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Eine neue Liebe

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1 Kapitel - 7.237 Wörter - Erstellt von: Mana_Uzumaki - Aktualisiert am: 2012-04-01 - Entwickelt am: - 3.833 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Geschichte spielt ein Jahr nach Itachi seine Tod
Die Hauptperson ist Mana Uzumaki ( erfundener Charakter) sie ist die große Schwester von Naruto. Sie musste bis zu Naruto seinem 16 Lebensjahr in Iwagakure leben. Auch treten weitere erfundene Charakter auf wie Hidoi, Syra ... bei Fragen einfach Mailen ^^

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    Ein Jahr war es nun her das Itachi tot war, getötet von seinem eigenen Bruder. Doch langsam fand Mana wieder zurück zum Leben, denn es brachte nichts, er hätte nicht gewollt, dass sie sich aufgibt. Wie oft war sie an dem Punkt gekommen sich das Leben zu nehmen, wie oft war sie an dem Punkt angekommen, dies alles einfach zu beenden, aber sie wusste das er es nicht gewollte das sie ihm in den Tod folgte. Denn er wollte, dass ihr noch ein langes und glückliches Leben bevorstand, sie sollte lachen, sie sollte leben und sie sollte wieder lieben. Zwei dieser Sachen vielen ihr nach einiger Zeit nicht mehr all zu schwer, doch das sie wieder jemanden lieben sollte, jemand anderes als ihn, als Itachi Uchiha, dies war für sie undenkbar. Denn ja sie hatten sich geliebt und sogar mehr noch sie hatten heimlich ohne das Wissen irgendjemand anders geheiratet. Oft saß sie die ganze Nacht auf ihrem Fensterbrett und betrachtete den Ring, welchen sie als Zeichen seiner Liebe erhalten hatte. Und jedes Mal fühlte es sich wieder an wie ein Stich ins Herz, jedes Mal wenn sie diesen Ring sah kamen die schrecklichen Erinnerungen wieder in ihr hoch. Sie sah wieder und wieder, wie Itachi sein Bruder das letzte Mal auf die Stirn tippe und hörte wieder und wieder seine letzten Worte: „ Es tut mir leid Sasuke, aber es wird kein nächstes Mal geben.“, bis er schließlich zu Boden sank. Tränen bahnten sich den Weg über ihr Gesicht, erst nur ein paar einzelne, aber von Sekunde zu Sekunde wurden es immer mehr, bis sich daraus ein Tränenmeer gebildet hatte. Ja es war wieder einer der wenigen Momente in ihrem Leben, wo sie sich dafür hasste, dass sie ihrem Mann nicht helfen konnte. Von ihrem Fenster aus konnte sie beobachten, wie die aufgehende Sonne Konoha in ein wunderbares Licht tauchte und jedes Mal bei diesem Bild wurde ihr klar warum sie weiter leben musste. Sie liebte das Dorf, genauso wie Itachi es geliebt hatte. Und für ihn würde sie das Dorf und seine Einwohner beschützen. Vor allem aber die nächste Generation von Shinobi, denn diese sollten das Werk einer vereinten Welt weiter führen.
    Mana sah auf die Uhr. Bei der Uhrzeit die sie erblickte, zuckte sie zusammen, denn sie hätte nicht gedacht, dass es schon so spät sei. Sie musste los. In einer Stunde würden sich alle freien Shinobi am westlichen Tor treffen, um die Planung für das große Fest zum Sieg der Shinobi-Allianz vor zunehmen. Ja sie hatten es dank ihres Bruders geschafft Madara und Kabuto zu vernichten, es waren lange und harte Kämpfe, auch gab es viele Verluste zu verzeichnen. Doch Mana war sich sicher, dass diese Menschen stolz auf das Ergebnis wären. Stolz auf ein vereinigtes Reich. Sie stand auf, wischte sich die Tränen weg und suchte nach anderen fröhlichen Gedanken. Es gelang auch, sie dachte an ihren Bruder, an ihre Freunde und an das wieder blühende Konoha. Ja das war es was auch er gewollte hätte, eine glücklichere Welt. Langsam ging sie die Treppen in ihrer Wohnung herunter und sprach sie immer wieder leise Mut zu. Doch sie staunte nicht schlecht als sie in der Küche an kam. Denn Naruto und Sasuke saßen schon am Tisch und frühstückten. Ja sie hatte den Bruder ihres Mannes aufgenommen, denn sie empfand keinen Hass gegen ihn keine Rache, denn sie wusste, dass Itachi das alles geplant hatte um seinen Bruder zu schützen und genau das würde sie jetzt für ihn übernehmen. Denn der junge Mann bereute was er getan hatte und das er vor hatte das Dorf zu zerstören, ihm war klar geworden, dass Madara ihn nur benutzt hatte wie ein Gegenstand. Deshalb schloss er sich noch während, des vierten Ninjakrieges der Allianz an.
    „Ihr zwei seid ja schon wach, wie kommt das denn? Hab ich irgendwas verpasst?“, sagte sie leicht ohne sich ein Schmunzeln nicht verkneifen zu können.
    „Ha ha Schwesterherz. Nein wir sollen auch mit bei den Vorbereitungen helfen.“, gab ihr jüngerer Bruder etwas bissig zurück.
    Sie setzte sich zu den zweien und nahm erstmal einen kräftigen Schluck des Kaffees, denn Naruto schon für sie hin gestellt hatte. Sie unterhielten sich kurz darüber was jeder für eine Aufgabe hatte, obwohl man bei Sasuke nicht wirklich von einer Unterhaltung reden konnte. Denn die meiste Schwieg er, nur ab und zu gab er kurze Sätze von sich. Doch das störte die zwei anderen nicht im Geringsten, denn sie kannten ihn ja nicht anders. Langsam machten sie sich auf den Weg zum westlichen Tor, denn dort trafen sich sämtliche Shinobi, welche bei den Aufbauarbeiten helfen sollten oder wollten. Denn das Fest fand etwas Außerhalb Konohas statt, da noch sämtliche anderen Dörfer eingelanden waren, die während des Krieges in der Allianz kämpfen.
