Zwei Gesichter - Teil 5

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2 Kapitel - 2.298 Wörter - Erstellt von: Liamera - Aktualisiert am: 2012-03-15 - Entwickelt am: - 4.167 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es geht wieder weiter! Nachdem das liebe Leben mir seit Ende des letzten Jahres böse mitgespielt hat, kam ich leider zu nichts mehr.
Doch mittlerweile flüchte ich mich wieder ins schreiben.

Weiter geht die Geschichte um die Schöne unbekannte Kaya die mit Team 7 auf dem Weg nach Konoha ist. Was wird sie dort nur erwarten?

Der letzte Teil der Vorgeschichte!

1
Kapitel1: Ein Bad unter dem Sternenhimmel

Gemächlich machten wir uns auf den Weg.
Die Sonne strahlte und tauchte die Regentropfen vom Vorabend in ein helles Schimmern.
Der Wald den wir durchquerten, erstrahlte wie in einem Traum.
Alles roch frisch, ein leichter Wind verwehte mein Haar.
Vor mir plauderte Sakura mit ihrem Sensei.

Naruto ging neben mir und erzählte mir alles Mögliche, doch hörte ich ihm nur zur Hälfte zu.
Ich wusste nicht, woher der Junge die ganze Luft holte. Er plapperte und plapperte unaufhörlich.

"Weisst du, Oma Tsunade ist eigentlich gar nicht so streng aber sie ist total aufbrausend wie Sakura - richtig gruselig ist das. Und Sensei Kakashi der liest immer nur die Bücher vom kauzigen Bergeremiten und kommt dauernd zu spät, kein Wunder das er keine Freundin hat und..."
Er stockte und blieb stehen.
Belustigt schaute ich in die zwei wütenden, Naruto zugewandten, Gesichter der beiden die vor uns gingen und sah Naruto zu wie er sich langsam hinter Sai versteckte und versuchte sich herauszureden was denn das Problem sei, es sei doch alles richtig was er da sagte.
Daraufhin entfachte eine wilde Jagd zwischen Sakura und Naruto. Sakura ließ keine Gnade walten und schoss Naruto von Baum zu Baum hinterher.
Wie von einem Ninja nicht anders zu erwarten, geschah das Ganze in Rekordzeit.

Ich musste schwer seufzen.
Mit der friedlichen Stille war es nun vorbei, Sakura schlug einen Baum nach dem anderen um wenn sie Naruto nur knapp verfehlte.

Sai hingegen schien von einem kleinen Block in seinen Händen angetan zu sein. In Sekundenschnelle schrieb er und nuschelte dabei seltsame Dinge wie "Sage einer Frau nie die Wahrheit."
Mit todernster Meine schüttelte er dabei verwundert den Kopf.

Ich hatte ja nun schon festgestellt das bei diesem armen Kerl etwas nicht stimmt.
Aber das es so schlimm war.
Er schien meinen Blick zu bemerken, schaute herüber und legte seinen Kopf schief.
Dabei lag das falscheste Lächeln auf seinen Lippen das ich jemals gesehen habe.

Besorgt wollte ich mich an Kakashi wenden und ihm von dem Leiden seines Schülers erzählen.
Ich tippte ihn an der Schulter an, blitzschnell drehte er sich um und schaute mich mit einem schaurigen Blick an.
"Habe ich dir nicht schon tausendmal erklärt das du nicht so vorlaut sein sollst Naru..."
Mitten im Satz brach er ab und schaute mich verwundert an.
"Oh Kaya was kann ich für Sie tun?" fragte er plötzlich freundlich.

"N...nichts....gar nichts" nuschelte ich schnell und wich ein paar Schritte zurück.
Hier waren doch echt alle verrückt.

Nach einiger Zeit beruhigten sich die Gemüter wieder und weiter ging unsere Reise.

