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Death City aufgepasst! Jetzt kommen wir!

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10 Kapitel - 7.253 Wörter - Erstellt von: Miki-chan - Aktualisiert am: 2012-03-15 - Entwickelt am: - 4.992 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.2 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Miki und Yuki landen in der Soul-Eater Welt, in der sie so einiges auf den Kopf stellen.
Und was sie so erleben erfahrt ihr hier..

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Kapitel 1: Ein unerwartetes Gespräch

Miki's Sicht:

Es war endlich 14.00 Uhr und meine beste Freundin Yuki und ich waren auf dem Heimweg.
Wir gingen also durch die Stadt, auf einen kleinen Einkaufsbummel. Auf einmal kam mir eine Idee, die ich Yuki auch sofort mitteilte: „Hey, wie wär’s, wenn wir versuchen den Shinigami anzurufen?“.
Yuki überlegte kurz und antwortete dann: „Es wird zwar sowieso nicht klappen, aber einen Versuch ist es ja spaßeshalber doch wert!“.
Also gingen wir zum Schaufenster eines Künstlerbedarfs und meine Partnerin hauchte die Scheibe an.
Ich wählte daraufhin die Nummer des (vermutlich) geistesgestörten Todesgottes.
„42-42-D-I-E“.Einen Moment lang schien es so, als ob nichts passieren würde.
Doch dann zogen sich Wellen über das Glas und eine komische Gestalt erschien.
Meine Freundin starrte das soeben zweckendfremdete Schaufenster zunächst mit ihrem typischen „What-the-Fuck!“-Blick an.
Kurze Zeit später fasste sie sich aber wieder, während ich noch immer leicht zitterte.

Yukis Sicht:

Da stand doch echt der Shinigami vor uns.
„M-M-Miki, siehst d-du das d-d-da?“, brachte ich heraus, obwohl ich die Antwort schon kannte.
„Jetzt komm mal wieder runter! Natürlich seh ich das!“, fuhr sie mich an.
„Runterkommen? Das musst du gerade sagen, du zitterst ja wie Espenlaub.Bist du so aufgeregt, weil du dem Vater deines achso geliebten Symmetrie-Freaks gegenüberstehst?“, konterte ich frech.
Mikis Kopf war daraufhin puterrot angelaufen.
Langsam reichte es ihr.
„Das hat gar nichts damit zu tun, mir ist nur kalt!“, brach es aus meiner BFF heraus, während sie ihren Kopf wegdrehte.
Wir hatten 23°C im Schatten.
Wie konnte ihr da kalt sein?
So wütend habe ich sie außerdem noch nie erlebt.
Vielleicht hätte ich das nicht vor dem Shinigami-sama erwähnen sollen. Apropos, der war ja auch noch da.
Ich wandte mich wieder dem Schaufenster zu und Miki beruhigte sich auch langsam wieder.
„Tut mir leid, dass wir sie haben warten lassen“, sagte ich, während ich versuchte ernst zu bleiben, was mir allerdings nicht so richtig gelingen wollte, da der Todesgott mit seinen überdimensionalen Patschern einfach urkomisch aussieht.
Der schien sich aber nicht an meinen Zuckungen zu stören.
„Guten Tag, meine Kinder, warum habt ihr mich denn angerufen?“, fragte er.
„Ähm, das wissen wir ehrlich gesagt auch nicht so genau“, antwortete Miki, die immer noch einen leichten Rotschimmer im Gesicht hatte.
Über dem Kopf des Shinigamis hatte sich ein riesiges Fragezeichen gebildet.
„Na wenn ihr mir nichts zu sagen habt, dann…“
„Stopp, wir wollten uns an der Shibusen anmelden!“, rief ich noch schnell, bereute es aber kurz darauf, weil wir ja nicht mal Waffe und Meister waren. „Oh, na dann“, sagte unser Gegenüber überrascht und faltete die Hände(?) zusammen.
„Ich werde euch jemanden schicken, der euch abholt. So ungefähr um 10, morgen früh“, fügte er noch hinzu und schon wurde die Verbindung gekappt. So schnell ging das also.
Ich dachte der hätte uns noch irgendwas zu sagen, aber na ja.
„Sag mal, spinnst du? Was sollte das denn?“, schrie mich Miki an.
„Freu dich, vielleicht kommen wir in die selbe Klasse wie Kid. Außerdem wollten wir doch schon immer mal nach Death City, oder?“, antwortete ich gelassen.
„Aber Yuki, wir sind doch nicht einmal Waffe und Meister!“
„Das wissen wir ja gar nicht, wir haben es ja noch nie ausprobiert!“, meinte ich daraufhin.
Ich glaubte einen kleinen Funken Hoffnung in den Augen meiner Freundin erkannt zu haben.
„Du hast Recht und möglicherweise holt uns Kid ja morgen ab! Und in der Soul Eater-Welt werden wir dann das berühmteste Waffe-Meister-Paar, das die Welt je gesehen hat!“, sagte sie mit einem ziemlich gruseligen Brennen in den Augen.
„Man, du brennst ja förmlich vor Euphorie, aber du solltest lieber nicht übertreiben. Außerdem bekomme ich so langsam das Gefühl, du hast deine Medikamente wieder nicht genommen“, wandte ich ein.
„Hä, hast du was gesagt? Tut mir leid, aber wenn du redest, schalte ich auf Durchzug. Nur so ein kleiner Tipp am Rande“, entgegnete sie.
„Ach, heute auf einmal so gesprächig, was?“, plauderte ich munter weiter.

Mikis Sicht:

Langsam reicht es mir.
Wir beleidigen uns fast die ganze Zeit.
Aber sie ist meine Freundin und es ist ja auch nur zum Spaß.
Naja, auch egal.
„Sollten wir nicht langsam nach Hause gehen? Ich denke morgen wird ein anstrengender Tag. Mal ganz abgesehen davon, dass wir um zehn in der Schule sein müssen. Aber Gott sei Dank haben wir da Hofpause“, bemerkte ich.

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