    Unterwegs trafen sie noch Sakura, Sai, Hinata, Neji und Tenten. So beschlossen sie alle gemeinsam zum Treffpunkt zu gehen. Es war eine lustige Runde, sogar Sasuke lachte ab und zu und man merke, dass es ihm gut tat wieder in Konoha zu sein, wieder bei seinen Freunden. Sakura und Ino freuten sich natürlich noch mehr darüber, dass er wieder da war als er selbst. Doch schon als er den ersten Schritt auf den Boden Konohas getan hatte, fingen die beiden jungen Frauen wieder ihre früheren Rivalitäten um ihn an. Am Treffpunkt angekommen stellte sich Mana ein wenig abseits der Gruppe, lehnte sich gegen das Häuschen der Wachposten und warte auf ihre Freunde. Doch wie immer konnte es noch eine Weile dauern bis einer nach dem anderen eintraf.
    „Hi guten Morgen Mana.“, kam eine Stimme aus dem Inneren des Häuschen. Erschrocken drehte sie sich ruckartig um und sah dort Kotetsu und Izumo sitzen.
    „Entschuldigung ich wollte dich nicht erschrecken. Eigentlich wollte …“, doch weiter kam Kotetsu nicht. Da in dem Moment drehte sie sich wieder um, da sie die Stimme ihrer Freundin Syra gehört hatte, welche freudig nach ihr rief.
    „Tut mir leid Kotetsu lass uns wann anders mal reden ja.“, mit diesen Worten stürmte sie auch schon auf ihre Freundin los und umarmte sie.
    „Tja, Satz mit x das war wohl nix.“, amüsierte sich Izumo. Doch Kotetsu meinte nur barsch, dass er doch ruhig sein solle. Doch er konnte den Blick einfach nicht von Mana lassen. Seid sie ihn damals im Krieg das Leben gerettet hatte musste er ständig an sie denken, an ihre Erscheinung.
    Es herrscht ein wirres Treiben auf dem Schlachtfeld überall flogen Kunais, Shuriken und sämtliche andere Arten von Wurfgeschossen. Überall lagen Verletzte um die man sich leider nicht sofort kümmern konnte. Es hatte ihn erwischt und nicht nur ein bisschen. Er fragte sich ob es nun zu Ende sei, ob er nun sterben würde, langsam schloss er die Augen. Doch plötzlich hörte er eine Stimme, doch sie hörte sich so fern ein.
    „Kotetsu mach die Augen auf. Verdammt noch mal mach endlich die Augen auf.“ Etwas hämmerte auf seinen Brustkorb. Er musste husten. Langsam öffnete er die Augen um zu sehen ob er schon Tod war. Das Licht war zu hell, er konnte nur einen Schatten erkennen. Es musste sich um eine Frau handeln, da er lange Haare erkennen konnte. Er schloss die Augen und öffnete sie ein weiters Mal und nun war es ihm klar, er musste tot sein und das vor ihm war ein Engel. Ein Engel mit langen blonden Haaren und den strahlendesten blauen Augen die er je gesehen hatte. Sie hatte so weiche, so liebevolle Gesichtszüge. Er konnte den Blick einfach nicht von ihr abwenden.
    „Jetzt kommt doch endlich mal jemand her und hilft. Scheiße verdammt er stirbt mir ihr noch weg.“ Diese Stimme, so klangvoll, so bezaubernd. Er wurde hoch gehoben, auf eine Trage gelegt und das letzte was er vernahm war eine männliche Stimme.
    „Mach dir keine Sorgen Mana. Die Medic-Nin werden ihn schon wieder hinbekommen.“ Mana war also ihr Name. Ein schöner Name. Und dann wurde alles um ihn herum schwarz. Seit diesem Tag wollte er mehr über diese Frau wissen, wollte sie kennenlernen, ihre Stimme hören und sie berühren. Doch er schaffte es einfach nicht sie an zusprechen, jedes Mal wenn er all seinen Mut zusammen nahm, kam irgendetwas dazwischen. Er war doch sonst auch nicht so, bei anderen Frauen viel es ihm leicht einen coolen Spruch zu lassen doch bei ihr, es ging aus irgendeinem Grund nicht.
    In der Zwischenzeit waren auch die anderen drei Freunde Manas aufgetaucht. Lin suchte in der kleinen Gruppe von Shinobi nach Kakashi und verabschiedet sich schon nach kurzer Zeit wieder. Hikari, welche nun wieder zum dem Mann Shido gewurden wurde, lass wie immer in einen seiner Bücher. Und Hidoi, naja sie war halt Hidoi, sie lehnte sich gegen einen Baum und schaute misstrauisch dem Treiben zu. Erst als ein orangehaariger Mann den Arm um sie legte hellte sich ihre Stimmung etwas auf. Es war Yahiko, denn sie damals nach den Angriff von Pain wieder beleben konnte. Jetzt fiel es Mana erst wieder auf jeder hatte jemanden auf den sie sich verlassen konnten, bei dem sie sich geborgen fühlten. Hidoi hatte Yahiko, Lin hatte Kakashi, Syra hatte Kiba und Shidoi hatte Kurenai. Und sie, sie war allein. Sie umklammert den Ring in ihrer Hosentaschen und erinnerte sich an Itachis letzte Worte zu ihr. In denen er meinte, dass sie irgendwann wieder jemanden lieben müsse sonst würde sie das kaputt machen und er hätte auch nichts dagegen, er wolle nur, dass sie irgendwann wieder so fröhlich ist wie früher. Tränen bildeten sich wieder, doch sie unterdrückte sie, denn sie müsse stark sein, dürfe keine Schwäche zeigen.
