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Akatsuki in der Sengoku Jidai... oder doch eher Irrenhaus? Teil 6

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2 Kapitel - 2.929 Wörter - Erstellt von: Kelly - Aktualisiert am: 2012-03-15 - Entwickelt am: - 4.160 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Entsetzt sah Kelly Sesshomaru an und fragte: „W-was hast du da gesagt? Ich bin schwanger?“„Ja“, antwortete der Daiyoukai nur knapp und Kelly s
Entsetzt sah Kelly Sesshomaru an und fragte: „W-was hast du da gesagt? Ich bin schwanger?“
„Ja“, antwortete der Daiyoukai nur knapp und Kelly sank zu Boden.
„D- das kann doch nicht sein!“, hauchte sie und Tränen traten in ihre Augen.
„Was hast du? Hier sind die Frauen froh, wenn sie schwanger sind!“, wollte Sesshomaru wissen und die Shinobi schrie ihn an: „Wär ich ja auch, wenn ich sicher wüsste, ob es von Sasori ist!“
Jetzt verstand der Lord. Kelly hatte zuvor mit Naraku geschlafen und musste nun natürlich Angst haben, dass das Kind seines war. Am Abend zuvor hatte er nicht darauf geachtet, also konnte er nicht sagen, ob sie da auch schon schwanger war oder nicht. Und wessen Kind es war, konnte selbst er nicht riechen.
„I- ich bin bei Hidan. Versuch du das mit Yuki wieder grade zu biegen!“, schluchzte Kelly und stürmte davon. Sie brauchte jetzt jemanden zum Reden. Madara würde das irgendwie falsch aufnehmen, entweder würde er sich übermäßig aufregen oder er würde es auf die leichte Schulter nehmen. Sasori konnte sie davon momentan einfach noch nicht erzählen, aber Hidan vertraute sie blind. Er war ihr bester Freund und würde ihr mit dem nötigen Ernst zu hören.

Hidan kam gerade vom Essen, als ein Nervenbündel namens Kelly direkt in ihn hinein rannte.
„Hey Baby, was ist los?“, fragte er sofort und setzte sich mit ihr auf ein Fensterbrett.
„Ich- ich bin schwanger!“, schniefte sie und Hidan fragte: „Und was ist daran so schlimm? Ich dachte du und das Püppchen habt euch wieder vertragen!“
„Ja, klar, aber ich weiß nicht, von wem das Kind ist! Es kann genauso gut von Naraku sein!“
Kelly weinte sich in Hidans Armen aus, der ihr einfach nur über den Rücken strich und flüsterte: „Es wird alles gut!“
„Aber was, wenn es von Naraku ist? Wie soll ich sein Kind denn jemals lieben können?“, schluchzte sie und er seufzte: „Wir finden schon eine Lösung, Süße. Und jetzt sieh es doch positiv! Man hat euch gestern fast im ganzen Schloss gehört und ich kann mir kaum vorstellen, dass es so wild auch mit dem Typen abgegangen ist!“
„Ist es ja auch nicht, aber trotzdem! Es muss kein guter Sex gewesen sein, um schwanger zu werden!“

