlich auf den Nachtisch gestanden!“ sagte ich lachend. „Und McLaggen war wie hypnotisiert!“ meinte Blaise. Ich sah ihn strafend an. „Achja Lo, bevor ich es vergesse, du bist auch zur Weihnachtsparty eingeladen!“ meinte ich fröhlich. Sie lächelte mich an. „Dann brauchen wir ja nur noch eine Begleitung.“ „Du könntest ja schon eine haben, Cat!“ meinte Blaise. „Sei einfach still!“ zischte ich ihm zu, doch mein Versuch war vergeblich. Bei Blaise Kommentar wurden alle hellhörig. „Mit wem?“ fragte Lorena neugierig. „Niemandem!“ sagte ich genervt. „McLaggen ist also niemand?“ fragte Blaise mich mit hochgezogener Augenbraue und einem schelmischen Lächeln im Gesicht. „Für mich nicht!“ verteidigte ich mich. „Naja ich hoffe du fängst nichts mit diesem Gryffindor an.“ Meinte Draco belustigt. „Sehe ich so aus?“ fragte ich mit einem gespielten, zuckersüßen Lächeln im Gesicht. Ich schnappte mir Lorena und zog sie mit hoch in den Schlafsaal. „Was McLaggen hat dich gefragt, ob du mit ihm zur Party möchtest?“ fragte sie immer noch etwas weggetreten. „Ja und ich habe abgesagt!“ meinte ich kühl. „Naja schlecht sieht er ja nicht aus, aber sein Charakter!“ meinte Lorena. Dann machten wir uns bettfertig und gingen zu Bett.

    8
    Das erste Abendessen von Slughorn war jetzt schon gut eine Woche her und nun war Weihnachtszeit. Überall wurden nun von Filch und Hagrid Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt. Am Ende dieser Woche würden die Ferien beginnen und das hieß drei Wochen Ferien! Ich war schon voller Vorfreude und selbst Snape schien etwas in Weihnachtsstimmung zu sein. In zwei Wochen fand die Party von Slughorn statt und ich hatte immer noch keine Begleitung gefunden. Zwar wurde ich von vielen gefragt jedoch sagte ich allen ab, da niemand dabei war mit dem ich wirklich gerne dorthin gegangen wäre. Lorena hatte beschlossen alleine hinzugehen, da sie dann nicht an eine Begleitung gebunden wäre. Ich glaubte aber, dass der Grund weshalb sie alleine ging Draco war. Ich wusste, dass sie ihn mochte und zwar sehr, vielleicht war ihr das selber noch nicht richtig bewusst, jedoch wollte Draco diese Gelegenheit nutzen um an seinem Todesserplan weiter zu arbeiten. Ich hatte mir überlegt ob ich den beiden nicht einmal auf die Sprünge helfen sollte.
    Draco, Blaise, Lorena und ich saßen zusammen im Gemeinschaftsraum. Ich lag auf dem Boden und brütete über meinen Astronomie Hausaufgaben und Lorena half mir dabei. Blaise und Draco spielten zusammen ‚Wiesel explodiert’ Plötzlich krachte es. Ich zuckte zusammen. Ich sah auf die Uhr und wusste, dass es die Eule mit dem Tagespropheten sein musste. Ich öffnete das Fenster und sah eine bewusstlose Eule auf dem Fenstersims liegen. Ich nahm ihr die Zeitung ab und gab die Eule einem Erstklässler, der sie in die Eulerei bringen sollte. Ich kannte diese Eule, sie war schon ziemlich alt und ihre Augen waren nicht mehr die Besten, deshalb hatte sie auch schon einen krummen Schnabel, da sie anscheinend schon öfters gegen ein Fenster geflogen war. Ich hatte mich früher schon öfters gefragt weswegen Dumbledore die Eule nicht in Pension schickte, bis mir klar wurde, dass Eulen überhaupt nicht pensioniert werden können. Also faltete ich den Tagespropheten auseinander und erschrak, als ich die Fette Überschrift las: „Massenausbruch aus Askaban!“ Ich spürte wie Draco über meine Schulter spickte und mitlas.