Narutos Geplapper begleitete uns unaufhörlich, doch irgendwann genoss auch er die Schönheit des Waldes, sog die klare Luft ein, erfreute sich an diesen Traum.
Es war lange her, dass ich eine solche Ausgeglichenheit, eine solche innere Ruhe spürte.
Ich legte meinen Kopf zurück und musste unwillkürlich lächeln. Alles erschien mir so einfach, alle Zweifel was mich erwarten könnte wichen von mir.
Doch schnell war dieser Frieden vorbei - die anderen blickten mich verwundert an was mich dazu brachte, mit meinem Blick dem Weg vor uns zu folgen.

Nach langer Zeit, die Sonne stand schon tief am Himmel, erreichten wir eine kleine Lichtung.
Ein Fluss verlief am Rande und glitzerte in den schönsten Farben.
Der Traum, den wir schon den ganzen Tag durchschritten, schien nicht enden zu wollen.
Ohne viel zu reden bauten wir unsere Zelte am Waldrand auf.
Einen idyllischeren Schlafplatz konnte es nicht geben.

Ich packte einige der Vorräte aus, die ich eingepackt hatte und gab jeden seinen Teil.
Schweigend saßen wir nun da, jeder in seinen eigenen Gedanken versunken.

Nach dem Essen zog es mich zu dem klaren Fluss.
"Kaya du solltest aufpassen, es könnten feindliche Ninjas in der Nähe sein." warnte mich Kakashi plötzlich.
Ich drehte mich zu ihm.
"Und was sollten diese bitte gerade von mir wollen wenn ich keine Feinde habe?" fragte ich betont zuckersüß.
"Ich habe mich schon oft genug gegen andere ver..." doch ich konnte nicht aussprechen.
"Pass bitte einfach auf und laufe nicht zu weit weg, ja?" Kakashi wirkte ernst.
Der Job des Senseis passte wirklich gut zu ihm stellte ich verbittert fest.
Ich schaute ihn nur kühl an ehe ich hoch erhobenen Hauptes von dannen schritt.

Langsam ging ich über die Lichtung.
Das Rauschen des Flusses, das Wasser das sich an den Steinen teilte und die Wassertropfen die umherflogen, leuchtend wie kleine, tausende Kristalle durch das darauf geworfene Sonnenlicht. Ja das alles. Das alles wirkte so unglaublich friedlich.
Einen kleinen Moment überlegte ich sogar, wie es wäre für immer hier zu bleiben.
Für immer in dieser Traumwelt zu leben, ganz ohne die Hektik und Probleme der anderen Menschen.
Natürlich war mir klar, dass das nicht ging.
So begnügte ich mich damit, mein Gesicht und meine Hände zu waschen.
Anschließend lies ich meine Handgelenke noch ein wenig in dem kristallklaren Wasser getaucht und schauderte ein wenig, als die Kälte des Wassers meinen Körper durchzog.

"Ist bei dir alles in Ordnung?"
Erschrocken schaute ich abermals in Kakashis Gesicht.
"Bis eben war alles in Ordnung und ich konnte einfach alles auf mich wirken lassen. Jetzt nicht mehr." stellte ich etwas säuerlicher als beabsichtigt fest.
"Es ist schon spät und wir haben morgen noch einen weiten Weg vor uns. gerade du solltest dich etwas ausruhen, der Weg war für dich sicher anstrengend.
Etwas tiefer im Wald bildet der Fluss einen kleinen See Wenn du möchtest können du und Sakura ein Bad nehmen während wir das Lager bewachen." sprach er, ohne auf meinen Satz einzugehen. Anschließend ging er wieder zu seiner Gruppe zurück.