    Gott sie dank, es wurde das Zeichen zum Aufbruch gegeben. So konnte sie sich wieder mit anderen Gedanken befassen. Es war angenehm, einmal das Dorf zu verlassen ohne auf eine Mission gehen zu müssen. Auch die Stimmung aller anderen war ausgelassen, es wurde gelacht, rum gealbert und Faxen gemacht. Auch sie hatte viel Spaß mit ihren Freunden. Shido wurde immer wieder von Kiba geneckt, in dem dieser ihm sein Buch weg nahm und ein kurzes Stück nach vorne rannte. Syra tänzelte durch die Natur und freute sich über die herrlichen Sonnenstrahlen. Naruto sprang mal wieder wild herum und war wie immer Laut. Sakura hielt ihm mal wieder eine Standpauke was das alles sollte und Sai und Sasuke mussten einfach nur lachen. Sie musste leicht lächeln, denn es war ein schönes Bild alle so glücklich und zu Frieden zu sehen.
    „ Es ist schön alle so zu Frieden und glücklich zu sehen, nicht?“, hörte sie eine bekannte Männerstimme sagen. Leicht überrascht drehte sie den Kopf etwas zur Seite und erkannte Kotetsu, welcher neben ihr lief.
    „Ja es ist schön, auch wenn es leider viele Opfer, dafür geben musste.“, sie senkte leicht den Kopf, damit er ihre traurigen Augen nicht sehen konnte.
    „Ja genau über das wollte ich schon lange mit dir reden. Ich wollte mich dafür bedanken, dass du mir das Leben gerettet hast. Und …“, doch wieder kam er nicht zum Weitersprechen.
    „ Ach schon gut. Immerhin stammen wir aus demselben Dorf und außerdem sind wir doch Freunde, also nix zu danken.“, sagte Mana mit einem Lächeln im Gesicht.
    Doch das nahm er schon gar nicht mehr wahr. Es halte nur immer wieder dieses Wort „Freunde“ in seinem Kopf rum und er hasste dieses Wort, wollte nicht nur ein Freund für sie sein. Nein er wollte mehr für sie sein. Er wollte sie beschützen für immer. Doch bevor er weiter Sprechen konnte war Mana auch schon nach vorn gerannten und hielt zwei kleine Streithähne voneinander fern. Sie waren bestimmt nicht älter als 10-11 Jahre und stritten wohl gerade darüber wer der Stärkere von beiden ist. Er musste schmunzeln, denn dieses Szenario erinnerte ihn stark an sich selbst und Izumo früher. Doch bemerkte er auch, mit wie viel Ruhe und Einfühlungsvermögen Mana die Situation meisterte. Izumo war neben ihn getreten und fragte ihn leicht bedrückt, ob es schon wieder nicht geklappt hätte mit ihr zu reden, obwohl er sich doch so sicher war, dass dieses Mal nichts hätte dazwischen kommen können. Doch wer denkt auch schon an 10 jährige Jungen die sich streiten könnten. Er bemitleidete seinen Freund, dass es für ihn so schwer war, dies Frau an zusprechen. Sie gingen beide schweigend nebeneinander her bis…
    „ Es kotzt mich sowas von an… AAAARH“, brüllte Kotetsu ausversehen los, als er heftig gegen einen Stein trat. Alle Leute in seiner näheren Umgebung drehten sich ruckartig rum und starrten ihn an. Auch Mana stand nun da und schaute ihn fragend an. Er faste sich verlegen an den Hinterkopf und meinte, dass alles in Ordnung sei und doch alle sich bitte wieder umdrehen sollten. Alle bis auf eine Person taten das auch und diese Person war Mana. Sie wusste, dass etwas nicht stimmte. Sie kannte ihn nun schon eine Weile und so hatte sie ihn noch nie erlebt. Sie wollte ihn fragen, doch er ging einfach an ihr vorbei ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Und irgendwie verletzte sie dieses Verhalten, sie verstand nicht, warum er einfach an ihr vorbei ging, sie verstand noch nicht einmal warum es sie überhaupt verletzte und warum es sie so sehr verletzte. Doch leider blieb ihr nicht mehr die Zeit darüber nach zu denken, denn sie hatten ihren Zielort, eine riesige Wiese erreicht. Von weiten konnte man schon die riesige Bühne erkennen, auf der in 2 Wochen alle Kage stehen würden um das Fest zu eröffnen.
    Es dauerte geschlagene 5 Tage bis alles so stand wie Tsunade es sich vorstellte und alles waren heil froh es endlich geschafft zu haben und freuten sich nun das in 8 Tage das Fest steigen würde. Nur Mana war leicht bedrückt, es war nun schon 5 Tage her, dass Kotetsu das letzte Mal mit ihr gesprochen hatte, denn sonst unterhielten sie sich viel und wenn es nur über Gott und die Welt war. Er war in der kurzen Zeit ein guter Freund für sie geworden und es schmerzte sie, dass er ihr aus dem Weg ging. Doch lange blieb ihr nicht darüber nach zu denken, denn schon stürmten Syra und Lin auf sie zu, Hidoi folgte ihnen anscheinend notgedrungen. Und wieder musste sie Schmunzeln, sie waren nun schon 2 Jahre gute Freunde und doch hatte es niemand geschafft Hidoi etwas Fröhlichkeit beizubringen. Aufgeregt teilte Syra ihr mit, dass es doch nun an der Zeit wäre sich jetzt Kleider zu kaufen, da das Fest nun nicht mehr lange hin sei. Eigentlich hatte Mana genau so wenig Lust Kleider anzuprobieren wie Hidoi, doch sie wusste, dass es unmöglich war aus diesem Vorhaben auszusteigen. Denn wenn schon Hidoi dabei war, dann war es für sie sowie so unmöglich. Auch hatte sie keine Lust an das Fest, es würde sie nur dran erinnern, wer alles dieses Fest nicht mehr erleben könnte und an sowas wollte sie eigentlich nicht mehr denken. Also willigte sie ein und die vier machten sich auf den Weg zurück nach Konoha.