Madara und Deidara hatten eine Weile geredet und waren nun auf dem Weg zum Essen. Sie wussten nicht, was sie füreinander empfanden, wussten nur, dass sie die Nähe des anderen sehr genossen. Hand in Hand liefen sie also durch die Gänge und begegneten bald Hidan und Kelly. Kelly sah aus, als hätte sie geweint und Hidan hatte sie wohl getröstet. Jetzt schien es ihr wieder besser zu gehen, denn sie lächelte leicht, als sie sich mit dem Jashinisten unterhielt. Als der die beiden näher kommenden sah, grinste er: „Hähä Schwuchteln!“
Deidara erstarrte noch in der Bewegung, wirbelte herum und rannte davon. Fassungslos sah Madara Hidan an und wollte gerade reagieren, doch Kelly war schneller: „Sag mal geht’s noch, du Arsch? Wie kannst du Deidara so fertig machen?“
Sie schlug mit voller Kraft gegen seinen Kopf, so dass der irgendwie von Hidans Schultern fiel. Der war zu geschockt, um noch was zu sagen, also stürmte Kelly dem Blonden hinterher. Madara folgte ihr auf den Fuß.
Nur wenig später hatte Kelly Deidara gefunden. Er saß in einem Gang auf dem Boden, hatte die Knie an den Körper gezogen und das Gesicht darauf gelegt. Sie hörte nicht viel, nur ein leises Schluchzen, das ihr aber ganz klar sagte, dass er weinte.
Neben ihm ging sie in die Hocke und legte vorsichtig eine Hand auf seine Schulter, um ihn nicht zu erschrecken. Dennoch zuckte Deidara zusammen und sah aus verweinten Augen in Kellys Gesicht, die ihn nun einfach in den Arm nahm.
„Was ist los, Deidara?“, fragte sie leise und er schluchzte: „Es hat schon immer weh getan, wenn er mich so genannt hat! Kelly, ich weiß nicht, was ich für deinen Bruder empfinde, aber was, wenn Hidan die ganze Zeit Recht hatte? Er wird mich weiter so nennen und hat den Triumph, dass er immer Recht hatte, es immer schon gewusst hat! Es wird alles so viel schlimmer werden und ich kann das nicht, un!“
„Ganz ruhig, Deidara. Das wird schon! Ich sorg dafür, dass Hidan sich zurück hält. Und wenn du willst, helf ich euch beiden, rauszufinden, was ihr fühlt. Madaras Verwirrtheit merk ich so deutlich wie meine eigenen Gefühle“, tröstete Kelly den Jüngeren und der fragte: „Wie willst du das anstellen?“
„Das lass mal meine Sorge sein, Kleiner. Dazu brauch ich aber ein Haar von dir und Madara“, antwortete sie leise und Deidara nickte leicht. Vorsichtig riss sie dem Blonden ein Haar aus, das sie in ein kleines Türchen packte. Madara saß neben ihr, also riss sie ihm auch noch schnell ein Haar raus.
Danach schloss sie Deidara wieder in die Arme und der klammerte sich wie ein kleines Kind an sie. Er wusste nicht warum, aber Kellys Anwesenheit beruhigte ihn und in ihren Armen fühlte er sich irgendwie geborgen. So hatte er sich nicht mal bei seiner Mutter gefühlt. Langsam beruhigte er sich, doch gegen die Tränen konnte er nichts tun.

Sasori hatte sein Zimmer verlassen. Er hoffte, seine Freundin irgendwo im Schloss zu finden. Wahrscheinlich saß sie gerade beim Essen. Er kannte ihren Appetit und wenn Kelly essen wollte, dann konnte sie nichts und niemand daran hindern. Also hatte er sich auf den Weg zum Speisesaal gemacht. Etwa auf halber Strecke sah er sie auch schon. Allerdings war sie nicht allein. Sie und Deidara lagen sich in den Armen und Madara saß daneben.
„Was ist hier los?“, fragte er wohl eine Spur härter als geplant. Die drei sahen auf und Sasori war verwirrt, als er die Tränen im Gesicht seines Teampartners und das ernste Gesicht seiner Freundin sah. Madara sah ihn wie immer mit gefühlslosem Blick an.
„Was ist passiert?“, fragte der Puppenspieler nun sanfter und ging neben den Dreien in die Hocke.
„Hidan hat Deidara und Madara als Schwuchteln beschimpft und Deidara wurde es zu viel“, erklärte Kelly leise und Sasori seufzte: „Deidara, ich bin da, wenn was ist. Auch wenn du keine Ahnung von Kunst hast!“
„Was soll das denn heißen, un? Kunst ist für den Augenblick und du machst doch nichts weiter als Puppentheater, un!“, erwiderte der Blonde und sprang auf. Es entflammte ein Streit über Kunst, während dem Sasori Kelly kurz zu zwinkerte. Er hatte es also darauf angelegt, um Deidara auf andere Gedanken zu bringen.