    Gestern Nacht ereigneten sich dramatische Szenen im Zauberergefängnis Askaban. Wie jeder Zauberer weiß liegt das Gefängnis auf einer unortbar gezauberten Nordseeinsel, welche in einem eisigen Gebiet liegt. Für die Bewachung dieses Gefängnisses hat das Zaubereiministerium schon seit langem die gefürchteten Dementoren beauftragt. Die Natur besagter Wächter macht das Gefängnis innerhalb der magischen Welt zu einem besonders gefürchteten Ort, da sie den Menschen in ihrer Nähe jegliche positiven Gefühle entziehen. Die Gefangenen erinnern sich beständig an ihre schlimmsten und traurigsten Erlebnisse, werden zunehmend entkräftet, so dass sie zumeist für die Aufenthaltsdauer ihre magischen Kräfte einbüßen und in schweren Depressionen versinken. Eine längere Askabanhaft treibt Gefangene fast immer zum Wahnsinn. Weniger schwere Verbrechen wie beispielsweise Einbruch werden mit begrenzten Haftzeiten in Askaban bestraft. Auf schwere Verstöße gegen die Zaubereigesetze, wie die Anwendung der Unverzeihlichen Flüche, steht eine lebenslängliche Haftstrafe. (Lebenslänglich heißt in der Zauberwelt: Bis zum Tod.)Die berühmtesten Fälle in der Existenz von Askaban sind: Rubeus Hagrid, der wegen Verstoß gegen das Gesetzt der im Ministerium vertretenen Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe verstoßen und musst so für kurze Zeit 1993 in das Gefängnis. Der wohl berühmteste Insasse in Askaban war Sirius Black. Er war der erste Gefangene in der Geschichte von Askaban, dem es gelang auszubrechen. Er saß wegen dem Verdacht Du-weißt-schon-wem angehört zu haben in Askaban, doch wie sich nach seinem Tod herausstellte dieses Jahr war er unschuldig. Er wurde von seiner fanatischen Cousine Bellatrix Leastrange (geb. Black; Schwester von Narzissa Malfoy) getötet. Sie saß ebenfalls bis 1994 in Askaban. Sie entfloh bei einem Massenausbruch, der Anhänger von Du-weißt-schon-wem. Seit 1996 sitzt nun auch ihr Schwager in Gefangenschaft, Lucius Malfoy, er jedoch entfloh gestern Nacht zusammen mit anderen Verurteilten. Wie es ihnen gelang ist noch unklar, aber es könnte sein, dass die Dementoren die Seiten gewechselt haben und nun nicht mehr dem Ministerium dienen. Man sollte sich wirklich nie täuschen lassen von der Verwandtschaft, denn auch der allerseits beliebte Schulleiter von Hogwarts der Schule für Hexerei und Zauberei, Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore, hat eine dunkle Vergangenheit. Sein Vater Percival Dumbledore musste den Rest seines Lebens in Askaban verbringen, da er Muggelkinder angegriffen hatte. Dennoch werden sämtliche der Ausgebrochenen gesucht. Gesucht werden: Lucius Malfoy, Rodolphus Leastrange, Antonin Dolohow, Walden Macnair, Augustus Rookwood, Stan Shunpike, Rabastan Leastrange und Igor Karkaroff.