Einen kleinen Moment wartete ich, ehe ich ihm langsam hinterher ging.
Am Lager angekommen sah ich Sakura wie sie sich ein Handtuch zurechtlegte.
Ich hielt einen Moment inne ehe auch ich gezielt zu meinem Rucksack ging und dort nach einigen Sachen suchte.
Nachdem ich nun ein Handtuch, ein Stück Seife, frische Unterwäsche und eine Bürste fand wandte ich mich an Sakura die bereits auf mich zu warten schien.
Ich nickte ihr knapp zu und sie führte mich gezielt zwischen den Bäumen entlang.
Nur einige Meter weiter war dann auch das glitzern des Sees zu erkennen.
Geheimnisvoll schimmerte er im Mondlicht, welches die Gegend mittlerweile in einen weißen Schimmer tauchte.

Ich ließ meine Kleidung von meinem Körper gleiten und öffnete meine Haare welche ich zu einem festen Knoten gebunden hatte.
Ich schüttelte den Kopf und stieg vorsichtig in das Wasser.
Es war kalt und ein prickelndes Schaudern ging durch meinen Körper.
Ich schwamm ein paar Runden um mich an die kalte Temperatur allmählich zu gewöhnen.
Sakura tat es mir gleich und nach einiger Zeit lehnten wir uns an die kleine Felswand die die Hälfte des Sees umgab und ich schloss meine Augen.

Nun konnte ich wieder einmal in Ruhe grübeln.
Immer noch ärgerten mich Narutos freche Worte vom Vorabend. Noch immer stieg die Wut in mir auf wenn ich an Kakashis Worte dachte.
Noch bevor ich das Dorf der anderen erreichte plagten mich erste Zweifel.
Was war bloß los?
Damals bin ich so unbekümmert gereist und nun fühlte ich mich so schutzlos.
Die Vorsicht der anderen engte mich ein. Wahrscheinlich rührte mein Gefühl daher.
Ich konnte wunderbar auf mich alleine aufpassen und auch ein Leben ohne festes Dach über dem Dach war mir nicht fremd.
Dennoch hielt ich an dem kleinen Dorf fest in dem ich nun doch länger als gewollt lebte.
Ich war mittlerweile eben auch keine siebzehn mehr.
Irgendwann ist das reisen nur noch halb so schön wenn man keinen festen Ort hat an den man immer und immer wieder zurückkehrt.

Wieder einmal musste ich seufzen - wie so oft in letzter Zeit.

"Kaya?" zögernd kam Sakura ein Stück näher.
"Hm?" Ich hatte keine große Lust jetzt zu reden, zu mehr lies ich mich nicht hinreißen.
"Darf ich dich was fragen?" mit leicht gesenktem Kopf schaute sie mich an.
Ich öffnete meine Augen und schaute sie an.
"Kakashi möchte dir wirklich nur helfen. Ich glaube er ist tatsächlich nur besorgt um dich." begann sie vorsichtig.
"Und was interessiert mich das?" fragte ich betont freundlich um Sakura nicht zu verunsichern.
"Er kennt es nicht, dass jemand so mit ihm umgeht. Er ist ein netter Mensch und ein toller Sensei. Er nimmt seine Aufgaben sehr ernst und seine momentane Aufgabe ist es dich gut in unserem Dorf unterzubringen. Leider machst du es ihm so schwer..."
Ich unterbrach Sakura kurzerhand.
"Ich habe ihn nie darum gebeten. Es ist eine Revanche und das ist mir klar. Sollte ich tatsächlich in eurem Dorf klarkommen, sind wir quitt und das war es dann mit unserer gemeinsam Zeit. Ich sehe also keinen Grund darin, mich bei einem Menschen gut darzustellen und Freundschaft oder sonstiges zu heucheln wenn ich mein Leben alleine plane und führe." antwortete ich etwas lauter als nötig.
Sakura schwieg.
"Kannst du uns wirklich so wenig leiden" fragte sie nun. Dann fuhr sie fort:
"Ich weiß Naruto kann echt nerven. Aber er ist einer meiner besten Freunde und tut alles für seine Freunde und sein Dorf auch wenn es nicht so wirkt. Sai ist auch etwas seltsam aber er hatte es anfangs nicht leicht bei uns und doch gehört er nun zu unserem Team. Man muss ihn erst kennenlernen. Kakashi ist ein friedfertiger Mensch. Klar er hat viele Macken aber wenn es drauf ankommt ist auch auf ihn vollster Verlass. Außerdem hat er immer ein offenes Ohr und einen guten Rat über und auch ich würde mich freuen, wenn du uns wenigstens die Chance geben würdest statt direkt abzublocken." schüchtern lächelte sie mir zu.
Unwillkürlich schlich auch auf mein Gesicht ein lächeln.
"Weisst du Sakura" ich schaute in den Sternenhimmel.
"ich habe nichts gegen euch, doch habe ich auch keine Lust auf irgendwelche Spielchen. Hört auch mich so einzuengen oder wie auch immer ich es nennen soll. Dann sehe ich kein Problem darin." schloss ich meinen Satz.
Verwundert schaute Sakura mich an.
Doch auf Erklärungen hatte ich nun keine Lust.
"Lass uns jetzt baden, morgen ist auch noch ein Tag." beantwortete ich nun den fragenden Blick.
Ein Gähnen ihrerseits bestätigte mich darin, dass es nun wirklich Zeit zum Schlafen wurde.
So wuschen wir uns schnell und machten uns auf den Weg zu unseren Handtüchern die über einem Ast hingen.
Ich hatte gerade mein Handtuch an mich genommen als ich Sakura panisch schreien hörte.
Blitzschnell drehte ich mich zu ihr.
Sie saß noch im See und schrie in voller Lautstärke.
Sakura schwieg.

