Herr der Ringe Sonnenlicht

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5 Kapitel - 4.296 Wörter - Erstellt von: Silver the hedgehog - Aktualisiert am: 2012-03-15 - Entwickelt am: - 5.012 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.67 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Herr der Ringe Fan Fiktion
Buch 1
Sonnenlicht
Kapitel 6 bis 10

Eleanor ist schwer verletzt und weiß nicht wo sie ist. Nachdem Scalây Thaira verlassen hat, ist diese sich nun ganz sich selbst überlassen.
Wenn ihr wissen wollt, wie es weiter geht, wünsch ich euch schonmal viel Spaß beim Lesen.
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Kapitel 6

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Aber es glänzt auch nicht alles, was Gold ist.

Gondor hatte Thaira nur aus Erzählungen gekannt, aber keine
Beschreibung konnte Gondor's Schönheit ausdrücken.
Die Mauern waren hell, und auch sonst wirkte die Stadt sehr
gepflegt.
Der Aussichtsturm war weiß,
die Zeichen Godors wehte
am obersten Ende im Wind.
Das Stadttor war offen, heute
war anscheinend Markttag.
Überall priesen Händler ihre
Waren an.
Alle Leute sahen fröhlich aus,
alles schien perfekt.
Thaira wusste nicht, wo sie zuerst
hingehen sollte.
Vielleicht zu Denethor?
Nein, etwas hielt sie davon ab.
Scalây's Worte klangen ihr noch
im Kopf.
Sicherlich gab es hier einen Verwalter, an den man sich wenden konnte.
Sie fragte eine junge Frau, die gerade etwas Käse erworben hatte,
wo die Stadtverwaltung wäre.
"Sie ist am hinteren Ende des Marktplatzes.
Gehe am besten gerade durch."
Thaira bedankte sich und
ging an vielen Ständen vorbei.
Was es hier alles gab!
Käse, Milch, Obst, wunderschöne Gewänder und vieles mehr.
Fast wollte sie an einem Stand
Brot kaufen, doch der Händler starrte sie merkwürdig an.
Als der Verkäufer sich weigerte,
ihr zu sagen, was los sei, ging sie
weiter.
Doch nicht nur der Händler verhielt
sich ihr gegenüber merkwürdig.
Langsam wurde Thaira unwohl.
Mit einem Mal war das schöne
Gefühl für Gondor verschwunden.
Schnell rannte sie in ein kleines
weißes Haus, auf dem
"Verwaltung" stand.
Der Herr, der sich um alles
kümmerte, sah nicht sehr fit aus.
Er hatte Augenringe, stank
nach Alkohol und seine Haut
war eingefallen.
"Guten Tag, mein Name ist Thaira.
Hätten sie vielleicht eine Arbeit für
mich, wo ich auch wohnen könnte?
Ich bin ganz neu hier
und suche noch nach einer Unterkunft."
Der Mann brummte etwas von
"alte Iôl*"
Er schrieb etwas auf ein Formular.
"Hier ist die Adresse von Frau Iôl.
Falls es Probleme geben sollte,
komm hierher oder lass es bleiben."
Thaira nickte, zuckte mit den Schultern und verließ das Haus.
Ganz nüchtern schien der Herr ja
nicht gewesen zu sein.
Als sie endlich an Iôl's Hütte war,
klopfte sie an der Haustür und
wartete.
Sofort ging die Tür auf und eine
ältere Frau erschien.
Sie hatte weißblondes Haar, und
sah für ihr geschätzes Alter von 70 Jahren, relativ jung aus.
"Wer bist du?" fragte sie unwirsch.
"Oh, mein Name ist Thaira.
Ich war bei der Stadtverwaltung
und habe nach Arbeit und Unterkunft gefragt.
Man gab mir diese Adresse."
Da wurde der Gesichtsausdruck der Frau freundlicher.
"Na endlich.
Ich suche schon lange eine helfende Hand fürs Brot backen. Ich bin Iôl.
Komm rein, ich zeige dir das
Gästezimmer.
Überrascht von der Freundlichkeit
der Frau betrat sie die Hütte.
Sie war sehr ordentlich, aber auch gemütlich.
"Hier entlang!"
Iôl führte sie eine schmale Holztreppe hinauf.
Thaira's Zimmer war zugleich der
Dachboden.
In dem Zimmer stand ein
Bett, ein Spiegel und ein Kleiderschrank.
Ein kleiner Tisch stand an der Wand.
"Das Bad ist links."
"Vielen vielen Dank, Frau Iôl.
Das ist wirklich sehr nett von ihnen.
"Ach, das geht schon in Ordnung.
Morgen kannst du dich mit
der Stadt vertraut machen,
heut Abend sage ich dir wann du was morgen zu tun hast.
Und du kannst mich duzen.
Nun wasch dich und erkunde ein wenig die Stadt oder ruhe dich aus."
Iôl verließ das Zimmer und ließ
Thaira allein.
Thaira wollte ein wenig mehr über
sich erfahren, und so machte sie
sich auf in Richtung Stadt.
Doch die komischen Blicke der
Anderen machten sie nervös.
Schließlich entschloss sie
sich jemanden darauf anzusprechen.
Eine junge Frau guckte sie nur
kurz an und meinte dann:
"Komm mit!"
Die Frau lief in ein Haus, welches wahrscheinlich ihr gehörte.
Thaira folgte ihr, eine Mischung
aus Angst und Neugier kam
in ihr auf.
Die junge Frau sah ihr fest in die Augen und flüsterte:
"Und du weißt wirklich gar nichts?"
Thaira schüttelte merklich den
Kopf.
"Also gut. Dann denke ich,
hast du ein Recht darauf,
zu wissen wer du bist."

Sie war also tatsächlich nach Gondor gegangen. Scalây schnaubte verächtlich, als ein Bote ihr mitteilte, wo Thaira sich aufhielt. Auf diese Frau musste man echt aufpassen.

*Iôl = Flutwasser

Kommentare Seite 1 von 1
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sbxbghfxngrcb ( 05547 )
Abgeschickt vor 793 Tagen
Ich finde es total toll Bitte schreib weiter
Ise ( 50614 )
Abgeschickt vor 1089 Tagen
Hey, dass war doch ganz gut. Du hast viele sehr schöne Ideen und ich bin gespannt, was da noch draus wird. Schade find ich , dass Thaira nicht
mit Scalây nach Bruchtahl geht, aber da das ja erst der Anfang der Geschichte ist kann ja noch einiges passieren.