    „Wow Syra dieses Grün steht dir echt gut, also ich würd das Kleid an deiner Stelle sofort nehmen.“, meinte Lin voller Begeisterung.
    „Was meint ihr?“, sieh sah Mana und Hidoi mit fragendem Blick an.
    „Ja sieht echt gut aus Syra. Nimm das.“ „Ja sieht gut aus.“, kam es erst von Mana und dann von Hidoi.
    Lin hatte sich ihr Kleid schon längst ausgesucht, es war ein einfaches blaues Sommerkleid ohne viel Schnickschnack. Syra ihres hingegen war etwa Knie lang in einem dunklen Grün gehalten. Es hatte Spagettiträger und auf dem Kleid waren in einem helleren Grün Kirschblüten gestickt. Es sah einfach wundervoll an ihr aus. Hidoi hingegen griff sich ein schwarzes Corsagenkleid und probierte es noch nicht einmal an. Die letzte die nun noch fehlte war Mana, doch sie hatte keine Ahnung was für ein Kleid sie nehmen sollte, da sie sonst generell nie welche trug. Da Syra ihre Unschicherheit erkannte, reichte sie ihr ein lilanes Kleid. Als Mana es an hatte trat sie aus der Umkleide und den anderen drein blieb die Spucke weg.
    „Sie es so schlimm an mir aus, dass ihr nix mehr sagen könnt?“, fragte sie misstrauisch.
    „Nein, nein im Gegenteil.“, sagte alle drei wie aus der Pistole geschossen.
    Sie betrachte sich im Spiegel. Die drei hatten Recht, das Kleid war toll, es reichte ihr bis kurz unter die Knie und wurde im Nacken zusammen gebunden. Durch den V-Ausschnitt wurde ihre Weiblichkeit besser betont und unterhalb der Brust wurde ein etwas dunkleres Seidenband am Rücken geschnürt.
    Sie bezahlten alle ihre Kleider und dann kam Lin auf die Idee doch noch etwas trinken gehen zu können und alle stimmten zu. Sie gingen in ihre Lieblingsbar, es war die Bar in der vor 2 Jahren alles angefangen hatte. In dieser Bar beziehungsweise vor dieser Bar sind sie sich alle das erste Mal begegnet. Sie setzten sich an ihren Stammtisch und prompt wurde ihnen eine Flasche Sake gebracht und 5 Gläser, denn in diesem Moment betrat auch Shido die Bar. Er setzte sich zu seinen Freunden und es wurde ein feucht fröhlicher Abend. Es wurde viel getrunken und viel gelacht. Mana war glücklich mal wieder so einen Abend zu erleben, denn das hatten sie schon lange nicht mehr gemacht. Zu später Stunde machten sich dann alle auf dem Heimweg. Hidoi und Syra gingen zusammen in Richtung Osten der Stadt, Shido und Lin gingen nach Norden und Mana hätte eigentlich nach Süden gemusst aber aus irgendeinem Grund ging sie nach Westen. Immer weiter in Richtung des westlichen Tores. Sie hoffte das Kotetsu da ist, hoffte mit ihm reden zu können, auch wenn sie nach ihrer Auffassung schon leicht betrunken war. Aber sie war der Meinung, dass dies dann noch besser funktionieren würde. Sie konnte nun von weiten schon das Tor sehen, auch wenn es sich aus irgendeinem Grund immer leicht hin und her bewegte. Von weiten rief sie schon nach Kotetsu und das sie reden müssten. Als dieser Mana sah konnte er nicht fassen, dass sie tatsächlich betrunken sei. Er stand auf und ging ihr entgegen, auch wenn er am liebsten in genau die entgegen gesetzter Richtung verschwunden wär.
    „Kot … tezzzzzzu … ick … hicks muss mit dir reden.“, lallte sie und zeigte mit ihrem Finger, welcher immer hin und her schwang auf ihn. Dabei verlor sie jedoch das Gleichgewicht und fiel nach vorn um. Sie schloss die Augen und wartete auf den harten Aufprall. Doch es passierte nichts, sie sauste nicht zum Boden. Als sie die Augen wieder öffnete stellte sie fest, dass sie in seinen Armen lag. Er hob sie mit beiden Armen hoch und trug sie nun in Richtung ihrer Wohnung.
    „LLLLLLasss misch runter. Ich … hicks … kann alleine laufen.“, zischte sie ihn, mit leicht rosafarbenen Wangen an und ein unangenehmer Sakegeruch kroch ihm in die Nase.
    „Ja das haben wir ja eben gesehen wie gut du das kannst. Bleib doch mal ruhig. Ich bring dich nach Hause und dann schläfst du deinen Rausch aus.“, sagte er beruhigend zu ihr und erwartete eine Antwort. Doch als er zu ihr runter sah, merkte er, dass sie in seinen Armen eingeschlafen war. Er musste leicht lächeln und stellte fest, dass wenn sie schlief sogar noch besser aus sah, als sie es ohnehin schon tat. Er hätte ewig so weite laufen können, denn endlich konnte er mal ihre Nähe sein. Auch wenn er wusste, dass dies nur von kurzer Dauer war. Doch genau jetzt war er glücklich, er fühlte sich als wäre er unbesiegbar und er hatte sich vor genommen, dass auch für Mana zu sein. Damit er sie beschützen konnte und sie ihn vielleicht irgendwann lieben könnte. Als sie an ihrer Wohnung angekommen waren setzte er sie vorsichtig auf einer Treppe ab und suchte nach ihrem Schlüssel. Von ihr kam nur ein leisen „Hm“ und er hatte schon Angst sie geweckt zu haben, doch sie schlief Gott sei Dank weiter. Endlich hatte er den Schlüssel gefunden und schloss die Wohnung auf. Langsam hob er sie hoch und betrat mit ihr auf dem Arm die Wohnung. Leise suchte er nach ihrem Zimmer und hoffte nicht auf einmal in Naruto oder Sasuke seinem zu stehen. Doch er hatte Glück, denn er fand es auf Anhieb. Er legte sie auf ihr Bett und zog ihr die Schuhe aus, danach deckte er sie zu und gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn.
