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Auftrag der Drachen - Kapitel 2

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1 Kapitel - 1.670 Wörter - Erstellt von: Anna - Aktualisiert am: 2012-04-01 - Entwickelt am: - 1.666 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Im fernen Reich Aephangol leben Drachen, Elben und Zauberer friedlich nebeneinander, bis ein böser Herrscher namens Eonos kommt und viele unterdrückt. Zwölf Auserwählte Drachen müssen sich auf den Weg in sein düsteres Reich Morrodon machen, um ihn dort in einem gefährlichen Kampf zu besiegen.

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    1. Tag des Aufbruchs: „Wir sollten schneller fliegen, sonst erfährt Eonos noch von uns!“ rief Push über das laute Schlagen der Flügel hinweg zu
    1. Tag des Aufbruchs:
    „Wir sollten schneller fliegen, sonst erfährt Eonos noch von uns!“ rief Push über das laute Schlagen der Flügel hinweg zu Fire, dem Anführer der Auserwählten, der darauf antwortete: „ Wie gern ich das auch machen würde, Push, aber das geht nicht. Du musst bedenken, unter uns sind auch noch welche die sich an Land oder im Wasser fortbewegen müssen und die vielleicht manchmal keinen passenden Weg finden, um schneller zu sein!“ „Ja stimmt, soll ich mal weiter runterfliegen und sehen, wie es bei ihnen aussieht?“ „Das wäre gut, pass aber auf und komm bald wieder hoch, wir müssen in unseren Gruppen bleiben! Und nimm am besten noch jemanden mit runter, damit du nicht ungeschützt bist.“ „Gut, bis gleich, ich werde bald wieder oben sein.“ Als Fire nach unten schaute, sah er nur noch die zwei Schwanzspitzen der beiden Drachen in den Wolken, die Push zu ihrem Schutz heraufbeschworen hatte, verschwinden. Dann flog er wieder zu den anderen sechs Drachen, die noch mit ihm hier oben flogen. Er flog näher an Love heran, denn er hegte Gefühle für sie und wollte sie es wissen lassen, da sie sowieso alle Gefühle spüren konnte, die ein anderer empfand. Doch sie flog stur geradeaus weiter, also gesellte er sich zu Wizz, die seine Beraterin war. Nachdem sie längere Zeit geflogen waren, warf er einen heimlichen Blick zu Love, doch dann wusste er, dass er das nicht hätte tun sollen, da diese sich gerade an Air schmiegte. Traurig senkte er seinen Kopf und ließ sich dann etwas nach hinten gleiten, um in Ruhe nachzudenken.
    In der Abenddämmerung begannen dann die Drachen nach unten zu fliegen um sich einen geeigneten Ruheplatz zu suchen. Sie hatten Glück, denn gleich unter ihnen war eine Höhle in die sie sich hineinlegen konnten.

    2. Tag des Aufbruchs:
    Fire wachte in der Morgendämmerung auf. Er sah Lightning im Eingang der Höhle sitzen und fragte sich, ob er diese Nacht überhaupt einmal geschlafen hatte, weil er ihn immer als er aufgewacht war, da sitzen sah. Er trottete zu ihm hinüber und setzte sich dann neben ihn. „Lightning, warum hast du mich nicht geweckt? Ich sollte dich doch bei der Wache ablösen.“ „Ich dachte mir, da du der Anführer von unserer Gruppe bist, solltest du deine Ruhe haben, außerdem kann ich Energie von anderen Dingen aufnehmen, du allerdings könntest das erst durch meine Unterweisung!“ „Was meinst du mit Unterweisung?“ „Ich könnte dir ein paar Fähigkeiten der Blitzdrachen beibringen und ich finde wir sollten uns alle gegenseitig einige Fähigkeiten lehren!“ „Lightning, das ist ein guter Vorschlag, doch wir haben dafür nicht genug Zeit, Eonos wird immer stärker je länger wir unseren Angriff hinauszögern und es sollen nicht noch mehr Lebewesen unter seiner Herrschaft unterdrückt oder gar getötet werden.“ „Aber wenn wir noch mehr trainieren, nicht nur in den Kampftechniken sondern auch in den geistigen Fähigkeiten, dann könnten wir mehr Möglichkeiten haben, ihn zu bezwingen.“ Mit einer empörten Stimme sprach nun Fire: „Lightning, ich habe es dir nun schon gesagt, wir werden das nicht tun!“ „Aber Fire, der hohe Rat der Drachenreiter hat prophezeit, dass wir unsere Fähigkeiten anders nutzen sollen als wir es sonst tun, vielleicht meinten sie das.“ „Diese Diskussion ist nun beendet und du wirst meine Entscheidung nicht mehr in Frage stellen. Wecke nun bitte die anderen, wir werden in einer Stunde aufbrechen. Ich werde mir etwas zu Fressen suchen.“ Mit diesen Worten breitete er seine riesigen Flügel aus und flog los, Lightning blickte ihm nach bis er im morgendlichen Nebel verschwunden war, dann ging er zu den anderen Drachen und weckte sie. Nach kurzer Zeit waren alle Drachen aufgebrochen um sich ihre Nahrung zu suchen, nur Love war dageblieben, denn sie war sehr traurig. Sie hatte vorher die Gefühle von Lightning und Fire bei ihrem Gespräch gespürt und war dadurch aufgewacht, sie hatte das Gespräch mitgehört und war auf Lightnings Seite, denn das wäre sehr hilfreich bei der Schlacht gegen Eonos. Sie musste nun überlegen, was sie tun sollte, wenn sie wollte, dass die zwölf Auserwählten sich gegenseitig ihre Fähigkeiten beizubringen.
    Eine Stunde später flogen, schwammen und liefen die zwölf Drachen weiter in Richtung Morrodon. Keiner sprach, sie konzentrierten sich nur aufs Weiterfliegen und sie machten an diesem Tag keine einzige Pause.