    Ich blickte auf, ich sah Draco an und dann fielen wir uns überglücklich in die Arme. Unser Vater hatte es geschafft aus Askaban zu fliehen. Wir jubelten und ich fiel auch Lorena um den Hals. Schließlich umarmte ich auch vor Freude Blaise. Als ich ihn umarmte, breitete sich in mir ein wohliges Gefühl von Geborgenheit aus und überall fing meine Haut an zu kribbeln und in meinem Bauch flogen seltsamer Weise auf einmal Schnatze herum. Was war das? Ich hatte mich doch jetzt nicht etwa…? Nein das konnte auf keinen Fall sein. Ich löste mich von Blaise und versuchte mich so normal wie möglich zu verhalten. Plötzlich sah ich in seine wunderschönen schokobraunen Augen und die Schnatze in meinem Bauch wurden noch wilder. Plötzlich fiel mir auch auf wie gut er eigentlich aus sah und wie muskulös er eigentlich war. Mein Herz pochte mir bis zum Hals. Was war das und warum passierte das ausgerechnet jetzt? All die Jahre war nichts passiert und nun? Ich konnte mich doch nicht einfach in meinen besten Freund verlieben. Außerdem war Blaise ein Frauenheld und das war das letzte was ich wollte. Als könnte Draco meine Gedanke lesen fragte er plötzlich an Blaise gewandt: „Sag mal Blaise, wer ist eigentlich gerade zur Zeit deine Neue?“ „Zurzeit niemand!“ grinste er. „Weswegen machst du das eigentlich?“ fragte ich. „Naja, ich bin auf der Such nach der Richtigen!“ grinste er. „Na dann viel Spaß!“ meinte ich und lachte. Es kostete mich eine riesige Überwindung zu lachen. Was war los? Vor ein paar Sekunden war die Welt noch ein Ordnung gewesen und jetzt stand sie Kopf. „Wer sagt, dass ich sie nicht schon gefunden habe? Sie weiß nur noch nichts von ihrem Glück!“ meinte Blaise. „Na dann viel Glück!“ meinte ich. „Das wirst du brauchen Blaise, du weißt wie beliebt sie ist. Ich würde sie mir schnappen bevor sie vergeben ist!“ sagte Draco. „Oh mein Brüderchen kennt die Glückliche?“ fragte ich lachend. „Tja, aber das ist ein Jungsgeheimnis!“ grinste Draco. Lorena verdrehte die Augen. „Leute ich bin echt müde! Ich gehe hoch!“ meinte ich und machte mich auf den Weg in den Schlafsaal.

    (Blaise’s Sicht)

    Man warum war ich so ein Feigling. Ich lenkte mich nun schon so lange mit anderen Mädchen ab die so dumm waren und geglaubt haben ich wäre an ihnen interessiert. Aber ich musste mich ja auch in meine beste Freundin verlieben und das schon seit der dritten Klasse. Sie machte mich verrückt. Warum bekam ich ausgerechnet bei ihr Herzklopfen? Ich würde wohl immer dazu verdammt sein nur ihr bester Freund zu sein. Ihre braunen Augen, ihre Haare, ihr Lachen, ihre Art. Warum verdrehte sie mir so den Kopf und doch sieht sie mich ja nicht einmal. Ich bin so ein Idiot. Draco hat Recht. Ich muss mich jetzt endlich ranhalten sonst ist sie bald weg. Sie stand auf und ging. Ich sah ihr nach. „Ich hau mich dann auch mal aufs Ohr!“ meinte ich und stand auf. Dann ließ ich meine Schwester und Draco alleine. Meine Schwester war einfach, das einzige Mädchen, dass ich wirklich mochte, abgesehen von Cat, die ich über alles liebe. Lorena ist immer für mich da und wir stehen uns sehr nahe. Ich bin froh, dass ich sie habe. Ein Geheimnis habe ich vor ihr: Das ich in Cat verliebt bin und was die Sache noch komplizierter machte, sie schien ein Auge auf Draco geworfen zu haben. Ich zog mich um und legte mich in mein Bett. Schlafen konnte ich noch lange nicht, aber das Letzte an was ich dachte war Cat und sie würde auch morgen das erste sein an was ich denken würde.