    „Schlaf gut mein Schutzengel“, mit diesen Worten, schlich er leise aus ihrem Zimmer.
    Auf dem Weg zurück zum westlichen Tor schaute er noch einmal zurück auf ihr Fenster, doch das hätte er nicht tun sollen, denn es brach ihm das Herz. Da er wusste, dass ihr Herz noch immer einem anderen gehörte und wohl auch immer gehören wird. Daraufhin beschloss er, wenn er schon nicht der Mann an ihrer Seite sein konnte, dann wollte er wenigstens der Freund an ihrer Seite sein und sie in allem unterstützen. Denn nun kamen ihm die Worte seinen Vaters wieder in den Sinn >> Was du liebst lass frei, kommt es zurück gehört es für immer zu dir<< Und genau das wollte er tun.
    Ihr tat der Kopf weh, solche Kopfschmerzen hatte sie noch nicht mal nach einem harten Kampf gehabt. Sie verfluchte gestern Abend und sie verfluchte den Sake. Sie ging erstmal ins Bad, streifte sich die Sachen runter und stellte sich unter die Dusche. Sie ließ erst einmal eiskaltes Wasser über ihren Körper laufen, damit sie wieder zu klarem Verstand kam. Und dann viel es ihr ein oder eher nicht ein, wie ist sie eigentlich nach Hause gekommen und wie erst in ihr Bett. Dann viel ihr ein das sie gestern Nacht noch am Westtor war und mit Kotetsu reden wollte. Aber dann, danach erinnerte sie sich an nichts mehr. Oh man, hoffentlich hatte sie nicht wieder irgendeinen Mist gemacht. Schnell sprang sie aus der Dusche und zog sich an. Sie machte ihre Haare zusammen und rannte aus dem Bad und die Treppen hinunter. Sie musste so schnell wie möglich mit ihm reden, so schnell wie möglich alles klar stellen. Sie nahm keine Notiz von ihrem Bruder oder von Sasuke, sie wollte so schnell wie möglich weg. Sie rannte so schnell wie möglich durch die Stadt, nahm niemanden um sich herum war, sie sah nur Hindernisse denen sie ausweichen musste. Sie wurde immer schneller und schneller. Endlich war sie am Westtor, endlich konnte sie es sehen. Sie wurde langsamer, immer langsamer bis sie einen normalen Gang eingenommen hatte. Langsam nährte sie sich dem Wachhäuschen und ihr Herz schlug ihr schon bis zum Hals. Sie kam näher und immer näher und je deutlicher das Häuschen erkannte umso unwohler wurde ihr. Sie blieb vor dem Häuschen stehen, Kotetsu und Izumo sahen sie etwas seltsam an.
    >>Oh man was ist nur gestern passiert<<, dachte sie sich bei diesen Blicken.
    „Kann ich kurz mit dir reden Kotetsu?“, fragte sie leicht verlegen. Er nickte bloß und folgte ihr ein kleines Stück bis außerhalb Konohas.
    „W… was ist gestern passiert?“, fragte sie etwas ängstlich und eigentlich wollte sie keine Antwort.
    „Mach dir keine Sorgen, du hast nur gerufen, dass du mit mir reden wolltest und dann bist du auch schon wieder weg gewesen.“, er konnte ihr nicht die Wahrheit sagen, denn dann wüsste er, dass das Verhältnis zwischen den beiden noch schwieriger werden würde als es im Moment eh schon ist.
    „Wua da bin ich aber beruhigt, denn ich hab echt gedacht du hättest mich auf die Stirn geküsst. Gott sei Dank. Also jetzt nicht falsch verstehen, aber ich wüsste nicht wie ich mich dann Verhalten sollte.“, es sprudelte alles wegen dieser Erleichterung heraus, sie war so froh, dass nichts passiert war. Dass sie selbst nach Hause gegangen war.
    Es tat ihm weh das zu hören, doch er wollte die Freundschaft nicht weiter gefährden.
    „Du musst doch bestimmt noch einiges erledigen oder? Morgen ist doch das Fest.“, erschrocken sah sie ihn an.