    In der Zwischenzeit bei den Elben:

    Celíen war eine Elbin, sie hatte hellbraune hüftlange Haare und war die Tochter des Königs von Angolia, einem kleinen Reich in Aephangol. Sie war reich und schön, aber nicht eingebildet, doch kurz zuvor hatte sich ihr Gefährte Llyon von ihr getrennt, wegen einer anderen blonden Schönheit. Doch er war sowieso nie ihre wahre Liebe gewesen, denn sie hegte schon seit ihrer jungen Kindheit Gefühle für einen Jungen namens Quirín, doch sie hatte das Gefühl, dass er sie überhaupt nicht beachtete.
    Sie war gerade aufgestanden und legte sich nun auf eine Liege auf ihrem Balkon und genoss die frühmorgendliche Ruhe, bevor das unruhige Stadtleben losging. Neben ihr auf einem Tisch stand ein Getränk, dass etwa so aussah wie warme Milch mit Honig, doch das war es nicht, es war Celíens Lieblingsgetränk, Pegasusmilch mit Orangensirup. Auf Celíens Schoß saß ihr Kater Morissimo, ein schwarzer und auch ziemlich fauler Kater. Sie hatte ihn zu ihrem 16. Geburtstag bekommen und seitdem waren fünf Jahre vergangen, nun war sie 21 und sollte schon bald die neue Herrscherin von Angolia sein, doch vorher musste sie sich vermählt haben, das war die einzige Vorschrift, wenn eine Frau Königin werden sollte. Ihr Vater konnte nicht mehr lange regieren, da er schon sehr alt und schwach war und bald seine Amtszeit vorbei war, die 50 Jahre betrug, so lange durfte ein Herrscher regieren. Celíen dachte über die Hochzeit nach, ihr Vater hatte befohlen, wenn sie bis zu ihrem 22. Geburtstag, der in zwei Monaten war, keinen Gemahl gefunden hatte, würde er einen aussuchen und nicht darauf achten, ob sie ihn wollte oder nicht. Am liebsten würde sie Quirín heiraten, doch sie wollte auch ihre gute Freundschaft zu ihm nicht zerstören. Sie hatte sich später mit ihm verabredet, um über dieses Thema zu sprechen, aber sie hatte unglaubliche Angst vor diesem Gespräch. Denn ihre Freundschaft war etwas ganz Besonderes. Sie waren schon von Geburt auf befreundet und teilten jedes Geheimnis miteinander, sie waren immer ehrlich und unternahmen fast alles zusammen, doch würde sie ihn zum Mann nehmen, könnte sie das alles, was sie gerade hatten vollkommen zerstören. Eine silberne Träne lief ihr über die Wange und tropfte auf ihr Kleid, Celíen merkte es nicht. Aber Morissimo schon, er schmiegte sich an ihre Wange und versuchte sie zu trösten, aber auch das half nichts, sie war wirklich unglaublich traurig, über den Verlauf der Dinge und hatte Angst davor, ihren besten Freund zu verlieren.
    Es war nun Nachmittag und Celíen hatte schon alles hergerichtet für den Besuch ihres Freundes, als plötzlich ein Bote kam und ihr einen Brief überbrachte. Der Brief war von Quirín und in ihm stand:

    Liebe Celíen,
    ich weiß warum du mich heute zu dir bestellt hast, du möchtest mit mir über den Befehl deines Vaters sprechen.
    Nun möchte ich dir hiermit schreiben, dass ich deinen Antrag mit Freuden annehmen werde, denn auch ich hege schon seit langer Zeit stärkere Gefühle für dich als es die Freundschaft ist. Heute werde ich nicht mehr zu dir kommen, denn ich werde alle nötigen Vorbereitungen treffen und auch mit deinem Vater treffen, sodass du keine Arbeiten mehr zu tun hast. Doch bevor ich das alles tue, möchte ich einen Brief von dir erhalten, indem steht, dass du mit meinem Entschluss einverstanden bist und wann du mich antreffen möchtest, als deinen Verlobten, wenn du es so möchtest!
    Ich liebe dich von ganzem Herzen und meine Seele ist dir voll und ganz ergeben, meine Teuerste!
    Dein Quirín.

    Nachdem Celíen diesen Brief noch einige Male gelesen hatte und darüber nachgedacht hatte, begriff sie erst richtig, was genau da überhaupt drinstand. Quirín, ihr ewiger Schwarm, wollte sie liebend gern heiraten. Das war das Beste was ihr passieren konnte. Sie würden eine glückliche Ehe haben und ein wundervolles Leben führen. Doch dann fiel ihr etwas ein, dass ihr solch einen Schreck einjagte, dass sie sich fühlte als ob ihre Haut gefroren wäre. Quirín war ein einfacher Bürgerlicher und Celíen wusste nicht, ob ihr Vater eine Ehe mit einem Bürgerlichen dulden würde. Tränen rannen ihr über die blassen Wangen und ihre Augen verloren den Glanz, den sie immer hatten. Sie legte sich auf ihr Bett und weinte stundenlang. Irgendwann nach Mitternacht war sie endlich mit geschwollenen, roten Augen eingeschlafen. Sie träumte nichts, sie befand sich nur in einer schrecklichen Lehre, in einem endlosen Fall.

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Auftrag der Drachen - Kapitel 2
Auftrag der Drachen - Kapitel 2
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2012-03-20
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (1)

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Dark Dragon (38020)
vor 862 Tagen
Wie witzig, sogar mein Name, den ich immer verwensende, passt dazu... Schreib weiter. Sofort.