    (Lorenas Sicht)

    Mein Bruder stand auf und machte sich ebenfalls aus dem Staub. Da saß ich nun alleine mit Draco. Vor einem Jahr hätte ich schwören können, dass ich mich nie in ihn verlieben würde, aber was ist das Erste, das ich dieses Jahr mache? Ich verliebe mich in ihn. „Kommst du mit deiner Aufgabe voran?“ fragte ich. Er sah mich an und ich versank wieder einmal in seinen wunderschönen, grauen Augen. „Langsam aber sicher!“ meinte er und er lächelte ein wenig. Sein Lächeln war unbeschreiblich. „Wen meinte Blaise eigentlich vorhin?“ fragte ich vorsichtig. „Naja, eigentlich darf ich es ja nicht sagen, ich habe es ihm versprochen, auch wenn du seine Schwester bist!“ grinste er. „Naja einen Versuch war es ja Wert!“ lachte ich. „Naja ich geh dann auch mal schlafen!“ meinte ich und stand auf.


    9
    (Cats Sicht)

    Am nächsten Morgen wachte ich von dem schrillen Klingeln meines Weckers auf. Ich rieb mir den Schlaf aus den Augen und stand auf. Ich sah aus dem Fenster. Es hatte geschneit und heute war ein Samstag. Ich freute mich, denn heute konnten wir wieder nach Hogsmead gehen. Ich liebte es, wenn in der Weihnachtszeit das Dorf so schön geschmückt war. Ich stieg unter die Dusche und wusch mich, dann fönte ich meine Haare, zog mich um und schminkte mich. Als ich wieder aus dem Waschraum kam war auch schon Lorena wach. „Morgen!“ begrüßte sie mich verschlafen und ging ebenfalls in den Waschraum. Ich machte mein Bett ordentlich und ging dann hinunter in den Gemeinschaftsraum und setzte mich auf ein Sofa und wartete darauf, dass Lorena kam. Plötzlich setzte sich jemand neben mich. Ich blickte auf und sah meinen Bruder. „Hey Schwesterherz!“ lächelte er. „Hey!“ erwiderte ich. „Kommst du auch mit nach Hogsmead?“ fragte ich. „Ja, aber Blaise nicht, keine Ahnung was der wieder vorhat!“ meinte er. „Sag mal, hast du eigentlich jetzt eine Begleitung für die Party?“ fragte Draco und grinste. „Nein!“ seufzte ich. „Wieso nicht, die Kerle laufen dir doch nur so hinterher!“ meinte er. „Naja, es ist eben keiner dabei, den ich wirklich mag!“ sagte ich. Draco runzelte die Stirn. Doch da kam auch schon Lorena die Treppe herunter gerannt: „Wir können los!“ meinte sie mit einem Strahlen im Gesicht. Draco und ich standen auf und zu dritt verließen wir den Gemeinschaftsraum. „Cat, wir müssen uns noch Kleider für die Weihnachtsparty besorgen!“ meinte Lorena. „Ja wir können ja nachher mal bei Besenknechts Sonntagstaat vorbei schauen.“ Meinte ich. Draco stöhnte auf. „Tja, Brüderchen, da musst du wohl oder übel durch.“ Grinste ich. Wir betraten die Ländereien und machten uns auf den Weg hinunter Richtung Dorf. „Wollen wir nicht erst schnell die Kleider holen, dann hat Draco es hinter sich!“ grinste Lorena. Ich nickte und so schlenderten wir die Hauptstraße von Hogsmead entlang bis zu der kleinen Kleiderboutique Besenknechts Sonntagstaat. Wir betraten den Laden und machten uns auf die Suche nach dem perfekten Kleid. Ich wurde sehr schnell fündig. Das Kleid das ich für mich ausgesucht hatte war schwarz und kurz mit einer roséfarbenen Schleife um der Tallie. Lorena suchte noch etwas länger fand dann schließlich aber das perfekte Kleid für sich. Nachdem wir bezahlt hatten wollten wir noch in die drei Besen um noch ein Butterbier zu trinken. Wir gingen um die Ecke und liefen fast in jemanden rein. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen als ich das sah. Da stand Blaise und küsste diese Tracy Blustrode. Meine Augen brannten und ein Kloß bildete sich in meinem Hals. Ich unterdrückte die Tränen die unbedingt aus meinen Augen wollten. Ich versuchte Fassung zu bewahren und meinte nur kühl: „Entschuldigt ich geh mal brachen!“ und ging davon. Niemand kam mir hinter her und das war auch gut so. Mir liefen Tränen die Wangen hinunter. Ich ging hoch Richtung Schloss und hoch in den Schlafsaal. Warum machte er mit dieser hässlichen Tussi rum? Warum ausgerechnet das Mädchen das ich am wenigsten Leiden konnte? Wenn er es so wollte, dann würde ich eben mit dem Jungen zu Slughorns Party gehen, den er am meisten hasste und das war Cormac. Ich ging in den Waschraum und machte mich frisch, so dass niemand sah, dass ich geweint hatte. Ich legte die Tüte mit dem Kleid auf mein Bett und dann machte ich mich auf die Suche nach McLaggen. Ich kam an der Bibliothek vorbei und sah wie er mit Cho redete. Ich atmete tief durch und dann ging ich einfach auf ihn zu. „Mitkommen!“ zischte ich einfach nur und packte sein Handgelenk und zog ihn mit. Cho rief noch etwas entrüstet hinterher. Ich bog um eine Ecke in ein leeres Klassenzimmer und schloss die Türe. Cormac sah mich nur verwirrt an. „Was war das?“ fragte er. „Egal. Ich habe mir das mit deiner Einladung für die Party doch noch mal überlegt!“ sagte ich. Er lächelte: „Wirklich?“ fragte er. „Sonst wären wir nicht hier!“ sagte ich lächelnd. „Okay!“ antwortete er und kam auf mich zu. Ich jedoch sagte einfach: „Bis zur Party!“ und ging einfach wieder aus dem Klassenraum.