    Drehte sich um hob noch einmal kurz zur Verabschiedung ihre Hand und rannte los. Denn ja sie hatte noch viel zu tun, denn heute würden ihre Freunde aus Sunagakure ankommen und sie freute sich sehr Temari, Gaara und Kankuro endlich wieder zu sehen und das diesmal kein Kireg der Grund war. Sie wartete am Osttor und von weiten konnte sie sie sehen. Kankuro hob schon von weiten seine Hand zur Begrüßung. Nun waren auch Naruto und Shikamaru zum Tor gekommen um die Drei zu begrüßen. Mana umarmte Temari, Gaara und Kankuro. Die anderen beiden gaben ihnen die Hand. Langsam schlenderten sie durch Konoha und erzählten sich allerlei Ereignisse. Kankuro redete über ein Mädchen aus Kirikagakure mit welchem er sich öfters treffe und das er denke, dass daraus etwas Ernstes werden könnte. Gaara erzählte mit welchen Ländern Sunagakure nun in Verhandlungen stand und sprach an, dass Mana und Naruto doch unbedingt mal wieder vorbei schauen müssten. Temari hackte sich bei ihrer Freundin ein und sie fingen an über Gott und die Welt zu reden. Es tat gut mal mit jemanden zu reden der nicht aus Konoha kam und nicht gleich sämtliche Vermutung anstellte. Ja mit Hidoi konnte sie auch über so etwas reden, aber es war fast immer eher ein einseitiges Gespräch. Sie hörte schon zu doch wenn sie einen Rat brauchte schwieg sie meistens. Die jungen Männer gingen nun in Richtung der Unterkunft für die drei Geschwister. Doch Mana und Temari hatte sich noch einiges zu erzählen. Es ging um Kleidung um Shinobi-Waffen und um Männer. Und bei dem Thema fing Mana über Kotetsu zu reden über das was vorgefallen war, wie sie dann Freunde wurden und wie seit kurzen ihre Freundschaft anfing allmälig auseinander zufallen. Doch leider konnte ihr Temari dabei nicht helfen, doch das wusste sie auch vorher schon, sie wusste, dass ihr hier niemand helfen konnte. Auf einmal merkten sie wie spät es geworden war und beschlossen, langsam nach Hause zu gehen, da morgen der Tag des Festes war. Langsam schlenderten sie durch die Straßen Konohas, ab und zu erzählte sie sich noch etwas, doch die meiste Zeit schwiegen die beiden und genossen es einfach, den jeweils anderen mal wieder zu sehen. Nach einer für sie viel zu kurzen Zeit trennten sich die beiden und jede ging in die Richtung ihrer Wohnung. Zu Hause angekommen ging Mana direkt ins Wohnzimmer und ließ sich aufs Sofa fallen, denn an Schlaf war noch lange nicht zu denken. Zu viele Gedanken, zu viele Gefühle kreisten in ihr herum und sie wollte erst einmal versuchen, eine Lösung für alles zu finden. Lange kreisten ihre Gendanken um Itachi, dann um Kotetsu, konnte es sein, konnte es sein, dass sie ihn mehr mochte als nur einen Freund. Doch konnte sie das Itachi nicht antun, was würde er wohl an ihrer Stelle tun, würde er für immer allein bleiben oder würde er sich irgendwann wieder jemanden suchen, denn er lieben könnte. Langsam schlief sie auf dem Sofa ein. Doch es war kein erholsamer Schlaf, immer wieder schmiss sie sich von einer Seite auf die Andere. Dann plötzlich sah sie ihn, Itachi, die Liebe ihres Lebens. Der Mann mit dem sie eigentlich vor gehabt hatte ihr Leben zu verbringen. Tränen stiegen ihr in die Augen.

    >> Itachi! <<, sagte sie mit zitternder Stimme.
    >> Na mein Engel<<, er schloss sie ihn seine Arme und das war das schönste Gefühl, dass sie seit langen hatte.
    >> Mach dir keine Sorgen um mich. Ich habe dir doch gesagt, dass ich möchte, dass du wieder liebst. Denn ich könnte es nicht ertragen, dich ein Leben lang traurig zu sehen. <<, meinte er ruhig und strich ihr dabei über das Haar, küsste sie auf die Stirn und verschwand.
    „MAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANA. Wach auf los es ist schon ein Uhr, das Fest geht bald los.“ Langsam öffnete sie ihre Augen und sah ihren jüngerer Bruder über sie gebeugt mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Sie konnte nicht glauben, dass sie doch wirklich so lang geschlafen hatte. Behutsam richtete sie sich auf und ihr Naruto streckte ihr eine Tasse Kaffee hin und meinte, dass sie so wieder auf die richtige Bahn kommen würde. Denn ihm war nicht entgangen, dass sie heute Nacht geweint haben musste und er wusste auch, dass es nicht die erste Nacht war die sie weinte. Er lächelte sie munter an, sie bedanke sich bei ihm und fragte wo denn Sasuke schon sei.
    „Der ist schon bei Neji wir Kerle treffen uns da alle.“
    Sie nickte bloß, doch hatte sie eigentlich den Beschluss gefasst, heute Sasuke und Naruto über ihre wirklich Beziehung mit Itachi auf zu klären und ihnen zu sagen, dass sie verheiratet waren. Aber so musste sie es wohl oder übel auf heute Abend verschieben.
    „Dann mach, dass du los kommst, denn wenn es wirklich schon um eins ist, werden die Mädels auch bald alle hier auftauchen. Außer natürlich du möchtest auch ein Kleid anziehen und geschminkt werden“, lächelte sie ihn frech an und stupste ihn gegen die Schulter.
    Sofort bekam er ein puderrotes Gesicht und meinte, dass er das ganz sicher nicht vor hatte. Und mit diesen Worten verschwand er aus der Haustür. Langsam trank sie ihre Tasse Kaffee aus und dachte über das nach, was ihr Itachi im Traum gesagt hatte. Doch bekam sie auf einmal Zweifel, würde Kotetsu sie überhaupt genau so mögen wie sie ihn, doch das bezweifelte sie. Denn so wie er sich die letzten Tage benahm, konnte da bei ihm nicht mehr sein als Freundschaft. Also versuchte sie den Gedanken in die hinterste Ecke zu schieben und fing an die Wohnung etwas auf Fordermann zu bringen. Und schon klingelte es und Ino, Hinata, Tenten und Sakura standen fröhlich vor der Tür. Sie bat die vier herein, bot ihnen einen Platz an und holte etwas zu trinken für sie. Sofort fing eine angeregte Unterhaltung über das Fest heute Abend an. Was wohl alles passieren würde, wer wohl alles kommen würde und ob es ein großes Feuerwerk geben würde. Sie freuten sich schon riesig drauf, nur Mana war an zu merken, dass sie diese Begeisterung nicht ganz teilen konnte. Und schon wieder klingelte es, doch nun waren es nur noch die vier fehlenden, Temari, Lin, Syra und Hidoi. Mana bat sie ebenfalls herein und nun konnte die Styling Party steigen. Sie holte drei Flaschen Sekt aus dem Schrank und dazu 9 Gläser und schenkte erstmal jedem einen Schluck ein. Sie prosteten sich zu und tranken jeder einen genüsslichen Schluck. Dann wurde das Telefon zur Hand genommen und sie bestellten sich erstmal alle ein leckeres Essen. Denn man sollte ja nicht zu viel Alkohol auf leeren Magen trinken. Es war eine ausgelassene Stimmung es wurde getrunken und viel gelacht und irgendwann kam dann auch endlich das Essen. Es gab frisches Sushi, Reisbällchen mit den verschiedensten Sorten und natürlich auch Ramen. Je später es wurde, desto lustiger wurde die Runde. Nun hatten sie angefangen Leute aus Konoha nach zu machen und Sakura war an der Reihe. Sie schwang sich eine grüne Decke um und fing an.