Madara legte solange seinen Arm um seine Schwester und fragte: „Und was beschäftigt dich? Deine Angst ist ja fast schon greifbar!“
„Ich bin schwanger. Und ich weiß nicht, ob es von Sasori oder Naraku ist!“, erklärte sie leise und Sasori wirbelte herum: „Was?“
„Du hast schon verstanden“, flüsterte die Rothaarige und Sasori seufzte: „Okay… Wir schaffen das irgendwie. Eine Abtreibung kommt in dieser Zeit sowieso nicht in Frage! Das würdest du nie überleben!“
„Aber wenn… wenn es von Naraku ist… wie soll ich es lieben können? Ich werde sein Kind nicht aufziehen können!“, sagte sie leise, fast lautlos und Sasori entgegnete: „Dann lass uns hoffen, dass es von mir ist.“
Kelly nickte leicht und Madara drückte seine Schwester an sich, bevor er zu Sasori sagte: „Gut, dass du für sie da bist. Kelly hat momentan große Angst, ist verunsichert und noch völlig fassungslos. Allein schafft sie das nicht und ich bin ihr im Augenblick keine große Hilfe.“
„Oh man Kelly, es tut mir so leid, un! Ich nerv dich hier mit meinen Problemen, dabei sind deine nicht gerade kleiner, un!“, rief Deidara und Kelly lächelte leicht: „Hey, ich bin für dich da! Außerdem nervst du nicht! Ich hab immer ein offenes Ohr, das weißt du doch! Und ich weiß, dass ich nicht allein bin. Ich hab mich schon ausgeheult!“
„Danke, un!“, lächelte nun auch Deidara und Kelly antwortete: „Kein Thema!“
Sie verabschiedete sich schnell und suchte nach einem geeigneten Platz, an dem sie ihr Vorhaben, herauszufinden, was zwischen Madara und Deidara war, in die Tat umsetzen konnte.

Sesshomaru war derweil auf der Suche nach Yuki. In ihrem Zimmer war sie nicht und Rins Zimmer war auch leer. Rin hatte er schon gesehen, aber ohne Yuki. Die Kleine hatte auch nicht gewusst, wo ihre Schwester gerade war.
Er war kurz davor aufzugeben, als leise Musik an sein Ohr drang. Es war eine Melodie voller Trauer und Verwirrung. Sofort wusste der Daiyoukai, dass das nur Yuki sein konnte. Was hatte er angerichtet? Meistens war es ja amüsant, wenn eine Frau wegen ihm verwirrt war, aber bei Yuki war die Verwirrung fast schon besorgniserregend.
Sesshomaru folgte der Melodie und landete schließlich im Musikzimmer, das er schon seit Jahren nicht mehr betreten hatte. Nun sah er Yuki darin stehen, in ihrem rot-schwarzen Kimono, neben dem Klavier und mit der Querflöte an den Lippen. Sie hatte ihn noch nicht bemerkt und spielte weiter, versank immer tiefer in ihren Gefühlen und in der Melodie. Sesshomaru wurde richtig in den Klang gezogen. Er nahm Yukis Gefühle wahr, als wären es seine. Er verstand, was er tun musste, wenn er sie jetzt nicht vollends verletzen wollte.
Langsam ging er auf sie zu und legte vorsichtig eine Hand auf ihre Schulter. Schlagartig erwachte Yuki aus ihrer Trance und sah den Daiyoukai an.
„Du hast nichts falsch gemacht, Yuki!“, flüsterte er und verwirrt fragte die Jüngere: „Warum wolltest du mich dann küssen?“
„Du bist mir wichtig, Yuki. Sehr sogar. Und es war falsch von mir, dir auf solche Weise Respekt beibringen zu wollen. Es tut mir Leid!“, bei der Entschuldigung hatte er sich sehr überwinden müssen, aber er hatte gemerkt, dass Kelly Recht gehabt hatte. Und Yuki wollte er einfach nicht verlieren. Auch wenn er nicht wusste, wie es so weit kommen konnte. Zum einen brachte sie ihm noch immer keinen Respekt entgegen und war auch noch ein Mensch! Aber trotzdem war sie ihm unendlich wichtig geworden. Das musste irgendwie in der Familie liegen, denn Rin hatte ihn auch im Sturm erobert. Aber das mit Rin war anders. Rin war für ihn zur Tochter geworden und Yuki… Ja, die sah er vor seinem inneren Auge gelegentlich als die Frau an seiner Seite.
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1331072256
Akatsuki in der Sengoku Jidai... oder doch eher...
Akatsuki in der Sengoku Jidai... oder doch eher...
http://www.testedich.de/quiz30/quiz/1331072256/Akatsuki-in-der-Sengoku-Jidai-oder-doch-eher-Irrenhaus-Teil-6
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2012-03-06
407D
Naruto

Kommentare (1)

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JessicaKietzmann1803 ( von: JessicaKietzmann1803)
vor 347 Tagen
Super mega cool zwei total unterschiedliche animes treffen zusammen Hammer mega geil