Springe zu den Kommentaren

Die Legende von Myridia

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.060 Wörter - Erstellt von: YaruRiiChan - Aktualisiert am: 2012-04-01 - Entwickelt am: - 1.016 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das Land ist am Sterben und die Menschen beginnen zu hungern. Unentdeckte Kräfte zerren an der Lebensenergie des Landes und lassen sie veröden. Die Menschen beginnen zu Randalieren, wurden von Tag zu Tag immer aggressiver. Doch was ist die Ursache? Spielen etwa vergessene Kräfte ihr Spiel? Erfahre es!

1
Schmerzlicher Abschied

Schrecklich! Wie konnten sie nur? Was haben wir den getan?
Kalte Tränen liefen mir übers Gesicht und nahmen mir die Sicht. Ist wahrscheinlich auch besser so. Ich will ihre Körper nicht sehen!
So leblos und....!
Der Griff um meine Hand wurde stärker. "Beweg dich kleine! "
Eine raue, gar kalte Stimme schrie mich an.
Mörder! Oder wie sie die Bewohner nannten "Ritter". Die Glorreichen die Beschützer des Landes und deren Bewohner.
Da sieht man ja wie gut sie das Land beschützen! Sie beuten die Städte aus die nicht auf den König hören und roten sie alle aus.
"Ritter, Soldaten" Mit zittriger Stimme presse ich diese zwei Wörter zwischen meinen Lippen hervor. Willenlose Hüllen seiner selbst. Nein, sie haben keinen Willen, keine Seele und kein Herz. All das haben sie an den König verkauft.
Und nun werde ich von ihnen mit ein paar anderen auf dem Sklavenmarkt verkauft oder wenn wir Glück haben, dürften wir als Slaven arbeiten.
Wir Frauen werden wahrscheinlach als "Bettmatraze" verwendet.
Ganz heimlich, so dass keiner unsere Schreie hören würde.
Ach, was mache ich mir bloß darüber so Gedanken? Ich habe doch eh keine Zukunft mehr!
Sie nahmen mir doch schon alles! Meine Familie, meine Freunde, mein Zuhause! Und nun werden sie mir auch noch mein Leben nehmen! Meine Freiheit!
" Wie sind bereit! Wir haben paar schöne Sachen im Dorf gefunden! Wusste gar nicht das ein kleines Dörfchen sowas hat! " Hämisch lachten sie auf! Mein Gesicht verzerrte sich vor Wut. Diese miesen Schweine! Ihre dreckige Lache! Ein Verzweifelter Schluchzer entfuhr mir. Ich konnte einfach nicht mehr, es war alles so unrealistisch und doch musste ich mir eingestehen dass es kein Traum sein konnte. Es war alles echt.
Wir standen vor dem Dorf. Anscheinend warten wir noch auf die letzten "Ritter". Dieses Wort! Wie ich es hasste!
Die Fesseln um meine Beine und Hände drückten sich in meine Haut. Entmutigt versuchte ich sie zu lockern, machte jedoch alles noch schlimmer.
Ich hob meinen Kopf und blickte ein letztes Mal auf mein brennendes Zuhause. Schmerzlich erinnerte ich mich an die alten Zeiten zurück. Es war ein schönes Gefühl. Im Hintergrund die Stimmen der Ritter.
Ein monotones lächeln zierte meine Lippen, denn ich wusste das nichts mehr so wir früher werden, würde.
"Die letzten sind angekommen! Lasst uns aufbrechen und unseren König die Beute zeigen! " Einstimmendes Gebrüll stimmte ein und wir setzten zum Abmarsch ein. Weg von hier? Entsetzten war in meinen Augen zu sehen. Alles in mir sträubte sich von dem Ort wegzugehen. " Nein " Mit meiner letzten Kraft schlug ich um mich. Schrie. " Ich will nicht weg! Lasst mich los! Ich will bei Mama bleiben! " Ich verlor die Fassung konnte, nein wollte nicht aufhören zu schreien. Ich erinnerte mich zurück. Weinend stand ich über den Körper von Mama. Blutüberströmt und zerstückelt.
Zwei Soldaten kamen auf mich zu und hielten mich fest. Versuchten das Tier in mir zu bändigen. Doch ich hörte nicht auf zu schreien. Es schien so als ob es mich am Leben erhielt und immer hin, was hatte ich schon großartig zu verlieren.
Das einzige was ich noch hörte was das klirren eines Schwertes, ein stechender Schmerz in meinem Rücken und.... eine Stimme die zu mir sprach. " Du wolltest es ja nicht anders, kleine! "
Erschöpft sank ich zu Boden und mit ihm auch meine letzte Hoffnung. Hart schlug ich auf dem Boden auf, doch ich spürte keinen Schmerz. Nur Wut und Hass.
Ich wollte entfliehen, doch sie waren zu stark.
Keine Hoffnung, nur leere. Ich gab auf, so wollte ich mich meinem Schicksal stellen. Der Soldat zog mich auf die Beine und rammte mir seine Klinge in mein Bein. Ich schrie auf. " Das soll dir eine Lehre sein!" Schon wieder dieses Lachen! Wie es mich ankotzt! Er zog seine Klinge wieder aus meinem Bein und hinterließ eine unschöne Fleischwunde. Ruckartig schnellten meine Hände auf die Wunde und versuchte die Blutung zu stoppen.
Ein Pfeil. Der Soldat glitt vor mir auf den Boden. Ich begann zu zittern. Nein! Was.... was geht hier vor? Noch einer. Schon sackte der nächste zu Boden. Panisch stand ich auf, oder versuchte es. Die anderen Soldaten wurden so langsam auch unruhig. "Rennt!" Eine Stimme, recht jung, rief mir und den anderen Gefangenen aus denn Dorf zu.
Alle rannten, während ich mich an einem Baum hochzog. Jedoch keine Chance. Schon schlugen die Soldaten alle nieder. Hilflos lagen sie auf dem Boden. Panik! Sie haben mich noch nicht gesehen und prügelten weiter auf die Bewohner ein. Tränen stiegen mir in die Augen. Ich wollte so etwas nicht mehr sehen! Sie waren mit den anderen Dorfbewohner beschäftigt und so nutzte ich meine Chance und floh.
"Hinterher! Das kleine Mädchen versucht zu fliehen! " Lasst mich doch einfach in Ruhe! Immer weiter lief ich in den Wald hinein, in der Hoffnung meine Verfolger abzuschütteln. Rennen, Rennen, ich muss um mein Leben Rennen. Ich will nicht sterben, doch ich konnte nicht mehr. Erschöpft sank ich zu Boden. Keine Schritte, habe ich sie abgehängt? Meine Sicht war verschwommen. Alles drehte sich und mir wurde schwarz vor Augen.
Bitte, helft mir doch! Irgendwer!

Kommentare (1)

autorenew

Blou (33802)
vor 123 Tagen
voll gut bitte schreib weiter ich freu mich schon auf die fortsetzung und nenn die dann am bestenDie Legende von Myridia Teil 2 den sonst findet man die nicht viel spass beim schreibenYaruRiiChan
Blou