    (Dracos Sicht)

    „Was hat sie?“ fragte ich an Lorena gewandt und blickte meiner Schwester hinterher die durch den Schnee einfach wegstapfte. „Keine Ahnung!“ meinte sie und sah ihr ebenfalls nach. Diese Tracy verabschiedete sich von Blaise mit einem Lächeln und tänzelte davon. „Ich glaube sie ist nicht gerade von Blaises' Neuer begeistert!“ mutmaßte Lorena. Ich sah Blaise prüfend an und ich sah, dass hinter seiner Fassade sein Plan aufgegangen war. Meine Schwester hasste Tracy und Blaise wollte, dass meine Schwester eifersüchtig wird. „Blaise du bist unmöglich, treib es ja nicht zu weit!“ ermahnte ich ihn. Er sah mich unschuldig an, doch ich kannte ihn zu gut um zu wissen, dass das gespielt war. Warum musste sich auch dieser Idiot in meine Schwester verlieben? „Ich geh mal hoch, ich muss noch Hausaufgaben für Pflege magischer Geschöpfe machen!“ meinte Blaise. „Das machst du doch den ganzen Tag Blaise!“ grinste Lorena ihm frech hinter her. „Hast du Lust auf ein Butterbier?“ fragte ich an Lorena gewandt. Sie sah mich mit ihren wunderschönen Augen an, die wie Sterne funkelten und meinte mit einem Lächeln: „Eigentlich nicht!“ „Dann lass uns runter zum See gehen!“ meinte ich. Zusammen stapften wir durch den Schnee und kamen hinunter zum See. Die Sonne glitzerte auf der Oberfläche wie Millionen von Diamanten. Ich blickte auf und sah direkt in Lorenas Augen, sie funkelten noch schöner als alles andere was ich je gesehen hatte. Sie sah verträumt auf das Wasser. Ich sah sie an, sie war so wunderschön. Plötzlich sah sie mich an und lächelte. Ich lächelte zurück.