    „Ich sehen kein Feuer der Jugend in dir. Ach Sakura willst du mal mit mir ausgehen. Und was Sensei Gai sagt das stimmt auch, denn er weiß alles. Konoha Wirbelwind.“, alle musste anfangen zu lachen, denn sie wussten genau wer das sein sollte, es war Rock Lee. Es folgten noch eine sehr extravagante Darbietung von Lin als Kakashi und eine extrem gelungene Darstellung von Ino als Shikamaru, denn sie legte sich einfach auf den Boden und meinte, dass sie alles nerve außer Shougi. Doch langsam wurde es Zeit sich fertig zu machen, denn es war schon um vier Uhr nachmittags und um sechs Uhr sollte das Fest beginnen. Ein hektisches Gewusel begann, es flogen Oberteile umher, Hosen und sämtliches anderes Zeug. Jeder war damit beschäftigt sein Kleid an zuziehen oder jemand anders hinein zu helfen. Als jeder in ihrem Kleid steckte machten sie sich daran die Haare zu machen, Sakura steckte sich ihre Haare mit Stäbchen hoch, Ino lies sie offen. Lin versuchte mehr oder weniger eine anspruchsvolle Hochsteckfrisur hin zubekommen, Syra machte sich einen, zu ihrem Kleid passenden Haarreifen in die Haare und drehte ihre Haare nur etwas mit dem Lockenstab ein. Hidoi glätte ihre Haare und lies sie offen, Tenten steckte ihre Haare genau so kunstvoll hoch wie Hinata, nur das diese sich noch ein weißes Band in die Haare machte. Temari ließ ihre Haare so wie immer. Mana toupierte ihre Haare, machte einen Haarreifen hinein und band sie zu einem Zopf. So sie waren endlich fertig und hatten es sogar noch in der Zeit geschafft, da es gerade kurz nach halb sechs war. Also machten sie sich, alle schon leicht beschwipst auf den Weg.
    Unterwegs sammelten sie noch die Jungs auf, welche heute alle locker gekleidet waren und Lin holte Kakashi, das dieser wenigstens dieses Mal nicht zu spät kam. Sakura hackte sich bei Sasuke ein, Tenten bei Neji, Temari bei Shikamaru, Hinata bei Naruto, Syra wurde von Kiba in den Arm genommen, Hidoi und Yahiko liefen einfach nebeneinander her, Kakashi nahm Lin an die Hand, Ino hackte sich bei Gaara ein und Mana bei Kankuro. Es war eine lustige Truppe sogar Sasuke, Neji, Shino und Shikamaru lachten viel, obwohl man das sonst nicht so gewohnt war. Alle schmiedeten schon Pläne was sie machen wollten. Lin wollte mit Kakashi in den Liebestunnel, Naruto, Gaara und Yahiko wollte unbedingt auf ein schnelles Karussell, so gingen auch die Mädchen mit. Shikamaru, Sasuke und Neji wollten sich das ganze Specktakel erst einmal ansehen und dann entscheiden was sie taten. Endlich waren sie am Platz angekommen und es herrschte schon ein reges Treiben, man hörte Menschen lachen, singen, sah sie tanzen, man sah einfach, dass sie Spaß hatten. Langsam löste sich die Gruppe auf und jeder ging erstmal dem nach, was er zu vor besprochen hatte. Syra, Kiba, Kankuro und Mana gingen erstmal in Richtung der Menschenmenge, sie wollten sich erst einmal alles genau angucken und dann zusammen entscheiden was sie tun würden. Auf dem Weg durch die Menge trafen sie Iruka, Genma, Baki und Izumo. Die vier blieben kurz stehen und begrüßten die anderen vier. In diesem Moment kam auch Kotetsu zurück.
    „Hi Jungs. Ich hab es endlich geschafft den Wirt zu überreden, dass wir jetzt schon ein …“, weiter kam er nicht denn da sah er Mana, wie sie sich bei Kankuro eingehackt hatte. Er schaute wütend zu Kankuro.
    „Hi. Hier Jungs.“, drückte ihnen das Bier in die Hand und verschwand wieder. Nach diesem merkwürdigen Auftritt machten sich Syra, Kiba, Kankuro und Mana wieder auf den Weg durch die Menege.
    „Sag mal Mana was war denn das eben? Ich dachte ihr wärt gute Freunde.“, Syra sah sie mit einem fragenden Blick an, doch Mana antwortete nur, dass sie selbst nicht wüsste, was das eben bedeuten sollte. Nur Kankuro musste leicht schmunzeln, da er das seltsame Verhalten Kotetsu's durchschaut hatte.
    „Wen hast du denn schon wieder gesehen, dass du dich so freust?“, wollte Mana mit einer leicht neckischen Stimme wissen. Doch er antwortete nicht und schüttelte nur den Kopf.