Kommentare Seite 1 von 1
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Otakugirl ( 94141 )
Abgeschickt vor 425 Tagen
Omfg ich bin bei teil 14 und denke mir nur so: giga facepalm!!!! Wie kann kakashi nur so abgrundtief bescheuert sein aber sooo o eine geile Story ich hänge an den Zeilen
Hiko Nanashi ( 08807 )
Abgeschickt vor 661 Tagen
Diese Geschichte war einfach wundervoll. (Wundervoll ist maßlos untertrieben aber egal...) Ich konnte nicht aufhören zu lesen und meine Mutter musste mir das Handy gewaltsam aus der Hand reißen damit ich zum essen komme...Großes Lob und viel Erfolg beim erstellenweiterer ffs. Weiter so! :D
Scatty-chan ( 33960 )
Abgeschickt vor 799 Tagen
Ich liebe diese Geschichte! Vielen Dank fürs schreiben! :D ^^
Tanja ( 59062 )
Abgeschickt vor 946 Tagen
Die letzten 3 Kapitel hab Ich nicht gelesen. Ich trauere Immernoch um Hidan Und sogar um itachi obwohl Er Mir egal war bevor Ich zu lesen begonnen Habe. Selbst Auf shikamaru hab Ich einen leichten hass. Einfach wunderbar traurig. Bitte bitte mach Auch eine Geschichte wo Die haupperson Auf Hidan steht.
LuniiStar ( 31516 )
Abgeschickt vor 983 Tagen
Bitte weiter schreiben! Ich lese sooo gerne deine FF
Anime-Fan ( 25325 )
Abgeschickt vor 1047 Tagen
Bitte schreib weiter ich halte es sonst nicht mehr aus! ★
Nightcoregirl ( 99671 )
Abgeschickt vor 1156 Tagen
Die Geschichte ist so schön. Ich muss weinen. ★
Laura ( 07743 )
Abgeschickt vor 1184 Tagen
Wie spannend mach unbedingt weiter!!!!!!
lea ( 53167 )
Abgeschickt vor 1200 Tagen
das ist eine sehr tolle geschichten und ich glaub das war die erste geschichte wo ich weinen musste. ich fande das das ein würdiges Ende ist aber ich fände es besser wenn du die geschichte weiterschreiben würdest
eleanor ( 66147 )
Abgeschickt vor 1210 Tagen
höre bitte nicht auf