    (Lorenas Sicht)

    Sein Lächeln war so unbeschreiblich und wundervoll. Seine grauen Augen blickten direkt in meine und mein Herz schlug schneller. Er kam einen Schritt auf mich zu, doch plötzlich kam eine total hysterische Pansy auf uns zu gerannt. „Draco! Draco! Ich habe dich schon überall gesucht!“ meinte sie und hakte sich einfach bei ihm unter. Seine weichen Gesichtszüge verhärteten sich und er sah genervt aus. Ich wusste, dass er Pansy nicht mochte, doch er konnte es ihr immer wieder sagen. Nach drei Tagen ununterbrochenem Heulen fängt für Pansy alles wieder von vorne an. „Pansy, hör mir zu! Ich bin nicht in dich verliebt. Ich glaub ich kann dich nicht mal leiden! Lass mich einfach in Ruhe und geh mit Flint oder einem anderen aus, Verdammt noch mal!“ rief Draco. Pansy sah ihn bestürzt an und auch ich hatte ihn noch nie so mit einem Mädchen reden hören. Pansys Lippen bebten und in ihren Augen glänzten Tränen. Sie blickte ihn an und rannte dann heulend davon. Ich sah Draco schief an und er grinste mir zu. „Sie muss immer die schönsten Momente stören!“ meinte er und lächelte. „Komm wir gehen hoch zum Schloss!“ meinte ich. Pansy hatte mir ordentlich die Stimmung vermiest. Dieses Mopsgesicht sollte lieber einmal zum Schönheitschirurgien gehen. Zusammen mit Draco machte ich mich auf den Weg hoch zum Schloss.

    (Blaises Sicht)

    Ich lief durch die Gänge. Wo war Cat nur? War mein Plan aufgegangen oder nicht? Man warum musste dieses Mädchen auch mir den Kopf verdrehen. Ich lief jetzt bestimmt schon eine Viertelstunde durch dieses blöde Schloss. Ich gab meine Suche vergeblich auf und machte mich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. In der Eingangshalle stieß ich auf meine Schwester und Draco, die gerade von Hogsmead zurückkamen. Wir betraten den Gemeinschaftsraum und ich sah Cat die seelenruhig in einem Sessel saß und ein Buch las. Ich suchte sie die ganze Zeit und sie saß einfach hier? War sie nicht eifersüchtig? Wahrscheinlich würde sie mich immer nur als besten Freund sehen. Und wenn dies die einzige Möglichkeit wäre ihr nah zu sein, würde ich mich bis an mein Lebensende damit quälen. Wir steuerten auf sie zu. „Hey Cat!“ sagte ich und ließ mich auf den Sessel gegenüber fallen. „Hey!“ meinte sie und blickte nicht einmal auf. Draco und Lorena setzten sich auf den Boden davor. „Sag mal Cat, du solltest dir jetzt echt einmal eine Begleitung suchen!“ meinte Lorena. „Wer sagt nicht, dass ich schon eine habe?“ meinte Cat kühl und ließ das Buch sinken. Was? Hatte sie etwa schon ein Date für die Weihnachtsparty? „Wen?“ fragte ich geschockt. „Dir kann das ja egal sein, du gehst doch bestimmt mit Tracy!“ gab sie mir kühl zur Antwort. Dann klappte sie ihr Buch zu und ging ohne ein weiteres Wort in den Mädchenschlafsaal. Die Eifersucht kochte in mir hoch. Wenn sie es so wollte, dann würde ich auch mit Tracy zu der Party gehen. „Oh oh, da ist jemand eifersüchtig!“ hörte ich Lorena sagen, doch ich wusste nicht, ob das auf mich oder Cat bezogen war.

    (Cats Sicht)

    Der würde sich noch wundern, wenn ich mit Cormac auftauchen würde. Warum war ich eigentlich auf Tracy, diese dumme Truller eifersüchtig. Sie war hässlich und das fand ich nicht nur, weil sie mit Blaise rum machte, das war schon immer so. Ich schmiss mein Buch auf das Bett, zog mich um und schlief.