    Es ging los, die 5 Kage betraten die Bühne, alles jubelte bei dem Bild und ab und zu konnte man ein „ Gaara, Gaara vernehmen. Es war klar von wem dies kam, natürlich von Naruto. Jeder Kage hielt eine kurze Ansprache, wie stolz die doch auf ihre Leute waren und das sie es nur geschafft hatten, dass sie ein Shinobi-Volk geworden waren. Alles jubelte wieder, es war ein herrliches Gefühl, dass sie so etwas mit erleben durfte. Dann waren auch die Ansprachen beendet und das Fest war offiziell eröffnet. Es war ein lustiger Abend, erst versuchte sich Mana zusammen mit Syra am Schießstand, dann musste sie mit Lin Lose ziehen, da diese unbedingt einen riesigen Knuddelbären wollte. Sie fuhr mit ihrem Bruder, Hinata und Kankuro Riesenrat und mit Sasuke machte sie einen Kraftvergleich. Mit Hidoi und Yahiko fuhr sie durchs Gruselkabinett, obwohl die drei eher die ganze Zeit lachten als sich vor irgendetwas zu gruseln. Dann trafen sich alle an einem Essens- und Getränkewagen. Die Jungs bestellten etwas zu trinken und die Mädels unterhielten sich darüber was sie schon alles gemacht hatten. Gaara, Kankuro und Shikamaru kamen zuerst mit ihren Getränken wieder. Sie mussten sich alle immer extrem dem anderen nähern wenn sie im etwas sagen wollten, denn durch die laute Musik verstand man dann kein einziges Wort. Sie unterhielt sich nun schon eine ganze Weile mit Kankuro, welcher ihr sagte, dass ihr das Kleid einfach wunderbar stand und das sie unbedingt mal wieder mit Naruto nach Suna kommen müsste, damit sie wieder so feiern konnten wie beim letzten mal. Daraufhin fing sie an zu lachen, denn beim letzten Mal war er so betrunken gewesen, dass er an Ort und Stelle eingeschlafen war und die anderen ihn mit Mühe und Not nach Hause verfrachtet hatten. Plötzlich wurde sie am Handgelenk gebackt und mit sich gezogen. Sie sah noch Hilfe suchend zu Kankuro, doch dieser zuckte nur mit den Schultern. Als Mana nun schauen wollte, wer es da war, der seinen Griff so fest um ihre Hand gelegt hatte, rutschte ihr das Herz eine Etage tiefer. Sie sah niemanden anderes vor sich als Kotetsu.
    „Kotetsu was soll das? Lass mich los. Du tust mir weh.“, doch er sagte nichts darauf und ging einfach immer weiter mit ihr und immer weiter. Schnell entfernte sich der Festplatz und sie standen nun an einem See. Nun endlich ließ er sie los und stand mit dem Rücken zu ihr. Mana wusste gar nicht, dass es hier einen See gab. Das Mondlicht und die Sterne funkelten auf der Wasseroberfläche, es sah einfach atemberaubend aus. Doch noch immer verstand sie nicht was, dass alles zu bedeuten hatte.
    „Kannst du mir jetzt mal bitte sagen was das soll.“, fauchte sie ihn an.
    „Sag mir was du an ihm findest? Warum Kankuro?“, fragte Kotetsu mit leicht zittriger Stimme. Jetzt verstand sie überhaupt nichts mehr. Sie und Kankuro, sie waren doch nur Freunde, genau wie sie und Kotetsu, auch wenn sich ihre Freundschaft langsam auseinander bewegte.
    „Was soll ich an Kankuro finden. Er ist genauso ein Freund wie du.“
    „Ein Freund. Mehr bin ich also nicht. Nur ein Freund.“, plötzlich drehte er sich um und Mana erkannte Traurigkeit in seinen Augen. Doch warum sah er so traurig aus, was war passiert.
    „Ich will aber nicht einfach nur ein Freund für dich sein. Das halte ich einfach nicht mehr aus. Jedes Mal zerreißt es mir das Herz wenn ich dich sehe und weiß das wir nur Freunde sind Mana. Denn seit du mich damals gerettet hast gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf. Mana verdammt. Ich liebe dich.“, es kam alles in ihm hoch und ihm war es egal, nun war es eh zu spät, auch wenn die Freundschaft nun endgültig zerstört war. Sie stand eine Weile geschockt da, denn sie konnte nicht glaube, was er da eben gesagt hatte. Hatte er wirklich zu ihr gesagt, dass er sie liebte. Ein warmes und wohliges Gefühl bildete sich in ihrer Bauchgegend. Denn ja er hatte es gesagt, er hatte das gesagt auf was sie inständig hoffte.
    „Es tut mir leid Kotetsu, aber ich kann nicht weiter mit dir befreundet sein.“, sagte sie in einem ruhigen und warmen Ton und schritt dabei auf ihn zu.
    „Ja das hab ich mir schon gedacht. Könntest du jetzt bitte gehen.“, seine Stimme war nun noch zittriger und man merke, dass ihn diese Worte sehr trafen. Doch sie ging nicht, langsam ging sie weiter auf ihn zu, kam immer näher und näher. Dann legte sie ihren Körper an seinen und umschlang ihn mit ihrem Armen. Geschockt stand er da und wusste nicht was dies zu bedeuten hatte.
    „Ich kann deshalb nicht mehr mit dir befreundet sein, weil es mir genau so geht wie dir Kotetsu. Ja, ich habe mich in dich verliebt.“, sagte sie ruhig zu ihm. Einen kurzen Moment stand er wie paralysiert da, doch dann drehte er sich blitzartig um und hielt sie an der Talje fest. Er wollte wissen ob das wahr ist, ob es stimmte was sie da gerade gesagt hatte. Sie lächelte ihn an und nickte. Er konnte nicht anders er musste sie jetzt einfach küssen, denn das hatte er eigentlich schon ewig vor gehabt, hat es sich ewig gewünscht. Anfangs war es ein vorsichtiger Kuss, doch als er merkte, dass sie darauf ein ging wurde er fordernder und leidenschaftlicher. Langsam löste er sich von ihr und hauchte ihr ins Ohr.
    „Das wollte ich dir eigentlich schon vorhin sagen als wir uns gesehen haben. Du siehst wundervoll in diesem Kleid aus.“ Doch sie musste zugeben, dass auch er heute verdammt gut aussah. Er trug eine dunkle Jeans und darüber ein weißes Hemd, welches nicht komplett zu geknöpft war und man sein gut gebaute Brust erkennen konnte.

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