    10
    In meinem 2.Teil der hoffentlich bald fertig ist erfahrt ihr wie es weiter geht.:)

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1333475462
~Hogwarts - ein Blick hinter die Mauern ~
~Hogwarts - ein Blick hinter die Mauern ~
Was passiert wenn man sich in einen so gefährlichen Jungen wie Blaise Zabini verliebt?Und was passiert, wenn die beste Freundin in Draco Malfoy verliebt, der dein Bruder ist?Cat Malfoy, Dracos Schwester, muss viel durchmachen und auch Draco hat so seine...
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1333475462/Hogwarts-ein-Blick-hinter-die-Mauern
http://www.testedich.de/quiz30/picture/pic_1333475462_1.jpg
2012-04-03
402D
Harry Potter

Kommentare Seite 2 von 2
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Lina ( 5.116 )
Abgeschickt vor 128 Tagen
Richtig coole Geschichte!!! Bin schon gespannt auf die Fortsetzung. Wird bestimmt mega cool!!!!!!!!!!
Lumond ( 3.173 )
Abgeschickt vor 310 Tagen
BITTE! Mach Teil 2 schnell fertig, ich will das Ende wissen! Das ist wirklich eine super Geschichte! Du bist eine echt gute Schreiberin!😘😍👍
lea ( 07.65 )
Abgeschickt vor 331 Tagen
Stimme Lilakiwi zu
wann kommt der nächste Teil? Oder gibt es schon einen? Wenn ja wie heißt er?
Lilakiwi ( 9.212 )
Abgeschickt vor 352 Tagen
Die Geschichte ist mit Abstand einer der besten die hier zu finden sind mach bitte schnell einen 2 teil Bitte 😊
Kathy ( 7.143 )
Abgeschickt vor 388 Tagen
Ich brauch DRINGEND Teil 2
das ist eine unendlich schöne Geschichte
Keira ( 4.229 )
Abgeschickt vor 516 Tagen
Schade, dass da offensichtlich nichts mehr kommt. Hätte sehr gerne weiter gelesen.
Mia ( 8.140 )
Abgeschickt vor 580 Tagen
Du musst unbedingt weiter schreiben! Das ist voll genial!
Kira ( 8.178 )
Abgeschickt vor 584 Tagen
Wann kommt der nächste Teil? Der Teil ist 2012 erschienen. Drei Jahre. Entweder man braucht so lang oder es kommt gar keiner mehr
Hogwartslover 2.0 ( 2.237 )
Abgeschickt vor 587 Tagen
Ohaa wie cute ��
mach bitte weiter grosses Lob ��
Selly ( 38.90 )
Abgeschickt vor 590 Tagen
I love this Story ❤️
^^
And Blaise💕 + Bellatrix 💕
Kimberly ( 20.17 )
Abgeschickt vor 607 Tagen
Wann kommt endlich die nächste Geschichte?!
freya ( 2.217 )
Abgeschickt vor 646 Tagen
bitte schreibe weiter es ist so coooool und süüüüüüüüüüüüß
Jasi ;) ( 6:a99 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Bitte schreib weiter oder gibt es den zweiten teil schon ? Wenn ja würde ich mich freuen wenn mir jemand sagen könnte wo ich ihn finde und wie er heißt ;)
Nora Anna ( :76e3 )
Abgeschickt vor 654 Tagen
Schreib bitte schnell weiter ❗❗❗❗❗
Violetta Malfoy ( 14.50 )
Abgeschickt vor 667 Tagen
Gibt es schon Teil 2?
Blablabla ( 08.13 )
Abgeschickt vor 710 Tagen
Bitte schreibe bald weiter :))) die Geschichte ist echt toll
Nara ( 4.171 )
Abgeschickt vor 744 Tagen
Bittttttteeee schreib weiter ich bin so süchtig nach dieser Geschichte
draco malfoy fan ( 5.138 )
Abgeschickt vor 746 Tagen
Novh lànger gings nicht?!
_all_of_me_ ( 93.54 )
Abgeschickt vor 779 Tagen
bitte mach weiter so ich liebe diese geschichte *-*
Selly ( 1.107 )
Abgeschickt vor 798 Tagen
Hi ich bin's nochmal
Du wolltest schon 2012 weiter schreiben und hast es
Immer noch nicht geschafft :(
BITTE
Schreib weiter
Des is die coolste Story überhaupt
BITTE